[0001] Türkupplungseinrichtung für das Herstellen und Lösen einer Wirkverbindung zwischen
der Kabinentür und einer Schachttür bei einem Aufzug mittels durch Drehung spreizender
Mitnehmerelemente an der Kabinentür, welche in der Stockwerkzone an der Stockwerktür
in ein Mitnahmeelement greifen und so beim Türöffnen auf dem Stockwerk die Schachttür
spielfrei mitnehmen.
[0002] Allgemein bekannt sind Kupplungseinrichtungen mit beweglichen Kurvenparallelogrammen
an der Kabinentür, welche an der Schachttür in ein Rollenpaar greifen und bei vorgängigem
Entriegeln die Schachttür mitnehmen.
[0003] Ferner sind Einrichtungen bekannt mit durch Drehung spreizenden Rollen eines Rollenhebels
an der Kabinentür und Linealen an der Schachttür, in welche die Rollen greifen.
[0004] Die Ch-Patentschrift Nr. 365844 zeigt an einer Schacht- und an einer Kabinentür je
einen drehbaren Rollen-Doppelhebel, welcher mit dem entsprechenden Gegenmittel an
der gegenüberliegenden Tür in Wirkverbindung steht. Der Rollen-Doppelhebel wird beim
Oeffnen indirekt vom Türantrieb über das Gegenmittel verdreht zwecks Entriegelung
und nach der Entriegelung erfolgt die Mitnahme der gegenüberliegenden Tür, allerdings
nicht spielfrei, weil nur eine Rolle im Mitnahmeelement anliegt.
[0005] Die US-Patentschrift Nr. 2,432,293 zeigt einen Schachttürmitnehmer an der Kabienentür
mit einem drehbaren Rollen-Doppelhebel, welcher im gekuppelten Zustand ein vertikales
Mitnehmerlineal an der Schachttür umfasst und diese spielfrei mitnimmt. Der Rollendoppelhebel
wird von einem vom Türantrieb abgezweigten Nebenantrieb über eine Kurvenscheibe betätigt
bzw. gedreht.
[0006] Die von der US-Patentschrift Nr. 5,105.916 gezeigte Türkupplung verwendet ebenfalls
einen drehbaren Rollendoppelhebel, wobei dieser von einem Türbetätigungshebel bei
Oeffnen soweit gedreht wird, bis ein Lineal an der Schachttür umgriffen und die Schachttür
mitgenommen wird.
[0007] Mit der US-Patentschrift Nr. 5,485,896 wird eine rotierende Türkupplung gezeigt.
Hierbei wird im Bereich der Türzone ein Rollen-Doppelhebel von einem Aktuator soweit
gedreht, bis beide Rollen an den Innenwänden eines an der Schachttür angeordneten
Blechkanals anliegen und die Schachttür mitnehmen.
[0008] Alle bisher genannten Lösungen sind nur mit einem relativ grossen Schwellenspalt
zwischen Kabine und Stockwerk realisierbar. Der Schwellenspalt muss zwangsläufig so
gross sein wie die Eingriffstiefe der Mitnahmemittel plus eine Toleranzdistanz von
mindestens 5 mm.
Das ergibt Schwellenspalte von beispielsweise 20 bis 25 mm. Solche Schwellenspalte
sind ein Hindernis für Rollenwagen mit kleinen Rädern und können ferner ein Unfallrisiko
bergen durch Einklemmen von Schuhabsätzen. Ebenso können kleinere Gegenstände in den
Schacht hinunterfallen.
[0009] Hier will nun die vorliegende Erfindung eine neue Lösung aufzeigen und es wird hiermit
die Aufgabe gestellt, eine Türkupplungseinrichtung zu schaffen, welche nebst dem Kuppeln
und Mitnehmen der Schachttür einen sehr kleinen Schwellenspalt zwischen Kabinen- und
Schachttürschwelle ermöglicht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete und beispielhaft in Beschreibung
und Zeichnung dargestellte Erfindung gelöst.
[0011] Die Erfindung zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass ein drehbarer Rollen-Doppelhebel
in Richtung Schachttür verschiebbar ausgebildet ist.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0013] Das vorzugsweise horizontale Verschieben und gleichzeitige Drehen des Rollen-Doppelhebels
wird mittels einer Schub-Dreheinheit ausgeführt.
[0014] Die Anordnung der Schub-Dreheinheit mit dem Rollen-Doppelhebel und die Anordnung
der Mitnehmerlineale ermöglicht einen Schwellenluftspalt, welcher kleiner als 10 mm
ist.
[0015] Die Schub-Dreheinheit mit dem Rollen-Doppelhebel und die Mitnehmerlineale sind an
den nicht sichtbaren Kopfteilen der Türflügel angebracht.
[0016] Die Schub-Dreheinheit weist eine Führungshülse auf, in welcher die Hebelachse des
Rollen-Doppelhebel achsial verschiebbar gelagert ist, sowie eine Feder, welche den
Rollen-Doppelhebel im stromlosen Zustand in seine Ausgangslage zurücksieht.
[0017] Der Rollen-Doppelhebel wird von einem Drehantrieb mit Mitnehmerscheibe über einen
in einem in der Führungshülse ausgesparten Längsschlitz geführten und mit der Hebelachse
verbundenen Kupplungsbolzen miut Kupplungsring horizontal verschoben.
[0018] Die Führungshülse weist einen Drehschlitz auf, welcher den Rollen-Doppelhebel über
einen Drehbolzen an der Hebelachse am Ende der Schubbewegung in Richtung Schachttür
in Drehung versetzt.
[0019] In einer weiteren Variante kann die Schub-Dreheinheit ohne Eigenantrieb ausgebildet
sein, wobei eine mit der Kabinenstruktur fest verbundene Betätigungskurve mit Betätigungskulisse
die Schub-Drehbewegung des Rollen-Doppelhebels bewirkt.
[0020] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
und in den Zeichnungen dargestellt, es Zeigen:
- Fig.1
- Eine Schub-Dreheinheit mit Rollen-Doppelhebel in der Ausgangsstellung,
- Fig.2
- die Schub-Dreheinheit mit Rollen-Doppelhebel in ausgefahrener Stellung,
- Fig.3
- der Rollen-Doppelhebel in vorgeschobener und ausgedrehter Stellung,
- Fig.4
- der Rollen-Doppelhebel in der zurückgezogenen Ausgangsstellung,
- Fig.5
- die Frontansicht der Kupplungeinrichtung mit Eigenantrieb an einer Aufzugstür,
- Fig.6
- die Seitenansicht der Kupplungseinrichtung an einem Aufzug mit Kabinen- und Schacht-Türschwellen
- Fig 7
- die Frontansicht der Kupplungseinrichtung mit Passivantrieb an einer Aufzugstür,
- Fig 8
- die Seitenansicht der Kupplungseinrichtung mit Passivantrieb an einem Aufzug mit Kabinen-
und Schachttütschwellen,
- Fig.9
- die Schub-Dreheinheit mit Passivantrieb durch eine Betätigungskurve und
- Fig.10
- die Betätigungskurve für den Passivantrieb.
[0021] Die in der Fig.1 dargestellte Schub-Dreheinheit besteht im wesentlichen aus einem
Drehantrieb 9, welcher mit einer Führungshülse 5 zusammengebaut ist. In der Führungshülse
5 ist eine Hebelachse 3 mit einem äusseren Lager 13 und einem inneren Lager 14 achsial
verschieblich und drehbar gelagert. Die Hebelwelle 3 befindet sich in der zurückgezogenen
Ausgangslage, in welcher sie mit ihrer Schulter 15 am linken Rand des inneren Lagers
14 ansteht. Zwischen dem rechten Rand des inneren Lagers 14 und einem am rechten Ende
der Hebelwelle 3 achsial fixierten, aber drehbaren Kupplungsring 6 ist eine Feder
4 auf der Hebelwelle 3 vorgespannt angeordnet. Im Kupplungsring 6 ist radial ein Kupplungsbolzen
7 befestigt, welcher durch einen achsialen Führungsschlitz 12 in der Führungshülse
5 nach aussen ragt und in einen radialen Schlitz einer Mitnehmerscheibe 8 des Drehantriebes
9 geführt ist und so die Wirkverbindung zwischen Drehantrieb 9 und Hebelwelle 3 herstellt.
[0022] In der Hebelwelle 3 ist links hinter der Schulter 14 ein Führungsstift 11 radial
eingesetzt, der nach aussen durch einen gekurvten Führungsschlitz 10 in der Führungshülse
5 ragt. Der gekurvte Führungsschlitz 10 verläuft zuerst in achsialer Richtung und
biegt dann etwa im letzten Drittel mit einem der Funktion angepassten Radius noch
oben drehend weg, was dann eben die Drehung der Hebelwelle 3 im letzten Drittel einer
Heraus-Schiebebewegung bewirkt. Am linken Ende der Hebelwelle 3 ist ein Rollen-Doppelhebel
1 befestigt, der an seinen beiden Enden je eine Rolle 2 trägt.
[0023] In der Fig.2 wird die Hebelwelle 3 mit dem Rollen-Doppelhebel 1 im herausgeschobenen
und voll ausgedrehten Zustand gezeigt. Hierbei wird deutlich, wie viel die Horizontal-Schiebebewegung
und die Drehung anhand der gespreizten Rollen 2 beträgt. Von der Stockwerkseite her
gesehen hat der Rollen-Doppelhebel 1 die Lage gemäss Fig.3. Die Fig. 4 zeigt dessen
Lage bei der zurückgezogenen Ausgangsstellung gemäss Fig.1. Die Spreizdistanz "b"
in der Fig.3 entsteht nur, wenn das Herausschieben des Rollen-Doppelhebels ohne begrenzende
Mitnahmegegenmittel in einer beispielhaften Form von Linealen an der Schachttür erfolgt.
In der zurückgezogenen Ausgangsstellung weist der Rollen-Doppelhebel 1 über die Rollen
2 noch eine Breite "a" auf, welche kleiner ist als die Distanz zwischen den Mitnahmeelementen
an der Schachttür, womit garantiert wäre, dass beim Durchfahren von Stockwerken ohne
Halt keine Berührung mit dem Mitnahmeelement entstünde. Allerdings ist dieser Umstand
für die vorliegende Erfindung nicht relevant, weil der Rollen-Doppelhebel 1 in dieser
Stellung gemäss Fig. 4 zurückgezogen ist. Damit die Mitnahme einer Schachttür spielfrei
erfolgt, ist die Distanz zwischen den Mitnahmeelementen kleiner als die Distanz "b",
bzw. als "a+2x", jedoch grösser al "a".
[0024] In der Fig.5 ist die Türkupplungseinrichtung an einer Aufzugsschiebetür eingebaut.
In dieser Frontansicht weist ein an einem Türsupport 31 angeordneter Türantrieb einen
Türmotor 22, ein Vorgelege 23, eine linke und eine rechte Treibrolle 24 und einen
von den Treibrollen 24 getriebenen Treibriemen 25 auf. Die Schiebetür selbst besteht
aus einem rechten Türflügel 16.1 und einem linken Türflügel 16.2. Die Türflügel 16.1/16.2
sind je mit einem Kopfteil 20.1 und 20.2 gekuppelt. Diese Kopfteile 20.1/20.2 sind
Träger der Türflügel 16.1/16.2 und sind zu diesem Zweck je mit zwei auf einer Führung
17 laufenden Türrollen 18 und mit je zwei unter der Führung 17 laufenden Gegendruckrollen
19 bestückt. Das Kopfteil 20.1 ist über einen Mitnehmer 26 mit dem oberen Strang des
Treibriemens 25 verbunden und das Kopfteil 20.2 ist mit einem Mitnehmer 27 mit dem
unteren Strang des Treibriemens 25 verbunden. Auf dem Kopfteil 20.1 ist ein Drehantrieb
9 mit dem Rollen-Doppelhebel 1 angeordnet. Der Rollen-Doppelhebel befindet sich in
dieser Darstellung im Eingriff zwischen vertikalen Linealen 21, welche sich an der
nicht dargestellten Stockwerkwerktüre befinden und aus diesem Grunde gestrichelt gezeichnet
sind. Die Spreizdistanz y entspricht dem Abstand zwischen den Linealen 21. Mit dieser
Distanz y ist der Rollen-Doppelhebel 1 noch nicht ganz ausgedreht aber genügend weit
herausgeschoben, sodass eine für das Mitnehmen der Stockwerktür sichere Eingrifftiefe
gegeben ist. Die Türkupplungseinrichtung ist hier, zugunsten einer besseren Uebersichtlichkeit,
nur für den Türflügel 16.1 mit dem Kopfteil 20.1. dargestellt und für den linken Türflügel
16.2 mit dem Kopfteil 20.2 weggelassen worden. Auch bei der praktischen Ausführung
kann mit nur einer Einrichtung operiert werden, wenn der zweite Türflügel über ein
Antriebsorgan vom ersten Türflügel bewegt wird.
[0025] In der Fig.6 ist die gleiche Tür in der Seitenansicht dargestellt. Bei dieser Darstellung
ist der Rollen-Doppelhebel 1 zurückgezogen. Die gestrichelten Linien in der Mitte
der Linealfläche zeigen die Rollen 2 in der Eingriffstellung. Der Türsupport 31 ist
mit der Kabinenstruktur 30 des Kabinenoberteils fest verbunden. Entsprechend der Anordnung
der Türkupplungseinrichtung an den Kopfteilen 20.1/.2 der Kabinentürflügel 16.1/.2
sind die Mitnehmerlineale 21 an den Stockwerktürflügeln 28 an deren Kopfteilen 29,
also auf gleicher Höhe angeordnet. Die Fig.6 zeigt ferner noch den unteren Teilbereich
mit dem Kabinenboden 38, dem Kabinen-Schwellenprofil 33, dem Stockwerk-Schwellenprofil
34 und dem Schwellenspalt 35 zwischen den beiden Schwellenprofilen 33 und 34. In dieser
Ansicht ist klar ersichtlich, wie dank der Rückzugfunktion des Rollen-Doppelhebels
1 der Schwellenspalt 35 sehr klein gehalten werden kann. Bei einer vorteilhaften Anordnung
der Lineale 21 liegen deren Vorderkanten zusammen mit der Vorderkante des Stockwerk-Schwellenprofils
34 auf der gleichen Vertikallinie. Ebenso liegen in einer vorteilhaften Ausführung
auch die äusseren Stirnseiten des Rollen-Doppelhebels 1, bzw. der Rollen 2 im zurückgezogenen
Zustand zusammen mit der Vorderkante des Kabinen-Schwellenprofils 33 auf einer gemeinsamen
Vertikallinie. Hiermit ist die Grösse des Schwellenspaltes 35 nur noch eine Frage
der Montagetoleranzen und des Horizontalspiels der Aufzugskabine.
[0026] In den Fig.7-10 ist eine vereinfachte Variante des Antriebes des Rollen-Doppelhebels
1 vorgeschlagen. Hierbei weist der Rollendoppelhebel 1 keinen eigenen motorischen
Antrieb auf. Anstelle des Eigenantriebes ist ein in der Folge als Passivantrieb genannte
Einrichtung vorgesehen. Für diesen Passivantrieb ist an der Frontwand des Türantriebsupportes
31 eine über die ganze Türlaufbreite sich erstreckende Betätigungskurve 32 montiert
(Fig.7, Fig.8)). Die Betätigungskurve 32 hat beispielsweise einen winkelförmigen Querschnitt
(Fig.9) und weist an ihrem, dem Zentrum der Tür zugekehrten, Ende im horizontalen
Schenkel eine Betätigungskulisse 36 auf (Fig.10) in der Form eines ca 45° schrägen
Schlitzes. In dieser Betätigungskulisse 36 wird eine Betätigungsrolle 37 geführt,
welche eine hier nicht dargestellte, aber zu der Fig.1 analoge Hebelachse 3 schiebt
und dreht. Der geometrische Verlauf der Betätigungskulisse 36 ist derart ausgeführt,
dass der Rollen-Doppelhebel 1, bzw. dessen Rollen 2 beim Eindringen zwischen die Lineale
21 noch nicht die Spreizdistanz y erreicht haben. Die volle Eindringtiefe ist erreicht,
wenn die Betätigungsrolle 37 auf die linear verlaufende Vorderkante 40 der Betätigungskurve
37 aufläuft. In der gezeigten Stellung in Fig.9 ist der Rollen-Doppelhebel 1 zurückgezogen.
Mit gestrichelten Konturen ist bei der Fig.9 die ausgefahrene und ausgedrehte Position
des Rollen-Doppelhebels 1 dargestellt. Die Hebelachse 3 des Rollen-Doppelhebels 1
mit Passivantrieb läuft in einer dem Passivantrieb angepassten Führungshülse 39, welche
die gleichen Abmessungen und die gleiche Innenkonstruktion aufweist wie die Führungshülse
5 mit dem Antrieb 9. Zusätzlich trägt der, in den kleinen Fig.9 und 10 nicht sichtbare,
Kupplungsbolzen 7 am externen Ende die Betätigungsrolle 37.
[0027] In einer weiteren Vereinfachungsvariante ist es möglich, die Türkupplungseinrichtung
bzw. die Schub-Dreheinheit für den Rollen-Doppelhebel 1 auch bei einer Zentertür nur
an einem Kabinentürflügel 16.1, bzw. Kopfteil 20.1 vorzusehen und trotzdem beide Stockwerk-Türflügel
28 mitzunehmen. Das wird in der Weise realisiert, dass im Kopfteil 29 der Schachttür
ein Transmissionsorgan, gleich oder ähnlich wie beim Türantrieb auf der Kabine aber
ohne Antrieb, zwischen zwei Rollen gespannt wird, wobei ein Türflügel 28 mit dem unteren
Strang und der andere Türflügel 28 mit dem oberen Strang des Transmissionsorgans fest
verbunden wird.
[0028] Die bis jetzt nicht angesprochene Entriegelung der Schachttür vor dem Oeffnen ist
an sich nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, soll aber in der Folge der Vollstängigkeit
halber doch noch kurz erwähnt werden. Eine beispielhafte Entriegelungsmöglichkeit
besteht darin, dass einer der beiden Lineale 21 seitwärts einige Millimeter beweglich
vorgesehen wird und über eine mechanische Uebertragung, beispielsweise gemäss unserem
US-Patent Nr. 5,377,785, eine Verriegelungsklinke anhebt. Zu diesem Zweck kann, dem
vorliegenden Mitnahmeprinzip in angepasster Form, eines der Lineale 21 beispielsweise
scharnierartig um die Vertikalachse einige Winkelgrade seitwärts schwenkbar ausgebildet
werden.
Teileliste
[0029]
- 1
- Rollen-Doppelhebel
- 2
- Mitnehmerrollen
- 3
- Hebelachse
- 4
- Rückzugfeder
- 5
- Führungshülse
- 6
- Kupplungsring
- 7
- Kupplungsbolzen
- 8
- Mitnehmerscheibe
- 9
- Drehantrieb
- 10
- Führungsschlitz gekurvt
- 11
- Führungsstift
- 12
- Führungsschlitz achsial
- 13
- Aeusseres Gleitlager
- 14
- Inneres Gleitlager
- 15
- Schulter
- 16.1
- Türflügel re
- 16.2
- Türflügel li
- 17
- Führung
- 18
- Türrollen
- 19
- Gegenrollen
- 20
- Kopfteil
- 21
- Mitnehmerlineal
- 22
- Türmotor
- 23
- Vorgelege
- 24
- Treibrollen
- 25
- Treibriemen
- 26
- Mitnehmer re
- 27
- Mitnehmer li
- 28
- Schachttürflügel
- 29
- Schachttür-Kopfteil
- 30
- Kabinenstruktur
- 31
- Türantriebssupport
- 32
- Betätigungskurve
- 33
- Kabinen-Schwellenprofil
- 34
- Stockwerk-Schwellenprofil
- 35
- Schwellenspalt
- 36
- Betätigungskulisse
- 37
- Betätigungsrolle
- 38
- Kabinenboden
- 39
- Führungshülse
- 40
- Lineare Vorderkante
1. Türkupplungseinrichtung für das Herstellen und Lösen einer Wirkverbindung zwischen
der Kabinentür und einer Schachttür bei einem Aufzug mittels durch Drehung spreizender
Mitnehmerelemente an der Kabinentür, welche in der Stockwerkzone an der Stockwerktür
in ein Mitnahmeelement greifen und so beim Türöffnen auf dem Stockwerk die Schachttür
spielfrei mitnehmen, dadurch gekennzeichnet, dass ein drehbarer Rollen-Doppelhebel
(1) als Mitnehmer für die Schachttürflügel (28) in Richtung Schachttür verschiebbar
angeordnet ist.
2. Türkupplungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Drehen
und vorzugsweise horizontale Verschieben des Rollen-Doppelhebels (1) eine Schub-Dreheinheit
vorgesehen ist
3. Türkupplungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schub-Dreheinheit
und die Gegenmittel (21) zwecks Ermöglichung eines minimalen Schwellenspaltes (35)
vorzugsweise oberhalb eines Kabinentürflügels (16.1/.2) bzw. eines Schachttürflügels
(28) angeordnet sind.
4. Türkupplungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schub-Dreheinheit
eine Führungshülse (5) aufweist, in welcher eine Achse (3) des Rollen-Doppelhebels
(1) drehbar und achsial verschiebbar gelagert ist, wobei eine Rückzufeder (4) den
Rollen-Doppelhebel (1) beim Fehlen äusserer mechanischer Einwirkung in eine definierte
Ausgangslage zurückzieht.
5. Türkupplungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schub-Dreheinheit
bzw. der Rollen-Doppelhebel durch einen eigenen Antrieb (9) über eine Mitnehmerscheibe
(8), einen Kupplungsbolzen (7) und einen Kupplungsring (6)betätigt wird, wobei die
Hebelachse (3) für die Drehung des Rollen-Doppelhebels (1) einen in einem gekurvten
Führungsschlitz (10) der Führungshülse (5) geführten Führungsstift (11) aufweist.
6. Türkupplungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schub-Dreheinheit
durch eine, vorzugsweise am Türantriebssupport (31) angeordnete Betätigungskurve (32)
betätigt wird, wobei der Kupplungsbolzen (7) für die Drehung des Rollen-Doppelhebels
(1) eine in einer Betätigungskulisse (36) der Betätigungskurve (32) geführte Betätigungsrolle
(37) aufweist.