[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kontaktstift eines Kontaktsteckteils für
ein Hochspannungskabel gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie eine Kontaktbuchse
gemäss Oberbegriff des Anspruchs 5.
[0002] Steckergarnituren mit ineinandersteckbaren Kontaktsteckteilen werden in der Hochstromtechnik
für HochspannungsEnergieübertragungssysteme von beispielsweise modernen Eisenbahnkompositionen
und insbesondere in Hochgeschwindigkeitszügen verwendet. Diese Eisenbahnkompositionen
weisen mindestens zwei Triebwagen auf, deren Haupttransformatoren jeweils über zwei
gleichzeitig in Betrieb genommene Stromabnehmer versogt werden, um sicherzustellen,
dass beim Abreissen des Schleifkontaktes zwischen Schleifleiste und Fahrdraht keine
Fahrstörungen auftreten. Die Verwendung mehrerer elektrisch miteinander verbundener
Haupttransformatoren macht es jedoch erforderlich, dass die einzelnen Zugkomponenten
Hochspannungskabel tragen und mit geeigneten Hochspannungs-Kupplungs-Systemen ausgerüstet
sind. Es versteht sich, dass diese Kupplungs-Systeme und deren Steckergarnituren zu
keinerlei Personengefährdung führen dürfen und strengsten Sicherheitsbestimmungen
genügen müssen.
[0003] Von den bekannten hochstromfesten Steckergarnituren für industrielle Anlagen, welche
bspw. mit einer Epoxydharzisolierung, einem abgeschirmten Giessharzgehäuse oder einer
EPDM-Ummantelung versehen sind, eignen sich solche mit einem Isolierkörper aus Silikonkautschuk
in besonderer Weise für den Einsatz auf Schienenfahrzeugen. Dieser elastische Isolierwerkstoff
weist eine für diese Anwendung vorteilhafte mechanische Flexibilität auf, um trotz
der Vibrationen und extremen Belastungen die erforderliche Schliesskraft beizubehalten.
Dieser Werkstoff ist darüberhinaus hydrophob und äusserst temperaturbeständig, hat
ein geringes Gewicht und eine hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit. Steckergarnituren
mit Isolierkörpern aus Silikonkautschuk werden deshalb in Hochspannungs-Kupplungen
von Hochgeschwindigkeitszügen bevorzugt eingesetzt, finden ihre Anwendung aber in
allen elektrischen Energieübertragungssystemen.
[0004] Diese Steckergarnituren umfassen grundsätzlich einen Geräteanschlussteil (Steckdose)
und einen Kabelsteckteil, wobei der Geräteanschlussteil in der Regel kabelsteckteilseitig
einen konusförmigen Isolierteil zur Aufnahme des Kabelsteckteils aufweist. Dabei ist
der Isolierteil des Kabelsteckteils geräteanschlussteilseitig komplementär zum konusförmigen
Isolierteil des Geräteanschlussteils geformt, so dass im zusammengesteckten Zustand
die beiden Isolierteile bündig aneinander liegen. In der Regel weist das Isolierteil
des Geräteanschlussteils einen nach aussen ragenden Konus (Aussenkonus) mit einem
harten Kunststoff-Mantel auf, während der aus elastischem Silikonkautschuk gefertigte
Isolierteil des Kabelsteckteils eine nach innen zusammenlaufende konische Ausnehmung
(Innenkonus) aufweist. In diese beiden Isolierteile sind einander zugeordnete Steckkontaktteile
aus elektrisch leitendem Material eingebettet. Diese Steckkontaktteile sind jeweils
kabelseitig mit einem elektrisch leitenden Kabelstrang, insbesondere einem Hochspannungskabelstrang,
verbunden und kontaktseitig in der Regel als ineinandergreifende Kontaktbuchse und
- stecker ausgebildet. Moderne Steckkontaktteile weisen zusätzlich zur Verbesserung
des elektrischen Kontaktes kraftschlüssig an das Gegenstück anliegende Kontaktlamellen
auf. Im folgenden soll der Einfachheit halber nur von dieser Art Steckergarnituren
die Rede sein, ohne die vorliegende Erfindung jedoch darauf zu beschränken.
[0005] Bei der genannten Anwendung hat sich gezeigt, dass sich diese herkömmlichen Steckergarnituren
nach dem Zusammenstecken nur sehr schwer wieder zu trennen sind, insbesondere, weil
die Kontaktflächen durch die beim Zusammenstecken und Trennen auftretenden Reibkräfte
beschädigt werden und sich im Laufe der Zeit aneinander festsetzen (sich gegenseitig
anfressen). Aus diesem Grund müssen die Kontaktflächen regelmässig eingefettet werden,
was sich in der Praxis nicht immer durchsetzten lässt. Darüberhinaus zeigt es sich,
dass sich der elastische Silikonkautschuk reibschlüssig aneinander anlegt. Dieses
aussergewöhnliche Haftverhalten des elastischen Silikonkautschuks und der Steckkontaktteile
macht es unumgänglich, dass die Führungsflächen der Steckergarnituren und insbesondere
die einander zugewandten Seiten der Steckkontaktteile regelmässig eingefettet oder
mit einem besonderen Schmiermittel versehen werden müssen. Leider lässt sich nicht
vermeiden, dass diese Fette im Laufe der Zeit entweder verharzen oder in den Isolierkörper
hineindiffundieren und die erwünschte Gleitwirkung nachlässt resp. wieder ganz verschwindet.
[0006] Bei der obenerwähnten Anwendung in Hochgeschwindigkeitszügen, aber auch in vielen
Gebieten der Elektrotechnik werden diese Steckergarnituren selten getrennt, d.h. können
die Steckkontaktteile über längere Zeit elektolytisch miteinander reagieren und sich
aneinander festsetzen. Erschwerend kommt noch dazu, dass die Isolierteile nicht oft
genug nachgefettet werden können, um den Reibwert zu mindern. Allfällig vorzunehmende
Entkupplungen sind deshalb immer mit zeitraubenden und schwierigen Manipulationen
verbunden. Es ist deshalb das Bestreben der modernen Eisenbahnindustrie, solche aufwendigen
Manipuationen zu eliminieren und insbesondere deren Ziel, das Kuppeln und Entkuppeln
von einzelnen Wagen, zu automatisieren.
[0007] Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine wartungsfreie Steckergarnitur
für Hochspannungskabel zu schaffen, die sich insbesondere für das automatische Kuppeln
und Entkuppeln eignet. Insbesondere soll eine Steckergarnitur mit Kabelsteck- und
Geräteanschlussteilen geschaffen werden, deren Steckkontaktteile auch nach längerer
Kontaktzeit nicht aneinander haften und problemlos wieder voneinander getrennt werden
können.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch Steckkontaktteile für einen Geräteanschlussteil
resp. einen Kabelsteckteil, welche mit einer Silber-Graphit-KompositBeschichtung versehen
sind. In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die aus elastischem Silikonkautschuk,
EPDM oder einein ähnlichen Isolationswerkstoff gefertigten Isolierkörper eine plastmapolymerisierte
Führungsfläche auf. Dabei werden Geräteanschluss- und Kabelsteckteile verwendet, deren
Aufbau und Anordnung im wesentlichen konventionellen Hochstromsteckern entspricht.
Diese umfassen grundsätzlich einen Isolationskörper auf, der in einein Gehäuse befestigt
ist und in seinem Innern eine mit dem Kabel verbundene Kontaktbuchse resp. einen Kontaktstift
aufweist. Solche ineinandergreifende Steckkontaktteile sind dein Fachmann in den verschiedensten
Gestaltungsformen bekannt. Üblicherweise sind diese als buchsen- und stiftartige Kontaktteile
ausgebildet und ist der Aussenkonus der Steckergarnitur mit einem Kunststoffmantel
versehen, der in den Innenkonus des Gegenstücks eingeführt werden kann.
[0009] Erfindungsgemäss ist mindestens eine der Oberflächen der aufeinanderliegenden Steckkontaktteile
mit einem Silber-Graphit-Komposit beschichtet, sodass deren Reibkoeffizient und Haftfähigkeit
in hohein Masse reduziert ist. Dies führt zu einer gleitfähigen Oberfläche, die überraschenderweise
auch bei Hochstromanwendungen der genannten Art und auch nach längerem Gebrauch -
in einer Testserie wurden mit erfindungsgemäss beschichteten Steckergarnituren über
10'000 Kupplungen vorgenommen, ohne dabei Veränderungen im Gleitverhalten feststellen
zu können - erhalten bleibt.
[0010] Das Beschichtungsverfahren per se ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung
und soll hier nicht näher erläutert werden. Es versteht sich aber, dass der Fachmann
auf dem Gebiet der modernen Werkstofftechnik und insbesondere auf dem Gebiet der funktionellen
Beschichtungen, ein solches Silber-Graphit-Komposit ohne erfinderisches Dazutun auf
die Aussenseite solcher Steckkontaktteile aufbringen kann. Bei der vorliegenden Erfindung
kann aber auch die Innenseite der Kontaktbuchse mit einem solchen Silber-Graphit-Komposit
beschichtet sein.
[0011] Diese Silber-Graphit-Komposit-Beschichtung weist sich durch ihre besonders weiche
und anpassungsfähige Eigenschaften aus. Herkömmliche Steckkontaktteile sind in der
oben genannten Anwendung in der Regel aus Kupfer, Aluminium oder einer Kupfer-Beryllium-Legierung
gefertigt und weisen eine 5µm dünne Silberschicht auf. Die derart beschichteten Kontaktflächen
bilden eine Kontaktflächenpaarung, bei welcher zwei relativ weiche Materialien den
elektrischen Kontakt bewerkstelligen. Der an den Kontaktflächen auftretende Übergangswiderstand
ist deshalb wesentlich von der Kontaktkraft abhängig. In der praktischen Anwendung
finden sich aus diesem Grund viele Kontaktstecker, bei denen bspw. der Kontaktstift
des Kabelsteckteils mit Kontaktlamellen versehen ist, um damit diese Kontaktkraft
zu erhöhen resp. den Durchgangswiderstand zu verringern. Die mechanische Erhöhung
der Kontaktkraft führt jedoch dazu, dass die dünnen Silberbeschichtungen rasch verschleissen
und sich die Kontaktflächen bei längerem Gebrauch aneinander festsetzen. Durch die
erfindungsgemässe Behandlung der Kontaktfläche mit einem Silber-Graphit-Komposit kann
derselbe elektrische Übergangswiderstand erzielt werden und gleichzeitig eine verschleissarme
und langzeitlich funktionsfähige, mechanisch sichere Verbindung hergestellt werden.
Diese Beschichtung führt also dazu, dass der Reibkoeffizient bei der erfindungsgemässen
Kontaktflächenpaarung gegenüber konventionell beschichteten und gefetteten Kontaktflächenpaarungen
verringert werden kann und gleichzeitig die üblichen Verschleisserscheinungen nicht
mehr auftreten.
[0012] Diese konventionellen Silber-Silber beschichteten Kontaktanordnungen weisen bspw.
bei einer Kontaktkraft von 10N einen Gleitreibkoeffizienten von 0.35 und einen Übergangswiderstand
von ca. 300µΩ auf. Mit der erfindungsgemässen Kontaktflächenpaarung kann der Gleitreibkoeffizient
und die Kontaktkraft bei gleichem Übergangswiderstand erheblich reduziert werden.
[0013] Die Vorteile der erfindungsgemässen Steckergarnitur sind dem Fachmann unmittelbar
erkennbar und sind im wesentlichen in den wartungsfreien und nichthaftenden Kontaktflächen
zu sehen. Die Kontaktflächen brauchen grundsätzlich nicht mehr gefettet zu werden.
Insbesondere kann mit den erfindungsgemässen Steckkontaktteilen die Funktionsfähigkeit
der Steckverbindung unabhängig von einer regelmässigen Wartung gewährleistet werden,
d.h. werden die Steckerverbindungen bedienungsfreundlicher und betriebssicherer. Wegen
der dadurch erzielten Langzeit-Trennfähigkeit, eignet sich diese Steckerverbindung
besonders auch für das automatische Kuppeln und Entkuppeln von Hochspannungskupplungen,
wie sie bei Hochgeschwindigkeitszügen oder allgemein in der Hochstromtechnik zum Einsatz
kommen.
[0014] Im folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Hilfe der
Figuren näher erläutert werden. Dabei zeigt:
Fig. 1: einen Querschnitt durch ein Geräteanschlussteil;
Fig. 2: einen Querschnitt durch ein Kabelsteckteil;
Fig. 3: einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Geräteanschlussteils;
Fig. 4: einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Kabelsteckteils.
[0015] Bei dem in Figur 1 dargestellten Geräteanschlussteil ist der Isolierkörper 1 aus
einem elektrisch isolierenden Giessharz gefertigt. Dieser Körper ist kabelsteckteilseitig
als Aussenkonus 6 geformt. Zentral in diesem Aussenkonus 6 ist eine metallische Kontaktbuchse
12 eingebettet, die mit den Kabellitzen 5 eines elektrisch leitenden Kabelstrangs
verbunden ist. Diese Kontaktbuchse 12 weist eine ca. 5µm dünne Innenbeschichtung aus
Silber auf. Der Isolierkörper 1 ist in einem Gehäuse 3 befestigt und kann mit Ablenk-
resp. Feldsteuerelektroden 4 versehen sein. Die besondere Dimensionierung und Gestaltung
des Gerateanschlussteils liegt im Bereich des fachmännischen Könnens und ist nicht
Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
[0016] Figur 2 zeigt ein mit dem Geräteanschlussteil gemäss Figur 1 zusammensteckbares Kabelsteckteil.
Dieses weist einen mit einem Innenkonus 8 versehenen Silikonkörper 2 auf, dessen Konusfläche
komplementär zur Konusfläche des Aussenkonus 6 des Geräteanschlussteils gestaltet
ist. Zentral in diesem Silikonkörper 2 ist ein Kontaktstift 11 angeordnet, der so
dimensioniert ist, dass dieser in Kontakt mit der Kontaktbuchse 12 des Geräteanschlussteils
gebracht werden kann. Dieser Kontaktstift 11 ist wiederum mit Kabellitzen 5 eines
Elektrokabels verbunden und ist, mindestens im Bereich der Kontaktflächen 14, erfindungsgemäss
mit einem Silber-Graphit-Komposit beschichtet. Es versteht sich, dass auch dieser
Silikonkörper 2 mit Ablenkresp. Feldsteuerelektroden 4 versehen sein kann. In einer
bevorzugten Ausführungsform ist die Oberfläche dieses Innenkonus 8 plasmapolymerisiert
und weist damit eine plasmapolymerisierte Schicht 9 auf. Dies erlaubt, dass die beiden
konusförmigen Isolierteile 6 (Figur 1) und 8 (Figur 2) mit ihren Führungsflächen 10
deckungsgleich aufeinander geschoben werden können und eine jederzeit lösbare Trennfuge
bilden. Diese plasmapolymerisierte Schicht 9 auf dem Innenkonus 8 weist einen Haftreibungskoeffizienten
von ca. 0.2 auf und erlaubt damit das einfache Gleiten der beiden Führungsflächen
aufeinander und insbesondere das Trennen von Geräteanschlussteil und Kabelsteckteil
dieser Steckerisolation.
[0017] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Geräteanschlussteils dessen Isolierkörper
1 aus Giessharz gefertigt ist, jedoch mit einem Innenkonus 13 versehen ist. Im Innern
des Isolierkörpers 1 liegt wiederum eine Kontaktbuchse 12, die mit Kabellitzen 5 eines
Kabelstrangs verbunden ist. Die Kontaktbuchse 12 ist so geformt, dass sie einen Kontaktstift
11 des dazugehörigen Kabelsteckteils aufnehmen kann. Ein dazugehöriges Kabelsteckteil
ist in Figur 4 dargestellt und weist beispielsweise einen aus Silikonkautschuk gefertigten
Isolierkörper 2 auf. Dieser Silikonkörper ist ebenfalls konisch geformt, sodass dessen
Konusfläche 10 mit der Innenkonusfläche 13 des Geräteanschlussteils gemäss Figur 3
fluchtet. In dieser bevorzugten Ausführungsform ist mindestens diese konische Führungsfläche
10 plasmapolymerisiert resp. mit einer plasmapolymerisierten Schicht 9 versehen. In
analoger Weise liegt ein Kabelstrang axial in diesem Isolierteil und sind dessen Kabellitzen
5 mit einem Kontaktstift 11 verbunden. Dieser metallische Kontaktstift 11 kann in
bevorzugten Ausführungsformen mit Kontaktlamellen 14 ausgerüstet sein. Erfindungsgemäss
ist bei dieser in den Figuren 3 und 4 dargestellten weiteren Ausführungsform mindestens
eines der Kontaktsteckerteile an der Kontaktfläche mit einer Silber-Graphit-Komposit-Beschichtung
versehen. Diese Silber-Graphit-Komposit-Beschichtung gewährleistet einen Reibkoeffizienten
von weniger als 0.35 und einen Übergangswiderstand, der demjenigen einer Silber-Silber-Paarung
entspricht. Diese Eigenschaften verändern sich im Laufe der Zeit nicht und führen
damit zum erwünschten wartungsfreien Steckkontakt. Diese Flächenkontaktpaarung verhindert,
dass sich diese metallischen Teile gegenseitig festsetzen und machen das Fetten dieser
Teile überflüssig.
[0018] Zusammenfassend zeichnet sich der erfindungsgemässe wartungsfreie Kontaktstecker
dadurch aus, dass mindestens eine der beiden Kontaktflächen mit einem harten Silber-Graphit-Komposit
beschichtet ist, ohne dass dadurch der Übergangswiderstand erhöht wird. Dieses Komposit
erweist sich darüberhinaus als äusserst gleitfähig, korrosionsfest, verschleissfest
und damit wartungsfrei.
[0019] Es versteht sich, dass die erfindungsgemässe Steckergarnitur vom Fachmann ohne weiteres
so gestaltet und dimensioniert werden kann, dass sich diese auch für den Mittel- und
Niederspannungsbereich oder als Verbindungsmuffen eignet, sowie überall dort, wo Kontaktlamellen
gleiten, wie bspw. bei Schaltern oder in der allgemeinen Elektromechanik. Insbesondere
können bspw. auch andere metallische Legierungen, die für elektrische Anwendungen
geeignet sind, mit dem genannten Verfahren aufgebracht werden. Die besondere Geometrie
ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. So können die Isolierteile bspw.
auch mit nichtkonischen Führungsflächen, insbesondere mit zylindrischen oder gerippten
Flächen versehen sein.
1. Kontaktstift für ein Kontaktsteckteil einer Steckergarnitur für Hochspannungskabel
(5), welcher mit einer Kontaktbuchse (12) zusammensteckbar ist und eine Kontaktfläche
(14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Kontaktfläche (14) dieses
Kontaktstiftes (11) eine Silber-Graphit-Komposit-Beschichtung aufweist.
2. Kontaktstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (14)
durch Kontaktlamellen gebildet ist.
3. Kontaktstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche
(14) einen Gleitreibkoeffizienten von weniger als 0.35 aufweist.
4. Kontaktstift nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieser
in einem Isolierkörper (2) liegt, dessen Führungsfläche (10) plasmapolymerisiert ist.
5. Kontaktbuchse (12) für ein Kontaktsteckteil einer Steckergarnitur für ein Hochspannungskabel
(5), welche mit einem Kontaktstift (11) zusammensteckbar ist und eine Kontaktfläche
(14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Kontaktfläche (14) dieser
Kontaktbuchse (12) eine Silber-Graphit-Komposit-Beschichtung aufweist.
6. Kontaktbuchse (12) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Kontaktfläche
(14) durch Kontaktlamellen gebildet ist.
7. Kontaktbuchse (12) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche
(14) einen Gleitreibkoeffizienten von weniger als 0.35 aufweist.
8. Kontaktbuchse (12) nach einein der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
diese in einem Isolierkörper (2) liegt, dessen Führungsfläche (10) plasmapolymerisiert
ist.
9. Kontaktsteckerteil für ein Hochspannungskabel mit einem Kontaktstift (11) gemäss Anspruch
1.
10. Kontaktsteckerteil für ein Hochspannungskabel mit einer Kontaktbuchse (12) gemäss
Anspruch 5.