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<ep-patent-document id="EP96909915B9W1" file="EP96909915W1B9.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0826022" kind="B9" correction-code="W1" date-publ="20031022" status="c" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BE..DEDKESFRGB..IT..LUNL......................................................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM350 (Ver 2.1 Jan 2001)
 2999001/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0826022</B110><B120><B121>KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B9</B130><B132EP>B1</B132EP><B140><date>20031022</date></B140><B150><B151>W1</B151><B155><B1551>DE</B1551><B1552>Beschreibung</B1552><B1551>EN</B1551><B1552>Description</B1552><B1551>FR</B1551><B1552>Description</B1552></B155></B150><B190>EP</B190></B100><B200><B210>96909915.9</B210><B220><date>19960412</date></B220><B240><B241><date>19971110</date></B241><B242><date>19990305</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>83895</B310><B320><date>19950517</date></B320><B330><ctry>AT</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20031022</date><bnum>200343</bnum></B405><B430><date>19980304</date><bnum>199810</bnum></B430><B450><date>20030319</date><bnum>200312</bnum></B450><B472><B475><date>20030319</date><ctry>NL</ctry></B475></B472><B480><date>20031022</date><bnum>200343</bnum></B480></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7C 10M 103/06   A</B511><B512> 7F 16D  69/02   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>REIBBELAGMISCHUNGEN UND REIBBELÄGE</B542><B541>en</B541><B542>FRICTION LINING MIXTURES AND FRICTION LININGS</B542><B541>fr</B541><B542>MELANGES DESTINES A DES GARNITURES DE FRICTION ET GARNITURES DE FRICTION</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 328 514</text></B561><B561><text>WO-A-95/02657</text></B561><B561><text>FR-A- 2 388 042</text></B561><B561><text>US-A- 3 851 045</text></B561><B561><text>US-A- 4 261 741</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>GERINGER, Michael</snm><adr><str>Gerbergasse 32</str><city>A-9500 Villach</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Chemetall Ges.m.b.H.</snm><iid>02212011</iid><irf>EP 5797</irf><adr><str>Gailitz</str><city>9601 Arnoldstein</city><ctry>AT</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Häupl, Armin, Dipl.-Ing.</snm><sfx>et al</sfx><iid>00043413</iid><adr><str>Patentanwaltskanzlei Collin-Häupl,
Mariahilferstrasse 50</str><city>1070 Wien</city><ctry>AT</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>BE</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>AT9600071</anum></dnum><date>19960412</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO96036681</pnum></dnum><date>19961121</date><bnum>199651</bnum></B871></B870></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Reibbelagmischung für mit einem Reibpartner, zusammenwirkende Brems - und Kupplungsbeläge, bestehend aus Metallen, die in Faser- und Pulverform vorliegen können, Füllstoffen, Gleitmitteln, Bindemitteln und organischen Bestandteilen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Weiters befrifft die Erfindung Brems- und Kupplungsbeläge, bestehend aus einer gebundenen derartigen Reibbelagmischung.</p>
<p id="p0003" num="0003">Der Belag ist insbesondere harzgebunden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Erfindung ist in den Patentansprüchen 1 bis 5 dargelegt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Beispielsweise ist MoS<sub>2</sub> als Sulfid ein seit langem bekannter Festschmierstoff zur Ausbildung eines festen Schmierfilms zwischen Oberflächen, die relativ zueinander gleiten sollen. MoS<sub>2</sub> und andere Metallsulfide werden auch als Bestandteile von Gleitzusammensetzungen verwendet, die z.B. hauptsächlich aus PTFE bestehen, also z.B. Gleitlagerschalen oder Gleithülsen, um die Oberflächenreibung herabzusetzen.</p>
<p id="p0006" num="0006">So beschreibt die US 4 261 741 A eine Antireibungslegierung, die Eisen, Molybdän und Schwefel enthält, als Oberflächengleitmaterial und vergleicht es mit MoS<sub>2</sub>, demgegenüber die Legierung bessere Gleiteigenschaften aufweisen soll. Die US 3 851 045 A betrifft ternäre Lanthanid/Übergangsmetallchalkogenide, die als Festschmierstoffe mit Hochtemperaturgleiteigenschaften, z.B. als Gleitoberflächen verwendet werden können. Sie werden in der Schmierwirkung mit MoS<sub>2</sub> und Graphit verglichen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Einige als Festschmierstoffe bekannte Metallsulfide werden auch bereits auf einem ganz anderen Fachgebiet eingesetzt, nämlich bei der Herstellung von Reibelementen, wie Bremsklötze, Bremsbacken, Brems- und Kupplungsbeläge, deren Zweck nicht die Vermeidung von Reibung, sondern die Erzeugung von Reibung ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Es liegt daher auf der Hand, daß bei der Anwendung von Festschmierstoffen in Reibbelägen nicht die Verminderung von Reibung die Zielsetzung ist oder sein kann. Das ist vielmehr die Stabilisierung des Reibverlaufes, wodurch es zur Abnahme abrasiver Vorgänge kommt, was sich positiv auf das Verschleiß- und Vibrationsverhalten auswirkt. Als höchst erwünschten Nebeneffekt zeigt sich bei der Anwendung bestimmter Festschmierstoffe eine bedeutende Stabilisierung des Reibwertes, d.h. die<!-- EPO <DP n="2"> --> störende Abhängigkeit des Reibwertes und damit der Bremswirkung von Temperatur, Druck und Geschwindighkeit wird in großem Ausmaß unterdrückt. Aus der Tatsache, daß ein Stoff als Festschmierstoff bekannt ist, läßt sich über seine Eignung in Reibbelägen nichts herleiten.</p>
<p id="p0009" num="0009">Von den auch in Reibbelägen verwendeten speziellen Festschmierstoffen sind am besten bekannt Graphit und Molybdändisulfid, es gibt aber noch eine Reihe weiterer Metallsulfide, die fast nur in Reibbelägen Anwendung finden und sich von den oben genannten deutlich, vor allem hinsichtlich der Reibwertstabilisierung, unterscheiden.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">In diesem Zusammenhang erwähnenswerte Veröffentlichungen finden sich in EP 497 751 sowie A 399 162, die sich mit verschiedenen Metallsulfiden bzw. Kombinationen daraus befassen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Ein bekannter und verbreiteter Festschmierstoff für Reibbeläge ist Bleisulfid, das auf Grund der zunehmenden ökologischen Sensibilisierung gegen Schwermetalle für künftige Anwendungen jedoch in immer eingeschränkterem Maß zur Verfügung steht. Die guten und geschätzten Eigenschaften dieses Materials machen nach dem derzeitigen Stand der Technik jedoch einen Ersatz von Bleisulfid ohne Qualitätseinbußen im Reibbelag praktisch unmöglich.</p>
<p id="p0012" num="0012">Es gibt seit vielen Jahren Bestrebungen, durch Kombination verschiedenster Festschmierstoffe auf Basis von Graphiten, Sulfiden, Fluoriden, Phosphaten etc. synergistische Mischungen mit außerordentlichen Wirkungen herzustellen, hiezu siehe DE 25 14 575, DE 35 13 031 oder EP 328 514. Allerdings ist es mit diesen oder ähnlichen Kombinationen bislang noch nicht gelungen, in jeder Hinsicht zufriedenstellende Wirkung zu erzielen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Auch die in A 399 162 beschriebenen Kombinationen auf Basis der Sulfide des Kupfers mit denen des Zinks, Antimons, Molybdäns, Zinns, Wolframs und Titans lassen trotz ihrer generell günstigen Eigenschaften bezüglich ihrer Wirkung noch immer Wünsche offen. Selbst weniger verbreitete Sulfide wie die des Wismuts stellen keine zufriedenstellende Lösung dar.</p>
<p id="p0014" num="0014">Nunmehr wurde überraschenderweise gefunden, daß eine Reihe von Zweimetall- und Dreimetallsulfiden bei ihrer Anwendung als Festschmierstoff, insbesondere in Reibbelägen, hervorragende Ergebnisse liefern, u.a. wesentlich günstigere Ergebnisse als zusammensetzungsmäßig analoge Mischungen von Einmetallsulfiden ergeben.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Dementsprechend wird erfindungsgemäß vor allem ein Festschmierstoff, insbesondere für, vorzugsweise harzgebundene, Reibbeläge, auf Basis von Metallsulfiden, vorgeschlagen, mit dem Kennzeichen, daß er mindestens eine Verbindung der Formel<maths id="math0001" num=""><math display="block"><mrow><msub><mrow><mtext>M1</mtext></mrow><mrow><mtext>l</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>M2</mtext></mrow><mrow><mtext>m</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>M3</mtext></mrow><mrow><mtext>n</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>S</mtext></mrow><mrow><mtext>x</mtext></mrow></msub></mrow></math><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="27" he="5" img-content="math" img-format="tif"/></maths> in der M1, M2 und M3 für jeweils ein Metall aus der Reihe Ti, V, Mn, Fe, Cu, Zn, Mo, W, Sb, Sn und Bi stehen, S Schwefel bezeichnet, und die Indices die Bereiche I = 1-5, m = 1 - 5, n = 0 - 5 und x = 2 - 8 umspannen, enthält oder daraus besteht.</p>
<p id="p0016" num="0016">Vorzugsweise ist der Festschmierstoff ein Mehrphasensulfidgemisch, insbesondere eine Kombination aus mindestens einer Verbindung der Formel<maths id="math0002" num=""><math display="block"><mrow><msub><mrow><mtext>M1</mtext></mrow><mrow><mtext>l</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>M2</mtext></mrow><mrow><mtext>m</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>M3</mtext></mrow><mrow><mtext>n</mtext></mrow></msub><msub><mrow><mtext>S</mtext></mrow><mrow><mtext>x</mtext></mrow></msub></mrow></math><img id="ib0002" file="imgb0002.tif" wi="27" he="5" img-content="math" img-format="tif"/></maths> mit einem oder mehreren Sulfiden des Ti, V, Mn, Fe, Cu, Zn, Mo, W, Sb, Sn und Bi.</p>
<p id="p0017" num="0017">Weiterhin vorgeschlagen werden entsprechende Reibbelagmischungen und Reibbeläge, die derartige Festschmierstoffe enthalten.</p>
<p id="p0018" num="0018">Zweimetallsulfide und Dreimetallsulfide aus der oben angegebenen Gruppe sind literaturbekannt und kommen auch als Mineralien vor; lediglich als Beispiele werden (in Klammer die entsprechenden Mineralien) Cu<sub>2</sub>FeSnS<sub>4</sub> (Stannit), Cu<sub>2</sub>FeSn<sub>3</sub>S<sub>8</sub> (Rhodostannit), Cu<sub>3</sub>SnS<sub>4</sub> (Kurmanit), Mn<sub>2</sub>SnS<sub>4</sub>, SnFe<sub>2</sub>S<sub>4</sub>, Cu<sub>2</sub>TiS<sub>2</sub>, genannt.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die erfindungsgemäß als Festschmierstoffe vorgeschlagenen Zweimetall- und Dreimetallsulfide können nach den jeweiligen für die Herstellung von Sulfiden gängigen Verfahren hergestellt werden, also Sulfidieren (Erhitzen von Metallpulvern mit Schwefel oder Polysulfiden) oder Umsetzen von Hydroxiden oder Oxiden mit Ammonsulfid oder H<sub>2</sub>S auf naßchemischem oder trockenem Weg.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Typischerweise können die Mehrmetallsulfide auch über eine Schmelzphase, z.B. durch Zusammenschmelzen von binären Reinsulfiden unter Luftausschluß hergestellt werden, wobei sich oftmals Mischungen aus mehreren unterschiedlichen Phasen ergeben. Ebenso ist die naßchemische Fällung von Mehrmetallsulfiden literaturbekannt. Es hat sich gezeigt, daß auch bei der Sulfidierung von Metallegierungen und Metallpulvermischungen anteilig Mehrmetallsulfide entstehen, was mittels Röntgendiffraktion oder elektronenmikroskopisch mit Hilfe der Mikrosonde nachweisbar ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Erfindung wird nachstehend anhand von nichteinschränkenden Beispielen näher beschrieben.</p>
<heading id="h0001"><u>Beispiele:</u></heading>
<p id="p0022" num="0022">Zum Vergleich der erfindungsgemäßen Sulfide mit bekannten Festschmiermitteln wurde eine typische Scheibenbremsbelagrezeptur verwendet. Die Rezeptur ohne Sulfide wird in einem Pflugscharmischer mit Messerkopf vermischt. Zur Herstellung der Prüflinge werden die zu vergleichenden Festschmierstoffe in gleichbleibenden Anteilen nachträglich in die Vormischung eingemischt, in einer druck- und temperaturgeregelten Laborpresse zu fahrzeugüblichen Scheibenbremsbelägen verpreßt und auf einem Krauss-Prüfstand getestet.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die Prüfrezeptur weist folgende Zusammensetzung auf: 
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="all">
<tgroup cols="2" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="78.75mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="78.75mm"/>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Stahlwolle</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">10 Gew.-%</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Metallpulver</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">15 %</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Fasern</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">9 %</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Organische Anteile</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">11%</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Reibstoffe</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">9 %</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Füllstoffe</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">25 %</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Graphite</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">13 %</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Sulfide</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">8 %</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables><!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Beim Testprogramm wurde besonders auf Reibwertstabilität und Verschleißeigenschaften bei hohen Belastungen geachtet, weil unter diesen Bedingungen die günstigen Eigenschaften der Sulfide besonders zum Tragen kommen. Folgendes Testprogramm wurde gewählt:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>1.) Einlaufphase mit 100 Stopps zur Konditionierung der Oberflächen;</li>
<li>2.) v-Test: 6 Zyklen mit je 5 Stopps in Serie, jeder Zyklus beginnend bei 100°C, darauffolgend 7 Zyklen mit je 10 Stopps in Serie, bei einer Geschwindigkeit entsprechend 140 km/h und einem Druck von 20 bar;</li>
<li>3.) p-Test: analog v-Test bei einer Geschwindigkeit entsprechend 60 km/h und einem Druck von 50 bar.</li>
</ul></p>
<p id="p0025" num="0025">Die Temperatur steigt während der 10-Stopp-Zyklen auf etwa 550°C an, wodurch während des Testablaufes ein Temperaturprofil von 100-550°C abgedeckt wird. Als charakteristische Größen werden die Änderung des Reibwertes innerhalb dieses Temperaturprofils sowie der Gesamtverschleiß der Beläge für den Test, jeweils getrennt für v- und p-Test, ermittelt.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Ergebnisse der Testreihen sind nachfolgender Tabelle zu entnehmen. Dabei bedeuten PW-v und PW-p die Belagverschleiße im v- und p-Test, jeweils bewertet als Gewichtsabnahme in Gramm pro Belag, dMy-v und dMy-p bedeuten die Reibwertschwankung innerhalb eines Testzyklus von 100 bis 550°, wobei positive Werte auf eine Abnahme des Reibwertes bei hohen Temperaturen hinweisen. 
<tables id="tabl0002" num="0002">
<table frame="all">
<tgroup cols="5" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="5" colname="col5" colwidth="31.50mm"/>
<thead valign="top">
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Festschmierstoff</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" rowsep="0" align="center"><b>dMy-v</b></entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" rowsep="0" align="center"><b>dMy-p</b></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" rowsep="0" align="center"><b>PW-v</b></entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" rowsep="0" align="center"><b>PW-p</b></entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Vergleichsprodukte:</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2"/>
<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5"/></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">PbS</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.12</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">-0.02</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">6.9</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">6.2</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Cu<sub>2</sub>S</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.02</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.12</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">5.0</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">9.2</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">MoS<sub>2</sub></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">0.11</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.08</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">13.5</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">12.5</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">FeS</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">0.05</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.05</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">6.5</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">8.7</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables><!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<heading id="h0002"><u>Beispiel 1:</u></heading>
<p id="p0027" num="0027">Zur Verdeutlichung der Unterschiede von Mischungen und erfindungsgemäßen Kombinationen wird eine Mischung aus Cu<sub>2</sub>S (56 %) und ZnS (44 %) (Mischung 1) mit Kombination 1 verglichen. Diese erhält man durch Sulfidierung von Messingpulver (Cu/Zn 60:40). Kombination 1 und Mischung 1 enthalten dieselben Anteile an Cu, Zn und S, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihren Röntgendiffraktogrammen. 
<tables id="tabl0003" num="0003">
<table frame="all">
<tgroup cols="5" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="5" colname="col5" colwidth="31.50mm"/>
<thead valign="top">
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Festschmierstoff</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left"><b>dMy-v</b></entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left"><b>dMy-p</b></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left"><b>PW-v</b></entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left"><b>PW-p</b></entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 1</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">0.03</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.18</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">13.7</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">15.2</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Kombination 1</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">0.02</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.14</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">12.5</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">11.8</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0028" num="0028">Man erkennt deutliche Verbesserungen in den Belageigenschaften bei hohem Druck, was sich in geringerem Reibwertabfall und geringerem Verschleiß gegenüber der Mischung der binären Sulfide auswirkt.</p>
<heading id="h0003"><u>Beispiel 2:</u></heading>
<p id="p0029" num="0029">Hier werden Mischungen aus binären Sulfiden mit Kombinationen verglichen, die dieselben Elementverhältnisse aufweisen, jedoch durch Sulfidierung von Metallpulvermischungen hergestellt wurden, wobei sich die erfindungsgemäßen temären und quatemären Phasen ausbilden konnten. Folgende Zusammensetzungen wurden getestet:<!-- EPO <DP n="8"> --> 
<tables id="tabl0004" num="0004">
<table frame="all">
<tgroup cols="7" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="22.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="22.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="22.50mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="22.50mm"/>
<colspec colnum="5" colname="col5" colwidth="22.50mm"/>
<colspec colnum="6" colname="col6" colwidth="22.50mm"/>
<colspec colnum="7" colname="col7" colwidth="22.50mm"/>
<thead valign="top">
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Zusammensetzung</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left"><b>Cu</b><sub><b>2</b></sub><b>S</b></entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left"><b>TiS</b><sub><b>2</b></sub></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left"><b>MnS</b></entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left"><b>SnS</b></entry>
<entry namest="col6" nameend="col6" align="left"><b>FeS</b></entry>
<entry namest="col7" nameend="col7" align="left"><b>Bi</b><sub><b>2</b></sub><b>S</b><sub><b>3</b></sub></entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 2</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">80</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left">20</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5"/>
<entry namest="col6" nameend="col6"/>
<entry namest="col7" nameend="col7"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 3</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">45</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left">50</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">5</entry>
<entry namest="col6" nameend="col6"/>
<entry namest="col7" nameend="col7"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 4</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">50</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">40</entry>
<entry namest="col6" nameend="col6" align="left">10</entry>
<entry namest="col7" nameend="col7"/></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 5</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">50</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5"/>
<entry namest="col6" nameend="col6" align="left">20</entry>
<entry namest="col7" nameend="col7" align="left">30</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 6</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">30</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3"/>
<entry namest="col4" nameend="col4"/>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left">40</entry>
<entry namest="col6" nameend="col6"/>
<entry namest="col7" nameend="col7" align="left">30</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0030" num="0030">Der Unterschied in der molekularen Zusammensetzung zwischen den Mischungen 2-6 und Kombinationen 2-6 äußert sich im Auftreten ternärer und quatemärer Sulfidphasen in den Kombinationen. Durch Röntgendiffraktion lassen sich folgende ternäre und quaternäre Phasen nachweisen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Kombination 2:</dt><dd>CuTi<sub>2.05</sub>S<sub>4</sub></dd>
<dt>Kombination 3:</dt><dd>Mn<sub>2</sub>SnS<sub>4</sub></dd>
<dt>Kombination 4:</dt><dd>Cu<sub>3</sub>SnS<sub>4</sub>, Cu<sub>3</sub>Sn<sub>2</sub>S<sub>7</sub>, Cu<sub>2</sub>FeSnS<sub>4</sub>, Cu<sub>2</sub>FeSn<sub>3</sub>S<sub>2</sub></dd>
<dt>Kombination 5:</dt><dd>CuFe<sub>2</sub>S<sub>3</sub>, Cu<sub>2</sub>FeS<sub>4</sub>, CuBiS<sub>2</sub></dd>
<dt>Kombination 6:</dt><dd>Cu<sub>2</sub>SnS<sub>3</sub>, Cu<sub>3</sub>SnS<sub>4</sub>, CuBiS<sub>2</sub></dd>
</dl></p>
<p id="p0031" num="0031">Beim Einsatz der beschriebenen Mischungen und Kombinationen im eingangs beschriebenen Prüfablauf erhält man folgende Werte: 
<tables id="tabl0005" num="0005">
<table frame="all">
<tgroup cols="5" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="5" colname="col5" colwidth="31.50mm"/>
<thead valign="top">
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Festschmierstoff</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left"><b>dMy-v</b></entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="left"><b>dMy-p</b></entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="left"><b>PW-v</b></entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="left"><b>PW-p</b></entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 2</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.02</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.10</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">5.3</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">8.4</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 3</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">0.0</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.10</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">7.5</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">15.7</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 4</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">0.0</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.0</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">6.0</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">6.3</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 5</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.05</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.01</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">5.2</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">6.1</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left">Mischung 6</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.08</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">-0.01</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">62</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">6.8</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables><!-- EPO <DP n="9"> --> 
<tables id="tabl0006" num="0006">
<table frame="all">
<tgroup cols="5" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="31.50mm"/>
<colspec colnum="5" colname="col5" colwidth="31.50mm"/>
<thead valign="top">
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col5" align="left"><b>Erfindungsgemaße Produkte:</b></entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Kombination 2</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.02</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.06</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">5.5</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">5.8</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Kombination 3</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.04</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.06</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">6.7</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">13.5</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Kombination 4</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.04</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">0.0</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">4.8</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">5.1</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Kombination 5</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.12</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">-0.03</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">4.2</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">5.2</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="left"><b>Kombination 6</b></entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=".">-0.15</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=".">-0.03</entry>
<entry namest="col4" nameend="col4" align="char" char=".">5.7</entry>
<entry namest="col5" nameend="col5" align="char" char=".">6.1</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0032" num="0032">Die angeführten Beispiele zeigen die Verbesserungen der erfindungsgemäßen Kombinationen gegenüber den binären Mischungen, wobei sowohl die Verschleißwerte als auch die Reibwertstabilität günstig beeinflußt werden können.</p>
<p id="p0033" num="0033">Bei den eingangs als Vergleichsbeispiele gezeigten Reinsubstanzen fällt insbesondere das enorme Stabilisierungspotential von Bleisulfid auf, das besonders unter Geschwindigkeitsbelastung zu einem mit der Temperatur ansteigenden Reibwert und damit zu einer Überstabilisierung führt. Auch unter Druckbelastung gibt es eine, wenn auch geringere, Überstabilisierung des Reibwertes. Die anderen gelisteten binären Sulfide zeigen deutliche Reibwerteinbrüche und zum Teil wesentlich höhere Verschleißwerte. Durch geeignete Mischung verschiedener Sulfide lassen sich die Schwächen der Einzelsulfide teilweise kompensieren, ohne daß damit jedoch die Qualität des Bleisulfides erreicht wird. Erst durch den gezielten Aufbau der erfindungsgemäßen ternären und quaternären Phasen in der Mischung lassen sich Kombinationen herstellen, die in ihrer Qualität die bekanntermaßen guten Eigenschaften von Schwermetallsulfiden erreichen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Reibbelagmischung für mit einem Reibpartner zusammenwirkende Brems- und Kupplungsbeläge, bestehend aus Metallen, die in Faser- und Pulverform vorliegen können, Füllstoffen, Gleitmitteln, Bindemittel und organischen Bestandteilen, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Reibbelagmischung als Festschmierstoffzusatz zumindest ein Metallsulfid der Formel <br/>
<br/>
        M1<sub>l</sub>M2<sub>m</sub>M3<sub>n</sub>S<sub>x</sub><br/>
<br/>
enthält, in der M1, M2 und M3 voneinander verschieden sind und für jeweils ein Metall aus der Reihe Ti, V, Mn, Fe, Cu, Zn, Mo, W, Sb, Sn und Bi stehen, S Schwefel bezeichnet, und die Indices die Bereiche l = 1-5, m = 1-5, n = 0-5 und X = 2-8 umspannen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Reibbelagmischung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> das oder die Metallsulfide als Mehrphasensulfidgemisch vorliegen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Reibbelagmischung nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> das oder die Metallsulfide als Kombination mindestens einer Verbindung der Formel <br/>
<br/>
        M1<sub>l</sub>M2<sub>m</sub>M3<sub>n</sub>S<sub>x</sub><br/>
<br/>
mit einem oder mehreren Sulfiden des Ti, V, Mn, Fe, Cu, Zn, Mo, W, Sb, Sn und Bi vorliegen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Brems-oder Kupplungsbelag, bestehend aus einer gebundenen Reibbelagmischung nach einem der Ansprüche 1 bis 2.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Brems-oder Kupplungsbelag nach Anspruch 4, der harzgebunden ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A friction lining mixture for brake and clutch linings co-operating with a friction partner, composed of metals that may be present in fibrous and powdery form, fillers, lubricants, binders and organic components, <b>characterized in that</b> the friction lining mixture contains, as a solid lubricant additive, at least one metal sulphide of the formula <br/>
<br/>
        M1<sub>l</sub>M2<sub>m</sub>M3<sub>n</sub>S<sub>x</sub><br/>
<br/>
wherein M1, M2 and M3 are different from each other and each represent one metal of the series Ti, V, Mn, Fe, Cu, Zn, Mo, W, Sb, Sn and Bi, S denotes sulphur, and the subscripts comprise the ranges of I = 1-5, m = 1-5, n = 0-5 and X = 2-8.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The friction lining mixture according to claim 1, <b>characterized in that</b> the metal sulphide(s) is/are present as a polyphase sulphide mixture.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The friction lining mixture according to claim 2, <b>characterized in that</b> the metal sulphide(s) is/are present as a combination of at least one compound of the formula <br/>
<br/>
        M1<sub>l</sub>M2<sub>m</sub>M3<sub>n</sub>S<sub>x</sub><br/>
<br/>
with one or several sulphides of Ti, V, Mn, Fe, Cu, Zn, Mo, W, Sb, Sn and Bi.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A Brake or clutch lining consisting of a bound friction lining mixture according to any of claims 1 to 2.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The brake or clutch lining according to claim 4, which is resin-bound.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Mélange pour garniture de friction pour des garnitures de frein ou d'embrayage coopérant avec un autre élément de friction, composé de métaux qui peuvent se présenter sous forme de fibres ou de poudre, de matières de charge, de lubrifiants, de liants et de constituants organiques, <b>caractérisé en ce que</b> le mélange à garniture de friction contient, en tant qu'additif solide de lubrification, au moins un sulfure métallique de la formule <br/>
<br/>
        M1<sub>l</sub>M2<sub>m</sub>M3<sub>n</sub>S<sub>x</sub><br/>
<br/>
dans laquelle M1, M2 et M3 sont différents l'un de l'autre et chacun représente un métal de la série Ti, V, Mn, Fe, Cu, Zn, Mo, W, Sb, Sn et Bi, S dénote le soufre et les indices comprennent les gammes suivantes: I = 1-5, m = 1-5, n = 0-5 et X = 2-8.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Mélange pour garniture de friction selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le ou les sulfure(s) métallique(s) se présentent sous forme de mélange polyphase de sulfures.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Mélange pour garniture de friction selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce que</b> le ou les sulfure(s) métallique(s) se présente(nt) sous forme de combinaison d'au moins un composé de la formule <br/>
<br/>
        M1<sub>l</sub>M2<sub>m</sub>M3<sub>n</sub>S<sub>x</sub><br/>
<br/>
avec un ou plusieurs sulfures de Ti, de V, de Mn, de Fe, de Cu, de Zn, de Mo, de W, de Sb, de Sn et de Bi.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Garniture de frein ou d'embrayage comprenant un mélange lié pour garniture de friction selon l'une des revendications 1 ou 2.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Garniture de frein ou d'embrayage selon la revendication 4, qui est lié par une résine.</claim-text></claim>
</claims>
</ep-patent-document>
