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(11) |
EP 0 827 167 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.08.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 13/02 |
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Elektrischer Schalter, insbesondere für Fahrzeuge
Electric switch particularly for vehicles
Interrupteur électrique en particulier pour véhicules
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.03.1998 Patentblatt 1998/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Merit-Malta Methode Limited |
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Mriehel QRM 09 (MT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Haft, von Puttkamer, Berngruber, Czybulka |
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Patentanwälte
Franziskanerstrasse 38 81669 München 81669 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 188 215
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US-A- 3 794 794
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter, insbesondere für Fahrzeuge,
mit einer Vielzahl von stiftartigen Kontaktteilen, die im Schaltergehäuse parallel
zueinander stehend in die gleiche Richtung ragen und gruppenweise an unterschiedliche
Potentiale anschließbar sind.
[0002] Derartige Schalter oder Tasten können insbesondere als Hauptschalter in unterschiedlichen
Fahrzeugarten und Geräten z.B. bei Flugzeugen, Kraftwagen, Traktoren, Lasthebemaschinen
oder Förderanlagen dienen. Es ist üblich, z.B. einen Hauptschalter für Traktoren als
Drucktastschalter auszubilden, bei dem eine Vielzahl von Kontaktteilen gruppenweise
miteinander verbunden ist, bei dem die einzelnen Kontaktteile in mehreren Gruppen
von jeweils gleichem Potential elektrisch zusammengefaßt sind und bei dem die verschiedenen
Gruppen der kreisförmig verteilten Kontaktteile an unterschiedliche Potentiale anschließbar
sind. Die einzelnen Kontaktteile einer Gruppe sind unterschiedlich ausgebildet und
weisen entsprechend unterschiedliche Schaltfunktionen auf.
[0003] Die Kontaktteile erstrecken sich im wesentlichen in der Achsrichtung des Schalters
und sind radial auslenkbar. Sie sind mit festen Kontaktstücken kontaktierbar, die
außerhalb eines Schaltergehäuses in Steckkontakten für einen Kabelstecker enden. Die
Kontaktteile sind so ausgebildet, dass in den verschiedenen Schaltstellungen die Kontakte
zu den festen Kontaktstücken entweder geöffnet oder geschlossen oder zur Potentialzufuhr
immer geschlossen sind. Die einzelnen Kontaktteile jeweils einer Gruppe sind von einem
sich im Winkel von 90° zur Achsrichtung erstreckenden Ringsegment abgebogen und bilden
zusammen mit diesem ein Kontaktsegment, dessen Ringsegment mit einem axial verschiebbaren
Stößel z.B. durch Nieten fest verbunden ist.
[0004] Derartige Schalter werden für unterschiedliche Traktortypen verwendet, die jeweils
eine unterschiedliche Konfiguration der einzelnen Gruppen der Kontaktteile bedingen,
wobei jeweils im wesentlichen die Anzahl und Typ der in den einzelnen Gruppen zusammengefassten
Kontaktteile variieren. Dies bedeutet, dass für jede Traktorversion mit unterschiedlichen
Schaltfunktionen ein eigener Schalter mit speziell ausgebildeten Kontaktgruppen hergestellt
werden muß. Ein Hersteller für derartige Schalter kann somit genötigt sein, eine große
Vielzahl von unterschiedlich konfigurierten Kontaktgruppen herzustellen, die eine
entsprechende Vielzahl von unterschiedlichen Stanzwerkzeugen und Spritzformen erfordern.
Bei jedem neuen Schaltertyp müssen zunächst neue spezielle Stanzwerkzeuge und Spritzformen
geschaffen werden, was die Lieferfrist entsprechend verlängert und was wegen der hohen
Kosten nur bei höheren Stückzahlen in Frage kommt.
[0005] Aus der US-A-3,794,794 geht ein elektrischer Schalter hervor, der die Merkmale des
Oberbegriffs des Patentanspruches 1 umfaßt. Ein Problem besteht dabei darin, dass
verschiedene Schaltertypen mit unterschiedlichen Schaltschemata nicht ohne eigene
Werkzeuge geschaffen werden können. Der hierbei erforderliche Zeitaufwand ist relativ
groß.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Werkzeugaufwand bei der Herstellung
unterschiedlicher Kontaktgruppen zu verringern.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Bei
der Herstellung der einzelnen Kontaktgruppen wird zunächst eine universelle Platine
ausgeschnitten, die die maximal mögliche Anzahl der in der Materialebene abstehenden
Kontaktteile aufweist. In diesem Stadium werden alle nicht benötigten Kontaktteile
mittels eines einfachen Werkzeugs z.B. sukzessive abgeschnitten. Danach werden die
verbliebenen Kontaktteile senkrecht abgebogen. Die verschiedenen Kontaktgruppen sind
so konfiguriert, daß an jeder Stelle nur ein Kontaktteil vorhanden ist.
[0008] Die verschiedenen Kontaktgruppen müssen nicht einzeln am Stößel befestigt werden,
sondern können zusammen mit den Zwischenlagen übereinandergestapelt und z.B. mittels
einer Rastscheibe im Schalter fixiert werden. Dies vereinfacht die Montage der Kontaktgruppen
erheblich. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß für alle unterschiedlich konfigurierten
Kontaktgruppen die gleichen Werkzeuge verwendet werden können. Neue Schaltertypen
können in kürzester Frist gefertigt werden, ohne daß dazu neue Werkzeuge geschaffen
werden müssen.
[0009] Die ringförmigen Scheiben machen es möglich, die Kontaktteile kreisförmig verteilt
anzuordnen, so daß die Kontaktteile in beliebiger Aufteilung den einzelnen Kontaktgruppen
zugeordnet werden können.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den in den Ansprüchen
2 bis 8 gekennzeichneten Merkmalen.
[0011] Die separaten Schaltstücke nach Anspruch 2 können unterschiedliche Schaltfunktionen
aufweisen und in beliebiger Verteilung an die als Kontaktlager ausgebildeten Kontaktteile
angesetzt werden. Die Schaltstücke sind so ausgebildet, daß sie in der Ausgangsstellung
des Stößels von den festen Kontaktstücken getrennt bzw. mit diesen kontaktiert sind.
In der Funktionsstellung des Stößels sind dann ihre Schaltfunktionen vertauscht.
[0012] Durch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 3 und 4 werden die Schaltstücke radial
ausgelenkt und bilden somit Aufsetzkontakte zu den festen Kontaktstücken. Damit wird
das Verschieben der Kontaktteile überflüssig.
[0013] Den Kontaktteilen nach Anspruch 5 können bei entsprechender Bestückung mit den Schaltstücken
beliebige Schaltfunktionen zugeordnet werden, ohne daß es dafür eines besonderen Werkzeugaufwandes
bedarf.
[0014] Die Verbindungsstücke nach Anspruch 6 dienen der Potentialzufuhr und stellen unabhängig
von der Schaltstellung des Stößels eine permanente Verbindung zwischen den Steckkontakten
der festen Kontaktstücke und den Kontaktteilen her. Sie sind zu den Schaltstücken
kompatibel und können demzufolge an beliebiger Stelle angeordnet werden.
[0015] Durch die Biegefedern nach Anspruch 7 werden die Federteile von den stromführenden
Kontaktteilen getrennt. Dadurch wird vermieden, daß sich die Federteile unter elektrischer
Last erwärmen und ihre Federspannung abbauen.
[0016] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 können die Schaltstücke bzw. Verbindungsstücke
mit ihrem Halteschenkel einfach in die Kontaktteile eingehängt und formschlüssig verriegelt
werden.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Hauptschalters für einen Traktor,
- Fig. 2
- ein im Schalter nach Fig. 1 realisiertes Schaltschema,
- Fig. 3
- einen vergrößerten axialen Schnitt durch den Schalter nach Fig. 1 in der Ausgangsstellung,
- Fig. 4
- einen Halbschnitt durch den Schalter nach Fig. 3 in der Funktionsstellung,
- Fig. 5
- einen Teilschnitt in einer anderen Winkelebene durch den Schalter nach Fig. 1,
- Fig. 6
- einen Teilschnitt in einer weiteren Winkelebene durch den Schalter nach Fig. 1 und
- Fig. 7
- eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung von Teilen des Schalters nach
Fig. 1.
[0018] Nach
Fig. 1 weist ein Schalter für einen Traktor ein Schaltergehäuse 1, eine Drucktaste 2 und
Steckkontakte 3 für einen Kabelstecker auf. Die Drucktaste 2 ist auf der Bedienungsseite
des im wesentlichen zylindrischen Schaltergehäuses 1 stirnseitig koaxial verschiebbar
angeordnet. Die Steckkontakte 3 für den Kabelstecker befinden sich auf der der Drucktaste
2 gegenüberliegenden Rückseite des Schaltergehäuses 1. Das Schaltergehäuse 1 ist mit
einem Gewinde 4 für eine Mutter zum Verschrauben mit einem nicht dargestellten Karosserieteil
versehen. Zwischen einem transparenten Bedienknopf 5 der Drucktaste 2 und dem Schaltergehäuse
1 ist ein elastomerer Balg 6 zur Gehäuseabdichtung angebracht.
[0019] Fig. 2 besteht aus einer oberen und einer unteren Teilfigur. Darin sind die beiden Schaltstellungen
des Schalters schematisch dargestellt. Über den Schalter sind drei getrennte Stromkreise
geführt, die unterschiedliche Spannungspotentiale aufweisen können. Dabei kennzeichnen
die nach oben weisenden Pfeile die eingehenden Steckkontakte 3, über die die Spannungspotentiale
zugeführt werden. Diese sind im Schalter über Kontakteinrichtungen mit den abgehenden
Steckkontakten 3 schaltbar verbunden, die durch die abwärtsgerichteten Pfeile markiert
sind.
[0020] Die Kontakteinrichtungen weisen den abgehenden Steckkontakten 3 zugeordnete, als
Kontaktlager ausgebildete Kontaktteile 15 und daran gelenkig gelagerte Schaltstücke
13 auf, deren Schaltstellung durch das Verstellen einer Betätigungseinrichtung, wie
eines Stößels 8, gleichzeitig gewechselt werden kann. Eine Teilmenge der Schaltstücke
13 ist so ausgebildet, daß sie in der Ruhestellung der Betätigungseinrichtung mit
den zugehörigen Steckkontakten verbunden sind, während bei den anderen Schaltstücken
13 die Verbindung zu den zugehörigen Steckkontakten unterbrochen ist. Den eingehenden
Steckkontakten 3 sind zu den Schaltstücken 13 kompatible Verbindungsstücke 21 zugeordnet,
die von der Betätigungseinrichtung nicht erfaßt werden und die unabhängig von der
Stellung der Betätigungseinrichtung in der geschlossenen Schaltstellung verbleiben.
[0021] Die drei links angeordneten Kontaktteile 15 sind hier zu einer Kontaktgruppe 16 zusammengefaßt,
die zusammen mit den zugehörigen Schaltstücken 13 und Steckkontakten 3 einen Wechselschalter
bilden, bei dem die beiden abgehenden Steckkontakte 3 abwechselnd mit dem eingehenden
Steckkontakt 3 verbunden sind. Die restlichen Kontaktteile 15 sind zu zwei weiteren
Kontaktgruppen 16 zusammengefaßt, die zusammen mit den zugehörigen Schaltstücken 13
und den Verbindungsstücken 21 zwei Ein- und Ausschalter bilden, von denen jeweils
einer geöffnet und der andere geschlossen ist.
[0022] Nach
Fig. 3 ist im Inneren der Drucktaste 2 eine elektrische Glühlampe 7 als Leuchtanzeige eingesetzt.
Die Drucktaste 2 ist mit einem Stößel 8 verbunden, an dem ein Indexierstift 9 einer
Fixiereinrichtung 10 mit Überhubauslösung schwenkbar angesetzt ist. Die Fixiereinrichtung
10 dient dazu, die Drucktaste mit dem Stößel in zwei verschiedenen Verschiebestellungen
zu fixieren, die zwei verschiedenen Schaltstellungen entsprechen. Durch Weglassen
des Indexierstiftes 9 kann der Schalter in eine einfache Taste umgewandelt werden.
[0023] Die Steckkontakte 3 sind Bestandteile von festen Kontaktstücken 27, die von der Rückseite
des Schaltergehäuses 1 her in dessen Innenraum hineinragen und dort Kontaktstellen
11 für Kontaktniete 12 der beweglich gelagerten Schaltstücke 13 bilden. Diese erstrecken
sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Schalters entlang einer Außenwand des
Schaltergehäuses 1. Ihr anderes Ende ist nach innen abgebogen und bildet einen Halteschenkel
24, mit dem sie in die als Kontaktlager ausgebildeten Kontakteile 15 der Kontaktgruppen
16 kontaktgebend eingehängt sind. Die Schaltstücke 13 und die Kontaktteile 15 sind
zur einfacheren Montage in einem käfigartigen separaten Gehäuseteil 32 gelagert.
[0024] Die in
Fig. 7 näher dargestellten Kontaktgruppen 16 bestehen aus jeweils einer ringartigen Kontaktscheibe
17 und zumindest zwei der Kontaktteile 15, die sich in der Längsrichtung des Schalters
erstrecken und senkrecht zur Kontaktscheibe 17 abgebogen sind. Mehrere der Kontaktscheiben
17 sind mit isolierenden Zwischenlagen 18 in der Achsrichtung des Schalters im Schaltergehäuse
1 übereinandergestapelt und fixiert, wobei sich die Kontaktteile 15 der verschiedenen
Kontaktgruppen 16 zu einer zirkulären Anordnung ergänzen. Dabei sind an den Stellen,
an denen die Kontaktteile 15 der einen Kontaktgruppe 16 angeordnet sind, die Kontaktteile
15 der anderen Kontaktgruppe 16 weggelassen. Zusätzlich sind zwischen den Kontaktscheiben
17 und den Zwischenlagen 18 noch dünne Federscheiben 19 eingelegt, die mittels federnder
Kontaktarme 20 mit Schleifkontakten 14 der Glühlampe 7 kontaktiert sind.
[0025] Die Kontaktteile 15 stehen vor dem Biegen radial von den Kontaktscheiben 17 ab. Jede
dieser Platinen ist ursprünglich mit allen Kontaktteilen 15 für jede der maximal möglichen
zirkulären Positionen versehen. In diesem Stadium werden mit Hilfe eines einfachen
Schneidwerkzeuges jeweils die Kontaktteile 15 z.B. sukzessive abgeschnitten, die sich
an Positionen befinden, an denen Kontaktteile 15 bei den beiden anderen Kontaktgruppen
vorgesehen sind. Es bleiben somit nur die Kontaktteile übrig, die sich an Positionen
befinden, an denen die anderen Kontaktgruppen keine Kontaktteile 15 aufweisen. Nach
dem Biegen der Kontaktteile 15 in die Richtung der Bedienseite werden die Kontaktgruppen
in das Schaltergehäuse 1 hintereinander eingesetzt und fixiert. Die Kontaktteile 15
aller Kontaktgruppen 16 bilden dann zusammen eine kreisförmige Reihe, die der Anordnung
der Steckkontakte 3 auf der Rückseite des Gehäuses entspricht.
[0026] Die Kontaktteile 15 weisen, wie in Fig. 7 zu erkennen ist, an ihrem Fußende einen
verbreiterten Absatz mit Anschlagschultern 31 und seitlich einander gegenüberliegende
Ausnehmungen 22 auf, die die Breite des Kontaktteils 15 an dieser Stelle verringern.
Die Abstände der Anschlagschultern 31 zu den zugehörigen Kontaktscheiben 17 sind unterschiedlich
groß und so gehalten, daß alle Anschlagschultern 31 in einer Ebene liegen. Der restliche
Abschnitt der Kontaktteile 15 dient der Führung von Schraubendruckfedern 23, die zwischen
dem Schaltergehäuse 1 und den Halteschenkeln 24 eingespannt sind.
[0027] Die Gestalt der Schaltstücke 13 und der Verbindungsstücke 21 ist aus Fig. 7 ergänzend
erkennbar. Sie weisen an ihrem den Kontaktnieten 12 abgewandten Ende die nach innen
abgebogenen Halteschenkel 24 auf. Diese sind mit einem seitlich offenen Durchbruch
25 für die Kontaktteile 15 versehen. Die Breite des Durchbruchs 25 ist der Breite
des Kontaktteils 15 angepaßt. Die Weite der seitlichen Öffnung des Durchbruchs 25
ist der Breite des Kontaktteils 15 an der Ausnehmung 22 angepaßt.
[0028] Bei der Montage wird der Halteschenkel 24 zunächst auf gleiche Höhe mit der Ausnehmung
des Kontaktteils 15 gebracht und transversal so weit gegen das Kontaktteil 15 bewegt,
daß dessen Abschnitt mit verringerter Breite in den Durchbruch 25 gelangt. Sodann
wird der Halteschenkel 24 durch die aufgesetzte Schraubendruckfeder 23 gegen die Anschlagschultern
31 gedrückt. In dieser Stellung ist die Breite des im Durchbruch 25 befindlichen Abschnitts
des Kontaktteils 15 größer als die Weite der seitlichen Öffnung, so daß das Schaltstück
13 bzw. das Verbindungsstück 21 formschlüssig am Kontaktteil gehalten ist. Diese Fixierung
ist jedoch derartig nachgiebig, daß das Schaltstück 13 bzw. Verbindungsstück 21 gelenkartig
radial ausschwenkbar gelagert ist.
[0029] Am anderen Ende des Schaltstücks 13 bzw. des Verbindungsstücks 21 ist mittels des
Kontaktniets 12 eine Biegefeder 26 befestigt, die sich am Schaltergehäuse 1 abstützt
und das Schaltstück 13 bzw. Verbindungsstück 21 mit dem Kontaktniet 12 gegen die Kontaktstelle
11 des festen Kontaktstücks 27 drückt.
[0030] Dem Stößel 8 nach
Fig. 3 ist fest ein als Zahnkranz 28 ausgebildetes Antriebsteil zugeordnet, das an seiner
Außenseite radial gerichtete Schaltschultern 29 aufweist. Die Schaltstücke 13 weisen
nach innen ausgebogene nockenartige Vorsprünge 30 auf, die in die Verschiebebahn der
Schaltschultern 29 ragen. Befinden sich diese in der Höhe der Vorsprünge 30, so werden
die Schaltstücke 13 nach außen ausgelenkt und von den Kontaktstellen 11 der festen
Kontaktstücke 27 abgehoben, womit die elektrische Verbindung unterbrochen ist.
[0031] Bei dem in
Fig. 3 und 4 dargestellten Schaltstück 13 befindet sich der Vorsprung 30 an einer Stelle, die
von der Schaltschulter 29 erst bei eingedrücktem Stößel 8 erreicht wird. Diese Funktionsstellung
ist in Fig. 4 dargestellt. Das Schaltstück 13 ist hier vom festen Kontaktstück 27
abgehoben. Beim Zurückziehen des Stößels 8 in die in Fig. 3 dargestellte Ausgangsstellung
wird der Vorsprung 30 wieder freigegeben und der Kontakt geschlossen.
[0032] Fig. 5 zeigt einen Teilschnitt durch den Schalter in einer andern Winkelebene. In dieser
befindet sich ein anderes Schaltstück 13 mit umgekehrter Schaltfunktion. Der Vorsprung
30 ist hier so angeordnet, daß das Schaltstück 13 in der Ausgangsstellung vom festen
Kontaktstück 27 abgehoben und der Kontakt unterbrochen ist. Beim Vorschieben des Stößels
8 in die strichpunktiert angedeutete Funktionsstellung der Schaltschulter 29 wird
der Vorsprung 30 freigegeben und der Kontakt geschlossen.
[0033] Fig. 6 zeigt einen anderen Teilschnitt, der das Verbindungsstück 21 freilegt. Dieses hat
keinen Vorsprung und bleibt somit in beiden Stellungen des Stößels in der geschlossenen
Schaltstellung.
Liste der Bezugszeichen
[0034]
- 1
- Schaltergehäuse
- 2
- Drucktaste
- 3
- Steckkontakt
- 4
- Gewinde
- 5
- Bedienknopf
- 6
- Balg
- 7
- Glühlampe
- 8
- Stößel
- 9
- Indexierstift
- 10
- Fixiereinrichtung
- 11
- Kontaktstelle
- 12
- Kontaktniet
- 13
- Schaltstück
- 14
- Schleifkontakt
- 15
- Kontaktteil
- 16
- Kontaktgruppe
- 17
- Kontaktscheibe
- 18
- Zwischenlage
- 19
- Federscheibe
- 20
- Kontaktarm
- 21
- Verbindungsstück
- 22
- Ausnehmung
- 23
- Schraubendruckfeder
- 24
- Halteschenkel
- 25
- Durchbruch
- 26
- Biegefeder
- 27
- Kontaktstück
- 28
- Zahnkranz
- 29
- Schaltschulter
- 30
- Vorsprung
- 31
- Anschlagschultern
- 32
- Gehäuseteil
1. Elektrischer Schalter, insbesondere für Fahrzeuge, mit einer Vielzahl von stiftartigen
Kontaktteilen (15), die im Schaltergehäuse (1) parallel zueinander stehend in die
gleiche Richtung ragen und gruppenweise an unterschiedliche Potentiale anschließbar
sind, wobei für jedes der Potentiale eine Kontaktscheibe (17) vorgesehen ist, die
die zugehörigen Kontaktteile (15) trägt, wobei die Kontaktscheiben (17) im wesentlichen
gleiche Abmessungen aufweisen und übereinander gestapelt angeordnet und durch Zwischenlagen
(18) aus Isolierstoff voneinander getrennt sind, wobei die Kontaktteile (15) von den
Kontaktscheiben (17) alle in die gleiche Richtung abgebogen sind und wobei an der
Stelle, an der eine der Kontaktscheiben (17) ein Kontaktteil (15) aufweist, die Kontaktteile
(15) von den anderen Kontaktscheiben (17) abgetrennt sind, dadurch gekennzeichnet,dass die Kontaktteile (15) der verschiedenen ringförmigen Kontaktscheiben (17) kreisförmig
verteilt angeordnet sind, dass die Kontaktteile (15) im ungebogenen Zustand sternförmig
von den Kontaktscheiben (17) abstehen, dass die nicht benötigten Kontaktteile (15)
in diesem Zustand von den Kontaktscheiben (17) abschneidbar sind, und dass die nicht
abgetrennten Kontaktteile (15) senkrecht zur Scheibenebene abgebogen sind.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß an die als Kontaktlager ausgebildeten Kontaktteile (15) bewegliche Schaltstücke (13)
angesetzt sind, die mit festen Kontaktstücken (27) schaltbar kontaktiert sind, und
daß die festen Kontaktstücke (27) aus dem Schalter herausragen und in diesem Abschnitt
als Steckkontakte (3) für einen Kabelstecker ausgebildet sind.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter als Drucktastschalter mit einem im wesentlichen zylindrischen Schaltergehäuse
(1) ausgebildet ist,
daß der Schalter einen zentralen axial verschiebbaren Stößel (8) aufweist, der fest
mit einem radial abstehenden Antriebsteil verbunden ist, das mit radial abstehenden
Schaltschultern (29) versehen ist,
daß sich die beweglichen Schaltstücke (13) im wesentlichen in der Längsrichtung des
schalters erstrecken, und
daß die gegen den Stößel (8) federnd vorgespannten Schaltstücke (13) in die Richtung
des Stößels (8) ausgebogene nockenartige Vorsprünge (30) aufweisen, die von den Schaltschultern
(29) des Stößels (8) zur radialen Auslenkung der Schaltstücke (13) betätigbar sind.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß das Antriebsteil als scheibenförmiger Zahnkranz (28) ausgebildet ist, zwischen dessen
Zähnen die Schaltschultern (29) angeordnet sind.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Typen von Schaltstücken (13) mit unterschiedlich ausgebildeten und angeordneten
Vorsprüngen (30) vorgesehen sind, die in den beiden Verschiebestellungen des Stößels
(8) unterschiedliche Schaltstellungen ermöglichen.
6. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Schaltstücken (13) bzw. anstelle der Schaltstücke zu diesen kompatible
Verbindungsstücke (21) angeordnet sind, die keine Vorsprünge aufweisen, und die zu
den festen Kontaktstücken (27) in jeder Verschiebestellung des Stößels (8) eine geschlossene
Schaltstellung aufweisen, und daß die Verbindungsstücke (21) in gleicher Weise wie
die Schaltstücke (13) montierbar und mit den Kontaktstücken (27) kontaktiert sind.
7. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, daß die Schaltstücke (13) und die Verbindungsstücke (21) mittels separater Biegefedern
(26) gegen die Kontaktstellen (11) der festen Kontaktstücke (27) drückbar sind.
8. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstücke (13) an ihren den Kontaktteilen (15) zugewandten Enden zur Schalterachse
hin nach innen abgebogene Halteschenkel (24) aufweisen, die mittels Spiraldruckfedern
(23) gegen Anschlagschultern der Kontaktteile (15) gedrückt sind,
daß die Kontaktteile (15) im Anschluß an die Anschlagschultern durch seitliche Ausnehmungen
in ihrer Breite verringert sind,
daß die Halteschenkel (24) einen seitlich offenen Durchbruch (25) für die Kontaktteile
(15) aufweisen, dessen Weite der Breite des Kontaktteils (15) angepaßt ist, und
daß die Weite der seitlichen Öffnung des Durchbruchs (25) der Breite des Kontaktteils
(15) an der Ausnehmung (22) angepaßt ist.
1. An electric switch, in particular for vehicles, having a plurality of pin-type contact
parts (15), which in the switch housing (1) are parallel to one another and protrude
in the same direction and can be connected in groups to different potentials, where
for each of the potentials a contact disk (17) is provided which supports the associated
contact parts (15), where the contact disks (17) have substantially identical dimensions
and are disposed stacked above the other and are separated from each other by intermediate
layers (18) made from insulating material, where the contact parts (15) of the contact
disks (17) are all bent in the same direction and where, at the place where one of
the contact disks (17) has a contact part (15), the contact parts (15) are separated
from the other contact disks (17),
characterised in that the contact parts (15) of the various annular contact disks (17) are arranged distributed
in a circle,
in that in the unbent state the contact parts (15) protrude in a star shape from the contact
disks (17),
in that in this state the contact parts (15) not required can be cut off from the contact
disks (17), and in that the contact parts (15) that are not separated are bent perpendicularly to the plane
of the disks.
2. A switch according to Claim 1,
characterised in that movable contact makers (13), which are switchably contacted with fixed contact pieces
(27), are joined to the contact parts (15) designed as contact bearings,
and in that the fixed contact pieces (27) protrude from the switch and in this portion are designed
as plug contacts (3) for a cable plug.
3. A switch according to Claim 1 or 2,
characterised in that the switch is constructed as a press-button switch having a substantially cylindrical
switch housing (1),
in that the switch comprises a central, axially displaceable slide (8) which is securely
connected to a radially protruding actuating part, which is provided with radially
protruding switching shoulders (29),
in that the movable contact makers (13) extend substantially in the longitudinal direction
of the switch, and in that the contact makers (13) which are resiliently prestressed against the slide (8) have
cam-type projections (30) which are outwardly bent in the direction of the slide (8)
and which can be actuated by the switching shoulders (29) of the slide (8) for the
radial excursion of the contact makers (13).
4. A switch according to Claim 3,
characterised in that the actuating part is constructed as a disk-shaped toothed ring (28), between the
teeth of which the switching shoulders (29) are disposed.
5. A switch according to one of Claims 1 to 4,
characterised in that several types of contact makers (13) having differently designed and arranged projections
(30) are provided, which in the two displacement positions of the slide (8) enable
different switching positions.
6. A switch according to one of Claims 1 to 5,
characterised in that, additionally to the contact makers (13) or instead of the contact makers, connection
pieces that are compatible therewith are provided, which do not have any projections
and which for the fixed contact pieces (27) have a closed switching position in each
displacement position of the slide (8),
and in that the connection pieces (21) can be mounted in the same manner as the contact makers
(13) and are contacted with the contact pieces (27).
7. A switch according to one of the preceding Claims,
characterised in that the contact makers (13) and the connection pieces (21) can be pressed by means of
separate cantilever springs (26) against the contact points (11) of the fixed contact
pieces (27).
8. A switch according to one of the preceding Claims,
characterised in that the contact makers (13), at their ends facing the contact parts (15), have retaining
limbs (24) which are inwardly bent towards the switch axis, and which are pressed
by means of spiral compression springs (23) against stop shoulders of the contact
parts (15),
in that the width of the contact parts (15) following the stop shoulders is reduced by lateral
recesses,
in that the retaining limbs (24) have a laterally open opening (25) for the contact parts
(15), the width of which is adapted to the width of the contact part (15),
and in that the width of the lateral aperture of the opening (25) is adapted to the width of
the contact part (15) at the recess (22).
1. Commutateur électrique, en particulier pour véhicules automobiles, avec une pluralité
d'éléments de contact (15) en forme de tiges, qui sont disposés parallèlement les
uns aux autres en étant orientés dans la même direction à l'intérieur du boîtier de
commutateur (1) et peuvent être connectés par groupes à différents potentiels, un
disque de contact (17) qui porte les éléments de contact (15) concernés étant prévu
pour chacun des potentiels, les disques de contact (17) ayant essentiellement les
mêmes dimensions et étant empilés les uns sur les autres en étant séparés par des
pièces intermédiaires (18) en un matériau isolant, les éléments de contact (15) étant
pliés tous dans la même direction à partir des disques de contact (17), et à l'endroit
où l'un des disques de contact (17) comporte un élément de contact (15), les éléments
de contact (15) des autres disques de contact (17) étant supprimés, caractérisé en ce que les éléments de contact (15) des différents disques de contact (17) annulaires sont
disposés en cercle, en ce que les éléments de contact (15), à l'état non plié, s'étendent en étoile à partir des
disques de contact (17), en ce que les éléments de contact (15) non utilisés peuvent éliminés des disques de contact
(17) dans cet état, et en ce que les éléments de contact (15). non supprimés sont pliés perpendiculairement au plan
du disque de contact.
2. Commutateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que des pièces de commutation (13) mobiles, qui peuvent être amenées en contact avec
des pièces de contact fixes (27), sont montées sur les éléments de contact (15) agencés
en porte-contacts et en ce que les pièces de contact fixes (27) sortent du commutateur et dans cette portion sont
conformées en contacts enfichables pour un connecteur de câble.
3. Commutateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le commutateur est agencé en commutateur à bouton poussoir avec un boîtier de commutateur
(1) essentiellement cylindrique, en ce que le commutateur présente un poussoir (8) central coulissant dans la direction axiale,
qui est lié rigidement à un élément d'entraînement radial pourvu d'épaulements de
commutation (29) radiaux, en ce que les pièces de commutation (13) mobiles s'étendent essentiellement dans la direction
longitudinale du commutateur et en ce que les pièces de commutation (13) précontraintes élastiquement présentent des saillies
(30) en forme de cames repliées en direction du poussoir (8), qui peuvent être actionnées
par les épaulements de commutation (29) du poussoir (8) aux fins d'écarter radialement
les pièces de commutation (13).
4. Commutateur selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément d'entraînement est conformé en couronne dentée (28) en forme de rondelle
entre les dentés de laquelle sont disposés les épaulements de commutation (29).
5. Commutateur selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu plusieurs type de pièces de commutation (13) avec des saillies (30) conformées
et disposées différemment, qui dans les deux positions axiales du poussoir (8) permettent
d'obtenir des positions de commutation différentes.
6. Commutateur selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu en plus des pièces de commutation (13) ou en remplacement de celles-ci,
des pièces de liaison (21) compatibles avec elles, qui ne comportent pas de saillies
et présentent en regard des pièces de contact (27) fixes, une position de commutation
fermée pour chaque position axiale du poussoir (8) et en ce que les pièces de liaison (21) peuvent être montées et connectées de la même manière
que les pièces de commutation (13).
7. Commutateur . selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les pièces de commutation (13) et les pièces de liaison (21) peuvent être pressées
contre les pastilles de contact (11) des pièces de contact (27) fixes par des ressorts
(26) séparés.
8. Commutateur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les pièces de commutation (13) à leurs extrémités tournées vers les éléments de contact
(15), présentent des ailes de fixation (24) pliées vers l'intérieur en direction de
l'axe de commutateur, qui sont pressées contre des épaulements formant butées des
éléments de contact (15) par des ressorts en spirale (23), en ce que les éléments de contact (15) à la suite des épaulements formant butées présentent
une largeur qui est réduite par des échancrures, en ce que les ailes de fixation (24) présentent un passage ouvert latéralement pour les éléments
de contact (15), dont la section est adaptée à la largeur de l'élément de contact
(15) et en ce que la section du passage (25) latéral est adaptée à la largeur de l'élément de contact
(15) au niveau de l'échancrure (22).

