[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren flacher Produkte
zu Weiterverarbeitungseinrichtungen oder Auslagestationen, z. B. zu Weiterverarbeitungsapparaten,
die hinter einem Falzapparat oder einer Rotationsdruckmaschine angeordnet sind.
[0002] US 3,972,413 offenbart einen Kettenförderer für Druckmaschinen. Ein Paar in einem
Abstand voneinander angeordnete Rollenketten, die auf einem endlosen Pfad umlaufen,
weisen gerade und gekrümmte Abschnitte auf. Auf den Ketten sind Greiferrahmen montiert,
die eine erste und eine zweite Querleiste aufweisen, an welchen Fördergreifer und
korrespondierende Greiferauflagen montiert sind.
[0003] US 4,550,822 zeigt eine Vorrichtung zum Transportieren flacher Produkte, insbesondere
in geschuppter Form ankommender Produkte. Entlang einem Förderpfad wird eine Kette
mit einzelnen zugeordneten Greiferelementen bewegt. Durch eine mit dem Förderpfad
verbundene Steuerkurve wird vor dem Ergreifen von Produkten ein Hebel in eine nach
unten gerichtete Position bewegt. Nachdem die Greiferelemente die Steuerkurve passiert
haben, wird der Hebel gelöst, so daß er in einer senkrechten Position schwingt und
ein in einem Schuppenstrom transportiertes einzelnes Produkt ergreift.
[0004] US 4,072,228 zeigt eine Vorrichtung zum Egalisieren eines geschuppten Stroms von
Druckprodukten. Eine Anzahl umlaufender Mitnehmer-Elemente stehen in Schleppverbindung
miteinander. Im Bereich ihres aktiven Förderpfades werden die Mitnehmer-Elemente geführt,
am Beginn ihres Pfades werden sie durch einen Schubantrieb getrieben und am Ende ihres
Pfades werden sie durch einen Zugantrieb getrieben. Die Mitnehmer-Elemente kontaktieren
die Druckprodukte, und die Schub- und Zugantriebe bewirken eine Änderung in der Beabstandung
der Mitnehmer-Elemente voneinander und folglich in der Beabstandung der Produkte voneinander
in dem Schuppenstrom.
[0005] DE 11 93 065 zeigt ein Fördersystem mit einer eine geschlossene Schleife bildenden
Förderbahn, an deren Ende eine kettenartige Antriebseinheit angeordnet ist. An der
maximalen Erhebung bewegen sich Förderelemente entlang einem geneigten Bahnabschnitt
nach unten, während sie der Schwerkraft unterworfen sind. Es sind flache, rechteckige
Platten an den Förderelementen befestigt, welche das Trennen von Produktstapeln ermöglichen,
die aus einer bestimmten Anzahl der in weitgehend senkrechter Richtung geförderten
flachen Produkte gebildet werden. Die Orientierung der flachen Produkte ändert sich
von einer geschuppten Formation in einer horizontalen Position in eine senkrechte
Position, wo die einzelnen flachen Produkte sich parallel zu einander befinden.
[0006] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Transportieren flacher
Produkte zu Weiterverarbeitungseinrichtungen vorgesehen, die eine eine kontinuierliche
Schleife bildende Förderbahn, eine Vielzahl von Greiferelementen und ein Antriebsmodul
umfaßt. Der jeweilige Greifer der auf der Förderbahn angeordneten Greiferelemente
ergreifen ein von einer ersten Einrichtung kommendes flaches Produkt und gibt es an
einer zweiten Einrichtung wieder frei. Die Greiferelemente bewegen sich upabhängig
voneinander entlang mindestens einem Teil der Förderbahn. Jedes Greifelement wird
durch das Antriebsmodul wahlweise zur Bewegung entlang der Förderbahn aktiviert. Das
Antriebsmodul kann z. B. eine Antriebseinheit umfassen, die die Greiferelemente in
einer Seite-an-Seite-Konfiguration, d. h. ohne Abstand voneinander antreibt, so daß
die Greiferelemente in Kontakt miteinander bleiben. Das Antriebsmodul umfaßt ferner
eine Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung, die die Greiferelemente in einem bestimmten
Abstand voneinander antreibt, eine Beschleunigungseinheit, die die Greiferelemente
auf den bestimmten Abstand beschleunigt, und/oder eine Auslenkeinheit, die wahlweise
Greiferelemente auf eine alternative Förderbahn auslenkt.
[0007] Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Antriebseinheit
zur Abstandsvergrößerung entlang der Förderbahn angeordnet und die Greiferelemente
können von dieser Antriebseinheit wahlweise betätigt werden, um sich entlang der Förderbahn
mit einem festgelegten Abstand zu bewegen. Nach einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung umfaßt die Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung einen Kettenantrieb
für veränderbare Beabstandung, der wiederum eine Vielzahl von Antriebselementen umfaßt,
die an einer umlaufenden Kette in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet
sind.
[0008] Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann die Antriebseinheit,
welche die Greiferelemente in einer Seite-an-Seite-Konfiguration ohne Abstand voneinander
antreibt, als ein Kettenantrieb konstruiert sein.
[0009] Nach einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Beschleunigungseinheit
entlang der Förderbahn der Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung oberhalb dieser
Antriebseinheit angeordnet. Die Greiferelemente werden von der Beschleunigungseinheit
wahlweise betätigt und beschleunigt, um von der Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit
aufgenommen zu werden. Die Beschleunigungseinheit kann eine Vielzahl von sich um eine
Mittelachse drehenden Armen umfassen. Ein Fangelement ist auf jedem der Arme angeordnet,
das die Greiferelemente erfaßt und wieder freigibt. Die Beschleunigungseinheit kann
ferner einen durch eine Steuerkurve betriebenen Registerkasten für das Drehen der
Arme umfassen, und die Fangelemente können zum Erfassen und Freigeben der Greiferelemente
auch Magnetkoppler aufweisen. Mit jedem Magnetkoppler kann ein Schleifring verbunden
sein, der den Magnetkoppler zum Erfassen und Freigeben der Greiferelemente aktiviert.
[0010] Nach einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Auslenkeinheit
entlang der Förderbahn und einer alternativen Förderbahn angeordnet. Die Auslenkeinheit
bewegt wahlweise gewisse Greiferelemente von der Förderbahn und leitet sie auf die
alternative Förderbahn. Die Auslenkeinheit kann von gleicher Konstruktion wie die
Beschleunigungseinheit sein. Eine Antriebseinheit kann auf der alternativen Förderbahn
unterhalb der Auslenkeinheit angeordnet sein, um die Greiferelemente entlang der alternativen
Förderbahn in einer Seite-an-Seite-Konfiguration und ohne Abstand voneinander zu transportieren.
Es kann auch eine Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung auf der alternativen Förderbahn
angeordnet sein, um die Greiferelemente entlang der alternativen Förderbahn in einem
bestimmten Abstand voneinander zu transportieren.
[0011] Selbstverständlich können die Beschleunigungseinheit, die Auslenkeinheit, die Antriebseinheit
und die Abstandvergrößervngs-Antriebseinheit entlang der Förderbahn (oder alternativen
Förderbahn) in verschiedenen Positionen angeordnet sein, um den unterschiedlichen
Bearbeitungsvorgängen gerecht zu werden. Da die Greiferelemente unabhängig voneinander
angetrieben werden können, erlaubt die vorliegende Erfindung eine große Flexibilität
bei der Verarbeitung flacher Produkte.
[0012] Beispielsweise können die Greiferelemente - da sie sich unabhängig voneinander entlang
der Förderbahn bewegen - mit einem größeren Abstand voneinander transportiert werden,
wenn sie leer sind und mit einem kleineren Abstand voneinander transportiert werden,
wenn sie die flachen Produkte tragen. Dadurch kann die Anzahl der zum Transport der
Produkte benötigten Greiferelemente reduziert werden.
[0013] Außerdem können die erfindungsgemäßen Greiferelemente, während sie die flachen Produkte
transportieren, mühelos mit unterschiedlichen Beabstandungen voneinander entlang der
verschiedenen Bahnabschnitte angetrieben werden. In einem gegebenen Fall können z.
B. aus einem Falzapparat kommende Signaturen zu mehreren verschiedenen Auslagestationen
transportiert werden müssen. Diese Auslagestationen können unterschiedliche Aufnahmekapazitäten
aufweisen.
[0014] Wenn z. B. eine Auslagestation ein Weitertransportsystem ist, bedarf es möglicherweise
eines größeren Abstandes zwischen den Signaturen als z. B. bei einem Stapler. Nach
einem Merkmal der vorliegenden Erfindung kann der Abstand zwischen Greiferelementen
leicht geändert werden, um den Auslagestationen mit unterschiedlichen Abstandserfordernissen
Rechnung zu tragen.
[0015] Ebenso kann es sein, daß in einer Auslagestation pro Sekunde eine größere Anzahl
Signaturen aufgenommen werden kann als in einer anderen. Gemäß einer Ausführung der
vorliegenden Erfindung können die in einem gegebenen Abstand umlaufenden Greiferelemente
auf eine mit niedriger Geschwindigkeit antreibende Antriebseinheit, welche die Greiferelemente
ohne Abstand voneinander antreibt, übertragen werden, so daß die von den Greiferelementen
transportierten Signaturen abgebremst und in einer Niedriggeschwindigkeit-Auslagestation
aufgenommen werden können.
[0016] Außerdem kann es in gewissen Fällen erwünscht sein, die Greiferelemente zum Erfassen
der z. B. von einem Hochgeschwindigkeitsfalzapparat kommenden Signaturen mit einer
hohen Geschwindigkeit zu transportieren, sie en route zu einer Auslagestation mit
relativ niedriger Geschwindigkeit zu transportieren und sie dann zur Freigabe der
Signaturen in der Auslagestation mit relativ hoher Geschwindigkeit zu transportieren.
Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung können die Greiferelemente durch eine
erste Beschleunigungseinheit auf eine hohe Geschwindigkeit gebracht und unter der
Steuerung einer ersten Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit mit hoher Geschwindigkeit
transportiert werden, um die von dem Hochgeschwindigkeitsfalzapparat kommenden Signaturen
zu erfassen. Die Greiferelemente können dann durch eine relativ langsam antreibende
Antriebseinheit , welche diese in einer Seite-an-Seite-Konfiguration zu einer Hochgeschwindigkeitsauslagestation
transportiert, abgebremst werden. Wenn sich die Greiferelemente der Hochgeschwindigkeitsauslagestation
nähern, können sie durch eine zweite Beschleunigungseinheit auf eine hohe Geschwindigkeit
beschleunigt und dann unter Steuerung einer zweiten Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit
mit hoher Geschwindigkeit transportiert werden, um die Signaturen in der Hochgeschwindigkeitsauslagestation
abzulegen.
[0017] Die Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den beigefügten, nachstehend
erklärten Zeichnungen näher erläutert.
[0018] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Förderbahn für Greiferelemente mit einer Beschleunigungseinheit, einer Antriebseinheit
zur Abstandsvergrößerung und einer Antriebseinheit gemäß vorliegender Erfindung;
- Fig. 2
- einen Querschnitt eines auf der Förderbahn angebrachten Greiferelementes gemäß vorliegender
Erfindung;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des auf der Förderbahn angebrachten Greiferelementes gemaß vorliegender
Erfindung;
- Fig. 4a, 4b
- ein Paar Antriebseinheiten, eine Beschleunigungseinheit und eine Antriebseinheit zur
Abstandsvergrößerung gemäß vorliegender Erfindung;
- Fig. 5
- eine alternative Förderbahn gemäß vorliegender Erfindung mit einer Auslagestation;
- Fig. 6
- eine alternative Förderbahn gemäß vorliegender Erfindung mit einem horizontalen, einem
senkrechten und einem geneigten Bahnabschnitt;
- Fig. 7
- eine Auslenkeinheit gemäß vorliegender Erfindung;
- Fig. 8
- eine alternative Förderbahn gemäß vorliegender Erfindung mit einer Auslenkeinheit.
[0019] Fig. 1 zeigt eine Förderbahn 4 zum Transportieren von Greiferelementen 1, die ein
Antriebsmodul 99 mit einer Beschleunigungseinheit 6, einer Antriebseinheit 7 zur Abstandsvergrößerung
und einer Bremseinheit 9 umfaßt.
[0020] Eine Vielzahl von Greiferelementen 1 sind auf der Förderbahn 4 montiert. Jedes Greiferelement
1 besitzt Aufnahmeorgane 3, wie z. B. Buchsen, die von dem Antriebsmodul 99 erfaßt
werden können. Die Greiferelemente 1 sind einzeln auf der Förderbahn 4 montiert, so
daß sie sich unabhängig voneinander entlang der Förderbahn in eine Förderrichtung
5 bewegen können. Jedes Greiferelement 1 besitzt auch einen Greifer 2 zum Erfassen
flacher Produkte, wie z. B. Signaturen.
[0021] Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, umfaßt das Greiferelement 1 drei individuelle Räder
100, die entlang einer gemeinsamen Achse 101 übereinander gestapelt sind. Die Räder
laufen aufjeweiligen Schienen 110.1, 110.2, 110.3 der Förderbahn 4. Ein Paar Scheiben
200 erstrecken sich radial über die Räder 100 hinaus und dienen als Stoßstangen, die
es den Rädern 100 erlauben, sich frei zu drehen, auch wenn sich zwei Greiferelemente
1 direkt nebeneinander befinden, wie in Fig. 3 gezeigt.
[0022] Der Greifer 2 weist eine obere Backe 50 und eine untere Backe 105 auf, welche eine
Trennbewegung ausführen, um ein flaches Produkt freizugeben und eine Schließbewegung
ausführen, um ein flaches Produkt zu ergreifen. Die obere Backe 50 ist an einem Kolben
60 befestigt. Der Kolben 60 wird durch eine Feder 70 mit einer Federkraft beaufschlagt.
Der Kolben 60 weist fünf Vorsprünge 80 auf, die auf einem unteren Kanal der Förderbahn
4 entlanggleiten. Die untere Greiferbacke 105 ist mit einer Hülse 111 verbunden, die
mit dem Kolben 60 verkeilt ist. Somit kann der Greifer 2 durch Ausübung einer nach
oben auf einen der Vorsprünge 80 gerichtete Kraft geöffnet werden, indem z. B. eine
erhöhte Fläche 106 an einem gewünschten Punkt in dem Pfad des Vorsprungs 80 geschaffen
wird, wie in Fig. 3 gezeigt.
[0023] Fig. 4a zeigt die Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung 7, die jedes Greiferelement
1 einzeln erfaßt und für eine vorbestimmte Länge 10 einen vorläufigen Abstand 8 zwischen
den Greiferelementen 1 erstellt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Der Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit
7 ist eine Beschleunigungseinheit 6 vorgeschaltet, die die Greiferelemente 1 beschleunigt,
bevor diese von der Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit 7 erfaßt werden.
[0024] In Fig. 4a kann die Beschleunigungseinheit 6 eine Anzahl von sich drehenden Armen
211 mit daran angeordneten Fangelementen umfassen. Die sich drehenden Arme 211 werden
durch einen kurvengesteuerten Antrieb bewegt. Die Fangelemente können z. B. Magnetkoppler
230 sein, die durch einen Schleifring-Mechanismus 240 aktiviert werden. Die sich drehenden
Arme 211 erfassen die Greiferelemente 1, beschleunigen sie und befördern sie dann
zur Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit 7. In der Förderbahn 4 ist zwischen den
Schienen 110.1 und 110.2 eine Öffnung vorgesehen, so daß die sich drehenden Arme 211
die Aufnahmeorgane 3 des Greiferelementes 1 erfassen können, wie in Fig. 2 gezeigt.
Die Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit 7 umfaßt einen Kettenantrieb für veränderbare
Beabstandung 400. Dieser Kettenantrieb 400 weist an einer umlaufenden Kette 410 montierte
Fangselemente 420 auf, welche die Aufnahmeorgane 3 erfassen. Die Fangelemente 420
befinden sich in einem mit der Ziffer 8 bezeichneten Abstand voneinander.
[0025] Nach der Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit 7 kann eine Antriebseinheit 9 zur
Verkleinerung des Abstandes 8 zwischen den Greiferelementen 1 vorgesehen sein. Wie
in Fig. 4b gezeigt, kann die Antriebseinheit 9 als eine sich stromabwärts der Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit
7 befindliche Triebkette 130 konstruiert sein. Die Triebkette 130 läuft mit niedrigerer
Geschwindigkeit als der Kettenantrieb für veränderbare Beabstandung 400 um. Somit
kontaktieren die Greiferelemente 1 einander, während sie durch die Antriebseinheit
9 entlang der Förderbähn 4 in die Förderrichtung 5 geschoben werden. Da die Greiferelemente
1 sich beim Verlassen der Antriebseinheit 9 in Kontakt miteinander befinden, bedarf
es keines Antriebsmechanismus zwischen der Antriebseinheit 9 und der Beschleunigungseinheit
6. Es kann jedoch auch eine Antriebseinheit 9.1 vor der Beschleunigungseinheit 6 angeordnet
sein, wie in Fig. 4a gezeigt.
[0026] Das Transportieren der Greiferelemente in einem Abstand 8 kann die Verarbeitung von
flachen Produkten, z. B. Signaturen, erleichtern. Beispielsweise kann es vorteilhaft
sein, die von einer stromaufwärts angeordneten Verarbeitungseinrichtung (z. B. einem
Falzapparat oder einem Förderer) kommenden Signaturen bei einem Abstand 8 zwischen
den Greiferelementen zu erfassen, um genügend Raum und Zeit für ein akkurates Ergreifen
der Signaturen zu erlauben. Wenn die Signaturen von die jeweiligen Greiferelementen
2 erfaßt sind, kann es jedoch vorteilhaft sein, sie in einer enger geschuppten Formation
zu weiteren Druckweiterverarbeitungseinrichtungen (z. B. zu einem Stapler) zu transportieren.
[0027] Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit ähnlichen
Komponenten, die mit den gleichen, in den Fig. 1 - 4 genannten Bezugsziffern versehen
sind. Die Signaturen 11 werden in Schuppenformation transportiert und zu einer Druckweiterverarbeitungseinrichtung
13, z. B. einem Stapler o. ä. transportiert.
[0028] In dieser Konfiguration sind eine Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit 7, eine Antriebseinheit
9 und eine Beschleunigungseinheit 6 einem oberen Teil der Förderbahn 4 zugeordnet,
entlang welcher sich die Greiferelemente 1 unabhängig voneinander bewegen, wie oben
im Zusammenhang mit den Figuren 1 - 4 beschrieben. Solange sich die Greiferelemente
1 unter der Kontrolle der Antriebseinheit 7 bewegen, halten sie einen bestimmten Abstand
8' voneinander. Beim Erreichen der Antriebseinheit 9 werden die Greiferelemente 1
abgebremst und der Abstand 8'verschwindet. Die Greiferelemente 1 bewegen sich dann
entlang der Förderbahn 4 und ergreifen Signaturen 11, die durch eine stromaufwärts
angeordnete Verarbeitungseinrichtung (nicht gezeigt) in einem Abstand 12 voneinander
transportiert werden. Die Signaturen 11 werden durch die Greifer 2 der Greiferelemente
1 erfaßt und zur Weiterverarbeitungseinrichtung 13 transportiert. Danach bewegen sich
die leeren Greiferelemente entlang der Förderbahn 4 in die Förderrichtung 5. Gemäß
dieser Ausführung der Erfindung, wobei die Beschleunigungseinheit 6 und die Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit
7 in einem signaturfreien Transportbereich 500 eingesetzt werden, kann die Anzahl
der für den Transport der Signaturen erforderlichen Greiferelemente 1 reduziert werden.
[0029] Fig. 6 zeigt eine Förderbahn nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung
mit gleichen Komponenten, welche mit den gleichen, in den Fig. 1 - 5 verwendeten Bezugsziffern
bezeichnet sind.
[0030] Die Förderbahn 4 besteht aus einem horizontalen Bahnabschnitt 16, einem senkrechten
Bahnabschnitt 17 und einem geneigten Bahnabschnitt 18. Entlang einem Teil des horizontalen
Bahnabschnitts 16 ist eine Antriebseinheit 9 angebracht, welche die Greiferelemente
1 in die Förderrichtung 5 antreibt. Die Antriebseinheit 9 bewegt die Greiferelemente
1 entlang dem horizontalen Bahnabschnitt 16 und durch den senkrechten Bahnabschnitt
17 zu einer maximalen Höhe 19. Dann trennen sich die Greiferelemente 1 und bewegen
sich entlang dem geneigten Bahnabschnitt 18 durch Schwerkraft, bis sie das letzte
Greiferelement 20 einer Reihe 21 kontaktieren. Da die Antriebseinheit 9 entlang dem
sich horizontal erstreckenden Bahnabschnitt 16 angebracht ist, werden die Greiferelemente
1 in der Reihe 21 im wesentlichen entlang dem horizontalen und dem senkrechten Bahnabschnitt
16, 17 bewegt. Die Greiferelemente 1 erfassen die Signaturen 11 in einem Produkterfassungsbereich
510, transportieren sie schuppenförmig entlang dem horizontalen Bahnabschnitt 16 und
geben sie an einer Weiterverarbeitungseinrichtung 13 frei.
[0031] Fig. 7 zeigt einen Teil einer Förderbahn 4 gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Diese Förderbahn 4 umfaßt eine Antriebseinheit 9.2, eine Antriebseinheit
7 zur Abstandsvergrößerung, eine Auslenkeinheit 32, eine Antriebseinheit 9.3 und eine
Antriebseinheit 9.4. Die Greiferelemente 1 werden entlang der Förderbahn 4 in einer
Seite-an-Seite-Konfiguration, ohne Abstand voneinander und unter der Kontrolle der
Antriebseinheit 9.2 transportiert, bis sie einen Auslenkbereich 550 erreichen. Dort
wird jedes zweite Greiferelement 1 durch einen Arm 211 der Auslenkeinheit 32 erfaßt.
Jedes von der Auslenkeinheit 32 nicht erfaßte Greiferelement 1 wird durch die Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit
7 erfaßt. Die Ausleukeinheit 32, welche von derselben Konstruktion als die Beschleunigungseinheit
6 sein kann, transportiert die erfaßten Greiferelemente zu einer alternativen Förderbahn
4'. Sobald die Greiferelemente 1 in der alternativen Förderbahn 4' aufgenommen sind,
werden sie durch die Antriebseinheit 9.4 abgebremst und in einer Seite-an-Seite-Konfiguration
ohne Abstand voneinander transportiert, wie in Fig. 7 gezeigt. Die Greiferelemente
1, welche durch die Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit 7 erfaßt wurden, werden
solange mit einem Abstand 8'' transportiert, bis sie die Antriebseinheit 9.4 erreicht
haben, durch welche sie abgebremst und dann entlang der Förderbahn 4 in einer Seite-an-Seite-Konfiguration
ohne Abstand voneinander transportiert werden.
[0032] Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer Förderbahn
4 und einer alternativen Förderbahn 4'. Die Greiferelemente 1, 1' werden entlang der
Förderbahn 4 in einer Seite-an-Seite-Konfiguration ohne Abstand voneinander und unter
der Kontrolle der Antriebseinheit 9.2 transportiert. Jedes zweite Greiferelement 1'
wird durch die Auslenkeinheit 32.1 erfaßt und zur alternativen Förderbahn 4' transportiert.
[0033] Jedes durch die Auslenkeinheit 32.1 nicht erfaßte Greiferelement 1 bewegt sich weiter
entlang der Förderbahn 4 und wird von der Abstandsvergrößerungs-Antriebseirheit 7.1
erfaßt und von dieser mit einem Abstand 8 bewegt. Die Greiferelemente 1 geben dann
ihre jeweiligen Signaturen 11 an einer Weiterverarbeitungseinrichtung 13.1 frei.
[0034] Die in die alternative Förderbahn 4' ausgelenkten Greiferelemente 1' werden von der
Abstandsvergrößerungs-Antriebseinheit 7.2 erfaßt und entlang der Förderbahn 4' mit
einem Abstand 8' voneinander transportiert. Die Greiferelemente 1 geben dann ihre
jeweiligen Signaturen 11 an einer Weiterverarbeitungseinrichtung 13.2 frei.
[0035] Die leeren Greiferelemente 1' bewegen sich weiter entlang der Förderbahn 4', bis
sie von der Auslenkeinheit 32.2 erfaßt und in einem Zusammenführbereich 34 mit den
leeren Greiferelementen 1 zusammengeführt werden. Beim Verlassen des Zusammenführbereichs
34 werden die Greiferelemente 1, 1' von der Antriebseinheit 9.3 erfaßt und entlang
der Förderbahn 4 in einer Seite-an-Seite-Konfugration ohne Abstand voneinander transportiert.
[0036] Es ist zu bemerken, daß die Abstandsvergrößerungs-Antriebseirheit 7 so konstruiert
sein kann, daß bei Verwendung von Fangelementen 420 der Abstand 8 aufjeden gewünschten
Wert einstellbar ist. Auch die Geschwindigkeit der Antriebseinheit 9, der Beschleunigungseinheit
6 und der Auslenkeinheit 32 kann so reguliert werden, daß ein angemessener Zeittakt
für den Austausch und Transport der Signaturen 11 gewährleistet ist.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN
[0037]
- 1
- Greiferelement
- 1.1
- Greiferelement
- 1.1'
- leeres Greiferelement
- 2
- Greifer des Greiferelementes 1
- 3
- Aufnahmeorgan der Greiferelemente 1
- 4
- Förderbahn
- 4'
- alternative Förderbahn
- 5
- Förderrichtung
- 6
- Beschleunigungseinheit
- 7
- Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung
- 7.1
- Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung
- 7.2
- Antriebseinheit zur Abstandsvergrößerung
- 8
- Abstand zwischen Greiferelementen 1
- 8'
- Abstand
- 8''
- Abstand
- 9
- Bremseinheit, Antriebseinheit zur Abstandsverkleinerung
- 9.1
- Antriebseinheit
- 9.2
- Antriebseinheit
- 9.3
- Antriebseinheit
- 9.4
- Antriebseinheit 10
- 10
- vorbestimmte Länge
- 11
- Signatur
- 13
- Weiterverarbeitungseinrichtung
- 16
- horizontaler Bahnabschnitt
- 17
- senkrechter Bahnabschnitt
- 18
- geneigter Bahnabschnitt
- 19
- maximale Höhe
- 20
- Greiferelement
- 21
- Reihe
- 32
- Auslenkeinheit
- 32.1
- Auslenkeinheit
- 32.2
- Auslenkeinheit
- 34
- Zusammenfährbereich
- 50
- obere Backe des Greifers 2
- 60
- Plungerkolben
- 70
- Feder
- 80
- Vorsprung
- 99
- Antriebsmodul
- 100
- Räder des Greiferelementes 1
- 101
- Achse
- 105
- untere Backe des Greifers 2
- 106
- erhöhte Fläche
- 110.1
- Schiene
- 110.2
- Schiene
- 110.3
- Schiene
- 111
- Hülse
- 130
- Triebkette
- 200
- Scheiben
- 211
- Arme der Beschleunigungseinheit 6 oder der Auslenkeinheit 32
- 230
- Magnetkoppler
- 240
- Schleifring-Mechanismus
- 400
- Kettenantrieb für veränderbare Beabstandung
- 410
- Kette des Kettenantriebs 400
- 420
- Fangelemente der Kette 410
- 500
- signaturfreier Transportbereich
- 510
- Produkterfassungsbereich
- 550
- Auslenkbereich
1. Vorrichtung zum Transportieren flacher Produkte zu Weiterverarbeitungseinrichtungen,
welche die folgenden Merkmale umfaßt:
eine Förderbahn (4), die eine kontinuierliche Schleife bildet;
eine Vielzahl von auf der Förderbahn (4) angeordneten Greiferelementen (1), wobei
jedes Greiferelement (1) einen Greifer umfaßt, der ein von einer ersten Einrichtung
kommendes flaches Produkt (11) ergreift und es an einer zweiten Einrichtung freigibt,
und wobei sich die Greiferelemente unabhängig voneinander entlang mindestens einem
Teil der Förderbahn (4) bewegen; und
ein der Förderbahn (4) zugeordnetes Antriebsmodul (99), wobei jedes Greiferelement
(1) wahlweise von dem Antriebsmodul (99) erfaßt und entlang der Förderbahn (4) bewegt
wird.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß das Antriebsmodul eine Antriebseinheit (9) ist, welche die Greiferelemente (1)
in einer Seite-an-Seite-Konfiguration ohne Abstand voneinander bewegt.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit ein Kettenantrieb (400) ist.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsmodul eine entlang der Förderbahn (4) angeordnete Antriebseinheit
zur Abstandsvergrößerung (7) ist, wobei die jeweiligen Greiferelemente wahlweise von
der Antriebseinheit (7) erfaßt und entlang der Förderbahn (4) in einem bestimmten
Abstand voneinander bewegt werden.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsmodul ferner eine Beschleunigungseinheit (6) umfaßt, die entlang der
Förderbahn (4) stromaufwärts der Abstandsvergrößerungs-Anthebseirheit (7) angeordnet
ist, wobei die jeweiligen Greiferelemente wahlweise von der Beschleunigungseinheit
(6) erfaßt und beschleunigt werden und durch die Abstandsvergrößerungs-Anthebseinheit
(7) aufgenommen werden.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Greiferelement (1) ein Aufnahmeorgan (3) aufweist und wahlweise von dem
Antriebsmodul an dem Aufnahmeorgan (3) erfaßt wird.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufnahmeorgan (3) eine Buchse ist.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsmodul ferner eine stromabwärts der Abstandsverlängerungs-Antriebseinheit
(7) befindliche Antriebseinheit (9) umfaßt, die die Greiferelemente (1) abbremst,
wenn diese die Abstandsverlängerungs-Antriebseinheit (7) verlassen und dann die Greiferelemente
(1) entlang der Förderbahn (4) in einer Seite-an-Seite-Konfiguration ohne Abstand
voneinander antreibt.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine alternative Förderbahn (4') vorgesehen ist, und
daß das Antriebsmodul eine Auslenkeinheit (32) umfaßt, die wahlweise bestimmte Greiferelemente
(1) aus der Förderbahn (4) aufnimmt und sie zur alternativen Förderbahn (4') bringt.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslenkeinheit (32) eine Vielzahl von sich um eine zentrale Achse bewegenden
Armen (211) aufweist, wobei an jedem der Arme (211) ein Fangelement zum Ergreifen
des bestimmten Greiferelementes (1) angebracht ist.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslenkeinheit (32) ferner eine Kurvensteuerung für die Drehbewegung der Vielzahl
von Armen (211) umfaßt, und
daß jedes Fangelement einen Magnetkoppler (230) aufweist.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslenkeinheit (32) ferner einen mit jedem Magnetkoppler (23) verbundenen
Schleifring-Mechanismus (240) umfaßt, durch den der Magnetkoppler (23) zum Erfassen
und Freigeben der bestimmten Greiferelemente (1) aktiviert wird.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsmodul ferner eine Antriebseinheit umfaßt, die entlang der Förderbahn
(4) stromaufwärts der Auslenkeinheit (32) angeordnet ist und die Greiferelemente (1)
in einer Seite-an-Seite-Konfiguration ohne Abstand voneinander bewegt.
14. Vorrichtung gemaß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsmodul eine weitere Antriebseinheit umfaßt, die entlang der alternativen
Förderbahn (4') stromabwärts der Auslenkeinheit (32) angeordnet ist und die Greiferelemente
(1) in einer Seite-an-Seite-Konfiguration ohne Abstand voneinander bewegt.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebsmodul eine weitere Antriebseinheit umfaßt, die entlang der Förderbahn
(4) stromabwärts der Auslenkeinheit (32) angeordnet ist und die Greiferelemente (1)
in einer Seite-an-Seite-Konfiguration ohne Abstand voneinander bewegt.
16. Vorrichtung gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschleunigungseinheit (6) eine Vielzahl von sich um eine zentrale Achse drehenden
Armen (211) umfaßt, und daß an jedem Arm (211) einjeweiliges Fangelement zum Erfassen
der Greiferelemente (1) angebracht ist.
17. Vorrichtung gemäß Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschleunigungseinheit (6) ferner eine Kurvensteuerung für die Drehbewegung
der Vielzahl von Armen (211) umfaßt, und daß jedes Fangelement einen Magnetkoppler
(230) aufweist.
18. Vorrichtung gemäß Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschleunigungseinheit ferner einen mit jedem Magnetkoppler (230) verbundenen
Schleifring-Mechanismus (240)umfaßt, welcher den Magnetkoppler (230) zum Erfassen
und Freigeben der Greiferelemente (1) aktiviert.
19. Vorrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandsvergrößerungs-Antriebseirheit 7 einen Kettenantrieb für veränderbare
Beabstandung (400) umfaßt, der eine Vielzahl von Fangelementen (42) aufweist, die
in einem bestimmten Abstand voneinander an eine umlaufenden Kette (41) montiert sind.
20. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderbahn (4) einen horizontalen Bahnabschnitt (16), einen senkrechten Bahnabschnitt
(17) und einen geneigten Bahnabschnitt (18) aufweist, wobei das Antriebsmodul die
Greiferelemente wahlweise in einem Teil des horizontalen Bahnabschnitts (16) erfaßt
und sie entlang dem horizontalen und senkrechten Bahnabschnitt 16, 17) bewegt, und
wobei die Greiferelemente (1) entlang dem geneigten Bahnabschnitt (18) durch Schwerkraft
bewegt werden.