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(11) |
EP 0 828 536 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.2000 Patentblatt 2000/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.05.1996 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9602/120 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9637/262 (28.11.1996 Gazette 1996/52) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR BRANDBEKÄMPFUNG
FIRE-FIGHTING METHOD AND DEVICE
PROCEDE ET DISPOSITIF DE LUTTE CONTRE UN INCENDIE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
26.05.1995 DE 19519316
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.1998 Patentblatt 1998/12 |
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Patentinhaber: |
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- Schäfer, Klaus
44227 Dortmund (DE)
- Koch, Rainer
44287 Dortmund (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schäfer, Klaus
44227 Dortmund (DE)
- Koch, Rainer
44287 Dortmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Meinke, Dabringhaus und Partner |
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Westenhellweg 67 44137 Dortmund 44137 Dortmund (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 880 097 US-A- 3 448 809
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US-A- 2 823 076 US-A- 5 261 494
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren zur Brandbekämpfung unter Einsatz eines
Löschmittelwerfers, insbesondere einer Löschmitteldüse eines Handlöschgerätes, wobei
ein Löschmittelstrahl bei Betätigung eines Aktivierungselementes freigesetzt wird,
sowie auf eine Vorrichtung insbesondere zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei der Brandbekämpfung, insbesondere mit Einsatz eines Handlöschgerätes, wird der
Brandherd mit Hilfe eines Löschmittels aus einer Düse, die in der Regel einen Löschmittelstrahl
erzeugt, bekämpft. Löschpulver auswerfende Düsen sind häufig mit einem sich nach außen
erweiternden Trichter ausgerüstet, um eine Pulverwolke zu erzeugen. Wird mit einem
Strahl gelöscht, muß die das Handlöschgerät benutzende Person zur Erhöhung der Löschwirkung
Schwenkbewegungen ausführen oder auf andere Weise versuchen, den Löschmittelstrahl
dann zu zerstäuben, wenn eine breitere Fläche mit Löschmittel überstrichen werden
soll.
[0003] Die Regel ist darüber hinaus, daß Handlöschgeräte nur mit einer Art von Löschmittel
gefüllt sind. Bei Großlöschanlagen ist es bekannt, aus unterschiedlichen Löschmittelwerfern
ggf. auch unterschiedliche Qualitäten von Löschmitteln in den Brandherd einzuschießen,
wie dies in der US-A-3 448 809 beschrieben ist.
[0004] Beispielsweise aus dem DE-U-1 782 540, der DE-A-1 948 510 oder der US-5 344 080 sind
Düsen bekannt, mit denen unterschiedliche Strahlausbildungen möglich gemacht werden,
insbesondere hinsichtlich des Personenschutzes, etwa in Art einer "Personenschutzbrause".
Eine Optimierung des Löschvorganges selber, d.h. des Löschverfahrens, ist mit den
bekannten Lösungen nicht möglich.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit der die Wirkungsweise sowohl
in verfahrensmäßiger als auch in vorrichtungsmäßiger Form verbessert wird, mit der
insbesondere eine ungeübte Person bei einer Brandherdbekämpfung von Hand mit Kleinlöschgeräten
in die Lage versetzt wird, effektiver zu löschen.
[0006] Mit einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß das Löschmittel über einen Düsenkopf in wenigstens zwei qualitativ
und/oder quantitativ unterschiedlichen Löschmittelströmen in einer dem Brandprozeß
angepaßten, von einer rotationssymmetrischen Verteilung abweichenden asymmetrischen
Verteilung ausgeworfen wird.
[0007] Bei einer Vorrichtung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Düsenkopf der Löschmitteldüse
mit wenigstens zwei unterschiedliche Löschmittelstrahle erzeugenden Düsenmündern ausgerüstet
ist.
[0008] Mit der Erfindung wird erreicht, daß bei der Betätigung eines Aktivierungselementes
automatisch unterschiedliche Löschmittelströme ausgeworfen werden, wobei je nach Einsatzzweck
eines Löschgerätes hier eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten gegeben sind.
[0009] Mit der Erfindung ist die gezielte Kombination der Löschmittel mit abgestimmter Wirkung
möglich, d.h. es lassen sich gleichzeitig mehrere Löscheffekte erreichen, wie Trennen,
Energieentzug, Inhibitionseffekte, mechanische Wirkungen u. dgl., wobei diese Effekte
erzielt werden, ohne daß der Benutzer besondere Maßnahmen treffen muß.
[0010] Je nach Einsatzzweck kann das Löschmittel als Flüssigkeit, Schaum, Gas oder als Pulver
ausgeworfen werden; je nach Aggregatzustand des Löschmittels kann ein Löschmittel
selbst in unterschiedlichen Arten ausgedüst werden.
[0011] Hierzu sieht die Erfindung Ausgestaltungen in den Unteransprüchen vor.
[0012] So kann das Löschmittel in einer asymmetrischen Verteilung aus der Löschmitteldüse
ausgeworfen werden. Dabei kann es zweckmäßig sein, ggf. das Löschmittel wenigstens
mit einem konzentrierten Eindringstrahl und einem gefächerten Flachstrahl auszuwerfen.
[0013] Es kann auch so verfahren werden, daß neben einem Eindringstrahl ein oszillierender
Punktstrahl ausgeworfen wird und/ oder ein Löschmittelnebel.
[0014] Eine besondere Verfahrensweise besteht darin, daß als Löschmittel Inertgase, eine
Löschflüssigkeit, wie beispielsweise Wasser, Schäume oder Löschmittelpulver insbesondere
zur Erzeugung einer Löschmitteleindringzone, einer Kühlzone und einer Trennzone am
Brandherd eingesetzt werden.
[0015] Ausgestaltungen der Vorrichtung sind erfindungsgemäß dadurch gegeben, daß der Düsenkopf
mit einem einen Eindringstrahl erzeugenden Düsenmund und einem weiteren Düsenmund
ausgerüstet ist, wobei der weitere Düsenmund zur Erzeugung eines oszillierenden Punktstrahles,
eines Flachstrahles oder eines Löschmittelnebels erfindungsgemäß ausgebildet sein
kann. Selbstverständlich kann in einem Düsenmund auch nicht nur die Alternative zwischen
zwei derartigen, unterschiedliche Löschmittelstrahle erzeugende Düsen vorgesehen sein,
sondern mehrere, wie beispielsweise Flachstrahl, Punktstrahl und Nebel als oszillierender
Punktstrahl oder oszillierender Nebelstrahl, um nur einige Beispiele zu nennen.
[0016] Die Gestaltung kann dabei beispielsweise so getroffen sein, daß der Düsenmund für
den Eindringstrahl und der Düsenmund für den Flachstrahl räumlich voneinander getrennt
oder ineinander übergehend am Düsenkopf ausgebildet sind.
[0017] Für eine gestalterisch besonders einfache Verwirklichung ist nach der Erfindung vorgesehen,
daß der Düsenkopf mit einem Einschraubgewinde zum Einschrauben unterschiedlich gestalteter
Düsenmünder versehen ist, wobei auch vorgesehen sein kann, daß der Düsenkopf als Nachrüstteil
aus Kunststoff ausgebildet ist.
[0018] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Diese zeigt in
- Fig. 1
- eine vereinfachte prinzipielle Darstellung der Bekämpfung eines Brandherdes mit Hilfe
einer erfindungsgemäßen Löschmitteldüse,
- Fig. 2
- ein Konzentrationsdiagramm der Verteilung des Löschmittels gemäß Linie II-II in Fig.
1,
- Fig. 3
- in ähnlicher Darstellung wie Fig. 1 eine andere Art der Brandbekämpfung,
- Fig. 4
- eine Löschmittelverteilung etwa gemäß Linie IV-IV in Fig. 3,
- Fig. 5 bis 9
- Ansichten auf unterschiedlich gestaltete Düsen,
- Fig. 10
- einen vereinfachten Querschnitt durch eine mögliche Düsengestaltung gemäß Fig. 9,
- Fig. 11
- eine andere Querschnittszeichnung eines Düsenkopfes sowie in den
- Fig. 12 und 13
- Prinzipdarstellungen des Löschmittelauswurfes aus einer erfindungsgemäßen Düse.
[0019] Die allgemein mit 1 bezeichnete Vorrichtung ist in den Fig. 1 und 3 lediglich symbolisch
dargestellt, sie besteht im wesentlichen aus einer Löschmitteldüse 2 bzw. 2a mit einem
symbolisch angedeuteten Betätigungselement 3 bzw. 3a, einer Zufuhr 4 bzw. 4a für das
Löschmittel und einem mit 5 bzw. 5a bezeichneten Düsenkopf.
[0020] In den Fig. 5 bis 9 sind die Aufsichten auf die Düsenköpfe 5 gezeigt mit erfindungsgemäß
unterschiedlichen Düsenmündern 6 bis 6d.
[0021] In Fig. 5 ist dabei beispielsweise ein Düsenmund 6 zur Erzeugung eines Eindringstrahles
gestaltet, ein Düsenmund 6a zur Erzeugung eines oszillierenden Punktstrahles und eine
Vielzahl von Kleinlochdüsenmündern 6b zur Erzeugung eines Löschmittelnebels, der z.B.
zum Kühlen eingesetzt wird.
[0022] In Fig. 6 ist der Aufsicht auf den Düsenkopf ein Eindringstrahldüsenmund 6 zu entnehmen,
der Düsenmund 6b zur Erzeugung eines Nebels sowie ein Düsenmund 6c zur Erzeugung eines
Flachstrahles.
[0023] Die Fig. 7 und 8 zeigen abgewandelte Ausführungsbeispiele, nämlich die körperliche
Verbindung zwischen Eindringstrahldüsenmund 6 mit Flachstrahldüsenmund 6c mit und
ohne Nebeldüsenkopf 6b.
[0024] In den Fig. 9 und 10 ist eine Gestaltung ähnlich wie in Fig. 6 dargestellt, wobei
in Fig. 10 eine entsprechende prinzipielle Querschnittszeichnung wiedergegeben ist,
der entnehmbar ist, daß aus einer nicht näher dargestellten Löschmittelquelle, in
Fig. 10 andeutungsweise mit 7 bezeichnet, das geförderte Löschmittel auf zwei Düsenköpfe
verteilt werden kann, z.B. auf die Düse 6, die einen Eindringstrahl erzeugt, und auf
die Düse 6c, die einen Flachstrahl erzeugt. Eine ähnliche abgewandelte Gestaltung
zeigt Fig. 11.
[0025] In Fig. 11 ist auch dargestellt, daß der Düsenkopf 5 als Nachrüstteil, der in ein
Einschraubgewinde 8 einschraubbar ist, gestaltet sein kann.
[0026] In den Fig. 12 und 13 sind in unterschiedlichen Darstellungsvarianten die hier in
Rede stehenden, von einem Düsenkopf erzeugbaren Löschmittelstrahle dargestellt, wobei
in Fig. 12 oben ein Nebel 10, in der Mitte ein Eindringstrahl 11 und unten ein Flachstrahl
12 angedeutet ist.
[0027] In Fig. 13 ist angedeutet, daß z.B. aus einem Düsenkopf qualitativ unterschiedliche
Löschmittel ausgeworfen werden können, etwa oben ein Nebel 10a aus einem Inertgas,
ein Flachstrahl 12 und ein oszillierender Strahl 13 aus einem anderen Löschmittel.
[0028] In den Fig. 2 und 4 sind unterschiedliche Arten der Brandbekämpfung gemäß Fig. 1
und 3 dargestellt, wobei die jeweilige, in der Regel vom Eindringstrahl erzeugte Eindringzone
mit 14, die Kühlzone mit 15 und die Trennzone mit 16 bezeichnet ist, die erkennbar
je nach Düsenform unterschiedliche geometrische Ausgestaltungen bzw. Konzentrationen
einnehmen können.
[0029] Natürlich sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung noch in vielfacher
Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So kann ein Mehrfachschlauch
am Düsenkopf vorgesehen sein zum Fördern unterschiedlicher Löschmedien, der Düsenkopf
kann als handbedienbarer und handführbarer Düsenkopf ausgebildet sein wie auch als
maschinengeführter Düsenkopf u. dgl. mehr.
1. Verfahren zur Brandbekämpfung unter Einsatz eines Löschmittelwerfers, insbesondere
einer Löschmitteldüse eines Handlöschgerätes, wobei ein Löschmittelstrahl bei Betätigung
eines Aktivierungselementes freigesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Löschmittel über einen Düsenkopf (5) in wenigstens zwei qualitativ und/oder
quantitativ unterschiedlichen Löschmittelströmen (10-13) in einer dem Brandprozeß
angepaßten, von einer rotationssymmetrischen Verteilung abweichenden asymmetrischer
Verteilung ausgeworfen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Löschmittel wenigstens mit einem konzentrierten Eindringstrahl und einem gefächerten
Flachstrahl ausgeworfen wird.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben einem Eindringstrahl ein oszillierenden Punktstrahl und/oder zusätzlich
ein Löschmittelnebelstrahl über den Düsenkopf ausgeworfen wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Löschmittel Inertgase, eine Löschflüssigkeit, wie Wasser, Schäume oder Löschpulver
insbesondere zur Erzeugung einer Löschmitteleindringzone, einer Kühlzone und einer
Trennzone am Brandherd eingesetzt werden.
5. Vorrichtung, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden
Ansprüche mit einer Löschmittelquelle und einer betätigbaren Löschmitteldüse,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenkopf (5) der Löschmitteldüse (2) mit wenigstens zwei unterschiedliche,
gegenüber einer Rotationssymmetrie asymmetrische Löschmittelstrahle erzeugenden Düsenmündern
(6) ausgerüstet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenkopf (5) mit einem einen Eindringstrahl erzeugenden Düsenmund (6) und
einem weiteren Düsenmund (6a-6c) ausgerüstet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der weitere Düsenmund (6a bzw. 6c bzw. 6b) zur Erzeugung eines oszillierenden
Punktstrahles (13), eines Flachstrahles (12) oder eines Löschmittelnebels (10) ausgebildet
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenmund (6,6c) für den Eindringstrahl (11) und für den Flachstrahl (12)
räumlich voneinander getrennt oder ineinander übergehend am Düsenkopf (5) ausgebildet
sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenkopf (5) mit einem Einschraubgewinde (8) zum Einschrauben unterschiedlich
gestalteter Düsenmünder versehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden,'
dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenkopf (5) als Nachrüstteil aus Kunststoff ausgebildet ist.
1. A fire-fighting method using a fire-extinguishing agent ejector, in particular a fire-extinguishing
nozzle of a hand-held extinguishing device, a jet of extinguishing agent being released
upon actuation of an actuating element,
characterised in that
the extinguishing agent is ejected via a nozzle head (5) in at least two qualitatively
and/or quantitatively different extinguishing agent streams (10-13) in asymmetrical
distribution conformed to the fire configuration and deviating from rotationally symmetrical
distribution.
2. A method according to claim 1,
characterised in that
the extinguishing agent is ejected at least with one concentrated penetrating jet
and one fan jet.
3. A method according to one of the preceding claims,
characterised in that,
in addition to a penetrating jet, an oscillating point jet and/or additionally an
extinguishing agent mist jet is ejected via the nozzle head.
4. A method according to one of the preceding claims,
characterised in that
inert gases, an extinguishing fluid, such as water, foam or extinguishing powder,
are used as extinguishing agent in particular to produce an extinguishing agent penetration
zone, a cooling zone and a separation zone at the seat of the fire.
5. A device, in particular for implementing the method according to one of the preceding
claims, having an extinguishing agent source and an actuatable extinguishing agent
nozzle,
characterised in that
the nozzle head (5) of the extinguishing agent nozzle (2) is provided with at least
two different nozzle mouths (6) generating extinguishing agent jets which are asymmetrical
with respect to rotational symmetry.
6. A device according to claim 5,
characterised in that
the nozzle head (5) is provided with a nozzle mouth (6) generating a penetrating jet
and a further nozzle mouth (6a-6c).
7. A device according to claim 6,
characterised in that
the further nozzle mouth (6a or 6c or 6b) is constructed so as to generate an oscillating
point jet (13), a fan jet (12) or an extinguishing agent mist (10).
8. A device according to claim 5 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the nozzle mouths (6, 6c) for the penetrating jet (11) and for the fan jet (12) are
constructed so as to be spatially separate from one another or so as to merge with
one another at the nozzle head (5).
9. A device according to claim 5 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the nozzle head (5) is provided with a screw thread (8) for screwing in variously
shaped nozzle mouths.
10. A device according to claim 5 or one of the subsequent claims,
characterised in that
the nozzle head (5) takes the form of a retrofit component of plastics.
1. Procédé de lutte contre l'incendie moyennant l'utilisation d'un dispositif de projection
d'un agent d'extinction, notamment d'une buse de projection d'un agent d'extinction
d'un extincteur manuel, un jet de l'agent d'extinction étant libéré lors de l'actionnement
d'un élément d'activation, caractérisé en ce
que l'agent d'extinction est éjecté par l'intermédiaire d'une tête de buse (5) suivant
deux jets (10-13) de l'agent d'extinction qui diffèrent du point de vue qualitatif
et/ou quantitatif, selon une répartition dissymétrique adaptée au traitement d'un
incendie et qui diffère d'une répartition à symétrie de révolution.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce
que l'agent d'extinction est projeté au moins avec un jet pénétrant concentré et un
jet plat étalé.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'en dehors d'un jet pénétrant, un jet ponctuel oscillant et/ou en supplément un
jet de brouillard de l'agent d'extinction est projeté au moyen de la tête de buse.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'on utilise comme agent d'extinction, des gaz inertes, un liquide d'extinction tel
que de l'eau, des mousses ou des poudres d'extinction, notamment pour produire une
zone de pénétration de l'agent d'extinction, une zone de refroidissement et une zone
de séparation au niveau du foyer de l'incendie.
5. Dispositif, notamment pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications
précédentes, comportant une source d'agent d'extinction et une buse de délivrance
de l'agent d'extinction, pouvant être actionnée, caractérisé en ce
que la tête (5) de la buse (2) délivrant l'agent d'extinction est équipée d'au moins
deux embouts différents (6), qui produisent des jets de l'agent d'extinction dissymétriques
par rapport à une symétrie de révolution.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce
que la tête de buse (5) est équipée d'un embout de buse (6), qui produit un jet pénétrant,
et d'un autre embout de buse (6a-6c).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce
que l'autre embout de buse (6a ou 6c ou 6b) est agencé pour produire un jet ponctuel
oscillant (13), un jet plat (12) ou un brouillard (10) de l'agent d'extinction.
8. Dispositif selon la revendication 5 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que les embouts (6,6c) de la buse pour le jet pénétrant (11) et pour le jet plat (12)
sont séparés spatialement l'un de l'autre ou sont agencés de manière à se prolonger
l'un dans l'autre au niveau de la tête de buse (5).
9. Dispositif selon la revendication 5 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que la tête de buse (5) est pourvue d'un filetage de vis (8) pour le vissage d'embouts
de buse agencés différemment.
10. Dispositifs selon la revendication 5 ou l'une des suivantes, caractérisé en ce
que la tête de buse (5) est agencée en tant que pièce en matière plastique pouvant
être montée ultérieurement.

