| (19) |
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(11) |
EP 0 828 904 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.09.1998 Patentblatt 1998/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.05.1996 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9600/851 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9637/669 (28.11.1996 Gazette 1996/52) |
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| (54) |
DACHELEMENT
ROOFING COMPONENT
ELEMENT DE COUVERTURE DE TOIT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IE NL |
| (30) |
Priorität: |
22.05.1995 DE 19518746
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.1998 Patentblatt 1998/12 |
| (73) |
Patentinhaber: BRAAS GMBH |
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61440 Oberursel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOFMANN, Karl-Heinz
D-35325 Mücke (DE)
- WANNER, Wendelin
D-65366 Geisenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Brüning, Rolf, Dr.rer.nat. |
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c/o Redland Braas Building Group GmbH
Intellectual Property Department
Rembrücker Strasse 50 63147 Heusenstamm 63147 Heusenstamm (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 389 058 DE-A- 3 914 025 DE-U- 9 306 064 FR-A- 2 625 760
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DE-A- 2 949 956 DE-U- 8 531 994 DE-U-29 500 832 US-A- 3 874 138
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dachelement, das an seinen Seitenrändern und an seinem
firstseitigen Rand von Dacheindeckungsplatten überdeckbar ist und im Bereich seines
firstseitigen Endabschnitts zumindest eine von seiner Oberseite ausgehende und an
die Unterseite der firstseitig überdeckenden Dacheindeckungsplatte anlegbare flüssigkeitsdichte
firstseitige Dichtlippe aus plastisch verformbarem Werkstoff aufweist, die zumindest
im Bereich ihres freien Randes gewellt ist, so daß dieser in Längsrichtung streckbar
und an die gegenüber der Wurzel der firstseitigen Dichtlippe längere Kontur der Unterseite
der firstseitig überdeckenden Dacheindeckungsplatte anpaßbar ist.
[0002] Unter plastisch verformbarem Werkstoff im Sinne der Erfindung wird ein Werkstoff,
insbesondere Kunststoff wie Weich-Polyvinylchlorid (Weich-PVC), verstanden, der sich
ohne hohe elastische Rückstellkraft verformt, so daß sich die Dichtlippe der Kontur
der Unterseite einer Dacheindeckungsplatte anpaßt und an dieser anliegt ohne diese
abzuheben.
[0003] Aus der DE 39 14 025 Al ist ein Dachelement bekannt, das zu einer in ein Schrägdach
einbaubaren Lüftungsvorrichtung gehört. Das Dachelement ist als Abdeckung für eine
Grundplatte mit einem Austrittsstutzen für ein Lüftungsrohr ausgebildet. Im Bereich
seines firstseitigen Endabschnitts weist das Dachelement zumindest eine etwa rechtwinklig
von seiner Oberseite ausgehende Dichtung auf, die als elastisch verformbarer Schaumkunststoffkeil
ausgebildet ist. Das Dachelement ist beim Einbau in das Schrägdach an seinen Seitenrändern
und an seinem firstseitigen Rand von Dacheindeckungsplatten überdeckbar, wobei die
Dichtung an die Unterseite der das Dachelement firstseitig überdeckenden Dacheindeckungsplatte
anlegbar ist.
[0004] Beim Auflegen einer stark profilierten Dacheindeckungsplatte auf den Schaumkunststoffkeil
wird dieser zusammengedrückt, so daß er im Bereich der Wasserläufe an der Unterseite
der Dacheindeckungsplatte anliegt. Im Bereich der hohen Mittelkrempe der Dacheindeckungsplatte
wölbt sich der Schaumkunststoff geringfügig nach oben zur Mittelkrempe hin aus, liegt
jedoch nicht an der Mittelkrempe an. Durch den zwischen Dichtung und Unterseite der
Dacheindeckungsplatte bestehenden Spalt können Kleintiere, beispielsweise Vögel und
Insekten, in die Dachhaut eindringen. Gleichzeitig begünstigt der Spalt das Eindringen
von Regenwasser und Flugschnee in die Dachhaut.
[0005] Aus der EP-A-0 389 058 ist ein Dachelement der eingangs beschriebenen Art bekannt,
das als Dichtungsstreifen ausgebildet ist zum Verschließen von Öffnungen beispielsweise
im Trauf- oder Firstbereich eines Dachs oder an einem Dachfenster. Der Dichtungsstreifen
weist an einem Längsrand einen gewellten Abschnitt auf, der in Längsrichtung streckbar
und an die gegenüber der Wurzel des Abschnitts längere Kontur von Dacheindeckungsplatten
anpaßbar ist, um das Eindringen von Flugschnee oder Regenwasser zu verhindern.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Dachelement der eingangs genannten
Gattung zu schaffen, das universell zum Einbau zwischen beliebigen handelsüblichen
Dacheindeckungsplatten in einer Reihe auf der Fläche eines Dachs geeignet ist, auch
wenn dieses mit stark profilierten Dacheindeckungsplatten eingedeckt ist, und das
eine dauerhafte und zuverlässige Abdichtung der Dachhaut garantiert.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im wesentlichen parallel zu
den Seitenrändern des Dachelements verlaufende seitliche Dichtlippen vorgesehen sind,
die zumindest im Bereich des firstseitigen Endabschnitts im Bereich ihrer freien Ränder
gewellt sind, so daß sie in ihrer Längsrichtung streckbar und an die gegenüber den
Wurzeln der seitlichen Dichtlippen längere Kontur einer seitlichen Dacheindeckungsplatte
anpaßbar sind, daß die Dichtlippen etwa rechtwinklig von der Oberseite des Dachelements
ausgehen und daß das Dachelement im Bereich seines traufseitigen Endabschnitts einen
im Querschnitt wellenförmigen Abschnitt aufweist.
[0008] Aufgrund ihrer gewellten Ausbildung weist die Dichtlippe neben einer hohen Streckbarkeit
in Längsrichtung eine hohe Flexibilität auf, so daß sie an jeder beliebigen Stelle
zwischen ihrer Wurzel und ihrem freien Rand abwinkelbar ist. Beim Auflegen einer stark
profilierten Dacheindeckungsplatte kann sich die Dichtlippe beispielsweise im Bereich
der Wasserläufe abwinkeln und großflächig an die Unterseite der Dacheindeckungsplatte
anlegen, während sie im Bereich der Mittelkrempe der Dacheindeckungsplatte noch etwa
rechtwinklig von der Oberseite des Dachelements absteht und mit ihrem freien Rand
linienförmig an der Unterseite der Dacheindeckungsplatte anliegt.
[0009] Da die Dichtlippe aus einem flüssigkeitsdichten Werkstoff besteht, ist ein kapillares
Eindringen von Regenwasser und ein Durchfeuchten der Dichtlippe nicht möglich. Die
erfindungsgemäße Dichtlippe besitzt deshalb gegenüber dem bekannten Schaumkunststoffkeil
eine wesentlich längere Lebensdauer, weil dieser aufgrund der offenen Poren des Schaumkunststoffes
Regenwasser schwammartig aufsaugt, durchfeuchtet und durch Fäulnis, Pilzbefall und
Frosteinwirkung beschädigt wird.
[0010] Eine besonders großflächige Überdeckung des Dachelements durch die firstseitige Dacheindeckungsplatte
kann erreicht werden, wenn zumindest der firstseitige Endabschnitt des Dachelements
die seitlichen Dacheindeckungsplatten zum First hin überragt.
[0011] Die firstseitige Dichtlippe kann sich über die gesamte Breite des Dachelements erstrecken.
[0012] Bei einem eingebauten Dachelement wird das Eindringen von Schnee oder Regen im Bereich
der seitlichen Dacheindeckungsplatten verhindert, weil im wesentlichen parallel zu
den Seitenrändern des Dachelements verlaufende seitliche Dichtlippen vorgesehen sind,
die durch die seitlichen Dacheindeckungsplatten zur Mitte des Dachelements hin abgewinkelt
werden und sich an deren Unterseite anlegen.
[0013] Zum Anformen der firstseitigen Dichtlippe an die firstseitige Dacheindeckungsplatte
bzw. der seitlichen Dichtlippen an die seitlichen Dacheindeckungsplatten ist es vorteilhaft,
wenn die seitlichen Dichtlippen von der firstseitigen Dichtlippe getrennt sind.
[0014] Auf der Oberseite des Dachelements können im Bereich der Seitenränder je zwei seitliche
Dichtlippen angeordnet sein, so daß zwischen den beiden Dichtlippen ein zusätzlicher
Wasserlauf entsteht. Hierbei kann die äußere seitliche Dichtlippe höher ausgebildet
sein als die innere Dichtlippe.
[0015] Die seitlichen Dichtlippen sind zumindest im Bereich des firstseitigen Endabschnitts
im Bereich ihrer freien Ränder gewellt, so daß sie in ihrer Längsrichtung streckbar
und an die gegenüber den Wurzeln der seitlichen Dichtlippen längere Kontur der seitlichen
Dacheindeckungsplatten anpaßbar sind. Dies ist vorteilhaft, wenn die Dacheindeckungsplatten
an ihrer Unterseite vorspringende Nasen zum Einhängen an einer Dachlatte aufweisen.
[0016] Das Dachelement kann ebenfalls an einer Dachlatte einhängbar sein. Hierzu kann in
den firstseitigen Endabschnitt des Dachelement zumindest eine Vertiefung eingeformt
sein, die gleichzeitig einen an der Dachlatte einhängbaren Vorsprung und eine Aufnahme
für die Nase einer seitlichen Dacheindeckungsplatte bildet.
[0017] Das Dachelement wird beim Einbau mit seinem traufseitigen Endabschnitt auf die Oberseite
einer traufseitig verlegten Dacheindeckungsplatte aufgelegt. Der Rand des Dachelements
ist in Längsrichtung streckbar und damit besonders gut an die Oberseite der profilierten
traufseitigen Dacheindeckungsplatte anformbar, weil das Dachelement im Bereich seines
traufseitigen Endabschnitts einen im Querschnitt wellenförmigen Abschnitt aufweist.
[0018] Ein Abheben des traufseitigen Endabschnitts von der traufseitigen Dacheindeckungsplatte
bei Sturm kann verhindert werden, wenn auf der Unterseite des Dachelements am traufseitigen
Endabschnitt ein streckbares Band aus Metall und/oder ein selbstklebendes Dichtungsband
angeordnet ist. Das streckbare Band kann als gewelltes oder geschlitztes Bleiband
ausgebildet sein.
[0019] Das Dachelement kann in seiner Gesamtheit aus einem plastisch verformbaren Material
bestehen. Eine formstabilere Ausführung des Dachelements ergibt sich, wenn das Dachelement
als Abdeckung einer das Dachelement versteifenden Grundplatte ausgebildet ist. Die
Grundplatte kann einen die Dachfläche überragenden Stutzen und das Dachelement eine
den Stutzen aufnehmende Durchlaßöffnung aufweisen, so daß Antennenmasten, Dunstrohre,
Kaminrohre oder Stützen für Dachaufbauten durch das Dachelement hindurch zur Oberseite
des Daches geführt werden können.
[0020] In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
das im folgendem näher erläutert wird.
[0021] Es zeigt
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Dachelement in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 2
- einen firstseitigen Bereich des in Fig. 1 dargestellten und in ein Schrägdach eingebauten
Dachelements im Längsschnitt II-II und
- Fig. 3
- einen seitlichen Bereich des in Fig. 1 dargestellten und in ein Schrägdach eingebauten
Dachelements im Querschnitt III-III.
[0022] In Fig. 1. ist ein erfindungsgemäßes Dachelement 10 in perspektivischer Ansicht dargestellt.
Das Dachelement 10 ist aus plastisch verformbarem Weich-PVC hergestellt und als rechteckige
Abdeckung einer kleineren ebenfalls rechteckigen Grundplatte 12 ausgebildet. Die Grundplatte
12 ist aus Hart-PVC hergestellt und mittig mit einem Stutzen 14 versehen, durch den
beispielsweise ein Antennenmast, ein Dunstrohr oder ein Kaminrohr geführt werden kann.
Das Dachelement 10 ist mittig mit einer Durchlaßöffnung 16 für den Stutzen 14 versehen,
auf die Oberseite der Grundplatte 12 aufgesetzt und mit dem Stutzen 14 festgeklemmt.
[0023] Das Dachelement 10 weist einen firstseitigen Endabschnitt 18 mit einer von der Oberseite
des Dachelements 10 etwa rechtwinklig ausgehenden flüssigkeitsdichten firstseitigen
Dichtlippe 20 aus plastisch verformbarem Werkstoff auf, die zumindest im Bereich ihres
freien Randes 30 gewellt ist, so daß dieser in Längsrichtung streckbar ist. Die firstseitige
Dichtlippe 20 erstreckt sich über die gesamte Breite des Dachelements 10. Im Bereich
der Seitenränder des Dachelements 10 sind anliegend an der firstseitige Dichtlippe
20 aber getrennt von dieser von der Oberseite des Dachelements 10 etwa rechtwinklig
ausgehend je zwei parallele seitliche Dichtlippen 22, 24 bzw. 26, 28 angeordnet. Hierbei
sind die äußeren seitlichen Dichtlippen 22, 28 höher ausgebildet als die inneren seitlichen
Dichtlippen 24, 26. Die aus flüssigkeitsdichtem plastisch verformbarem Material bestehenden
seitlichen Dichtlippen 22, 24, 26, 28 weisen freie Ränder 32, 34, 36, 38 auf, die
in den an die firstseitige Dichtlippe 20 angrenzenden Bereichen gewellt ausgebildet
und in ihrer Längsrichtung streckbar sind.
[0024] Das Dachelement 10 weist im Bereich des firstseitigen Endabschnitts 18 zwei von den
Seitenrändern des Dachelements 10 ausgehende und beabstandet zur firstseitigen Dichtlippe
20 angeordnete Vertiefungen 40, 42 auf, die an einer Dachlatte einhängbare Vorsprünge
und gleichzeitig Aufnahmen für die Nasen von seitlichen Dacheindeckungsplatten bilden.
[0025] An seinem traufseitigen Endabschnitt 44 weist das Dachelement 10 einen im Querschnitt
wellenförmig ausgebildeten Abschnitt 46 auf, der auf die Oberseite einer traufseitigen
Dacheindeckungsplatte auflegbar und an die Oberseite einer traufseitigen Dacheindeckungsplatte
anformbar ist.
[0026] In Fig. 2 ist ein firstseitiger Bereich des in Fig. 1 dargestellten in ein Schrägdach
eingebauten Dachelements 10 im Längsschnitt II-II dargestellt. Das Dachelement 10
ist auf die Oberseite der Grundplatte 12 aufgeklebt und im Bereich des firstseitigen
Endabschnitts 18 zusätzlich mit der Grundplatte 12 zusammengefalzt. Beim Einbau des
Dachelements 10 in das Schrägdach ist das Dachelement 10 mit der Vertiefung 42 an
eine Dachlatte 48 eingehängt und anschließend mit einer seitlichen Dacheindeckungsplatte
50 eingedeckt worden, so daß der Seitenrand des Dachelements 10 von der seitlichen
Dacheindeckungsplatte 50 überdeckt ist. Die seitliche Dacheindeckungsplatte 50 ist
mit einer in die Vertiefung 42 eingesetzten Einhängenase 52 versehen. Die innere Dichtlippe
26 ist zur Mitte des Dachelements 10 hin abgewinkelt. Hierbei hat sich der freie Rand
36 der inneren Dichtlippe 26 in dem gewellt ausgebildeten Bereich gestreckt und von
der Unterseite her an die Einhängenase 52, bzw. die Unterseite der seitlichen Dacheindeckungsplatte
50 angeformt.
[0027] Der die firstseitige Dichtlippe 20 tragende firstseitige Endabschnitt 18 des Dachelements
10 überragt die seitliche Dacheindeckungsplatte 50 zum First hin, so daß die firstseitige
Dichtlippe 20 durch eine den firstseitigen Rand des Dachelements 10 überdeckende firstseitige
Dacheindeckungsplatte 54 zur Traufe des Schrägdaches hin abgewinkelt ist. Auf diese
Weise ist der firstseitige Rand der seitlichen Dacheindeckungsplatte 50 zwischen dem
firstseitigen Endabschnitt 18 und der abgewinkelten firstseitigen Dichtlippe 20 taschenförmig
eingebettet. Da die firstseitige Dichtlippe 20 im Bereich ihres freien Randes 30 in
ihrer gesamten Längsrichtung streckbar ist, legt sich deren freier Rand 30 von der
Unterseite her an die gegenüber der Wurzel der firstseitigen Dichtlippe 20 längere
Kontur der firstseitigen Dacheindeckungsplatte 54 an.
[0028] In Fig. 3 ist ein firstseitiger Bereich des in Fig. 1 dargestellten und in ein Schrägdach
eingebauten Dachelements 10 im Querschnitt III-III dargestellt. Das Dachelement 10
ist mit einer seitlichen Dacheindeckungsplatte 50 eingedeckt, so daß der Seitenrand
des Dachelements 10 von der seitlichen Dacheindeckungsplatte 50 überdeckt ist. Die
Einhängenase 52 der seitlichen Dacheindeckungsplatte 50 ist in die Vertiefung 42 eingesetzt,
so daß die äußere Dichtlippe 28 zur inneren Dichtlippe 26 hin abgewinkelt ist. Beim
Abwinkeln haben sich die äußere Dichtlippe 28 und die innere Dichtlippe 26 in den
gewellt ausgebildeten Bereichen gestreckt, so daß sich die äußere Dichtlippe 28 und
die innere Dichtlippe 26 an die Unterseite der seitlichen Dacheindeckungsplatte 50
angeformt haben.
[0029] Der firstseitige Rand des Dachelements 10 ist durch eine firstseitige Dacheindeckungsplatte
54 abgedeckt. Da die firstseitige Dichtlippe 20 aus plastisch verformbarem Werkstoff
besteht und im Bereich ihres freien Randes 30 in ihrer gesamten Längsrichtung streckbar
ist, legt sich der freie Rand 30 von der Unterseite her an die gegenüber der Wurzel
der firstseitigen Dichtlippe 20 längere Kontur der firstseitigen Dacheindeckungsplatte
54 an.
1. Dachelement (10), das an seinen Seitenrändern und an seinem firstseitigen Rand von
Dacheindeckungsplatten (50, 54) überdeckbar ist und im Bereich seines firstseitigen
Endabschnitts (18) zumindest eine von seiner Oberseite ausgehende und an die Unterseite
der firstseitig überdeckenden Dacheindeckungsplatte (54) anlegbare flüssigkeitsdichte
firstseitige Dichtlippe (20) aus plastisch verformbarem Werkstoff aufweist, die zumindest
im Bereich ihres freien Randes (30) gewellt ist, so daß dieser in Längsrichtung streckbar
und an die gegenüber der Wurzel der firstseitigen Dichtlippe (20) längere Kontur der
Unterseite der firstseitig überdeckenden Dacheindeckungsplatte (54) anpaßbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß im wesentlichen parallel zu den Seitenrändern des Dachelements (10) verlaufende
seitliche Dichtlippen (22, 24, 26, 28) vorgesehen sind, die zumindest im Bereich des
firstseitigen Endabschnitts (18) im Bereich ihrer freien Ränder (32, 34, 36, 38) gewellt
sind, so daß sie in ihrer Längsrichtung streckbar und an die gegenüber den Wurzeln
der seitlichen Dichtlippen (22, 24, 26, 28) längere Kontur einer seitlichen Dacheindeckungsplatte
(50) anpaßbar sind, daß die Dichtlippen (20, 22, 24, 26, 28) etwa rechtwinklig von
der Oberseite des Dachelements (10) ausgehen und daß das Dachelement (10) im Bereich
seines traufseitigen Endabschnitts (44) einen im Querschnitt wellenförmigen Abschnitt
(46) aufweist.
2. Dachelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der firstseitige Endabschnitt (18) des Dachelements (10) die seitlichen
Dacheindeckungsplatten (50) zum First hin überragt.
3. Dachelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die firstseitige Dichtlippe (20) über die gesamte Breite des Dachelements
(10) erstreckt.
4. Dachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlichen Dichtlippen (22, 24, 26, 28) von der firstseitigen Dichtlippe (20)
getrennt sind.
5. Dachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Seitenränder je zwei seitliche Dichtlippen (22, 24 bzw. 26, 28)
angeordnet sind.
6. Dachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dachelement (10) an einer Dachlatte (48) einhängbar ist.
7. Dachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Unterseite des Dachelements (10) an seinem traufseitigen Endabschnitt
(44) ein streckbares Band aus Metall und/oder ein selbstklebendes Dichtungsband angeordnet
ist.
8. Dachelement einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dachelement (10) als Abdeckung einer Grundplatte (12) ausgebildet ist.
9. Dachelement nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dachelement (10) eine Durchlaßöffnung (16) für einen die Dachfläche überragenden
Stutzen (14) der Grundplatte (12) aufweist.
1. Roofing component (10) which can be covered on its side edges and on its ridge edge
by roofing panels (50, 54) and has, in the region of its ridge end section (18), at
least one impermeable ridge sealing lip (20) starting from its upper side and which
can be laid on the underside of the ridge roofing panel (54), composed of plastically
deformable material, which is corrugated at least in the region of its free edge (30)
so that the latter is longitudinally extensible and can be fitted to the longer contour,
compared with the root of the ridge sealing lip (20), of the underside of the ridge
covering roofing panel (54),
characterized in that
side sealing lips (22, 24, 26, 28) are provided for which are extending substantially
parallel to the side edges of the roofing component (10), which are corrugated in
the region of their free edges (32, 34, 36, 38) at least in the region of the ridge
end section (18), so that they are extensible longitudinally and can be fitted to
the longer contour, compared with the roots of the side sealing lips (22, 24, 26,
28)), of a side roofing panel (50), in that the sealing lips (20, 22, 24, 26, 28)
are extending approximately at right angles from the upper side of the roofing component
(10) and that the roofing component (10), in the region of its eaves end section (44),
shows a portion (46) corrugated in cross section.
2. Roofing component according to claim 1,
characterized in that
at least the ridge end portion (18) of the roofing component (10) extends beyond the
side roofing panels (50) towards the ridge.
3. Roofing component according to claim 1 or 2,
characterized in that
the ridge sealing lip (20) extends over the whole width of the roofing component (10).
4. Roofing component according to one of claims 1 to 3,
characterized in that
the side sealing lips (22, 24, 26, 28) are separated from the ridge sealing lip (20).
5. Roofing component according to one of claims 1 to 4,
characterized in that
in the region of the side edges two side sealing lips (22, 24 and resp. 26, 28) are
respectively arranged.
6. Roofing component according to one of claims 1 to 5,
characterized in that
the roofing component (10) can be hung on a roof batten (48).
7. Roofing component according to one of claims 1 to 6,
characterized in that
an extensible strip of metal and/or an selfadhesive sealing strip ist arranged on
the underside of the roofing component (10) on its eaves end portion (44).
8. Roofing component according to one of claims 1 to 7,
characterized in that
the roofing component (10) has the shape of the covering of a base plate (12).
9. Roofing component according to claim 8,
characterized in that
the roofing component (10) shows an opening (16) for a muff (14) of the base plate
(12) topping the roof surface.
1. Elément de couverture de toit (10) pouvant être recouvert par des plaques de couverture
de toit (50, 54) sur ses bords latéraux et sur son bord côté faîte et présentant dans
la région de son extrémité côté faîte (18) au moins une lèvre d'étanchéité (20) côté
faîte, imperméable, en matériau plastiquement déformable, partant de son côté supérieur
et pouvant être appliquée sur le côté inférieur de la plaque de couverture de toit
(54) qui recouvre côté faîte, laquelle lèvre est ondulée au moins dans la région de
son bord libre (30) si bien que celui-ci est extensible longitudinalement et peut
être adapté au contour le plus long du côté inférieur de la plaque de couverture de
toit (54) qui recouvre côté faîte, comparé à la base de la lèvre d'étanchéité (20)
côté faîte,
caratérisé en ce que
des lèvres d'étanchéité (22, 24, 26, 28) latérales s'étendant essentiellement de façon
parallèle par rapport aux bords latéraux de l'élément de couverture de toit (10) sont
prévues, lesquelles sont ondulées dans la partie de leurs bords libres (32, 34, 36,
38) au moins dans la région de l'extrémité côté faîte (18), si bien qu'elles sont
extensibles longitudinalement et adaptables au contour le plus long, comparé aux bases
des lèvres d'étanchéité latérales (22, 24, 26, 28), d'une plaque de couverture de
toit (50) latérale, en ce que les lèvres d'étanchéité (20, 22, 24, 26, 28) partent
du côté supérieur de l'élément de couverture de toit (10) à peu près à angle droit
et que l'élément de couverture de toit (10) présente une portion (46) ondulée en section
transversale dans la région de son extrémité (44) côté gouttière.
2. Elément de couverture de toit selon la revendication 1,
caratérisé en ce que
au moins l'extrémité côté faîte (18) de l'élément de couverture de toit (10) surplombe
les plaques de couverture de toit latérales (50) en direction du faîte.
3. Elément de couverture de toit selon la revendication 1 ou 2,
caratérisé en ce que
la lèvre d'étanchéité (20) côté faîte s'étend sur toute la largeur de l'élément de
couverture de toit (10).
4. Elément de couverture de toit selon l'une des revendications 1 à 3,
caratérisé en ce que
les lèvres d'étanchéité latérales (22, 24, 26, 28) sont séparées de la lèvre d'étanchéité
côté faîte (20).
5. Elément de couverture de toit selon l'une des revendications 1 à 4,
caratérisé en ce que
dans la région des bords latéraux sont disposées respectivement deux lèvres d'étanchéité
latérales (22, 24 et respectivement 26, 28).
6. Elément de couverture de toit selon l'une des revendications 1 à 5,
caratérisé en ce que
l'élément de couverture de toit (10) peut être accroché à un liteau (48).
7. Elément de couverture de toit selon l'une des revendications 1 à 6,
caratérisé en ce que
sur le côté inférieur de l'élément de couverture de toit (10), à son extrémité (44)
côté gouttière, peut être disposée une bande extensible en métal et/ou une bande d'étanchéité
auto-adhésive.
8. Elément de couverture de toit selon l'une des revendications 1 à 7,
caratérisé en ce que
l'élément de couverture de toit (10) a la forme d'un couvercle de plaque d'assise
(12).
9. Elément selon la revendication 8,
caratérisé en ce que
l'élément de couverture de toit (10) présente une ouverture de passage (16) pour un
manchon (14) de la plaque d'assise (12) surplombant la surface du toit.