(19)
(11) EP 0 828 906 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.08.2000  Patentblatt  2000/35

(21) Anmeldenummer: 96917405.1

(22) Anmeldetag:  22.05.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04F 17/06
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9602/208
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9637/671 (28.11.1996 Gazette  1996/52)

(54)

KUNSTSTOFF-LICHTSCHACHT MIT ABDECKUNG

PLASTIC LIGHT WELL WITH COVER

SOUPIRAIL EN PLASTIQUE A COUVERCLE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DK FR IT LI LU NL

(30) Priorität: 24.05.1995 DE 19519228

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.03.1998  Patentblatt  1998/12

(73) Patentinhaber: MEA MEISINGER Stahl und Kunststoff GmbH
86551 Aichach (DE)

(72) Erfinder:
  • BERGER, Xaver
    D-86551 Aichach (DE)

(74) Vertreter: Tiedtke, Harro, Dipl.-Ing. et al
Patentanwaltsbüro Tiedtke-Bühling-Kinne & Partner Bavariaring 4
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 548 256
DE-A- 2 920 361
DE-A- 2 900 313
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kunststoff-Lichtschacht mit Abdeckung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Kunststoff-Lichschächte sind in verschiedensten Ausführungen bekannt und werden normalerweise mittels einer Abdeckung abgedeckt, um zu verhindern, daß Gegenstände in den Lichtschacht fallen und um ggf. den Lichtschacht begehbar zu machen. In jedem Fall soll die Abdeckung lichtdurchlässig sein. Falls der Lichtschacht begehbar abgedeckt werden soll, muß die Abdeckung selbstverständlich eine entsprechende Belastbarkeit aufweisen. In den meisten Fällen kommen bei begehbaren Abdeckungen Stahlroste oder Stahlgitter zur Anwendung.

    [0003] Üblicherweise werden die Abdeckungen auf Lagerabschnitten der Kunststoff-Lichtschächte aufgelegt. Solle die Abdeckung einer bestimmten Belastung standhalten, beispielsweise begehbar sein, müssen selbstverständlich auch die Auflager der Abdeckungen einer entsprechenden Belastung standhalten. Gerade bei Kunststoff-Lichtschächten, bei denen die Abdeckungen auf Lagerabschnitte des Kunststoff-Lichtschachtes aufgelegt werden, müssen die Lichtschächte im Bereich der Lagerabschnitte entsprechend stabil, d.h. mit entsprechend großen Wandstärken ausgebildet sein. Bei hoher Belastung der Abdeckung werden bei Kunststoff-Lichtschächten häufig die Bereiche des Lichtschachtes, in denen die Lagerabschnitte angeordnet sind, verbogen, wodurch die Gefahr besteht, daß die Abdeckungen von dem Lagerabschnitten abrutschen und darüberhinaus ein erhöhter Verschleiß der Lagerabschnitte auftritt, da bei Entlastung der Abdeckung die Biegung zurück geht und dadurch bei Belastung und Entlastung der Abdeckung immer eine bestimmte Relativbewegung zwischen Abdeckung und Lagerabschnitt auftritt, die zu einem Abrieb des Kunststoffs im Bereich der Lagerabschnitte führt.

    [0004] An den verwendeten Kunststoff und die Konstruktion der Lagerabschnitte werden somit eine Reihe von Anforderungen gestellt. Der Kunststoff bzw. die Lagerabschnitte aus diesem Kunststoff sollen dem auftretendem Druck bzw. der Flächenpressung standhalten und die Konstruktion soll möglichst biegesteif und abriebsfest sein.

    [0005] Der verwendete Kunststoff sollte aber auch nicht zu hart sein, da es sonst relativ leicht zum Ausbrechen von besonders belasteten Abschnitten kommt und auch die Beschädigungsgefahr während des Transports oder der Handhabung des Lichtschachtes auf der Baustelle steigt. Die erwünschten Eigenschaften des Kunststoff sollen über eine möglichst lange Zeitdauer erhalten bleiben, da ein Austausch der Lichtschächte mit hohen Kosten verbunden ist. Da Lichtschächte meistens im Freien installiert sind, darf der Kunststoff nicht übermäßig unter Sonneneinstrahlung und Umwelteinflüssen verspröden. Darüberhinaus sollen die Kunststoff-Lichtschäche selbstverständlich so günstig, wie möglich herzustellen sein.

    [0006] Einen typischen Kunststoff-Lichtschacht nach dem Stand der Technik zeigt Figur 5. Dieser Lichtschacht weist eine Seitenwand 1 auf, die in ihrem oberen Bereich als Lagerabschnitt 2 ausgebildet ist. Auf dem Lagerabschnitt 2 liegt ein äußeres Teil 5 der Abdeckung 4 auf. Die gezeigte Abdeckung 4 wird durch einen Gitterrost gebildet, der an seinem Umfang einen im Querschnitt U-förmigen Blechstreifen aufweist, der das äußere Teil 5 darstellt, das auf dem Lagerabschnitt 2 aufliegt. Um die Abdeckung 4 seitlich festzulegen und ein Verrutschen zu verhindern, ist ein vom Lagerabschnitt im rechten Winkel noch oben wegstehender Randabschnitt 3 vorgesehen.

    [0007] Aus der DE-A-25 48 256 ist ein Kunststoff-Lichtschacht bekannt, der mittels eines Rostes abdeckbar ist. Zur Aufnahme des Rostes weist der Kunststoff-Lichtschacht ein L-förmiges Profilelement an seiner Oberseite auf, das zur Aufnahme des Rostes geeignet ist. Der Rost ist an der Unterseite im Rahmenbereich mit einer horizontalen vorstehenden Nase versehen, die unter den waagrechten Schenkel des L-förmigen Elementes einschiebbar ist, um den Rost auf dieser Seite des Kunststoff-Lichtschachtes zu halten. Um ein unbeabsichtigtes Verschieben des Rostes und damit ein Lösen der Halterung zu vermeiden, wird auf der gegenüberliegenden Seite des Rostes eine Schraubverbindung mit dem L-förmigen Element vorgesehen.

    [0008] Aus der DE-A-29 20 361 ist ein Lichtschacht bekannt, der aus Kunststoff gefertigt sein kann und zur Versteifung mit Versteifungsrippen versehen werden kann. Diese Versteifungsrippen können über Verbindungsmittel, wie Zapfen und Zapfenlöchern, mit dem eigentlichen Lichtschacht verbunden werden. Zur Abdeckung des Lichtschachtes ist die Auflage eines Gitterrostes vorgesehen.

    [0009] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kunststoff-Lichtschacht zu schaffen, der kostengünstig zu fertigen und zu montieren ist und dennoch auch für hohe Belastungen der Abdeckung geeignet ist.

    [0010] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Der erfindungsgemäße Kunststoff-Lichtschacht ist mit einer Abdeckung abdeckbar, die jedoch nicht direkt von einem Lagerabschnitt des Kunststoff-Lichtschachtes aufgenommen wird, sondern von einem speziellen Einsatzteil, das zwischen der Abdeckung und dem Lagerabschnitt des Lichtschachtes vorgesehen ist und einen L-förmigen Abschnitt aufweist. Das Einsatzteil ist aus einem widerstandsfähigen Material hergestellt und somit sehr widerstandsfähig gegen Abrieb und ist auch mit hohen Kräften belastbar.

    [0011] Das Einsatzteil ist mittels eines Halteelements an dem Kunststoff-Lichtschacht befestigbar, wobei das Halteelement zumindest einen Teil des Lagerabschnitts umgreift.

    [0012] Das Halteelement und ein Schenkel des L-förmigen Querschnitts sind klammerartig ausgebildet, so daß das Einsatzteil einfach auf einen Teil des Lagerabschnitts aufgeklemmt werden kann.

    [0013] Durch das Einsatzteil wird die aufgenommene Last verteilt, so daß die auf den Lagerabschnitt des Lichtschachtes wirkenden Flächenpressungen relativ gering sind. Darüberhinaus wird der Kunststoff-Lichtschacht durch das Einsatzteil ausgesteift. Mit dem Einsatzteil wird ein sehr widerstandsfähiges und langlebiges Auflager für die Abdeckung geschaffen. Es wird somit möglich, den Kunststoff-Lichtschacht wesentlich einfacher zu gestalten und einen Kunststoff zu verwenden, der preisgünstig ist und sich leicht verarbeiten läßt.

    [0014] Auf diese Weise läßt sich ein vergleichsweise kostengünstiger Kunststoff-Lichtschacht herstellen, der dennoch hoch belastbar ist.

    [0015] Der erfindungsgemäße Lichtschacht hat darüberhinaus den Vorteil, daß sich die ergebende Endhöhe der Abdeckung einfach durch die Verwendung unterschiedlich starker Einsatzteile variieren läßt. Häufig werden für einen bestimmten Kunststoff-Lichtschacht unterschiedliche Abdeckungen angeboten, die unterschiedliche Stärken aufweisen, so daß sich je nach verwendeter Abdeckung unteschiedliche Endhöhen ergeben, was unerwünscht ist. Dies läßt sich bei dem erfindungsgemäßen Lichtschacht durch unterschiedlich dicke Einsatzteile ausgleichen.

    [0016] Bevorzugter Weise wird das Einsatzteil aus einem metallischen Werkstoff, wie Stahl hergestellt. Entsprechende Einsatzteile sind einfach und billig herzustellen und sehr widerstandsfähig. Um das Einsatzteil gegen Rost zu schützen, kann dieses verzinkt werden oder auch aus rostfreien Stahl hergestellt werden.

    [0017] Da die aufgelegte Abdeckung üblicherweise auch gegen Verrutschen gesichert sein muß, weisen herkömmliche Lichtschächte einen umlaufenden Randabschnitt auf, der gegenüber dem Lagerabschnitt im rechten Winkel vorsteht und somit ein Verrutschen der Abdeckung verhindert. Durch die L-förmige Gestaltung des Einsatzteiles kann dieser Randabschnitt entfallen und dessen Funktion von dem Einsatzteil übernommen werden, wodurch die Konstruktion und Herstellung des Kunststoff-Lichtschachtes weiter vereinfacht wird.

    [0018] Selbstverständlich genügt es hierfür, wenn ein Abschnitt des Einsatzteiles einen L-förmigen Querschnitt aufweist; so daß nicht das gesamte Einsatzteil L-förmig gestaltet sein muß. Der L-förmige Querschnitt hat darüberhinaus den Vorteil, das die Höhe des Randabschnitts einfach durch unterschiedliche Einsatzteile variiert werden kann und somit auch an die verwendetet Abdeckung angepaßt werden kann, um eine Bündigkeit von Abdeckung und diese einfassenden Randabschnitt zu ermöglichen.

    [0019] Das Einsatzteil kann ein Halteelement aufweisen, das an einer inneren Kante des Lichtschachtes anliegt, so daß das Einsatzteil gegen eine Verschiebung nach außen gesichert ist.

    [0020] Das Einsatzteil kann auch einen Abschnitt aufweisen, der in einen Bereich des Lagerabschnitts, wie ein Loch oder eine Einsenkung eingreift.

    [0021] Das Einsatzteil kann mehrstückig oder einstückig aufgebaut sein. Um eine sichere Auflage der Abdeckung zu erzielen, sollte das Einsatzteil zumindest auf zwei Seiten der Abdeckung vorgesehen sein. Selbstverständlich können auch mehrere Einsatzteile auf einer Seite der Abdeckung vorhanden sein.

    [0022] Mehrere Einsatzteile können über den Umfang der Abdeckung vorgesehen sein. Es kann aber auch an zwei gegenüberliegenden Seiten der Abdeckung jeweils ein Einsatzteil vorgesehen sein, das sich über die ganze Länge der Seite erstreckt. Ein oder mehrere Einsatzteile können auch so vorgesehen sein, daß die Abdeckung über den ganzen Umfang auf einem bzw. mehreren Einsatzteilen aufliegt.

    [0023] Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoff-Lichtschachts mit Abdeckung im Querschnitt.

    [0024] Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoff-Lichtschachts mit Abdeckung im Querschnitt.

    [0025] Figur 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoff-Lichtschachts mit Abdeckung im Querschnitt.

    [0026] In den Figuren 1 bis 3 ist jedoch nicht die erfindungsgemäße klammerartige Ausbildung des Halteelementes gezeigt.

    [0027] Figur 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kunststoff-Lichtschachts mit Abdeckung im Querschnitt, wobei gemäß der Erfindung das Halteelement Klammerartig ausgebildet ist.

    [0028] Figur 5 zeigt ein Kunststoff-Lichtschachts nach dem Stand der Technik mit Abdeckung im Querschnitt.

    [0029] Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Eine Seitenwand 11 des Kunststoff-Lichtschachtes geht in ihrem oberen Bereich in einen Lagerabschnitt 12 über, der in etwa in der Mitte mit einem Loch 18 versehen ist. Die Abdeckung 14 ruht mit ihrem äußeren Teil 15 nicht direkt auf dem Lagerabschnitt 12, sondern auf einem Einsatzteil 16, das zwischen Lagerabschnitt 12 und Abdeckung 14 vorgesehen ist. Das Einsatzteil 16 weist einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt auf, wobei ein liegender Schenkel zwischen Abdeckung 14 und Lagerabschnitt 12 angeordnet ist und der andere Schenkel nach oben gerichtet ist und einen Randabschnitt 13 bildet, der ein Verrutschen der Abdeckung 14 verhindert und diese somit seitlich festlegt.

    [0030] Um das Einsatzteil 16 am Lagerabschnitt festzulegen, ist dieses mit einem Haltelement 17 versehen, das sich von dem liegenden Schenkel nach unten erstreckt und dem Loch 18 des Lagerabschnitts 12 aufgenommen wird. Bei der gezeigten Darstellung handelt es sich um eine Skizze, in der nur die wichtigsten Merkmale der Erfindung schematisch dargestellt sind. In der Praxis wir das Loch 18 einen geringeren Durchmesser aufweisen, um das Spiel des Einsatzteiles 16 gegenüber dem Lagerabschnitt 12 gering zu halten.

    [0031] Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Bei diesem geht die Seitenwand 21 in einen Lagerabschnitt 22 über, der ebenfalls mit einem Loch 28 versehen ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Einsatzteil 26 jedoch mit dem Lagerabschnitt 22 verschraubt. Das in Figur 2 gezeigte Ausführungsbeispiel kann jedoch auch mit Einsatzteilen verwendet werden, die gemäß Figur 1 einfach mittels eines Halteelement in dem Loch des Lagerabschnitts positioniert werden.

    [0032] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Einsatzteil 26 ebenso mit einem L-förmigen Querschnitt versehen, wobei der liegende Schenkel, der zwischen Abdeckung 24 und Lagerabschnitt 22 angeordnet ist, gleichzeitig als Halteelement 27 ausgebildet ist. Hierzu ist der Schenkel mit einer kegelförmigen Bohrung versehen, in der bündig der Kopf einer Senkkopfschraube 29 aufgenommen werden kann. Die Schraube 29 wird durch diese Bohrung und das Loch 28 des Lagerabschnitts 22 gesteckt und auf der anderen Seite des Lagerabschnitts 22 mittels einer Mutter 30 gesichert. Auf diese Weise wird eine feste und sehr zuverläßige Verbindung des Einsatzteiles 26 mit dem Lagerabschnitt 22 des Kunststoff-Lichtschachtes erzielt.

    [0033] Bei dem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist das L-förmige Einsatzteil 33 an dem zwischen Abdeckung 34 und Lagerabschnitt 32 der Seitenwand 31 angeordneten Schenkel mit einem angeschweißten Fixierzapfen 37 versehen, der in ein Loch 38 des Lagerabschnitts 32 eingreift.

    [0034] Die bisher beschriebenen Ausführungsformen weisen alle ein Loch im Lagerabschnitt auf. Bei diesen können daher die verschiedensten Einsatzteile wahlweise zum Einsatz kommen. Das folgend beschriebene Ausführungsbeispiel kommt ohne Loch im Lagerabschnitt aus, wodurch die Herstellungskosten des Kunststoff-Lichtschachtes weiter vermindert werden können. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Einsatzteil klammerartig am Lagerabschnitt befestigt. Selbstverständlich können entsprechende Einsatzteile auch an Lagerabschnitten verwendet werden, die mit einem Loch oder einer Einsenkung versehen sind.

    [0035] Das Einsatzteil 46 dieses Ausführungsbeispiels besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen, die jeweils einen L-förmigen Querschnitt aufweisen und so miteinander verbunden sind, daß die stehenden Schenkel in Anlage sind und die liegenden Schenkel einen bestimmten Abstand voneinander aufweisen. Selbstverständlich könnte dieses Einsatzteil 46 auch einstückig ausgebildet werden. Der Abstand zwischen den liegenden Schenkeln ist so bemessen, daß er zumindest an einer Stelle kleiner als die Stärke des Lagerabschnitts 42 ist. Der untere Schenkel, der als Halteelement 47 wirkt, ist mit einem nach unten gebogenen Ende 50 versehen, um das Aufstecken des Einsatzteiles 46 auf den Lagerabschnitt 42 zu erleichtern.

    [0036] Das Einsatzteil 46 wird einfach auf den Lagerabschnitt 42 aufgesteckt, so daß der untere Schenkel unter dem Lagerabschnitt 42 liegt, wobei der obere Schenkel über dem Lagerabschnitt 42 liegt und somit nach dem Auflegen der Abdeckung zwischen dieser und dem Lagerabschnitt 42 angeordnet ist. Auf diese Weise wird der Lagerabschnitt 42 vor übermäßiger Beanspruchung durch die Abdeckung 24 geschützt.


    Ansprüche

    1. Kunststoff-Lichtschacht, der mittels einer Abdeckung (14,24,34,44) abdeckbar ist, wobei die Abdeckung (14,24,34,44) von einem Lagerabschnitt (12,22,32,42) des Kunststoff-Lichtschachts aufgenommen wird, wobei zwischen Abdeckung (14,24,34,44) und Lagerabschnitt (12,22,32,42) ein Einsatzteil (16,26,36,46) aus einem widerstandsfähigen Material vorgesehen ist, das einen Abschnitt mit einem L-förmigen Querschnitt aufweist, und ein Schenkel dieses Abschnitts zwischen Abdeckung (14,24,34,44) und Lagerabschnitt (12,22,32,42) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halteelement (47) zumindest einen Teil des Lagerabschnitts (12,22,32,42) umgreift und das Halteelement (47) sowie ein Schenkel des L-förmigen Querschnitts klammerartig ausgebildet sind und auf einen Teil des Lagerabschnitts (12,22,32,42) aufgeklemmt werden.
     
    2. Kunststoff-Lichtschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (16,26,36,46) aus einem metallischen Werkstoff hergestellt ist.
     
    3. Kunststoff-Lichtschacht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (16,26,36,46) aus Stahl hergestellt ist.
     
    4. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (16,26,36,46) einen L-förmigen Querschnitt aufweist und ein Schenkel zwischen Abdeckung (14,24,34,44) und Lagerabschnitt (12,22,32,42) angeordnet ist.
     
    5. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (16,26,36,46) mittels eines Halteelements (17,27,37,47) an dem Kunststoff-Lichtschacht befestigbar ist.
     
    6. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (17,27,37) einen Abschnitt aufweist, der in einen Bereich des Lagerabschnitts (12,22,32,42) eingreift.
     
    7. Kunststoff-Lichtschacht nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich des Lagerabschnitts (12,22,32,42) als Loch (18,28,38) oder Einsenkung ausgebildet ist.
     
    8. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (27) mit dem Lagerabschnitt (12,22,32,42) verschraubbar ist.
     
    9. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (37) mittels eines Fixierzapfens mit dem Lagerabschnitt (12,22,32,42) verbindbar ist.
     
    10. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (16,26,36,46) mehrstückig aufgebaut ist.
     
    11. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (16,26,36,46) einstückig aufgebaut ist.
     
    12. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (16,26,36,46) auf mindestens zwei Seiten der Abdeckung (14,24,34,44) vorgesehen ist.
     
    13. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Einsatzteile (16,26,36,46) auf einer Seite der Abdeckung (14,24,34,44) vorgesehen sind.
     
    14. Kunststoff-Lichtschacht nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Einsatzteile (16,26,36,46) über den Umfang der Abdeckung (14,24,34,44) vorgesehen sind.
     


    Claims

    1. Plastic light well, coverable by means of a cover (14, 24, 34, 44) wherein the cover (14, 24, 34, 44) is accommodated by a bearing portion (12, 22, 32, 42) of the plastic light well and wherein, between cover (14, 24, 34, 44) and bearing portion (12, 22, 32, 42) there is provided an insert (16, 26, 36, 46) made of a resistant material, comprising a portion with an L-shaped cross-section, an arm of this portion being arranged between cover (14, 24, 34, 44) and bearing portion (12, 22, 32, 42), characterised in that a holding element (47) encompasses at least one part of the bearing portion (12, 22, 32, 42) and the holding element (47) and also one arm of the L-shaped cross-section are designed in the manner of a clamp and are clamped onto one part of the bearing portion (12, 22, 32, 42).
     
    2. Plastic light well according to claim 1, characterised in that the insert (16, 26, 36, 46) is produced from a metallic material.
     
    3. Plastic light well according to claim 2, characterised in that the insert (16, 26, 36, 46) is produced from steel.
     
    4. Plastic light well according to one of claims 1 to 3, characterised in that the insert (16, 26, 36, 46) comprises an L-shaped cross-section and, an arm is arranged between cover (14, 24, 34, 44) and bearing portion (12, 22, 32, 42).
     
    5. Plastic light well according to one of claims 1 to 4, characterised in that the insert (16, 26, 36, 46) is fixable to the plastic light well by means of a holding element (17, 27, 37, 47).
     
    6. Plastic light well according to one of claims 1 to 5, characterised in that the holding element (17, 27, 37) comprises a portion which engages in a region of the bearing portion.
     
    7. Plastic light well according to claim 6, characterised in that the region of the bearing portion (12, 22, 32, 42) is designed as a hole (18, 28, 38) or recess.
     
    8. Plastic light well according to one of claims 1 to 7, characterised in that the holding element (27) can be screwed to the bearing portion (12, 22, 32, 42).
     
    9. Plastic light well according to one of claims 1 to 8, characterised in that the holding element (37) can be connected to the bearing portion (12, 22, 32, 42) by means of a fixing peg.
     
    10. Plastic light well according to one of claims 1 to 9, characterised in that the insert (16, 26, 36, 46) is constructed from several parts.
     
    11. Plastic light well according to one of claims 1 to 9, characterised in that the insert (16, 26, 36, 46) is construction from a single part.
     
    12. Plastic light well according to one of claims 1 to 11, characterised in that the insert (16, 26, 36, 46) is provided on at least two sides of the cover (14, 24, 34, 44).
     
    13. Plastic light well according to one of claims 1 to 12, characterised in that a plurality of inserts (16, 26, 36, 46) are provided on one side of the cover (14, 24, 34, 44).
     
    14. Plastic light well according to one of claims 1 to 13, characterised in that a plurality of inserts (16, 26, 36, 46) are provided over the periphery of the cover (14, 24, 34, 44).
     


    Revendications

    1. Puits de lumière en plastique, qui peut être recouvert au moyen d'une couverture (14, 24, 34, 44), selon lequel la couverture (14, 24, 34, 44) est reçue par un tronçon de support (12, 22, 32, 42) du puits de lumière en plastique, selon lequel il est prévu entre la couverture (14, 24, 34, 44) et le tronçon de support (12, 22, 32, 42) une pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) en un matériau résistant qui comporte un tronçon ayant une section transversale en forme de L et selon lequel un côté de ce tronçon est agencé entre la couverture (14, 24, 34, 44) et le tronçon de support (12, 22, 32, 42), caractérisé en ce qu'un élément de maintien (47) enveloppe au moins une partie du tronçon de support (12, 22, 32, 42) et en ce que l'élément de maintien (47) ainsi qu'une branche de la section transversale en forme de L sont conçus en forme de pince et sont pincés sur une partie du tronçon de support (12, 22, 32, 42).
     
    2. Puits de lumière en plastique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) est fabriquée à partir d'une matière métallique.
     
    3. Puits de lumière en plastique selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) est fabriquée en acier.
     
    4. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) a une section transversale en forme de L et en ce qu'une branche est agencée entre la couverture (14, 24, 34, 44) et le tronçon de support (12, 22, 32, 42).
     
    5. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) peut être fixée au moyen d'un élément de maintien (17, 27, 37, 47) au puits de lumière en plastique.
     
    6. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de maintien (17, 27, 37) a un tronçon qui pénètre dans une zone du tronçon de support (12, 22, 32, 42).
     
    7. Puits de lumière en plastique selon la revendication 6, caractérisé en ce que la zone du tronçon de support (12, 22, 32, 42) est conçue comme un trou (18, 28, 38) ou comme un creux.
     
    8. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément de maintien (27) peut être vissé au tronçon de support (12, 22, 32, 42).
     
    9. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de maintien (37) peut être assemblé au tronçon de support (12, 22, 32, 42) au moyen d'une cheville de fixation.
     
    10. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) est construite en plusieurs morceaux.
     
    11. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) est construite en un seul morceau.
     
    12. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la pièce intercalaire (16, 26, 36, 46) est prévue sur au moins deux côtés de la couverture (14, 24, 34, 44).
     
    13. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que plusieurs pièces intercalaires (16, 26, 36, 46) sont prévues sur un côté de la couverture (14, 24, 34, 44).
     
    14. Puits de lumière en plastique selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que plusieurs pièces intercalaires (16, 26, 36, 46) sont prévues sur la circonférence de la couverture (14, 24, 34, 44).
     




    Zeichnung