(19)
(11) EP 0 829 210 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
18.03.1998  Patentblatt  1998/12

(21) Anmeldenummer: 96114280.9

(22) Anmeldetag:  06.09.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A45D 20/10, A45D 20/52, A45D 6/06
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(71) Anmelder: Henkel, Edgar Arthur
35216 Biedenkopf (DE)

(72) Erfinder:
  • Henkel, Edgar Arthur
    35216 Biedenkopf (DE)

   


(54) Saugföhn


(57) Im Gegensatz zu herkömmlichen Haarfönen bläst dieser Fön nicht, sondern er saugt mit Warmluft die Kopfhaut und die Haare ab. Dadurch wird die Kopfhaut weniger gereizt, es besteht weniger thermische Verletzungsgefahr und man kann, unabhängig von einer Haarwäsche, Dreckpartikel (z.B.Schuppen) vom Kopf entfernen. Desweiteren kann man ohne weitere Hilfsmittel (Kamm, Bürste), durch die Warmluftströmung, leichte Haarwellen erzeugen.
Erreicht wird dies, indem ich an einen länglichen Hohlkörper(1) (Rohr) einen Ventilator(2) installiere, der die Luft aus dem Rohr saugt. Zwischen Rohr(1) und Ventilator(2) sitzt ein Filter(3). Der Ventilator ist mit einen Klappscharnier(4) befestigt.
An der anderen Seite des Rohres, an der Spitze, befinden sich Lüftungsschlitze bezw. - löcher(5). Um diese Löcher(5) sind, mit Abstandshaltern(6), Heizdrähte(7) gewickelt.
Diese Heizeinheit ist mit einer Schutz-, bezw. Luftleitkappe(8) umgeben, welche nach hinten offen (Schutzgitter)(9) ist, und nach vorne mit dem Rohr(1) abschließt, so daß nur die Rohröffnung frei bleibt.
Da die Luft nach hinten weggesaugt wird, tritt nun Luft über die vordere Rohröffnung und die Lüftungsschlitze(5) in das Rohr(1) ein. Die Luft, die über die Lüftungsschlitze(5) eingesogen wird, wird, bedingt durch die Schutzkappe(8), über die Heizdrähte(7) geführt und erwärmt sich dort.
Die Haare werden nun durch den Luftsog in die vordere Rohröffnung hineingezogen und dort mit Warmluft getrocknet.
Mit einem schon seit längerem auf dem Markt befindlichem Trockenshampoo ließe sich ein Reinigungssystem entwickeln, welches mit einer Naßwäsche konkurieren könnte.
Desweiteren kann man für kommerzielle Zwecke einen externe Sauger verwenden, wobei dann der Saug/Heizkopf über einen Schlauch/Kabel mit dem Sauger verbunden ist.




Beschreibung


[0001] Im Gegensatz zu herkömmlichen Haarfönen bläst dieser Fön nicht, sondern er saugt mit Warmluft die Kopfhaut und die Haare ab. Dadurch wird die Kopfhaut weniger gereizt, es besteht weniger thermische Verletzungsgefahr und man kann, unabhängig von einer Haarwäsche, Dreckpartikel (z.B.Schuppen) vom Kopf entfernen. Desweiteren kann man ohne weitere Hilfsmittel (Kamm, Bürste), durch die Warmluftströmung, leichte Haarwellen erzeugen.

[0002] Erreicht wird dies, indem ich an einen länglichen Hohlkörper(1) (Rohr) einen Ventilator(2) installiere, der die Luft aus dem Rohr saugt. Zwischen Rohr(1) und Ventilator(2) sitzt ein Filter(3). Der Ventilator ist mit einen Klappscharnier(4) befestigt.
An der anderen Seite des Rohres, an der Spitze, befinden sich Lüftungsschlitze bezw. - löcher(5). Um diese Löcher(5) sind, mit Abstandshaltern(6), Heizdrähte(7) gewickelt.
Diese Heizeinheit ist mit einer Schutz-, bezw. Luftleitkappe(8) umgeben, welche nach hinten offen (Schutzgitter)(9) ist, und nach vorne mit dem Rohr(1) abschließt, so daß nur die Rohröffnung frei bleibt.
Da die Luft nach hinten weggesaugt wird, tritt nun Luft über die vordere Rohröffnung und die Lüftungsschlitze(5) in das Rohr(1) ein. Die Luft, die über die Lüftungsschlitze(5) eingesogen wird, wird, bedingt durch die Schutzkappe(8), über die Heizdrähte(7) geführt und erwärmt sich dort.
Die Haare werden nun durch den Luftsog in die vordere Rohröffnung hineingezogen und dort mit Warmluft getrocknet.
Mit einem schon seit längerem auf dem Markt befindlichem Trockenshampoo ließe sich ein Reinigungssystem entwickeln, welches mit einer Naßwäsche konkurieren könnte.
Desweiteren kann man für kommerzielle Zwecke einen externe Sauger verwenden, wobei dann der Saug/Heizkopf über einen Schlauch/Kabel mit dem Sauger verbunden ist.


Ansprüche

1. Haartrockengerät in welches Haare zum Trocknen eingezogen werden können,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch ein bestimmtes Luftleitverfahren(1,2,5,8) Haare in das innere eines Hohlkörpers(1) gezogen, und dort, mit über einer Heizspirale(7) erwärmten Luft, getrocknet werden können. Anordnung der Luftlöcher(5) und Heizspiralen(6,7), ist abhängig von der Lüfterdimension(2).
 
2. Haartrockengerät nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein externer Sauger verwendet wird und der Heiz-/Saugkopf (1,5,6,7,8,9) über einen variablen Schlauch mit diesem verbunden ist.
 




Zeichnung







Recherchenbericht