[0001] Im Gegensatz zu herkömmlichen Haarfönen bläst dieser Fön nicht, sondern er saugt
mit Warmluft die Kopfhaut und die Haare ab. Dadurch wird die Kopfhaut weniger gereizt,
es besteht weniger thermische Verletzungsgefahr und man kann, unabhängig von einer
Haarwäsche, Dreckpartikel (z.B.Schuppen) vom Kopf entfernen. Desweiteren kann man
ohne weitere Hilfsmittel (Kamm, Bürste), durch die Warmluftströmung, leichte Haarwellen
erzeugen.
[0002] Erreicht wird dies, indem ich an einen länglichen Hohlkörper(1) (Rohr) einen Ventilator(2)
installiere, der die Luft aus dem Rohr saugt. Zwischen Rohr(1) und Ventilator(2) sitzt
ein Filter(3). Der Ventilator ist mit einen Klappscharnier(4) befestigt.
An der anderen Seite des Rohres, an der Spitze, befinden sich Lüftungsschlitze bezw.
- löcher(5). Um diese Löcher(5) sind, mit Abstandshaltern(6), Heizdrähte(7) gewickelt.
Diese Heizeinheit ist mit einer Schutz-, bezw. Luftleitkappe(8) umgeben, welche nach
hinten offen (Schutzgitter)(9) ist, und nach vorne mit dem Rohr(1) abschließt, so
daß nur die Rohröffnung frei bleibt.
Da die Luft nach hinten weggesaugt wird, tritt nun Luft über die vordere Rohröffnung
und die Lüftungsschlitze(5) in das Rohr(1) ein. Die Luft, die über die Lüftungsschlitze(5)
eingesogen wird, wird, bedingt durch die Schutzkappe(8), über die Heizdrähte(7) geführt
und erwärmt sich dort.
Die Haare werden nun durch den Luftsog in die vordere Rohröffnung hineingezogen und
dort mit Warmluft getrocknet.
Mit einem schon seit längerem auf dem Markt befindlichem Trockenshampoo ließe sich
ein Reinigungssystem entwickeln, welches mit einer Naßwäsche konkurieren könnte.
Desweiteren kann man für kommerzielle Zwecke einen externe Sauger verwenden, wobei
dann der Saug/Heizkopf über einen Schlauch/Kabel mit dem Sauger verbunden ist.