[0001] Die Erfindung betrifft eine Mitnehmereinrichtung für Aufzugstüren, wobei die Mitnehmereinrichtung
an einer von einem Türantrieb betätigten Kabinentür des Aufzuges angeordnet ist und
aus zwei Mitnehmerkurven besteht, die durch einen oberen und einen unteren Doppelhebel
gelenkig mit einer Grundplatte verbunden sind, und wobei eine am oberen Doppelhebel
und an der Grundplatte eingehängte Zugfeder vorgesehen ist, die die Mitnehmerkurven
bei der Mitnahme einer Schachttür in einer offenen Stellung hält.
[0002] Derartige Mitnehmereinrichtungen haben die Aufgabe die Kabinentür und die Schachttür
in einem Haltestockwerk zusammenzukuppeln, damit die Schachttür gemeinsam mit der
vom Türantrieb bewegten Kabinentür geöffnet bzw. geschlossen werden kann.
[0003] Bei einer beispielsweise mit der europäischen Patentanmeldung 0 332 841 bekannt gewordenen
Türantriebsvorrichtung besteht die Mitnehmereinrichtung ähnlich wie im Oberbegriff
angegeben aus zwei Mitnehmerkurven, die durch einen oberen und einen unteren Doppelhebel
gelenkig mit einer Grundplatte verbunden sind. Die Mitnehmerkurven können durch eine
am oberen Doppelhebel und an der Grundplatte angelenkte Zugfeder in eine offene Stellung
auseinander gezogen werden, wobei sie einen grössten Abstand voneinander einnehmen.
Durch ein bandförmiges Antriebsmittel des Türantriebes können die Mitnehmerkurven
in einer geschlossenen Stellung gehalten werden, wobei sie einen kleinsten Abstand
voneinander aufweisen. An den Schachttüren sind zwecks Uebertragung der Bewegung der
Kabinentür auf die jeweils betreffende Schachttür eine Kupplungsrolle mit festem Drehpunkt
und eine Kupplungsrolle mit verschiebbarem Drehpunkt angeordnet, wobei mittels letzterer
das Verriegeln bzw. Entriegeln der Schachttür gesteuert werden kann. Bei der Vorbeifahrt
der Aufzugskabine an einem Stockwerk wird die Mitnehmereinrichtung in geschlossener
Stellung zwischen die Kupplungsrollen hindurch geführt, ohne diese zu berühren. Beim
Einfahren der Aufzugskabine auf einem Haltestockwerk und beim Umschalten des Türantriebsmotors
auf die Oeffnungsrichtung werden die nun zwischen den Kupplungsrollen befindlichen
Mitnehmerkurven unter Einwirkung der Zugfeder in die offene Stellung gezogen, wobei
die eine Kupplungsrolle verschoben und die Schachttür entriegelt wird.
[0004] Bei vorstehend beschriebener Mitnehmereinrichtung ist die Grundplatte fest am Oberteil
der Kabinentür angeordnet und dabei so positioniert, dass zum Zwecke der sicheren
Mitnahme der Schachttür die Mitnehmerkurven im Durchfahrtspalt zwischen Kabine und
Schachttür nahe der Schachttür plaziert sind. Dadurch wird der Abstand zwischen den
Vorderkanten der Mitnehmerkurven und der Schachttürschwelle relativ klein, so dass
bei Auftreten dynamischer Toleranzen, wie z.B. Kabinenbewegungen, und statischer Toleranzen,
wie beispielsweise Gebäudeverschiebungen, die Mitnehmereinrichtung bei der Fahrt der
Aufzugskabine mit einer Schachttürschwelle kollidieren kann. Diese Kollisionen können
zu Störungen des Aufzugsbetriebes und zu Beschädigungen von Teilen der Mitnehmereinrichtung
und der betreffenden Schachttür führen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Mitnehmereinrichtung der eingangs genannten
Art vorzuschlagen, bei der vorstehend erwähnte Nachteile vermieden werden.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Hierbei
ist die Grundplatte, welche die Mitnehmerkurven der Mitnehmereinrichtung trägt bewegbar
an der Kabinentür angeordnet, so dass die Mitnehmerkurven um einen bestimmten Betrag
aus dem Durchfahrtspalt zwischen Aufzugskabine und Schachttür herausbewegt werden
können und der Abstand zwischen den Mitnehmerkurven und den Schachttürschwellen vergrössert
wird.
[0007] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass Kollisionen der
Mitnehmereinrichtung mit den Schachttürschwellen verhindert und damit Störungen des
Aufzugsbetriebes und Beschädigungen von Teilen der Mitnehmereinrichtung sowie der
Schachttür vermieden werden.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang
mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- eine Ansicht der erfindungsgemässen Mitnehmereinrichtung,
- Fig.2
- eine Draufsicht der Mitnehmereinrichtung in gegenüber der Fig.1 vergrössertem Massstab,
- Fig.3
- eine Ansicht eines Teiles der Mitnehmereinrichtung in Pfeilrichtung X der Fig.1 in
gegenüber der Fig.1 vergrössertem Massstab,
- Fig.4
- eine Ansicht einer Kabinentür mit der Mitnehmereinrichtung in zwei verschiedenen Positionen
in schematischer Darstellung, und
- Fig.5
- eine Ansicht einer Schachttür mit Haltern für Kupplungsrollen in zwei verschiedenen
Positionen in schematischer Darstellung.
In den Fig.1 bis 3 ist mit 1 eine Mitnehmereinrichtung bezeichnet, mittels welcher
bei einem Aufzug die Oeffnungs- bzw. Schliessbewegung einer durch einen Türantrieb
betätigten Kabinentür auf eine Schachttür übertragen werden kann. Derartige, beispielsweise
mit der EP-A 0 332 841 bekannt gewordenen Mitnehmereinrichtungen sind im oberen Bereich
der Kabinentür angeordnet, wobei die Kabinentür mit einem bandförmigen, in horizontaler
Richtung wirkenden Antriebsmittel des Türantriebes fest verbunden ist (Fig.4). Die
Mitnehmereinrichtung 1 besteht aus zwei Mitnehmerkurven 2,3, die durch einen oberen
Doppelhebel 4 und einen unteren Doppelhebel 5 über Bolzen 4.1, 4.2, 4.3 bzw.5.1, 5.2,
5.3 gelenkig mit einer Grundplatte 6 verbunden sind. Am oberen Doppelhebel 4 und an
einem Lappen 7 der Grundplatte 6 ist eine Zugfeder 8 eingehängt. Am unteren Ende der
Grundplatte 6 ist ein Anschlagbolzen 9 vorgesehen, an welchem der untere Doppelhebel
5 anschlägt. Der Anschlagbolzen 9 ist derart angeordnet, dass die Doppelhebel 4,5
unter der Einwirkung der Zugfeder 8 die in Fig.1 dargestellte, auch als Totpunktlage
bezeichnete horizontale Lage einnehmen. Die Mitnehmerkurven 2,3 befinden sich dabei
in einer offenen Stellung und weisen den grössten Abstand voneinander auf. Am oberen
Ende der einen Mitnehmerkurve 2 ist eine Betätigungsrolle 10 drehbar gelagert, die
während des letzten Teiles der Schliessbewegung der Kabinen- und Schachttür an einer
Einfahrkurvenkulisse 13 entlang geführt wird, wobei die Mitnehmerkurven 2,3 sich parallel
gegeneinander verschieben und der Abstand zwischen ihnen verringert wird, bis sie
eine geschlossene Stellung erreichen. Die Einfahrkurvenkulisse 13 ist ein Teil der
Begrenzung eines die Betätigungsrolle 10 aufnehmenden schräg abwärts gerichteten Schlitzes
12, der in einer Einfahrkurvenplatte 11 vorgesehen ist. Die Einfahrkurvenplatte 11
ist an einer nicht dargestellten Grundplatte des Türantriebes befestigt. Wie an sich
bekannt sind zum Zwecke der Mitnahme einer Schachttür durch die Kabinentür an der
Schachttür eine Kupplungsrolle 14 mit festem Drehpunkt und eine Kupplungsrolle 15
mit verschiebbarem Drehpunkt angeordnet, wobei mittels letzterer das Verriegeln bzw.
Entriegeln der Schachttür gesteuert werden kann. Die Kupplungsrollen 14,15 sind derart
angeordnet, dass die Mitnehmereinrichtung 1 bei geschlossener Stellung der Mitnehmerkurven
2,3 beim Einfahren der Kabine auf einem Haltestockwerk zwischen die Kupplungsrollen
14,15 geschoben werden kann. Beim Einschalten des Türantriebes wird die Betätigungsrolle
10 aus dem Schlitz 12 herausgeführt, wobei sich der Abstand zwischen den Mitnehmerkurven
2,3 wieder vergrössert, so dass die eine Kupplungsrolle 15 verschoben und die Schachttür
entriegelt wird.
[0009] Die Grundplatte 6 ist (beispielsweise durch Schweissen) fest mit einer in Fahrtrichtung
der Aufzugskabine verlaufenden Lagerstange 16 verbunden. Die Lagerstange 16, deren
Achse mit A bezeichnet ist, ist am oberen und unteren Ende in Lagerbuchsen 17,18 drehbar
gelagert. Die obere Lagerbuchse 17 ist über eine Halteplatte 19 mittels Schrauben
20 und Muttern 21 mit einer Befestigungsplatte 22 verschraubt, die fest mit einem
nicht dargestellten Laufwagen der Kabinentür verbunden ist. Die untere Lagerbuchse
18 ist an einer Abbiegung 23 der Befestigungsplatte 22 befestigt. An der Grundplatte
6 ist (beispielsweise durch Schweissen) eine Verbindungsstange 24 befestigt, an deren
oberen freien Ende ein erster Hebel 25 drehbar angeordnet ist. Ein zweiter und ein
dritter Hebel 26,27 sind drehbar an einem Verbindungsbolzen 28 angeordnet, der an
einem Halter 29 befestigt ist. Der Halter 29 ist mittels Schrauben 30 und Muttern
31 mit einer weiteren Befestigungsplatte 32 verschraubt, die am nicht dargestellten
Laufwagen der Kabinentür befestigt ist. Der erste, zweite und dritte Hebel 25,26,27
sind durch einen Lagerbolzen 33 drehbar miteinander verbunden. In einer Rille 34 des
Lagerbolzens 33 und an einer Abbiegung 35 des Halters 29 ist eine Zugfeder 36 eingehängt.
Am zweiten Hebel 26 ist ein Anschlagblech 37 angeschraubt, das unter Einwirkung der
Zugfeder 36 auf den Lagerbolzen 33 an der Verbindungsstange 24 anschlägt, wobei die
Hebel 25,26,27 annähernd eine gestreckte Stellung einnehmen.
[0010] Mit 38 ist ein Aktuator beispielsweise in Form eines Hubmagneten oder eines Elektromotors
mit Gewindespirale bezeichnet, der über einen Befestigungswinkel 39 fest mit der nicht
dargestellten Grundplatte des Türantriebes verbunden ist. Ein Betätigungsglied des
Aktuators 38 in Form eines Stössels 40 kann bei spannungslosem Aktuator 38 von einer
Rückholfeder 41 zurückgezogen werden. Der Aktuator 38 ist derart auf dem Befestigungswinkel
39 angeordnet, dass der Stössel 40 auf den Lagerbolzen 33 gerichtet ist.
[0011] Gemäss Fig.4 besteht die Kabinentür 50 beispielsweise aus zwei Türblättern 51,52,
die wie an sich bekannt über einen in einer Nut 51.1 des einen Türblattes 51 und einer
Nut 52.1 des anderen Türblattes 52 geführten Führungshebels 53 verschiebbar miteinander
verbunden sind. Die Kabinentür 50 ist fest mit einem über zwei Zahnriemenscheiben
55,56 geführten Zahnriemen 54 verbunden, wobei die eine Zahnriemenscheibe 55 über
ein Vorgelege 57 von einem nicht dargestellten Elektromotor angetrieben werden kann.
Die Mitnehmereinrichtung 1 kann beispielsweise in einer Position a an einem nicht
dargestellten, mit der Kabinentür 50 fest verbundenem Laufwagen oder in einer Position
b im Bereich einer Kabinentürschwelle 58 an der Kabinentür 50 befestigt werden.
[0012] Nach Fig.5 besteht die Schachttür 60 beispielsweise aus zwei Türblättern 61,62, die
mittels Laufwagen 63,64 und Rollen 65,66 an einer Laufschiene 67 geführt werden. Die
Kupplungsrollen 14,15 (Fig.1) können beispielsweise in einer Position c an mit den
Laufwagen 63,64 fest verbundenen Haltern 68 oder in einer Position d im Bereich einer
unteren Schachttürführung 69 an mit den Türblättern 61,62 fest verbundenen Haltern
70 angeordnet sein.
[0013] Die vorstehend beschriebene Mitnehmereinrichtung arbeitet wie folgt:
[0014] Während des letzten Teiles der Schliessbewegung der Kabinen- und Schachttür wird
die Betätigungsrolle 10 entlang der Einfahrkurvenkulisse 13 schräg nach unten in den
Schlitz 12 geführt. Dadurch werden die Mitnehmerkurven 2,3 parallel gegeneinander
verschoben und die Doppelhebel 4,5 gegen die Kraft der Zugfeder 8 aus der in der Fig.1
dargestellten Totpunktlage geschwenkt. Die Mitnehmerkurven 2,3 bewegen sich aufeinander
zu bis sie die für die Fahrt der Aufzugskabine erforderliche geschlossene Stellung
erreicht haben, in der sie von der Einfahrkurvenplatte 11 gehalten werden. Hierbei
geht die bewegliche Kupplungsrolle 15 in die Ausgangslage zurück, so dass die Schachttür
verriegelt wird und Kabinen-und Schachttür entkoppelt sind. Danach wird der Aktuator
38 von einer nicht weiter beschriebenen elektronischen Steuerungseinrichtung aktiviert,
so dass der Stössel 40 auf den während der Schliessbewegung herangefahrenen Lagerbolzen
33 drückt und diesen unter Mitnahme der Hebel 25,26,27 in eine in der Fig.2 gestrichelt
gezeichnete Position verschiebt. Hierbei wird die Verbindungsstange 24 und mit ihr
die Grundplatte 6 um einen Winkel a von beispielsweise 3° um die Achse A gedreht und
die Mitnehmerkurven 2,3 um einen ersten Hub H1 und einen zweiten Hub H2 aus dem Durchfahrtspalt
zwischen Aufzugskabine und Schachttür herausgeschwenkt, wobei der Abstand zwischen
den Mitnehmerkurven 2,3 und den Schachttüren bzw. Schachttürschwellen vergrössert
wird. Die Mitnehmereinrichtung 1 nimmt dabei die in der Fig.2 gestrichelt gezeichnete
Position ein, die sie während der Fahrt der Aufzugskabine beibehält, so dass eine
Kollision mit einer Schachttürschwelle praktisch ausgeschlossen werden kann.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 1
- Mitnehmereinrichtung
- 2
- Mitnehmerkurve
- 3
- Mitnehmerkurve
- 4
- Doppelhebel
- 4.1
- Bolzen
- 4.2
- Bolzen
- 4.3
- Bolzen
- 5
- Doppelhebel
- 5.1
- Bolzen
- 5.2
- Bolzen
- 5.3
- Bolzen
- 6
- Grundplatte
- 7
- Lappen
- 8
- Zugfeder
- 9
- Anschlagbolzen
- 10
- Betätigungsrolle
- 11
- Einfahrkurvenplatte
- 12
- Schlitz
- 13
- Einfahrkurvenkulisse
- 14
- Kupplungsrolle
- 15
- Kupplungsrolle
- 16
- Lagerstange
- 17
- Lagerbuchse
- 18
- Lagerbuchse
- 19
- Halteplatte
- 20
- Schrauben
- 21
- Muttern
- 22
- Befestigungsplatte
- 23
- Abbiegung
- 24
- Verbindungsstange
- 25
- Erster Hebel
- 26
- Zweiter Hebel
- 27
- Dritter Hebel
- 28
- Verbindungsbolzen
- 29
- Halter
- 30
- Schrauben
- 31
- Muttern
- 32
- Befestigungsplatte
- 33
- Lagerbolzen
- 34
- Rille
- 35
- Abbiegung
- 36
- Zugfeder
- 37
- Anschlagblech
- 38
- Aktuator
- 39
- Befestigungswinkel
- 40
- Stössel
- 41
- Rückholfeder
- 50
- Kabinentür
- 51
- Türblatt
- 51.1
- Nut
- 52
- Türblatt
- 52.1
- Nut
- 53
- Führungshebel
- 54
- Zahnriemen
- 55
- Zahnriemenscheibe
- 56
- Zahnriemenscheibe
- 57
- Vorgelege
- 58
- Kabinentürschwelle
- 60
- Schachttür
- 61
- Türblatt
- 62
- Türblatt
- 63
- Laufwagen
- 64
- Laufwagen
- 65
- Rollen
- 66
- Rollen
- 67
- Laufschiene
- 68
- Halter
- 69
- Schachttürführung
- 70
- Halter
- A
- Achse
- a
- Winkel
- H1
- Erster Hub
- H2
- Zweiter Hub
- a
- Position
- b
- Position
- c
- Position
- d
- Position
1. Mitnehmereinrichtung für Aufzugstüren, wobei die Mitnehmereinrichtung (1) an einer
von einem Türantrieb betätigten Kabinentür des Aufzugs angeordnet ist und aus zwei
Mitnehmerkurven (2,3) besteht, die durch einen oberen und einen unteren Doppelhebel
(4,5) gelenkig mit einer Grundplatte (6) verbunden sind, und wobei eine am oberen
Doppelhebel (4) und an der Grundplatte (6) eingehängte Zugfeder (8) vorgesehen ist,
die die Mitnehmerkurven (2,3) in einer offenen Stellung bei der Mitnahme einer Schachttür
hält, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (6) bewegbar an der Kabinentür
angeordnet ist, so dass die Mitnehmerkurven (2,3) um einen bestimmten Betrag (H1,H2)
aus dem Durchfahrtspalt zwischen Aufzugskabine und der Schachttür herausbewegt werden
können und der Abstand zwischen den Mitnehmerkurven (2,3) und den Schachttürschwellen
vergrössert wird.
2. Mitnehmereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte
(6) um eine in der Fahrtrichtung der Aufzugskabine verlaufende Achse (A) schwenkbar
ist.
3. Mitnehmereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte
(6) fest mit einer in Fahrtrichtung der Aufzugskabine verlaufenden Lagerstange (16)
verbunden ist, die in an einer Befestigungsplatte (22) angebrachten Lagerbuchsen (17,18)
drehbar gelagert ist, wobei die Befestigungsplatte (22) fest mit der Kabinentür verbunden
ist.
4. Mitnehmereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte
(6) eine Verbindungsstange (24) befestigt ist, an deren oberen Ende ein erster Hebel
(25) drehbar angeordnet ist, und dass ein zweiter und dritter Hebel (26,27) drehbar
an einem Verbindungsbolzen (28) angeordnet sind, der an einem mit einer weiteren Befestigungsplatte
(32) verbundenem Halter (29) befestigt ist, wobei die weitere Befestigungsplatte (32)
an der Kabinentür angeordnet ist, und wobei der erste, zweite und dritte Hebel (25,26,27)
durch einen Lagerbolzen (33) drehbar miteinander verbunden sind.
5. Mitnehmereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Rille
(34) des Lagerbolzens (33) und an einer Abbiegung (35) des Halters (29) eine Zugfeder
(36) eingehängt ist, und dass am zweiten Hebel (26) ein Anschlagblech (37) befestigt
ist, das unter Einwirkung der Zugfeder (36) auf den Lagerbolzen (33) an der Verbindungsstange
(24) anschlägt, wobei der erste, zweite und dritte Hebel (25,26,27) annähernd eine
gestreckte Stellung einnehmen.
6. Mitnehmereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aktuator (38)
vorgesehen ist, der ein Betätigungsglied (40) aufweist, das bei geschlossener Kabinentür
und Aktivierung des Aktuators (38) den Lagerbolzen (33) verschiebt, wobei über den
ersten Hebel (25) und die Verbindungsstange (24) die Grundplatte (6) um einen Winkel
(a) um die Achse (A) gedreht und die Mitnehmerkurven (2,3) um einen ersten und zweiten
Hub (H1,H2) aus dem Durchfahrtspalt herausgeschwenkt werden.
7. Mitnehmereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (38)
ein Hubmagnet oder ein Elektromotor mit Gewindespirale ist.
8. Mitnehmereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Mitnehmerkurve
(2) eine Betätigungsrolle (10) drehbar gelagert ist, und eine an der Kabine befestigte
Einfahrkurvenplatte (11) vorgesehen ist, die eine Einfahrkurvenkulisse (13) aufweist,
an welcher während eines letzten Teiles der Schliessbewegung der Kabinen-und Schachttür
die Betätigungsrolle (10) entlang geführt wird, wobei die Mitnehmerkurven (2,3) gegen
die Kraft der Zugfeder (8) in eine geschlossene Stellung geschoben und in dieser Stellung
am Ende der Schliessbewegung von der Einfahrkurvenplatte (11) gehalten werden.