[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeugsystem.
[0002] Hand- und Maschinenwerkzeuge, wie Schraubenschlüssel, Schraubenzieher, Zangen, Hammer
oder auch Werkzeugkisten und Bohrmaschinen oder Bohrer und dergleichen sind in Betrieben
normalerweise mehrfach vorhanden. Bei herkömmlichen Werkzeugen ist es dabei schwierig,
bei im wesentlichen identisch ausgebildeten Werkzeugen gleichen Typs, z.B. zwei Schraubenschlüssel
gleicher Größe, jeweils ein bestimmtes dieser Werkzeuge einem bestimmten Mitarbeiter
zuzuordnen, dem dieses Werkzeug gehört. Ähnliche Schwierigkeiten bestehen, bei äußerlich
im wesentlichen gleichen Werkzeugen zwischen alten und neuen Exemplaren, zwischen
Exemplaren unterschiedlicher Güte für Präzisionsarbeiten oder weniger anspruchsvolle
Arbeiten oder allgemein zwischen sich äußerlich gleichenden, durch andere Merkmale
jedoch unterscheidenden Exemplaren zu unterscheiden.
[0003] Im Hinblick auf die Herstellung ist es jedoch nicht sinnvoll, Werkzeuge gleichen
Typs, z.B. einen Hammer bestimmter Größe und bestimmten Gewichts, in äußerlich verschiedenen
Ausführungen zu fertigen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, individuell unterscheidbare Werkzeuge
zu schaffen, ohne eine Vielzahl individueller Ausführungen von Werkzeugen gleichen
Typs zu schaffen.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Werkzeugsystem mit zumindest
einem Werkzeug und zumindest einem Kennzeichnungselement, wobei das Kennzeichnungselement
mit dem Werkzeug unverlierbar verbindbar ist.
[0006] Dem Werkzeug ist also ein Kennzeichnungselement zugeordnet, durch das die Zuordnung
des Werkzeugs zu einem bestimmten Mitarbeiter bzw. einer bestimmten Mitarbeitergruppe
gekennzeichnet werden kann. Durch das Kennzeichnungselement können auch weitere Merkmale,
wie Alter oder Qualität des Werkzeugs gekennzeichnet werden. Das Werkzeug und das
zugehörige Kennzeichnungselement können getrennt gefertigt werden. Das Kennzeichnungselement
wird bestimmungsgemäß nachträglich vom Benutzer z.B. vor Benutzungsaufnahme angebracht.
[0007] Dies besitzt den Vorteil, daß eine einzige Ausführung eines Werkzeuges bestimmten
Typs ausreichend ist und bei der Herstellung die Chargen so groß wie möglich belassen
werden können. Darüber hinaus reduziert sich der notwendige Lagerbestand des Herstellers
bzw. des Händlers, da anstelle von beispielsweise 20 aus Kennzeichnungsgründen äußerlich
verschiedenen Ausführungen eines bestimmten Werkzeugs, nur Werkzeuge einer Ausführung
zu lagern sind, die durch unterschiedliche Kennzeichnungselemente individuell gekennzeichnet
werden können.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt das Werkzeug eine Aufnahme
zur Aufnahme des Kennzeichnungselements. Vorzugsweise ist als Aufnahme eine Ausnehmung
vorgesehen, in die das Kennzeichnungselement zumindest mit einem im wesentlichen komplementär
geformten Abschnitt einsetzbar ist. Die Ausnehmung kann als Bohrung bzw. als Loch
im Werkzeug ausgebildet sein. Als Aufnahme kann auch eine zu einer Seite offene nutförmige
Ausnehmung, insbesondere mit schwalbenschwanzförmigen Querschnitt, vorgesehen sein.
Die Aufnahme kann auch einen Vorsprung aufweisen, an dem das Kennzeichnungselement
mit einer entsprechend komplementär geformten Ausnehmung befestigbar ist. Die zuvor
beschriebene Aufnahme mit lochförmiger Ausbildung besitzt jedoch Vorteile hinsichtlich
ihrer Herstellbarkeit.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung ist das Kennzeichnungselement mit dem Werkzeug
durch eine formschlüssige Verriegelung verriegelbar. Vorzugsweise ist zwischen dem
Werkzeug und dem Kennzeichnungselement eine Rastverbindung vorgesehen. Vorteilhafterweise
besitzt das Kennzeichnungselement und/oder das Werkzeug eine Hinterschneidung zur
formschlüssigen Verriegelung des Kennzeichnungselements mit dem Werkzeug. Zweckmäßigerweise
ist das Kennzeichnungselement und/oder das Werkzeug, insbesondere im Bereich der Hinterschneidung,
elastisch verformbar. Dies besitzt den Vorteil, daß das Kennzeichnungselement relativ
zu dem Werkzeug über die Hinterschneidung hinweg unter elastischer Verformung bewegbar
ist, so daß durch elastische Rückstellung des verformten Bereichs des Kennzeichnungselements
und/oder des Werkzeugs diese miteinander verriegelt werden.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung ist das Kennzeichnungselement mit dem Werkzeug durch
eine Klebeverbindung verbunden. Eine Klebeverbindung, die alleine oder in Verbindung
mit einer anderen Verbindung, insbesondere einer formschlüssigen Verriegelung vorgesehen
sein kann, sichert das Kennzeichnungselement an dem Werkzeug auch gegen hohe Kräfte
zuverlässig.
[0011] Das Kennzeichnungselement kann auch reibschlüssig, insbesondere durch eine Presspassung
mit dem Werkzeug verbunden werden. Eine solche kraftschlüssige Verbindung, die alleine
oder zusammen mit einer anderen Verbindung vorgesehen sein kann, bewirkt bei einfachem
Anbringen des Kennzeichnungselements eine hohe Festigkeit der Verbindung.
[0012] Besonders günstig ist eine Verbindung, die nur durch Zerstörung des Werkzeugs und/oder
des Kennzeichnungselements zu lösen ist. Das Kennzeichnungselement wird also einmalig
an dem Werkzeug angebracht und bleibt diesem zugeordnet. Die untrennbare Verbindung
zwischen Kennzeichnungselement und Werkzeug schützt vor Diebstahl und mutwilligem
Vertauschen. Insbesondere innerhalb eines Betriebes kann ein entwendetes Werkzeug
nicht wieder verwendet werden, da ein Entfernen des Kennzeichnungselements, beispielsweise
durch Herausbohren oder -fräsen, dieses zerstört und das Werkzeug danach als entwendetes
erkannt werden kann. Ersatzkennzeichnungselemente mit gleichen oder anderen Kennzeichen
können an einer nur bestimmten Personen zugänglichen Stelle aufbewahrt werden. Das
Kennzeichnungselement kann auch, z.B. nach Erreichen einer bestimmten Abnutzung des
Werkzeugs, später ausgewechselt werden. Hierzu kann die Verbindung zwischen Kennzeichnungselement
und Werkzeug lösbar sein
[0013] Vorteilhafterweise kann das Kennzeichnungselement von Hand an dem Werkzeug, ohne
Zuhilfenahme eines Werkzeugs befestigt werden. Dies vereinfacht die Kennzeichnung
des Werkzeugs erheblich. Vorzugsweise ist das Kennzeichnungselement lediglich in die
entsprechende Ausnehmung zu drücken, so daß dieses rastknopfartig dort einrastet oder
dort reibschlüssig festgehalten wird.
[0014] Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, daß das Kennzeichnungselement
zur Kennzeichnung des Werkstücks eine vorbestimmte Farbe besitzt. Die Farbe des Elements
kennzeichnet also das Werkstück und übt die Kennzeichnungsfunktion aus. So kann beispielsweise
für einen Mitarbeiter an dessen Werkzeug ein gelbes Kennzeichnungselement befestigt
werden, während für einen anderen Mitarbeiter an dessen Werkzeug ein rotes Kennzeichnungselement
angebracht wird, etc. Die farbliche Kennzeichnung des Werkzeugs zeichnet sich durch
einfache Erfaßbarkeit und leichte Unterscheidbarkeit aus.
[0015] Das Kennzeichnungselement kann zur Kennzeichnung des Werkzeugs auch eine vorbestimmte
Farbkombination und/oder eine vorbestimmte Form besitzen. Das Kennzeichnungselement
kann auch eine Beschriftung aufweisen.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung kann das Kennzeichnungselement in zumindest einer
vorbestimmten Anordung zur Kennzeichnung des Werkzeugs an diesem befestigt werden.
Ein Kennzeichnungselement kann beispielsweise an verschiedenen Stellen an dem Werkzeug
befestigbar sein, wobei das Anbringen des Kennzeichnungselements an jeder der Stellen
eine unterschiedliche Kennzeichnungsfunktion ausübt. Ebenfalls kann ein Kennzeichnungselement
mit zumindest zwei Merkmalen in einer bestimmten Ausrichtung relativ zu dem Werkzeug
an diesem befestigt werden, wobei verschiedene Ausrichtungen verschiedene Bedeutungen
haben können. Vorzugsweise kann eine Kennzeichnung des Werkzeugs auch durch eine vorbestimmte
Anordnung mehrerer Kennzeichungselemente zueinander bewirkt werden.
[0017] Zur mehrfachen Kennzeichnung des Werkzeugs, können in Weiterbildung der Erfindung
mehrere Kennzeichnungselemente mit dem Werkzeug verbunden werden. Beispielsweise kann
dem Werkzeug ein grünes Kennzeichnungselement zugeordnet werden, um die Zugehörigkeit
zu einem bestimmten Mitarbeiter zu kennzeichnen und ein gestreiftes Kennzeichnungselement,
um die Güte des Werkzeugs zu kennzeichnen. Vorzugsweise können die Kennzeichnungselemente
an verschiedenen vorbestimmten Stellen zur Kennzeichnung verschiedener Merkmale an
dem Werkzeug befestigt werden.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, besitzt das Kennzeichnungselement
mehrere Teile, die miteinander verbindbar, insbesondere miteinander verrastbar sind,
wobei das Werkzeug eine Aufnahme, insbesondere eine Durchgangsausnehmung aufweisen
kann, in die die Teile des Kennzeichnungselements im getrennten Zustand einsetzbar
und in der diese miteinander verbindbar sind, derart, daß sie im verbundenen Zustand
unverlierbar in der Aufnahme aufgenommen sind. Insbesondere kann das Kennzeichnungselement
zwei zueinander im wesentlichen komplementäre nietförmige Teile besitzen, die von
zwei Seiten in ein Durchgangsloch in dem Werkzeug gesteckt und miteinander verrastet
werden können. Bei der zweiteiligen Ausbildung des Kennzeichnungselements können auch
Teile unterschiedlicher Farbe miteinander verbunden werden, wobei durch die Farbkombination
zwei Merkmale des Werkzeugs, beispielsweise die Zugehörigkeit zu einem Mitarbeiter
und die Größe des Werkzeugs gekennzeichnet werden können. Die Teile des Kennzeichnungselements
können auch miteinander verklebt sein.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung schließt das Kennzeichungselement
mit der daran angrenzenden Oberfläche des Werkzeugs im wesentlichen bündig ab. Dies
besitzt zum einen den Vorteil, daß die Handhabung des Werkzeugs nicht beeinträchtigt
wird, zum anderen bietet das Kennzeichnungselement hierdurch keine Angriffsfläche
für ein anderes Werkzeug, wie beispielsweise eine Zange oder einen Meißel, um das
Kennzeichnungselement mit Gewalt von dem Werkzeug zu entfernen. Um die Handhabung
des Werkzeugs nicht zu beeinträchtigen, kann das Kennzeichnungselement auch außerhalb
eines Griffabschnitts des Werkzeugs angeordnet sein.
[0020] Eine besonders günstige Ausführung der Erfindung besteht darin, daß das Kennzeichnungselement
im wesentlichen als pilzförmiger Knopf ausgebildet ist, der in eine im wesentliche
zylindrische, vorzugsweise einen hinterschnittenen Absatz aufweisende Ausnehmung in
dem Werkzeug einsteckbar ist. Insbesondere kann das Kennzeichnungselement einen Einsteckabschnitt
und einen Kopfabschnitt aufweisen, der einen größeren Durchmesser als der Einsteckabschnitt
besitzt, wobei die entsprechende Ausnehmung des Werkzeugs zur Aufnahme des Einsteckabschnittes
einen kleineren Durchmesser als der Kopfabschnitt aufweist.
[0021] Das Kennzeichnungselement kann aus Kunststoff, insbesondere eingefärbtem Kunststoff
sein, wobei das Kennzeichnungselement zweckmäßigerweise aus einem thermoplastischen
Kunststoff besteht und insbesondere spritzgegossen ist.
[0022] Um eine hohe Widerstandsfähigkeit zu erzielen, ist das Kennzeichnungselement und
zweckmäßigerweise die Verbindung des Kennzeichnungselements mit dem Werkzeug beständig
gegen Chemikalien, insbesondere gegen Öl, Fett, Benzin und Reinigungsmittel und dergleichen,
mit denen ein Werkzeug in Berührung kommt. Vorzugsweise ist das Kennzeichnungselement
bruchfest und besitzt eine kratzfeste Oberfläche.
[0023] Diese und weitere Merkmale gehen, außer aus den Ansprüchen, auch aus der Beschreibung
und den zugehörigen Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich
allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen verwirklicht sein und vorteilhafte
sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht
wird.
[0024] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und zugehöriger
Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen:
- Fig. 1
- ein mit einem Werkzeug verbundenes Kennzeichnungselement in Schnittdarstellung gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung, wobei das Kennzeichnungselement in ein Sackloch
des Werkzeugs eingesteckt und in diesem verrastet ist,
- Fig. 2
- ein mit einem Werkzeug verbundenes Kennzeichnungselement, ähnlich Fig. 1 in einer
Schnittansicht gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, wobei das Kennzeichnungselement
durch ein Durchgangsloch in dem Werkzeug gesteckt und mit diesem verrastet ist,
- Fig. 3
- ein mit einem Werkzeug verbundenes Kennzeichnungselement in einer Schnittansicht gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, wobei das Kennzeichnungselement zwei
Teile aufweist, die von zwei Seiten in ein Durchgangsloch des Werkzeugs gesteckt und
miteinander verrastet sind, und
- Fig. 4
- ein mit einem Werkzeug verbundenes Kennzeichnungselement in einer Schnittansicht gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, wobei das Kennzeichnungselement durch
eine Klebeverbindung in einem Sackloch des Werkzeugs mit diesem verbunden ist.
[0025] Fig. 1 zeigt ein im wesentlichen rotationssymmetrisches Kennzeichnungselement 1,
das einen pilz- oder knopfförmigen Kopfabschnitt 2 und einen damit integral verbundenen
Einsteckabschnitt 3 aufweist.
[0026] Das Kennzeichnungselement 1 ist einstückig aus einem eingefärbten thermoplastischen
Kunststoff spritzgegossen. Das Kennzeichnungselement könnte auch aus anderen Werkstoffen,
beispielsweise anderen Kunststoffen oder metallischen Werkstoffen hergestellt sein,
jedoch besitzt thermoplastischer Kunststoff bei einfacher und billiger Herstellbarkeit
die notwendige Elastizität, um mit dem Werkzeug verrastet werden zu können, wie näher
erläutert werden wird.
[0027] Das Kennzeichnungselement 1 besitzt im Bereich des Einsteckabschnittes 3 einen Durchmesser
im Bereich von etwa 2 bis 10 mm und im Bereich des Kopfabschnittes 2 im Bereich von
etwa 5 bis 15 mm.
[0028] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, besitzt der Kopfabschnitt 2 einen sich in Richtung vom
Einsteckabschnitt 3 weg, das heißt zu einer Außenseite hin verjüngenden Querschnitt,
wobei ein Randabschnitt, der eine insgesamt gewölbte Oberfläche besitzt, spitzwinklig
ausgebildet ist. Der Randabschnitt 4 schließt dabei bündig mit einer umgebenden Oberfläche
des Werkzeugs 5 ab. Die in Fig. 1 gezeigte Ausbildung des Kopfabschnitts 2 besitzt
den Vorteil, daß der Randabschnitt 4 keine Angriffsfläche für ein entsprechendes Werkzeug,
wie einen Meißel oder eine Zange bietet und ein mutwiliges Entfernen des Kennzeichnungselementes
1 verhindert. Darüber hinaus verhindert die gewölbte Ausbildung des Kopfabschnitts
2 eine Beeinträchtigung der Handhabung des Werkzeuges 5.
[0029] Der Kopfabschnitt 2 ist, wie das gesamte Kennzeichnungselement 1, mit einer bestimmten
Farbe eingefärbt, um das Werkzeug 5 ensprechend zu kennzeichnen. Die Farbigkeit, die
die Kennzeichnungsfunktion übernimmt, ist durch die über die Oberfläche des Werkzeugs
5 vorspringende Ausbildung des Kopfabschnitts 2 besonders gut und leicht sichtbar
und erleichert die Unterscheidung des Werkzeugs.
[0030] Das Kennzeichnungselement 1 könnte auch ohne einen über die Oberfläche des Werkzeugs
5 vorspringenden Kopfabschnitt 2 ausgebildet sein, d.h. das Kennzeichnungselement
1 könnte ganz in einer Ausnehmung des Werkzeugs versenkt sein, derart, daß das Kennzeichnungselement
nicht aus der Ausnehmung vorspringt. Die in Fig. 1 gezeigte Ausbildung mit einem Kopfabschnitt
besitzt jedoch den Vorteil, daß das Kennzeichnungselement bzw. dessen Farbigkeit leichter
erkennbar ist.
[0031] Wie in Fig. 1 gezeigt, besitzt der Einsteckabschnitt 3 eine Hinterschneidung 6, die
einen Endabschnitt 7 des Einsteckabschnitts 3 von einem Mittelabschnitt 8 trennt.
Die Hinterschneidung 6 wird durch einen Absatz gebildet, an dem der Durchmesser des
Einsteckabschnitts 3 zu dessen dem Kopfabschnitt 2 abgewandten Ende hin sprunghaft
zunimmt. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der Endabschnitt 7 im wesentlichen kegelstumpfförmig.
Von einer Stirnseite 9 des Endabschnitts 7 her ist in dem Einsteckabschnitt 3 eine
zentriert angeordnete, sacklochförmige Kompressionsausnehmung 10 vorgesehen, die sich
von der Stirnseite 9 über die Hinterschneidung 6 hinaus bis in den zylindrischen Mittelabschnitt
8 hinein erstreckt. Die Kompressionsausnehmung 10 gestattet es, den kegelstumpfförmigen
Endabschnitt 7 radial zusammenzudrücken, um diesen in die Ausnehmung 11 des Werkzeugs
5 drücken und mit diesem verrasten zu können.
[0032] Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist die Ausnehmung 11 des Werkzeugs 5 zur Aufnahme des
Kennzeichnungselements 1 im wesentlichen komplementär zu dem Einsteckabschnitt 3 des
Kennzeichnungselements 1 ausgebildet. Die Ausnehmung 11 besitzt komplementär zu dem
Einsteckabschnitt 3 eine Hinterschneidung 12, die als Absatz zwischen einem Einführungsabschnitt
13 und einem Erweiterungsabschnitt 14 ausgebildet ist. Der Durchmesser der Ausnehmung
11 nimmt an der Hinterschneidung 12 zu dem Boden der Ausnehmung hin sprunghaft zu.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, besitzt der Einführungsabschnitt 13 einen Durchmesser,
der größer ist als der Durchmesser des Mittelabschnitts 8, derart, daß zwischen dem
Mittelabschnitt 8 und dem Einführungsabschnitt 13 ein Zwischenraum liegt, wobei der
Durchmesser des Einführungsabschnitts 13 kleiner ist als der größte Durchmesser des
Endabschnitts 7 des Kennzeichnungselements 1. Die Tiefe t des Einführungsabschnitts
13 entspricht im wesentlichen der Länge des Einsteckabschnitts 3, so daß der Kopfabschnitt
2 des Kennzeichnungselements 1 gegen die die Ausnehmung 11 umgebende Oberfläche des
Werkzeugs 5 anliegt, wenn das Kennzeichnungselement 1 mit dem Werkzeug 5 verrastet
ist.
[0033] Fig. 2 zeigt ein Kennzeichnungselement 20, das im wesentlichen dem Kennzeichnungselement
1 aus Fig. 1 entspricht. Das Werkzeug 21 unterscheidet sich jedoch von dem Werkzeug
5 aus Fig. 1 dadurch, daß eine Ausnehmung 22 zur Aufnahme des Kennzeichnungslementes
20 nicht sacklochförmig, sondern als Durchgangsloch ausgebildet ist. Die Ausnehmung
22 ist im wesentlichen zylindrisch und besitzt keine Hinterschneidung. Die Hinterschneidung
26 des Kennzeichnungselements 20 verrastet mit einer dem Kopfabschnitt 25 gegenüberliegenden
Außenoberfläche des Werkzeugs 21. Die Länge des Mittelabschnitts 23 des Kennzeichnungselements
20 entspricht dabei im wesentlichen der Tiefe der Durchgangsausnehmung 22, d.h. der
Dicke des Werkzeugs 5 im Bereich der Ausnehmung 22.
[0034] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt. Das Kennzeichnungselement
30 besitzt zwei Teile 31 und 32, die im wesentlichen komplementär zueinander ausgebildet
und miteinander verriegelbar sind. Der Teil 31 des Kennzeichnungselements 30 entspricht
im wesentlichen den Kennzeichnungselementen 1 und 20 aus den Fig. 1 und 2, so daß
auf eine Erläuterung verzichtet werden kann. Der Teil 32 des Kennzeichnungselements
30 ist als Hülse ausgebildet, in die der Teil 31 einsteckbar und mit der dieser verrastbar
ist.
[0035] Der hülsenförmige Teil 32 besitzt einen Kopfabschnitt 33, der im wesentlichen dem
Kopfabschnitt des Teiles 31 bzw. der Kennzeichnungselemente 1 und 20 aus den Figuren
1 und 2 entspricht. Ferner besitzt der hülsenförmige Teil 32 einen hohlzylindrischen
Einsteckabschnitt 34, der eine zur von dem Kopfabschnitt 33 abgewandten Seite offene
Aufnahmeausnehmung 35 besitzt (Fig. 3). Die Aufnahmeausnehmung 35 besitzt eine Hinterschneidung
37, die als Absatz zwischen einem Einführungsabschnitt 36 und einem Erweiterungsabschnitt
38 ausgebildet ist. Der Durchmesser der Aufnahmeausnehmung 35 nimmt an der Hinterschneidung
zu dem Kopfabschnitt hin sprunghaft zu, derart, daß die Hinterschneidung 37 des Teiles
32 mit der Hinterschneidung 46 des Teiles 31 des Kennzeichnungselementes 30 in Verriegelungseingriff
bringbar ist (Fig. 3).
[0036] Die beiden Teile 31 und 32 des Kennzeichnungselements 30 können beide die gleiche
Farbe besitzen. Die beiden Teile 31 und 32 können jedoch auch unterschiedliche Farben
besitzen, um durch die entsprechende Farbkombination zwei verschiedene Merkmale des
Werkzeugs zu kennzeichnen.
[0037] Das Werkzeug 39 besitzt zur Aufnahme des Kennzeichnungselements 30 eine im wesentlichen
zylindrische Durchgangsausnehmung 40, in die die beiden Teile 31 und 32 des Kennzeichnungselements
30 von gegenüberliegenden Seiten her einsetzbar und in der diese miteinander verriegelbar
sind, derart, daß die beiden Teile 31 und 32 mit ihren Kopfabschnitten auf der Außenoberfläche
des Werkzeugs 39 aufliegen und befestigt sind. Im verriegelten Zustand der beiden
Teile 31 und 32, entspricht der Abstand einer Auflagefläche 41 des Teiles 31 von einer
Auflagefläche 42 des Teiles 32, mit denen diese auf Außenoberflächen des Werkzeugs
aufliegen, im wesentlichen der Tiefe der Durchgangsausnehmung 40 bzw. der Dicke des
Werkzeugs im Bereich der Druchgangsausnehmung 40. Dies bewirkt, daß die Kopfabschnitte
der Teile 31 und 32 fest auf der Außenoberfläche des Werkzeugs aufliegen.
[0038] Fig. 4 zeigt ein Kennzeichnungselement 50 gemäß einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung. Das Kennzeichnungselement besitzt einen Kopfabschnitt 51 und einen damit
integral verbundenen im wesentlichen zylindrischen Einsteckabschnitt 52, der in eine
ebenfalls im wesentlichen zylindrische Aufnahmeausnehmung 53 eines Werkzeugs 54 einsteckbar
ist.
[0039] Der Kopfabschnitt 51 entspricht im wesentlichen dem Kopfabschnitt der Kennzeichnungselemente
1, 20 oder 30 gemäß den vorhergehenden Ausführungsformen.
[0040] Um das Kennzeichnungselement 50 an dem Werkzeug 54 unverlierbar zu befestigen, ist
das Kennzeichnungselement 50 mit dem Werkzeug 54 verklebt. Die Klebeverbindung 55
ist wie in Fig. 4 zu sehen ist, zwischen dem Einsteckabschnitt 52 und der zylindrischen
Wandung der sacklochförmigen Aufnahmeausnehmung 53 vorgesehen.
[0041] Nachfolgend wird die Herstellung und Verbindung der Kennzeichnungselemente und der
entsprechenden Werkzeuge näher erläutert.
[0042] Die Herstellung der Aufnahmeausnehmungen kann auf unterschiedliche Weise erfolgen.
Bei Aufnahmeausnehmungen in Werkzeugabschnitten aus Kunststoff oder Guß, wie z.B.
Werkzeuggriffen von Schraubendrehern oder Zangen, kann die Aufnahmeausnehmung mit
oder ohne Hinterschneidung unmittelbar durch ensprechende Gestaltung der Form des
Spritzguß- oder Gußwerkzeugs in dem entsprechenden Abschnitt des Werkzeugs ausgebildet
werden.
[0043] Bei Schmiedeteilen, wie z.B. Schraubenschlüsseln, kann die Ausnehmung als Loch eingeschmiedet
werden und durch anschließendes Räumen in die gewünschte Endform gebracht werden.
[0044] Bei Stanz- und Tiefziehteilen, wie z.B. bei Werkzeugkisten, kann bei der Stanz- bzw.
Tiefziehbearbeitung die Ausnehmung als Loch ausgestanzt werden.
[0045] Bei Werkzeugen aus Holz, wie beispielsweise Hammerstielen, kann die Aufnahmeausnehmung
als Bohrung mit und ohne Hinterschneidung ausgedreht werden. Durch Ausdrehen einer
Bohrung mit und ohne Hinterschneidung kann grundsätzlich auch in allen metallischen
Werkzeugen die entsprechende Aufnahmeausnehmung für das Kennzeichnungselement hergestellt
werden.
[0046] Getrennt von der Herstellung des Werkzeugs werden die Kennzeichnungselemente vorzugsweise
aus eingefärbtem thermoplastischen Kunststoff spritzgegossen. Die Kennzeichnungselemente
werden bestimmungsgemäß vom Benutzer der Werkzeuge vor Benutzungsaufnahme angebracht.
[0047] Bei den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 werden die Kennzeichnungselemente unmittelbar
in die entsprechende Ausnehmung 11 bzw. 22 eingedrückt. Der kegelstumpfförmige Endabschnitt
7 bzw. 27 des Kennzeichnungselements 1 bzw. 20 wird durch axiales Eindrücken in die
entsprechende Ausnehmung des Werkzeugs radial zusammengedrückt, derart, daß das Kennzeichnungselement
1 bzw. 20 im Bereich der Hinterschneidung 6 bzw. 26 auf den Durchmesser der Ausnehmung
im Werkzeug zusammengedrückt und durch diese hindurchgezwängt wird. Ein trichterförmiger
Randabschnitt 56 (Fig. 1 und 2) der Ausnehmung im Werkzeug erleichtert dabei das Einführen
und das anfängliche Zusammendrücken des Endabschnitts des Kennzeichnungselements.
[0048] Sobald der Endabschnitt 7 bzw. 27 den Erweiterungsabschnitt 14 erreicht bzw. aus
der Durchgangsausnehmung 22 gemäß Fig. 2 austritt, weitet sich der zusammengedrückte
Endabschnitt wieder elastisch zu seiner Ausgangsform aus, derart, daß die Hinterschneidung
6 bzw. 26 des Kennzeichnungselementes mit der Hinterschneidung 12 der Aufnahme 11
bzw. mit einer Endkante der Durchgangsausnehmung 22 verrastet und das Kennzeichnungselement
unlösbar mit dem Werkzeug verriegelt.
[0049] Zusätzlich zu der formschlüssigen Verrastung zwischen dem Kennzeichnungselement und
dem Werkzeug kann zwischen diesen zusätzlich eine Verklebung erfolgen.
[0050] Bei der zweiteiligen Ausführungsform des Kennzeichnungselements 30 gemäß Fig. 3,
werden die beiden Teile 31 und 32 von gegenüberliegenden Seiten in die Durchgangsausnehmung
40 eingesteckt. Der Einsteckabschnitt 45 des Teiles 31 wird dabei in die Aufnahmeausnehmung
35 des Teiles 32 gesteckt, wobei der kegelstumpfförmige Endabschnitt 47 des Teiles
31 radial zusammengedrückt wird. Erreicht der Endabschnitt 47 axial dem Erweiterungsabschnitt
38 der Aufnahmeausnehmung 35, verrastet die Hinterschneidung 46 des Teiles 31 mit
der Hinterschneidung 37 des Teiles 32 und verriegelt die beiden Teile miteinander.
[0051] Zusätzlich zu der formschlüssigen Verriegelung können die beiden Teile 31 und 32
miteinander und/oder mit dem Werkzeug zusätzlich verklebt werden.
[0052] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 wird zunächst ein Klebstoff in die Ausnehmung
53 des Werkzeugs 54 eingebracht und anschließend das Kennzeichnungselement 50 mit
seinem Einsteckabschnitt 52 in die Ausnehmung 53 eingesteckt. Anschließend wird die
Klebeverbindung 55 ausgehärtet.
[0053] Bei der vorliegenden Erfindung werden also Kennzeichnungselemente zur Kennzeichnung
von Werkzeugen derart verwendet, daß Werkzeuge gleicher Ausführung durch unterschiedliche
Kennzeichnungselemente individuell gekennzeichnet werden.
[0054] Vorzugsweise werden Kennzeichnungselemente gleicher Art, insbesondere Form, und gleicher
Anordnung verwendet, die in verschiedenen Farben ausgeführt sind, um die Werkzeuge
individuell zu kennzeichnen.
1. Werkzeugsystem mit zumindest einem Werkzeug (5, 21, 39, 54) und zumindest einem Kennzeichnungselement
(1, 20 30, 50), wobei das Kennzeichnungselement mit dem Werkzeug unverlierbar verbindbar
ist.
2. Werkzeugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (5, 21, 39,
54) eine Aufnahme (11, 22, 40, 53) zur Aufnahme des Kennzeichnungselements (1, 20,
30, 50) besitzt.
3. Werkzeugsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (5,
21, 39, 54) eine Ausnehmung (11, 22, 40, 53) aufweist, in die das Kennzeichnungselement
(1, 20, 30, 50) zumindest mit einem im wesentlichen komplementär geformten Abschnitt
(3, 24, 34, 52) einsetzbar ist.
4. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20) mit dem Werkzeug (5, 21) durch eine formschlüssige
Verriegelung verriegelbar ist, wobei vorzugsweise das Kennzeichnungselement und/oder
das Werkzeug eine Hinterschneidung (1, 6, 12, 26) zur formschlüssigen Verriegelung
des Kennzeichnungselements mit dem Werkzeug aufweist.
5. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Werkzeug (54) und dem Kennzeichnungselement (50) eine Klebeverbindung
(55) vorgesehen ist.
6. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichent,
daß die Verbindung zwischen dem Werkzeug (5, 21, 39, 54) und dem Kennzeichnungselement
(1, 20, 30, 50) nur unter Zerstörung des Kennzeichnungselements und/oder des Werkzeugs
lösbar ist.
7. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) von Hand an dem Werkzeug (5, 21, 39,
54) befestigbar ist.
8. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) eine vorbestimmte Farbe oder Farbkombination
und/oder Form zur Kennzeichnung des Werkzeugs besitzt.
9. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) in zumindest einer vorbestimmten Anordnung
zur Kennzeichnung des Werkzeugs (5, 21, 39, 54) an diesem befestigbar ist.
10. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Kennzeichnungselemente (1, 20, 30, 50) zur mehrfachen Kennzeichnung des
Werkzeugs (5, 21, 39, 54) mit diesem verbindbar sind, wobei vorzugsweise die Kennnzeichnungselemente
an verschiedenen vorbestimmten Stellen zur Kennzeichnung verschiedener Merkmale an
dem Werkzeug befestigbar sind.
11. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (30) mehrere Teile (31, 32) aufweist, die miteinander
verbindbar, insbesondere formschlüssig verriegelbar, sind, wobei vorzugsweise das
Werkzeug (39) eine Aufnahme (40), insbesondere eine Durchgangsausnehmung, aufweist,
in die die Teile (31, 32) in getrenntem Zustand einsetzbar und in der diese miteinander
verbindbar sind, derart, daß sie im verbundenen Zustand unverlierbar in der Aufnahme
aufgenommen sind.
12. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) mit der Oberfläche des Werkzeugs (5,
21, 39, 54) im wesentlichen bündig befestigbar ist.
13. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) außerhalb eines Griffabschnitts des
Werkzeugs (5, 21, 39, 54) anordenbar ist.
14. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) einen Einsteckabschnitt (3, 24, 34,
52) und einen Kopfabschnitt (2, 25, 33, 51) aufweist, der einen größeren Durchmesser
als der Einsteckabschnitt besitzt, wobei vorzugsweise das Werkzeug (5, 21, 39, 54)
eine Ausnehmung (11, 22, 40, 53) zur Aufnahme des Einsteckabschnitts besitzt, die
einen kleineren Durchmesser als der Kopfabschnitt aufweist.
15. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) aus Kunststoff, insbesondere eingefärbtem
Kunststoff, ist, vorzugsweise spritzgegossen ist.
16. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50) und insbesondere die Verbindung des
Kennzeichnungselements mit dem Werkzeug (5, 21, 39, 54) beständig gegen Chemikalien,
insbesondere gegen Öl, Fett, Benzin und Reinigungsmittel, ist.
17. Werkzeugsystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kennzeichnungselement (1, 20, 30, 50), insbesondere dessen Oberfläche, mechanisch
fest, insbesondere kratz- und bruchfest ist.
18. Verwendung von Kennzeichnungselementen (1, 20, 30, 50) zur Kennzeichnung von Werkzeugen
(5, 21, 39, 54) derart, daß Werkzeuge gleicher Ausführung durch unterschiedliche Kennzeichnungselemente
individuell gekennzeichnet werden.