| (19) |
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(11) |
EP 0 832 343 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.06.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E06C 7/48 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9600/224 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9700/370 (03.01.1997 Gazette 1997/02) |
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| (54) |
LEITER INSBESONDERE LEITERKOPF SOWIE LAUFWERK FÜR ANSTELLEITER
LADDER, IN PARTICULAR LADDER HEAD, AND RUNNING GEAR FOR SIMPLE LADDERS
ECHELLE, NOTAMMENT TETE D'ECHELLE, ET MECANISME DE ROULEMENT D'ECHELLES DE POMPIERS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
14.06.1995 CH 1758/95 20.11.1995 CH 3273/95 15.12.1995 CH 3551/95
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.04.1998 Patentblatt 1998/14 |
| (73) |
Patentinhaber: BUSENHART, Edwin |
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CH-9621 Oberhelfenschwil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BUSENHART, Edwin
CH-9621 Oberhelfenschwil (CH)
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| (74) |
Vertreter: Ackermann, Ernst |
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Egghalde 9231 Egg-Flawil 9231 Egg-Flawil (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 021 574 CH-A- 170 960 GB-A- 2 279 102
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WO-A-94/29561 GB-A- 1 340 224 US-A- 2 788 930
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Leiterkopf, sowie eine Leiter, insbesondere eine Auszugsleiter
mit durch Sprossen verbundenen Holmen, einem Fussende sowie einem gegenüberliegenden
oberen Anstellende, mit einem Laufwerk, an dem Laufräder angeordnet sind, welche nach
vorne weisende, drehbewegliche Anlagestellen für das freie Anstellen an geraden Wandflächen
bilden, ferner ein Laufwerk für eine Anstelleiter.
[0002] Sobald eine Leiter eine Länge von mehreren Metern hat, oder auf eine entsprechende
Länge ausziehbar ist, wird das Leiteranstellen z.Bsp. an einer Hausfassade schwieriger.
Bei hohen Leitern ist es deshalb üblich geworden, an den beiden oberen Holmenenden
je ein kleines Laufrad aus Metall oder hartem Kunststoff anzuordnen. Die Laufräder
erlauben bei Auszugsleitern die noch eingezogene Leiter an eine Wand anzulehnen und
den Auszugsteil an der Wand nach oben zu schieben. Ohne Beschädigung und mit dem kleinstmöglichen
Widerstand rollen die Laufräder auch über Unebenheiten der Wandoberfläche. Die Rollen
sind eine ideale Hilfe beim Aufstellen einer Leiter und genauso auch beim Wegnehmen
der Leiter, für die umgekehrte Bewegung. Auszugsleitern weisen aber gewöhnlich nur
dann Laufräder auf, wenn es sich um ausgesprochen lange Leitern handelt. Die meistverbreiteten
kürzeren Auszugsleitern von z.Bsp. 3 bis 4 Metern Gesamtlänge haben meistens keine
Laufräder. Diese Leitern werden in Leichtbauweise aus Aluminium oder Kunststoff hergestellt.
Weil die Leichtbauleitern ein sehr geringes Gewicht haben, geht man davon aus, dass
das Anstellen dieser kurzen Leitern gar keine Probleme ergibt. Der Nachteil der Laufräder
liegt darin, dass die Rollen wegen der Linienberührung die an sich ungünstige Haftung
der Anlagestellen der Holmenenden eher noch verschlechtern, auf jeden Fall nicht verbessern.
Die Laufräder sind vor allem bei professionell gebrauchten Leitern vorhanden.
[0003] Die CH-PS 170 960 schlägt vor, den Reibwiderstand gegen ein seitliches Weggleiten
des oberen Anstellendes dadurch zu erhöhen, dass an jedem oberen Holmenende je eine
kegelstumpfförmige Rolle gebracht wird. Ohne Belastung entsteht anstelle einer Linienberührung,
wie dies bei einer zylindrischen Rolle der Fall wäre, nur noch eine Punktauflage.
Dieser Nachteil wird dadurch behoben, dass die Rolle elastisch ausgebildet wird, so
dass der spezifische Anpressdruck bei verschiedenen Belastungen etwa gleich bleibt.
Diese Lösung hat jedoch keine Verbreitung gefunden. Vielmehr sind zur Zeit fast ausschliesslich
Räder in Hartkunststoff oder Metall im Einsatz.
[0004] Eine Sonderlösung für das sichere Anstellen einer Leiter an Telegraphenpfosten ist
in der GB-PS 1340 224 beschrieben. Dabei wird am oberen Anstellende der Leiter eine
oder zwei drehbare Rollen für das Hochfahren vorgeschlagen. Diese werden an der gegenüberliegenden
Seite durch eine Kette gegen ein Wegkippen der Leiter geschützt. Es ist ferner möglich
zwei im Winkel angeordnete Rollen einzusetzen, so dass diese zusätzlich das seitliche
Wegrutschen verhindern. Diese Lösung kann allerdings in der gezeigten Ausführung nicht
an einer geraden Wandfläche oder im Inneneck eingesetzt werden. An einem Ausseneck
ist die Lösung nur mit einer kleinen konstruktiven Änderung einsetzbar, welche verhindert,
dass die beiden oberen Holmenenden anstelle der Rollen die Wand kontaktieren.
[0005] Die WO94/29561 zeigt, wie die Anstellsicherheit von Leitern ohne Laufräder sehr stark
erhöht werden kann. Es wird dabei vorgeschlagen, verschieden gerichtete feste Anlageflächen
gezielt anzuordnen. Die beiden Holmenenden werden dabei mit:
- nach vorne weisende Anlageflächen für ebene Wandflächen sowie
- nach innen weisende Anlageflächen für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlageflächen für Innenecken ausgerüstet.
[0006] Die gesamte Druckschrift zeigt sehr vorteilhafte Anstellstützen bzw. Leitern mit
Anstellstützen, interessante Befestigungsvorrichtungen für die Anstellstützen für
Leitern in Leichtbauweise, und auch wie Anstellstützen als Baukasten besonders für
das Nachrüsten von bestehenden Leitern kommerzialisierbar sind. Die WO94/29561 zeigt
damit, wie die grosse Menge der kurzen Leitern in Bezug auf die Anstellsicherheit
verbessert werden kann. Bei langen Leitern wäre die Anstellsicherheit in noch viel
stärkerem Masse erwünscht. Die Laufräder schliessen jedoch die Übernahme der festen
Anlageflächen aus.
Darstellung der Erfindung
[0007] Der Erfindung wurde nun die Aufgabe gestellt, die Nachteile der Leitern mit Laufrädern
zu beheben und eine Anstellung an geraden Wänden sowie an Innen- und Aussenecken zu
ermöglichen. Es soll ein Leiterkopfsystem entwickelt werden, das alle entsprechenden
Grundanforderungen gewährleisten kann. Der neuen Erfindung wurde insbesondere auch
eine weitere Teilaufgabe gestellt, welche die Benutzerfreundlichkeit verbessert. Es
sind dies z.Bsp. Anstellsicherheit, leichter Anbau an bestehenden oder neuen Leitern,
angenehm in der Anwendung in den bereits geschilderten Situationen, und wenn möglich
auch der leichte Entscheid für die Wahl der spezifisch besseren Lösung.
[0008] Die erfindungsgemässe Leiter ist gemäss einer ersten Ausführungsart dadurch gekennzeichnet,
dass das obere Ende der beiden Holmen mit Laufrädern ein Laufwerk mit einer Aussparung
für ein Ausseneck bilden, wobei die Laufräder im Bereich beider Holmen gegengleich
gerichtete, insbesondere elastische Anlagestellen aufweisen, welche bei Benutzung:
- nach vorne weisende Anlagestellen für ebene Wandflächen sowie
- nach innen weisende Anlagestellen für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlagestellen für Innenecken bilden.
[0009] Die Erfindung betrifft auch einen Leiterkopf mit Laufwerk und ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Leiterkopf mit dem Laufwerk einen U-förmigen Bügel und dadurch das obere
Ende der beiden Holmen mit den Laufrädern ein Laufwerk mit einer Aussparung für ein
Ausseneck bilden, wobei die Laufräder im Bereich beider Holmen gegengleich gerichtete,
insbesondere elastische Anlagestellen aufweisen, welche bei Benutzung:
- nach vorne weisende Anlagestellen für ebene Wandflächen sowie
- nach innen weisende Anlagestellen für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlagestellen für Innenecken bilden.
[0010] Die Erfindung betrifft ferner ein Laufwerk für eine Anstellleiter insbesondere für
Auszugsleitern und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Laufwerk einen U-förmigen
Bügel und das obere Ende der beiden Holmen mit den Laufrädern ein Laufwerk mit einer
Aussparung für ein Ausseneck bilden, wobei die Laufräder im Bereich beider Holmen
gegengleich gerichtete, insbesondere elastische Anlagestellen aufweisen, welche bei
Benutzung:
- nach vorne weisende Anlagestellen für ebene Wandflächen sowie
- nach innen weisende Anlagestellen für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlagestellen für Innenecken bilden.
[0011] Einer der Kernpunkte der neuen Erfindung liegt darin, dass die Laufräder, die bisher
nur für das Auf- und Abrollen des Anstellendes der Leiter verwendbar waren, nun eine
neue Funktion bekommen, nämlich die der Erhöhung der Anstellsicherheit. Überraschenderweise
hat es sich ergeben, dass die Funktion der erfindungsgemässen ausgebildeten Laufräder
vor allem bei langen und ausziehbaren Leitern, aber auch bei Leitern von nur wenigen
Metern Länge die gleiche vorteilhafte Wirkung ergeben, wie die Leiterköpfe gemäss
WO 94/29561 mit festen Anlageflächen. Die Laufräder des Standes der Technik haben
nur dann wirklich einen Sinn, wenn sie an geraden Wandflächen eingesetzt werden. An
Ecken besteht die Gefahr, dass Reibspuren beim Hochziehen gemacht werden, da über
Ecken nicht mehr eine Linienberührung sondern effektiv nur eine Punktberührung der
Kanten der Laufräder möglich ist. Die neue Erfindung erlaubt nun das Leiterhochschieben
ganz unabhängig, ob es sich um eine gerade Wandfläche, ein Inneneck oder ein Ausseneck
handelt. Die Eckanwendung hat sogar entscheidende Vorteile, indem nicht nur das Hochschieben
erleichtert wird, sondern auch das Benutzen an Ecken noch sicherer wird. Eine Leiter
erfindungsgemäss ausgebildet, erlaubt das Hochschieben über die Laufräder ohne irgend
welche Gefahr Schäden zu erzeugen und ist im Einsatz genau so sicher wie eine Leiter
mit festsitzenden Anlageflächen. Die erfindungsgemäss ausgebildeten Laufräder bilden
zu keinem Zeitpunkt eine kantige Anlagestelle. Besonders im Einsatz mit dem Gewicht
des Benutzers bildet sich auch bei den Laufrädern durch die elastische Verformbarkeit
eine kleine Anlagefläche. Eine ganz interessante Lösung konnte ferner gefunden werden,
indem die Leiter im Bereich der oberen Holmenenden Befestigungsstellen für das schnelle
Montieren der Laufräder aufweist, derart, dass wahlweise ein Laufrad oder Stütztatzen
mit festen Anlageflächen montierbar sind. Der Kunde kann sich für das eine oder andere
entscheiden oder später die Leiter von dem einen Konzept auf das andere umrüsten.
Die W094/29561 zeigt festsitzende Anlageflächen. Die neue Erfindung erlaubt nun, die
entsprechenden Vorteile der festsitzenden Anlageflächen auch bei Laufrädern zu nutzen.
Es ist im Stand der Technik auch deshalb nicht möglich, Leitern mit Laufrädern an
Aussenecken anzustellen, da bereits während der Aufstell- bzw. Aufrichtbewegung die
oberste Sprosse und nicht die Laufräder die Ecke kontaktieren würden. In den meisten
Anwendungsfällen kann bzw. darf die klassische Leiter mit Laufrädern gar nicht an
eine Ecke angestellt werden. Die Anstellsicherheit war beim Anlehnen selbst an Innenecken
sehr schlecht.
[0012] Mit ersten Versuchsmodellen konnte bewiesen werden, dass alle Anforderungen mit dem
neuen Systemvorschlag in überraschend hoher Qualität erfüllt werden. Entgegen anfänglichen
Zweifeln, dass die Laufradiösung weniger gut als die Losung mit den unbeweglichen
Anlageflächen sei, konnten diese mittels Testen von je einer Prototype beider Konzepte
vollständig beseitigt werden. Jede Lösung hat eigene spezifische Vorteile, die in
der besonderen Nutzung zum Tragen kommen können. Der Kunde kann sich frei entscheiden,
welche Ausführung für seine besonderen Anwendungen die grössere Zahl von Vorteilen
gibt. Eine Person mit weniger Körperkraft wird z.Bsp. vor allem schätzen, dass seine
Auszugsleiter mit dem Laufrad leichter, direkt an dem betreffenden Gebäudeteil ausgezogen
werden kann, ohne dass Schäden entstehen. Trotzdem hat er die volle Nutzung der Leiter
für ebene Wandflächen und an Ecken. Die unbeweglichen Anlageflächen geben für viele
Benutzer den psychologischen Vorteil der maximalen Sicherheit, weil sich oben nichts
bewegen kann, dies obwohl die praktischen Versuche keine spürbaren Unterschiede zeigten.
[0013] Die Erfindung erlaubt aber noch eine ganze Reihe von weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen.
Der Anstellkopf kann entweder unbewegliche Anlageflächen oder ein Laufrad mit den
Anlagestellen aufweisen, und lösbar an der Wechselstütze fixiert werden. Das bedeutet,
dass entweder die ganze Anstellstütze mit einem Laufrad oder mit unbeweglichen Anlageflächen
oder sogar gemischt ausgebildet ist, oder aber wie bevorzugt vorgeschlagen wird, dass
ein Anstellkopf lösbar an der Wechselstütze befestigbar und gemäss der einen oder
der anderen Variante ausgebildet ist. Besonders bevorzugt wird die Wechselstütze als
biegesteifer Bügel mit zwei gegengleichen Stützrahmen ausgebildet, welche durch eine
parallel zu den Sprossen verlaufende Traverse verbunden sind. Die Wechselstütze fängt
durch die Biegesteifigkeit in sich die Kräfte auf, die sich aus der Anstellung der
Leiter als Reaktionskräfte von den Anlagestellen ergeben. Die Kräfte werden über entsprechend
stabile Laufräder von der einen Holmenseite über den Bügel auf die andere Anlagestelle
übertragen, genau gleich wie in der W094/29561 für feste Anlagestellen beschrieben
ist. Jeder Stützrahmen weist wenigstens eine flächenhafte Rippe auf, zur geschützten
Anbringung von Benutzerhinweissigneten. Die Wechselstütze kann an Holmenadaptern angeschraubt
werden, wobei die Schraubverbindung bevorzugt leicht federnd ausgebildet ist, zur
Abfederung von schlagartigen Einwirkungen. Wenn man den Umgang von Handwerkern mit
Leitern beobachtet, so stellt man hie und da fest, dass dieser sehr rauh sein kann.
Leitern werden manchmal einfach hin- oder auf ein Lastauto hinauf geworfen. Da traditionell
von der Leiter nichts absteht, nimmt man an, dass an der Leiter nichts zerstört werden
kann. Daraus ergibt sich aber eine starke Verkürzung der Lebensdauer der Leiter auf
weniger als 10 Jahre. Da ein rauher Umgang vereinzelt immer vorkommen wird, wird mit
der federnden Verbindung der Leiterkopf und die Verbindung vor einem Bruch gesichert,
dies auch beim Umfallen der Leiter im Sinne einer "Crash-Sicherung". Die Stützrahmen
sowie die Traverse eines Wechselbügels weisen zusammen eine U-Form auf, mit je einer
Befestigungsstelle zu dem Holmen im mittleren Bereich der U-Schenkel. Jeder Stützrahmen
hat ferner eine Befestigungsplatte mit einem Längsschlitz für die Schraubverbindung
an verschieden breiten Leitern. Vorteilhafterweise werden an den Leiterholmen Adapter
angeordnet, die über je zwei Befestigungsklötzchen dem jeweiligen Holmenprofil anpassbar,
fest mit dem Holmen verschraubt werden. Die Befestigungsklötzchen weisen asymmetrisch
angeordnete Gewindelöcher auf, zur Verwendbarkeit in verschiedenen Einschraublagen.
Mit nur einer kleinen Zahl von Einzelteilen können auf diese Weise die Adapter an
nahezu allen Leiterprofilen nachträglich befestigt werden. Bevorzugt werden bei einer
Auszugsleiter an beiden Leiterteilen Holmenadapter angeordnet, damit beide oberen
Holmenenden über entsprechende Anlagestellen mit grösserer Sicherheit an geraden Wandflächen
angestellt werden können.
[0014] Das Anstellende kann als abgewinkelter Stützkopf mit Laufwerk ausgebildet werden,
an welchem die Laufräder drehbeweglich angeordnet sind, wobei der Stützkopf zu den
Holmen einen Winkel im Bereich von etwa 100 bis 120° vorzugsweise von etwa 110° einnimmt.
Der Stützkopf wird als eine, die auftretenden Kräfte abfangende geöffnete Form, insbesondere
als V- oder als U-Form ausgebildet.
[0015] Die Laufräder werden ganz besonders bevorzugt aus einem elastischen Material mit
guten Hafteigenschaften hergestellt und können verschiedene Formen haben z.Bsp. eine
Kugelform, deren Drehachse parallel zu den Sprossen der Leiter verlaufen. Es ist aber
auch möglich, dass jedes Laufrad aus zwei Halbkugeln mit je gemeinsamer Drehachse
ausgebildet ist. Ferner kann jedes Laufrad nur über den Bereich der Anlagestellen
Kugelförmig ausgebildet sein, entsprechend für das Anstellen an geraden Wandflächen,
Innenecken sowie Aussenecken. Eine weitere Möglichkeit liegt darin, dass jedes Laufrad
als Laufradsatz mit beidseits angeordneten Rollen ausgebildet ist, wobei jeder Laufradsatz
über eine, bei Benutzung etwa senkrecht verlaufende Schwenkachse aufweist, damit die
Laufräder der jeweiligen Wanddisposition anpassbar sind.
[0016] Die Erfindung betrifft ferner ein Laufwerk für eine Leiter mit in beiden Holmenbereichen
angeordneten Laufrädern als drehbewegliche Anlagestellen an Wände und ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Laufräder im Bereich beider Holmen je verschieden gerichtete
Anlagestellen aufweisen:
- nach vorne weisende Anlagestellen für ebene Wandflächen
- nach innen weisende Anlagestellen für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlagestellen für Innenecken.
[0017] In der einfachsten Form weist das Laufwerk zwei je doppelkegelstumpfförmige Laufräder,
welche zwei mal 45° einschliessen, mit einem mittleren zylindrischen Abschnitt und
mit einer gemeinsamen Drehachse auf. Es ist aber auch möglich, dass jedem Leiterholmen
je ein Laufradsatz von wenigstens 2 oder 3 Laufräder zugeordnet sind, welche die erfindungsgemässen
gegengleichen Anlagestellen bilden. Die Laufräder des Standes der Technik weisen mehr
oder weniger harte Kunststoff- oder Metallkörper auf. Dadurch entsteht an der geraden
Wand theoretisch eine reine Linienberühung. Die Laufräder gemäss der neuen Erfindung
werden bevorzugt als elastische Kunststoff-Körper, insbesondere als elastische Gummikörper
ausgebildet, welche profilierte Kontaktflächen aufweisen und mit dem Gewicht des Benutzers
eine flächige Anlagestelle ergeben. Durch das gummielastische Verhalten der Laufräder
bildet sich erst unter Belastung eine Abplattung in dem Bereich der Anlagestelle.
Es entsteht anstelle einer Linienberührung eine Anlagefläche, somit eine echte Flächenberührung.
Damit können, besonders wenn die Kontaktfläche noch profiliert ausgebildet ist, Haftwerte
erreicht werden, die zumindest nahezu den Haftwerten der festsitzenden Anlageflächen
gemäss WO 94/29561 entsprechen. Ganz besonders bevorzugt wird das obere Ende der beiden
Holmen mit dem Laufwerk verwindungssteif und mit einer Aussparung für ein Ausseneck
ausgebildet. Die Aussparung lässt genügend Raum frei, damit die oberste Sprosse unter
keinen Umständen die Aussenecke berührt. Gemäss einer weiteren Ausgestaltung wird
das Laufwerk als abgewinkelte Fortsetzung beider Holmen ausgebildet, derart, dass
die Wirkebene der Anlageflächen quer zu den beiden Holmen angeordnet ist, oder im
Falle einer gelenkigen Verbindung in einer Querebene bringbar ist, die zu den Holmen
einen Winkel im Bereich von etwa 100 bis 120°, vorzugsweise von etwa 110° einnimmt.
Sehr vorteilhaft ist es, wenn das Laufwerk als Teil eines Leiterstützkopfes mit einem
V- oder U-förmigen Bügel ausgebildet und über Verbindungsmittel an den Holmen, insbesondere
von Auszugsleitern oder langen Leitern befestigbar ist. Dabei weisen die Verbindungsmittel
für verschieden breite Leitern parallel zu den Sprossen der Leiter verlaufende Überbrückschienen
auf, zur Fixierung in je einer Anlenkstelle bzw. Aussparung der Holmen oder in Ubergangsstücken
zu der Leiter. Ferner ist es möglich, dass die Laufräder direkt an der Aussenseite
von Holmenverlängerungen angeordnet werden, derart, dass das obere Ende der beiden
Holmen mit dem Laufwerk sowie der obersten Sprosse der Leiter eine genügende Aussparung
für ein Ausseneck bilden. Gemäss einer weiteren zweckmässigen Ausgestaltung ist das
Laufwerk als Teil eines U-förmigen, Stützbügels ausgebildet, mit parallel zu den Sprossen
verlaufenden Überbrückschienen sowie einer Rohr- und Laschenverbindung, zum Fixieren
an Übergangsstücken der beiden Holmen der Leiter, oder an den Holmen selbst. Die neue
Erfindung lässt sich somit gleicherweise bei bestehenden Leitern als Nachrüstsatz
anbauen, oder bei Neuleitern direkt integrieren.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0018] Die Erfindung wird nun an Hand von einigen Ausführungsbeispielen mit weiteren Einzelheiten
erläutert. Es zeigen:
die Figur 1 das Anstellen und Ausziehen einer Auszugsleiter;
die Figur 1a ein Laufrad in grösserem Massstab;
die Figuren 1b und 1c schematisch ein erfindungsgemäss ausgebildetes oberes Leiteranstellende
an einem Ausseneck;
die Figur 2 ein ganzer Leiterkopf mit Laufrad, mit Blick von oben;
die Figur 2a ein Laufwerk als Leiterkopf von der Seite betrachtet;
die Figur 3 ein Leiterkopf mit festen Anlageflächen;
die Figur 3a die Seitenansicht der Figur 3 gemäss Pfeil III a;
die Figur 3b eine Ansicht gemäss III der Figur 3a;
die Figur 3c die Verwendung eines Adapters ohne Leiterkopf mit Anlagefläche an einer
ebenen Wand;
die Figur 4 einen Stützrahmen in grösserem Massstab mit Benutzerhinweisen;
die Figur 4a Hinweissignete als Verbote;
die Figur 4b einen Schnitt IV - IV der Figur 4;
die Figuren 5 bis 5c eine Leiter mit voll integriertem Laufwerk bei verschiedenen
Einsätzen;
die figuren 6 und 6a ein Lautwerk mit beidseits je drei Laufrädern;
die Figuren 7 bis 7c verschiedene Ausgestaltungen der Laufräder.
Wege und Ausführung der Erfindung
[0019] Die Figur 1 zeigt das Anstellen einer erfindungsgemässen Auszugsleiter 1 mit einem
Unterteil 100 sowie einem Auszugsteil 101 bzw. das Wegnehmen der Leiter von der Wand,
bei der die Bewegungen im umgekehrten Sinne ablaufen. Beim Anstellen kann die Leiter
1 frei an eine Wand angelehnt werden, wie in C gezeigt ist. Die Person beginnt bei
B das Auszugsteil 101 nach oben zu schieben, wobei die zwei Laufräder 5, 5' die Anlagestellen
bilden und beim Hochziehen auf der Wand abrollen. Bei A ist die Leiter voll ausgezogen
und bereit für die Arbeit, oder aber für den umgekehrten Vorgang, für das Einziehen
des Auszugsteiles 101. Beide Leiterteile bestehen aus je zwei Holmen 2 resp. 2' sowie
einer Anzahl Sprossen 3. Bei einer Auszugsleiter mit Laufräder 5, 5' wird die Leiter
bevorzugt über das obere Anstellende 4 des Auszugsteiles 101 an die Wand angestellt.
Ein Laufrad 5 ist in der Figur 1a in grösserem Massstab dargestellt. Das Laufrad 5
ist mit einer Drehachse 6 drehbeweglich gelagert. Das Laufrad 5 weist eine Profilierung
auf, welche in Bezug auf den Einsatz der Leiter 1 an Ecken die Anstellsicherheit zusätzlich
erhöht. Jedes der Laufräder weist einen mittleren zylindrischen Abschnitt 7 und beidseits
in symmetrischer Lage und je 45° geneigt einen inneren, kegelstumpfförmigen Abschnitt
8 sowie einen äusseren Kegelstumpfförmigen Abschnitt 9 auf. Das Laufrad wird aus weichem,
deformierbarem Gummi oder Kunststoff mit hoher Haftreibung hergestellt. Das Laufrad
5 weist eine Nabe 25 auf und kann in bekannter Bauweise hergestellt sein, etwa wie
bei Rollen für Rollschemmeln und ist mit Halteschrauben 18 gesichert.
[0020] In der Folge wird nun auf die Figuren 1b und 1c Bezug genommen. Am oberen Anstellende
4 sind beidseits Laufräder 5 resp. 5' angeordnet, welche über je eine Drehachse 6,
6' mit dem entsprechenden Holmen 2, 2' um eine gemeinsame Achse 6x drehbeweglich verbunden
sind. Jedes der Laufräder 5, 5' hat je einen mittleren zylindrischen Abschnitt 7,
7' einen inneren kegelstumpfförmigen Abschnitt 8, 8' sowie einen äusseren kegelstumpfförmigen
Abschnitt 9, 9'. In der Figur 1b ist ein Ausseneck 20 dargestellt, wobei die beiden
kegelstumpfförmigen Abschnitte 8, 8' die Anlegestellen 11, 11' bilden. Für den Kräfteverlauf
beim Benutzen der Leiter 1 an Innen- oder Aussenecken wird vollumfänglich auf die
WO94/29561 Bezug genommen. Mit einer dicken strichlierten Linie 12 ist eine Aussparung
markiert, die erlaubt die Leiter an einer Aussenecke 20 anzustellen, ohne dass die
oberste Sprosse 3a auf der Eckkante 20' aufliegt (Distanz A). Bevorzugt wird das ganze
obere Anstellende 4 verwindungssteif ausgebildet, wie mit Doppelstrichen als Versteifungen
bei der obersten Sprosse 3a sowie den beiden Holmenenden 2a und 2a' angedeutet ist,
damit die Reaktionskräfte bei Benutzen an Ecken sicher von der einen auf die andere
Seite übertragen werden.
[0021] Die Figur 2 zeigt eine Ansicht einer Wechselstütze 10r von oben, wobei an der Wechselstütze
wie in Figur 1 resp. 1a zwei Laufräder 5, 5' montiert sind. Beide Laufräder 5, 5'
sind je in einem Stützrahmen 13, 13' gehalten, welche über eine Traverse 19 zu einem
kräftigen, U-förmigen Bügel zusammengefasst sind. Die Figur 2 zeigt die Leiter im
Einsatz an einem Ausseneck 20. Für eine gerade Wandfläche 21, wie strichpunktiert
dargestellt ist, bilden die zylindrischen Abschnitte 7, 7' die Anlagestellen. Im Falle
eines Inneneckes 22 kommen die äusseren Abschnitte 9, 9' zum Einsatz. Als kraftmässige
Querverbindung der beiden Laufräder ist ein biegesteifes Rohr als Traverse 19 vorgesehen,
welches mit den Stützrahmen verschraubt ist. Auch in der Figur 2 weist das Laufrad
5 einen mittleren zylindrischen Abschnitt 7, einen inneren kegelstumpfförmigen Abschnitt
8 sowie einen äusseren kegelstumpfförmiger Abschnitt 9 auf. Das ganze Laufrad 5 ist
über die Drehachse 6 befestigt. In der Figur 2a weist das Laufrad gegenüber der Wand
eine Abplattung 23 auf. Damit die Abplattung beim Leitereinsatz entsteht, wird das
Laufrad aus einem weichen deformierbaren Gummi oder entsprechendem Kunststoff hergestellt.
Durch die Abplattung entsteht aus der Anlagestelle entsprechend den Lösungen der W094/29561
eine Anlagefläche 24, welche eine Hemmwirkung gegen das Abrollen bei Benutzung der
Leiter ergibt.
[0022] Die Figuren 3, 3a, 3b, 3c zeigen eine andere Ausgestaltung, dabei ist anstelle des
Laufwerkes ein Anstellkopf 17 mit festen Anlageflächen 14, 15, 16 resp. 14', 15',
16' ausgebildet, der mittels Halteschrauben 18 an dem Stützrahmen 13, 13' schnell
montierbar ist (Figur 3). Ein Übergangsstück 30 ist fest an dem oberen Ende der Holmen
2, 2' angebracht, und weist für die Benutzung der Leiter ohne die Wechselstütze 10f
einen Formkörper 36 auf. Da die Leiterbreite B von Fabrikat zu Fabrikat unterschiedlich
ist, weist auch der ganze Leiterstützkopf gemäss Figur 3 Überbrückschienen 38 auf,
welche eine sichere Fixierung de- Wechselstütze 10f an verschieden breiten Leitern
erlaubt. Die ganze Wechselstütze 10f selbst ist wie die Wechselstütze 10r und als
U-förmiger Stützbügel ausgebildet. Die Montage bzw. Demontage des Anstellkopfes 17
erfolgt durch Lösen resp. Verbindung zweier Halteschrauben 18. Bei den beiden Beispielen
Figur 2 und Figur 3 sind die Stützrahmen 13 sowie die Traverse 19 identisch ausgebildet.
[0023] In der Folge wird nun auf die Figur 3a Bezug genommen, die eine Wechselstütze 10f
mit einem Anstellkopf 17 mit unbeweglichen Anlageflächen an einer geraden Wand 21
zeigt. Die Wechselstütze 10f ist über je einen Adapter 30 an den Leiterholmen 2, 2'
fest verschraubt. Dazu werden einmalig zwei Befestigungsklötzchen 31, 31' an jeden
Holmen über Schrauben 32 fixiert. Die Befestigungsklötzchen weisen je eine Gewindebohrung
33 auf, in welchen mittels Schrauben 34 die Adapter 30 an dem jeweiligen Holmen 2,
2' verankert werden. Da es die verschiedensten Abmessungen bei den Holmenprofilen
gibt, weist jeder Adapter zur Überbrückung der verschiedenen Profilabmessungen Hph
Schlitze 35 auf, in denen die Schrauben 34 vor dem Anziehen der Schrauben 32 verschoben
werden können. Die Figur 3a zeigt einen Holmen 2, 2' mit grosser Profilhöhe Hph, die
Figur 3c mit kleiner Profilhöhe Hph. An jedem Adapter 30 ist ein Gummizapfen bzw.
Formkörper 36 über eine Verschraubung 37 angebracht und dient als Anlagestelle für
gerade Wandflächen 21, wenn die Leiter ohne die Wechselstütze 10 verwendet wird, wie
in der Figur 3c gezeigt ist. Der Stützrahmen 13 der Wechselstütze hat einen Schlitz
38' (Figur 4) durch den mittels einer Klemmschraube 40 und einem Innengewinde 39 (Figur
3c) in dem Adapter 30 eine Wechselstütze 10r oder 10f in kürzester Zeit an der Leiter
fixiert wird. Zwischen der Klemmschraube 40 und dem Stützrahmen 13 ist eine Federstahlplatte
41 angeordnet, welche beim Anziehen der Klemmschraube 40 verspannt wird. Bei einem
Schlag z.Bsp. in Richtung der Pfeile 42 oder 43 wird dieser durch eine entsprechende
Einfederung der Federstahlplatte 41 abgefangen.
[0024] Die Figur 4, 4a und 4b zeigen einen Stützrahmen 13 in grösserem Massstab. Der Stützrahmen
13 ist durch eine flache Innenrippe 50 verstärkt, an welcher an einer unteren Fläche
51 sowie an einer oberen Fläche 52 Benutzerhinweise 53 resp. 54 (Figur 4a) anbringbar
sind. Es können z.Bsp. auf der einen Fläche 52 Benutzerhinweise und auf der anderen
Fläche 51 Verbotshinweise 54 angebracht werden. Da immer zwei Stützrahmen an einer
Leiter in gegengleicher Anordnung verwendet werden, erhält der Benutzer von oben oder
von unten gesehen je die beiden Hinweise.
[0025] Die Figuren 5 bis 5c zeigen die drei grundsätzlichen Anstellsituationen, welche einzeln
in der Figur 5a an gerader Wand 21 in der Figur 5b an einem Inneneck 22 urd die Figur
5c an einem Ausseneck 20 dargestellt sind. Bei der Lösung gemäss den Figuren 5 bis
5c ist das Laufwerk mit den Laufrädern integrierender Bestandteil der Leiter resp.
ist fest mit dem jeweiligen Holmen verbunden. Das obere Anstellende ist auch hier
zur Übernahme der Querkräfte aus den Eckstellungen ausgebildet.
[0026] In den Figuren 6 und 6a sind anstelle der verschiedenen Abschnitte 7, 8 und 9 drei
unabhängig drehbewegliche Rollen 61, 62, 63 angeordnet. Die Funktion der Rolle 63
entspricht dem inneren kegelstumpfförmigen Abschnitt 8. 62 entspricht 7 und 61 entspricht
9 der Lösung gemäss der Figuren 1 und 2. Die Rollen 61 und 63 sind je um einen Winkel
von 45° zu der Rolle 62 versetzt angeordnet. Die Rolle 63 ist für ein Ausseneck 20,
die Rolle 62 für eine gerade Wand 21 und die Rolle 61 für ein Inneneck 22 vorgesehen.
Die Figur 6a ist eine Ansicht VI der Figur 6 und zeigt nur eine Hälfte des Leiterkopfes
60, was mit der Mittenachse X - X angedeutet ist.
[0027] Die Figur 7 zeigt ein Laufrad, das als volle Kugel 70 ausgebildet ist. Die Figur
7a zeigt Laufräder gebildet aus je zwei Halbkugeln 71. In der Figur 7b sind beim Laufrad
72 nur die benötigten Anlagestellen kugelförmig ausgebildet. In der Figur 7c ist auf
jeder Holmenseite ein je nach Wanddisposition verschwenkbarer Radsatz 73 angeordnet.
1. Leiter, insbesondere Auszugsleiter (1) mit durch Sprossen (3, 3a) verbundenen Holmen
(2, 2'), einem Fussende sowie einem gegenüberliegenden oberen Anstellende (4) mit
einem Laufwerk an dem Laufräder (5, 5') angeordnet sind, welche nach vorne weisende
drehbewegliche Anlagestellen (7) für gerade Wandflächen (21) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass das obere Ende der beiden Holmen (2,2') mit den Laufrädern (5, 5') ein Laufwerk
mit einer Aussparung (12) für ein Ausseneck (20) bilden, wobei die Laufräder (5, 5')
im Bereich beider Holmen (2, 2') gegengleich gerichtete, insbesondere elastische Anlagestellen
aufweisen, welche bei Benutzung:
- nach vorne weisende Anlagestellen (7) für ebene Wandflächen,
- nach innen weisende Anlagestellen (8) für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlagestellen (9) für Innenecken bilden.
2. Leiterkopf mit Laufwerk insbesondere für Auszugsleitern (1) mit durch Sprossen (3,
3a) verbundenen Holmen (2, 2'), einem Fussende sowie einem gegenüberliegenden oberen
Anstellende (4) wobei an dem Laufwerk Laufräder (5, 5') angeordnet sind, welche nach
vorne weisende drehbewegliche Anlagestellen (7) für gerade Wandflächen (21) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Leiterkopf (10) mit dem Laufwerk einen U-förmigen Bügel und dadurch das obere
Ende der beiden Holmen (2,2') mit den Laufrädern (5, 5') ein Laufwerk mit einer Aussparung
(12) für ein Ausseneck (20) bilden, wobei die die Laufräder (5, 5') im Bereich beider
Holmen (2, 2') gegengleich gerichtete, insbesondere elastische Anlagestellen aufweisen,
welche bei Benutzung:
- nach vorne weisende Anlagestellen (7) für ebene Wandflächen,
- nach innen weisende Anlagestellen (8) für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlagestellen (9) für Innenecken bilden.
3. Laufwerk für eine Anstellleiter (1) insbesondere für Auszugsleitern mit durch Sprossen
(3, 3a) verbundenen Holmen (2, 2'), einem Fussende sowie einem gegenüberliegenden
oberen Anstellende (4) wobei an dem Laufwerk Laufräder (5, 5') angeordnet sind, welche
nach vorne weisende drehbewegliche Anlagestellen (7) für gerade Wandflächen (21) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Laufwerk einen U-förmigen Bügel und das obere Ende der beiden Holmen (2,
2') mit den Laufrädern (5, 5') ein Laufwerk mit einer Aussparung (12) für ein Ausseneck
(20) bilden, wobei die die Laufräder (5, 5') im Bereich beider Holmen (2, 2') gegengleich
gerichtete, insbesondere elastische Anlagestellen aufweisen, welche bei Benutzung:
- nach vorne weisende Anlagestellen (7) für ebene Wandflächen,
- nach innen weisende Anlagestellen (8) für Aussenecken und
- nach aussen weisende Anlagestellen (9) für Innenecken bilden.
4. Leiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlagestellen (7, 8, 9) an einem AnstellKopf einer Wechselstütze (10) ausgebildet
sind, wobei wahlweise eine Anstellstütze mit unbeweglichen festen, Anlageflächen (10f)
oder Laufrädern (10r) mit den Anlagestellen einsetzbar ist.
5. Leiter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Anstellkopf entweder unbewegliche Anlageflächen (14, 15, 16) oder Lauträder
mit den Anlagestellen (7, 8, 9) lösbar an der Wechselstütze fixierbar sind.
6. Leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Laufwerk als Wechselstütze (10) mit einem Bügel sowie zwei gegengleichen
Stützrahmen (13, 13') ausgebildet ist, welche durch eine parallel zu den Sprossen
(3, 3a) verlaufende Traverse (19) verbunden sind.
7. Leiter nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Stützrahmen (10) wenigstens eine flächenhafte Rippe (50) aufweist, zur
geschützten Anbringung von Benutzerhinweissigneten (53, 54).
8. Leiter nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wechselstütze (10) an Holmenadaptern (30) anschraubbar ist, wobei die Schraubverbindung
(40, 41) leicht federnd ausgebildet ist, zur Abfederung von schlagartigen Einwirkungen.
9. Leiter nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stützrahmen (10) sowie die Traverse (19) einer Wechselstütze eine U-Form
aufweisen, mit je einer Befestigungsstelle zu den Holmen im mittleren Bereich der
U-Schenkel.
10. Leiter nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede Wechselstütze (10) eine Befestigungsplatte mit einem Längsschlitz (38')
für die Schraubverbindung (40) an verschieden breiten Leitern aufweist.
11. Leiter nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Leiterholmen (2, 2') Adapter (30) mit Befestigungsstellen für eine Wechselstütze
(10) angeordnet sind, welche über je zwei Befestigungsklötzchen (31, 31') dem jeweiligen
Holmenprofil anpassbar fest mit den Holmen (2, 2') verschraubbar sind, wobei die Befestigungsklötzchen
(31, 31') vorzugsweise asymmetrisch angeordnete Gewindelöcher (33) aufweisen zur Verwendbarkeit
in verschiedenen Einschraublagen.
12. Leiter nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Falle einer Auszugsleiter, beide Leiterteile Holmenadapter (30) mit Anlagestellen
(36) für gerade Wandflächen aufweisen.
13. Leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das obere Ende (4) der beiden Holmen (2, 2') mit dem Laufwerk mit einer V-oder
U-förmigen Aussparung (12) für ein Ausseneck (20) ausgebildet ist, wobei die Laufräder
(5, 5') an abgewinkelten, einstückigen, fest oder gelenkig verbunden Fortsetzungen
beider Holmen angeordnet sind, derart, dass die Wirkebene der Anlagestellen quer zu
den beiden Holmen (2, 2') angeordnet ist, die zu den Holmen (2, 2') einen Winkel im
Bereich von etwa 100° bis 120°, vorzugsweise von etwa 110° einnimmt.
14. Leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufräder (5, 5') eine Kugelform aufweisen, deren Drehachse parallel zu den
Sprossen der Leiter verlaufen, wobei entweder jedes Laufrad aus zwei Halbkugeln (70,
71) mit je gemeinsamer Drehachse oder dass jedes Laufrad über den Bereich der Anlagestellen
kugelförmig (70, 71, 72) ausgebildet ist, entsprechend für das Anstellen an gerade
Wandflächen, Innenecken sowie Aussenecken (Figuren 7, 7a, 7c).
15. Laufwerk für eine Leiter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Laufräder (5, 5') in dem Bereich der Aussenseite der Holmen (2, 2') angeordnet
sind, derart, dass das obere Ende der beiden Holmen mit dem Laufwerk sowie der obersten
Sprosse der Leiter eine Aussparung (12) für ein Ausseneck bilden.
1. Ladder, in particular extending ladder (1) with uprights (2, 2') connected by rungs
(3, 3a), a foot end as well as an opposing upper positioning end (4) with running
gear on which there are arranged wheels (5, 5') which form forwardly directed rotatable
contact spots (7) for straight wall faces (21), characterized in that the upper end
of the two uprights (2, 2') with the wheels (5, 5') form running gear with a recess
(12) for an external corner (20), the wheels (5, 5') having diametrically opposed,
in particular resilient contact spots in the region of the two uprights (2, 2'), the
contact spots forming:
- forwardly directed contact spots (7) for plane wall faces,
- inwardly directed contact spots (8) for external corners and
- outwardly directed contact spots (9) for internal corners
during use.
2. Top of a ladder with running gear, in particular for extending ladders (1) with uprights
(2, 2') connected by rungs (3, 3a), a foot end and an opposing upper positioning end
(4), wherein wheels (5, 5') are arranged on the running gear and form forwardly directed
rotatable contact spots (7) for straight wall faces (21), characterized in that the
top of the ladder (10) forms a U-shaped hoop with the running gear and the upper end
of the two uprights (2, 2') with the wheels (5, 5') therefore form running gear with
a recess (12) for an external corner (20), the wheels (5, 5') having diametrically
opposed, in particular resilient contact spots in the region of the two uprights (2,
2'), the contact spots forming:
- forwardly directed contact spots (7) for plane wall faces,
- inwardly directed contact spots (8) for external corners and
- outwardly directed contact spots (9) for internal corners
during use.
3. Running gear for a positionable ladder (1), in particular for extending ladders with
uprights (2, 2') connected by rungs (3, 3a), a foot end and an opposing upper positioning
end (4), wherein wheels (5, 5') are arranged on the running gear and form forwardly
directed rotatable contact spots (7) for straight wall faces (21), characterized in
that the running gear forms a U-shaped hoop and the upper end of the two uprights
(2, 2') with the wheels (5, 5') form running gear with a recess (12) for an external
corner (20), the wheels (5, 5') having diametrically opposed, in particular resilient
contact spots in the region of the two uprights (2, 2'), the contact spots forming:
- forwardly directed contact spots (7) for plane wall faces,
- inwardly directed contact spots (8) for external corners and
- outwardly directed contact spots (9) for internal corners
during use.
4. Ladder according to claim 1, characterized in that the contact points (7, 8, 9) are
formed on a positioning head of an exchangeable support (10), wherein a positioning
support with unmovable fixed contact faces (10f) or wheels (10r) can be used selectively
with the contact spots.
5. Ladder according to claim 4, characterized in that on the positioning head either
unmovable contact faces (14, 15, 16) or wheels can be fixed detachably on the exchangeable
support with the contact spots (7, 8, 9).
6. Ladder according to one of claims 1 to 5, characterized in that the running gear is
designed as an exchangeable support (10) with a hoop and two diametrically opposed
supporting frames (13, 13') connected by a cross bar (19) extending parallel to the
rungs (3, 3a).
7. Ladder according to claim 6, characterized in that each supporting frame (10) has
at least one large area rib (50) for the protected application of imprinted instructions
for use (53, 54).
8. Ladder according to one of claims 6 or 7, characterized in that the exchangeable support
(10) can be screwed on upright adapters (30), the screw connection (40, 41) being
slightly resilient in design for the cushioning of abrupt influences.
9. Ladder according to one of claims 6 to 8, characterized in that the supporting frames
(10) and the cross bar (19) of an exchangeable support have a U-shape with a respective
fastening point to the uprights in the central region of the leg of the U.
10. Ladder according to one of claims 6 to 9, characterized in that each replaceable support
(10) has a fastening plate with a slot (38') for the screw connection (40) to ladders
of various widths.
11. Ladder according to one of claims 6 to 10, characterized in that, on the ladder uprights
(2, 2'), there are arranged adapters (30) with fastening points for an exchangeable
support (10), which adapters (30) can be adjusted to the respective upright profile
via two fastening blocks (31, 31') and can be screwed rigidly to the uprights (2,
2'), the fastening blocks (31, 31') preferably having asymmetrically arranged threaded
holes (33) for use in various screw-in positions.
12. Ladder according to one of claims 6 to 10, characterized in that, in the case of an
extending ladder, both ladder parts have upright adapters (30) with contact spots
(36) for straight wall faces.
13. Ladder according to one of claims 1 to 3, characterized in that the upper end (4)
of the two uprights (2, 2') with the running gear is designed with a V- or U-shaped
recess (12) for an external corner (20), the wheels (5, 5') being arranged on angled,
single-part rigidly connected or articulated projections of the two uprights in such
a way that the plane of action of the contact spots is arranged transversely to the
two uprights (2, 2') which adopts an angle to the uprights (2, 2') in the range of
about 100° to 120°, preferably of about 110°.
14. Ladder according to one of claims 1 to 13, characterized in that the wheels (5, 5')
have a spherical shape of which the axis of rotation extends parallel to the rungs
of the ladder, each wheel either being formed from two hemispheres (70, 71) with a
common axis of rotation in each case or each wheel being spherical (70, 71, 72) in
design over the region of the contact spots, adapted for positioning on straight wall
faces, internal corners and external corners (Figures 7, 7a, 7c).
15. Running gear for a ladder according to claim 3, characterized in that the wheels (5,
5') are arranged in the region of the exterior of the uprights (2, 2') such that the
upper end of the two uprights forms, with the running gear and the uppermost rung
of the ladder, a recess (12) for an external corner.
1. Échelle, en particulier échelle extractible (1), comprenant des montants (2, 2') reliés
entre eux par des barreaux (3, 3a), un pied, ainsi qu'une extrémité supérieure d'appui
(4) opposée, munie d'un dispositif de roulement sur lequel sont montés des galets
de roulement (5, 5'), qui forment des zones d'appui (7) pivotantes, dirigées vers
l'avant, pour des surfaces de mur droites (21), caractérisée en ce que les extrémités
supérieures des deux montants (2, 2') munies des galets de roulement (5, 5') forment
un dispositif de roulement avec un évidement (12) pour un angle mâle (20), les galets
de roulement (5, 5') comportant dans la zone des deux montants (2, 2') des zones d'appui
diamétralement opposées, en particulier flexibles, lesquelles forment en cours de
service :
- des zones d'appui (7) dirigées vers l'avant pour des murs droits,
- des zones d'appui (8) dirigées vers l'intérieur pour des angles mâles, et
- des zones d'appui (9) dirigées vers l'extérieur pour des angles intérieurs.
2. Tête d'échelle munie d'un dispositif de roulement, en particulier pour des échelles
extractibles (1), comprenant des montants (2, 2') reliés entre eux par des barreaux
(3, 3a), un pied, ainsi qu'une extrémité supérieure d'appui (4) opposée, des galets
de roulement (5, 5') étant montés sur le dispositif de roulement, lesquels forment
des zones d'appui (7) pivotantes, dirigées vers l'avant, pour des surfaces de mur
droites (21), caractérisée en ce que la tête d'échelle (10) munie du dispositif de
roulement forme un étrier en U et, de ce fait, les extrémités supérieures des deux
montants (2, 2') munies des galets de roulement (5, 5') forment un dispositif de roulement
avec un évidement (12) pour un angle mâle (20), les galets de roulement (5, 5') comportant
dans la zone des deux montants (2, 2') des zones d'appui diamétralement opposées,
en particulier flexibles, lesquelles forment en cours de service :
- des zones d'appui (7) dirigées vers l'avant pour des murs droits,
- des zones d'appui (8) dirigées vers l'intérieur pour des angles mâles, et
- des zones d'appui (9) dirigées vers l'extérieur pour des angles intérieurs.
3. Dispositif de roulement pour une échelle de pompier (1), en particulier pour des échelles
extractibles (1), comprenant des montants (2, 2') reliés entre eux par des barreaux
(3, 3a), un pied, ainsi qu'une extrémité supérieure d'appui (4) opposée, des galets
de roulement (5, 5') étant montés sur le dispositif de roulement, lesquels forment
des zones d'appui (7) pivotantes, dirigées vers l'avant, pour des surfaces de mur
droites (21), caractérisée en ce que le dispositif de roulement forme un étrier en
U et les extrémités supérieures des deux montants (2, 2') munies des galets de roulement
(5, 5') forment un dispositif de roulement avec un évidement (12) pour un angle mâle
(20), les galets de roulement (5, 5') comportant dans la zone des deux montants (2,
2') des zones d'appui diamétralement opposées, en particulier flexibles, lesquelles
forment en cours de service :
- des zones d'appui (7) dirigées vers l'avant pour des murs droits,
- des zones d'appui (8) dirigées vers l'intérieur pour des angles mâles, et
- des zones d'appui (9) dirigées vers l'extérieur pour des angles intérieurs.
4. Échelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que les zones d'appui (7, 8,
9) sont réalisées sur une tête d'appui d'un support interchangeable (10), permettant
ainsi de monter au choix un support comportant des surfaces d'appui (10f) fixes, immobiles
ou des galets de roulement (10r) avec des zones d'appui.
5. Échelle selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'il est possible de fixer de
manière amovible au niveau de la tête d'appui, sur le support interchangeable, soit
des surfaces d'appui (14, 15, 16) immobiles, soit des galets de roulement avec des
zones d'appui (7, 8, 9).
6. Échelle selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le
dispositif de roulement est conçu en forme de support interchangeable (10) constitué
par un étrier, ainsi que par deux cadres de support (13, 13') diamétralement opposés,
lesquels sont reliés par une traverse (19) parallèle aux barreaux d'échelle (3, 3a).
7. Échelle selon la revendication 6, caractérisée en ce que chaque cadre de support (10)
comporte au moins un renfort (50) formant une surface réservée à la pose protégée
des étiquettes (53, 54) indiquant le mode d'utilisation de l'échelle.
8. Échelle selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le support interchangeable
(10) peut être vissé contre les rallonges des montants (30), l'assemblage vissé (40,
41) étant conçu de manière légèrement flexible, pour former une suspension à ressorts
en cas de manipulations brutales.
9. Échelle selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que les
cadres de support (10), ainsi que la traverse (19) d'un support interchangeable présentent
une forme en U, la zone centrale de la branche du U étant munie d'une zone de fixation
pour chacun avec les montants d'échelle.
10. Échelle selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que chaque
support interchangeable (10) comporte une plaque de fixation munie d'une fente longitudinale
(38') pour permettre un assemblage vissé (40) avec des échelles de différentes largeurs.
11. Échelle selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisée en ce que des
rallonges (30), munies de zones de fixation pour un support interchangeable, sont
disposées contre les montants d'échelle (2, 2'), lesquelles rallonges peuvent être
vissées chacune fermement contre les montants d'échelle (2, 2') par l'intermédiaire
de deux petites cales de fixation (31, 31') pour pouvoir s'adapter à chaque profil
des montants d'échelle, les petites cales de fixation (31, 31') étant munies de trous
taraudés (33), disposés de préférence de manière asymétrique, pour pouvoir être utilisés
dans diverses positions de vissage.
12. Échelle selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisée en ce que,
dans le cas d'une échelle extractible, les deux parties de l'échelle comportent des
rallonges de montants (30) munies de zones d'appui (36) pour des murs droits.
13. Échelle selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les
extrémités supérieures des deux montants d'échelle (2, 2'), munies du dispositif de
roulement, sont conçues avec un évidement (12) en V ou en U pour un angle mâle (20),
les galets de roulement (5, 5') étant disposés sur des prolongements repliés, en une
seule pièce, assemblés de manière fixe ou articulée contre les deux montants d'échelle,
de telle sorte que le plan actif des zones d'appui est disposé transversalement aux
deux montants (2, 2'), qui forme avec les montants (2, 2') un angle compris entre
100° et 120°, de préférence égal à 110° environ.
14. Échelle selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les
galets de roulement (5, 5') ont une forme sphérique et leurs axes de rotation sont
parallèles aux barreaux de l'échelle, chaque galet de roulement étant formé soit par
deux demi-sphères (70, 71) avec un axe de rotation commun, soit chaque galet étant
conçu comme une sphère (70, 71, 72) dans la zone des surfaces d'appui, de manière
appropriée pour poser l'échelle contre des murs droits, des angles mâles, ainsi que
des angles extérieurs (figures 7, 7a, 7c).
15. Dispositif de roulement pour une échelle selon la revendication 3, caractérisé en
ce que les galets de roulement (5, 5') sont montés dans la zone du côté extérieur
des montants d'échelle (2, 2'), de telle sorte que les extrémités supérieures des
deux montants munies du dispositif de roulement, ainsi que les barreaux supérieurs
de l'échelle forment un évidement (12) pour un angle mâle.