[0001] In der Verkehrstechnik stellt die Verwaltung der Platzbelegung von Verkehrsmitteln
mit Fahrgästen ein übliches Problem dar. Dies betrifft insbesondere Verkehrsmittel,
wie z.B. Eisenbahnen und Flugzeuge, bei denen die Fahrgäste für einen längeren Zeitraum
Sitzplätze einnehmen können. Vielfach können derartige Sitzplätze vor dem Antritt
einer Fahrt von den Fahrgästen gebucht werden. Dabei ist es bislang üblich, die Buchung
von Platzbelegungen in Verkehrsmitteln und die Verwaltung dieser Buchungen, insbesondere
deren Änderung und Löschung nach Ablauf einer Fahrt, mit Hilfe von tabellenartigen
Listen vorzunehmen, welche in den Speichern von bevorzugt vernetzten Computern hinterlegt
werden und über daran angeschlossene Monitore und Tastaturen für Bedienpersonal zugänglich
sind.
[0002] Über derartige Monitortabellen können zwar alle mit einer bestimmten Buchung, einem
dazugehörigen Verkehrsmittel und einer bestimmten Fahrt dieses Verkehrsmittels verbundenen
Eingaben insbesondere an einer zur Ausgabe und Bezahlung von Fahrkarten für Verkehrsmittel
vorgesehen Stelle vorgenommen werden, z.B. einem Fahrkartenschalter. Doch ist eine
Übersicht z.B. über die aktuelle Gesamtbelegung eines Verkehrsmittels und z.B. eine
Übersicht über die Belegungsverteilung im Verkehrsmittel nur schwierig mit tabellenartigen
Listen herstellbar. Diese Übersicht wird weiter dadurch erschwert, daß in modernen
Verkehrsmitteln die Sitzplätze vielfach nicht mehr regelmäßig angeordnet sind. Vielmehr
werden die Sitzplätze zunehmend unter Berücksichtigung von zusätzlichen Randbedingungen,
wie z.B. bestimmten Nutzungen, Ergonomie, Sicherheitsaspekten und Designanforderungen,
im Inneren von Verkehrsmitteln verteilt gruppiert und positioniert. Hierdurch wird
ein Überblick über den aktuellen und zukünftigen Belegungsgrad der Plätze in einem
Verkehrsmittel bzw. einem Teil desselben, z.B. dem Waggon eines Zuges, sowohl für
das im Verkehrsmittel tätige Personal wie auch für neue Fahrgäste, welche das Verkehrsmittel
betreten haben und auf der Suche nach einem Sitzplatz sind, erheblich erschwert.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine übersichtlich strukturierte und somit
leicht bedienbare graphische Bedieneinrichtung zur Anzeige- und/oder Steuerung der
Belegung von Plätzen in einem Verkehrsmittel anzugeben, welche sowohl für das Personal
des Verkehrsmittels als auch für Fahrgäste einfach und fehlerfrei handhabbar ist.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst mit einer graphischen Bedieneinrichtung gemaß dem Anspruch
1. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0005] Die Erfindung wird an Hand von in den nachfolgend kurz angeführten Figuren dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei zeigt
- FIG 1:
- eine beispielhafte erste Bildschirmbedienmaske gemäß der Erfindung, womit in Form
einer graphischen Übersicht die Platzbelegung in einem Verkehrsmittel zumindest anzeigbar
ist,
- FIG 2:
- eine beispielhafte zweite Bildschirmbedienmaske gemäß der Erfindung, womit in Form
einer graphischen Übersicht den jeweils eine Gruppe bildenden Plätzen in einem Verkehrsmittel
jeweils ein Signal- und Steuerfeld zugeordnet ist,
- FIG 3:
- eine beispielhafte dritte Bildschirmbedienmaske gemäß der Erfindung, womit die Details
der Belegung eines Sitzplatzes tabellarisch anzeigbar und gegebenenfalls änderbar
sind.
[0006] Die erfindungsgemäße graphische Bedieneinrichtung dient zur Anzeige- und/oder Steuerung
der Belegung von Plätzen in einem Verkehrsmittel, insbesondere den Sitzplätzen in
einem Zug. Sie weist dabei einen Computer und mindestens einen davon angesteuerten
Monitor auf, welcher zumindest zur Anzeige von graphischen Bildschirmbedienmasken
dient. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Standardkonfiguration aus einem Computer
mit einem angeschlossenen Monitor in den Figuren nicht dargestellt. Die graphischen
Bildschirmbedienmasken der Erfindung sind bevorzugt nach dem insbesondere von den
Personalcomputern bekannten sogenannten Windows-Standard gestaltet und entsprechend
mit bekannten Elementen, wie z.B. einer sogenannten Computermaus, bedienbar.
[0007] In Figur 1 ist beispielhaft eine erste Bildschirmbedienmaske 9 dargestellt, welche
gemäß der Erfindung gestaltet ist. Diese Maske ist beispielhaft in drei, annähernd
vertikal nebeneinander liegende Bereiche 2, 4 und 5 aufgeteilt. Der erste Bereich
2 der Bildschirmbedienmaske dient zur Ausgabe von anwählbaren Steuerfeldern, über
welche die Sitzplatzbelegung, insbesondere nach den Wagen eines Zuges gruppiert, mit
Hilfe von graphischen Bedienmitteln angezeigt und bedient werden kann. Im Beispiel
der Figur 2 ist dieser Bereich am rechten Rand der Monitoranzeige liegend angeordnet.
Der zweite Bereich 4 der Bildschirmbedienmaske 9, welcher im Beispiel der Figur 1
am linken Rand der Monitoranzeige angeordnet ist, dient zur Ausgabe von allgemeinen
Meldungen, welche den Inhalt der aktuellen Bildschirmbedienmaske betreffen. Schließlich
dient ein dritter Bereich 5 der Bildschirmbedienmaske 9, welcher im Beispiel der Figur
1 zwischen den beiden ersten Bereichen annähernd in Mitte der Monitoranzeige angeordnet
ist, zur Ausgabe von weiteren anwählbaren Steuerfeldern, womit eine Aktivierung bzw.
Deaktivierung von Steuer- bzw. Meldefunktionen des Computers oder von weiteren, insbesondere
unterlagerten Bildschirmbedienfeldern möglich ist.
[0008] Erfindungsgemäß weist der erste Bereich 2 der ersten Bildschirmbedienmaske 9 bedienbare
und den jeweiligen Plätzen im jeweiligen Verkehrsmittel zugeordnete Signal- und Steuerfelder
14, 15, 20 auf, welche in der Bildschirmbedienmaske 9 entsprechend der Anordnung der
Plätze im Verkehrsmittel graphisch positioniert sind und die deren Belegungsstatus
anzeigen.
[0009] Im Beispiel der Figur 1 ist die Anordnung der Signal- und Steuerfelder für die belegten
bzw. nicht belegten Sitzplätze vorteilhaft in Form einer Graphik 10, welche einer
Draufsicht auf die Sitzplatzanordnung in einem Waggon eines Zuges entspricht, dargestellt.
So weist die Graphik 10 z.B. einen Wagenkopf 17, ein Wagenende bzw. einen Durchgang
für einen Nachbarwagen 18, einen Sanitärbereich 19, einen Türenbereich 16 und ein
Gepäckabteil 13 auf. Ferner sind die Sitzplätze einzeln oder in Gruppen angeordnet.
Erfindungsgemäß ist nun in dieser Graphik für jeden Sitz ein Feld vorhanden, welches
desweiteren als Steuer- und Signalfeld bezeichnet wird. Über diese kann zum einen
der Belegungsstatus des jeweiligen Sitzes z.B. über eine Farbansteuerung der Signal-
und Steuerfelder visualisiert werden. Beispielsweise kann ein grünes Steuer- und Signalfeld
einen freien und ein rotes Steuer- und Signalfeld einen belegten Sitz anzeigen. Selbstverständlich
sind auch andere Visualisierungsarten einsetzbar. So kann z.B. durch eine blinkende
Anzeige die Nichtbelegung eines Sitzes für neu zugestiegene Fahrgäste angezeigt werden.
[0010] Im Beispiel der Figur 1 sind z.B. durch das Bezugszeichen 15 Steuer- und Signalfelder
für z.B. Einzelsitze, durch das Bezugszeichen 14 Steuer- und Signalfelder für z.B.
vierfach Sitzgruppen und durch das Bezugszeichen 20 Steuer- und Signalfelder für z.B.
zweifach Sitzgruppen symbolisiert. Vorteilhaft verfügt die erfindungsgemäße Bedieneinrichtung
über Mittel zur graphischen Bedienung von Bildschirmbedienmasken, z.B. eine sogenannte
Computermaus. Hiermit kann der Belegungsstatus eines jeden Platzes im Verkehrsmittel
durch Aktivierung des dazugehörigen Signal- und Steuerfeldes angezeigt und/oder verändert
werden. Im Beispiel der Figur 1 ist das Positionssymbol 27, d.h. der sogenannte Cursor,
einer zur graphischen Bedienung der Bildschirmbedienmaske 9 dienenden sogenannten
Computermaus dargestellt. Dieser weist auf das Signal- und Steuerfeld 15, welches
durch Aktivierung von Tasten an der Computermaus ausgewählt werden. Gegebenenfalls
kann auch der Belegungsstatus eines Platzes durch eine entsprechend autorisierte Person
mit dem graphischen Bedienmittel aktualisiert werden.
[0011] Bei einer weiteren Ausführung der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung weisen die
Bildschirmbedienmasken anwählbare Steuerfelder auf, womit der Belegungsstatus der
Plätze bezüglich zurückliegender bzw. bevorstehender Streckenabschnitte des Verkehrsmittels
in der jeweiligen Bildschirmbedienmaske anzeigbar ist. Im Beispiel der Figur 1 sind
hierzu Steuerfelder 22 vorhanden. Über ein zusätzliches Meldefeld 21 im ersten Bereich
2 der Bildschirmbedienmaske 9 kann der Streckenabschnitt ausgegeben werden, den der
Zug aktuell befährt, im Beispiel ist die der

Aktuelle Streckenabschnitt" zwischen den Orten

Würzburg 〈----〉 Fulda". Die für diesen Streckenabschnitt belegten und/oder freien
Plätze des Zuges werden in der darunter befindlichen Graphik 10 bevorzugt durch eine
entsprechende Farbansteuerung der dazugehörigen Signal- und Steuerfelder angezeigt.
[0012] Die anwählbaren Steuerfeldes des dritten Bereiches 5 dienen zur Aktivierung bzw.
Deaktivierung von in der Regel übergeordneten Steuer- bzw. Meldefunktionen des Computers.
So kann mit dem Steuerfeld 6 eine zweite, insbesondere unterlagerte Bildschirmbedienmaske
aktiviert werden, welche die Bezeichnung

Sitzreservierung F2" trägt. Ein Beispiel für eine derartige Bildschirmbedienmaske
ist in der Figur 3 dargestellt und wird nachfolgend noch näher erläutert werden. Über
ein weiteres anwählbares Steuerfeld 26 kann ein nicht dargestelltes

Hilfemenü" aktiviert werden, woraus in Form eines Auskunftssystems Bedienungshinweise
für einen Benutzer abrufbar sind. Über ein anwählbares Steuerfeld 7 kann ein

Hauptmenü F11" aktiviert werden. Ein Beispiel für eine derartige Bildschirmbedienmaske
ist in der Figur 2 dargestellt und wird nachfolgend noch näher erläutert werden. Schließlich
kann über ein anwählbares Steuerfeld 8

Beenden F12" eine Bedienung oder das die Bildschirmanzeigen betreibende Computerprogramm
beendet werden kann. Desweiteren kann über das Steuerfeld 11

vorheriger Wagen F9" und über das Steuerfeld 12

nächster Wagen F9" eine Umschaltung des Anzeigeinhalts der in Figur 1 dargestellten
Bildschirmbedienmaske 9 derart erreicht werden, daß die zu benachbarten Wägen gehörigen
und die belegten oder freien Sitzplätze anzeigenden Graphiken 10 im Bereich 2 zur
Anzeige gebracht werden.
[0013] Vorteilhaft sind alle zur Anzeige vorgesehenen Daten der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung,
insbesondere der aktuelle Belegungsstatus der Plätze des Verkehrsmittels, in einem
Speicher des Computers hinterlegt. Über ein vom Computer bearbeitetes Anwenderprogramm
werden dann die Signal- und Steuerfelder 14, 15, 20 der Plätze in der Bildschirmbedienmaske
9 abhängig vom aktuellen, im Speicher enthaltenen Wert des Belegungsstatus des dazugehörigen
Platzes ansteuert.
[0014] Bei einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bedieneinrichtung
sind in ersten Bildschirmbedienmasken, welche dem Typ der im Beispiel der Figur 1
dargestellten Bildschirmbedienmasken 9 entsprechen, die zu Gruppen von Plätzen in
einem Verkehrsmittel gehörigen bedienbaren Signal- und Steuerfelder 14, 15, 20 zusammengefaßt.
Als Gruppe können dabei insbesondere die zu den Wagen oder Anteilen eines Zuges, eines
Flugzeuges, eines Schiffes oder dergleichen gehörigen Plätze zusammengefaßt werden.
Vorteilhaft ist nun in bevorzugt einer weiteren, zweiten Bildschirmbedienmaske jeder
Gruppen von Plätzen eines Verkehrsmittels ein bedienbares Signal- und Steuerfelder
3 wiederum in einer der Position der jeweiligen Gruppe im Verkehrsmittel entsprechenden
Anordnung zugeordnet. Über eine Bedienung des dazugehörigen Signal- und Steuerfeldes
ist die zu dieser Gruppe gehörige erste Bildschirmbedienmaske aktivierbar. Dies soll
nachfolgend am Beispiel der Figuren 1 und 2 näher erläutert werden, welche eine Anwendung
der Erfindung bei der Platzbelegung in einem Zug betrifft.
[0015] In Figur 2 ist beispielhaft eine Bildschirmbedienmaske 1 vom zweiten Typ dargestellt.
Diese enthält in dessen erstem Bereich 2 für jede Gruppe von Plätzen eines beispielhaften,
aus den Wagen 1 bis 8 bestehenden Zuges ein eigenes, anwählbares Steuerfeld. Wird
eines dieser Steuerfelder, z.B. das Steuerfeld 3 (

Wagen 8") mit einem graphischen Bedienmittel aktiviert, z.B. mit dem Positionszeiger
27 (Cursor) einer Computermaus, so kann die dazugehörige Bildschirmbedienmaske vom
Typ 1 aktiviert und vom Computer auf dem Monitor zur Anzeige gebracht werden. Die
zum Steuerfeld 3 des Zugwagens 8 gehörige erste Bildschirmbedienmaske 9 entspricht
der bereits an Hand der Figur 1 erläuterten Maske. Dementsprechend werden im zweiten
Bereich 4 der Bildschirmbedienmaske 1 von Figur 2 die allgemeine Meldung

Reservierung : Wagenauswahl" und im zweiten Bereich 4 der Bildschirmbedienmaske 9
von Figur 1 die allgemeine Meldung

Reservierung : Wagen 8" ausgegeben. Die im dritten Bereich 5 der Bildschirmbedienmaske
2 von Figur 2 enthaltenen anwählbaren Steuerfelder entsprechen weitgehend den bereits
am Beispiel der Figur 1 erläuterten Steuerfeldern. Das Steuerfeld 6 hat in Figur 1
die Beschriftung

Wagenreservierung F2", worüber in der gleichen Weise wie mit dem Positionszeiger 27
eines graphischen Bedienmittels die zu einem ausgewählten Wagen gehörige Bildschirmbedienmaske
von dem in Figur 1 dargestellten Typ aktiviert werden kann.
[0016] Wie bereits erläutert, kann durch Bedienung eines der Signal- und Steuerfelder 14,
15, 20 in Figur 1 eine dritte, dem jeweiligen Platz im Verkehrsmittel direkt zugeordnete
Bildschirmbedienmaske abgerufen werden kann. In Figur 3 ist eine derartige Bildschirmbedienmaske
23 beispielhaft dargestellt.
[0017] Diese weist im zweiten Bereich 4 die maskenspezifische Meldung

Reservierung :, Wagen : 8, Sitzplatz 15" auf, und stellt somit die Bildschirmbedienmaske
vom dritten Typ dar, welche zu dem in Figur 1 mit dem Positionszeiger 27 eines graphischen
Bedienmittels aktivierten Signal- und Steuerfeld des Platzes 15 gehört. Im ersten
Bereich 2 der Bildschirmbedienmaske 23 wird eine bevorzugt tabellarische Übersicht
über die Details der Reservierung eines bestimmten Platzes ausgegeben.
[0018] Gemäß einer weiteren, in den Figuren 1 bis 3 bereits berücksichtigten Ausführungsform
der Erfindung weist die Bedieneinrichtung zusätzliche Mittel zur bevorzugt automatischen
Erfassung des aktuellen Streckenabschnitts des Verkehrsmittels auf. Diese sind mit
dem Computer verbunden, so daß dieser die Anzeige des Belegungsstatus der Plätze im
Verkehrsmittel auf den Bildschirmbedienmasken 9, 1, und 23 derart steuern kann, daß
der zum aktuellen Streckenabschnitt des Verkehrsmittels gehörige Belegungsstatus der
Plätze aus dem Speicher abgerufen und auf dem Monitor angezeigt wird.
[0019] So weist z.B. die erste Bildschirmbedienmaske 9 im Beispiel der Figur 1 anwählbare
Steuerfelder 22 auf, womit der Belegungsstatus der Plätze bezüglich zurückliegender
bzw. bevorstehender Streckenabschnitte des Verkehrsmittels in der darunter befindlichen
Grafik des jeweils ausgewählten Wagens anzeigbar ist. Die erste Bildschirmbedienmaske
9 von Figur 1 stellt somit eine sogenannte

streckenabschnittsbezogene Wagenreservierungsanzeige" dar. In der gleichen Weise entspricht
die dritte Bildschirmbedienmaske 23 im Beispiel der Figur 3 einer streckenabschnittsbezogenen
Platzreservierungsanzeige. Vorteilhaft wird im Meldefeld 24 im ersten Bereich 2 der
Bildschirmbedienmaske 23 die Reservierung eines ausgewählten Platzes, im Beispiel
des Sitzplatzes 15 im Wagen 8, bezüglich jedes Streckenabschnitts des Zuges angezeigt.
Über weitere anwählbare Steuerfeld 25 im ersten Bereich 2 kann die Reservierung eines
ausgewählten Platzes wiederum streckenabschnittsweise gelöscht werden. Andererseits
können natürlich weitere, streckenabschnittsbezogene Informationen zur ausgegeben
werden, z.B. der Name des Fahrgastes, der einen Platz für einen oder mehrere Streckenabschnitte
belegt hat.
1. Graphische Bedieneinrichtung zur Anzeige- und/oder Steuerung der Belegung von Plätzen
in einem Verkehrsmittel, insbesondere den Sitzplätzen in einem Zug, mit einem Computer
und mindestens einem davon angesteuerten Monitor, welcher zumindest zur Anzeige von
ersten Bildschirmbedienmasken (9) dient, die bedienbare und den jeweiligen Plätzen
im Verkehrsmittel zugeordnete Signal- und Steuerfelder (14,15,20) aufweisen, welche
in der Bildschirmbedienmaske (9) entsprechend der Anordnung der Plätze im Verkehrsmittel
positioniert sind und die deren Belegungsstatus anzeigen (Figur 1).
2. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Computer einen Speicher aufweist, in
dem der Belegungsstatus der Plätze des Verkehrsmittels hinterlegt ist, und der die
Signal- und Steuerfelder (14,15,20) der Plätze in der Bildschirmbedienmaske (9) abhängig
vom Wert des Belegungsstatus des dazugehörigen Platzes ansteuert.
3. Bedieneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Anzeige des aktuellen Belegungsstatus
der Plätze des Verkehrsmittels durch eine Farbansteuerung der Signal- und Steuerfelder
(14,15,20) der ersten Bildschirmbedienmaske (9) durch den Computer bewirkt wird.
4. Bedieneinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei Mittel (27) zur
graphischen Bedienung von Bildschirmbedienmasken vorhanden sind, und hiermit der Belegungsstatus
eines Platzes im Verkehrsmittel durch Aktivierung des dazugehörigen Signal- und Steuerfeldes
(14,15,20) anzeig- und/oder änderbar ist.
5. Bedieneinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei
a) in ersten Bildschirmbedienmasken (9) die zu Gruppen von Plätzen in einem Verkehrsmittel,
insbesondere zu den Wagen eines Zuges, gehörigen bedienbaren Signal- und Steuerfelder
(14,15,20) zusammengefaßt sind, und
b) in einer zweiten Bildschirmbedienmaske (1) jeder Gruppen von Plätzen des Verkehrsmittels,
insbesondere den Wagen eines Zuges, ein bedienbares Signal- und Steuerfelder (3) in
einer der Position der jeweiligen Gruppe im Verkehrsmittel entsprechenden Anordnung
zugeordnet ist (Figur 2) und die zu dieser Gruppe gehörige erste Bildschirmbedienmaske
(9) durch Bedienung des dazugehörigen Signal- und Steuerfeldes (3) aktivierbar ist.
6. Bedieneinrichtung nach Anspruch 5, wobei die ersten Bildschirmbedienmasken (9) anwählbare
Steuerfelder (11,12) aufweisen, womit die bezüglich der aktuellen Anzeige einer der
ersten Bildschirmbedienmasken (9) jeweils benachbarten Gruppen von Plätzen im Verkehrsmittel
gehörigen ersten Bildschirmbedienmasken (9,1,23) anzeigbar sind.
7. Bedieneinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei Mittel (27) zur
graphischen Bedienung von Bildschirmbedienmasken vorhanden sind, und hiermit durch
Aktivierung des dazugehörigen Signal- und Steuerfeldes (14,15,20) eine dritte, dem
jeweiligen Platz im Verkehrsmittel direkt zugeordnete Bildschirmbedienmaske (23) abgerufen
werden kann (Figur 3).
8. Bedieneinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei Mittel zur Erfassung
des aktuellen Streckenabschnitts des Verkehrsmittels vorhanden und mit dem Computer
verbunden sind, und dieser die Anzeige des Belegungsstatus der Plätze im Verkehrsmittel
auf den Bildschirmbedienmasken (9, 1, 23) derart steuert, daß der zum aktuellen Streckenabschnitt
des Verkehrsmittels gehörige Belegungsstatus der Plätze angezeigt wird.
9. Bedieneinrichtung nach Anspruch 8, wobei die Bildschirmbedienmasken (9, 1, 23) anwählbare
Steuerfelder (22) aufweisen, womit der Belegungsstatus der Plätze bezüglich zurückliegender
bzw. bevorstehender Streckenabschnitte des Verkehrsmittels in der jeweiligen Bildschirmbedienmaske
(9, 1, 23) anzeigbar ist.