(57) Bei einem Justierverfahren für einen thermischen Überlastauslöser mit einer Anzahl
von Bimetallstreifen (1) in einem mechanischen Abgriffsystem (2), das unter Bildung
eines Auslöseabstands (y) mit einem Auslösemechanismus (3) in Wirkverbindung steht,
wird eine Drehbewegung oder eine Linearbewegung in eine Abstandsänderung (Δy) umgesetzt.
Um eine besonders einfache und zuverlässige Justierung zu ermöglichen, werden innerhalb
eines nutzbaren Skalenbereichs (a,a') ein Toleranzausgleich durch Bewegung in eine
Richtung und eine Auslösestromeinstellung durch Bewegung in die andere Richtung vorgenommen.
Beide Einstellungen erfolgen mit dem gleichen in Form entweder eines Exzenters, eines
Schnecken- bzw. Schraubengewindes oder eines Hebels ausgebildeten Ausgleichselement
(9, 9'), dessen Skalenbereich (a, a') in einen einzigen Teilbereich (c, c') für die
den Toleranzausgleich und in einen weiteren Teilbereich (b, b') für die Stromeinstellung
unterteilt ist.
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