[0001] Die Erfindung betrifft ein Lichtsignalgerät mit einem Sockelteil und mit einem in
das Sockelteil einsetzbaren Lampenelement.
[0002] Für bekannte Lichtsignalgeräte dieser Art werden verschiedenartige Lampenelemente
verwendet. Insbesondere handelt es sich dabei um Glimmlampenelemente und um Glühlampenelemente.
Die Sockelteile, welche die Fassungen für die Lampenelemente bilden, können in geeigneter
Weise für die Aufputz- oder für die Unterputzmontage ausgebildet sein. Bei der Aufputz-Montage
werden die Sockelteile mit den Lampenelementen bekanntermaßen von einer aufsetzbaren
Abdeckhaube überdeckt, bei der Unterputzmontage in einer Dose aufgenommen. Je nach
der Größe und Art des Lampenelementes kommen unterschiedliche Sockelteile zum Einsatz.
Jedes Lichtsignalgerät bedarf auf diese Weise eines auf sein Lampenelement abgestimmten
Sockelteiles, und jedes Sockelteil weist eine begrenzte Anwendbarkeit, nämlich die
für das jeweils passende Lampenelement auf.
[0003] Sockelteile für die Aufputz- oder Unterputzmontage kommen auch in anderen elektrischen
Installationsgeräten, wie beispielsweise in Schaltern, zur Anwendung. So wird in der
DE-A- 41 35 208 ein elektrisches Installationsgerät mit einem aus Isolierstoff gefertigten
Gehäuse beschrieben. Das Gehäuse besitzt einen Sockel (Schalterunterteil) und ein
lösbar damit verbindbares Schalteroberteil. Im Gehäuse sind schraubenlose Kontakte
untergebracht. Diesen Kontakten sind Lösehebel zugeordnet. Ferner ist in einem Lagerteil
des Schalteroberteiles wenigstens eine Schaltwippe schwenkbar gelagert. Die Schaltwippe
ist ihrerseits lösbar mit einem Betätigungsglied kuppelbar. Das elektrische Installationsgerät
kann wahlweise als Ausschalter, Aus-Kontrollschalter, Tastschalter, Wechselschalter,
Wechseltastschalter, Serienschalter oder Kreuzschalter ausgebildet sein. Für sämtliche
Ausführungsformen ist ein Gehäuse vorgesehen, das einen einheitlichen Sockel hat.
Im Inneren des Sockels werden wahlweise ein oder mehrere von insgesamt fünf Kontakten
eingesetzt. Ferner sind im Sockel Kontaktwippen untergebracht. Die Seitenwände des
Sockels weisen Rastnasen auf, mit denen wahlweise ein Unterputz-Schalteroberteil oder
ein Aufputz-Schalteroberteil gekuppelt werden können. Bei der bevorzugten Ausführungsform
ist der Sockel ein einstückiger, kastenförmiger Isolierkörper, der in seinem Inneren
mehrere, vorzugsweise vier Kammern aufweist. Die Kammern dienen der Unterbringung
von einem oder mehreren der fünf Kontakte. Neben den Kammern sind Freiräume zur Unterbringung
der Kontaktwippen angeordnet.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lichtsignalgerät der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, das sich bei universeller Verwendbarkeit für verschiedenartige
Lampenelemente und Eignung für Aufputz- und Unterputz-Montage durch vereinfachte und
kostenverminderte Herstellungsweise sowie Montierbarkeit auszeichnet.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß als Sockelteil ein aus Isolierstoff
gefertigtes, aus einem Unterteil und einem lösbar damit verbindbaren Oberteil bestehendes
Gehäuse vorgesehen ist. Das Gehäuse weist dabei Kammern auf, die mit mindestens zwei
Kontakten bestückt sind. Das Oberteil des Gehäuses weist mindestens zwei Durchführungsöffnungen
auf. Zur Aufnahme des Lampenelementes ist ein Lampeneinsatzteil mit Kontaktelementen
vorgesehen, und im Montagezustand ist das Lampeneinsatzteil mit dem Sockelteil lösbar
verbunden, wobei die Kontaktelemente des Lampeneinsatzteiles die Durchführungsöffnungen
im Oberteil des Gehäuses durchgreifen und die in den Kammern befindlichen Kontakte
permanent berühren.
[0006] Die Erfindung ermöglicht es in vorteilhafter Weise, das oben beschriebene, aus der
DE-A- 41 35 208 bekannte Schaltergehäuse im Sinne des sogenannten Baukastenprinzips
als Sockelteil für ein Lichtsignalgerät zu benutzen. Daher wird im weiteren auf die
genannte Schrift in vollem Umfang Bezug genommen. Für den Aufbau des erfindungsgemäßen
Lichtsignalgerätes können die nicht benötigten Teile des bekannten elektrischen Installationsgerätes,
wie Schalt- und Kontaktwippen oder überzählige Kontakte, entfallen. Ein einziges in
erfindungsgemäßer Weise uniform ausgebildetes Sockelteil kann nicht nur universell
für verschiedenartige Lampenelemente, sondern auch zur Herstellung von Schaltern verwendet
werden. Die Erfindung ordnet sich so in vorteilhafter Weise unter Verwendung mehrfach
nutzbarer Bausteine in ein breites Fertigungsspektrum elektrischer Installationsgeräte
ein. Außerdem ist die Eignung für Aufputz- und Unterputz-Montage gegeben. Das erfindungsgemäße
Lichtsignalgerät zeichnet sich durch eine äußerst einfache und damit zeit- und kostensparende
Montierbarkeit aus und ist hinsichtlich seiner Einzelteile in einfacher Weise herstellbar.
[0007] So ist es beispielsweise möglich, daß das Lampenelement und das Lampeneinsatzteil
eine vormontierbare Einheit bilden. Obwohl in verschiedenen, derartigen vormontierten
Einheiten Lampenelemente unterschiedlicher Art vorgesehen sein können, sind die Einheiten
gegeneinander in einfacher Weise austauschbar und werden so ebenfalls zu universell
nutz- und mit dem Sockelteil kombinierbaren Bausteinen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen
sowie der folgenden Beschreibung enthalten.
[0009] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels soll
im folgenden die Erfindung näher erläutert werden. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung der Hauptbestandteile eines erfindungsgemäßen
Lichtsignalgerätes,
- Fig. 2
- teilweise im Schnitt, eine Vorderansicht eines Lampeneinsatzteiles eines erfindungsgemäßen
Lichtsignalgerätes,
- Fig. 3
- teilweise im Schnitt, eine Seitenansicht des Lampeneinsatzteiles aus Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das in Fig. 2 und 3 dargestellte Lampeneinsatzteil,
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Lichtsignalgerätes aus Fig. 1 im
Montagezustand,
- Fig. 6
- eine geschnittene Seitenansicht des erfindungsgemäßen Lichtsignalgerätes aus Fig.
5.
[0010] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit den gleichen
Bezugszeichen versehen, so daß sie in der Regel auch jeweils nur einmal beschrieben
werden.
[0011] Wie sich aus den Fig. 1 und 5 ergibt, die perspektivische Gesamtdarstellungen eines
erfindungsgemaßen Lichtsignalgerätes zeigen, sind dessen Hauptteile ein Sockelteil
1 und ein Lampeneinsatzteil 2. Fig. 1 Zeigt diese beiden Hauptteile in Explosionsdarstellung,
während Fig. 5 den Montagezustand veranschaulicht. Im Lampeneinsatzteil 2 befindet
sich ein Lampenelement 3. Das Lampenelement kann beispielsweise eine Glüh- oder eine
Glimmlampe sein. wie der obere Teil von Fig. 1 zeigt, bildet das Lampenelement 3 mit
dem Lampeneinsatzteil 2 eine vormontierte Einheit, die in einfacher Weise lösbar,
insbesondere rastend, mit dem Sockelteil 1 verbunden werden kann, wie dies Fig. 5
zeigt.
[0012] Das Sockelteil 1 ist ein aus Isolierstoff gefertigtes, aus einem Unterteil 4 und
einem lösbar damit verbindbaren Oberteil 5 bestehendes Gehäuse. Das Gehäuse 1 weist
Kammern 6 auf, die in der in Fig. 6 gezeigten Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen
Lichtsignalgerätes zu sehen sind. Das in der Ausführung dargestellte Gehäuse 1 besitzt
vier Kammern 6. Die Anzahl der Kammern 6 kann jedoch bedarfsweise auch kleiner oder
größer sein. Die Kammern 6 sind für den elektrischen Anschluß des Lampenelementes
3 mit zwei Kontakten 7 bestückt, von denen ein Kontakt 7 in der in Fig. 6 im Sockelteil
1 rechts dargestellten Kammer 6 zu sehen ist. Oberteil 5 des Gehäuses 1 weist zwei
Durchführungsöffnungen 8 auf. Diese Durchführungsöffnungen 8 dienen für das Lampeneinsatzteil
2. Wenn das Sockelteil 1 in bekannter Weise als Schaltergehäuse verwendet wird, werden
Teile von Betätigungsgliedern, wie von einer Schaltwippe, durch diese Durchführungsöffnungen
8 geführt.
[0013] Das Lampeneinsatzteil 2 ist in teilweise geschnittener Darstellung in der Vorder-
und Seitenansicht sowie in der Draufsicht in den Fig. 2 bis 4 gezeigt. Das in diesen
Fig. dargestellte, vom Lampeneinsatzteil 2 aufgenommene Lampenelement 3 ist eine Glimmlampe.
Das Lampeneinsatzteil 2 ist mit Kontaktelementen 9 versehen. Die Kontaktelemente 9
des Lampeneinsatzteiles 2 sind vorzugsweise elektrisch leitende Druckfedern, die eine
leichte und sichere Kontaktierung ermöglichen. Wenn im Montagezustand das Lampeneinsatzteil
2 mit dem Sockelteil 1 lösbar verbunden ist (Fig. 5, 6), durchgreifen die Kontaktelemente
9 des Lampeneinsatzteiles 2 die Durchführungsöffnungen 8 im Oberteil 5 des Gehäuses
1 und berühren die in den Kammern 6 befindlichen Kontakte 7. Im Gegensatz zu den Verhältnissen
bei elektrischen Schaltern, wo beim Schaltvorgang elektrische Kontakte bedarfsweise
geöffnet und geschlossen werden, besteht die Berührung der Kontaktelemente 9 des Lampeneinsatzteiles
2 und der in Kammern 6 befindlichen Kontakte 7 permanent.
[0014] Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, besteht das Lampeneinsatzteil 2 aus einem Basisteil
10 und einem lösbar mit dem Basisteil 10 verbindbaren, insbesondere verrastbaren,
Verschlußteil 11. Das Verschlußteil 11 weist eine Durchführungsöffnung 12 auf, die
an die Größe des Lampenelementes 3 angepaßt ist.
[0015] Das Basisteil 10 besitzt eine Bodenplatte 13 und zwei nach innen federnd ausgebildete
Seitenwände 14. Diese Seitenwände 14 tragen außen Rastelemente 15, welche zur Herstellung
einer Rastverbindung mit dem Oberteil 5 des Gehäuses 1 dienen. Insbesondere können
die Rastelemente zur Bildung der Rastverbindung mit einem Lagerteil 16 des Oberteiles
5 zusammenwirken, welches, wenn das Gehäuse 1 als Schaltergehäuse verwendet wird,
zur Halterung eines Betätigungsgliedes, wie einer Schaltwippe vorgesehen ist. Neben
den Rastelementen 15 sind an den Seitenwänden 14 Ansätze 17 vorgesehen, die die Griffigkeit
der Seitenwände 14 beim Zusammendrücken erhöhen, wenn die Rastverbindung zwischen
dem Lampeneinsatzteil 2 und dem Sockelteil 1 hergestellt oder gelöst werden soll.
[0016] Wie insbesondere der im Bereich der Bodenplatte 13 liegende Teilschnitt in Fig. 3
deutlich erkennen läßt, weist das Basisteil 10 zur Ermöglichung einer schnell und
einfach herstellbaren und wieder lösbaren Rastverbindung mit dem Verschlußteil 11
im Bereich der Bodenplatte 13 Rastelemente (Rastvorsprünge 18) und das Verschlußteil
11 in einem unteren Bereich korrespondierende Rastelemente (Rasthaken 19) auf.
[0017] Das Lampeneinsatzteil 2 weist eine Fassung 20 für das Lampenelement 3 auf, die an
Art und Größe des Lampenelementes 3 angepaßt ist. Die Fassung 20 ist in Anpassung
an das dargestellte Lampenelement 3, die Glimmlampe, im vorliegenden Fall zweiteilig
ausgebildet. Die Fassung 20 besteht zum einen aus einem zylinderförmigen Aufsatz 21,
der mit zwei radialen Schlitzen 22 versehen und an die Bodenplatte 13 des Basisteiles
10 angeformt ist, wobei der Aufsatz 21 koaxial mit einer (aus der Zeichnung nicht
ersichtlichen) Bohrung in der Bodenplatte 13 angeordnet ist (Fig. 2, 3). Zum anderen
gehört zur Fassung 20 ein ebenfalls zylinderförmiges Einsatzteil 23 mit zwei radialen
Schlitzen 24 und mit geschlossenem Boden. Das Einsatzteil 23 kann innerhalb des zylinderförmigen
Aufsatzes 21 so plaziert werden, daß seine Schlitze 24 mit den Schlitzen 22 des Aufsatzes
21 in einer Flucht liegen. Der Boden des Einsatzteiles 23 verschließt dabei die Bohrung
in der Bodenplatte 13. Durch die jeweils in einer Flucht liegenden Schlitze 22, 24
des Aufsatzes 21 und des Einsatzteiles 23 ist das Lampenelement 3 über Anschlußdrähte
25 und gegebenenfalls, wie in Fig. 2 dargestellt, über einen Vorschaltwiderstand 26
mit den Kontaktelementen 9 des Lampeneinsatzteiles 2 elektrisch leitend verbunden.
Die durch die Schlitze 22, 24 verlaufenden Anschlußdrähte 25 stabilisieren dabei gleichzeitig
die Lage des Lampenelementes 3 innerhalb der Fassung 20. Bei größeren Lampenelementen
3, wie Glühlampen, kann das Einsatzteil 23 entfallen, wobei der Fuß des Lampenelementes
3 direkt in der Bohrung in der Bodenplatte 13 plaziert werden kann.
[0018] Die Kontaktelemente 9 des Lampeneinsatzteiles 2 sind in rohrförmigen, an der Unterseite
des Lampeneinsatzteiles 2 befindlichen Aufnahmen 27 gehalten, welche im Montagezustand
die Kontaktelemente 9 umschließend die Durchführungsöffnungen 8 im Oberteil 5 des
Sockelteiles 1 durchgreifen. Die rohrförmigen Aufnahmen 27 dienen zur Halterung, Isolierung
und zum Schutz der Kontaktelemente 9. Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, können die Aufnahmen
27 zur Ermöglichung einer besseren Kontaktierung der in den Kammern 6 befindlichen
Kontakte 7 und der Kontaktelemente 9 in ihrem unteren Bereich einen insbesondere keilförmigen
Schlitz 28 aufweisen.
[0019] Die Bodenplatte 13 besitzt für die Kontaktelemente 9 Durchführungsöffnungen, sodaß
die Kontaktelemente 9, wie Fig. 2 zeigt, sich zwar teilweise in den Aufnahmen 27 unterseitig
der Bodenplatte 13 befinden, aber bis zwischen die Seitenwände 14 in den Raum oberhalb
der Bodenplatte 13 hineinragen. Dort befinden sich an der Bodenplatte 13, die Durchführungsöffnungen
oberseitig mit Abstand übergreifende Halterungen 29 für die Kontaktelemente 9. Der
elektrische Anschluß der Kontaktelemente 9 über die Anschlußdrähte 25 an die Lampenelemente
3 ist so oberhalb der Bodenplatte 13 leicht möglich. Im Montagezustand werden die
Anschlüsse und die Halterungen 29 von dem Verschlußteil 11 schützend überdeckt. Die
an der Bodenplatte 13 befindlichen Seitenwände 14 des Basisteils 10 überragen das
aufgesetzte, im wesentlichen in der Art eines Kastens mit offenem Boden ausgebildete
Verschlußteil 11 und bleiben so federbeweglich.
[0020] Dabei besitzt das Verschlußteil 11 in seiner Wandung Schlitze 30 zum Eingriff der
oberseitig der Bodenplatte 13 befindlichen Halterungen 29 für die Kontaktelemente
9. Dies geht insbesondere aus Fig. 3 hervor, in der in Abweichung zu den Fig. 1, 5
und 6 die Seitenwand 14 des Basisteiles 10 materialsparend und mit größerer Federwirkung
nicht vollflächig, sondern mit einer Durchbrechung 31 ausgebildet ist. Beim Aufsetzen
des Verschlußteiles 11 auf das Basisteil 10 wird das Verschlußteil 11 durch die in
seine Schlitze 30 eingreifenden Halterungen 29 des Basisteils 10 geführt und im Montagezustand
mit größerer Stabilität am Basisteil 10 gehalten.
[0021] Aus Fig. 6 sind Einzelheiten zum beispielsweisen Aufbau der in den Kammern 6 des
Sockelteils 1 angeordneten Kontakte 7 ersichtlich. Die Kontakte 7 sind als Aderklemmen
zur schraubenlosen Verbindung mit elektrischen Leitungen ausgeführt. Dabei sind den
Aderklemmen zum Lösen der elektrischen Leitungen Lösehebel 32 zugeordnet. Die Lösehebel
sind einstückig über nicht bezeichnete Filmscharniere mit dem Oberteil 5 verbunden.
[0022] Bei dem im Ausführungsbeispiel zugrundegelegten Kontakt 7 handelt es sich um einen
einstückigen elektrisch leitenden Körper, der mit einer nicht dargestellten Sperre
versehen ist. Einerends werden zwischen Sperre und Kontakt 7 die abgemantelten Enden
der elektrischen Leitungen aufgenommen. Anderenends besitzt der Kontakt 7 eine geneigt
zur Waagerechten verlaufende Zunge 33, die auf einem Vorsprung 34 des Bodens 35 des
Sockelunterteils 4 fest aufliegt und im Montagezustand die als Kontaktelement 9 eingesetzte
Druckfeder dauernd berührt.
[0023] Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, welches
sich auf eine Aufputz-Ausführung eines erfindungsgemäßen Lichtsignalgerätes bezieht.
Die Erfindung umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen,
wobei beispielsweise das Sokkelteil 1 auch an eine Unterputz-Ausführung angepaßt werden
kann. Zu diesem Zweck weist das Unterteil 4 des Sockelteiles 1 an seinen Seitenwänden
Rastnasen 36 auf, mit denen wahlweise entweder, wie dargestellt, ein Aufputz-Oberteil
5 oder aber ein Unterputz-Oberteil kuppelbar ist. Außerdem ist es dem Fachmann bedarfsweise
auch möglich, an dem beschriebenen Lichtsignalgerät weitere vorteilhafte technische
Maßnahmen vorzusehen, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise
kann für das erfindungsgemäße Lichtsignalgerät ebenfalls unter Ausnutzung des Baukastenprinzips
eine hier nicht näher beschriebene Abdeckung vorgesehen sein.
1. Lichtsignalgerät mit einem Sockelteil (1) und mit einem in das Sockelteil (1) einsetzbaren
Lampenelement (3),
dadurch gekennzeichnet, daß als Sockelteil (1) ein aus Isolierstoff gefertigtes, aus einem Unterteil (4)
und einem lösbar damit verbindbaren Oberteil (5) bestehendes Gehäuse vorgesehen ist,
welches Kammern (6) aufweist, die mit mindestens zwei Kontakten (7) bestückt sind,
wobei das Oberteil (5) des Sockelteiles (1) mindestens zwei Durchführungsöffnungen
(8) aufweist, daß zur Aufnahme des Lampenelementes (3) ein Lampeneinsatzteil (2) mit
Kontaktelementen (9) vorgesehen ist, und daß im Montagezustand das Lampeneinsatzteil
(2) mit dem Sockelteil (1) lösbar verbunden ist, wobei die Kontaktelemente (9) des
Lampeneinsatzteiles (2) die Durchführungsöffnungen (8) im Oberteil (5) des Sockelteiles
(1) durchgreifen und die in den Kammern (6) befindlichen Kontakte (7) permanent berühren.
2. Lichtsignalgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lampenelement (3) und das Lampeneinsatzteil (2) eine vormontierbare Einheit
bilden.
3. Lichtsignalgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lampeneinsatzteil (2) rastend mit dem Sockelteil (1) verbindbar ist.
4. Lichtsignalgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lampeneinsatzteil (2) aus einem Basisteil (10) und einem lösbar mit dem Basisteil
(10) verbindbaren, insbesondere verrastbaren, Verschlußteil (11) besteht, welches
eine Durchführungsöffnung (12) aufweist, die an die Größe des Lampenelementes (3)
angepaßt ist.
5. Lichtsignalgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Lampeneinsatzteil (2) eine Fassung (20) für das Lampenelement (3) aufweist,
die an Art und Größe des Lampenelementes (3) angepaßt ist.
6. Lichtsignalgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (9) des Lampeneinsatzteiles (2) elektrisch leitende Druckfedern
sind.
7. Lichtsignalgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (9) des Lampeneinsatzteiles (2) in rohrförmigen, an der Unterseite
des Lampeneinsatzteiles (2) befindlichen Aufnahmen (27) gehalten sind, welche im Montagezustand
die Kontaktelemente (9) umschließend die Durchführungsöffnungen (8) im Oberteil (5)
des Sockelteiles (1) durchgreifen.
8. Lichtsignalgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (10) eine Bodenplatte (13) und mindestens zwei nach innen federnd
ausgebildete Seitenwände (14) aufweist, welche Rastelemente tragen, die zur Herstellung
einer Rastverbindung mit dem Oberteil (5) des Sockelteiles (1), insbesondere mit einem
Lagerteil (16) des Oberteiles (5), dienen.
9. Lichtsignalgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil (10) zur Verbindung mit dem Verschlußteil (11) im Bereich der Bodenplatte
(13) mindestens zwei Rastelemente (Rastvorsprünge 18) und das Verschlußteil (11) in
einem unteren Bereich korrespondierende Rastelemente (Rasthaken 19) aufweist.
10. Lichtsignalgerät nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (13) für die Kontaktelemente (9) Durchführungsöffnungen und die
Durchführungsöffnungen oberseitig mit Abstand übergreifende Halterungen (29) besitzt.
11. Lichtsignalgerät nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil (11) in seiner Wandung Schlitze (30) zum Eingriff der an der
Bodenplatte (13) befindlichen Halterungen (29) für die Kontaktelemente (9) besitzt.
12. Lichtsignalgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (4) des Sockelteiles (1) an seinen Seitenwänden Rastnasen (36)
aufweist, mit denen wahlweise ein Unterputz-Oberteil oder ein Aufputz-Oberteil (5)
kuppelbar ist.
13. Lichtsignalgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (7) als Aderklemmen zur schraubenlosen Verbindung mit elektrischen
Leitungen ausgeführt sind und den Aderklemmen zum Lösen der elektrischen Leitungen
Lösehebel (32) zugeordnet sind.