[0001] Bei Schraubenspindelverdichtern, wie sie aus der EP-A 472933 bekannt sind, hängt
die erreichbare Druckdifferenz maßgeblich von den Leckverlusten zwischen den relativ
zueinander bewegten Umfangsflächen der Rotoren und des Schöpfraumgehäuses ab. Im Hinblick
darauf will man das Spiel zwischen diesen Flächen so klein als möglich halten. Jedoch
verlangt die Betriebssicherheit mit Rücksicht auf die temperaturbedingte Wärmedehnung
der Rotoren größeren Spielraum.
[0002] Es ist bekannt. Rotoren von Zweiwellenverdichtern direkt zu kühlen (EP-A 290664),
indem in einem Lagerhohlraum des Rotors ein Wärmeübertragungsmittel (Schmieröl) vorgesehen
wird, das durch eine in den Lagerhohlraum hineinragende, stationäre Kühlschlange gekühlt
wird. Dies hat den Nachteil, daß der Lagerhohlraum des Rotors abgedichtet werden muß.
Die dafür erforderlichen Abdichtungen sind aber störungsanfällig, insbesondere bei
hohen Umdrehungszahlen. Auch entstehen in dem Wärmeübertragungsmedium, das zwischen
dem umlaufenden Rotor und der stationären Kühlschlange verwirbelt wird, hohe Verluste,
die zu Wärmeerzeugung führen und den Kühleffekt in Frage stellen.
[0003] Üblich ist es, das geförderte Medium zu kühlen, indem beispielsweise flüssiges Kühlmittel
eingespritzt wird (US-A4,515,540) oder ein Teil des geförderten Mediums nach Kühlung
zurückgeführt wird (DE-A 25 44 082). Eine solche Kühlung kann auch in Kombination
mit der Erfindung vorgesehen werden; jedoch zielt diese auf eine Kühlung des Rotors
ab, damit dieser insbesondere im Bereich der empfindlichen Lager eine Temperatur annehmen
kann, die unterhalb der druckseitigen Temperatur des geförderten Mediums liegt.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schraubenspindelverdichter
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, in welchem die Rotoren
unabhängig von dem geförderten Medium derart gekühlt werden, daß gute Voraussetzungen
für ein geringes Spiel zwischen den Rotoren untereinander sowie zwischen den Rotoren
und dem Schöpfraumgehäuse geschaffen werden, ohne daß es störungsanfälliger Abdichtungen
bedarf.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung besteht in den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie vorzugsweise
in denen der Unteransprüche.
[0006] Die Lösung nach Anspruch 1 setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, nämlich erstens
dem Merkmal, daß die Verdrängerrotoren druckseitig stärker als saugseitig gekühlt
werden, und zweitens einer die besondere Bauart der Rotorlagerung nutzende Kühltechnik.
[0007] Der Gedanke, die Rotoren druckseitig stärker als saugseitig zu kühlen, beruht darauf,
daß bei diesen Maschinen der größere Teil der Verdichtungswärme in den näher der Druckseite
befindlichen, von den Rotoren und dem Schöpfraumgehäuse eingeschlossenen Kammern entsteht,
da sie infolge der Leckverluste und ggf. auch des Voreinlasses bei ggf. gleichem Volumen
eine größere Gasmasse enthalten, als die der Saugseite näheren Kammern. Wenn man die
Wärme bevorzugt von dem der Druckseite nahen Bereich der Rotoren abführt, wird man
eher in der Lage sein, konstante Durchmesserverhältnisse der Rotoren über deren ganze
Länge zu erzielen, als wenn die Rotoren über ihre gesamte Länge gekühlt werden. Unter
mehrstufigen Rotoren sind dabei solche zu verstehen, deren die Verdichtungskammern
bildenden Schraubengänge den Rotor mehrfach umlaufen, so daß über die Rotorlänge mehrere
jeweils saug- und druckseitig voneinander getrennte Kompressionskammern gebildet sind.
Bei einer dreistufigen Anordnung umlaufen die Schraubengänge den zugehörigen Rotor
jeweils dreimal. Die Stufenzahl kann entsprechend dem jeweiligen Druckeinsatzgebiet
festgelegt werden. Vorzugsweise werden mindestens fünf Stufen eingesetzt.
[0008] Für die Kühlung bedient sich die Erfindung einer besonderen, der Bauart angepaßten
Technik. Diese Bauart setzt voraus, daß jeder Verdrängerrotor fliegend an einem die
Rotorwelle und wenigstens ein rotorseitiges Lager umgebenden, in den Rotor hineinragenden,
stationären Lagerrohr gelagert ist. Nur dieses wird unmittelbar gekühlt, während die
Kühlung des Rotors dadurch indirekt stattfindet, daß die einander gegenüberstehenden
Umfangsflächen des Rotors und des Lagerkörpers wärmeaustauschfähig zueinander angeordnet
sind. Besonders gut gekühlt werden die Lager und die Rotorwelle, da die sich innerhalb
des Lagerrohrs befinden.
[0009] Um den Wärmetransport zwischen den einander gegenüberstehenden Flächen des Rotors
und des Lagerkörpers zu verbessern, können diese mit den Wärmeaustausch verbessernden
Eigenschaften ausgerüstet werden. Damit der konvektive Wärmeaustausch durch Vermittlung
der zwischen den Flächen befindlichen Luftschicht intensiviert wird, sollte der Zwischenraum
nicht mit der Saugseite sondern der Druckseite in Verbindung stehen. Auch können die
Oberflächen mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen sein, die die Wärmeübergangszahl
zu dem dazwischen befindlichen Medium verbessern. Der gegenseitige Abstand der beiden
Flächen sollte möglichst gering sein. Zur Verbesserung des Strahlungsaustauschs kann
eine solche Behandlung der Oberflächen vorgesehen sein, daß diese eine hohe Absorptionszahl
im Bereich der Wärmestrahlung aufweisen.
[0010] Der Wärmeübergang zu den einander gegenüberstehenden Flächen des Rotors und des Lagerkörpers
kann auch dadurch verbessert werden, daß das dazwischen befindliche Gas in Strömungsbewegung
versetzt wird. Zu diesem Zweck kann der Zwischenraum mit einer Gasquelle in Verbindung
gesetzt werden. Der Gasstrom kann bei entsprechend niedriger Wahl der Gastemperatur
(ggf. Kühlung) auch zur Wärmeabfuhr herangezogen werden. Außerdem kann er ggf. eine
Sperrfunktion zum Schutz des Lager- und Antriebsbereichs vor dem Zutritt des Fördermediums
oder von im Fördermedium enthaltenen Stoffen ausüben.
[0011] Das verbrauchte Gas wird zweckmäßigerweise der Druckseite der Maschine zugeführt.
Zur Förderung des Gases können die zusammenwirkenden Oberflächen von Rotor und Lagerkörper
mit Förderorganen ausgerüstet sein. Dadurch kann es entbehrlich werden, eine externe
Druckgasquelle vorzusehen. Dies gilt auch dann, wenn das zugeführte Gas in erster
Linie nicht Kühl-sondern Sperrzwecken dienen soll. Die Förderwirkung der Flächen kann
insbesondere dadurch hervorgerufen werden, daß sie einseitig oder beiderseits mit
Fördergewinde ausgestattet werden. Statt dessen oder zusätzlich können sie auch konisch
ausgebildet sein, so daß die Fliehkraftwirkung zur Förderung ausgenutzt wird. Solche
die Bewegung des Gases im Zwischenraum fördernde Mittel sind auch dann zur Verbesserung
des Wärmeübergangs sinnvoll, wenn keine zusätzliche Gaszufuhr vorgesehen ist.
[0012] Der in den Rotorhohlraum hineinragende Teil des Lagerkörpers wird zweckmäßigerweise
mit von Kühlflüssigkeit durchströmten Kanälen ausgerüstet, die vorzugsweise nahe der
dem Rotor gegenüberliegenden Umfangsfläche des Lagerkörpers angeordnet sind.
[0013] Da die Wärmedehnung des Rotors dank der erfindungsgemäßen Kühlung begrenzt wird,
darf das Gehäuse intensiv gekühlt oder wenigstens auf einer vorbestimmten Temperatur
gehalten werden, ohne daß durch thermische Spielaufzehrung die Gefahr des Anlaufens
des Rotors am Gehäuse entsteht. Durch die auf das Fördermedium auf diese Weise ausgeübte
Kühlwirkung kann der Wirkungsgrad der Pumpe gesteigert werden.
[0014] Es ist insbesondere bei Vakuumpumpen bekannt, zur Kühlung des Fördermediums und/oder
zur Lärmminderung in die Kompressionszellen der Maschine unter höherem Druck stehendes
Gas einströmen zu lassen. Diese als Voreinlaß bezeichnete Technik wird mit Vorteil
auch im Zusammenhang mit der Erfindung angewendet. Beispielsweise kann gekühltes Gas
von einer geeigneten Quelle verwendet werden. Einen externen Wärmeaustauscher kann
man vermeiden, indem man das Voreinlaßgas durch einen in der gehäuseseitigen Kühlkammer
befindlichen Wärmetauscher führt. Statt Gas kann auch Flüssigkeit im Schöpfraum zugegeben
werden, das dort verdampft und dadurch dem Fördermedium Wärme entzieht.
[0015] Die Kühlung des Lagerkörpers zumindest in demjenigen Bereich, in welchem dieser sich
in dem Wärmeinfluß des Rotors befindet, hat den großen Vorteil, daß Wälzlager verwendet
werden können, die mit Fett dauergeschmiert sind und daher besonders wartungsarm sind
und keine Kontaminationsgefährdungfür den Schöpfraum darstellen.
[0016] Die oben erwähnte Möglichkeit, die zusammenwirkenden Oberflächen von Rotor und Lagerkörper
mit Förderorganen auszurüsten, kann dazu benutzt werden, den Lagerbereich vor Fremdstoffen
zu schützen, die aus dem Schöpfraum kommen könnten. Zu diesem Zweck werden die zusammenwirkenden
Förderorgane mit aus dem Rotorhohlraum hinausführender Förderrichtung ausgebildet.
[0017] Dadurch werden Fremdstoffe, insbesondere auch spezifisch schwerere Stoffe als das
Fördermedium, bei Zufuhr von Sperrmedium auch das Fördermedium selbst, gehindert,
entgegen der Förderrichtung in den Rotorhohlraum einzudringen und in den Lager- und
Antriebsbereich vorzudringen. Diese Wirkung wird durch die Schwerkraft unterstützt.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform geschieht die Ausführung der zusammenwirkenden
Flächen als Förderorgane dadurch, daß wenigstens eine von ihnen mit einem Fördergewinde
versehen ist. Es können auch beide mit Fördergewinde versehen werden. Die Richtung
des Gewindes bzw. der Gewinde wird so gewählt, daß sich die gewünschte Förderrichtung
ergibt. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung verlaufen die einander gegenüberstehenden
Umfangsflächen des Rotors und des Lagerkörpers konisch mit einem in Förderrichtung
sich vergrößernden Durchmesser, so daß die Zentrifugalkraft etwa eindringende Stoffe
in der Richtung des sich vergrößernden Durchmessers, also zum Schöpfraum hin, zurücktreibt.
Es können auch mehrere derartige Fördermittel (z.B. Fördergewinde und Konizität) miteinander
kombiniert werden.
[0019] Diese Wirkung wird durch die Verbindung des Rotorhohlraums mit einer Spül- oder Sperrgasquelle
gesteigert. Dank der Förderwirkung braucht diese Quelle nicht unter Überdruck zu stehen;
jedoch ist dies nicht ausgeschlossen. Das Gas kann auch Kühlzwecken dienen.
[0020] Eine besonders wichtige Konsequenz der Erfindung ist die Sicherheit gegen das Eindringen
von Flüssigkeit in den Lager- und Antriebsbereich. Dadurch wird die Pumpe nicht nur
hinsichtlich der Abdichtwirkung unempfindlich gegenüber Flüssigkeitsschwall, sondern
sie kann auch gezielt gespült werden insbesondere zur Reinigung. Zu diesem Zweck können
besondere Einrichtungen zum Einlaß einer Waschflüssigkeit vorgesehen sein, die beispielsweise
dazu dient, auf den Rotor- oder Gehäuseoberflächen abgesetzte Verunreinigungen zu
lösen und auszuschwemmen. Falls die Betriebsdrehzahl währenddessen nicht gehalten
werden kann, sollten die Rotoren mit angemessen verminderter Geschwindigkeit angetrieben
werden. Dafür können entsprechende Steuerungs- oder Regeleinrichtungen vorgesehen
sein. Besonders einfach und vorteilhaft ist es, die Drehzahl drehmomentabhängig zu
regeln, weil sich dann die Drehzahlverminderung von selbst ergibt. Die Drehzahlabsenkung
kann gering sein, wenn lediglich in den Gasförderstrom relativ geringe Mengen von
Flüssigkeit eingesprüht werden. Je größer der Flüssigkeitsanteil an der Füllung der
Förderräume ist, um so niedriger wird bei drehmomentabhängigen Antrieb die Drehzahl
sein. Es kann sogar vollständige Flutung des Schöpfraums vorgesehen werden, solange
die dann mögliche, geringe Drehzahl und die dabei im Zwischenraum zwischen Rotor und
Lagerkörper noch vorhandene Förderwirkung in Verbindung mit der geodätischen Höhe
des Lagerkörpers innerhalb des Rotors dazu ausreicht, den Übertritt der Spülflüssigkeit
in den Lagerbereich zu verhindern.
[0021] Durch die Erfindung kann Sicherheit gegen den Durchtritt von Flüssigkeit sowohl im
Betriebszustand als auch im Ruhezustand erreicht werden. In beiden Zuständen wirken
die Schwerkraft und die Druckdifferenz, im Betriebszustand zusätzlich die Förderorgane.
[0022] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert,
die einen Längsschnitt durch ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
[0023] Auf dem Fußteil 1 ruht das Motorgehäuse 2, das oben mit der flanschartigen Grundplatte
3 ggf. einstückig verbunden ist, auf der das Schöpfraumgehäuse 4 aufgebaut ist. Dieses
wird oben durch einen Deckel 5 abgeschlossen, der eine Saugöffnung 6 enthält.
[0024] An der Grundplatte 3 sind in später zu erläuternder Weise die Flanschplatten 50 der
Lagerkörper 7 befestigt, die je zur Lagerung eines Rotors 8 dienen, dessen Umfang
vorzugsweise zweigängig schraubenförmig angeordnete Verdrängervorsprünge 9 trägt,
die in der Art eines Zahneingriffs in die Förderhohlräume 10 zwischen den Verdrängervorsprüngen
9 des benachbarten Rotors eingreifen. Außerdem wirken die Verdrängervorsprünge 9 am
Umfang mit der Innenfläche des Schöpfraumgehäuseteils 4 zusammen. Die Rotoren 8 stehen
oben mit dem Saugraum 11 und unten mit dem Druckraum 12 in Verbindung.
[0025] Der Druckraum 12 steht in Verbindung mit einem nicht gezeigten Druckauslaß. Diese
Teile sind am unteren Ende des vertikal aufgestellten Schöpfraumgehäuses vorgesehen.
[0026] Jeder Rotor 8 ist drehfest mit einer Welle 20 verbunden, die unten im Lagerkörper
7 durch ein dauergeschmiertes Wälzlager 21 gelagert ist. Ein zweites, gleichfalls
dauergeschmiertes Wälzlager 22 befindet sich am oberen Ende eines rohrförmigen Teils
23 des Lagerkörpers 7, der in eine nach unten, also druckseitig, offene, konzentrische
Bohrung 24 des Rotors 8 hineinragt. Dieses Lager 22 befindet sich vorzugsweise oberhalb
der Mitte des Rotors 8. Der rohrförmige Teil 23 des Lagerkörpers erstreckt sich vorzugsweise
durch den größeren Teil der Länge des Rotors 8. Das Ende des rohrförmigen Teils 23
liegt bei vertikaler Anordnung der Pumpe wesentlich höher als der Druckauslaß 17.
Dies ist hilfreich für den Schutz der Lager- und Antriebsregion vor dem Eindringen
von Flüssigkeit oder anderen schweren Verunreinigungen vom Schöpfraum her.
[0027] Im rohrförmigen Teil 23 des Lagerkörpers sind Kühlkanäle 25 vorgesehen, die über
Kanäle 26 mit einer Kühlwasserquelle und über entsprechende Kanäle, die in der Zeichnung
nicht erscheinen, mit einem Kühlwasserabfluß in Verbindung stehen. Die Kühlkanäle
25 sind vorzugsweise durch schraubenförmige Eindrehungen gebildet, die durch eine
Hülse dicht abgedeckt sind. Die Kühlung der Rotorlager verlängert die Lebensdauer
bzw. die Wartungsintervalle dieser Lager, wenn sie mit Fett dauergeschmiert sind.
Ferner wird durch die Kühlung auch die Umfangsfläche des rohrförmigen Teils 23 des
Lagerkörpers auf niedriger Temperatur gehalten. Diese Umfangsfläche steht der inneren
Umfangsfläche des Hohlraums 24 des Rotors mit geringem Abstand gegenüber. Diese Flächen
sind so ausgebildet, daß sie zu gutem Wärmeaustausch fähig sind und somit Wärme aus
dem Rotor mittelbar über den rohrförmigen Teil 23 des Lagerkörpers und dessen Kühleinrichtungen
25 abgeführt werden kann. Zur Verbesserung des Wärmeaustauschs zwischen den einander
gegenüberstehenden Flächen des rohrförmigen Teils 23 des Lagerkörpers und des Rotorhohlraums
24 können diese in geeigneter Weise ausgebildet sein. Beispielsweise können sie so
behandelt bzw. brüniert sein, daß der Strahlungsaustausch durch hohe Absorptionskoeffizienten
begünstigt wird. Der konvektive Wärmeaustausch vermittelst der dazwischen befindlichen
Gasschicht kann durch geringen Oberflächenabstand und geeignete Oberflächenstruktur,
die zur Erhöhung der Wärmeübergangszahl führt, verbessert werden. Eine Fläche oder
beide können zu diesem Zweck rauh oder mit Wärmeaustauschrippen oder Gewinde oder
dergleichen ausgebildet sein. Es ist auch möglich, dem Rotorhohlraum 24 durch den
Lagerkörper oder die Welle 20 ein Sperrgas zuzuführen, das mit dem Fördermedium vom
Druckraum 12 abgeführt wird. Es kann neben der Absperrung der Lagerregion auch der
zusätzlichen Kühlung des Lagers, des Lagerkörpers und des Rotors dienen, wobei es
aber zweckmäßigerweise nicht durch das bzw. die Lager geführt wird, um diese nicht
zu verschmutzen, sondern über einen eine Umgehung bildenden Kanal 28.
[0028] Zum Schutz des Lager- und Antriebsbereichs vor vom Schöpfraum her eindringenden Einflüssen
sind geeignete Dicht- und/oder Sperreinrichtungen vorgesehen. Besonders vorteilhaft
ist die Ausrüstung der einander gegenüberstehenden Flächen des Lagerkörpers 23 und
der Innenflächen des Rotorhohlraums 24 auf einer Seite oder auf beiden Seiten mit
einem nicht dargestellten Fördergewinde, das einen Fördereffekt vom Rotorhohlraum
24 zum Druckraum 12 hin ausübt. Dieser Fördereffekt wirkt sich wegen deren höherer
Dichte vornehmlich auf feste oder flüssige Teilchen aus und verhindert dadurch deren
Eindringen in den Lager- und Antriebsbereich. Das Fördergewinde wird zweckmäßigerweise
so ausgebildet, daß dieser Effekt auch bei erheblich abgesenkter Drehzahl noch wirksam
ist.
[0029] Der Fördereffekt kann auch dadurch herbeigeführt werden, daß der Spalt zwischen Rotor
und Lagerkörper sich konisch zum Druckraum hin erweitert. Die Spaltweite (Abstand
der Oberfläche des Lagerkörpers von der Oberfläche des Rotors) bleibt dabei im wesentlichen
konstant. Zusätzlich können auch in diesem Falle die einander gegenüberstehenden Flächen
auf einer Seite oder auf beiden Seiten mit Fördergewinde versehen sein; erforderlich
ist dies aber nicht.
[0030] Da die Ausrüstung des Spalts zwischen Rotor und Lagerkörper mit einem Fördergewinde
oder einer fördernd wirkenden Konizität sehr wirksam gegen das Eindringen von Flüssigkeit
oder Feststoffteilchen abdichtet, kann oft auf zusätzliche Dichteinrichtungen verzichtet
werden; jedoch können sie vorgesehen sein, und zwar vorzugsweise in berührungsfreier
oder berührungsarmer Bauart, z.B. Labyrinthdichtungen oder kolbenringartige Dichtungen.
[0031] Aufgrund der Dichtwirkung des Fördergewindes bzw. der Spaltkonizität ist die erfindungsgemäße
Pumpe unempfindlich gegen das Vorhandensein von Flüssigkeit im Schöpfraum, solange
sich die Rotoren in Drehung befinden. Diese Unempfindlichkeit besteht auch im stationären
Zustand dank der hohen Lageranordnung im Rotor, solange die Flüssigkeit im Schöpfraum
das Lagerniveau nicht erreicht. Sie ist nicht nur dann wichtig, wenn das Fördermedium
einen Flüssigkeitsschwall mit sich führt, sondern kann auch für die Reinigung und/oder
Kühlung der Pumpe durch Flüssigkeitseinspritzung genutzt werden. Beispielsweise kann
durch Düsen, von denen eine bei 27 angedeutet ist, Reinigungs- oder Kühlflüssigkeit
eingesprüht werden. Es können dieselben oder gesonderte Düsen 27 zum Einsprühen der
Reinigungsflüssigkeit und der Kühlflüssigkeit verwendet werden.
[0032] Wenn mit sehr starker Verschmutzung gerechnet werden muß, besteht die Möglichkeit,
während des Betriebs ständig Reinigungsflüssigkeit einzusprühen. Beim Betrieb einer
Vakuumpumpe sollte die Reinigungsflüssigkeit, soweit sie in den Saugraum gelangen
kann, einen Dampfdruck unterhalb des Ansaugdrucks haben. Wenn die Pumpe mehrstufig
ist und die Verschmutzung sich (beispielsweise druckabhängig) hauptsächlich in der
zweiten und/oder folgenden Stufen niederschlägt, besteht die Möglichkeit, die Einspritzung
der Reinigungsflüssigkeit auf die zweite bzw. folgende Stufe zu begrenzen und dadurch
von der Saugseite zu trennen.
[0033] In den meisten Fällen erfolgt der Reinigungsbetrieb jedoch nicht ständig, sondern
periodisch wenn Reinigungsbedarf (beispielsweise infolge Anstiegs des Antriebsdrehmoments)
festgestellt wird. Dank der Unempfindlichkeit der Pumpe gegenüber Flüssigkeiten können
dann auch verhältnismäßig große Flüssigkeitsmengen verwendet werden. Wenn aufgrund
der Menge oder Art der verwendeten Reinigungsflüssigkeit die Betriebsdrehzahl nicht
gehalten werden kann, kann die Drehzahl entsprechend gesenkt werden. Dafür sind geeignete
Steuerungseinrichtungen vorgesehen. Beispielsweise kann die Drehzahl abhängig vom
Antriebsdrehmoment gesteuert werden, was bei erhöhtem Leistungsbedarf selbsttätig
zu einer entsprechenden Absenkung der Drehzahl gegenüber der Betriebsdrehzahl führt.
Die fortdauernde Drehung der Rotoren auch während der Reinigungsphase dient nicht
nur der Abdichtung der Rotorlagerung, sondern fördert auch die Einwirkung der Reinigungsflüssigkeit
auf die verschmutzten Oberflächen.
[0034] Die Förderwirkung im Spalt zwischen Rotor und Lagerkörper kann auch zur Förderung
von Sperrgas unabhängig von einer externen Druckgasquelle genutzt werden. Im allgemeinen
wird man aber zur Förderung des Sperrgases die Wirkung einer solchen Druckgasquelle
bevorzugen, um in der Sperrgaszufuhr unabhängig von der Rotordrehzahl zu sein.
[0035] Das Schöpfraumgehäuse 4 kann eine Kammer 30 enthalten, die ganz oder über einen großen
Teil des Umfangs umläuft und durch die Kühlwasser zirkuliert, um das Gehäuse auf einer
vorbestimmten Temperatur zu halten. Kühlung des Gehäusemantels ist nicht in allen
Fällen erforderlich. Sie ist jedoch im erfindungsgemäßen Zusammenhang vorteilhafterweise
möglich, weil auch die Rotoren 8 gekühlt sind und deren Wärmedehnung daher begrenzt
ist. Es braucht nicht befürchtet zu werden, daß die Rotoren nur deshalb am Gehäuse
anlaufen, weil sie sich dehnen, während das Gehäuse auf geringerer Temperatur gehalten
wird.
[0036] Die erfindungsgemäße Pumpe kann mit Voreinlaß ausgerüstet werden. Das bedeutet, daß
in den Bereichen hoher, ggf. auch schon mittlere Kompression im Gehäuse Kanäle 31
vorgesehen sind, durch die in den Schöpfraum Gas von höherem Druck als es dem Kompressionsstadium
in diesem Bereich des Schöpfraums entspricht, eingelassen wird, um nach bekannten
Grundsätzen eine Kühlung und/oder Geräuschminderung zu bewirken. Gemäß einem vorteilhaften
Merkmal der Erfindung kann das Voreinlaßgas unmittelbar der Druckseite der Pumpe entnommen
werden, indem es in den Kühltaschen 30 des Schöpfraummantels 4 gekühlt wird. Zu diesem
Zweck kann es durch Wärmetauscherrohre 32 geleitet werden.
[0037] Bei den Wälzlagern 21, 22 handelt es sich im dargestellten Beispiel um Schrägkugellager,
die durch eine Feder 29 gegeneinander angestellt sind. Jede Welle 20 trägt unterhalb
des Lagers 21 vorzugsweise unmittelbar. d.h. ohne zwischengeschaltete Kupplung, den
Läufer 35 des Antriebsmotors, dessen Stator 36 in dem Motorgehäuse 2 angeordnet ist.
Das Motorgehäuse kann mit Kühlkanälen 38 ausgerüstet sein.
[0038] Die Flanschplatten 50, die in dem dargestellten Beispiel mit den Lagerkörpern 7 aus
einem Stück bestehen, sind mit ihren Außenrändern 51, die im wesentlichen dem Umfang
des Schöpfraumgehäuses 4 folgen, und ihren aneinanderliegenden Innenrändern 52 auf
die Oberseite der Grundplatte 3 aufgesetzt. Die Flanschplatten 50 sind gegenüber der
Grundplatte 3 gedichtet. Auch die im Radialschnitt einer Sekante folgenden Stirnflächen
53, an denen sie aneinander anliegen, sind mit einer Dichtungseinlage ausgerüstet.
[0039] Unter den Flanschplatten 50, zwischen den Rändern 51, 52 ist eine Eindrehung vorgesehen,
die mit der Oberseite der Grundplatte 3 einen Raum 39 einschließt, der zur Aufnahme
von Synchronisations-Zahnrädern 40 dient, die mit bekannten Mitteln drehfest auf den
Wellen 20 zwischen den Lagern 21 und den Motorläufern angeordnet sind. Damit sie im
Bereich der Innenränder 52 der Flanschplatten 50 miteinander kämmen können, weisen
die Innenränder an entsprechender Stelle einen Ausschnitt auf, durch den die Zahnräder
hindurchgreifen. Unterhalb dieses Ausschnitts bleibt auf jeder Seite ein Steg stehen,
auf den in Fig. 1 die Bezugslinie der den Innenrand allgemein bezeichnenden Bezugsziffer
52 weist. Dieser Steg ist nicht nur aus Stabilitätsgründen vorteilhaft, sondern auch
weil er eine umlaufende Abdichtung einerseits gegenüber der Grundplatte 3 und andererseits
zwischen den abgeflachten Sekantenflächen der Flanschplatten 50 ermöglicht.
[0040] Die Ausdrehungen 39 in den Flanschplatten 50 haben einen Durchmesser, der größer
ist als der Durchmesser der Synchronisations-Zahnräder 40. Sie sind im Verhältnis
zu den Innenrändern 52 ein wenig exzentrisch angeordnet, damit die Synchronisations-Zahnräder
40 bei der Montage der Rotor-Baueinheiten trotz des Vorhandenseins des Dichtungsstegs
bei 52 eingesetzt werden können.
[0041] Da der die Synchronisations-Zahnräder 40 enthaltende Raum 39 von dem Schöpfraum vollständig
getrennt ist, besteht für die Synchronisations-Zahnräder die Gefahr der Verschmutzung
nicht. Sie dienen lediglich der Notsynchronisation der Rotoren. Ihre Zähne kommen
normalerweise nicht miteinander in Berührung. Eine Schmierung ist deshalb in der Regel
nicht erforderlich. Zwar ist sie gewünschtenfalls anwendbar, aber der Trockenlauf
der Synchronisation-Zahnräder vereinfacht die Konstruktion, weil eine Abdichtung zwischen
dem Raum 39 und den Antriebsmotoren nicht erforderlich ist.
[0042] Die Synchronisations-Zahnräder 40 können auch als Impulsgeberscheiben dienen oder
durch zusätzliche Impulsgeberscheiben ergänzt sein, die von Sensoren 42 abgetastet
werden, von denen in Fig. 1 einer dargestellt ist. Diese Sensoren 42 stehen mit einer
Regeleinrichtung in Verbindung, die die jeweilige Drehstellung der Rotoren gegenüber
einem Sollwert überwacht und über den Antrieb korrigiert. Es handelt sich dabei um
eine Synchronisation der Rotoren auf elektronischem Wege, die als solche bekannt ist
und daher hier keiner näheren Erläuterung bedarf. Das Spiel zwischen den Zähnen der
Synchronisationszahnräder 40 ist etwas geringer als das Flankenspiel zwischen den
Verdrängervorsprüngen 9 der Rotoren 8. Es ist jedoch größer als die Synchronisationstoleranz
der elektronischen Synchronisationseinrichtung. Bei ordnungsgemäßem Funktionieren
der letzteren kommen somit weder die Flanken der Verdrängervorsprünge 9 noch die Zähne
der Synchronisationszahnräder 40 miteinander in Kontakt. Für den Fall, daß die letzteren
doch einmal miteinander in Kontakt kommen sollten, sind sie mit einer verschleißfesten
und ggf. gleitgünstigen Beschichtung versehen.
[0043] Die Leistungsdaten der Pumpe werden außer durch die Antriebsleistung und Drehzahl
durch das an den Rotoren gebildete Verdränger-bzw. Fördervolumen und somit durch die
Länge der Rotoren bestimmt. Man kann daher die Förderdaten dadurch verändern, daß
man die Länge des die Rotoren enthaltenden Pumpenteils ändert. Eine Baureihe von Pumpen
mit unterschiedlichen Leistungsdaten zeichnet sich deshalb vorzugsweise dadurch aus,
daß die einzelnen Pumpen dieser Baureihe sich durch Abstufung der Länge dieser Teile
unterscheiden, zu denen das Schöpfraumgehäuse, die Rotoren sowie ggf. die rohrförmigen,
in die Rotoren hineinragenden Teile der Lagerkörper gehören.
[0044] Man erkennt, daß jeder Rotor mit den zugehörigen Lager- und Antriebseinrichtungen
eine selbständig montierbare Baueinheit bildet, die neben dem Rotor aus den Lagern
21, 22, dem Lagerkörper 7, dem darin vorgesehenen Kühleinrichtungen, der Welle 20,
dem Synchronisationszahnrad 40, dem zugehörigen Sensor 42 und dem Motorläufer 35 besteht.
Diese Einheiten werden komplett vormontiert in die Pumpe eingesetzt. Sie können nach
der Abnahme des Schöpfraumgehäuses leicht von der Grundplatte 3 abgenommen bzw eingesetzt
werden. Ihre Auswechslung kann daher dem Anwender überlassen bleiben, während der
Hersteller die Wartung der empfindlichen Einheiten als solchen besorgt.
[0045] Die Pumpe ist vorzugsweise von isochorer Bauart, um auch größere Flüssigkeitsmengen
schadlos mitfördern zu können.
1. Mehrstufiger Schraubenspindelverdichter, dessen Verdrängerrotoren (8) druckseitig
fliegend gelagert sind an einem die Rotorwelle (20) und wenigstens ein rotorseitiges
Lager (22) einschließenden, jeweils in den Rotor (8) hineinragenden, stationären Lagerrohr
(23), dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoren (8) druckseitig stärker als saugseitig gekühlt werden, indem der jeweils
in einen Rotor hineinragende Teil des Lagerrohrs (23) mittels von Kühlflüsssigkeit
durchströmter Kanäle (25) gekühlt ist und die einander gegenüberstehenden Umfangsflächen
des Rotors (8) und des Lagerrohrs (23) wärmeaustauschfähig zueinander angeordnet sind.
2. Verdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den einander gegenüberstehenden Oberflächen des Rotors
(8) und des Lagerrohrs (23) mit der Druckseite (12) in Verbindung steht.
3. Verdichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der genannten Umfangsflächen mit den Wärmeaustausch mit dem dazwischen
befindlichen Medium verbessernden Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind.
4. Verdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Umfangsflächen mit einer hohen Absorptionszahl für Wärmestrahlung ausgestattet
sind.
5. Verdichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkanäle (25) nahe der dem Rotor (8) gegenüberliegenden Umfangsfläche des Lagerrohrs
(23) angeordnet sind.
6. Verdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einander mit geringem Spiel gegenüberstehenden Umfangsflächen des Rotors (8)
und des Lagerrohrs ( 23) als berührungsfrei zusammenwirkende Förderorgane mit aus
dem Rotor (8) hinausführender Förderrichtung ausgebildet sind.
7. Verdichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen vertikal mit geodätisch tief gelegener Auslaßöffnung angeordnet
ist.
8. Verdichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden einander gegenüberstehenden Umfangsflächen mit einem Fördergewinde
(28) versehen ist.
9. Verdichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberstehenden Umfangsflächen konisch mit einem in Förderrichtung
sich vergrößernden Durchmesser ausgebildet sind.
10. Verdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorhohlraum (24) mit einer Sperrgasquelle verbunden ist.
11. Verdichter nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zum drehmomentabhängigen Steuern/Regeln des Rotorantriebs vorgesehen
sind.
12. Verdichter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (27) zum Einlaß einer Waschflüssigkeit in den Schöpfraum, vorgesehen
sind.
13. Verfahren zum Reinigen eines Verdichters nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Waschflüssigkeit in den Schöpfraum gegeben und die Rotoren drehmomentabhängig angetrieben
werden.
1. Multi-stage screw-spindle compressor, the displacement rotors (8) of which are mounted
in an overhung manner on the delivery side on a stationary bearing tube (23) enclosing
the rotor shaft (20) and at least one bearing (22) on the rotor side and in each case
projecting into the rotor (8), characterised in that the rotors (8) are cooled to a greater extent on the delivery side than on the suction
side by virtue of the fact that the part of the bearing tube (23) in each case projecting
into a rotor is cooled by means of passages (25) through which cooling fluid flows,
and the peripheral surfaces, opposite one another, of the rotor (8) and the bearing
tube (23) are arranged in such a way as to be capable of heat exchange relative to
one another.
2. Compressor according to Claim 1, characterised in that the intermediate space between the surfaces, opposite one another, of the rotor (8)
and the bearing tube (23) is connected to the delivery side (12).
3. Compressor according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one of the said peripheral surfaces is provided with prominences and depressions
improving the heat exchange with the medium located in between.
4. Compressor according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the said peripheral surfaces exhibit a high absorption factor for heat radiation.
5. Compressor according to Claim 4, characterised in that the cooling passages (25) are arranged close to the peripheral surface of the bearing
tube (23) opposite the rotor (8).
6. Compressor according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the peripheral surfaces, opposite one another with slight clearance, of the rotor
(8) and the bearing tube (23) are formed as delivery members interacting in a non-contacting
manner and having a delivery direction leading out of the rotor (8).
7. Compressor according to Claim 6, characterised in that it is arranged essentially vertically with an outlet opening situated in a geodetically
low position.
8. Compressor according to Claim 6, characterised in that at least one of the two peripheral surfaces opposite one another is provided with
a delivery thread (28).
9. Compressor according to Claim 6, characterised in that the peripheral surfaces opposite one another are of conical formation with a diameter
increasing in the delivery direction.
10. Compressor according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the rotor cavity (24) is connected to a sealing gas source.
11. Compressor according to one of Claims 6 to 10, characterised in that devices are provided to control/regulate the rotor drive as a function of torque.
12. Compressor according to Claim 11, characterised in that devices (27) are provided for the admission of a washing liquid into the pump chamber.
13. Method of cleaning a compressor according to one of Claims 1 to 12, characterised in that washing liquid is fed into the pump chamber and the rotors are driven as a function
of torque.
1. Compresseur à broche hélicoïdale et à plusieurs étages, dont les rotors volumétriques
(8) sont montés volants côté compression sur un tube de palier (23) stationnaire,
enfermant l'arbre de rotor (20) et au moins un palier (22) côté rotor et pénétrant
dans le rotor (8) respectif, caractérisé en ce que les rotors (8) sont refroidis côté compression plus fortement que côté aspiration,
en ce que la partie du tube de palier (23) pénétrant dans un rotor est refroidie au moyen de
canaux (25) parcouru par le fluide de refroidissement et les surfaces périphériques
opposées les unes aux autres du rotor (8) et du tube de palier (23) sont disposées
de manière à permettre un échange de chaleur entre elles.
2. Compresseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'interstice entre les surfaces opposées les unes aux autres du rotor (8) et du tube
de palier (23) communique avec le côté compression (12).
3. Compresseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins l'une des surfaces périphériques citées est pourvue de reliefs et de creux
améliorant l'échange de chaleur avec le fluide se trouvant entre elles.
4. Compresseur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les surfaces périphériques citées présentent un coefficient d'absorption élevé pour
le rayonnement thermique.
5. Compresseur selon la revendication 4, caractérisé en ce que les canaux de refroidissement (25) sont disposés à proximité de la surface périphérique
du tube de palier (23), faisant face au rotor (8).
6. Compresseur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les surfaces périphériques du rotor (8) et du tube de palier (23), qui se font face
les unes les autres avec un jeu réduit, sont réalisées sous la forme d'organes de
transport coopérant sans contact, avec sens de transport menant à l'extérieur du rotor
(8).
7. Compresseur selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est disposé sensiblement verticalement avec ouverture de sortie située géodésiquement
bas.
8. Compresseur selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au moins l'une des deux surfaces périphériques se faisant face l'une l'autre est pourvue
d'un filetage de transport (28).
9. Compresseur selon la revendication 6, caractérisé en ce que les surfaces périphériques se faisant face l'une l'autre sont réalisées coniques
avec un diamètre augmentant dans le sens du transport.
10. Compresseur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la cavité (24) du rotor est reliée à une source de gaz d'arrêt.
11. Compresseur selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que sont prévus des dispositifs pour la commande/régulation de l'entraînement du rotor
en fonction du couple de rotation.
12. Compresseur selon la revendication 11, caractérisé en ce que sont prévus des dispositifs (27) pour l'arrivée d'un liquide de lavage dans la chambre
de compression.
13. Procédé de nettoyage d'un compresseur selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'on introduit un liquide de lavage dans la chambre de compression et en ce que les rotors sont entraînés en fonction du couple de rotation.