[0001] Die Erfindung betrifft ein Kühlbett für Schienen mit einer Vorrichtung zum Überführen
der Schienen von einem zuführenden Rollgang auf das Kühlbett, die aus dem Rollgang
in das Kühlbett verschiebbare, heb- und senkbare Auflagen für die Schienen aufweist
und zum Verbiegen der Schienen entgegen deren bei der Abkühlung eintretender Verbiegung
eingerichtet ist, indem die Verschiebewege der Auflagen entsprechend der gewünschten
Verbiegung gesteuert sind.
[0002] Ein solches Kühlbett ist aus der DE-A-2 901 811 bekannt. Die Auflagen werden in einer
Stellung, in der sie sich zwischen Rollen des Rollganges befinden, über die Transportebene
des Rollganges angehoben und nehmen die Schiene auf. Sie bringen die Schiene auf das
Kühlbett und legen sie dort ab, indem sie wieder unter die Ebene des Kühlbettes abgesenkt
werden. Die auf dem Kühlbett abgelegte Schiene kann dann dadurch vorgebogen werden,
daß die Auflagen mit seitlich an ihnen angeordneten Stoßleisten gegen die Schiene
gefahren werden und anschließend um unterschiedliche Wege verschoben werden. Nach
einer Variante soll die Schiene während der Überführung auf den Auflagen liegend verbogen
werden, wofür deren Verschiebewege entsprechend gesteuert sind, d.h. die der Verbiegung
dienenden Bewegungen der der Überführung dienenden Bewegung überlagert sind.
[0003] Andere, durch Benutzung bekannte Vorrichtungen greifen mit Haken hinter den Schienenfuß
und schleifen die Schiene von dem Rollgang auf das Kühlbett herüber. Auch hier ist
die Verbiegung der Überführung überlagert; im mittleren Bereich ihrer Länge wird die
Schiene um eine größere Strecke bewegt als in den Endbereichen. Im Laufe ihrer Wanderung
über das Kühlbett biegt sich die Schiene zurück und schließlich sogar etwas nach der
anderen Seite.
[0004] Die durch die bekannten Vorrichtungen erzeugte Biegung bleibt indessen, insbesondere
an den Enden, nicht selten hinter dem gewünschten Maß zurück. Grund dafür ist, daß
nach den Enden hin die jenseits einer schiebenden Auflage bzw. eines Hakens verbleibende
Länge und damit Masse der Schiene und damit die die Schiene hier zurückhaltende Reibungskraft
abnimmt Schließlich reicht die Reibungskraft nicht mehr aus; ein Endabschnitt rutscht,
statt sich zu verbiegen. Bei dem erwähnten Vorschlag, die Schiene auf den Auflagen
liegend zu verbiegen, ist das in noch stärkerem Maße zu erwarten.
Mit Anschlägen in dem Kühlbett versucht man gelegentlich, die Enden zurückzuhalten.
Das ist aber in verschiedenen Beziehungen unbefriedigend. Hauptsächlich besteht eine
Knickgefahr.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässige Vorrichtung zum Überführen
und zugleich Biegen der Schienen zu schaffen.
[0006] Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erfüllt, daß bei einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art an den Auflagen mindestens in einem mittleren Bereich der
Schienenlänge gegen die Unterseite des Schienenfußes gerichtete Gegenhalter und mindestens
in Endbereichen der Schienenlänge gegen die Oberseite des Schienenfußes gerichtete
Gegenhalter angeordnet sind.
[0007] Während des Transportvorganges wird die Schiene durch Angriff der Gegenhalter ausschließlich
am Schienenfuß verbogen, und zwar exakt. Der Schienenkopf stößt an keinen Anschlägen
an und erhält keine Schleifspuren. Auch im übrigen ist die Behandlung der, noch rotglühenden
und entsprechend weichen, Schiene schonend: Am Schienenfuß entstehen gleichfalls keine
Schleifspuren, und der Angriff der Gegenhalter, vorzugsweise mit balligen Berührungsflächen,
führt zu keinen störenden Einprägungen.
[0008] In der Regel wird jeweils ein gegen die Unterseite des Schienenfußes gerichteter
Gegenhalter und ein gegen die Oberseite des Schienenfußes gerichteter Gegenhalter
vorhanden sein, und zwar an allen Auflagen.
Man erhält damit Sicherheit und die Möglichkeit, jeden gewünschten Biegeverlauf einzustellen.
In einer gleichbleibenden Produktion könnte man aber auch hier nur in der einen und
dort nur in der anderen Richtung wirkende Gegenhalter vorsehen.
[0009] Im Prinzip sind starr an den Auflagen angeordnete Gegenhalter denkbar, die beim Anheben
der Auflagen auf der einen bzw. anderen Seite des Schienenfußes neben diesem aufsteigen.
Zweckmäßigerweise ist jedoch wenigstens der in Verschieberichtung vordere Gegenhalter
in die Auflage versenkbar, vorzugsweise nach vorne und unten verschwenkbar. Dann ist
kein so großer Hub der Auflagen erforderlich, und vor allem kann das Kühlbett auch
für andere Walzprofile benutzt werden, die eine durchgehend ebene Auflage benötigen.
[0010] Die Schwenkbarkeit des Gegenhalters in die Versenkung nach vorne und unten, d.h.
in die Wirkstellung nach oben und auf den Schienenfuß zu, bedeutet außerdem die geringste
Gefahr von Beschädigungen des Schienenfußes.
[0011] Der in der Verschieberichtung hintere Gegenhalter könnte insofern eher starr sein,
als seine Höhenstellung für die Rückverschiebung der Auflage ohne Belang ist und er
auch für ein anderes Walzprofil als eine Schiene noch Platz ließe.
Zweckmäßigerweise ist aber auch der in Verschieberichtung hintere Gegenhalter, und
zwar gegenläufig zu dem vorderen, verschwenkbar. D.h., er ist durch Verschwenken nach
oben und hinten zurückziehbar und durch Verschwenken nach vorne und unten vorschiebbar.
Die beiden Gegenhalter können so wie Daumen und Finger den Schienenfuß fassen, jedoch
mit Spiel.
[0012] Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung sind die Gegenhalter
einschließlich eines gemeinsamen Antriebes über ein Hebelgestänge in einer relativ
zu der übrigen Auflage in waagerechter Richtung verstellbaren Baueinheit angeordnet,
die im übrigen vorzugsweise einen Absatz bildet, hinter den der in Verschieberichtung
hintere Gegenhalter zurückziehbar ist.
Mit der genannten Verstellbarkeit kann die Lage der beiden Gegenhalter verschiedenen
Schienenquerschnitten derart angepaßt werden, daß der Schienenkopf im wesentlichen
bündig mit der Auflage abschließt und damit immer eine Schiene dicht an die andere
gelegt werden kann. Ferner kann die Auflagefläche verschiedenen Querschnittsgrößen
anderer Walzprofile angepaßt werden. Der genannte Absatz bildet für diese einen Anschlag,
der sie bei der Beschleunigung am Anfang der Verschiebung mitnimmt.
[0013] Die Auflagen sind zweckmäßigerweise in der Weise heb- und senkbar, daß sie als Wagen
oder Schlitten auf einer unterhalb des Rollganges und des Kühlbettes angeordneten,
heb- und senkbaren Führung angeordnet und vorzugsweise mittels eines Kettentriebes
verschiebbar sind.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Auflagen durch
jeweils einen auf die Schiene gerichteten Entfernungsmesser gesondert in die Stellung,
in der sie angehoben werden, einsteuerbar.
Damit können die Auflagen jeweils genau unter die schon auf dem Rollgang etwas verzogen
ankommenden Schienen gebracht werden, insbesondere die Gegenhalter.
[0015] Nach einer weiteren vorteilhaften und zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist
die Verschiebezeit für alle Auflagen gleich gesteuert, wobei den unterschiedlichen
Verschiebewegen unterschiedliche Geschwindigkeiten entsprechen. Die Biegevorgänge
laufen dann nicht bei unterschiedlichen Abkühlungsgraden der Schiene ab.
[0016] Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
- Fig. 1
- zeigt schematisch eine Draufsicht auf ein Kühlbett,
- Fig. 2
- zeigt in größerem Maßstab einen senkrechten Teilschnitt durch das Kühlbett und
- Fig. 3
- zeigt eine Einzelheit aus Fig. 2 in noch einmal größerem Maßstab in einem zu Fig.
2 leicht versetzten Schnitt.
[0017] Das mit 1 bezeichnete Kühlbett wird durch einen Rollgang 2 beschickt mit Schienen
3, deren Lauf über das Kühlbett und deren dabei angenommene Form in Fig. 1 schematisch
dargestellt sind. In der Wirklichkeit liegen die Schienen dicht aneinander. Sie werden
abgefördert durch einen Rollgang 4.
[0018] Das Kühlbett 1 ist von der Bauart eines Hubbalkenförderers mit einem festen Rost
5 und einem Hubbalkenrost 6, die in Fig. 2 erscheinen.
[0019] Der Rollgang 2 hat einen Unterbau 7, an dem über Konsolen 8 auch die Balkenenden
des Hubbalkenrostes 6 abgestützt sind.
Die Rollen des Rollganges 2 sind mit 9, ihre Lager mit 10 bezeichnet. Auf der dem
Kühlbett 1 gegenüberliegenden Seite ist der Rollgang 2 durch eine Führungsleiste 11
begrenzt.
[0020] Zum Überführen der Schienen 3 von dem Rollgang 2 auf das Kühlbett 1 dient folgende
Vorrichtung 12:
[0021] Eine Anzahl von beispielsweise dreißig Wagen 13 ist jeweils auf einer Führung 14
von der Form eines U-Profiles mittels eines Kettentriebes verschiebbar bzw. verfahrbar.
Der Kettentrieb umfaßt eine über eine Antriebsrolle 15 und eine Umlenkrolle 16 gelegte
Kette 17 sowie einen Getriebemotor 18.
Die Führung 14 ist auf einer Konsole 19 des Unterbaues 7 sowie auf einer Säule 20
heb- und senkbar abgestützt über in der Konsole 19 und der Säule 20 gelagerte Winkelhebel
21 und zwei Zwischenstützen 22 und 23, von denen die Zwischenstütze 22 starr und die
Zwischenstütze 23 gelenkig mit der Führung 14 verbunden ist. Die Winkelhebel 21 sind
durch einen hydraulischen Stangentrieb 24 gleichläufig verschwenkbar.
[0022] Fig. 2 zeigt die eine Endstellung der Winkelhebel 21, bei der die Führung 14 ihre
untere Stellung einnimmt. Der Wagen 13 ist in seiner Ausgangsstellung gezeichnet.
Zum Überführen der in ausgezogenen Linien auf den Rollen 9 gezeichneten Schiene 3
auf das Kühlbett 1 fährt der Wagen zwischen zwei Rollen 9 in eine Stellung, in der
er mit einer Auflage 25 unter der Schiene 3 liegt. Durch Anheben der Führung 14 hebt
sich nun die Auflage 25 über die Förderebene des Rollganges 2 und nimmt damit die
Schiene auf. Die obere Endstellung ist bei 26 strichpunktiert dargestellt.
Bei dieser oberen Stellung der Führung 14 fährt der Wagen weiter zwischen zwei Balken
der Roste 5 und 6. Bei 27 wird dann durch Absenken der Führung 14 das Auflager 25
unter die Tragebene des festen Rostes 5 gesenkt und die Schiene 3 damit auf dem Rost
5 abgesetzt.
Der Wagen 13 mit dem Auflager 25 fährt anschließend zurück.
Von der Stellung 26 bis zur Stellung 27 werden jedoch noch weiter unten angegebene
Maßnahmen getroffen.
[0023] Für diese ist in dem Wagen 13 eine Baueinheit 28 mittels eines Kurbeltriebs 29 o.dgl.
in waagerechter Richtung verstellbar angeordnet, deren Einzelheiten in Fig. 3 dargestellt
sind. Die Baueinheit 28 ist zwischen den beiden Teilen des, zweigeteilten, Auflagers
25 angeordnet. Der Schnitt der Fig. 2 liegt vor dem Auflager 25 insgesamt und zeigt
den Wagen 13 in Seitenansicht. Der Schnitt der Fig. 3 ist zwischen den beiden Teilen
des Auflagers 25 durch die Baueinheit 28 gelegt; anders betrachtet ist die vordere
von zwei gleichen Seitenwänden 30 der Baueinheit weggebrochen.
[0024] Zwischen den beiden Seitenwänden 30 sind auf starr mit diesen verbundenen Achsen
31, 32 und 33 ein Winkelhebel 34, ein Winkelhebel 35 und ein hydraulischer oder pneumatischer
Antrieb 36 für beide schwenkbar gelagert. Der Antrieb 36 greift an dem einen Arm des
Winkelhebels 34 an. Mit dem anderen, einen Gegenhalter 37 bildenden Arm ist der Winkelhebel
35 durch ein gelenkiges Zwischenglied 38 verbunden. Das Zwischenglied 38 greift wiederum
an dem einen Arm des Winkelhebels 35 an, während der andere Arm einen Gegenhalter
39 bildet.
[0025] Gegenhalter 37 bzw. 39 sind die Arme für den Schienenfuß 40, den sie zwischen sich
aufnehmen, während der Schienenkopf 41 etwa bündig mit dem Auflager 25 abschließt.
Dies ist, in durchgezogenen Linien gezeichnet, die Wirkstellung der Gegenhalter 37
und 39: Der Gegenhalter 39 liegt mit seinem balligen Ende etwa vor der Mitte der Schienenfußunterseite.
Der Gegenhalter 37, der gleichfalls am Ende ballig gestaltet ist, liegt mit seiner
kurzen Länge quer vor der Oberseite der einen Schienenfußhälfte.
In der gestrichelt gezeichneten zurückgezogenen Stellung ist der Gegenhalter 37 unter
die Oberfläche des Auflagers 25 abgesenkt, und der Gegenhalter 39 ist hinter einen
Absatz 42 zurückgezogenen, den ein über das Auflager 25 herausragender Abschnitt der
Seitenwände 30 an dem Auflager 25 bildet.
[0026] Wie ein gestrichelt eingezeichnetes kleineres Schienenprofil 43 erkennen läßt, sind
die Gegenhalter 37 und 39 für verschiedene Profilgrößen geeignet. Für das kleinere
Schienenprofil 43 würde mittels des Kurbeltriebs 39 o.ä. die Baueinheit 28 weiter
nach rechts verstellt werden, bis der Schienenkopf wieder etwa bündig mit dem Auflager
25 abschließt.
[0027] Jedem Wagen 13 ist ein Entfernungsmesser 44 zugeordnet, der die Lage der Schiene
3 im Bereich des betreffenden Wagens feststellt und den Wagen so unter die Schiene
fahren läßt, daß das Auflager 25 die Schiene genau an der gewünschten Stelle aufnimmt.
Die Gegenhalter werden dann in ihre Wirkstellung geschwenkt und fassen den Schienenfuß
ein. Die Schiene wird dadurch, wenn die verschiedenen Wagen unterschiedlich weit verschoben
werden, entsprechend diesen Unterschieden verbogen. Gleichviel, ob an der betreffenden
Stelle von der einen oder anderen Seite auf die Schiene gedrückt werden muß: Es ist
immer der benötigte Gegenhalter 37 oder 39 vorhanden.
1. Kühlbett für Schienen (3) mit einer Vorrichtung (12) zum Überführen der Schienen (3)
von einem zuführenden Rollgang (2) auf das Kühlbett (1), die aus dem Rollgang (2)
in das Kühlbett (1) verschiebbare, heb- und senkbare Auflagen (25) für die Schienen
(3) aufweist und zum Verbiegen der Schienen (3) entgegen deren bei der Abkühlung eintretender
Verbiegung eingerichtet ist, indem die Verschiebewege der Auflagen (25) entsprechend
der gewünschten Verbiegung gesteuert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Auflagen (25) mindestens in einem mittleren Bereich der Schienenlänge gegen
die Unterseite des Schienenfußes (40) gerichtete Gegenhalter (39) und mindestens in
Endbereichen der Schienenlänge gegen die Oberseite des Schienenfußes (40) gerichtete
Gegenhalter (37) angeordnet sind.
2. Kühlbett nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein gegen die Unterseite des Schienenfußes (40) gerichteter Gegenhalter (39)
und ein gegen die Oberseite des Schienenfußes (40) gerichteter Gegenhalter (27) vorhanden
sind, vorzugsweise an allen Auflagen (25).
3. Kühlbett nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in Verschieberichtung vordere Gegenhalter (37) in die Auflage (25) versenkbar,
vorzugsweise nach vorne und unten verschwenkbar, ist.
4. Kühlbett nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in Verschieberichtung hintere Gegenhalter (39), vorzugsweise hinter einen Absatz
(42) der Auflage (25), zurückziehbar, vorzugsweise nach oben und hinten verschwenkbar,
ist.
5. Kühlbett nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden, vorzugsweise daumenförmigen, Gegenhalter (37;39) gemeinsam durch einen
Antrieb (36) über ein Hebelgestänge (36-38) verschwenkbar bzw. zurückziehbar sind.
6. Kühlbett nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. die Gegenhalter (37;39) in einer relativ zu der übrigen Auflage (25) in
waagerechter Richtung verstellbaren Baueinheit (28) angeordnet ist bzw. sind, die
vorzugsweise den nach Anspruch 4 vorgesehenen Absatz (42) bildet.
7. Kühlbett nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagen (25) als Wagen (13) oder Schlitten auf einer unterhalb des Rollganges
(2) und des Kühlbettes (1) angeordneten, heb- und senkbaren Führung (14) angeordnet
und vorzugsweise mittels eines Kettentriebes (15-18) verschiebbar sind.
8. Kühlbett nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagen (25) durch jeweils einen auf die Schiene (3) gerichteten Entfernungsmesser
(44) gesondert in die Stellung, in der sie angehoben werden, einsteuerbar sind.
9. Kühlbett nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebezeit für alle Auflagen (25) gleich gesteuert ist, wobei den unterschiedlichen
Verschiebewegen unterschiedliche Geschwindigkeiten entsprechen.
1. Cooling bed for rails (3) with an apparatus (12) which is intended for transferring
the rails (3) onto the cooling bed (1) from an infeeding roller table (2), which has
raisable and lowerable supports (25) for the rails (3), it being possible for said
supports to be displaced into the cooling bed (1) from the roller table (2), and which
is set up to bend the rails (3) counter to the bending which they undergo during cooling,
this being achieved by the displacement paths of the supports (25) being controlled
in accordance with the desired bending, characterized in that arranged on the supports (25) are abutments (39) which are directed towards the underside
of the rail foot (40) at least in a central region of the rail length and abutments
(37) which are directed towards the top side of the rail foot (40) at least in end
regions of the rail length.
2. Cooling bed according to Claim 1, characterized in that in each case one abutment (39) which is directed towards the underside of the rail
foot (40) and one abutment (37) which is directed towards the top side of the rail
foot (40) are provided, preferably on all of the supports (25).
3. Cooling bed according to Claim 1 or 2, characterized in that the front abutment (37), as seen in the direction of displacement, can be let down
into, preferably pivoted forwards and downwards into, the support (25).
4. Cooling bed according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the rear abutment (39), as seen in the direction of displacement, can be drawn back,
preferably pivoted upwards and rearwards, preferably behind a shoulder (42) of the
support (25).
5. Cooling bed according to Claim 3 or 4, characterized in that the two, preferably thumb-like, abutments (37; 39) can respectively be pivoted and
drawn back together by a drive (36), via a lever linkage (36-38).
6. Cooling bed according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the abutment or abutments (37; 39) is or are arranged in a structural unit (28) which
can be adjusted horizontally relative to the rest of the support (25) and preferably
forms the shoulder (42) provided according to Claim 4.
7. , Cooling bed according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the supports (25) are arranged as carriages (13) on a raisable and lowerable guide
(14), which is arranged beneath the roller table (2) and the cooling bed (1), and
are displaceable preferably by means of a chain drive (15-18).
8. Cooling bed according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the supports (25) can be shifted separately, by in each case one distance-measuring
device (44) which is directed onto the rail (3), into the position in which they are
raised.
9. Cooling bed according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the displacement time is controlled to be the same for all the supports (25), different
speeds corresponding to the different displacement paths.
1. Lit de refroidissement pour des rails (3) présentant un dispositif (12) pour le transfert
des rails (3) d'un train de rouleaux (2) d'amenée sur le lit de refroidissement (1),
qui présente des supports (25) pour les rails (3) pouvant être déplacés du train de
rouleau (2) dans le lit de refroidissement (1), soulevés et abaissés, et qui est équipé
pour le cintrage des rails (3) contre leur déformation qui apparaît lors du refroidissement,
lorsque les parcours de déplacement des supports (25) sont commandés en fonction du
cintrage souhaité, caractérisé en ce qu'on a disposé au niveau des supports (25), au moins dans la zone du milieu de la longueur
des rails, des contre-butées (39) dirigées contre la face inférieure du patin (40)
du rail et au moins dans les zones d'extrémité de la longueur des rails, des contre-butées
(37) dirigées contre la face supérieure du patin (40) du rail.
2. Lit de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une contre-butée (39) dirigée contre la face inférieure du patin (40) du rail et une
contre-butée (27) dirigée contre la face supérieure du patin (40) du rail sont à chaque
fois présentes, de préférence sur tous les supports (25).
3. Lit de refroidissement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la contre-butée (37) antérieure dans le sens du déplacement peut être abaissée dans
le support (25), de préférence pivotée vers l'avant et le bas.
4. Lit de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la contre-butée (39) postérieure dans le sens du déplacement peut être retirée, de
préférence pivotée vers le haut et l'arrière, de préférence derrière un épaulement
(42) du support (25).
5. Lit de refroidissement selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les deux contre-butées (37 ; 39), de préférence en forme de pouces,peuvent être pivotées
ou retirées ensemble par un dispositif d'entraînement (36), via une tringlerie à bras
de levier (36-38).
6. Lit de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la ou les contre-butées (37 ; 39) sont disposées dans une unité de construction (28)
pouvant être réglée dans une direction horizontale par rapport au reste du support
(25), ladite unité formant de préférence l'épaulement (42) prévu selon la revendication
4.
7. Lit de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les supports (25) sont disposés sous forme de chariots (13) ou de coulisseaux sur
un dispositif de guidage (14) pouvant être soulevé et abaissé, disposé au-dessous
du train de rouleaux (2) et du lit de refroidissement (1) et en ce qu'ils peuvent de préférence être déplacés au moyen d'un dispositif d'entraînement par
chaîne (15-18).
8. Lit de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les supports (25) peuvent être réglés séparément dans la position dans laquelle ils
sont soulevés en tout cas par un dispositif de mesure (44) de la distance dirigé vers
le rail (3).
9. Lit de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la durée de déplacement pour tous les supports (25) est commandée de manière égale,
les différents mouvements de déplacement correspondant à des vitesses différentes.