| (19) |
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(11) |
EP 0 835 533 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.06.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01P 1/208 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9602/686 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9702/619 (23.01.1997 Gazette 1997/05) |
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| (54) |
HOHLLEITERFILTER
WAVEGUIDE FILTER
FILTRE POUR GUIDE D'ONDES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
30.06.1995 DE 19523869
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.04.1998 Patentblatt 1998/16 |
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Patentinhaber: DaimlerChrysler Aerospace Aktiengesellschaft |
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81663 München (DE) |
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Erfinder: |
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- RUST, Stefan
D-89250 Senden (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 029 276
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GB-A- 1 104 184
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Hohlleiterfilter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Für Hohlleiterschaltungen stellt die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bezüglich
der Frequenzbandspezifikationen und insbesondere bezüglich der Unterdrückung der von
Oszillatoren erzeugten Störstrahlungen, z.B. einer Harmonischen des Nutzsignales,
einen nicht unerheblichen Teil der Entwicklungskosten eines Gerätekonzeptes dar. Bisher
ist in Hohlleiterschaltungen die Verwendung von Hohlraumresonatoren, welche mit Hohlleiterblenden
verkoppelt sind sowie bei FIN-Leitungsschaltungen die Verwendung von Resonanzstrukuren
im Bereich der Finne bekannt.
[0003] Die Auslegung von Hohlleiterblenden erfolgt nach den bekannten Theorien der Hohlleiterblendentechnik
(Waveguide Handbook, N. Marcuwitz, Mc Graw-Hill Book Company INC., Edition 1986).
Die Hohlleiterblenden sind als planare Strukturen mit z.B. kreis-, schlitz- oder H-förmigen
Blendenöffnungen ausgebildet und in einer Querschnittsebene eines länglichen hohlleiters
lotrecht zur Hohlleiterachse zwischen einem speisenden und einem weiterführenden Abschnitt
des Hohlleiters eingesetzt. Als Bandpaßfilter verwendet, werden die Blendenöffnungen
bei Eigenresonanz betrieben, die bekannterweise für schlitzförmige Blendenöffnungen
bei einer elektrisch wirksamen Schlitzlänge von einer halben Wellenlänge der Nutzfrequenz
eingestellt ist. Mit der Schlitzbreite ist der Transmissionsgrad T von schlitzförmigen
Blendenöffnungen bestimmt. Die als Bandpaßfilter ausgelegten Hochlleiterblenden haben
außerhalb ihres Durchlaßbereiches nur einen der Resonzkurve entsprechenden Dämpfungsverlauf.
Insbesondere ist mit diesen Bandpaßfiltern im allgemeinen keine gezielte Sperrung
von bestimmten störenden Frequenzvielfachen der Nutzfrequenz möglich. Dazu müssen
die bekannten Bandpaßfilter mit zusätzlichen Filtermaßnahmen unterstützt werden. In
vielen Fällen, wie z.B. bei Kleingeräten oder bei Sensoren stört das erforderliche
Volumen der bekannten Bandpaßzilter. Die Herstellkosten für FIN-Leitern mit Resonanzstrukturen
sind relativ hoch.
[0004] Weiterhin ist aus der EP 0 029 276 A1 ein Hohlleiterfilter bekannt, das aus vier
planaren, im Hohlleiterfeld zusammenwirkenden Leiterstrukturen besteht, die in die
Wandung eines von einem Sender gespeisten Hohlleiters integriert sind. Die Leiterstrukturen
sind in einer Querschnittsebene auf dem Umfang des Hohlleiters um 90° zueinander versetzt
in die Wandung integriert und speisen jeweils in einen weiterführenden Hohlleiterabschnitt.
In jeder der Leiterstrukturen sind neben einer zentraler Blendenöffnung, die auf Eigenresonanz
für eine Transmissionsfrequenz ausgelegt ist, zwei gleich ausgebildete Blendenöffnungen
für die Unterdrückung von Störfrequenzen ausgebildet. Diese Blendenöffnungen sind
auf einer Längsseite der zentralen Blendenöffnung angeordnet, so daß sie bezüglich
ihrer Längsausdehnung nicht mittig auf der Symmetrieachse der Leiterstruktur liegen,
die parallel zu den Feldstärkevektoren verläuft.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es ein Bandpaßfilter für Hohlleiter zu schaffen, das zusätzlich
als Sperrfilter für die gezielte Unterdrückung von Störfrequenzen dient.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 2
gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Transmission einer Nutzfrequenz und eine gezielte
Unterdrückung von Störfrequenzen mit einem einzigen Bauelement bei geringem Aufwand
möglich ist. Mit dem erfindungsgemäßen Hohlleiterfilter lassen sich Herstellungstoleranzen
mit geringem Aufwand einhalten und es benötigt nur eine geringe Einbautiefe. Aufgrund
seines symmetrischen Aufbaus ist die Störmodenanregung minimal.
[0008] Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
FIG. 1 zeigt das Prinzip der Leiterstruktur eines erfindungsgemäßen Hohlleiterfilters
für rechteckförmige Hohlleiter,
FIG. 2a bis FIG.2c zeigen Transmissionskurven einzelner Blendenöffnungen und des gesamten
Hohlleiterfilters,
FIG. 3 zeigt ein zweikreisiges Hohlleiterfilter mit zwei hintereinander angeordneten
Leiterstrukturen und
FIG. 4a bis FIG. 4d zeigen Transmissionskurven einzelner Blendenöffnungen und des
gesamtem zweikreisigen Hohlleiterfilters.
[0009] FIG. 1 zeigt die Leiterstruktur 2 eines Hohlleiterfilters, die auf die Querschnittsfläche
eines rechteckförmigen Hohlleiters 1 aufgesetzt ist. Die Leiterstruktur 2 ist in einer
Metallschicht auf einem planaren, einseitig metallisierten, dielektrischen Substrat
ausgebildet. In die Leiterstruktur 2 sind eine zentral angeordnete Blendenöffnung
3 und zwei weitere Blendenöffnungen 4 integriert, die der zentral angeordneten Blendenöffnung
3 symmetrisch benachbart zugeordnet sind.
[0010] Die Blendenöffnungen 3, 4 sind als beidseitig kurzgeschlossene Schlitz leiter ausgebildet
und zueinander parallel und lotrecht zu den Vektoren 5 des angrenzenden Hohlleiter-E-Feldes
angeordnet. Die elektrisch wirksame Länge des zentral angeordneten Schlitzleiters
beträgt eine halbe Wellenlänge der Transmissionszfrequenz f(ind O) und die elektrisch
wirksame Länge der zugeordneten Schlitzleiter beträgt jeweils eine halbe Wellenlänge
einer zu sperrenden Störfrequenz f(ind S1) des Hohlleiterfilters. Die so dimensionierten
Schlitzleiter befinden sich für die zugeordneten Frequenzen in Eigenresonanz und strahlen
mit maximaler Leistung in den angrenzenden weiterführenden Abschnitt des Hohlleiters
1. Die Transmissionsphasen des zentral angeordneten Schlitzleiters und die der zugeordneten
Schlitzleiter haben im Frequenzbereich f(ind O) - f(ind S1) entgeg ngesetzte Vorzeichen
und unterschiedliche Phasensteilheit, so daß in dem weiterführenden Abschnitt des
Hohlleiters 1 der Betrag des Summenvektors der sich überlagernden Schlitzleiterfelder
minimiert ist. Durch eine Variation der elektrisch wirksamen Schlitzleiterbreite läßt
sich bei Schlitz leitern bekannterweise der Transmissionsgrad (und damit die Amplitude
des aus dem Schlitzleiter abgestrahlten E-Feldes) beeinflussen. Damit läßt sich über
eine Anpassung der einzelnen Schlitzbreiten zueinander für die zu sperrende Störfrequenz
f(ind S1)in dem weiterführenden Abschnitt des Hohlleiters 1 eine optimale Kompensation
der abgestrahlten Schlitzleiterfelder einstellen.
[0011] Die erfindungsgemäße Wirkung kann optional auch erzielt werden, wenn dem zentral
angeordneten Schlitzleiter nur ein Schlitzleiter in der vorangehend beschriebenen
Weise zugeordnet ist. Die Zuordnung von zwei Schlitzleitern hat aber den Vorteil,
daß aufgrund der symmetrischen Struktur des Hohlleiterfilters die Störmodenanregung
minimal ist. Dazu trägt auch eine Anordnung der beiden zugeordneten Schlitzleiter
in der Nähe der Umrandung 6 des Hohlleiterinnenraumes bei.
[0012] Grundsätzlich kann die Zuordnung der Transmissions- und zu sperrenden Störfrequenz
zu den Blendenöffnungen 3 und 4 auch invertiert werden, so daß die zentral angeordnete
Blendenöffnung 3 auf die Störfrequenz f(ind S1) und die zugeordneten Blendenöffnungen
4 auf die Transmissionsfrequenz f(ind O) ausgelegt sind.
[0013] Anstelle des in FIG. 1 gezeigten Ausführungsbeispieles mit Schlitzleitern sind für
die Blendenöffnungen 3 und 4 auch andere Querschnittsformen, die für die gewünschten
Frequenzen Eigenresonanzen aufweisen, denkbar; z.B. H-förmige Blendenöffnungen.
[0014] FIG. 2a bis FIG. 2c zeigen die Transmissionskurven des Hohlleiterfilters gemäß FIG.
1. In FIG. 2a ist die Transmissionskurve des zentral angeordneten Schlitzleiters gezeigt,
FIG. 2b zeigt die Transmissionskurve der zusammenwirkenden zugeordneten Schlitzleiter
und FIG. 2c die Transmissionskurve aller überlagerten Schlitzleiterfelder des Hohlleiterfilters.
[0015] Soll bezüglich der Sperrwirkung ein zweikreisiges Hohlleiterfilter aufgebaut werden,
dann läßt sich dies gemäß dem in FIG. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch verwirklichen,
daß zwei beabstandete Leiterstrukturen 2, die grundsätzlich entsprechend dem Ausführungsbeispiel
gemäß FIG. 1 ausgebildet sind, in den Hohlleiter eingesetzt werden.
[0016] Der Abstand der Leiterstrukturen 2 zueinander beträgt ein viertel der Wellenlänge
der Transmissionsfrequenz f(ind O). Die Eigenresonanzen der zugeordneten Schlitzleiter
der einen Leiterstruktur 2 sind auf eine erste Störfrequenz f(ind S1) und die der
zweiten Leiterstruktur auf eine zweite Störfrequenz f(ind S2) ausgelegt. Die Eigenresonanzen
der zentral angeordneten Schlitzleiter sind in beiden Leiterstrukturen auf die Transmissionsfrequenz
f(ind C) ausgelegt.
[0017] Die Transmissionskurven für das in FIG. 3 gezeigte Hohlleiterfilter sind in den Figuren
4a bis 4d dargestellt. FIG. 4a zeigt die Transmissionskurve eines der zentral angeordneten
Schlitzleiter. Die Figuren 4b und 4c zeigen die Transmissionskurven der beiden zusammenwirkenden
zugeordneten Schlitzleiter einer Leiterstruktur für die jeweilige Störfrequenz. FIG.
4d zeigt die Transmissionskurve des gesamten zweikreisigen Hohlleiterfilters. Neben
den Sperrwirkungen bei den Störfrequenzen f(ind S1) und f(ind S2) zeigt die Kurve
eine Abflachung im Transmissionsbereich um die Frequenz f(ind O) herum.
[0018] Das erfindungsgemäße Hohlleiterfilter läßt sich auch für Hohlleiter mit anderen Querschnittsformen
ausbilden, wobei darauf zu achten ist, daß die Schlitzleiter lotrecht zu den Vektoren
5 des angrenzenden Hohlleiter-E-Feldes ausgerichtet sind.
[0019] Die Leiterstruktur 2 kann eine Metallfolie sein, deren Dicke nicht größer als ein
Achtel der Wellenlänge der höchsten zu sperrenden Störfrequenz sein darf. Sie kann
aber auch in einer Metallschicht eines einseitig metallisierten, dielektrischen Substrats
ausgebildet sein, wobei mit zunehmender Größe der Dielektrizitätskonstanten des Substrats
die Filtereigenschaften schlechter werden.
1. Hohlleiterfilter, das als planare Leiterstruktur in einer Querschnittsebene eines
länglichen Hohlleiters lotrecht zur Hohlleiterachse zwischen einem speisenden und
einem weiterführenden Abschnitt des Hohlleiters eingesetzt ist, eine zentral angeordnete
Blendenöffnung aufweist, die auf Eigenresonanz für eine gewählte Transmissionsfrequenz
f(ind O) ausgelegt ist und zusätzlich zu der zentral angeordneten Blendenöffnung (3)
zwei gleich ausgebildete, parallel beabstandete Blendenöffnungen (4) aufweist, dadurch
gekennzeicnet, daß die gleich ausgebildeten Blendenöffnungen (4) auf Eigenresonanz
für eine von dem Hohlleiterfilter zu sperrende Störfrequenz f(ind S1) ausgelegt sind
und daß die Blendenöffnungen (3, 4) so in der Leiterstruktur (2) angeordnet sind,
daß sie bezüglich ihrer Längsausdehnung jeweils mittig auf der Symmetrieachse der
Leiterstruktur (2) liegen, die parallel zu den Feldstärke vektoren (5) verläuft.
2. Hohlleiterfilter, das als planare Leiterstruktur in einer Querschnittsebene eines
länglichen Hohlleiters lotrecht zur Hohlleiterachse zwischen einem speisenden und
einem weiterführenden Abschnitt des Hohlleiters eingesetzt ist und mindestens eine
Blendenöffnung aufweist, die auf Eigenresonanz für eine gewählte Transmissionsfrequenz
f(ind O) ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterstruktur (2) eine zentral
angeordnete Blendenöffnung (3) aufweist, die auf Eigenresonanz für eine mit dem Hohlleiterfilter
zu sperrende Störfrequenz f(ind S1) ausgelegt ist und daß die Leiterstruktur (2) zusätzlich
zu der zentral angeordneten Blendenöffnung (3) zwei gleich ausgebildete Blendenöffnungen
(4)aufweist, die auf Eigenresonanz für eine gewählte Transmissionsfrequenz f(ind O)
ausgelegt und symmetrisch zu der zentralen Blendenöffnung (3) angeordnet sind.
3. Hohlleiterfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zentral angeordnete
Blendenöffnung (3) und die zusätzlichen Blendenöffnungen (4) als Schlitzleiter ausgebildet
sind, daß die Schlitzleiter lotrecht zu den Vektoren (5) des angrenzenden Hohlleiter-E-Feldes
ausgerichtet sind und daß die elektrisch wirksame Längen der Schlitzleiter je nach
zugeordneter Eigenresonanzfrequenz eine halbe Wellenlänge der Transmissionsferequenz
f(ind O) oder der Störfrequenz f(ind S1) beträgt.
4. Hohlleiterfilter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzleiterbreiten
auf die gewünschte Transmissions- und Sperrwirkung abgestimmt sind.
5. Hohlleiterfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine
zweite Leiterstruktur (2) in eine Querschnittsebene des Hohlleiters mit einem Abstand
zu der ersten Leiterstruktur (2) eingesetzt ist, der etwa einer viertel Wellenlänge
der Transmissionsfrequenz f(ind O) entspricht und daß die zweite Leiterstruktur (2)
eine zentrale Blendenöffnung (3) mit einer Eigenresonanz bei der Transmissionsfrequenz
f(ind 0) und zwei zusätzliche Blendenöffnungen (4) jeweils mit einer Eigenresonanz
bei einer zu sperrenden zweiten Störfrequenz f(ind S2) aufweist, die von der ersten
Störfrequenz f(ind S1) abweicht.
6. Hohlleiterfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leiterstruktur (2) aus einer Metallfolie besteht, in die die Blendenöffnungen (3,4)
eingearbeitet sind.
7. Hohlleiterfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leiterstruktur (2) aus einem einseitig metallisierten, dielektrischen Substrat besteht
und daß die Blendenöffnungen (3,4) in die Metallschicht des Substrats eingearbeitet
sind.
8. Hohlleiterfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt des Hohlleiters (1) eine Rechteckform aufweist.
9. Hohlleiterfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschitt des Hohlleiters (1) eine Kreisform aufweist.
1. Waveguide filter, which is inserted as a planar guide structure in a cross-sectional
plane of an elongate waveguide perpendicularly to the waveguide axis between a portion
of the waveguide to be supplied and a portion of the waveguide for conducting onward,
has a centrally arranged aperture opening which is designed to a natural resonance
for a selected transmission frequency f(ind O) and in addition to the centrally arranged
aperture opening (3) has two identically constructed, parallelly spaced aperture openings
(4), characterised in that the identically constructed aperture openings (4) are designed
to a natural resonance for an interference frequency f(ind S1) to be blocked by the
waveguide filter and that the aperture openings (3, 4) are so arranged in the guide
structure (2) that with respect to their longitudinal extent they each lie centrally
on the axis of symmetry of the guide structure (2), which extends parallelly to the
field strength vectors (5).
2. Waveguide filter, which is inserted as a planar guide structure in a cross-sectional
plane of an elongate waveguide perpendicularly to the waveguide axis between a portion
of the waveguide to be supplied and a portion of the waveguide for conducting onward,
has at least one aperture opening which is designed to a natural resonance for a selected
transmission frequency f(ind 0), characterised in that the guide structure (2) has
a centrally arranged aperture opening (3), which is designed to a natural resonance
for an interference frequency f(ind S1) to be blocked by the waveguide filter and
that the guide structure (2) in addition to the centrally arranged aperture opening
(3) has two identically constructed aperture openings (4) which are designed to a
natural resonance for a selected transmission frequency f(ind O) and are arranged
symmetrically to the central aperture opening (3).
3. Waveguide filter according to claim 1 or 2, characterised in that the centrally arranged
aperture opening (3) and the additional aperture openings (4) are formed as slot guides,
that the slot guides are oriented perpendicularly to the vectors (5) of the adjoining
waveguide E field and that the electrically effective lengths of the slot guides amount
to half a wavelength of the transmission frequency f(ind O) or the interference frequency
f(ind S1) according to the respectively associated natural resonance frequency.
4. Waveguide filter according to claim 3, characterised in that the slot guide widths
are matched to the desired transmission and blocking effect.
5. Waveguide filter according to one of claims 1 to 4, characterised in that a second
guide structure (2) is inserted in a cross-sectional plane of the waveguide at a spacing
from the first guide structure (2), which corresponds to about a quarter wavelength
of the transmission frequency f(ind O), and that the second guide structure (2) has
a central aperture opening (3) with a natural resonance at the transmission frequency
f(ind O) and two additional aperture openings (4) each with a natural resonance at
a second interference frequency f(ind S2) which is to be blocked and which differs
from the first interference frequency f(ind S1).
6. Waveguide filter according to one of claims 1 to 5, characterised in that the guide
structure (2) consists of a metal foil into which the aperture openings (3, 4) are
machined.
7. Waveguide filter according to one of claims 1 to 5, characterised in that the guide
structure (2) consists of a dielectric substrate metallised at one side and that the
aperture openings (3, 4) are machined into the metal layer of the substrate.
8. Waveguide filter according to one of claims 1 to 7, characterised in that the cross-section
of the waveguide (1) has a rectangular shape.
9. Waveguide filter according to one of claims 1 to 7, characterised in that the cross-section
of the waveguide (1) has a circular shape.
1. Filtre pour guide d'ondes, qui est inséré sous la forme d'une structure à conducteurs
planar dans un plan de coupe transversal d'un guide d'ondes allongé perpendiculairement
à l'axe du guide d'ondes entre une partie d'alimentation et une partie de prolongement
du guide d'ondes, possède une ouverture de diaphragme centrale, qui est conçue pour
la résonance propre pour une fréquence de transmission choisie f(ind O) et qui comporte,
en plus de l'ouverture de diaphragme centrale (3), des ouvertures de diaphragme (4)
agencées de manière identique, parallèles et distantes l'une de l'autre, caractérisé
en ce que les ouvertures de diaphragme (4) agencées de manière identique sont conçues
pour la résonance propre pour une fréquence parasite f(ind S1) devant être bloquée
par le filtre pour guide d'ondes, et que les ouvertures de diaphragme (3,4) sont disposées
dans la structure à conducteurs (2) de telle sorte qu'elles sont situées, par rapport
à leur étendue longitudinale, respectivement d'une manière centrée sur l'axe de symétrie
de la structure à conducteurs (2), qui s'étend parallèlement aux vecteurs (5) d'intensité
de champ.
2. Filtre pour guide d'ondes, qui est agencé sous la forme d'une structure à conducteurs
planar dans un plan de coupe transversal d'un guide d'ondes allongé perpendiculai-rement
à l'axe du guide d'ondes entre une partie d'alimentation et une partie de prolongement
du guide d'ondes, possède une ouverture de diaphragme centrale, qui est conçue pour
la résonance propre pour une fréquence de transmission choisie f(ind O), caractérisé
en ce que la structure à conducteurs (2) possède une ouverture du diaphragme (3) centrale,
qui est conçue pour la résonance propre pour une fréquence parasite f(ind S1) devant
être bloquée par le filtre pour guide d'ondes et que la structure à conducteurs (2)
comporte, en plus de l'ouverture de diaphragme (3) centrale, deux ouvertures du diaphragme
(3) agencées de manière identique et qui sont conçues pour la résonance propre pour
une fréquence de transmission sélectionnée f(ind O) et sont disposées de manière symétrique
par rapport à l'ouverture de diaphragme centrale (3).
3. Filtre pour guide d'ondes selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ouverture
de diaphragme centrale (3) et les ouvertures de diaphragme supplémentaires (4) sont
agencées sous la forme de conducteurs à fente, que les conducteurs à fente sont orientés
perpendiculairement aux vecteurs (5) du champ E contigu du guide d'ondes et que les
longueurs actives électriquement des conducteurs à fente sont égales, en fonction
de la fréquence de résonance propre associée, à une demi-longueur d'onde de la fréquence
de transmission f(ind O) ou de la fréquence parasite f(ind S1).
4. Filtre pour guide d'ondes selon la revendication 3, caractérisé en ce que les largeurs
des conducteurs à fente sont accordées sur l'action désirée de transmission et de
blocage.
5. Filtre pour guide d'ondes selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
qu'une seconde structure à conducteurs (2) est insérée dans un plan de coupe transversale
du guide d'ondes à une distance de la première structure à conducteurs (2), qui correspond
approximativement à un quart de la longueur d'onde de la fréquence de transmission
f(ind O) et que la seconde structure à conducteurs (2) possède une ouverture de diaphragme
centrale (3) avec une résonance propre pour la fréquence de transmission f(ind O)
et deux ouvertures de diaphragme supplémentaires (4) présentant respectivement une
résonance propre, pour une seconde fréquence parasite f(ind S2) devant être bloquée,
qui diffère de la première fréquence parasite f(ind S1).
6. Filtre pour guide d'ondes selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que la structure à conducteurs (2) est formée d'une feuille métallique, dans laquelle
sont aménagées les ouvertures de diaphragme (3,4).
7. Filtre pour guide d'ondes selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que la structure à conducteurs (2) est constituée par un substrat électrique métallisé
sur une face et que les ouvertures de diaphragme (3,4) sont formées dans la couche
métallique du substrat.
8. Filtre pour guide d'ondes selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
que la section transversale du guide d'ondes (1) possède une forme rectangulaire.
9. Filtre pour guide d'ondes selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
que la section transversale du guide d'ondes (1) possède une forme circulaire.

