[0001] Die Erfindung betrifft eine Kühltheke für leicht verderbliche Lebensmittel, wie z.
B. Fleischwaren. Eine solche Theke umfaßt einen Korpus, in den eine Thekenwanne eingelassen
ist, wobei in der Thekenwanne eine Warenplattform zur Auflage von Waren angeordnet
ist. Oberhalb der Warenplattform befindet sich ein Warenraum, der in der Regel aus
hygienischen Gründen von einer Thekenverglasung überdeckt ist. Zur Kühlung der Waren
ist eine Kühleinrichtung in einem außerhalb des Warenraums liegenden Bereich angeordnet,
wobei mit Hilfe eines Ventilators eine Umwälzluftströmung erzeugt wird, die gekühlte
Luft über den Warenauflagebereich führt. Bei den in Rede stehenden Theken, etwa Fleischertheken,
Fisch-, Käse- oder Bäckereitheken, wird die Ware während eines Verkaufstages mehrfach
entnommen und wieder zurückgelegt. Dadurch sind Verunreinigungen auch in Form von
Mikroorganismen zu besorgen. Feuchtigkeit, beispielsweise in Form von Tauwasser lagert
sich leicht in dem unterhalb der Warenplattform befindlichen Wannenraum ab. In diesem
Raum und auch an anderen nicht ohne weiteres zugänglichen Stellen der Kühltheke bilden
sich Brutstellen für Mikroorganismen, insbesondere für Bakterien. Trotz turnusmäßiger
Reinigungsarbeiten läßt es sich oft nicht vermeiden, daß in den Reinigungsintervallen
solche Brutstellen entstehen und daß durch die ständig umgewälzte Luft eine Verteilung
von Keimen stattfindet. Ein weiterer in hygienischer Hinsicht problematischer Bereich
einer Kühltheke ist die Kühleinrichtung, z.B. ein Verdampfer. Dessen Kühlflächen sind
- bedingt durch unvermeidliche Kondensationsvorgänge - oft feucht, so daß sich daran
leicht Mikroorganismen, etwa Hefen und Bakterien festsetzen können. Eine Kühleinrichtung
ist gewöhnlich an nicht leicht zugänglichen Stellen der Kühltheke angeordnet, so daß
ihre Reinigung schon aus diesem Grunde problematisch ist. Zudem sind bei Kühleinrichtungen
meist mehrere Kühlflächen lamellenartig eng nebeneinander angordnet, was deren Reinigung
zusätzlich erschwert. Aus DE 37 08 390 A1 ist eine Kühltheke bekannt, bei der eine
UV-Strahlungsquelle gemeinsam mit einer Kühleinrichtung innerhalb eines zur Umwälzung
gekühlter Luft dienenden Strömungskanals angeordnet ist. Die UV-Strahlungsquelle ist
mit einer Blende umgeben, die eine Einwirkung von UV-Strahlung auf die Kühleinrichtung
verhindert.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kühltheken der eingangs genannten Art in
hygienischer Hinsicht zu verbessern. Diese Aufgabe wird durch die Merkmalskombination
des Anspruches 1 gelöst. Danach ist die Kühleinrichtung im Wirkbereich der UV-Strahlungsquelle
angeordnet und mit UV-Strahlung beaufschlagbar. Die UV-Strahlungsquelle wirkt folglich
nicht nur keimtötend auf die im Strömungskanal umgewälzte Luft ein, sondern verhindert
auch wirkungsvoll die Entstehung von Keimen auf den in der Regel nur schwer zugänglichen
Kühlflächen der Kühleinrichtung, so daß selbst bei längeren Reinigungsintervallen
keine von der Kühleinrichtung ausgehende Kontamination mit Keimen zu befürchten ist.
[0003] Die UV-Strahlungsquelle und die Kühleinrichtung sind vorzugsweise im Zuführkanal
angeordnet, also in jenem Kanal, durch den die umgewälzte Luft vom Wannenraum nach
oben in den Warenraum zurückgeführt wird. Durch diese Anordnung ist gewährleistet,
daß die umgewälzte Luft erst kurz vor ihrem Eintritt in den Warenraum hygienisiert
wird, so daß eine Aufnahme von Keimen aus nach dem Bestrahlungsraum angeordneten Bereichen
des Strömungskanals praktisch ausgeschlossen ist. Ein Ventilator in einer Kühltheke
ist relativ schlecht reinigbar. Er stellt daher aus hygienischer Sicht einen problematischen
Bereich einer Kühltheke dar. Dadurch, daß er nach Anspruch 3 ebenfalls im Wirkbereich
der UV-Strahlungsquelle angeordnet und mit UV-Strahlung beaufschlagt ist, wird die
Bildung von Keimen im Bereich des Ventilators und den ihn haltenden Trageteilen verhindert.
Vorzugsweise ist die UV-Strahlungsquelle und der Ventilator in dem oberen, mit einer
Zuführöffnung in den Warenraum mündenden Bereich des Zuführkanals angeordnet (Anspruch
4). Dies kommt der Forderung nach einer Hygienisierung möglichst kurz vor dem Warenraum
entgegen. Darüber hinaus ist die UV-Strahlungsquelle an einem überschwemmungsgeschützten
Ort angeordnet. Es ist nämlich auch denkbar, eine UV-Strahlungsquelle im Wannenraum
anzuordnen. Dies würde aber die turnusmäßigen Reinigungsarbeiten im Bereich der Thekenwanne
stören. Außerdem müßte die UV-Strahlungsquelle wasserdicht ausgeführt sein. Bei einer
erfindungsgemäßen Anordnung ist dies nicht notwendig, es reicht hier eine spritzwassergeschützte
Ausführung. Der Ventilator ist nach Anspruch 5 in Strömungsrichtung nach der UV-Strahlungsquelle
angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß der Ventilator und die ihn tragenden Teile die
UV-Strahlungsquelle zum Warenraum hin abschirmen. In den Warenraum soll keine UV-Strahlung
gelangen, da diese insbesondere auf Fleisch- und Wurstartikel vergrauend wirkt.
[0004] Gemäß den Ansprüchen 6-9 sind die Oberflächen der von der UV-Strahlung beaufschlagten
Begrenzungswände des Bestrahlungsraums reflektierend. Dadurch wird die Effektivität
der Bestrahlung erhöht, so daß selbst bei Verwendung nur einer Punktleuchte der Bestrahlungsraum
weitgehend bestrahlbar ist. Oberflächenbereiche, die nicht unmittelbar von der Strahlenquelle
beaufschlagt sind, werden dann wenigstens durch reflektierte Strahlung indirekt beaufschlagt
und dadurch Keimbrutstellen wirksam bekämpft.
[0005] Dadurch, daß die Kühleinrichtung - in Richtung der Luftströmung gesehen - vor der
UV-Strahlungsquelle angeordnet ist, wird eine Abschattung des Ventilators vermieden.
Der Vorteil der Maßnahme nach Anspruch 11 besteht darin, daß der Ventilator aus seiner
Betriebsstellung deplaziert werden kann, wodurch er selbst bequem gereinigt werden
kann und die dahinterliegende UV-Strahlungsquelle beispielsweise zu Reinigungs- oder
Reparaturzwecken leicht zugänglich ist.
[0006] Bei vielen Kühltheken wird eine Befeuchtung des umgewälzten Luftstromes vorgenommen.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den Wasserdampf im Bestrahlungsraum selbst zuzuführen
(Anspruch 14). Dadurch werden nicht nur die umgewälzte Luft, sondern gleichzeitig
auch der zugeführte Wasserdampf entkeimt.
[0007] Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand eines in der beigefügten Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Diese zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine
erfindungsgemäße Theke.
[0008] Von einem Thekenkorpus 1 wird eine vorzugsweise wärmegedämmte Thekenwanne 2 getragen.
In der Thekenwanne ist eine im wesentlichen horizontale Warenplattform 3 zur Auflage
von Ware 4 angeordnet, wobei die Ware schematisch durch einen Raumkörper dargestellt
ist. Der oberhalb der Warenplattform 3 angeordnete Warenraum 5 ist von einer Thekenverglasung
6 abgeschirmt. Diese Abschirmung dient dem Schutz der Ware 3 des Warenraumes 4 zur
Kundenseite 7 des Umgebungsraumes hin. Von der Kundenseite 7 her kann die Ware 3 durch
die Thekenverglasung 6 zu Auswahlzwecken betrachtet werden, ohne daß von dieser Seite
her eine direkte Kontaminierung zu besorgen ist. Der Warenraum 4 ist von der Bedienseite
8 her zugänglich. Der Öffnungsbereich 9 kann durch eine ebenfalls durchsichtige Klappe
verschlossen sein. Er ist aber vielfach offen, um zum Beispiel den auf der Bedienseite
8 befindlichen Bedienpersonen eine einfache und schnellere Herausnahme der Ware 3
zu ermöglichen.
[0009] Die Thekenverglasung 5 und ggf. auch ein Verschluß im Öffnungsbereich 9 sowie die
hier nicht dargestellten Seitenwände bilden oberhalb der Warenplattform 3 eine Raumbegrenzung
des Warenraumes 5. Diese Raumbegrenzung ermöglicht eine gerichtete Luftströmung 10
über den Warenauflagebereich der Warenplattform 3. Die Luft tritt dazu über eine bedienseitige
Zuführöffnung 13 aus und gelangt in den Warenraum. Auf der Kundenseite 7 gelangt die
Luftströmung 10 über einen Abführkanal 14 in den sich unterhalb der Warenplattform
3 befindlichen Wannenraum 15. Um die Luft wieder zum Warenraum 4 zurückzuführen, ist
bedienseitig ein Zuführkanal 16 angeordnet, der sich vom Boden 17 der Thekenwanne
2 etwa bis zur Unterseite einer bedienseitigen Arbeitsplatte 18 erstreckt. Vom Wannenraum
15 ist der Zuführkanal 16 durch eine Begrenzungswand 19 abgetrennt. Durch eine ähnliche
Begrenzungswand 20 ist der Abführkanal 14 vom Wannenraum 15 abgegrenzt. Die im wesentlichen
vertikale Begrenzungswand 19 erstreckt sich nahezu bis zum Boden 17 und zu den (nicht
dargestellten Seitenwänden der Thekenwanne 2, so daß die Luftströmung gezwungen ist,
den Zuführkanal 16 in seiner gesamten Längs- bzw. Höhenerstreckung zu durchströmen.
In dem unteren, sich unterhalb der Planebene der Warenplattform 3 befindlichen Bereich
des Zuführkanals ist ein Verdampfer 23 angeordnet. Oberhalb des Verdampfers 23 befindet
sich eine vorzugsweise röhrenförmige und sich in Thekenlängsrichtung erstreckende
UV-Strahlungsquelle 25. Die UV-Strahlungsquelle 25 beaufschlagt praktisch den gesamten,
einen Bestrahlungsraum 26 bildenden Zuführkanal 16. Der sich oberhalb der Planebene
der Warenplattform befindliche Bereich der bedienseitigen Begrenzungswand 24 des Bestrahlungsraumes
26 ist zum Warenraum hin gekrümmt und dadurch nach Art einer Hohlkehle 27 ausgebildet.
Auf diese Weise entsteht ein strömungsverlustarmer Umlenkbereich 28 für die Luftströmung
10. Die UV-Strahlungsquelle ist am unteren, also dem Boden 17 der Thekenwanne 2 zugewandten
Schenke der Hohlkehle 27 angeordnet. Der hohlkehlenartige Bereich der Begrenzungswand
24 wirkt wie ein Scheinwerfertrichter und reflektiert einen Teil der UV-Strahlung
nach unten. Dieser Rückstrahlungs- bzw. Reflektionseffekt ist dadurch erhöht, daß
sowohl die Begrenzungswand 24 als auch die übrigen Begrenzungswände des Bestrahlungsraumes
26 reflektierend sind und z.B. aus Metall bestehen bzw. metallisch beschichtet sind.
Die Reflektionswirkung ist noch größer, wenn die besagten Flächen poliert oder verspiegelt
sind.
[0010] Im Umlenkbereich 28 des Bestrahlungsraums 26 ist ein Ventilator 29 angeordnet, der
von einem Halteblech 30 gehalten ist. Das Halteblech 30 ist an der Begrenzungswand
24 einerseits und andererseits an einer den unteren Teil des Umlenkungsbereiches 28
zum Warenraum hin begrenzenden Abschlußwand 33 gelagert. Die zuletzt genannte Lagerung
ist schwenkbar ausgeführt, so daß das Halteblech 30 zusammen mit dem Ventilator 29
in Richtung des Doppelpfeiles 34 schwenkbar ist. Der Ventilator 29 ist daher aus der
Zuführöffnung 13 herausschwenkbar, wodurch er selbst und insbesondere seine Rückseite
bequem gereinigt werden kann und die dahinterliegende UV-Strahlungsquelle, etwa zu
Reinigungs- oder Reparaturzwecken leicht zugänglich ist. Die Zuführöffnung 13 ist
durch ein Ausblasgitter 35 verschlossen, das an seinem unteren Ende schwenkbar an
dem oberen Ende der Abschlußwand 33 gelagert ist. Das Ausblasgitter 35 ist daher in
Richtung des Doppelpfeiles 36 schwenkbar, so daß bei geöffnetem Ausblasgitter 35 der
Ventilator 29 zugänglich ist.
[0011] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der UV-Strahlungsquelle 25 zusammen mit dem
Ventilator 29 und dem Verdampfer 23 in einem gemeinsamen Bestrahlungsraum 26 sind
hygienische Beeinträchtigungen, die bei herkömmlichen Kühltheken von diesen Bauteilen
ausgehen, weitestgehend vermieden. Der - in Strömungsrichtung gesehen - vor dem Verdampfer
23 angeordnete Wannenraum 15 ist durch die erfindungsgemäße Anordnung des Verdampfers
und des Ventilators praktisch einbautenfrei und kann daher sehr leicht, auch unter
Anwendung großer Flüssigkeitsmengen, gereinigt werden. Damit diese Flüssigkeitsmengen
abfließen können, ist an der tiefsten Stelle des Bodens 17 eine Abflußöffnung 37 vorhanden,
an die ein Siphon 38 angeschlossen ist. Dadurch, daß der Wannenraum praktisch einbautenfrei
und insbesondere frei von einer empfindlichen UV-Strahlungsquelle ist, kann er gründlichst
gereinigt werden. Aus diesem Bereich werden daher kaum Keime von der Luftströmung
10 mitgenommen und in den Bestrahlungsraum 26 sowie in von der UV-Strahlungsquelle
nicht beaufschlagte Bereiche des Strömungskanals getragen.
[0012] In dem Bereich zwischen der UV-Strahlungsquelle 25 und dem Ventilator 29 mündet eine
Wasserdampfleitung 39 mit einer Abgabeöffnung 40. Das andere Ende der Wasserdampfleitung
39 ist mit dem Dampfraum eines Dampferzeugers 41 verbunden. Mit Hilfe dieser Einrichtung
ist es möglich, dem Luftstrom stetig einen gewissen Anteil Wasserdampf zuzuführen,
um Waren, z. B. Fleischwaren feucht zu halten. Dadurch, daß die Abgabeöffnung im Bereich
der UV-Strahlungsquelle 25 angeordnet ist, wird der in dem Bestrahlungsraum eingeblasene
Wassernebel von den UV-Strahlen beaufschlagt und hygienisiert.
[0013] Die UV-Strahlungsquelle ist vorzugsweise eine UV-Leuchte mit nicht-ozonbildender
UV-C-Strahlung. Sie kann nach Art einer Neonröhre ausgebildet sein, die sich zumindest
über eine Teillänge der Theke erstreckt. Es sind aber auch mehrere punktförmige UV-Leuchten
denkbar.
Bezugszeichenliste
[0014]
- 1
- Thekenkorpus
- 2
- Thekenwanne
- 3
- Warenplattform
- 4
- Ware
- 5
- Warenraum
- 6
- Thekenverglasung
- 7
- Kundenseite
- 8
- Bedienseite
- 9
- Öffnungsbereich
- 10
- Luftströmung
- 13
- Zuführöffnung
- 14
- Abführkanal
- 15
- Wannenraum
- 16
- Zuführkanal
- 17
- Boden
- 18
- Arbeitsplatte
- 19
- Begrenzungswand
- 20
- Begrenzungswand
- 23
- Verdampfer
- 24
- Begrenzungswand
- 25
- UV-Strahlungsquelle
- 26
- Bestrahlungsraum
- 27
- Hohlkehle
- 28
- Umlenkungsbereich
- 29
- Ventilator
- 30
- Halteblech
- 33
- Abschlußwand
- 34
- Doppelpfeil
- 35
- Ausblasgitter
- 36
- Doppelfpeil
- 37
- Abflußöffnung
- 38
- Siphon
- 39
- Wasserdampfleitung
- 40
- Abgabeöffnung
- 41
- Dampferzeuger
1. Kühltheke für leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleischwaren, mit
- einer von einem Thekenkorpus (1) getragenen Thekenwanne (2),
- einer in der Thekenwanne (2) angeordneten Warenplattform (3),
- einem oberhalb der Warenplattform (3) angeordneten Warenraum (4) und einem unterhalb
der Warenplattform (3) angeordneten Wannenraum (15),
- wenigstens einem Ventilator (29) zur Erzeugung einer über den Warenauflagebereich
der Warenplattform (3) geführten und über einen aus dem Wannenraum (15) und einem
bedienseitigen Zuführkanal (16) gebildeten Strömungskanal zum Warenraum (4) zurückgeleiteten
Luftströmung (10), und
- einer Kühleinrichtung (23) und einer UV-Strahlungsquelle (25), die im Strömungskanal
angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühleinrichtung im Wirkbereich der UV-Strahlungsquelle angeordnet und mit
UV-Strahlung beaufschlagbar ist.
2. Kühltheke nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die UV-Strahlungsquelle (25) und die Kühleinrichtung (23) im Zuführkanal (16)
angeordnet sind.
3. Kühltheke nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch der Ventilator (29) im Wirkbereich der UV-Strahlungsquelle (25) angeordnet
und mit UV-Strahlung beaufschlagbar ist.
4. Kühltheke nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die UV-Strahlungsquelle (25) und der Ventilator (29) in dem oberen, mit einer
Zuführöffnung (13) in den Warenraum (4) mündenden Bereich des Zuführkanals (16) angeordnet
sind.
5. Kühltheke nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilator (29) - in Richtung der Luftströmung (10) gesehen - nach der UV-Strahlungsquelle
(25) angeordnet ist.
6. Kühltheke nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzungswände des die Kühleinrichtung (23), die UV-Strahlungsquelle (25)
und den Ventilator (29) aufnehmenden und einen Bestrahlungsraum (26) bildenden Bereiches
des Strömungskanales für UV-Strahlen reflektierend sind.
7. Kühltheke nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzungswände des Bestrahlungsraumes (26) aus metallischem Werkstoff mit
vorzugsweise polierter Oberfläche, zum Beispiel aus Edelstahl bestehen.
8. Kühltheke nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch
eine metallisierte, vorzugsweise polierte Oberfläche der Begrenzungswände des Bestrahlungsraumes
(26).
9. Kühltheke nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch
verspiegelte Begrenzungswände des Bestrahlungsraumes (26).
10. Kühltheke nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühleinrichtung - in Richtung der Luftströmung (10) gesehen - vor der UV-Strahlungsquelle
(25) angeordnet ist.
11. Kühltheke nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilator (29) nahe der Zuführöffnung (13) angeordnet und lösbar gehaltert
ist.
12. Kühltheke nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilator (29) an einer aus der Zuführöffnung (13) herausklappbaren Halterung
(30) befestigt ist.
13. Kühltheke nach einem der Ansprüche 4 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der der Zuführöffnung (13) gegenüberliegende Bereich der bedienseitigen Begrenzungswand
(24) des Zuführkanals (16) in einer eine die Umlenkung der Luftströmung (10) begünstigenden
Weise nach Art einer Hohlkehle (27) konkav gewölbt ist, wobei die UV-Strahlungsquelle
(25) am unteren bzw. dem gegen die Luftströmung (10) weisenden Ende der Hohlkehle
(27) angeordnet ist.
14. Kühltheke nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
gekennzeichnet durch
wenigstens eine in den Bestrahlungsraum (26) mündende Abgabeöffnung (40), über die
der Luftströmung (10) Wasserdampf zuführbar ist.
15. Kühltheke nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abgabeöffnung (40) nahe der UV-Strahlungsquelle (25) angeordnet ist.