[0001] Die Erfindung betrifft Stapel runder oder unrunder Ringe mit einem Radialschlitz,
z. B. Spreng- oder Sicherungsringe, die auf einem stab- oder schienenförmigen Tragorgan
aufgereiht gehalten sind, das mit Führungsflächen an der inneren Umfangsfläche der
Ringe anliegt und in den Radialschlitz eingreift.
[0002] Derartige Stapel sind z. B. aus der EP 0 630 343, DE-GM 92 08 743, DE-GM 72 34 344
und GB 821 955 bekannt. Bei allen diesen bekannten Konstruktionen ist das Tragorgan,
welches beim Transport die Ringe axial in Flucht und durch Eingriff in die Radialschlitze
auch in Umfangsrichtung ausgerichtet hält, verhältnismäßig voluminös, schwer und teuer,
weil es sich im Querschnitt vom Radialschlitz bis zu der diesem gegenüberliegenden
Seite des Rings, also im wesentlichen längs und quer durch den inneren Hohlraum des
Ringstapels erstrecken muß, um zu verhindern, daß es am Radialschlitz außer Eingriff
kommt. Entsprechendes gilt, wenn ein im wesentlichen rohrförmiges Tragorgan die Ringe
außen umschließt.
[0003] Zu beachten sind jedoch nicht nur das Transportgewicht und -volumen der gewöhnlich
aus Metall, evtl. auch aus Kunststoff bestehenden Tragorgane sowie die Verluste durch
von den Empfängern der Ringe nicht zurückgesandtes Leergut, sondern auch die Tatsache,
daß vielfach an den Ringen fertigungstechnische Behandlungen, z. B. Wärme- oder Oberflächenbehandlungen,
vorgenommen werden, während sie auf derartigen Tragorganen gehalten sind. In solchen
Fällen ist es erwünscht, daß das Tragorgan die Behandlung der Ringe möglichst wenig
beeinträchtigt, was bei voluminösen Tragorganen nicht immer gewährleistet ist.
[0004] Schließlich ist zu berücksichtigen, daß dann, wenn in bekannter Weise der Querschnitt
des Transportorgans dem inneren oder äußeren Querschnitt der Ringe angepaßt ist, für
unterschiedlich große und unterschiedlich geformte Ringe jeweils auch unterschiedliche
Tragorgane gebraucht werden. Man mußte deshalb bisher bei einem großen Sortiment von
Ringen auch ein entsprechend großes Lager für die verschiedenen Tragorgane unterhalten.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stapel der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei dem die Ringe auf einem verhältnismäßig kleinen, leichten Tragorgan
gehalten sind, welches für vergleichsweise stark unterschiedlich große Ringe verwendbar
ist.
[0006] Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Tragorgan im Querschnitt
paarweise gegenüberliegende, konkave oder im wesentlichen U-förmige, nach entgegengesetzten
Seiten offene Führungsflächen aufweist, welche die den Radialschlitz bildenden Enden
der Ringe umgreifen.
[0007] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich am Radialschlitz die Ringe auf
kleinstem Raum und mit kürzester Zwischenverbindung durch gegenüberliegende Führungsflächen
ausrichten, führen und halten lassen. Die Größe der Ringe spielt dabei in weiten Grenzen
keine Rolle, weil die Spaltweite des Radialschlitzes und die Breite des Rings an seinen
Enden neben dem Radialschlitz bei unterschiedlichen Durchmessern nur geringfügig differieren.
Je nachdem, ob das Tragorgan nur für wenige, sehr ähnliche Ringe oder für stärker
unterschiedliche Ringe bestimmt ist, wird man sich für ein konkaves, also im wesentlichen
C-förmiges oder für ein U-förmiges Profil mit mehr oder weniger langen Schenkeln der
spiegelbildlich gegenüberliegenden Führungsflächen entscheiden.
[0008] Wenn eine sehr genaue Ausrichtung in Umfangsrichtung von Ringen mit unterschiedlicher
Weite des Radialschlitzes gewünscht wird, kann in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung
auch ein schienenartiges Tragorgan mit mehreren jeweils paarweise gegenüberliegenden,
im wesentlichen C-förmigen Führungsflächen, die quer zur Längsrichtung des Tragorgans
aneinandergrenzen und einstückig miteinander verbunden sind, benutzt werden. Je nach
Weite des Radialschlitzes der zu magazinierenden Ringe kommt dann das jeweils passende
Paar Führungsflächen zum Einsatz.
[0009] Eine mögliche Ausführungsvariante des Tragorgans ist ein einfaches Doppel-T-Profil.
Bei etwas größerer Weite des Radialschlitzes und dem Wunsch, das Spiel in Umfangsrichtung
klein zu halten, empfiehlt sich ein Tragorgan, bei dem die paarweise zusammenwirkenden
C- oder U-förmigen Führungsflächen durch einen oder mehrere Zwischenstege auf den
geeigneten Abstand auseinander gerückt sind. Es ist weiterhin empfehlenswert, insbesondere
bei kleineren Ringdurchmessern wenigstens die radial inneren Schenkel der paarweise
gegenüberliegenden U-förmigen Führungsflächen miteinander einen stumpfen Winkel bilden
zu lassen, so daß die radial inneren Schenkel der Führungsflächen dem tangentialen
Verlauf der Ringenden am Radialschlitz angepaßt sind.
[0010] Wie auch bei den bekannten Tragorganen, verhindert in zweckmäßiger Ausgestaltung
der Erfindung eine an dem einen Ende des Tragorgans fest angebrachte Abschlußplatte
das Herunterrutschen der Ringe von diesem Ende. Das Auffädeln und Abnehmen der Ringe
erfolgt über das andere Ende des Tragorgans. Dort ist deshalb eine leicht lösbare
Abschlußsicherung vorzusehen, z. B. in Form eines spangenförmigen Verschlußelements,
das in Löcher nahe dem Ende des Tragorgans einsetzbar ist, oder in Form einer Verschlußklammer,
die auf den Führungsflächen festklemmbar ist.
[0011] Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer als Tragorgan für Sprengringe mit unterschiedlicher Weite
des Radialschlitzes bestimmten Schiene;
- Fig. 2
- eine Endansicht der Schiene nach Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch die Schiene nach Fig. 1 und 2 und ein lösbares Verschlußelement;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Tragschiene für Sprengringe;
- Fig. 5
- eine Endansicht der Schiene nach Fig. 4;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch die Schiene nach Fig. 4 und 5 und ein lösbares Verschlußelement;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Schiene zum Magazinieren
von Sicherungs- oder Sprengringen;
- Fig. 8
- eine Endansicht der Schiene nach Fig. 7;
- Fig. 9
- einen Querschnitt durch die Schiene nach Fig. 7 und 8 sowie ein lösbares Verschlußelement;
- Fig. 10
- eine Endansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Schiene zum Magazinieren
von Ringen;
- Fig. 11
- einen Querschnitt durch die Schiene nach Fig. 10 und ein lösbares Verschlußelement;
- Fig. 12
- eine Endansicht einer gegenüber Fig. 10 abgewandelten Schiene;
- Fig. 13
- einen Querschnitt durch die Schiene nach 12 und ein lösbares Verschlußelement;
- Fig. 14
- eine Seitenansicht eines mit einer Verschlußklammer versehenen Endes einer weiteren
Ausführungsform einer als Tragorgan für offene Ringe bestimmten Schiene;
- Fig. 15
- eine Endansicht der Schiene nach Fig. 14 ohne die Verschlußklammer und
- Fig. 16
- eine Endansicht der Schiene nach Fig. 14 mit Verschlußklammer.
[0012] Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte Schiene 10 ist als Tragorgan für in Fig. 2 gestrichelt
angedeutete Sprengringe 12 bestimmt. Diese werden in der gezeigten Relativstellung
auf das mit Bezug auf Fig. 1 linke Ende der Schiene aufgeschoben. Am rechten Ende
der Schiene 10 ist eine im Beispielsfall rechteckige Abschlußplatte 14 angeschweißt,
die sich seitlich über das Profil der Schiene hinaus erstreckt. Wenn die gewünschte
Anzahl der Ringe 12 auf die Schiene 10 aufgesteckt worden ist und nunmehr einen axial
und in Umfangsrichtung ausgerichteten Ringstapel bildet, wird in zwei am linken Ende
der Schiene nach Fig. 1 angebrachte Löcher 16 ein elastisch ein wenig zusammengedrücktes,
spangen- bzw. U-förmiges Verschlußelement 18 gemäß Fig. 3 lösbar eingesetzt. Zwischen
diesem und der Abschlußplatte 14 ist danach der Ringstapel unverlierbar auf der Schiene
10 gehalten.
[0013] Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Schiene 10 mit zwei konkaven bzw. C-förmigen
Führungsflächen 20 ausgebildet, die in einem zur Spaltweite des Radialschlitzes der
Sprengringe 12 passenden Abstand angeordnet sind und mit ihren Öffnungen nach entgegengesetzten
Seiten weisen. Die Führungsflächen 20 umgreifen die gegeneinander weisenden Enden
der Sprengringe 12 von deren radial innerer bis zur radial äußeren Seite. Die Führungsflächen
20 bilden also zwei nach entgegengesetzten Seiten offene Führungskanäle, in welche
die Enden der Sprengringe 12 eingreifen, wobei der Zwischenabstand und die Form der
Führungsflächen 20 im Beispielsfall so gewählt sind, daß die Sprengringe 12 mit nur
sehr geringem Spiel gegen Relativbewegung quer zur Längsrichtung der Schiene 10 gehalten
sind.
[0014] Da die durch die konkaven Führungsflächen 20 gebildeten Führungskanäle nur verhältnismäßig
flach sind, können sie Sprengringe, die etwas größer sind als die in Fig. 2 gezeigten
Sprengringe 12 nicht tragen. Um jedoch dieselbe Schiene 10 auch als Tragorgan für
größere Sprengringe 12 mit breiterem Radialschlitz benutzen zu können, ist die Schiene
10 mit einem weiteren Paar Führungsflächen 22 geformt, die einen etwas größeren Zwischenabstand
haben als die Führungsflächen 20, aber im übrigen ebenfalls seitlich außen offene
Führungskanäle bilden, in welche die Enden der mit Bezug auf die Sprengringe 12 größeren
Ringe mit ihren gegeneinander weisenden Enden eingreifen können. Es versteht sich,
daß in entsprechender Weise, wie die Führungsflächen 22 einstückig an die Führungsflächen
20 angrenzen, noch ein weiteres, im Querschnitt C-förmiges Führungsflächenpaar mit
nochmals größerem Zwischenabstand sich an die Führungsflächen 22 anschließen könnte,
um Sprengringe 12 zu halten, deren Radialschlitz noch breiter ist als bei den auf
die Führungsflächen 22 aufzuschiebenden Sprengringen.
[0015] Die in Fig. 4 bis 6 dargestellte Schiene 24 hat nur ein einziges Paar Führungsflächen
26 mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt. Der Zwischenabstand zwischen den Führungsflächen
26 ist durch im Querschnitt bogenförmige Stege überbrückt, wobei die Krümmung der
Stege und der Schenkel der U-förmigen Führungsflächen 26 den Maßen der aufzunehmenden
Ringe 12 entsprechen, d. h. den sich im verbundenen Zustand nach Fig. 5 ergebenden
Radien. Da die durch die im Querschnitt U-förmigen Führungsflächen 26 gebildeten Führungskanäle
tiefer sind als die durch die konkaven Führungsflächen 20 und 22 gebildeten Führungskanäle,
können unter Inkaufnahme eines gewissen Umfangsspiels auch größere Ringe mit weiterem
Radialspalt in den von den Führungsflächen 26 begrenzten Führungskanälen aufgenommen
und gehalten werden.
[0016] Hinsichtlich der Abschlußplatte 14 und eines spangenförmigen, lösbaren Verschlußelements
18, welches in Löcher an dem mit Bezug auf Fig. 4 linken Ende der Schiene 24 eingesetzt
werden kann, entspricht diese Ausführungsform der nach Fig. 1 bis 3 mit der Besonderheit,
daß die Form des radial äußeren Schenkels der elastisch aufzuspreizenden Spange 18
einem mittleren Längenabschnitt der Krümmung des äußeren Verbindungsstegs der Führungsflächen
26 angepaßt ist und in dem in Fig. 6 gezeigten eingesetzten Zustand infolge der Eigenelastizität
zuverlässig seine Lage beibehält.
[0017] Die als weiteres Ausführungsbeispiel in Fig. 7 bis 9 gezeigte Schiene 28 weist ebenfalls
nur zwei im wesentlichen U-förmige Führungsflächen 30 auf, die verhältnismäßig tiefe
Führungskanäle bilden. Die Schiene 28 ist im Beispielsfall durch Verschweißen zweier
jeweils mit einer Sicke geformter Blechstreifen längs der gegeneinander weisenden
Sicken herstellt worden. Die gegeneinander weisenden Flächen der Blechstreifen bilden
die Führungsflächen 20. Die Führungskanäle für die Enden der Ringe 12 sind wiederum
an dem mit Bezug auf Fig. 7 rechten Ende durch eine Abschlußplatte 14 verschlossen,
während am entgegengesetzten Ende der Schiene als Verschlußelement eine U-förmige
Spange 18 derart in Löcher der Schiene eingesteckt wird, daß sich die Schenkel der
Spange quer durch die Führungskanäle erstrecken.
[0018] Nochmals eine andere als Tragorgan für Ringe dienende Schiene 32 ist in Fig. 10 und
11 nur in einer Endansicht und im Querschnitt dargestellt. Sie besteht aus zwei miteinander
verschweißten, im wesentlichen U-förmigen Profilen, deren Innenseiten Führungsflächen
34 für die Enden offener Ringe bilden. Die beiden U-förmigen Profile sind entsprechend
der Relativstellung der Ringenden unter einem stumpfen Winkel an einer ihrer Ecken
miteinander verschweißt. Die zusammengesetzte Schiene 32 erhält ihre Stabilität durch
die Abschlußplatte 14 und einen oder mehrere Verbindungsstege, die in einen der Winkel
zwischen den U-förmigen Profilen eingeschweißt sind. Die Anordnung des lösbaren Verschlußelements
18 entspricht der nach Fig. 9.
[0019] Bei der in Endansicht gemäß Fig. 12 und im Querschnitt nach Fig. 13 dargestellten
Schiene 36 sind ähnlich wie bei der Ausführung nach Fig. 10 und 11 zwei im wesentlichen
U-förmige Profile, deren Innenflächen die Führungsflächen 38 für die Ringenden bilden,
miteinander verschweißt. Abweichend von dem unmittelbar zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind die U-förmigen Profile nicht nur an einer Ecke, sondern längs ihrer Stegwand
miteinander verschweißt. Zur Anpassung an die Krümmung der aufzunehmenden Ringe 12
erstrecken sich die Schenkel der U-förmigen Profile nicht parallel, sondern die mit
Bezug auf die gehaltene Ringe radial inneren Schenkel bilden einen stumpfen Winkel,
während die radial äußeren Schenkel in einer gemeinsamen geraden Ebene liegen. Die
Anordnung der Abschlußplatte 14 und des Verschlußelements 18 entspricht jener der
in Fig. 7 bis 11 dargestellten Ausführungsbeispiele.
[0020] Die in Fig. 14 bis 16 gezeigte Schiene 40 ist im wesentlichen ein Doppel-T-Profil,
kann aber auch durch Verschweißen von zwei im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen,
rechteckigen Profilen hergestellt sein. Anders als bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
ist das lösbare Verschlußelement keine quer zur Längsrichtung der Schiene in Löcher
einsteckbare Spange, sondern eine elastisch aufspreizbare Verschlußklammer 42, deren
Schenkel vom Ende der Schiene aus in deren Führungskanäle einschiebbar sind und durch
elastische Klemmkraft reibschlüssig an der zwischen ihnen eingeklemmten Trennwand
zwischen den beiden Führungskanälen halten.
[0021] Es versteht sich, daß eine Vielzahl weiterer Ausführungsvarianten für derartige Schienen
zum Magazinieren offener Ringe möglich sind, die in einstückiger Ausführung oder durch
Verbindung mehrerer Teile z. B. aus Metall oder Kunststoff hergestellt werden können.
Wesentlich ist dabei in allen Fällen, daß die Führungsflächen der Schienen nur im
Bereich der gegeneinander weisenden Enden der offenen Ringe an diesen angreifen, so
daß sich Schienen mit sehr kleinem Querschnitt ergeben. Sie können in jeder beliebigen
Länge zum Einsatz kommen, um die Ringe für Lager- und Transportzwecke gestapelt und
ausgerichtet zu magazinieren, während einer für ihre Fertigung notwendigen Behandlung
zu halten oder während des Herstellungsprozesses oder bei ihrer Montage z. B. in einem
Getriebe längs der Schiene gleiten zu lassen. Außerdem könnte auch bei der Profilschiene
40 ein spangen- bzw. U-förmiges Verschlußelement 18 verwendet werden, ebenso wie umgekehrt
bei den Schienen 10, 24, 28, 32 und 36 passende Verschlußklammern 42 benutzt werden
können.
1. Stapel runder oder unrunder Ringe (12) mit einem Radialschlitz, z. B. Spreng- oder
Sicherungsringe, die auf einem stab- oder schienenförmigen Tragorgan (10, 24, 28,
32, 36, 40) aufgereiht gehalten sind, das mit Führungsflächen (20, 22, 26, 30, 34,
38) an der inneren Umfangsfläche der Ringe anliegt und in den Radialschlitz eingreift,
dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (10, 24, 28, 32, 36, 40) im Querschnitt paarweise gegenüberliegende,
konkave oder im wesentlichen U-förmige, nach entgegengesetzten Seiten offene Führungsflächen
(20, 22, 26, 30, 34, 38) aufweist, welche die den Radialschlitz bildenden Enden der
Ringe (12) umgreifen.
2. Stapel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (10) mehrere Paare von Führungsflächen (20, 22) mit unterschiedlichen
Zwischenabständen aufweist.
3. Stapel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Querschnitt die Mittellinien und wenigstens die radial inneren Schenkel der
paarweise gegenüberliegenden, konkaven oder im wesentlichen U-förmigen Führungsflächen
(20, 22, 26, 30, 34, 38) miteinander einen stumpfen Winkel bilden.
4. Stapel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Tragorgans (10, 24, 28, 32, 36, 40) eine Abschlußplatte (14)
fest angebracht ist, welche die Endöffnungen der von den Führungsflächen (20, 22,
26, 30, 34, 38) begrenzten Führungskanäle wenigstens teilweise verschließt.
5. Stapel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem Ende des Tragorgans (10, 24, 28, 32, 36, 40) ein Verschlußelement
(18, 42) lösbar befestigbar ist.
6. Stapel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein spangenförmiges Verschlußelement (18) in Löcher (16) im Tragorgan (10, 24,
28, 32, 36, 40) einsetzbar ist.
7. Stapel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verschlußklammer (42) vom axialen Ende des Tragorgans (10, 24, 28, 32,
36, 40) aus mit ihren Schenkeln in die durch die Führungsflächen gebildeten Führungskanäle
einführbar und auf den Führungsflächen festklemmbar ist.