[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbrauchserfassungssysteme mit Fernablesung
und insbesondere auf Verbrauchserfassungssysteme, bei denen Planarantennen verwendet
werden, um ein Signal abzustrahlen, das einem gemessenen Verbrauch entspricht.
[0002] Bei Wohnanlagen oder Bürohäusern mit einer zentralen Energie- und Wasserversorgung
ist es notwendig, den individuellen Verbrauch einzelner Mietparteien an Gas, Heizung
und/oder Wasser getrennt für jede Mietpartei zu erfassen und abzurechnen. In Anbetracht
der steigenden Kosten für Energie und Wasser sowie der stark unterschiedlichen Verbrauchswerte
einzelner Mietparteien, wie z.B. Alleinstehende im Vergleich zu Familien mit Kindern,
ist es nicht mehr tragbar, die Energie- und Wasserkosten aufgrund der gemieteten Wohn-
bzw. Geschäftsfläche "überschlagsmäßig" abzurechnen.
[0003] Dies hat dazu geführt, für jede Miet- bzw. Eigentümerpartei einen getrennten Zähler
für elektrische Energie vorzusehen, die dann alle üblicherweise in einem gemeinsamen
Raum, beispielsweise im Keller des betreffenden Hauses, angebracht sind. Um die Verbrauchsdaten
an elektrischem Strom abzulesen, ist es notwendig, daß ein Angestellter der Stadtwerke
die Zählerstände in regelmäßigen Abständen abliest, was mit begrenztem Aufwand verbunden
ist, da alle Stromzähler des Hauses in einem gemeinsamen Raum angebracht sind.
[0004] Anders ist die Situation jedoch bei zentralen Gasversorgungen oder zentralen Heizungsanlagen
für Wohnanlagen und Geschäftshäuser. Hierbei wird die gesamte Anlage meist durch eine
zentrale Brennereinheit versorgt, weswegen es erforderlich ist, beispielsweise an
jedem Heizkörper einen Wärmezähler anzubringen. Ähnlich geartet ist der Fall bei einer
Gasversorgung. Hier ist bei dem Eintrittspunkt eines Gasnetzes in die jeweilige Wohnung
ein Gaszähler vorgesehen. Zur Erfassung des Verbrauchs und zur Rechnungsstellung ist
es demnach erforderlich, daß ein Angestellter des Versorgungsunternehmens jede einzelne
Wohnung betritt, um beispielsweise den Gasstand abzulesen, während es bei Wärmezählern
an Heizgeräten sogar erforderlich ist, daß der Angestellte des Versorgungsunternehmens
jeden einzelnen Heizkörper sowie jede Warmwasserleitung aufsuchen muß, um den entsprechenden
Zählerstand zu notieren, um pro Wohneinheit eine Gesamtrechnung zu erstellen. Aufgrund
des großen Zeitaufwandes, jede einzelne Wohnung einer Wohnanlage oder sogar jedes
einzelne Zimmer einer Wohnung zu betreten, ist das Ablesen sehr teuer und aufwendig.
Die Kosten für das Ablesen können sogar in die Größenordnung der insgesamt angefallenen
Heizkosten kommen.
[0005] Aufgrund der beschriebenen Situation existieren Anstrengungen, eine Ablesung der
genannten Verbrauchserfassungseinrichtungen mittels drahtloser Telemetrie zu realisieren.
Die bisher dafür verwendeten linearen Antennen, wie z.B. Dipolantennen, Vertikalantennen
oder Schleifenantennen, als Sende- bzw. Empfangsantennen weisen jedoch den Nachteil
auf, daß es äußerst schwierig ist, mit den genannten Antennenformen die an drahtlose
Verbrauchserfassungssysteme gerichteten Anforderungen zu erfüllen. Diese sind insbesondere
ein ausreichender Sende- bzw. Empfangswirkungsgrad und eine ausreichende Sicherheit
gegen Zerstörung und Beeinflussung durch die Umgebung.
[0006] Die elektrischen Eigenschaften der genannten Antennenformen ändern sich sehr stark,
sobald leitendes Material, wie z.B. das Gehäuse des Zählers, in die Nähe des strahlenden
Bauteils kommt. In Fachkreisen wird dieser Effekt auch als der "Proximity-Effekt"
bezeichnet. So funktioniert beispielsweise eine Vertikalantenne nur dann zufriedenstellend,
wenn sie außen am Gehäuse des Zählers angebracht ist, wobei das Gehäuse als HF-Gegengewicht
dient. Damit ist die Antenne von außen zugänglich und kann sehr leicht beschädigt
werden.
[0007] Weiterhin stellt die Wandmontage derartiger Geräte grundsätzlich ein Problem dar,
da sich eine Vertikalantenne damit immer nahe an der HF-mäßig störenden Hauswand,
die beispielsweise aus Stahlbeton bestehen kann, oder auch nahe an einem metallenen
Heizkörper oder Gaszähler befindet. Das gleiche gilt für Dipolantennen, da diese nicht
ausreichend weit von der Hauswand oder dem Heizkörper entfernt angebracht werden können.
Der Montageort hat weiterhin zur Folge, daß eine Rundstrahlcharakteristik der Sende/Empfangsantenne
nicht unbedingt sinnvoll ist, da elektrische Energie nutzlos in die Wand eingestrahlt
wird, die grundsätzlich verlustbehaftet ist. Die lineare Polarisation des elektromagnetischen
Feldes, das die genannten Antennen ausstrahlen, wirkt ebenfalls störend, da es bei
Reflexionen der elektromagnetischen Strahlung zu Drehungen der Polarisationsebene
der Strahlung kommt, die zu einer verminderten Empfangsleistung am Eingang des Empfängers
führen.
[0008] Die DE-U-94 05 793 offenbart einen Verbrauchsverteiler, insbesondere einen Heizkosten-
oder Wasserkostenverteiler. Der elektrische Verbrauchsverteiler umfaßt eine Antenne,
die als ein sich in Längsrichtung des Verbrauchsverteilers erstreckendes längliches
elektrisch leitendes Teil ausgebildet ist. Die Antenne ist an einem Ende mit dem elektrischen
Ausgang einer diesem Ende benachbart angeordneten Schaltungsanordnung eines UHF-Senders
verbunden, während das andere Ende derselben elektrisch isoliert gehalten ist. Die
Antenne ist als Drahtbügel ausgebildet, der außen an einem Gehäuse des Heizkostenverteilers
angeordnet ist. Weitere Möglichkeiten zur Ausführung der Antenne bestehen darin, den
Drahtbügel als eine metallische Zierleiste seitlich am Gehäuseoberteil auszubilden.
Weiterhin kann die Antenne ganz oder teilweise in eine Seitenwand des Gehäuseoberteils
bei der Herstellung dieses Teils in einem Kunststoff-Formverfahren mit eingeformt
sein. Antennen in der Form länglicher Leisten oder Drahtbügel weisen jedoch den Nachteil
auf, daß es äußerst schwierig ist, mit solchen Antennenformen die an drahtlose Verbrauchserfassungssysteme
gerichteten Anforderungen zu erfüllen. Insbesondere weisen lineare Dipolantennen das
Problem auf, daß sie eine Rundstrahlcharakteristik haben, weshalb elektrische Energie
nutzlos in eine Wand, welche immer verlustbehaftet ist, eingestrahlt wird. Ferner
wirkt die lineare Polarisation des elektromagnetischen Feldes einer linearen Dipolantenne
ebenfalls störend, da es bei Reflektionen der elektromagnetischen Strahlung zu Drehungen
der Polarisationsebene der Strahlung kommt, die zu einer verminderten Empfangsleistung
am Eingang des Empfängers führen.
[0009] Die US-A-5,181,025 offenbart ein anpassungsfähiges Telemetriegehäuse, das ein vollständiges
System umfaßt, welches Sensoren, Datenerfassungskomponenten, eine Steuerung, einen
HF-Sender, eine Antenne und eine Batterie aufweist. Die Antenne kann insbesondere
als gedruckte Schaltungsantenne, wie z. B. eine Mikrostreifen-Patch-Antenne ausgeführt
sein. Das anpassungsfähige Telemetriegehäuse ist mit einem Klebstoff beschichtet,
der es erlaubt, daß das System auf Oberflächen, wie z. B. der vorderen Kante einer
Tragfläche eines Flugzeugs, befestigt wird. Das Gehäuse weist einen integrierten Sensor
auf, welcher typischerweise ein Temperatur-, ein Spannungs-, ein Strom-, ein Licht-,
ein Druck-, ein Magnet-, ein Schwingungs-, ein Beschleunigungs-, oder ein Luftflußsensor
sein kann. Dieser Sensor wird in Bereichen angebracht, welche schwierig mit einer
Meßausrüstung versehen werden können, wie z. B. auf der Oberfläche eines Flügels oder
aur der Oberfläche von Munition.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein zuverlässiges drahtloses
Verbrauchserfassungssystem zu schaffen.
[0011] Diese Aufgabe wird durch ein Verbrauchserfassungssystem gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0012] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es durch Verwenden einer Planarantenne
in einem Verbrauchserfassungssystem möglich ist, die im Stand der Technik vorhandenen
Nachteile zu beseitigen. Insbesondere ermöglicht es die vorliegende Erfindung, die
Antenne derart in einem Verbrauchserfassungssystem zu plazieren, daß dieselbe vor
Zerstörung und Manipulierung sicher ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht
darin, daß das Metallgehäuse einer Verbrauchserfassungseinrichtung die Abstrahlungscharakteristik
der Planarantenne nicht negativ, sondern im Sinne besserer HF-Abstrahlung positiv
beeinflußt, wobei ferner die Abstrahlungscharakteristik von der Wand weg gerichtet
ist. Aufgrund der Tatsache, daß die bei der Erfindung verwendete Planarantenne elliptisch
polarisiert strahlt, führen Reflexionen entlang der Funkstrecke im Vergleich zu linearen
Strahlern zu viel kleineren Leistungsverlusten am Empfänger. Schließlich reagiert
die verwendete Antenne relativ unempfindlich auf eine genaue Einbauposition und auf
eine schlechte Verbindung der HF-Masse des Senders mit dem metallischen Gehäuse des
Zählers, weswegen beim Entwurf einer Verbrauchserfassungseinrichtung nicht speziell
auf die Position der Antennen Rücksicht genommen werden muß, oder andererseits ein
nachträglicher Einbau der Antenne ohne weiteres möglich ist.
[0013] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend
auf die beiliegenden Zeichnungen detaillierter erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Verbrauchserfassungssystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
am Beispiel eines Gaszählers;
- Fig. 2
- eine "Inverted F-Antenne", die als Planarantenne bei dem Verbrauchserfassungssystem
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann; und
- Fig. 3
- ein Funkmodul mit einer Planarantenne auf einem Multilayer-Substrat für ein Verbrauchserfassungssystem
gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0014] Fig. 1 zeigt ein Verbrauchserfassungssystem 10, das an einer Wand 12 befestigt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird anhand eines Gaszählers beschrieben.
Es ist jedoch offensichtlich, daß das Verbrauchserfassungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung ebenfalls ein Wasserzähler, ein Wärmezähler und dergleichen sein kann. Ein
metallisches Gaszählergehäuse 14 ist auf der der Wand 12 gegenüberliegenden Seite
durch einen Gehäusedeckel 16 aus Kunststoff abgeschlossen. Üblicherweise ist der Gehäusedeckel
16 mit einer Plombierung versehen, um unerlaubte Manipulationen an dem Gaszähler zu
vermeiden. An dem Gehäusedeckel 16 ist eine Planarantenne 18 mittels Klebstoff oder
anderer geeigneter Haltevorrichtungen befestigt. Die Planarantenne 18 wird über eine
Koaxialleitung 20 von einem Funkmodul 22 gespeist. Das Funkmodul steht mit einer Gaszählereinrichtung
(nicht gezeigt) in Verbindung, um den erfaßten Gaszählerstand geeignet zu verarbeiten
und in über die Planarantenne 18 aussendbare Datensignale umzuwandeln. Die Gaszählereinrichtung
befindet sich in dem Gaszählergehäuse 14. Für Fachleute ist es offensichtlich, daß
jede andere Verbrauchserfassungseinrichtung mit dem Funkmodul 22 verbunden werden
kann, damit dasselbe die Planarantenne 18 über das Koaxialkabel mit geeigneten Sendedaten
versorgen kann.
[0015] Fig. 2 zeigt eine bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
verwendete Planarantenne 18, die als "Inverted F-Antenne" realisiert ist. Derartige
Antennen sind in K. Hirasawa und M. Haiishi "Analysis, Design, and Measurement of
small and low Profile Antennas", Artech House, Boston, London, 1992, beschrieben.
Grundsätzlich können Planarantennen als Streifenleitungsresonatoren mit Strahlungsverlusten
aufgefaßt werden, wobei die Strahlungsverluste des Resonators das abgestrahlte Nutzsignal
darstellen.
[0016] Die "Inverted-F-Antenne" 18 setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen. Auf einer
metallisierten Grundfläche 26 befindet sich das dielektrische Antennensubstrat 28,
wie z.B. FR4. Auf dem Antennensubstrat ist eine metallisierte Antennenfläche 30 beispielsweise
durch bekannte Ätzverfahren gebildet.
[0017] Abhängig von der auf der Antennenfläche 30 vorhandenen Feldverteilung kann ein Einspeisepunkt
32 gewählt werden, um die Antenne 18 an die Ausgangsimpedanz eines Senders in dem
Funkmodul 22 anzupassen. Die Antenne 18 wird durch Abstimmen der Länge eines Kurzschlußstreifens
34 auf Resonanz bei der gewünschten Sendefrequenz, wie z.B. 433 MHz, abgestimmt.
[0018] Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Verbrauchserfassungssystems gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt. Insbesondere ist dort eine metallisierte Fläche 38,
die als Antennenfläche wirkt, auf einem Multilayer-Substrat 40 befestigt. Eine erste
Massefläche 42 bildet die für die Planarantenne notwendige Masseebene. Zwischen der
ersten Massefläche 42 und einer zweiten Massefläche 44 befindet sich ein Zwischensubstrat
46, das aus dem gleichen Material sein kann wie ein Schaltungssubstrat 48, auf dem
wiederum ein Funkmodul 22 vorhanden ist. Das Funkmodul 22 kann SMD-Bauteile für einen
Hochfrequenzabschnitt und/oder niederfrequente Schaltungsanordnungen aufweisen, die
für die Signalverarbeitung der Verbrauchserfassungseinrichtung nötig sind.
[0019] Zum Zeitpunkt einer Ablesung der Verbrauchserfassungseinrichtung aktiviert ein Beauftragter
des Versorgungsunternehmens beispielsweise durch Senden eines Aktivierungsimpulses
alle in einer Wohnanlage vorhandenen Verbrauchserfassungseinrichtungen aus einem Bereitschaftsmodus
heraus, worauf dieselben beginnen, mit einem für jede einzelne Verbrauchserfassungseinrichtung
unterschiedlichen Code ihren Zählerstand auszusenden. Ein geeigneter Empfänger ordnet
dann die empfangenen Signale der jeweiligen Mietpartei zu und erstellt die entsprechenden
Verbrauchsabrechnungen. Es ist also nicht mehr notwendig, daß jede Wohnung oder jedes
einzelne Zimmer jeder Wohnung betreten werden muß.
[0020] Die Planarantenne 18, die bei dem Verbrauchserfassungssystem 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, ist eine planare Struktur, weswegen nur eine geringe Einbauhöhe,
dafür aber eine ausreichende Fläche vorhanden sein muß. Dieselbe läßt sich damit in
einem beliebig angebrachten Gehäuse, wie z.B. in einem an einer Wand montierten Gaszähler
oder Heizkörper, unterbringen. Die Hauptstrahlungsrichtung zeigt frontal vom Gaszähler,
d.h. von der verlustbehafteten Wand, weg, was schließlich zu einer erhöhten Reichweite
des gesamten Systems führt. Die Antenne reagiert ferner wenig empfindlich auf Änderungen
der Umgebung hinter der Antenne, d.h. auf Änderungen der mechanischen Position im
Gaszähler. Die Antenne ist ferner ohne weiteres durch einen konventionellen Ätzprozeß
herstellbar. Ihr HF-Strahlungsfeld ist elliptisch polarisiert, weswegen keine größeren
Polarisationsverluste am Empfänger entstehen, wenn durch Reflexionen auf der Funkstrecke
Phasendrehungen auftreten. Da die Antenne bereits eine inhärente Bezugsebene beinhaltet,
ist die Qualität der Masseverbindung zum Gaszähler von geringer Bedeutung. Es ist
jedoch auch möglich, bei geeigneter Verbindung der Antenne mit dem Metallgehäuse einer
Verbrauchserfassungseinrichtung 14 das metallische Gehäuse als Masseebene für die
Planarantenne 18 zu verwenden.
1. An einer Wand (12) angebrachtes Verbrauchserfassungssystem (10) mit folgenden Merkmalen:
einer Verbrauchserfassungseinrichtung (14);
einem Funkmodul (22), das an die Verbrauchserfassungseinrichtung (14) angeschlossen
ist; und
einer Streifenleitungsantenne (18), die an das Funkmodul (22) angeschlossen ist, wobei
die Streifenleitungsantenne (18) innerhalb eines nicht-metallischen Gehäusedeckels
(16) der Verbrauchserfassungseinrichtung (10) plaziert ist, derart, daß die Hauptabstrahlungsrichtung
der Streifenleitungsantenne (18) senkrecht von der Wand weg ausgerichtet ist.
2. Verbrauchserfassungssystem (10) gemäß Anspruch 1,
bei dem die Streifenleitungsantenne (18) eine Inverted-F-Antenne ist.
3. Verbrauchserfassungssystem (10) gemäß Anspruch 1 oder 2,
bei dem eine Metallfläche der Verbrauchserfassungseinrichtung (14) die Massefläche
(26) der Streifenleitungsantenne (18) darstellt.
4. Verbrauchserfassungssystem (10) gemäß Anspruch 1 oder 2,
bei dem die Streifenleitungsantenne (18) eine eigene Massefläche (24) aufweist.
5. Verbrauchserfassungssystem (10) gemäß Anspruch 4, bei dem das Funkmodul (22) und die
Streifenleitungsantenne (18) auf dem gleichen Substrat (40) realisiert sind.
6. Verbrauchserfassungssystem (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die Verbrauchserfassungseinrichtung (14) ein Gaszähler ist.
1. A consumption detecting system (10) affixed to a wall (12) comprising:
a consumption detecting device (14);
a radio module (22), which is connected to the consumption detecting device (14);
and
a microstrip antenna (18), which is connected to the radio module (22), wherein the
microstrip antenna (18) is placed within a non-metallic casing cover (16) of the consumption
detecting device (14) in such a way that the main radiation direction of the microstrip
antenna (18) is directed perpendicularly away from the wall.
2. A consumption detecting system (10) according to claim 1,
wherein the microstrip antenna (18) is an inverted-F-antenna.
3. A consumption detecting system (10) according to claim 1 or 2,
wherein a metal area of the consumption detecting device (14) represents the ground
area (26) of the microstrip antenna (18).
4. A consumption detecting system (10) according to claim 1 or 2,
wherein the microstrip antenna (18) has its own ground area (24).
5. A consumption detecting system (10) according to claim 4,
wherein the radio module (22) and the microstrip antenna (18) are implemented on the
same substrate (40).
6. A consumption detecting system (10) according to one of the preceding claims,
wherein the consumption detecting device (14) is a gas meter.
1. Système de mesure de consommation (10) placé sur un mur (12), aux caractéristiques
suivantes:
un dispositif de mesure de consommation (14);
un module radio (22) raccordé au dispositif de mesure de consommation (14);
une antenne à ligne à bande (18) raccordée au module radio (22), l'antenne à ligne
à bande (18) étant placée dans un couvercle de boîtier (16) non-métallique du dispositif
de mesure de consommation (10), de sorte que la direction de rayonnement principale
de l'antenne à ligne à bande (18) est orientée perpendiculaire au mur.
2. Système de mesure de consommation (10) suivant la revendication 1, dans lequel l'antenne
à ligne à bande (18) est une antenne en forme de F renversé.
3. Système de mesure de consommation (10) suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel
une surface métallique du dispositif de mesure de consommation (14) représente la
surface de masse (26) de l'antenne à ligne à bande (18).
4. Système de mesure de consommation (10) suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel
l'antenne à ligne à bande (18) présente une surface de masse (24) qui lui est propre.
5. Système de mesure de consommation (10) suivant la revendication 4, dans lequel le
module radio (22) et l'antenne à ligne à bande (18) sont réalisés sur le même substrat
(40).
6. Système de mesure de consommation (10) suivant l'une des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif de mesure de consommation (14) est un compteur à gaz.