[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Snowboard-Stiefel nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein derartiger Stiefel ist aus FR 27 19 197 A bekannt. Die Wadenstütze am harten
Schuhteil ist dabei außerhalb des weichen Schaftes des Außenstiefels angeordnet.
[0003] Beim Snowboard-Fahren stellt sich der Fahrer, wie beim Wellenreiten, quer auf das
Snowboard. Zum Fahren einer Kurve bewegt er sich entweder nach vorne ("Frontside-Turn")
oder nach hinten ("Backside-Turn"). Während beim "Frontside-Turn" die Kraft genügt,
die mit dem Fuß auf das Snowboard aufgebracht werden kann, benötigt er beim "Backside-Turn"
die Wadenstütze, die als Hebel wirkt.
[0004] Damit sich die Wadenstütze nicht nach hinten biegt, also die Hebelkräfte von dem
Fuß auf den Stiefel und damit das Snowboard übertragen werden können, ist bei dem
bekannten Stiefel ein breiter Überlappungsbereich zwischen der Wadenstütze und dem
Fersenbereich des harten Schuhteils sowie eine massive Ausbildung der Wadenstütze
im Überlappungsbereich vorgesehen.
[0005] Durch die Drehung der Wadenstütze durch die in Stiefellängsrichtung verlaufenden
Drehachse soll gewährleistet werden, daß der Fahrer seine Beine seitlich weit abwinkeln
kann, ggf. soweit, daß er mit dem Knie das Snowboard berührt. Um zu verhindern, daß
die Beine aus der Wadenstütze heraus gedreht werden, wenn der Fahrer seine Beine seitlich
weit abwinkelt, weist der bekannte Snowboard-Stiefel nach FR 27 19 197 A1 ein Band
auf, das an der Wadenstütze befestigt ist und den Fuß im Bereich des Schienbeins fest
umschließt.
[0006] Die schönste Variante des Snowboard-Fahrens stellt das Freestyle-Fahren dar. Diese
Variante kommt dem Wellenreiten am nächsten. Jede Behinderung der Bewegungsfreiheit
der Beine beeinträchtigt aber das Freestyle-Fahren. Während die Wadenstütze notwendig
ist, um einen "Backside-Turn" ausführen zu können, stellt das Band bei dem bekannten
Snowboard-Stiefel, das an der Wadenstütze befestigt ist und das Schienbein fest umschließt,
eine starke unnatürliche Einschränkung des Free-style-Fahrens dar, wenn sich der Fahrer
nach vorne bewegen möchte. Darüberhinaus läßt das harte Schuhteil nach FR 27 19 197
A1 nur eine beschränkte Bewegung nach vorne zu. Auch ist die Bewegung zur Seite stark
eingeschränkt.
[0007] Aus DE 43 33 503 C2 ist ein Soft-Boot, also ein Snowboard-Stiefel, der sowohl einen
weichen Innenstiefel wie einen weichen Außenstiefel aufweist, bekannt, der zwischen
dem Innenstiefel und dem Außenstiefel eine steife Einlage besitzt, die sich vom Fersenbereich
bis zum Fußballenbereich erstreckt. Am Fersenbereich dieser Einlage ist eine Wadenstütze
um eine in Stiefellängsrichtung verlaufende Drehachse verschwenkbar angelenkt. Der
bekannte Snowboard-Stiefel hat sich zwar hervorragend bewährt. Bei der Fertigung stellt
jedoch die Einlage einen zusätzlichen Kostenfaktor dar.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfach zu fertigenden Snowboard-Stiefel bereitzustellen,
der ein optimales Freestyle-Snowboard-Fahren erlaubt.
[0009] Dies wird erfindungsgemäß mit dem im Anspruch 1 gekennzeichneten Snowboard-Stiefel
erreicht. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen Snowboard-Stiefel ist die etwa in Höhe des Gelenks zwischen
Fuß und Unterschenkel um eine sich in Stiefellängsrichtung erstreckende Achse an den
Fersenbereich des harten Schuhteils verschwenkbar angelenkte Wadenstütze zwischen
dem weichen Innenstiefel und dem weichen Schaft des Außenstiefels angeordnet. Der
Schaft des Außenstiefels umschließt damit die Wadenstütze. Ein Herausdrehen aus der
Wadenstütze ist damit auch bei einem starken seitlichen Abwinkeln der Beine verhindert.
[0011] Es versteht sich, dass sich die in Stiefellängsrichtung erstreckende Achse, um die
die Wadenstütze an dem harten Schuhteil verschwenkbar angelenkt ist, nicht exakt in
der Stiefellängsebene zu verlaufen braucht, also der Ebene, die etwa die Mitte der
Ferse etwa mit dem Bereich zwischen Daumenzeh und benachbartem Zeh verbindet, sondern
die Richtung der Achse davon auch abweichen kann, beispielsweise bis zu 30° nach der
einen oder anderen Seite.
[0012] Zugleich kann der Fuß bei dem erfindungsgemäßen Snowboard-Stiefel nach vorne weit
abgewinkelt werden, ohne von der Wadenstütze irgendwie behindert zu werden.
[0013] Das heißt, durch die erfindungsgemäße Anbringung des weichen Schaftes über der Wadenstütze
wird nicht nur sicher verhindert, dass die Beine aus der Wadenstütze herausgedreht
werden, wenn der Fahrer seine Beine seitlich abwinkelt, vielmehr wird dadurch auch
erreicht, dass eine Bewegung nach vorne kaum behindert wird, also insbesondere auch
beim "Frontside-Turn" ein Freestyle-Fahren ermöglicht wird.
[0014] Erfindungsgemäß erstreckt sich das harte Schuhteil über den Fuß vom Zehenbereich
bis zum Ristbereich des Stiefels, wobei das harte Schuhteil auf beiden Seiten jeweils
mit einer Aussparung versehen ist, die sich vom Ristbereich und vom Fersenbereich
nach unten um den Knöchel herum erstreckt. Damit wird einerseits ein unkontrolliertes
Rollen des Fußes in dem harten Schuhteil verhindert, aber dennoch eine Bewegung um
den anatomisch maximalen Winkel möglich, und zwar nicht nur nach vorne, sondern auch
nach beiden Seiten bis zu einem Winkel von jeweils ca. 70°.
[0015] Das heißt, die Seitenwände des harten Schuhteils erstrecken sich bei dem erfindungsgemäßen
Stiefel unter der Zunge zwar bis über den Rist, so dass das harte Schuhteil praktisch
den gesamten Vorderfuß bis über den Rist hinaus umgreift und damit eine einwandfreie
Fixierung der Füße gewährleistet ist. Die tief nach unten gezogene Ausnehmung gibt
aber den Knöchel und damit die Gelenkachse völlig frei, mit der der Fuß zur Seite
gedreht wird.
[0016] Um sicherzustellen, daß der Fuß mit der Ferse fest im Stiefel fixiert ist, ist erfindungsgemäß
vorzugsweise ein Ristband vorgesehen, das mit seinen beiden Enden an dem harten Schuhteil
des Außenstiefels befestigt ist. Statt als Band kann das Ristband natürlich auch durch
ein anderes Zugmittel, wie ein Seil, gebildet sein. Das Ristband bzw. -zugmittel ist
spannbar ausgebildet, z. B. durch einen Hebel.
[0017] Um das Gelenk im Fersenbereich zwischen dem harten Schuhteil und der Wadenstütze
flach ausbilden zu können, damit es unter dem weichen Schaft des Außenstiefels nicht
aufträgt, ist erfindungsgemäß vorzugsweise auf beiden Seiten des Stiefels zwischen
dem Innenstiefel und dem Außenstiefel ein Zugmittel vorgesehen, das einerseits an
der Wadenstütze oberhalb deren Schwenkachse und andererseits an dem Fußballenbereich
an der Innenseite des Schuhteils angreift. Dadurch wird ein Biegen der Wadenstütze
beim "Backside-Turn" durch Gewichtsverlagerung nach hinten verhindert.
[0018] Um eine Vorlagedämpfung zu gewährleisten und zur Steuerkraftunterstützung beim "Frontside-Turn"
kann an dem harten Schuhteil eine Zunge befestigt sein. Die Vorlagedämpfung und die
Steuerkraftunterstützung kann damit erfindungsgemäß völlig unabhängig von der Wadenstütze
ausgebildet werden, je nachdem, ob eine lange, eine kurze, eine weiche oder harte
Zunge oder gar keine Zunge vorgesehen ist.
[0019] Obgleich der erfindungsgemäße Snowboard-Stiefel einen Außenstiefel mit einem harten
Schuhteil besitzt kann mit ihm wie mit einem Soft-Boot gefahren werden. Demgemäß wird
die Bindung für den erfindungsgemäßen Snowboard-Stiefel auch wie für einen Soft-Boot
in einem Winkel von 0 bis 20° zur Querachse des Snowboards montiert, d. h. entweder
genau quer, also senkrecht zur Snowboard-Längsachse oder von dieser Querstellung leicht
nach vorne gedreht.
[0020] Abgesehen von der Wadenstütze und dem weichen Schaft des Außenstiefels, der die Wadenstütze
und den oberen Bereich des harten Schuhteils umfaßt und am harten Schuhteil befestigt
ist, beispielsweise durch Annähen oder durch Ankleben kann der erfindungsgemäße Snowboard-Stiefel
wie ein üblicher Skioder Snowboard-Alpin-Hart-Boot mit entsprechend geringem Fertigungsaufwand
hergestellt werden.
[0021] Nachstehend ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Snowboard-Stiefel anhand
der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Darin zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht des Stiefels; und
Figur 2 eine Seitenansicht gemäß Figur 1, jedoch ohne den weichen Schaft des Außenstiefels
und ohne dem Ristband.
[0022] Gemäß Figur 1 weist der Snowboard-Stiefel einen Innenstiefel 1 auf, der weich und
gepolstert ist. Der Innenstiefel 1 ist in einem Außenstiefel 2 angeordnet, der aus
einem harten Schuhteil 3, also einer harten Plastikschale, und einem weichen Schaft
4 besteht. An der Unterseite des harten Schuhteils 3 ist die Sohle 5 befestigt. Der
Schaft 4 kann beispielsweise aus Stoff, Leder, Filz, einer Kunststoffolie oder einem
anderen weichen, flexiblen Material bestehen.
[0023] Der Schaft 4 ist an seiner Vorderseite offen und beiderseits der offenen Vorderseite
mit Ösen 6 versehen, durch die ein Schnürband 7 gezogen ist. Im Bereich der Ösen 6
ist er mit einer Verstärkung versehen.
[0024] Mit seinem unteren Rand, der sich vom Fersenbereich 8 bis zum Ristbereich 9 des Stiefels
erstreckt, ist er an dem harten Schuhteil 3 beispielsweise durch Annähen oder Ankleben
befestigt.
[0025] Auf dem harten Schuhteil 3 ist außen eine Zunge 10 befestigt, die von dem weichen
geschnürten Schaft 4 umschlungen wird.
[0026] Mit einem Ristband oder einer Ristschnalle 11 und einem weiteren Band bzw. einer
weiteren Schnalle 12 im Mittelfußbereich wird der nicht dargestellte Fuß des Snowboard-Fahrers
im Stiefel fixiert. Die Bänder 11 und 12 oder dgl. Zugmittel, die mit Spannhebeln
13, 14 oder dgl. Spanneinrichtungen versehen sind, sind mit ihren beiden Enden auf
der einen bzw. anderen Seite des harten Schuhteils 3 befestigt. Das Ristband 11 erstreckt
sich unterhalb der vorderen Öffnung des weichen Schafts 4 mit dem Schnürband 7, liegt
also direkt auf der Zunge 10 auf. Die Zunge 10 kann beispielsweise aus Plastik bestehen
und verdeckt im Ristbereich 9 eine schlitzförmige Längsöffnung an der Oberseite des
harten Schuhteils 3, die sich vom Ristbereich 9 des harten Schuhteils 3 bis zu dessen
Zehenbereich 15 erstreckt.
[0027] Gemäß Figur 2 erstreckt sich das harte Schuhteil 3 im Ristbereich 9 und im Fersenbereich
8 nach oben, während es im Knöchelbereich 26 eine Ausnehmung 16 besitzt.
[0028] Das heißt, die Aussparung 16 erstreckt sich vom Ristbereich 9 nach unten unter dem
Knöchel 26 herum und dann nach oben im Fersenbereich 8 zu der Spitze des harten Schuhteils
3, an der die Wadenstütze 17 um die Achse 18 verschwenkbar angelenkt ist. Das Ristband
11 ist unter oder hinter der Aussparung 16 am harten Schuhteil 3 befestigt oder davor.
[0029] An dem oberen Ende des Fersenbereichs 8 des harten Schuhteils 3 ist außen eine Wadenstütze
17 angelenkt und zwar um eine Schwenkachse 18 drehbar, die etwa in Höhe des Gelenks
zwischen dem Fuß und Unterschenkel des nicht dargestellten Snowboard-Fahrers angeordnet
ist und in Stiefellängsrichtung verläuft. Die Drehachse 18 verläuft in Längsrichtung
nach vorne leicht schräg nach unten. Das Gelenk 18 kann durch eine Nieteine Schraubenverbindung
oder dergleichen gebildet sein. Die Wadenstütze 17 ist schalenförmig ausgebildet,
so daß sie die Wade auf beiden Seiten umgreift. Sie besteht vorzugsweise aus Plastik.
[0030] Auf beiden Seiten des Stiefels erstreckt sich zwischen dem Innenstiefel 1 und dem
Außenstiefel 2 ein Zugmittel 19, das einerseits an der Wadenstütze 17 und andererseits
im vorderen Bereich an der Innenseite des harten Schuhteils 3 angreift. Das Zugmittel
19 kann beispielsweise ein Seil oder ein Band sein.
[0031] Um die Wadenstütze 17 zum Einsteigen in den Stiefel nach hinten biegen zu können,
ist das Zugmittel 19 spannbar ausgebildet. Dazu ist am oberen Ende an der Außenseite
der Wadenstütze 17 ein um eine Querachse 20 verschwenkbarer Spannhebel 21 vorgesehen,
an dem das über eine Führung 22 an der Außenseite der Wadenstütze 17 angeordnete Zugmittel
19 befestigt ist.
[0032] Um die Neigung der Wadenstütze 17 nach vorne einstellen zu können, weist der Spannhebel
21, wie in Figur 2 angedeutet, eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende Gewindespindel
23 auf, die in eine Mutter 24 eingreift, an der das Zugmittel 19 befestigt ist. Die
an dem Spannhebel 21 drehbar gelagerte Gewindespindel 23 ist am oberen Ende des Hebels
21 mit einem Handgriff 25 versehen. Die Mutter 24 ist in einer Nut im Spannhebel 21
auf und ab verschiebbar geführt.
1. Snowboard-Stiefel mit einem weichen Innenstiefel, einem Außenstiefel aus einem harten
Schuhteil und einem weichen Schaft und einer steifen Wadenstütze, die in Höhe des
Gelenks zwischen Fuß und Unterschenkel um eine sich in Stiefellängsrichtung verlaufende
Achse an dem Fersenbereich des harten Schuhteils verschwenkbar angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wadenstütze (17) zwischen dem weichen Innenstiefel (1) und dem weichen Schaft
(4) des Außenstiefels (2) angeordnet ist und dass das harte Schuhteil (3) sich über
den Fuß vom Zehenbereich (15) bis zum Ristbereich (9) des Stiefels erstreckt und auf
beiden Seiten eine Aussparung (16) aufweist, die sich vom Ristbereich (9) und vom
Fersenbereich (8) nach unten unter dem Knöchel (26) herum erstreckt.
2. Snowboard-Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem harten Schuhteil (3) eine Zunge (10) befestigt ist, die von dem weichen Schaft
(4) des Außenstiefels (2) umgriffen wird.
3. Snowboard-Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Stiefels zwischen dem Innenstiefel (1) und dem Außenstiefel
(2) ein Zugmittel (19) vorgesehen ist, das einerseits an der Wadenstütze (17) oberhalb
deren Schwenkachse (18) und andererseits an dem vorderen Bereich des harten Schuhteils
(3) angreift.
4. Snowboard-Stiefel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (19) spannbar ausgebildet ist.
5. Snowboard-Stiefel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (19) zum Spannen an einem an der Wadenstütze (17) um eine Querachse
(20) verschwenkbar angelenkten Spannhebel (21) angreift.
6. Snowboard-Stiefel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Spannhebel (21) eine sich in Hebellängsrichtung erstreckende Gewindespindel
(23) drehbar gelagert ist, die in eine verschiebbar gelagerte Mutter (24) eingreift,
an der das Zugmittel (19) befestigt ist.
7. Snowboard-Stiefel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit seinen beiden Enden an dem harten Schuhteil (3) befestigtes RistZugmittel
(11) vorgesehen ist.
1. A snowboard boot with a soft inside boot, an outside boot comprising a hard shoe part
and a soft shaft, and a stiff calf support which is pivoted to the heel area of the
hard shoe part at the height of the joint between foot and lower leg about an axis
extending in the longitudinal direction of the boot, characterized in that the calf support (17) is disposed between the soft inside boot (1) and the soft shaft
(4) of the outside boot (2), and the hard shoe part (3) extends over the foot from
the toe area (15) to the instep area (9) of the boot and has on each side a gap (16)
extending from the instep area (9) and from the heel area (8) downward around the
ankle (26).
2. The snowboard boot of claim 1, characterized in that a tongue (10) is fastened to the hard shoe part (3) and encompassed by the soft shaft
(4) of the outside boot (2).
3. The snowboard boot of either of the preceding claims, characterized in that a traction means (19) is provided on both sides of the boot between the inside boot
(1) and the outside boot (2) to act on the calf support (17) above the swiveling axis
(18) thereof, on the one hand, and on the front area of the hard shoe part (3), on
the other hand.
4. The snowboard boot of claim 3, characterized in that the traction means (19) is formed so as to be tensible.
5. The snowboard boot of claim 4, characterized in that the traction means (19) acts for tensing on a tension lever (21) pivoted to the calf
support (17) about a transverse axle (20).
6. The snowboard boot of claim 5, characterized in that a threaded spindle (23) extending in the longitudinal direction of the lever is pivoted
to the tension lever (21) and engages a slidingly mounted nut (24) to which the traction
means (19) is fastened.
7. The snowboard boot of any of the preceding claims, characterized in that an instep traction means (11) fastened at each end to the hard shoe part (3) is provided.
1. Chaussure de planche de neige comportant une chaussure intérieure souple, une chaussure
extérieure en une partie de chaussure dure et une tige souple et un soutien de mollet
rigide, qui est articulé de manière pivotante sur la zone de talon de la partie de
chaussure dure au niveau de l'articulation entre le pied et la jambe autour d'un axe
s'étendant en direction longitudinale de la chaussure, caractérisée en ce que le soutien de mollet (17) est agencé entre la chaussure intérieure 81) souple et
la tige (4) souple de la chaussure extérieure (2) et en ce que la partie de chaussure dure (3) s'étend sur le pied depuis la zone des doigts de
pied (15) jusqu'à la zone du cou-de-pied (9) de la chaussure et qu'elle présente des
deux côtés un évidement (16) qui s'étend depuis la zone du cou-de-pied (9) et depuis
la zone du talon (8) vers le bas, au-dessous et autour de la cheville (26).
2. Chaussure de planche de neige selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur la partie de chaussure dure (3) est fixée une languette (10) qui est entourée
par la tige (4) souple de la chaussure extérieure (2).
3. Chaussure de planche de neige selon l'une quelconque des revendications , caractérisée en ce que des deux côtés de la chaussure un moyen de traction est prévu entre la chaussure
intérieure (1) et la chaussure extérieure (2), lequel saisit d'une par le soutien
de mollet (17) en dessus de son axe de pivotement (18) et d'autre part la zone antérieure
de la partie de chaussure dure (3).
4. Chaussure de planche de neige selon la revendication 3, caractérisée en ce que le moyen de traction (19) est réalisé de manière à pouvoir être tendu.
5. Chaussure de planche de neige selon la revendication 4, caractérisée en ce que pour réaliser la tension, le moyen de traction (19) saisit un levier de tension (21)
articulé de manière pivotable sur le soutien de mollet, autour d'un axe transversal
(20).
6. Chaussure de planche de neige selon la revendication 5, caractérisée en ce que sur le levier de tension (21) est montée en rotation une broche filetée (23) qui
s'étend en direction longitudinale du levier, laquelle s'engage dans un écrou (24)
monté à déplacement, dans lequel est fixé le moyen de traction (19).
7. Chaussure de planche de neige selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'il est prévu un moyen de traction de cou-de-pied (11) fixé avec ses deux extrémités
sur la partie de chaussure dure (3).