[0001] Die Erfindung betrifft eine Zigaretten-Klappschachtel gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche
1 und 2.
[0002] Bei Klappschachteln, die auch als Hinge-Lid-Packungen bezeichnet werden, handelt
es sich um einen weitverbreiteten Verpackungstyp für Zigaretten. Die Klappschachtel
besteht aus einem Schachtelteil und einem an einer Rückwand des Schachtelteils verschwenkbar
angeordneten Deckel. Am Schachtelteil ist ein Kragen angeordnet. Der Kragen verfügt
über eine Kragen-Vorderwand und Kragen-Seitenwände. Der Kragen ragt in einem oberen
Abschnitt aus dem Schachtelteil heraus. Der freie Teil des Kragens wird in Schließstellung
der Klappschachtel vom Deckel umschlossen. Der Kragen kann sowohl Teil eines einstückigen
Zuschnitts zur Herstellung der Klappschachtel sein als auch aus einem getrennten Zuschnitt
hergestellt werden. Der Packungsinhalt, nämlich eine Zigaretten-Gruppe, ist durch
eine Innenumhüllung aus Stanniol oder dergleichen umgeben und bildet so einen Zigarettenblock.
[0003] Aus der
US 4,948,038 ist eine Klappschachtel für Zigaretten bekannt, die im Bereich der Vorderseite des
Schachtelteils eine Ausnehmung aufweist. Bei geschlossenem Deckel greifen Teile des
Deckelzuschnitts in die Ausnehmung an der Schachtel-Vorderseite ein, wodurch der Deckel
in dieser Schließstellung gesichert wird. Auf diese Weise soll ein Luftaustausch zwischen
dem Packungsinneren und der Außenluft verhindert werden, wodurch der Packungsinhalt
frisch bleiben soll.
[0004] Die
DE-U-19 96 454 offenbart eine Zigarettenpackung die im Bereich einer Schachtel-Vorderwand eine Ausnehmung,
nämlich ein Fenster aufweist, das durchsichtig abgedeckt ist, nämlich mit einer Folie.
Die Zigaretten sind in dieser Zigarettenpackung auf dem Kopf stehend angeordnet, so
dass der Konsument durch einen Blick durch das Fenster den Zigarettentyp erkennen
kann.
[0005] Die
BE-A-739.729 zeigt eine Zigarettenpackung mit einem unbenutzten Packungsbereich der zur Aufnahme
von Notizen dienen soll. Dieser Packungsbereich ist durch Perforationslinien abgegrenzt,
so dass er von der Zigarettenpackung abgetrennt werden kann, wobei allerdings diese
zerstört wird.
[0006] Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, eine Klappschachtel der eingangs genannte
Art dahingehend zu verbessern, dass zusätzliche Funktionen, wie z. B. die Vermittlung
von zusätzlichen Informationen erfüllt werden können.
[0007] Zur Lösung dieses Problems weist eine erfindungsgemäße Klappschachtel die Merkmale
des Anspruchs 1 auf. Es ist demnach vorgesehen, dass:
- a) im Bereich des Deckels, nämlich im Bereich einer Deckel-Vorderwand eine Ausnehmung
angeordnet ist,
- b) die Ausnehmung auf der zum Zigarettenblock weisenden Seite durch Bereiche des Deckels
komplett verschlossen ist, nämlich durch einen Deckel-Innenlappen,
- c) in den Bereichen des Deckels zum Verschließen der Ausnehmung der Deckel-Innenlappen
eine Bedruckung oder dergleichen aufweist,
- d) die Ausnehmung nach außen durch eine aus dem Deckel heraustrennbare Abdeckung verschlossen
ist,
- e) die Abdeckung vom Deckel im Bereich einer Grifflasche der Abdeckung durch einen
durchgehenden Trennschnitt und im Übrigen durch eine Perforationslinie begrenzt ist.
[0008] Im Bereich der Ausnehmung tragen die Bereiche des Deckels einen Aufdruck. Alternativ
oder in Ergänzung kann auch die Abdeckung auf nach außen weisenden Seite und/oder
auf der zum Zigarettenblock weisenden Seite eine Bedruckung oder dergleichen aufweisen.
Es kann sich hierbei um Werbeinformationen, einen Gutschein oder eine flächige, graphische
Gestaltung handeln.
[0009] Eine weitere erfindungsgemäße Klappschachtel weist zur Lösung des eingangs genannten
Problems die Merkmale des Anspruchs 2 auf. Der Unterschied zur vorstehend beschriebenen
Lösung besteht darin, dass die Ausnehmung nicht im Bereich des Deckels sondern im
Bereich der Schachtel-Vorderwand angeordnet ist, nämlich unterhalb einer Schließkante
des Schachtelteils, und auf der zum Zigarettenblock weisenden durch Bereiche eines
verlängerten Kragens abgedeckt ist.
[0010] Bevorzugte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.
Anhand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Klappschachtel in perspektivischer Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Klappschachtel in einer Ansicht analog zu Fig. 1,
- Fig. 3
- einen ausgebreiteten Zuschnitt für die Klappschachtel gemäß Fig. 1 in Draufsicht,
- Fig. 4
- einen ausgebreiteten Zuschnitt für die erfindungsgemäße Klappschachtel gemäß Fig.
2 in einer Darstellung analog Fig. 3,
- Fig. 5
- einen ausgebreiteten Zuschnitt für einen Kragen für die Klappschachteln gemäß Fig.
1 und 2 in Draufsicht, und
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch die Klappschachteln gemäß Fig. 1 und 2.
[0011] Die Fig. 1 bis 6 zeigen Klappschachteln für Zigaretten, wobei in Fig. 2 und Fig.
4 bis 6 eine erfindungsgemäße Klappschachtel gezeigt ist. Die in Fig. 1 und 3 gezeigte
Klappschachtel dient lediglich zur Erläuterung der Erfindung. Eine Zigaretten-Gruppe
ist als Packungsinhalt von einer Innenumhüllung aus Papier oder Stanniol umgeben und
bildet so einen Zigarettenblock. Da die Klappschachteln über einen weitgehend gleichen
Aufbau verfügen, werden im folgenden für gleiche Elemente gleiche Bezugsziffem verwendet.
[0012] Die Klappschachteln 10, 11 bestehen jeweils aus einem Schachtelteil 12 und einem
Deckel 13. Die Schachtelteile 12 verfügen über eine Vorderwand 14, Rückwand 15, Seitenwände
16, 17 und eine Bodenwand 18. Die Seitenwände 16, 17 werden jeweils aus inneren Seitenlappen
19, 20 und äußeren Seitenlappen 21, 22 eines einstückigen Zuschnitts 23 bzw. 24 zur
Bildung von Schachtelteil 12 und Deckel 13 der Klappschachtel 10 bzw. 11 gebildet.
[0013] Die Deckel 13 bestehen jeweils aus Deckel-Vorderwand 25, Dekkel-Rückwand 26, Deckel-Seitenwänden
27, 28 und einer Deckel-Oberwand 29. Die Deckel-Seitenwände 27, 28 werden ebenso wie
die Seitenwände 16, 17 durch sich überlappende innere Deckel-Seitenlappen 30, 31 sowie
äußere Deckel-Seitenlappen 32, 33 gebildet.
[0014] Die jeweiligen Deckel 13 sind im Bereich der Deckel-Rückwand 26 über jeweils eine
Gelenklinie 34 schwenkbar mit der Rückwand 15 des Schachtelteils 12 verbunden.
[0015] Im Schachtelteil 12 der Klappschachteln 10, 11 sitzt jeweils ein Kragen 35 mit Kragen-Vorderwand
36 und Kragen-Seitenwänden 37, 38. Die Kragen-Vorderwand 36 ist mit der Vorderwand
14 des Schachtelteils 12 insbesondere durch Klebung verbunden. Die Kragen-Seitenwände
37, 38 liegen an der Innenseite der Seitenwände 16, 17 bzw. an den inneren Seitenlappen
19, 20 an und sind gegebenenfalls mit diesen durch Klebung verbunden.
[0016] Von Bedeutung für die Klappschachteln 10, 11 sind weiterhin Ecklappen. Es handelt
sich hierbei um Boden-Ecklappen 39, 40 einerseits und Deckel-Ecklappen 41, 42 andererseits.
Die Boden-Ecklappen 39, 40 sind mit den angrenzenden, innenliegenden Seitenlappen
19, 20 verbunden, die Deckel-Ecklappen 41, 42 mit den innenliegenden Deckel-Seitenlappen
30, 31.
[0017] Zu den Klappschachteln 10, 11 bzw. Zuschnitten 23, 24 gehören weiterhin jeweils ein
Deckel-Innenlappen 43, der sich an die Deckel-Vorderwand 25 anschließt. Bei fertiggefalteter
Klappschachtel 10, 11 ist der Deckel-Innenlappen 43 gegen eine Innenseite der Deckel-Vorderwand
25 umgefaltet.
[0018] Die von den Klappschachteln 10, 11 aufgenommenen Zigaretten 44 zeigt Fig. 6. Der
aus den Zigaretten 44 gebildete Zigarettenblock 45 ist in Fig. 1 und 2 durch Strichpunkt-Linien
angedeutet.
[0019] Die Besonderheit der Klappschachtel 10 gemäß Fig. 1 besteht darin, daß dieselbe einerseits
im Bereich einer Wandung des Schachtelteils 11, nämlich der Vorderwand 14, und andererseits
im Bereich einer Wandung des Deckels 13, nämlich der Deckel-Vorderwand 25, Ausnehmungen
46, 47 aufweist. Die Ausnehmungen 46, 47 der Klappschachtel 10 sind aus Vorderwand
14 sowie Dekkel-Vorderwand 25 herausgestanzt. Durchgehende Stanzlinien 48, 49 grenzen
demnach die Ausnehmungen 46, 47 von Vorderwand 14 und Deckel-Vorderwand 25 ab.
[0020] Die Ausnehmungen 46, 47 der Klappschachtel 10 gemäß Fig. 1 sind nach außen hin offen
und auf der zum Zigarettenblock 45 weisenden Seite verschlossen. In dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung 46 im Bereich der Vorderwand 14 auf der zum
Zigarettenblock 45 weisenden Seite durch einen Bereich des Kragens 35, nämlich der
Kragen-Vorderwand 36, verschlossen. Die Ausnehmung 47 im Bereich der Deckel-Vorderwand
25 hingegen ist durch einen Bereich des Deckels 13, nämlich des Deckel-Innenlappens
43, auf der zum Zigarettenblock 45 weisenden Seite verschlossen.
[0021] In den Bereichen 50 bzw. 51, in denen Kragen-Vorderwand 36 bzw. Deckel-Innenlappen
43 die Ausnehmungen 46 bzw. 47 überlappen, dienen Kragen-Vorderwand 36 bzw. Deckel-Innenlappen
43 als Träger für einen Aufdruck. Die Bereiche 50, 51 von Kragen-Vorderwand 36 sowie
Deckel-Innenlappen 43 sind in Fig. 3, 5 durch Strichpunkt-Linien begrenzt. Der Aufdruck
in den Bereichen 50, 51 von Kragen-Vorderwand 36 sowie Deckel-Innenlappen 43 ist zum
Beispiel ein Gutschein aus Wort- und/oder Bildbestandteilen. Es kann sich hierbei
um einen Gutschein, Berechtigungsschein zur Teilnahme an Wettbewerben, Ausschreibungen
oder dergleichen handeln. Der Kragen 35 bzw. die Kragen-Vorderwand 36 müssen hierzu
auf ihrer Vorderseite bedruckt werden. Der Deckel-Innenlappen 43 hingegen ist auf
seiner Rückseite zu bedrucken. Dies folgt aus dem Umstand, daß bei fertiggefalteten
Klappschachteln der Deckel-Innenlappen durch Umfalten an der Deckel-Vorderwand 25
zur Anlage kommt.
[0022] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung 46 im Bereich der Vorderwand
14 des Schachtelteils 12 verhältnismäßig großflächig ausgebildet. Als Folge verfügt
der Kragen 35 demnach über eine größere Höhe als bei herkömmlichen Klappschachteln.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Kragen 35, nämlich dessen Kragen-Vorderwand
36, annähernd bis in den Bereich der Bodenwand 18 verlängert. Darüber hinaus erstreckt
sich der Deckel-Innenlappen 43 über die volle Höhe der Deckel-Vorderwand 36.
[0023] Die Klappschachtel 11 gemäß Fig. 2 verfügt ebenfalls über Ausnehmungen im Bereich
des Schachtelteils 12 sowie Deckels 13. Eine erste Ausnehmung 52 ist der Vorderwand
14 des Schachtelteils 12 zugeordnet, eine zweite Ausnehmung 53 der Deckel-Vorderwand
25 des Deckels 13. Im Unterschied zur Klappschachtel 10 gemäß Fig. 1 sind die Ausnehmungen
52, 53 der Klappschachtel 11 jedoch nach außen verschlossen. Hierzu dient jeweils
eine aus der Vorderwand 14 bzw. aus der Deckel-Vorderwand 25 heraustrennbare Abdeckung
54, 55. Die Abdeckungen 54 bzw. 55 sind Teil der Vorderwand 14 bzw. Deckel-Vorderwand
25. Über eine durch durchgehende Trennschnitte 56, 57 begrenzte Grifflaschen 58, 59
können die Abdeckungen 54, 55 vom Verbraucher erfaßt und herausgetrennt werden. Hierzu
sind die Abdeckungen 54, 55 von Vorderwand 14 einerseits und Deckel-Vorderwand 25
andererseits im übrigen durch Perforationslinien 60, 61 begrenzt. Die Ausnehmungen
52, 53 im Bereich des Schachtelteils 12 bzw. Deckels 13 werden demnach erst durch
Heraustrennen der Abdeckungen 54, 55 freigegeben.
[0024] Die Ausnehmungen 52, 53 der Klappschachtel 11 sind ebenso wie die Ausnehmungen 46,
47 der Klappschachtel 10 auf der zum Zigarettenblock 45 weisenden Seite verschlossen.
Hierzu dient der Bereich 50 der Kragen-Vorderwand 36 einerseits sowie der Bereich
51 des Deckel-Innenlappens 43 andererseits. Hinsichtlich der diesbezüglichen Details
kann auf die obigen Ausführungen verwiesen werden.
[0025] Die Abdeckungen 54, 55 der Klappschachtel 11 können sowohl auf ihrer Vorderseite
als auch auf ihrer Rückseite als Träger für einen zusätzlichen Aufdruck dienen. So
kann zum Beispiel auf der zum Zigarettenblock 45 weisenden Seite der Abdeckungen 54,
55 ein Gutschein oder eine Losnummer aufgedruckt sein. Erst nach dem Heraustrennen
der Abdeckung 54, 55 durch den Konsumenten wird für diesen der Aufdruck sichtbar.
[0026] In Abweichung zu den in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen ist es weiterhin
möglich, zusätzliche Ausnehmungen im Bereich der Seitenwände 16, 17 der Klappschachtel
10, 11 anzuordnen. In diesem Fall sind diese Ausnehmungen den äußeren Seitenlappen
21, 22 bzw. Deckel-Seitenlappen 32, 33 zugeordnet. Die inneren Seitenlappen 19, 20
bzw. inneren Deckel-Seitenlappen 30, 31 dienen in diesem Fall dem Verschließen der
Ausnehmungen auf der zum Zigarettenblock 45 weisenden Seite und als Träger für einen
Aufdruck.
[0027] Die Zuschnitte 23, 24 zur Herstellung der Klappschachteln 10, 11 zeigen Fig. 3, 4.
Die Zuschnitte 23, 24 verfügen über eine insgesamt langgestreckte Gestalt. Die Wandungen
des Schachtelteils 12 und des Deckels 10 der Klappschachteln 10, 11 sind wie bei einem
Zuschnitt für eine herkömmliche Klappschachtel aufeinanderfolgend ausgebildet. In
Längsrichtung der Zuschnitte 23, 24 sind demnach Vorderwand 14, Bodenwand 18, Rückwand
15, Deckel-Rückwand 26, Deckel-Oberwand 29 und Deckel-Vorderwand 25 aufeinanderfolgend
angeordnet und durch Faltlinien definiert. Zu beiden Seiten der Vorderwand 14 und
Rückwand 15 bzw. Deckel-Rückwand 26 sowie Deckel-Vorderwand 25 sind die Seitenlappen
19..22 bzw. Deckel-Seitenlappen 30..33 zur Bildung der Seitenwände 16, 17 bzw. Deckel-Seitenwände
27, 28 angeordnet. Die Boden-Ecklappen 39, 40 bzw. Deckel-Ecklappen 41, 42 schließen
sich zu beiden Seiten der Bodenwand 18 bzw. Deckel-Oberwand 29 an.
[0028] Die Zuschnitte 23, 24 werden von einer fortlaufenden Materialbahn abgetrennt. Hierbei
werden auch die Ausnehmungen 47, 48 von Vorderwand 14 und Deckel-Vorderwand 25 des
Zuschnitts 24 zur Herstellung der Klappschachtel 10 gebildet. Hierzu werden in den
Zuschnitt 24 die Stanzlinien 48, 49 eingebracht. Beim Zuschnitt 23 werden zur Begrenzung
der Abdeckungen 54, 55 Perforationslinien 60, 61 in Vorderwand 14 und Deckel-Vorderwand
25 eingebracht. Nach dem Herausstanzen einzelner Zuschnitte und dem Einbringen der
Stanzlinien 48, 49 bzw. Perforationslinien 60, 61 in die Zuschnitte 23 bzw. 24 werden
die Bedruckungen auf die Zuschnitte 23, 24 aufgebracht. Der Deckel-Innenlappen 43
wird hierzu im Bereich 51 auf der Rückseite bedruckt. Die Abdeckungen 54, 55 des Zuschnitts
23 können sowohl auf ihrer Vorderseite als auch auf ihrer Rückseite bedruckt werden.
[0029] Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Kragen 35 aus einem gesonderten
Zuschnitt hergestellt. In Abweichung zu dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist es jedoch
möglich, daß die Klappschachtel aus einem einstückigen Zuschnitt für Schachtelteil
12, Deckel 13 und Kragen 35 gebildet wird.
1. Zigaretten-Klappschachtel mit einem Schachtelteil (12) zur Aufnahme eines Zigarettenblocks
(45), mit einem mit der Rückwand (15) des Schachtelteils (12) schwenkbar verbundenen
Deckel (13) und mit einem mit dem Schachtelteil (12) verbundenen Kragen (35) aus Kragen-Vorderwand
(36) und Kragen-Seitenwänden (37, 38),
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) im Bereich des Deckels (13), nämlich im Bereich einer Deckel-Vorderwand (25) ist
eine Ausnehmung (53) angeordnet,
b) die Ausnehmung (53) ist auf der zum Zigarettenblock (45) weisenden Seite durch Bereiche (51) des Deckels (13) komplett verschlossen, nämlich durch einen Deckel-Innenlappen (43),
c) in den Bereichen (51) des Deckels (13) zum Verschließen der Ausnehmung (53) weist
der Deckel-Innenlappen (43) eine Bedruckung oder dergleichen auf,
d) die Ausnehmung (53) ist nach außen durch eine aus dem Deckel (13) heraustrennbare Abdeckung (55) verschlossen,
e) die Abdeckung (55) ist vom Deckel (13) im Bereich einer Grifflasche (59) der Abdeckung
(55) durch einen durchgehenden Trennschnitt (57) und im Übrigen durch eine Perforationslinie
(61) begrenzt.
2. Zigaretten-Klappschachtel mit einem Schachtelteil (12) zur Aufnahme eines Zigarettenblocks
(45), mit einem mit der Rückwand (15) des Schachtelteils (12) schwenkbar verbundenen
Deckel (13) und mit einem mit dem Schachtelteil (12) verbunden Kragen (35) aus Kragen-Vorderwand
(36) und Kragen-Seitenwänden (37, 38), wobei im Bereich einer Vorderwand des Schachtelteils
(12) eine Ausnehmung (52) angeordnet ist, die auf der zum Zigarettenblock weisenden
Seite durch Bereiche (51) des Kragens (35) abgedeckt ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Ausnehmung (52) ist mit Abstand unterhalb einer Schließkante des Schachtelteils
(12) angeordnet,
b) zur Abdeckung der Ausnehmung (52) ist der Kragen (35) mindestens bis in einen Bereich
unterhalb der Ausnehmung (52) verlängert,
c) die Bereiche (50, 51) des Kragens (35) zur Abdeckung der Ausnehmung (52) weisen
eine Bedruckung oder dergleichen auf,
d) die Ausnehmung (52) ist nach außen durch eine aus der Vorderwand (14) heraustrennbare Abdeckung (54) verschlossen,
e) die Abdeckung (54) ist von der Vorderwand (14) im Bereich einer Grifflasche (58)
der Abdeckung (54) durch einen durchgehenden Trennschnitt (56) und im Übrigen durch eine Perforationslinie
(62) begrenzt.
3. Zigaretten-Klappschachtel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (52, 53) in Wandungen des Schachtelteils (12) und/oder des Deckels
(13) angeordnet sind.
4. Zigaretten-Klappschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungen (54, 55) auf der nach außen weisenden Seite und/oder auf der zum
Zigarettenblock (45) weisenden Seite eine Bedruckung oder dergleichen aufweisen.
1. Hinge-lid box for cigarettes having a box part (12) for accommodating a cigarette
block (45), having a lid (13) which is connected in a pivotable manner to the rear
wall (15) of the box part (12), and having a collar (35) which is connected to the
box part (12) and comprises a collar front wall (36) and collar side walls (37, 38),
characterized by the following features:
a) a cutout (53) is arranged in the region of the lid (13), namely in the region of
a lid front wall (25),
b) the side of the cutout (53) that is oriented toward the cigarette block (45) is
completely closed by regions (51) of the lid (13), namely by a lid inner tab (43),
c) the lid inner tab (43) has printing or the like in the regions (51) of the lid
(13) that close the cutout (53),
d) the cutout (53) is closed in the outward direction by a covering (55) which can
be separated out of the lid (13),
e) the covering (55) is delimited from the lid (13) in the region of a grip tab (59)
of the covering (55) by a continuous severing cut (57) and elsewhere by a perforation
line (61).
2. Hinge-lid box for cigarettes having a box part (12) for accommodating a cigarette
block (45), having a lid (13) which is connected in a pivotable manner to the rear
wall (15) of the box part (12), and having a collar (35) which is connected to the
box part (12) and comprises a collar front wall (36) and collar side walls (37, 38),
there being arranged, in the region of a front wall of the box part (12), a cutout
(52) which is covered, on the side which is oriented towards the cigarette block,
by regions (51) of the collar (35),
characterized by the following features:
a) the cutout (52) is arranged beneath a closing edge of the box part (12) and at
a distance thereto,
b) for the purpose of covering the cutout (52), the collar (35) is extended at least
into a region below the cutout (52),
c) the regions (50, 51) of the collar (35) for closing the cutout (52) have printing
or the like,
d) the cutout (52) is closed in the outward direction by a covering (54) which can
be separated out of the front wall (14),
e) the covering (54) is delimited from the front wall (14) in the region of a grip
tab (58) of the covering (54) by a continuous severing cut (56) and elsewhere by a
perforation line (62).
3. Hinge-lid box according to one of the Claims 1 or 2, characterized in that the cutouts (52, 53) are arranged in walls of the box part (12) and/or of the lid
(13).
4. Hinge-lid box according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that the coverings (54, 55) are provided with printing or the like on the outwardly oriented
side and/or on the side which is oriented towards the cigarette block (45).
1. Boîte à couvercle basculant pour cigarettes, comprenant une partie boîte (12) destinée
à recevoir un bloc de cigarettes (45), un couvercle (13) s'articulant sur la paroi
arrière (15) de la partie boîte (12) et un col (35) comprenant une paroi avant (36)
et des parois latérales (37, 38) et joint à la partie boîte (12),
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) dans la zone du couvercle (13), plus précisément dans la zone d'une paroi avant
(25) de celui-ci, est fait un évidement (53),
b) l'évidement (53) est fermé sur le côté dirigé vers le bloc de cigarettes (45) par
des parties (51) du couvercle (13), en particulier par une patte intérieure (43) de
celui-ci,
c) dans la zone (51) du couvercle (13) à refermer, l'évidement (53) présente dans
la patte intérieure (43) une impression ou un marquage semblable.
d) l'évidement (53) est fermé vers l'extérieur par une couverture (55) qui peut être
détachée du couvercle (13),
e) la couverture (55) est délimitée du couvercle (13) dans la zone d'une languette
de préhension (59) de la couverture (55) par une coupe continue de séparation (57)
et ailleurs par une ligne de perforations (61).
2. Boîte à couvercle basculant pour cigarettes, comprenant une partie boîte (12) destinée
à recevoir un bloc de cigarettes (45), un couvercle (13) s' articulant sur la paroi
arrière (15) de la partie boîte (12) et un col (35) comprenant une paroi avant (36)
et des parois latérales (37, 38) et joint à la partie boîte (12), dans la zone d'une
paroi avant de la partie boîte (12) étant fait un évidement (52) qui est couvert sur
le côté dirigé vers le bloc de cigarettes par des parties (51) du col (35),
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) l'évidement (52) est situé au-dessous d'un côté de fermeture de la partie boîte
(12),
b) pour la couverture de l'évidement (52), le col (35) est rallongé au moins jusque
dans une partie au-dessous de l'évidement (52),
c) la zone (50, 51) du col (35) pour la couverture de l'évidement (52) présente une
impression ou un marquage semblable,
d) l'évidement (52) est fermé vers l'extérieur par une couverture (54) qui peut être
détachée de la paroi avant (14),
e) la couverture (54) est délimitée de la paroi avant (14) dans la zone d'une languette
de préhension (58) de la couverture (54) par une coupe continue de séparation (56)
et ailleurs par un ligne de perforations (62).
3. Boîte à couvercle basculant selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée par le fait que les évidements (52, 53) sont faits dans des parois de la partie boîte (12) et/ou
du couvercle (13).
4. Boîte à couvercle basculant selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que les couvertures (54, 55) présentent une impression ou un marquage semblable sur le
côté dirigé vers l'extérieur et/ou sur le côté dirigé vers le bloc de cigarettes (45).