[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage für die Vliesherstellung aus Fasermaterial nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren für die Vliesherstellung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 16.
[0002] Mit derartigen Anlagen werden Vliesbahnen mit hoher Produktionsleistung hergestellt.
Bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten besteht insbesondere bei Leichtvliesen das
Problem, daß die Vliesbahn aufgrund der hohen Geschwindigkeiten in ihrer Struktur
verändert wird, so daß die Gleichmäßigkeit des Vlieses beeinträchtigt wird.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anlage sowie ein Verfahren für
die Vliesherstellung zu schaffen, mit denen die Produktionsgeschwindigkeit bei Aufrechterhaltung
einer hohen Vliesgleichmäßigkeit gesteigert werden kann.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 16.
[0005] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß zwischen dem Abnahmeteil der Karde oder Krempel
und dem Kalander mindestens eine auf einem Teil ihres Umfangs besaugte Walze mit luftdurchlässigem
Mantel, z.B. eine Siebwalze, angeordnet ist. Die Erfindung sieht demzufolge in vorteilhafter
Weise vor, zwischen Karde und Kalander eine unter Unterdruck stehende Walzenanordnung
mit einer oder mehreren Walzen mit luftdurchlässigem Mantel vorzusehen. Die Walzen
werden dabei zumindest in dem Teil ihres Umfangs besaugt, auf dem die von der Karde
oder Krempel erhaltene Vliesbahn aufliegt. Die Verwendung der Walzen mit luftdurchlässigem
Mantel läßt eine erhebliche Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit zu.
[0006] Die Übergabe des Flores bzw. der Vliesbahn auf eine Siebwalze hat den Vorteil, daß
beim Transport der Vliesbahn keine kritischen Übergangsstellen entstehen, an denen
entweder durch Luftwirbel oder durch mangelnde Führung der Vliesbahn die Gleichmäßigkeit
der Vliesbahn beeinträchtigt werden kann.
[0007] Dadurch, daß die Siebwalzen besaugt sind, wird ein eventuell störender Luftfilm an
der Übergangsstelle zwischen dem Abnahmeteil und der ersten Siebwalze vermieden. Die
besaugten Siebwalzen haben ferner den Vorteil, daß die Vliesbahn auf eine gewünschte
Vliesbahnbreite gehalten werden kann, wobei eine geradlinige Abschlußkante entsteht.
Die Siebwalzen können zur Haftungserhöhung auf ihrer Mantelfläche strukturiert sein.
[0008] Der Unterdruck an den Siebwalzen kann variabel steuerbar sein, um eine Anpassung
an die Produktionsgeschwindigkeit und/oder an die eingesetzte Faserart zu ermöglichen.
[0009] Der Abnahmeteil kann dabei auch aus nur einer einzigen Dofferwalze bestehen, so daß
der von dem Hauptzylinder über die Dofferwalze übernommene Flor als Vliesbahn direkt
auf die erste oder einzige Walze mit luftdurchlässigem Mantel übertragen wird.
[0010] Alternativ kann der Abnahmeteil aus einer Wirrwalze und einer Dofferwalze bestehen,
wobei die Dofferwalze den Flor auf die teilweise besaugte Walze mit luftdurchlässigem
Mantel überträgt.
[0011] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Abnahmeteil mindestens
zwei florbildende Walzen aufweist, die jeweils einen Flor von dem Hauptzylinder abnehmen,
wobei die Flore auf einer nachgeordneten, für alle Flore gemeinsamen Walze zu einer
Vliesbahn zusammengeführt sind. Hierbei ist vorgesehen, daß zwei oder mehr Flore im
Abnahmeteil erzeugt werden, die auf einer nachfolgenden Walze des Abnahmeteils oder
der Anordnung von Walzen mit luftdurchlässigem Mantel zu einer Vliesbahn zusammengeführt
werden.
[0012] Dabei kann mindestens eine der florbildenden Walze eine Wirrwalze sein.
[0013] Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Flore auf einer mit den florbildenden
Walzen im Eingriff befindlichen Dofferwalze zu einer Vliesbahn zusammengeführt sind.
[0014] An der Dofferwalze können mindestens zwei Stauchwalzen nachgeschaltet sein.
[0015] Eine Übertragungswalze kann die zusammengeführten Flore auf die Anordnung von Walzen
mit luftdurchlässigem Mantel übertragen.
[0016] Die einzige oder die letzte Walze der Anordnung von Walzen mit luftdurchlässigem
Mantel kann die Vliesbahn auf eine der Kalanderwalzen übertragen. Dabei wird die Vliesbahn
auf einem Teil des Umfangs der einen Kalanderwalze in den Walzenspalt zwischen den
Kalanderwalzen eingeführt. Da die Viesbahn die Kalanderwalze auf einen Teil ihres
Umfangs berührt und nicht erst im Walzenspalt, kann eine höhere Wärmeübertragung erfolgen,
so daß hohe Produktionsgeschwindigkeiten möglich sind.
[0017] Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Anordnung von Walzen mit luftdurchlässigem
Mantel aus mindestens drei hintereinander angeordneten Walzen besteht. Diese Walzen
ermöglichen eine hohe Transportgeschwindigkeit, so daß die Produktionsgeschwindigkeit
erhöht werden kann.
[0018] Dabei können aufeinanderfolgende Walzen eine steigende Umfangsgeschwindigkeit aufweisen
derart, daß von Walze zu Walze die Transportgeschwindigkeit erhöht werden kann.
[0019] Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß in der Anordnung von
Walzen mit luftdurchlässigem Mantel die einzige oder letzte Walze mit Abstand von
den Kalanderwalzen angeordnet ist, und daß eine Stützeinrichtung, die von der Walze
abgenommene Vliesbahn direkt in den Walzenspalt zwischen den Kalanderwalzen einführt.
[0020] Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher erläutert.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels mit drei Siebwalzen,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels bei dem zwei Flore
auf einer Siebwalze vereinigt werden, und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines alternativen Ausführungsbeispiels für den Einlauf
der Vliesbahn in den Kalander.
[0022] Das in Fig. 1 dargestellte erste Ausführungsbeispiel zeigt lediglich den Hauptzylinder
1 und den Abnahmeteil 3 der Karde oder Krempel, bestehend aus zwei florbildenden Walzen
14,16, die jeweils einen Flor 18,20 von dem Hauptzylinder 1 abnehmen, sowie aus einer
Dofferwalze 24, auf der die beiden Flore 18, 20 zu einer Vliesbahn 22 dubliert werden.
Eine vollständige Darstellung der Krempel oder Karde kann der DE 43 44 226 A entnommen
werden, wobei sämtlich dort dargestellte Varianten einer Krempel in der hier beschriebenen
Anlage verwendet werden können.
[0023] So kann der Abnahmeteil 3 der Karde oder Krempel sehr unterschiedlich gestaltet sein
und beispielsweise auch abweichend von Fig. 1 nur aus einer Dofferwalze 24 oder aus
einer Kombination einer Wirrwalze 14 als florbildende Walze und einer Dofferwalze
24 bestehen.
[0024] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird die Vliesbahn 22 von der Dofferwalze
24 auf eine Walze mit luftdurchlässiger Mantelfläche, z.B. eine Siebwalze 8 übertragen,
die ihrerseits die Vliesbahn 22 auf die obere Kalanderwalze 4 des Kalanders 2 überträgt.
Dabei wird die Vliesbahn 22 auf dem Umfang der Kalanderwalze 4 von oben in den Walzenspalt
32 zwischen den Kalanderwalzen 4,6 hineingeführt. Die Vliesbahn 22 verläuft auf etwa
einem Viertel des Umfangs der Kalanderwalze 4, so daß ein intensiver Wärmeübergang
erfolgen kann.
[0025] Die Siebwalze 8 ist in ihrem Inneren mit Unterdruck beaufschlagt, wobei lediglich
die die Vliesbahn 22 transportierende Mantelfläche besaugt ist, während die übrige
Mantelfläche der Siebwalze 8 z.B. mit einem Blech 36 abgedeckt ist. Somit wird die
Vliesbahn 22 an der Übergabestelle zwischen Dofferwalze 24 und Siebwalze 8 mit Unterdruck
auf die Mantelfläche der Siebwalze 8 angesaugt. An der Übergangsstelle zu der Kalanderwalze
4 endet dabei der besaugte Umfangsbereich, so daß die Vliesbahn 22 auf die Kalanderwalze
4 übertragen werden kann.
[0026] Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ebenfalls ein Dublieren der Flore auf
der Dofferwalze 24 erfolgt. Zwischen der Siebwalze 8 und der Dofferwalze 24 sind zwei
Stauchwalzen 26,28 und eine Übertragungswalze 30 vorgesehen, die die Vliesbahn 22
von der letzten Stauchwalze 28 übernimmt und auf die Siebwalze 8 überträgt.
[0027] Alternativ kann die Übertragungswalze 30 wegfallen und die Vliesbahn 22 direkt von
der letzten Stauchwalze 28 auf die Siebwalze 8 übertragen werden.
[0028] Bei diesem Ausführungsbeispiel sind insgesamt drei Siebwalzen 8,10,12 vorgesehen,
wobei wie bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel der Einlauf der Vliesbahn 22 in den
Kalander 2 von oben her erfolgt. Die Siebwalzen 8,10,12 sind wiederum nur in dem Teil
der Umfangsfläche von innen besaugt, auf dem die Vliesbahn 22 aufliegt. Die übrigen
Umfangsflächen sind in geeigneter Weise, z.B. mit einem Blech 36 abgedeckt.
[0029] Alternativ zu diesem Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, nur eine bzw. zwei
Siebwalzen 8,10 vorzusehen. Bei einem Ausführungsbeispiel mit zwei Siebwalzen überträgt
die letzte Siebwalze 12 dieser Anordnung die Vliesbahn 22 auf die untere Kalanderwalze
6, so daß die Vliesbahn 22 von unten in den Walzenspalt 32 eingeführt wird.
[0030] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein Dublieren der Flore 18,20 erst
auf der ersten Siebwalze 8 erfolgt. Der Abnahmeteil 3 besteht dabei für jeden Flor
18,20 entweder nur aus einer Dofferwalze 24,25 oder einer Kombination aus einer Wirrwalze
14,16 mit einer Dofferwalze 24, 25 oder einer Kombination aus einer Wirrwalze 14,
16, einer Dofferwalze 24,25 und zwei nachfolgenden Stauchwalzen 26,27;28,29, wie in
Fig. 3 dargestellt. Der ersten Siebwalze 8 können mehrere weitere Siebwalzen 10,12
folgen, wobei in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 zwei Siebwalzen 8,12 dargestellt
sind. Die letzte Siebwalze 12 führt die Vliesbahn 22 von unten in den Walzenspalt
32 des Kalanders 2 ein.
[0031] Alternativ zu dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel können zwischen den Stauchwalzen
28 und 29 und der Siebwalze 8 jeweils noch Übertragungswalzen 30 angeordnet sein.
Die Drehrichtung der ersten Siebwalze 8 kann entgegengesetzt zu dem Ausführungsbeipiel
der Fig. 3 verlaufen, so daß bei einer Ausführungsvariante mit zwei Siebwalzen 8,12
ein Einlauf der Vliesbahn 22 von oben in den Kalander ermöglicht wird bzw. bei Anordnung
von drei hintereinander angeordneten Siebwalzen 8,10,12 ein Einlauf von unten.
[0032] Gemäß einer weiteren Alternative ist es auch möglich, abweichend von Fig. 3 nur eine
einzige Siebwalze 8 vorzusehen.
[0033] Fig. 4 zeigte ein alternatives Beispiel für den Einlauf der Vliesbahn 22 in den Kalander
2. In diesem Fall ist die einzige oder letzte Siebwalze 8,12 mit Abstand von dem Kalander
2 angeordnet, wobei die von der Umfangsfläche der Siebwalze 8,12 abgenommene Vliesbahn
22 im wesentlichen horizontal mit Hilfe eines Stützbleches 34 in den Walzenspalt 32
eingeführt wird. Dieser Einlauf der Vliesbahn 22 in den Kalander 2 ist mit jedem zuvor
beschriebenen Ausführungsbeispiel des Abnahmeteils 3, sowie mit jeder Anordnung mit
mehr als einer Siebwalze 8,10,12 kombinierbar.
1. Anlage für die Vliesherstellung aus Fasermaterial, mit mindestens einer Karde oder
Krempel mit einem Hauptzylinder (1) und einem dem Hauptzylinder (1) nachgeordneten
Abnahmeteil (3) mit mindestens einer Walze, sowie einem Kalander (2) mit mindestens
zwei Kalanderwalzen (4,6), der die aus mindestens einem Flor (18,20) bestehende Vliesbahn
(22) von der mindestens einen Karde oder Krempel erhält,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Abnahmeteil (3) der Karde oder Krempel und dem Kalander (2) mindestens
eine, zumindest auf einem Teil des Umfangs von innen besaugte Walze mit luftdurchlässigem
Mantel, z.B. eine Siebwalze (8,10,12), angeordnet ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnahmeteil (3) aus einer
Dofferwalze (24,25) besteht.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnahmeteil (3) aus einer
mit dem Hauptzylinder (1) im Eingriff befindlichen Wirrwalze (14,16) und einer mit
der Wirrwalze (14,16) im Eingriff befindlichen Dofferwalze (24,25) besteht.
4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnahmeteil (3) mindestens
zwei florbildende Walzen (14,16) aufweist, die jeweils einen Flor (18, 20) von dem
Hauptzylinder (1) abnehmen, wobei die Flore (18,20) auf einer späteren, für alle Flore
(18,20) gemeinsamen Walze (24,25,8) zu einer Vliesbahn (22) zusammengeführt sind.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der florbildenden
Walzen (14,16) eine Wirrwalze ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flore (18,20)
auf einer mit den florbildenden Walzen (14,16) im Eingriff befindliche Dofferwalze
(24) zu einer Vliesbahn (22) zusammengeführt sind.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Dofferwalze (24,25) mindestens
zwei Stauchwalzen (26,27,28,29) nachgeschaltet sind.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Übertragungswalze
(30) die zusammengeführten Flore (18,20) auf die mindestens eine Walze (8) mit luftdurchlässigem
Mantel überträgt.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flore (18,20)
auf der einzigen oder ersten Walze (8) mit luftdurchlässigem Mantel zu einer Vliesbahn
(22) zusammengeführt sind.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einzige oder
letzte Walze mit luftdurchlässigem Mantel, z.B. eine Siebwalze (8;12), mit Abstand
von den Kalanderwalzen (4,6) angeordnet ist, und daß eine Stützeinrichtung (34) die
von der Siebwalze (8,12) abgenommene Vliesbahn (22) in den Walzenspalt (32) zwischen
den Kalanderwalzen (4,6) führt.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einzige oder
die letzte Walze (8,12) mit luftdurchlässigem Mantel die Vliesbahn (22) auf eine der
Kalanderwalzen (4;6) überträgt.
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vliesbahn (22) bei zwei vertikal
übereinander angeordneten Kalanderwalzen (4,6) auf dem Umfang der oberen Kalanderwalze
(4) von oben in den Walzenspalt (32) zwischen dem Kalanderwalzen (4,6) eingeführt
ist.
13. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vliesbahn (22) bei zwei vertikal
übereinander angeordneten Kalanderwalzen (4,6) auf dem Umfang der unteren Kalanderwalze
(6) von unten in den Walzenspalt (32) eingeführt ist.
14. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei
hintereinander angeordnete Walzen (8, 10,12) mit luftdurchlässigem Mantel vorgesehen
sind.
15. Anlage nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in Transportrichtung aufeinanderfolgende
Walzen (8,10,12) mit luftdurchlässigem Mantel eine zunehmende Umfangsgeschwindigkeit
aufweisen.
16. Verfahren für die Vliesherstellung aus Fasermaterial unter Verwendung einer Karde
oder Krempel und einem der Karde oder Krempel nachgeordneten Kalander (2)
- durch Erzeugen mindestens eines Flores (18,20) mit mindestens einer Karde oder Krempel
und
- durch Zuführen einer aus einem einzigen oder mehreren Floren (18,20) bestehenden
Vliesbahn (22) zu dem Kalander,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aus den erzeugten Floren (18,20) bestehende Vliesbahn (22) mit Hilfe von mindestens
einer auf einem Teil des Umfangs besaugten Walze (8,10,12) mit luftdurchlässigen Mantel
dem Kalander (2) zugeführt werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Flore (18,20) auf
einer ersten Walze (8) mit luftdurchlässigem Mantel zu einer Vliesbahn (22) vereinigt
werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vliesbahn
(22) von der einzigen oder letzten Walze (8,12) mit luftdurchlässigen Mantel auf eine
von zwei Kalanderwalzen (4;6) des Kalanders übertragen wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vliesbahn (22) auf einem
Teil des Umfangs der Kalanderwalze (4;6) in einen Walzenspalt (32) zwischen den Kalanderwalzen
(4,6) geführt wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vliesbahn
(22) von der einzigen oder letzten Walze (8;12) mit luftdurchlässigem Mantel mit Hilfe
einer Stützeinrichtung (34) direkt in den Walzenspalt (32) des Kalanders (2) eingeführt
wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
drei Walzen (8,10,12) mit luftdurchlässigem Mantel verwendet werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (8,10,12) aufeinanderfolgend
eine höhere Drehzahl aufweisen.