[0001] Die Erfindung betrifft ein, Verfahren zur Steuerung des Spülvorgangs umfassend wenigstens
einen Spülgang einer mittels einer Steuerungseinrichtung gesteuerten Waschmaschine,
wobei die in einer rotierbaren Trommel aufgenommene Wäsche mittels einer gebundenen
Flotte gespült wird.
[0002] Ein derartiges Spülverfahren, bei dem das Spülergebnis lediglich mittels der gebundenen
Flotte, also dem von der Wäsche aufsaugbaren Wasser erzielt wird, ist beispielsweise
aus der DE 34 01 899 C2 bekannt. Bei diesem mit einer Mindestmenge an Brauchwasser
auskommenden Spülverfahren hängt der Spülerfolg und die Gleichmäßigkeit eines Spülgangs
entscheidend davon ab, daß möglichst die gesamte vorgesehene Spülwassermenge gleichmäßig
von der Wäsche aufgenommen wird, das heißt, daß sämtliche Wäscheteile weitgehend homogen
benetzt und getränkt werden, so daß das Frischwasser überall seine Ausschwemm- bzw.
Durchspülwirkung ausfüllen kann. Da mit derart wenig Wasser gearbeitet wird, führen
bereits geringe Wasseraufnahme- bzw. Benetzungsmängel zu einem etwas minderwertigen
Spülergebnis. Verantwortlich hierfür kann beispielsweise eine ungleichmäßig verteilte
Wäsche sein, wobei hier ein Teil des eingesprühten oder eingespülten Frischwassers
ohne mit der Wäsche in Kontakt zu kommen durch die Trommel hindurchläuft und aus dieser
austritt und sich im trommelbehältereigenen Sumpf sammelt. Infolgedessen kann es seine
eigentliche Spülfunktion nicht ausfüllen. Eine weitere Fehlerquelle ist darin zu sehen,
daß beim Schleudern sogenannte

Aufspanner

entstehen können, das heißt ein Wäschestück wird ausgebreitet und aufgespannt und
legt sich so über mehrere andere Wäschestücke bzw. wickelt diese ein, so daß diese
vom eintretenden Wassersprühstrahl abgeschirmt sind. Nachteiligerweise sammelt sich
in beiden Fällen eine beachtlich große Wassermenge, die ihrer Spülwirkung nicht gerecht
wurde, im Sumpf und wird ungenutzt verworfen.
[0003] Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten
Art anzugeben, mit dem es möglich ist, derartige Fehlerquellen zu erkennen und bei
Auftreten einer solchen entsprechend reagieren zu können, um ein verbessertes Spülergebnis
erzielen zu können.
[0004] Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
vorgesehen, daß während des Spülvorgangs dem Wasserstand in einem Bereich unterhalb
der Trommel und/oder seinem Zeitverlauf entsprechende Meßwerte ermittelt werden, welche,
gegebenenfalls nach rechnerischer Bearbeitung derselben, mit vorbestimmten Vergleichswerten
verglichen werden, wobei die weitere Steuerung in Abhängigkeit des Vergleichsergebnisses
erfolgt.
[0005] Erfindungsgemäß wird bei dem vorgeschlagenen Verfahren intermittierend oder kontinuierlich
ein dem Wasserstand oder seinem zeitlichen Verlauf entsprechender Meßwert ermittelte
so daß ein Maß für das sumpfseitig vorhandene Wasser gegeben ist. Sammelt sich infolge
einer gegebenen Fehlerquelle dort mehr Wasser, an als zulässig bzw. als im Normalfall
gegeben, werden entsprechende Meßwerte ermittelt, die das Vorliegen eines Fehlers
im Rahmen des Vergleichs mit den vorbestimmten Vergleichswerten mit besonderem Vorteil
anzeigen, so daß anschließend im Rahmen einer entsprechenden Steuerung hierauf reagiert
werden kann und vorteilhaft ein entsprechend verbesserter weiterer Spülbetrieb einstellbar
ist.
[0006] Als besonders zweckmäßig hat es sich hierbei erwiesen, wenn als Meßwert der in diesem
Bereich herrschende, wasserstandsabhängige Druckwert ermittelt wird, wobei alternativ
hierzu auch direkt das Wasservolumen oder das Gewicht desselben ermittelt werden kann,
da auch dieses hinreichend aussagekräftig hierfür ist.
[0007] Wird nun ein derartiger Fehlzustand ermittelt, kann auf Basis der Erfindung ferner
vorgesehen sein, daß im Rahmen einer meßwertbedingten Steuerung zunächst der Spülwasserzulauf
gestoppt und anschließend ein weiterer Spülgang initiiert wird. Es ist damit erfindungsgemäß
möglich, dann, wenn meßwertbedingt bzw. bedingt durch ein entsprechendes Vergleichsergebnis
in die

normale

Steuerung eingegriffen werden muß, der Spülwasserzulauf gestoppt wird,, da ein weiteres
Zuführen frischen Spülwassers zu keiner Verbesserung des Spülergebnisses führt, da
eben ein Großteil ungenutzt im Sumpf endet. Vielmehr ist es in diesem Fall dann zweckmäßig,
den laufenden Spülgang abzubrechen und anschließend einen weiteren, neuen Spülgang
zu initiieren. Dabei hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn vor Beginn
des weiteren Spülgangs erfindungsgemäß wenigstens ein Wäscheverteilschritt geschaltet
wird, da dann sichergestellt ist, daß die auf einer wäscheseitigen Fehllage verursachten
Fehlerquellen auf diese Weise ausgeräumt werden, so daß zu Beginn des weiteren Spülgangs
eine Wäscheverteilung gegeben ist, die ein gleichmäßiges Benetzen mit Spülwasser und
damit die Erzielung eines weitgehend optimierten Spülergebnisses ermöglicht.
[0008] Die Erfindung betrifft ferner eine Trommelwaschmaschine zur Durchführung des vorbeschriebenen
Verfahrens. Diese Trommelwaschmaschine ist mit einer die Wäsche aufnehmenden, in einem
Trommelbehälter rotierbar angeordneten Trommel, in die Wasser zum Spülen der aufgenommenen
Wäsche zuführbar ist, einem am Boden des Trommelbehälters vorgesehenen, der Aufnahme
von aus der Trommel abfließenden Wassers dienenden Sumpfs, und einer den Spülbetrieb
steuernden Steuerungseinrichtung versehen. Sie zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch
aus, daß eine Einrichtung zur Ermittlung von dem Wasserstand im Sumpf während des
Spülvorgangs und/oder dessen zeitlichem Verlauf entsprechenden Meßwerten vorgesehen
ist, und daß eine mit der Einrichtung kommunizierende Auswerteeinrichtung zum Vergleichen
der, gegebenenfalls rechnerisch bearbeiteten, Meßwerte mit vorbestimmten Vergleichswerten
vorgesehen ist, wobei die Steuerung des Spülbetriebs in Abhängigkeit des Vergleichsergebnisses
erfolgt.
[0009] Die erfindungsgemäße Trommelwaschmaschine zeichnet sich also durch eine geeignete
Meßeinrichtung zur Ermittlung von wasserstandsspezifischen Meßwerten und einer dieser
zugeordneten Auswerteeinrichtung aus, in welcher der für die nachfolgende Steuerung
grundlegende Vergleich durchgeführt wird, wobei die Auswerteeinrichtung naturgemäß
mit der Steuerungseinrichtung entsprechend kommunizierend verbunden ist, damit bei
Erkennen eines Fehlers infolge entsprechend erhaltener Vergleichsergebnisse ein entsprechender
Steuerungseingriff möglich ist.
[0010] Erfindungsgemäß weist die Einrichtung einen mit dem Inneren des Trommelbehälters
kommunizierenden Drucksensor zum Ermitteln des als Meßwert dienenden wasserstandsbedingten
Druckes innerhalb des Trommelbehälters auf, wobei eine bevorzugte Ausführungsform
vorsieht, daß der Drucksensor an einer von dem Trommelbehälter abzweigenden Luftfalle
angeordnet ist, so daß lediglich der über dem in der Luftfalle stehenden Wasserniveau
herrschende Druck gemessen wird, wobei hier etwaige von einer Änderung des Wasserstands
herrührende Druckänderungen besonders einfach und sicher zu erfassen sind.
[0011] Die Auswerteeinrichtung kann erfindungsgemäß einen Prozessor, insbesondere einen
Fuzzy-Prozessor aufweisen, wobei natürlich auch ein herkömmlicher Prozessor mit Look-up-Tabellen
oder anderen Datenverarbeitungsmöglichkeiten, die eine hinreichende Bearbeitung der
Meßwerte bzw. einen hinreichend aussagekräftigen Vergleich derselben mit im Prozessor
äbgelegten Vergleichswerten ermöglichen, dienlich sind.
[0012] Um einen entsprechend wirkungsvollen Eingriff steuerungstechnischerseits zu ermöglichen,
um den ermittelten Fehlern entgegenzuwirken, kann auf Basis der Erfindung ferner vorgesehen
sein, daß die Steuerungseinrichtung zum Unterbrechen des Wasserzulaufs und/oder Einschalten
eines weiteren Spülgangs ausgebildet ist, wobei seitens, der Steuerungseinrichtung
bevorzugt auch ein Wäscheverteilschritt zwischen zwei Spülgänge schaltbar sein kann.
Aus konstruktionstechnischen Gründen hat es sich ferner als zweckmäßig erwiesen, wenn
die Auswerteeinrichtung in die Steuerungseinrichtung integriert ist, da in der Steuerungseinrichtung
ohnehin bereits entsprechende Speicher- bzw. Prozessormittel vorgesehen sind, die
dann im Rahmen der Auswerteeinrichtung tätig werden können.
[0013] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im
folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipsskizze einer erfindungsgemäßen Trommelwaschmaschine zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens, und,
- Fig. 2
- ein Druck(p)-Zeit(t)-Diagramm zur exemplarischen Darstellung des zeitlichen Druckverlaufs
im Idealfall und im Fehlerfall.
[0014] Fig. 1 zeigt als Ausschnitt aus einer Trommelwaschmaschine einen Trommelbehälter
1, in dem eine rotierbare Trommel 2 angeordnet ist, in welcher wiederum die zu spülende
Wäsche 3 sich befindet. Am Trommelbehälter 1 ist ein Einlaß 4 für über eine mit einem
Einlaßventil 5 in ihrem Durchfluß veränderbare Zuleitung 6 einsprühbares Spülwasser
vorgesehen, welches nach Einsprühen in das Innere der Trommel 2 gelangt, und dort
die Wäsche benetzt. Bodenseitig an der Trommel 1 ist ein Sumpf 7 vorgesehen, dem eine
nicht dargestellte Pumpe nachgeschaltet ist. In diesem Sumpf 7 sammelt sich aus der
Trommel 2 durch entsprechende Durchbrechungen abfließendes Wasser. Im Bereich des
Sumpfes 7 zweigt eine Luftfalle 8 ab, an deren Ende ein Drucksensor 9 angeordnet ist.
Dieser kommuniziert mit einer Auswerteeinrichtung 10, die bevorzugt in die für die
gesamte Steuerung der Trommelwaschmaschine verantwortliche Steuerungseinrichtung integriert
ist. Über diese Auswerteelektronik 10 bzw. die Steuerungseinrichtung wird der Zustand
des Einlaßventils 5, bei dem es sich beispielsweise um ein Magnetventil handeln kann,
geregelt.
[0015] Verläuft der Spülvorgang, bei dem sich die Trommel 2 dreht, weitgehend normal, so
sammelt sich, da es sich bei der exemplarisch gezeigten Trommelwaschmaschine um eine
solche handelt, die zum Spülen lediglich die gebundene Flotte verwendet, im Sumpf
nur sehr wenig Wasser, da eben das meiste Wasser als gebundene Flotte, die Wäsche
spülend, in dieser aufgesaugt ist. Im Falle eines Fehlers aber, das heißt, daß nur
eine unzureichende Benetzung infolge einer ungleichmäßigen Wäscheverteilung oder einer
Bildung eines Aufspanners oder Einwicklers gegeben ist, sammelt sich im Sumpf innerhalb
kurzer Zeit wesentlich mehr Wasser an, da das eingesprühte Wasser die fehlerhaft in
der Trommel vorliegende Wäsche nicht umfänglich benetzen kann. Dieser erhöhte Wasserstand
führt zu einer über den Drucksensor 9 meßbaren Erhöhung des Druckes, was von der Auswerteeinrichtung
10 detektiert und entsprechend verarbeitet wird In dieser werden die gemessenen Druckwerte,
gegebenenfalls unter entsprechender Bearbeitung, beispielsweise einer Gewichtung oder
ähnlichem, mit vorbestimmten Vergleichswerten, die dem optimierten verfahrensgang
entsprechen, verglichen. Weichen nun diese Druckwerte von den Vergleichswerten ab,
gegebenenfalls unter Beachtung einer bestimmten Toleranz, so ist dies ein Anzeichen
dafür, daß der Spülvorgang mangelhaft ist. Dies führt dazu, daß beispielsweise das
Einlaßventil 5 geschlossen wird, so daß letztlich der Spülgang beendet wird. Abhängig
von der Ausbildung der Steuerungseinrichtung erfolgt dann die weitere Waschmaschinensteuerung
beispielsweise durch Initiieren eines weiteren Spülvorgangs, oder aber durch Zwischenschalten
eines Wäscheverteilschritts oder ähnlichem.
[0016] Fig. 2 zeigt in Form eines Diagramms den zeitlichen Druckverlauf für einen Regel-
und einen Fehlerfall. Längs der Abszisse ist die Zeit, t aufgetragen, längs der Ordinate
der mittels des Drucksensors gemessene Druckwert. Gezeigt ist eine Kurve A, die einem
normalen, regelmäßig ablaufenden Spülvorgang entspricht. Die Kurve B entspricht dem
Fehlerfall. Wie aus dem Verlauf der Kurve A ersichtlich, beginnt der meßbare Druckanstieg,
dem also ein Ansammeln von Spülwasser im Sumpf entspricht, zu einem Zeitpunkt t
1. Der Druck steigt kontinuierlich mit fortlaufender Zeit an und läuft gegen Ende des
Wasserzulaufs annähernd in einen stationären Wert. Dabei liegt der dem Wasserstand
entsprechende Druckwert stets unterhalb des in Fig. 2 als strichpunktierte Linie eingezeichneten
Druckwertes, der dem Wasserstand entspricht, der gerade bis zur Unterkante der Trommel
reicht.
[0017] Ersichtlich beginnt der von der Kurve B exemplarisch wiedergegebene Druckanstieg
zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt t
2, was heißt, daß bereits sehr frühzeitig nach Beginn des Spülvorgangs eine hinreichende
Wassermenge im Sumpf angesammelt ist. Wie die Kurve B zeigt, nimmt der Druckverlauf
im Fehlerfall wesentlich schneller zu was sich dadurch zeigt, daß im Zeitpunkt t
3 der dem Normalfall entsprechende Druck p
1 wesentlich niedriger ist als der dem Fehlerfall entsprechende Druck p
2. Mit zunehmender Zeit sammelt sich derart viel Wasser an, daß der Wasserstand an
die Trommelunterkante reicht und sogar noch höher steigt, was sich bei der Kurve B
dadurch ausdrückt, daß diese ein sehr unruhiges Amplitudenverhalten mit zunehmender
Zeit nach Durchlaufen des der Trommelunterkante entsprechenden Wasserhöhe entsprechenden
Druckwertes zeigt. Dieser unruhige Amplitudenverlauf ist dadurch bedingt, daß die
Trommel unterseitig im Sumpfwasser dreht, so daß dieses dauernd bewegt wird und folglich
der mittels des Drucksensors meßbare Druck sich ständig ändert.
[0018] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, können im Rahmen des Vergleichs der gemessenen Meßwerte
mit den Vergleichswerten unterschiedliche Kriterien als Vergleichsgrundlage dienen.
Zum einen ist ein Fehler anhand der Zeit bis Beginn des Druckanstiegs ermittelbar,
das heißt, daß die gemessenen Druckwerte mit den vorgegebenen Vergleichswerten verglichen
werden und bei Erkennen eines Meßwert-Druckanstiegs der diesem zugeordnete Zeitpunkt
mit dem Druckanstiegszeitpunkt des Normalfalls verglichen wird. Liegt ersterer deutlich
vor letzterem, so kann auf einen Fehler geschlossen werden. Alternativ hierzu kann
die Höhe des Drucksignals zu einem bestimmten Zeitpunkt als Vergleichsbasis herangezogen
werden. Schließlich kann auch das Ermitteln eines unruhigen Amplitudenverhaltens zur
Fehleranzeige verwendet werden, da ein derartiges bei normalem Druckverlauf nicht
auftritt.
1. Verfahren zur Steuerung des Spülvorgangs, umfassend wenigstens einen Spülgang, einer
mittels einer Steuerungseinrichtung gesteuerten Waschmaschine, wobei die in einer
rotierbaren Trommel aufgenommene Wäsche mittels einer gebundenen Flotte gespült wird,
dadurch gekennzeichnet, daß während des Spülvorgangs dem Wasserstand in einem Bereich
unterhalb der Trommel, und/oder seinem zeitlichen Verlauf entsprechende Meßwerte ermittelt
werden, welche, gegebenenfalls nach rechnerischer Bearbeitung derselben, mit vorbestimmten
Vergleichswerten verglichen werden, wobei die weitere Steuerung in Abhängigkeit des
Vergleichsergebnisses erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßwert der in diesem Bereich
herrschende, wasserstandsabhängige Druckwert ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen einer meßwertbedingten
Steuerung zunächst der Spülwasserzulauf gestoppt und anschließend ein weiterer Spülgang
eingeschaltet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beginn des weiteren Spülgangs
wenigstens ein Wäscheverteilschritt geschaltet wird.
5. Trommelwaschmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4,
mit einer die Wäsche aufnehmenden, in einem Trommelbehälter rotierbar angeordneten
Trommel, in die Wasser zum Spülen der aufgenommenen Wäsche zuführbar ist, einem am
Boden des Trommelbehälters vorgesehenen, der Aufnahme von aus der Trommel abfließenden
Wassers dienenden Sumpf, und einer den Spülbetrieb steuernden Steuerungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Ermittlung von dem Wasserstand im
Sumpf (7) während des Spülvorgangs und/oder dessen zeitlichem Verlauf entsprechenden
Meßwerten vorgesehen ist, und daß eine mit der Einrichtung kommunizierende Auswerteeinrichtung
(10) zum Vergleichen der, gegebenenfalls rechnerisch bearbeiteten, Meßwerte mit vorbestimmten
Vergleichswerten vorgesehen ist, wobei die Steuerung des Spülbetriebs in Abhängigkeit
des Vergleichsergebnisses erfolgt.
6. Trommelwaschmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
einen mit dem Inneren des Trommelbehälters (1) kommunizierenden Drucksensor (9) zum
Ermitteln des als Meßwert dienenden wasserstandsbedingten Drucken aufweist.
7. Trommelwaschmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucksensor
(9) an einer von dem Trommelbehälter (1) abzweigenden Luftfalle (8) angeordnet ist.
8. Trommelwaschmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswerteeinrichtung einen Prozessor, insbesondere einen Fuzzy-Prozessor aufweist.
9. Trommelwaschmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerungseinrichtung zum Unterbrechen des Wasserzulaufs und/oder Einschalten
eines weiteren Spülgangs ausgebildet ist.
10. Trommelwaschmaschine nach, Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungseinrichtung
zum Zwischenschalten eines Wäscheverteilschritts zwischen zwei Spülgänge ausgebildet
ist.
11. Trommelwaschmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auswerteeinrichtung in die Steuerungseinrichtung integriert ist.