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(11) |
EP 0 837 178 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
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Anmeldetag: 27.08.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D21D 5/16 |
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Verfahren zur Herstellung von Sieben sowie dadurch hergestelltes Sieb
Process for making screens and screen obtained by this method
Procédé pour la fabrication de tamis et tamis ainsi obtenu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FI FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
30.08.1996 DE 19635189
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
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Patentinhaber: Lange, Werner |
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89564 Nattheim-Auernheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Lange, Werner
89564 Nattheim-Auernheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pietruk, Claus Peter, Dipl.-Phys. |
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Heinrich-Lilienfein-Weg 5 76229 Karlsruhe 76229 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 417 408 US-A- 2 588 533
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US-A- 2 423 442
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie
ein Sich gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 17. Ein derartiges Verfahren und Sich
sind aus der US-2 588 533 A bekannt geworden. Ein hierdurch hergestelltes Sieb kann
z.B. ein Siebkorb sein, der in Drucksortierern der Zellstoff- und Papierindustrie
eingesetzt wird, um die faserstoffhaltige Suspension in einer Art Nachsiebung zu behandeln.
Dabei sollen in den meisten Fällen faserfremde Verunreinigungen aufgrund ihrer Größe
an einem Siebelement zurückgehalten und dann abgeschieden werden. Die Fasern können
dabei zusammen mit einem Teil des Wassers die Sortieröffnungen passieren. Es gibt
auch andere Anwendungen solcher Apparate, z.B. um faserstoffhaltige Suspensionen nach
der Faserlänge zu fraktionieren oder auch um z.B. unerwünschte Feinststoffe durch
das Siebelement passieren zu lassen und die Fasern zurückzuhalten. Grundsätzlich sind
solche Maschinen weithin bekannt und werden oft eingesetzt. Die Siebelementeinsätze
werden Siebkörbe genannt, wenn sie rotationssymmetrisch, z.B. zylindrisch aufgebaut
sind. Um ein Verstopfen der Sortieröffnungen zu verhindern, werden meist sich dicht
an ihnen vorbeibewegende Räumer verwendet. Siebe, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellt sind, können auch außerhalb der Zellstoff- und Papierindustrie Verwendung
finden.
[0002] Man kann davon ausgehen, daß derartige Maschinen und die darin verwendeten Siebe
ihren Zweck in der Regel erfüllen. Wie überall in der Industrie üblich, wird jedoch
die ökonomische Seite solcher Trennprozesse sehr wichtig erachtet, weshalb es immer
wieder Versuche gegeben hat, die - auch als Verschleißteile anzusehenden - Siebe zu
verbilligen. Dabei handelt es sich bei diesen Teilen nämlich um recht teure Gegenstände,
die oftmals in bestimmten Abständen zu ersetzen sind. Daher ist das besondere Bemühen
der Hersteller solcher Siebe darauf gerichtet, diese möglichst preiswert herstellen
zu können.
[0003] Bekanntlich gibt es bei den Sieben unterschiedliche Formen der Sortieröffnungen.
Man unterscheidet zwischen im wesentlichen runden Öffnungen und länglichen, wobei
die länglichen Öffnungen im Extremfall Spalte sind, die über die gesamte Axialerstreckung
der Siebkörbe verlaufen. Die Herstellungsverfahren sind an die Sortieröffnungen angepaßt,
weshalb sie sich oft für Lochsiebkörbe und Spaltsiebkörbe wesentlich unterscheiden.
Bei Spaltsieben sind bereits moderne Herstellungsverfahren gefunden worden, bei denen
die Sortieröffnungen, also die Spalte, zwischen parallel angeordneten Stäben gebildet
werden. Dieses Verfahren ist aber nach wie vor wegen der Vielzahl der Stäbe sehr aufwendig.
[0004] Bei Lochsieben werden die Sortieröffnungen in der Regel durch an sich bekannte Verfahren,
wie z.B. Bohren oder Elektro-Erosion, in eine Blechplatte eingebracht. In speziellen
Fällen werden gestanzte Bleche verwendet. Auch wenn die Produktionsabläufe durch automatisch
arbeitende Maschinen, insbesondere der Bohrwerke, rationalisiert werden konnten, sind
sie immer noch recht teuer.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Sieben
sowie ein Sieb zu schaffen, mit dem die Kosten reduziert werden können, ohne daß die
Qualität schlechter wird. Auch soll der Aufwand bei der Produktion von Sieben von
unterschiedlicher Größe gering sein.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 bzw. 17 genannten Merkmale
gelöst.
[0007] Derartige Siebstreifen sind einfacher zu bohren als die kompletten Siebbleche, da
sie schmaler sind und leicht in einem relativ kleinen Bohrwerk bearbeitet werden können.
Bei Herstellung und Montage der Teile ist ein hoher Automatisierungsgrad möglich.
In vielen Fällen können sie wegen der mittragenden Profilstäbe eine geringere Wandstärke
haben als aus einem Stück geformte, gelochte Siebe oder Siebmäntel. Wichtig ist auch,
daß je nach Anforderung und Größe des Durchsatzes in der Praxis unterschiedlich große
Plansiebe oder Siebkörbe erforderlich sind. Während nach dem Stand der Technik hergestellte
Siebkörbe unterschiedlicher Größen große und aufwendige Fertigungsanlagen erfordern,
können bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auf derselben Anlage Siebkörbe unterschiedlichen
Durchmessers und unterschiedlicher Höhe hergestellt werden. Ähnliches gilt auch für
ebene Siebe unterschiedlicher Größe.
[0008] Werden mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens Siebkörbe oder Siebschalen hergestellt,
entfällt wegen des Aufbaus aus meheren Siebstreifen das problematische Biegen von
gelochten, großflächigen Siebblechen, welches dazu führen kann, daß die Siebkörbe
nicht ausreichend präzise herstellbar sind.
[0009] Die Erfindung und ihre Vorteile werden erläutert anhand von Zeichnungen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- Teil eines erfindungsgemäß hergestellten Siebes während der Herstellung;
- Fig. 2+3
- jeweils Varianten mit unterschiedlichen Profilstäben;
- Fig. 4
- perspektivisch: Teil eines erfindungsgemäß hergestellten Siebes nach Durchführung
der Verformung;
- Fig. 5
- Teilansicht eines durch das Verfahren hergestellten Plansiebes.
[0010] Auf der Fig. 1 erkennt man die Bauteile, die zur Herstellung des erfindungsgemäßen
Siebes benötigt werden in bereits gefügter Anordnung, jedoch vor dem Verformungsschritt.
Dabei sieht man Siebstreifen 2 mit den bereits eingebrachten Sortieröffnungen 7, die
hier beispielhaft von oben nach unten, was der geplanten Strömungsrichtung entspricht,
sich konisch erweiternde Bohrungen aufweisen. Selbstverständlich sind auch andere
Öffnungsformen denkbar. Die Siebstreifen 2 enthalten an ihren Längsseiten 4 über ihre
Längserstreckung Formflächen 5. Diese sind hier schräge Ebenen, die sich seitlich
auf den Erhebungen 9 an den Siebstreifen befinden. Die Profilstäbe 1 enthalten beidseitig
gegenüberliegende Nuten 8, welche im wesentlichen den genannten Formflächen 5 der
Siebstreifen 2 komplementär entsprechen. Auf diese Weise ist ein Formfügeverbund zwischen
den Siebstreifen und den Profilstäben möglich. Die Profilstäbe 1 ihrerseits sind mit
einer Fügekontur 10 versehen, hier unten gezeichnet, und weisen an der der Fügekontur
entgegengesetzten Seite 10, der Kopfseite, Erhebungen 11 auf. Der eine, hier teilweise
gezeichnete Träger 3 hat nach oben hin offene Ausnehmungen 6, die in einem Abstand
a zueinander eingebracht sind. In diese Ausnehmungen 6 sind die Profilstäbe 1 mit
Hilfe ihrer Fügekontur 10 verankert. Der Abstand a und die Breite b der Siebstreifen
2 sind so gewählt, daß ein eng anliegender Verbund zwischen Siebstreifen und Profilstäben
entsteht.
[0011] Fig. 2 zeigt eine Variante, bei der die Profilstäbe 1 auf der der Fügekontur 10 gegenüberliegenden
Kopfseite eine Erhebung 11 aufweisen, deren Oberkante abgeschrägt ist und die zur
Oberseite 12 des benachbarten Siebstreifens den Winkel α einnimmt. Zweckmäßig ist
es, daß die Kopfseite des Profilstabes sowie die Oberseite 12 des Siebstreifens auf
der Räumerseite des Siebes liegen, wobei mit Räumerseite die Seite gemeint ist, auf
der - wie bereits eingangs erwähnt - ein Räumer vorbeibewegt wird. Derartige Abschrägungen
haben im Zusammenwirken mit dem Räumer und der anströmenden Suspension eine turbulenzerhöhende
Wirkung, was zumeist zur Freihaltung der Sortieröffnungen von Vorteil ist. In der
Regel wird die Abschrägung so gewählt, daß sie, in Räumerbewegungsrichtung (Pfeil
R) gesehen, die Strömung von der Oberfläche der Siebstreifen weglenkt. Bei dem in
Fig. 2 gezeigten Beispiel enthält ein Siebstreifen, in Querrichtung betrachtet, zwei
Reihen von Sortieröffnungen. Wieviele solcher Reihen in Querrichtung der Siebstreifen
angeordnet werden, hängt von den späteren Einsatzbedingungen, unter denen das erfindungsgemäß
hergestellte Sieb benutzt werden soll, ab.
[0012] Die Ausgestaltung der Kopfseite an den Profilstäben 1 richtet sich nach den Einsatzbedingungen
des Siebes. Wie bereits erwähnt, können Maßnahmen an der Kopfseite zu gewünschten
Turbulenzen führen, die die Funktion des Siebes verbessern. Daher fällt diesen Profilstäben
sowohl eine Tragefunktion für die Siebstreifen zu, als auch eine hydraulische Funktion,
insbesondere wegen der Möglichkeit zur Ausgestaltung des Kopfteiles. Es sind Fälle
denkbar, bei denen der Kopfteil möglichst klein gehalten wird, so daß er sich im wesentlichen
an den Verlauf der Oberkante des Siebes angleicht. Hierzu sind im Rahmen der Erfindung
Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden. Z.B. kann auch, muß aber nicht, wie in Fig. 3
gezeigt, die Führungsgeometrie umgekehrt werden. d.h. daß die Siebstreifen 2' Nuten
13 enthalten und die Profilstäbe 1' Vorsprünge 14.
[0013] Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung das Beispiel eines erfindungsgemäß hergestellten
bogenförmigen Siebes als Teilansicht. Es kann zu einer Siebschale oder zu einem Siebzylinder
(Siebkorb) gehören. Da der zur Herstellung des Siebes notwendige Verformungsschritt
erfolgt ist, erkennt man die endgültige Bogenform.
[0014] Fig. 5 ähnelt in manchem der Fig. 3, stellt aber im Gegensatz zu dieser das bereits
fertig geformte Sieb dar. Profilstäbe 1, Siebstreifen 2 und Träger 3 sind durch Eigenspannungen
(Pfeile F) formschlüssig fest miteinander verbunden, wobei sich hier die Form eines
ebenen Plansiebes gebildet hat.
[0015] Nicht ausdrücklich dargestellt sind solche Maßnahmen, mit denen an den Kontaktflächen
zusätzliche Verbindungen durch Löten, Kleben oder Schweißen hergestellt werden. Die
Maßnahmen selbst sind dem Fachmann an sich bekannt. Dadurch läßt sich in schwierigen
Anwendungsfällen die Festigkeit des Siebes weiter erhöhen.
[0016] Das im Vorstehenden beschriebene Sieb eignet sich insbesonders zum Aufbau eines Sichters
zum Sortieren von Papierstoffsuspensionen. Dabei wechseln sich
- in Umfangsrichtung gesehen Siebstreifen (2) mit Profilstäben (1) ab.
- Die Siebstreifen (2) weisen eine Vielzahl von Sortieröffnungen (7) auf und die Profilstäbe
(1) ragen über die angeströmte Fläche der Siebstreifen (2) hinaus.
1. Verfahren zur Herstellung von Sieben, welche eine Vielzahl von Sortieröffnungen (7)
aufweisen, wobei Siebstreifen (2,2') mit Sortieröffnungen (7) hergestellt werden,
welche an den Längsseiten (4) mit über ihre Längserstreckung gleichen Formflächen
(5,5') versehen sind,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- mindestens zwei leistenförmige Träger (3) werden an einer Seite mit Ausnehmungen
(6) in einem bestimmten Abstand (a) versehen, welche zu dieser Seite offen sind,
- Profilstäbe (1,1') werden hergestellt, deren Profil auf einer Seite (Fußseite) eine
Fügekontur (10) hat, die den Ausnehmungen (6) in den leistenförmigen Trägern (3) im
wesentlichen komplementär entspricht und das außerdem beidseitig gegenüberliegende
Nuten (8) oder Vorspünge (14) enthält, welche zumindest teilweise denjenigen der Formflächen
(5,5') der Siebstreifen (2,2') komplentär entsprechen,
- die Profilstäbe (1,1') werden parallel zueinander in die Ausnehmungen (6) der Träger
(3) eingelegt oder eingeschoben,
- die Siebstreifen (2,2') werden parallel zueinander jeweils zwischen die Profilstäbe
(1,1') geschoben,
- die Träger (3) werden durch Verformung in ihre endgültige Form gebracht, wobei durch die Verformung die formschlüssig eingesetzten Profilstäbe (1,1') eingeklemmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmungen (6) in den leistenförmigen Trägern (3) durchweg den gleichen Abstand
(a) voneinander und die Siebstreifen (2,2') durchweg die gleiche Breite (b) haben.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profil der Profilstäbe (1,1') auf der der Fügekontur (10) gegenüberliegenden
Seite (Kopfseite) eine über die Nut (8) oder den Vorsprung (14) hinausgehende Erhebung
(11) aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erhebung (11) in Räumerbewegungsrichtung (R) betrachtet relativ zur Oberseite
(12) der Siebstreifen (2) eine Schräge mit einem Winkel α zwischen 0 und 30° aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 1,2,3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Formflächen (5) an den Seiten der Siebstreifen (2) durch Erhebungen (9) gebildet
werden und die Profilstäbe (1) hierzu komplementäre Nuten (8) aufweisen.
6. Verfahren nach Anspruch 1,2,3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Formflächen (5') der Siebstreifen (2') durch Nuten (13) gebildet werden und die
Profilstäbe (1') dazu komplementäre Vorsprünge (14) enthalten.
7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Siebstreifen (2,2'), in ihrer Querrichtung betrachtet, eine Mehrzahl von Reihen
von Sortieröffnungen (7) enthalten.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Siebstreifen (2,2'), in in ihrer Querrichtung betrachtet, jeweils nur eine Reihe
von Sortieröffnungen (7) enthalten.
9. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet.
daß die Träger (3) durch plastische Verformung zu Ringsegmenten gebogen werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (3) durch plastische Verformung zu in sich geschlossenen Ringen gebogen
werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stoßflächen der Träger (3) miteinander nicht lösbar, z.B. durch Löten oder Schweißen
verbunden werden.
12. Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Krümmungsmittellinie beim Verformen der Träger (3) auf der Seite der Siebstreifen
(2,2') liegt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8;
dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (3) durch elastische Rück-Verformung nach dem Zusammenfügen von Trägern
(3), Siebstreifen (2,2') und Profilstäben (1,1') in ihre endgültige Form gebracht
werden.
14. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sortieröffnungen (7) Löcher mit Durchmesser zwischen 1 und 6 mm sind.
15. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch zwischen den Formflächen der Siebstreifen (2,2') und den Profilstäben (1,1')
durch Verformung der Träger (3) eine Klemmverbindung erzeugt wird.
16. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Klemmverbindungen zusätzlich durch eine nicht lösbare Verbindung,
wie z.B. Löten verstärkt wird.
17. Sieb mit einer Vielzahl von Sortieröffnungen (7), hergestellt durch das Verfahren
nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei sich die Sortieröffnungen (7) in parallel
angeordneten Siebstreifen (2,2') befinden, die an ihren Seiten Formflächen (5, 5')
aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich an den Formflächen (5, 5') benachbarter Siebstreifen (2,2') parallel dazu liegende
Profilstäbe (1) befinden, welche zu den Formflächen der Siebstreifen passende Kontaktflächen
aufweisen, die mit den Formflächen zumindest teilweise einen Formschluß bilden, wobei
die Profilstäbe (1,1') auf mindestens einer Seite über die Siebstreifen (2,2') vorstehen
und dort, zumindest teilweise, in mindestens zwei Trägern (3) formschlüssig eingeklemmt
sind, wozu der Träger (3) an den entsprechenden Stellen Ausnehmungen (6) für die vorstehenden
Teile der Profilstäbe (1,1') aufweist.
18. Sieb nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (3) einen vollständigen Kreisring mit unlösbar verbundenen Stoßflächen
bilden, wodurch ein zylindrischer Siebkorb entsteht.
19. Sieb nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (3) einen Kreisringabschnitt bilden, wodurch eine zylindrische Siebschale
entsteht.
20. Sieb nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (3) eben sind, wodurch ein Plansieb entsteht.
21. Sieb nach einem der Anprüche 17 bis 20,
gekennzeichnet durch
seine Verwendung zum Aufbau eines Sichters zum Sortieren von Papierstoffsuspension,
wobei
a) in Umfangsrichtung gesehen sich Siebstreifen (2) mit Profilstäben (1) abwechseln,
b) die Siebstreifen (2) eine Vielzahl von Sortieröffnungen (7) aufweisen und
c) die Profilstäbe (1) über die angeströmte Fläche der Siebstreifen (2) hinausragen.
1. Process for the production of screens comprising a plurality of screening openings
(7), in which screen strips (2, 2') with screening openings (7) are produced, the
screen strips being provided on their longitudinal sides (4) with forming surfaces
(5, 5') which are identical over their longitudinal extent,
characterised by the following steps:
- at least two strip-shaped supports (3) are provided on one side with recesses (6)
with a specific spacing (a) open towards this side,
- profiled bars (1, 1') are produced, the profile of which has a joining contour (10)
on one side (bottom) substantially complementary to the recesses (6) in the strip-shaped
supports (3) and is moreover provided on either side with opposing grooves (8) or
projections (14) at least partially complementary to those of the forming surfaces
(5, 5') of the screen strips (2, 2'),
- the profiled bars (1, 1') are inserted or slid into the recesses (6) in the supports
(3) in parallel with one another,
- the screen strips (2, 2') are slid between the profiled bars (1, 1') in parallel
with one another,
- the supports (3) are brought to their final shape by deformation, the profiled bars
(1, 1') inserted in a positive manner being clamped as a result of the deformation.
2. Process according to claim 1, characterised in that the recesses (6) in the strip-shaped supports (3) are at the same spacing (a) throughout
and the screen strips (2, 2') have the same width (b) throughout.
3. Process according to claim 1 or 2, characterised in that the profile of the profiled bars (1, 1') is provided on the side (top) opposite the
joining contour (10) with a protuberance (11) extending beyond the groove (8) or the
projection (14).
4. Process according to claim 3, characterised in that the protuberance (11) is inclined at an angle α of between 0 and 30° relative to
the top (12) of the screen strips (2) as viewed in the direction of movement (R) of
the scraper.
5. Process according to claim 1, 2, 3 or 4, characterised in that the forming surfaces (5) on the sides of the screen strips (2) are formed by protuberances
(9) and the profiled bars (1) have grooves (8) complementary thereto.
6. Process according to claim 1, 2, 3 or 4, characterised in that the forming surfaces (5') of the screen strips (2') are formed by grooves (13) and
the profiled bars (1') contain projections (14) complementary thereto.
7. Process according to one of the preceding claims, characterised in that the screen strips (2, 2') contain a plurality of rows of screening openings (7) as
viewed in the transverse direction thereof.
8. Process according to claim 7, characterised in that the screen strips (2, 2') each contain only one row of screening openings (7) as
viewed in the transverse direction thereof.
9. Process according to one of the preceding claims, characterised in that the supports (3) are bent into annular segments by plastic deformation.
10. Process according to one of claims 1 to 8, characterised in that the supports (3) are bent into self-contained rings by plastic deformation.
11. Process according to claim 10, characterised in that the abutting surfaces of the supports (3) are permanently joined together, e.g. by
soldering or welding.
12. Process according to claim 9, 10 or 11, characterised in that the centre line of curvature is situated on the side of the screen strips (2, 2')
when the supports (3) are deformed.
13. Process according to one of claims 1 to 8, characterised in that the supports (3) are brought to their final shape by elastic recovery once the supports
(3), screen strips (2, 2') and profiled bars (1, 1') have been joined together.
14. Process according to one of the preceding claims, characterised in that the screening openings (7) are holes with a diameter of between 1 and 6 mm.
15. Process according to one of the preceding claims, characterised in that a clamped joint is also produced between the forming surfaces of the screen strips
(2, 2') and the profiled bars (1, 1') by deformation of the supports (3).
16. Process according to one of the preceding claims, characterised in that at least part of each clamped joint is additionally reinforced by a permanent joint,
e.g. soldering.
17. Screen comprising a plurality of screening openings (7) produced by the process according
to one of the preceding claims, in which the screening openings (7) are situated in
parallel screen strips (2, 2') provided on their sides with forming surfaces (5, 5'),
characterised in that profiled bars (1) are situated in parallel on screen strips (2, 2') adjacent to the
forming surfaces (5, 5') and have contact surfaces which match the forming surfaces
of the screen strips and at least partially form a positive connection with the forming
surfaces, the profiled bars (1, 1') projecting beyond the screen strips (2, 2') on
at least one side where they are at least partially clamped in a positive manner in
at least two supports (3), to which end the support (3) is provided at the appropriate
points with recesses (6) for the projecting parts of the profiled bars (1, 1').
18. Screen according to claim 17, characterised in that the supports (3) form a complete circular ring with abutting surfaces permanently
joined together, resulting in a cylindrical screen basket.
19. Screen according to claim 17, characterised in that the supports (3) form a circular-ring section, resulting in a cylindrical screen
shell.
20. Screen according to claim 17, characterised in that the supports (3) are flat, resulting in a flat screen.
21. Screen according to one of claims 17 to 20,
characterised in that it is used to form a separator for screening pulp suspensions, wherein
a) screen strips (2) alternate with profiled bars (1) as viewed in the circumferential
direction,
b) the screen strips (2) have a plurality of screening openings (7) and
c) the profiled bars (1) project beyond the surfaces of the screen strips (2) against
which the suspension flows.
1. Procédé de fabrication de tamis présentant une pluralité d'orifices de tri (7),selon
lequel sont fabriquées des bandes de tamis (2,2') avec des orifices de tri (7) qui
sont munies sur les côtés longitudinaux (4) de surfaces moulées (5,5') identiques
sur leur étendue longitudinale,
caractérisé par les étapes suivantes consistant à :
- munir au moins deux supports en forme de bande (3) sur un côté de creux (6) à une
distance déterminée (a), creux ouverts en direction de ce côté,
- fabriquer des tiges profilées (1,1') dont le profil a d'un côté (côté pied) un contour
de structure (10) qui correspond essentiellement de façon complémentaire aux creux
(6) dans les supports en forme de bande (3) et qui comporte en outre des rainures
(8) ou saillies (14) opposées des deux côtés qui correspondent de façon complémentaire
au moins en partie à celles des surfaces moulées (5,5') des bandes de tamis (2,2'),
- insérer ou introduire les tiges profilées (1,1') en parallèle les unes aux autres
dans les creux (6) des supports (3),
- pousser les bandes de tamis (2,2') en parallèle les unes aux autres respectivement
entre les tiges profilées (1,1'),
- amener les supports (3) par déformation à leur forme définitive, la déformation
provoquant le serrage des tiges profilées (1,1') insérées par engagement positif.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les creux (6) dans les supports en forme de bande (3) ont dans l'ensemble la même
distance (a) les uns par rapport aux autres et que les bandes de tamis (2,2') ont
dans l'ensemble la même largeur (b).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profil des tiges profilées (1,1') présente du côté (côté tête) opposé au contour
de structure (10) une protubérance (11) dépassant la rainure (8) ou la saillie (14).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la protubérance (11) vue dans la direction de déplacement de la curette (R) présente
une pente avec un angle a entre 0 et 30° par rapport à la face supérieure (12) des
bandes de tamis (2).
5. Procédé selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que les surfaces moulées (5) sont réalisées par des protubérances (9) sur les côtés des
bandes de tamis (2) et en ce que les tiges profilées (1) présentent des rainures (8) complémentaires à celles-ci.
6. Procédé selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que les surfaces moulées (5') des bandes de tamis (2') sont réalisées par des rainures
(13) et en ce que les tiges profilées (1') comportent des saillies complémentaires (14) à celles-ci.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les bandes de tamis (2,2'), vues dans leur direction transversale, comportent une
pluralité de rangées d'orifices de tri (7).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que les bandes de tamis (2,2'), vues dans leur direction transversale, comportent respectivement
une seule rangée d'orifices de tri (7).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les supports (3) sont pliés par déformation plastique pour former des segments annulaires.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les supports (3) sont pliés par déformation plastique pour former des anneaux refermés
en soi.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que les plans de joint des supports (3) sont reliés ensemble de façon inamovible, par
exemple par brasage ou soudage.
12. Procédé selon la revendication 9, 10 ou 11, caractérisé en ce que la ligne médiane de courbure se trouve du côté des bandes de tamis (2,2') pendant
la déformation des supports (3).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les supports (3) sont amenés à leur forme définitive par un retour élastique après
l'assemblage de supports (3), bandes de tamis (2,2') et tiges profilées (1,1').
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les orifices de tri (7) sont des trous d'un diamètre entre 1 et 6 mm.
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre les surfaces moulées des bandes de tamis (2,2') et les tiges profilées (1,1')
aussi, une connexion de serrage est générée par déformation du support (3).
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie des connexions de serrage est renforcée en plus par une connexion
inamovible, par exemple une soudure.
17. Tamis muni d'une pluralité d'orifices de tri (7), fabriqué par le procédé selon l'une
quelconque des revendications précédentes, dans lequel les orifices de tri (7) se
trouvent dans des bandes de tamis (2,2') disposées en parallèle qui présentent des
surfaces moulées (5,5') sur leurs côtés, caractérisé en ce que sur les surfaces moulées (5,5') de bandes de tamis (2,2') adjacentes, se trouvent
des tiges profilées (1) situées en parallèle à celles-ci qui présentent des surfaces
de contact correspondant aux surfaces moulées des bandes de tamis qui forment avec
les surfaces moulées au moins partiellement un engagement positif, les tiges profilées
(1,1') dépassant au moins d'un côté les bandes de tamis (2,2') et y étant serrées
par engagement positif au moins partiellement dans au moins deux supports (3), le
support (3) présentant à cet effet aux endroits respectifs des creux (6) pour les
pièces en saillie des tiges profilées (1,1').
18. Tamis selon la revendication 17, caractérisé en ce que les supports (3) forment un anneau de cercle complet avec des plans de joint reliés
de façon inamovible, de manière à créer un panier de tamis cylindrique.
19. Tamis selon la revendication 17, caractérisé en ce que les supports (3) forment un secteur d'anneau de cercle, de manière à créer une cuvette
de tamis cylindrique.
20. Tamis selon la revendication 17, caractérisé en ce que les supports (3) sont plats, de manière à créer un tamis plat.
21. Tamis selon l'une quelconque des revendications 17 à 20,
caractérisé par son utilisation pour la construction d'un séparateur pour le tri d'une suspension
de pâte à papier, dans lequel
a) vu dans la direction circonférentielle, des bandes de tamis (2) alternent avec
des tiges profilées (1),
b) les bandes de tamis (2) présentent une pluralité d'orifices de tri (7), et
c) les tiges profilées (1) dépassent la surface d'affluence des bandes de tamis (2).

