[0001] Die Erfindung betrifft ein Fassadenbefestigungselement nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Derartige Befestigungselemente werden dazu verwendet, der Dämmung oder der Verblendung
dienende Fassadenplatten an den Aussenseiten von Gebäuden anzubringen. Diese Befestigungselemente
sollen eine tragende Verbindung zwischen Gebäude-Aussenfläche und Fassadenplatte ergeben.
[0003] Die Befestigung von Fassadenplatten an Gebäudeflächen geschieht mittels unterschiedlichsten
Befestigungselementen. So ist in der GB-A-2 142 952 eine Bolzen-Mutter-Kombination
geoffenbart, die in ein an der Fassadenplatte angebrachtes Profil eingreift, wobei
über eine im Profil vorgesehene, schlitzartige Ausnehmung eine Vertikaljustierung
erfolgt; die horizontale Festsetzung der Fassadenplatte geschieht über die Mutter
einerseits und über eine am Gewinde des Bolzens vorgesehene elastische Ummantelung
andererseits.
[0004] Die DE-A1-32 37 294 zeigt eine Fassaden-Unterkonstruktion, bei der Querschienen an
vertikalen Tragschienen zur Aufnahme von C-Profil-förmigen Befestigungselementen vorgesehne
sind. Die Befestigungselemente weisen wenigstens ein Federelement auf, das einen gewissen
Ausgleich bei unterschiedlichen Dicken der Fassadenplatten bewirkt. In ähnlicher Weise
wirkt eine der Profilflächen des Befestigungsteils in vertikaler Richtung, wobei diese
Profilfläche leicht gewölbt ausgebildet ist. Das in der DE-A1-32 37 294 gezeigte Befestigungselement
dient der überlappenden Anordnung der Fassadenplatten.
[0005] In der AT-B-372 134 wird eine Befestigungseinrichtung beschrieben, bei der Leisten
oder Laschen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben an den Seitenflächen von Fassadenelementen
angeordnet sind, wobei jeweils ein Federelement vorgesehen ist, das das Herausfallen
und unbeabsichtigte Verdrehen der Schraube verhindern soll. Um dies zu erreichen,
drückt das Federelement den Schraubenkopf gegen die Lasche bzw. Leiste.
[0006] Diese wie auch andere, der Montage von Fassadenplatten dienenden Befestigungselemente
können im wesentlichen nur vor der endgültigen Montage der einzelnen Platten eingestellt
werden, wobei gegebenenfalls vorhandene Wandunebenheiten ausgeglichen, unterschiedliche
Plattendicken und/oder Plattendimensionen berücksichtigt und architektonisch-statische
bzw. ästhetische Vorgaben wahrgenommen werden sollten. Nachkorrekturen bzw. Nacheinstellungen
bei bereits montierten Platten sind dann im allgemeinen nicht mehr möglich, bzw. nur
mit Hilfe von Spezialwerkzeugen. Schräg oder versetzt gebohrte Mauerlöcher - gegebenenfalls
auch aufgrund von im Mauerwerk vorgesehenen Armierungen - zur Aufnahme der Dübel für
die Befestigungselemente stellen eine weitere Erfordernis an Korrekturmöglichkeiten.
[0007] Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, Befestigungselemente zur Befestigung
von Fassadenplatten an Gebäudewänden bereitzustellen, die einfach und schnell zu montieren
sind, wobei eine freie Einstellbarkeit in den drei zueinander senkrechten Richtungen
- auch nach deren Vor-Montage - möglich wird, und Fehler aufgrund falscher oder flüchtig
nachlässiger Handhabung minimiert bzw. weitgehend ausgeschlossen werden.
[0008] Dies gelingt durch die Verwirklichung der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1. Vorteilhafte bzw. alternative Ausführungsformen werden durch die Merkmale der abhängigen
Ansprüche beschrieben.
[0009] Dadurch, dass die Bewegbarkeit des Bolzens über eine selbstklemmende Klemm- oder
Schnappeinrichtung bestimm- und kontrollierbar wird, über die dieser bei Festklemmung
in seiner Verschiebbarkeit gehemmt wird, wird das Festlegen der Fassadenplatten -
sei es über einen in eine an den Fassadenplatten vorgesehene Ausnehmung eingreifenden
Dorn oder sei es über die Geradstellung eines die Fassadenplatte überfangend tragenden
Winkelprofils auch bei bereits an der Wand vormontiertem Befestigungselement möglich
und gleichzeitig gesichert. Federelemente als Klemmeinrichtung ermöglichen über ihre
über die Bolzenachse hinausragenden Federschenkel deren bequeme Handhabung auch bei
bereits eingesetzten unteren bzw. seitlichen Platten vor Montage der angrenzenden
Platten. Damit sind Nachkorrekturen, die aufgrund von Wandunebenheiten, schräg gesetzten
oder versetzt positionierten Mauerdübeln und/oder unterschiedlichen Plattendicken
notwendig werden, auch nachträglich werkzeuglos möglich, ohne Abnahme von Platten
bzw. Herausschrauben bereits gesetzter Mauerdübel.
[0010] Stabilitätssteigernde Massnahmen, wie mit Sicken bzw. Abstützung versehener Korpus
des Befestigungselementes, oder Führung durch zweifache Lagerung des Bolzens, vermindern
das Risiko des Durchbiegens des Befestigungselementes bei Belastung.
[0011] Eine das irrtümliche Herausziehen des Bolzens verhindernde Sicherung, gegebenenfalls
in Form einer flanschartigen Vernietung am gegen die Wand zu gerichteten freien Ende
des Bolzens, hilft fehlerhafte Bedienung zu vermeiden.
[0012] Die Montage des Befestigungselementes an der Wand wird dadurch vereinfacht, dass
an dem Halteteil desselben eine schlitzförmige Ausnehmung vorgesehen ist, über die
das Befestigungselement nach Einschrauben der Dübelschraube in die Wand eingeschoben
und aufgrund von vorkragenden, und mit einer der Dübelschraube zugeordneten Haltescheibe
in Eingriff kommenden Kanten eingehängt und nach Wunsch verdreht, bzw. vertikal verschoben
werden kann. Zur sicheren Festlegung des Befestigungselementes an der Wand - nach
Vornehmen aller nötigen Korrektureinstellungen - können Halteteil und/oder Haltescheibe
mit rauher Oberfläche ausgebildet sein, somit nach Festziehen der Dübelschraube einen
reibungsschlüssigen Sitz ergebend.
[0013] Um alle möglichen Arten von Fassadenplatten, seien sie schwer, dünn, mit oder ohne
Ausnehmung, mit loch- oder schlitzförmiger Ausnehmung, seien sie übereinander oder
nebeneinander zu befestigen, bündig oder gegeneinander versetzt, werden die an den
Bolzen vorgesehenen Ansätze unterschiedlich auszubilden sein. So können einzelne Dornen
zum Eingriff in lochförmige Ausnehmungen vorgesehen sein, Doppeldorne zum Eingriff
in schlitzförmige Ausnehmungen, unterstützende Trag- oder Winkelprofile zum zusätzlichen
Stützen von eher dünnen Fassadenplatten, bzw. übergreifende Profile zum Dorn-losen
Haltern der Platten.
[0014] Ebenfalls abhängig von Art, Gewicht und/oder Grösse der Fassadenplatten und gegebenenfalls
auch deren Anzahl wird die Art der Klemmeinrichtung und damit deren Klemmkraft zu
bestimmen sein.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung rein beispielhaft beschrieben.
Es zeigen:
- Fig.1
- Die Ansicht eines erfindungsgemässen Befestigungselementes mit Blattfeder-Klemmeinrichtung;
- Fig.1a
- eine dazu alternative Ausführung mit besonders stabilem Korpus;
- Fig.2a
- einen Querschnitt durch ein Befestigungselement entsprechend Fig.1 in montiertem Zustand;
- Fig.2b
- eine Draufsicht auf einen Halteteil mit Haltescheibe;
- Fig.3a
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Befestigungselement mit einer seitlich
in ein Gewinde am Bolzen eingreifender Blattfeder-Klemmeinrichtung;
- Fig.3b
- einen Querschnitt entsprechend A-A der Fig.3a in montiertem Zustand;
- Fig.4
- eine weitere Variante eines erfindungsgemässen Befestigungselementes mit Drahtfeder-Klemmeinrichtung;
- Fig.5
- ein Befestigungselement mit Doppeldorn-Ansatz;
- Fig.6
- eine der Fig.5 entsprechende Variante mit Winkelprofil zur Auflage einer Fassadenplatte;
- Fig.7
- eine weitere Variante mit Doppelwinkelprofil und
- Fig.8
- ein einfaches Befestigungselement mit Feststellung des Bolzens über eine aussenliegende
Mutter und am Halteteil vorgesehener Schlitzöffnung.
[0016] Aus Fig.1 ist ein erfindungsgemässes Befestigungselement zur Befestigung von Fassadenplatten
in Schrägsicht zu ersehen, wozu Fig. 2a einen Querschnitt des an einer Wand 2 montierten
Befestigungselementes zeigt. Das Befestigungselement weist einen Korpus 3 mit in etwa
b-förmigem Querschnitt auf. Zur Erhöhung der Stabilität des gegebenenfalls zur Aufnahme
grosser und schwerer Fassadenplatten 1 vorgesehenen Befestigungselementes ist dieser
Korpus 3 aus einem schwerem Blechprofil - gegebenenfalls einstückig gebogen und kann
- wie in Fig.1 gezeigt - Sicken 16 eingeformt haben. Über eine Dübelschraube 4 ist
das Befestigungselement an der Wand 2 festgelegt, wobei die Dübelschraube 4 durch
eine schlitzförmige Ausnehmung 13 in einem flachen, an der Wand 2 zum Anliegen kommenden
Halteteil 5 des Befestigungselementes steckt. Ein gegenüber diesem Halteteil 5 - und
damit auch gegenüber der Wand 2 - abragender, bügelförmig abgesetzter Teil 6 des Korpus
3 nimmt einen Bolzen 7 auf, wobei dieser an seinem Wand-abgewandten, freien Ende 7a
einen einen Dorn 8a tragenden Ansatz 8 aufweist. Dieser Dorn 8a greift in Ausnehmungen
9' und 9'' ein, die in den Fassadenplatten 1' und 1'' vorgesehen sind, wobei jeweils
zwei Fassadenplatten 1' und 1'' - in Fig.2a eine untere 1' und eine obere Fassadenplatte
1'' - über diesen Dorn 8a zueinander festgelegt werden.
[0017] Der Bolzen 7 ist in dem abgesetzten Teil 6 längs seiner Längsachse 7c verschieblich
gelagert, zur Sicherung der horizontalen Lage des Bolzens 7 bei montierten Fassadenplatten
1', 1'' ist eine weitere Lagerung 11 desselben vorgesehen, hier als hochgebogener,
aus dem abgesetzten Teil 6 gestanzter Profilteil ausgebildet. In gleicher Weise wird
auch das Befestigungselement als solches sich gegen die Wand 2 abstützen. Dazu ist
eine Abstützung 17 an dem bügelförmigen, abgesetzten Teil 6 ausgebildet, um dessen
Durchbiegung bei aufgesetzten Fassadenplatten zu minimieren.
[0018] Die Bewegbarkeit des Bolzens 7 ist über eine Klemmeinrichtung in Form einer Blattfeder
10a kontrollierbar. In entspanntem Zustand sitzt die Blattfeder 10a die Bewegung des
Bolzens 7 hemmend, auf diesem klemmend fest, da sie durch eine Ausnehmung 18 in Teil
6 ragt und somit gegenüber diesem ortsfest angeordnet ist. Wird die Blattfeder 10a
hingegen zusammengedrückt, so wird die Klemmung an dem Bolzen 7 freigegeben, und dieser
wird verschiebbar. Eine an dem gegen die Wand 2 zugewandten, freien Ende 7b des Bolzens
7 vorgesehene flanschartige Verbreiterung, gegebenenfalls Vernietung, dient als Sicherung
12 gegen ein Herausziehen des Bolzens 7 bei gegebenenfalls unbesonnener Handhabung.
[0019] Fig.1a zeigt eine zu Fig.1 alternative Ausführungsform, bei der der Korpus 3a doppelwandig
ausgebildet ist, die Belastbarkeit des Befestigungselementes somit besonders hoch
wird. Der Bolzen 7 ist in beiden Korpuswandteilen gelagert geführt.
[0020] Anhand Fig.2a und 2b wird die im Vergleich zum Stand der Technik vereinfachte Montage
von Fassadenplatten zum Erreichen einer bautechnische und ästhetische Belange befriedigenden
Fassadenoberfläche ersichtlich.
[0021] Oberhalb einer bereits gesetzten unteren Fassadenplatte 1', die gegebenenfalls ein
unterster Gesimsrand oder eine untere Abschlussplatte sein kann, wird mittig, d.h.
im wesentlichen oberhalb einer in dieser Platte 1' vorgesehenen Ausnehmung 9', die
Dübelschraube 4 in etwa im durch die Dimension des Befestigungslementes vorgegebenen
Abstand in die Wand 2 geschraubt. Das Befestigungselement wird dann im nach oben offene
Schlitz 13 am Halteteil 5 von unten eingeschoben, wobei eine Haltescheibe 15, die
an der Dübelschraube 4 sitzt, das Befestigungselement aufgrund der vorkragenden, oberen
Kanten 14a und 14b der beidseitig des Schlitzes 13 gegebenen Wandteile 5a und 5b des
Halteteils 5 bis zur endgültigen Festlegung des Befestigungselementes eingehängt hält.
Der Bolzen 7 wird nach Entspannen der Blattfeder 10a verschiebbar und der Dorn 8a
wird mit seinem nach unten weisenden Ende in die Ausnehmung 9' der unteren Fassadenplatte
1' eingesteckt. Gegebenenfalls nötige Nachkorrekturen, beispielsweise aufgrund von
leichter Schrägstellung der Platte in bezug auf die horizontale oder vertikale Ausrichtung,
können über eine neuerliche Veschiebung oder auch leichte Verdrehung des Bolzens 7
und damit des Dorns 8a vorgenommen werden. Dies ist ohne Spezialwerkzeuge auch bei
einem bereits in die untere Fassadenplatte 1' eingesetzten Dorn 8a möglich, da die
beiden Schenkel der Blattfeder 10a über die obere Kante der unteren Fassadenplatte
1' ragen und somit leicht gegriffen werden können. Ist die untere Fassadenplatte 1'
korrekt positioniert, so kann die Dübelschraube 4 fest nachgezogen werden, wobei die
Haltescheibe 15, die auf die gerauhte Oberfläche des Halteteils 15 bzw. der beiden
Wandteile 5a und 5b beidseitig des Schlitzes 13 gepresst wird, eine reibschlüssige
Verbindung gewährleistet. Dazu kann auch die der Wand 2 zugewandte Seite der Haltescheibe
15 gerauht ausgebildet sein. Danach wird die obere Fassadenplatte 1'' mit ihrer Ausnehmung
9'' auf das nach oben weisende Ende des Dorns 8a gesteckt.
[0022] Fig.3a und 3b zeigen eine Ausbildungsvariante eines erfindungsgemässen Befestigungselementes,
bei dem als Klemmeinrichtung eine Blattfeder 10b vorgesehen ist, die seitlich in eine
am Bolzen 7 angebrachte Riffelung 7d eingreift. Eine solche Ausbildung, ebenso wie
die in Fig.4 gezeigte, bei der die Klemmeinrichtung als in die Riffelung 7d eingreifende
Drahtfeder 10c ausgebildet ist, wird sich auch für weniger schwere Fassadenplatten
anbieten, auch ist deren Bautiefe geringer als bei der oben dargestellten Variante.
[0023] Es versteht sich, dass Grösse, Stärke und Art der Klemmeinrichtung, sowie die Dimensionen
des Korpus des Befestigungselementes in Abhängigkeit von Gewicht, Grösse und Anzahl
der verwendeten Fassadenplatten zu bestimmen sind, da die auf die Fassadenplatten
wirkenden Zug- und Druckkräfte zuverlässig aufgefangen werden müssen.
[0024] Bei der Verkleidung von Säulen oder Fenster- und Türleibungen beispielsweise werden
im allgemeinen schmälere und/oder leichtere Fassadenplatten verwendet, wobei möglicherweise
keine seitliche Abstützung durch weitere Platten gegeben ist.
[0025] Dafür können Befestigungselemente verwendet werden, die, wie in Fig.5, 6 bzw. 7 dargestellt,
an den Bolzen speziell ausgebildete Ansätze zur Aufnahme von Fassadenplatten aufweisen.
So zeigt beispielsweise Fig.5 einen Ansatz 8', der als Querträger ausgebildet ist
und zwei Dorne 8a trägt, die in eine hier gegebenfalls schlitzförmige Ausnehmung in
der Fassadenplatte eingreifen. Der Ansatz 8' kann dabei gegebenenfalls eine Tragefunktion
erfüllen, wenn als vorkragendes Trägerprofil ausgebildet.
[0026] Bei den in Fig.6 bzw. 7 dargestellten Befestigungselementen ist der Ansatz als Profilteil
8b' bzw.8b'' in Winkel- bzw. Doppelwinkel-Form ausgebildet, bei dünnen Platten gegebenenfalls
die Schwachstellen der Ausnehmung stabilisierend. Es können die Fassadenplatten auch
überfangend montiert werden, wobei (Fig.7) - insbesondere bei sehr dünnen Fassadenplatten
- auf zum Ausbrechen neigende Ausnehmungen in den Fassadenplatten verzichtet werden
kann (es wird dann auch kein Dorn an dem Ansatz vorzusehen sein).
[0027] Fig.8 zeigt ein im wesentlichen bekanntes Befestigungselement mit schraubenförmigem
Bolzen und an der Aussenseite des bügelförmigen Teils 6s liegender Schraubenmutter
19, der eine schlitzförmige Ausnehmung 13s an seinem Halteteil 5s aufweist, solcherart,
wie oben anhand Fig.2b dargestellt, die Montage und Positionierung auch bekannter
Systeme durch Einhängen in in die Wand 2 vormontierte Dübelschrauben 4 erleichternd.
1. Befestigungselement für Fassadenplatten (1',1'') an einer Gebäudewand (2) mit einem
Korpus (3), der einen zur Aufnahme einer Dübelschraube (4) zur Verankerung des Befestigungselementes
in der Wand (2) vorgesehenen Halteteil (5) und einen davon abgesetzten Teil (6) mit
darin verschieblich gelagertem Bolzen (7) aufweist, wobei dieser Bolzen (7) an seinem
- im an der Gebäudewand (2) montierten Zustand des Befestigungselementes - von der
Wand (2) abgewandten freien Ende (7a) einen gegebenfalls in Form eines Dorns (8a)
ausgebildeten Ansatz (8;8';8b';8b'') zum Festlegen einer Fassadenplatte (1',1''),
gegebenenfalls durch Eingriff in eine an dieser vorgesehene Ausnehmung (9',9''), aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass dem Bolzen (7) eine ihn in einer bestimmten Relativlage
lösbar fixierende, selbstklemmende Klemm- bzw. Schnappeinrichtung (10a;10b;10c) zugeordnet
ist.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung
(10a;10b;10c) in Form einer den Bolzen (7) umfangenden und in bezug auf den Korpus
(3) im wesentlichen ortsfest angeordneten Klemmfeder ausgebildet ist.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen
(7) eine rauhe Oberfläche aufweist, gegebenenfalls in Form von Riffelungen (7d).
4. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Korpus (3) eine die Achse (7c) des Bolzens (7) festlegende Führung (11),
gegebenenfalls in Form einer zweifachen Lagerung, vorgesehen ist.
5. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine die Bewegung des Bolzens (7) begrenzende Sicherung (12), insbesondere an
dem - im montierten Zustand - der Wand (2) zugekehrten Ende (7b) desselben, vorgesehen
ist.
6. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Halteteil (5) zur Aufnahme der Dübelschraube (4) ein länglicher Schlitz
(13) vorgesehen ist, wobei insbesondere - im montierten Zustand - die oberen Kanten
(14a,14b) der Wandteile (5a,5b) seitlich des Schlitzes (13) vorkragend ausgebildet
sind, solcherart die Lage des Befestigungselementes durch Abstützen an einer der Dübelschraube
(4) zugeordneten Haltescheibe (15) sichernd.
7. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass - im montierten Zustand - die der Wand (2) abgewandte Oberfläche des Halteteils
(5) - gegebenenfalls die Oberfläche der Wandteile (5a,5b)- gerauht ausgebildet ist/sind
und dass gegebenenfalls auch die gegen die Wand (2) gerichtete Oberfläche der Haltescheibe
(15) gerauht ausgebildet ist.
8. Befestigungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ansatz als ein, gegebenenfalls wenigstens zwei Dorne (8a) tragendes, winkelförmiges,
Profilteil (8b';8b'') ausgebildet ist.