[0001] Die Erfindung betrifft ein magnetbetätigtes Ablaßventil gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Bei kleinen, kostengünstigen Hubstaplern ist in der Praxis ein Konzept des Hubmoduls
bekannt, gemäß dem die Ablaßsteuerung des Druckmittels durch ein Schwarz/Weiß-Ablaßventil
durchgeführt wird, wie es aus dem Datenblatt D 7490/1 vom März 1996 der Firma Heilmeier
& Weinlein, 81673 München, bekannt ist. Zwei unterschiedliche Verschaltungen des Ablaßventils
sind möglich. Im ersten Fall sperrt das Ablaßventil bei stromlosem Magneten. Die Steuerung
der Hebebewegung erfolgt über die Pumpe. Die Senkbewegung wird mittels des Ablaßventils
gesteuert, das durch den strombeaufschlagten Magneten in die Durchgangsstellung gebracht
wird. Für die Senkfunktion wird das Vorsteuerventil vollständig geöffnet, so daß der
Lastdruck bei entlasteter Steuerkammer über eine Differenzfläche am Schließelement
das Schließelement in Öffnungsrichtung über den gesamten Öffnungshub abhebt. Im zweiten
Fall ist das Ablaßventil bei stromlosem Magneten auf Durchgangsstellung. Zwischen
dem Verbraucher und der Abzweigung zum Ablaßventil ist ein Zweistellungsschaltventil
vorgesehen. Die Hebe- und die Senkbewegungen werden mittels beider Ventile gesteuert.
Beim Heben wird bei in der Lasthaltestellung befindlichem Zweistellungschaltventil
das Ablaßventil durch Strombeaufschlagung des Magneten in die Schließstellung gestellt
und die Hebegeschwindigkeit durch die Pumpe gesteuert. Zum Senkenwerden das Ablaßventil
in die Schließsstellung und das Zweistellungsschaltventil in die Ablaßstellung gestellt,
ehe das Ablaßventil in die Durchgangsstellung geschaltet wird. Unabhängig vom Verschaltungsprinzip
läßt sich mit dem Schwarz/Weiß-Ablaßventil beim Senken keine Rampenfunktion steuern,
wie sie für Hubstapler erwünscht ist. Die im ersten Fall als Schließfeder und im zweiten
Fall als Öffnungsfeder für das Vorsteuerventil vorgesehene Feder ist in beiden Fällen
weich, d.h. sie hat eine Federkennlinie ohne nennenswerten Anstieg. Ferner sind die
Düse und der Durchgang des Vorsteuerventils im Hinblick auf ein rasches Ansprechen
des Ablaßventils möglichst groß und, z.B., im Hinblick auf die minimale Ablaßmenge
ausgelegt. Das Schließelement arbeitet ausschließlich mit einer Sitzfunktion mit dem
Hauptventilsitz zusammen, um in der Schließstellung des Ablaßventils absolute Dichtheit
zu gewährleisten. Diese Dichtheit ist erforderlich, um sicherzustellen, daß der Lastdruck
auch über längere Zeit gehalten wird.
[0003] Bei aufwendigeren Hubmodulen für größere und teure Hubstapler ist ein Verschaltungsprinzip
gemäß DE-C2-42 39 321 bekannt, bei dem die Ablaßsteuerung über einen Zweiwege-Stromregler
erfolgt, der staplerdicht ausgebildet wird. Es ist zwar bei Senkbewegungen eine Rampenfunktion
gegeben, jedoch ist der bauliche Aufwand hierfür erheblich, so daß dieses Hubmodul
bei kleinen und kostengünstigen Hubstaplern aus Kostengründen nicht verwendet wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ablaßventil der eingangs genannten
Art zu schaffen, das auf baulich einfache und kostengünstige Weise eine Rampenfunktion
für die Steuerung der Senkbewegungen ermöglicht. Dabei wird angestrebt, trotz der
Rampenfunktion das bewährte und einfache Bauprinzip der bisherigen Schwarz/Weiß-Ablaßventile
weitgehend beizubehalten. Ferner soll ein, eine saubere Rampenfunktion beim Senken
zulassendes Ablaßventil geschaffen werden, das auch für größere und aufwendigere Hubstapler
brauchbar ist, die bisher beispielsweise mit einem Hubmodul gemäß DE-C2-42 39 321
ausgestattet wurden.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Überraschend ergibt sich mit dem Ersatz der bisher verwendeten weichen Feder durch
eine harte Feder und durch die Integration der Mengenverstellvorrichtung eine saubere
Rampenfunktion zum Steuern der Senkbewegung. Das Konzept des Schwarz/Weiß-Ablaßventils
läßt sich mit nur ganz geringen Modifikationen beibehalten, d.h. es können die Komponenten
des Schwarz/Weiß-Ablaßventils weitgehend benutzt werden. Der Magnet ist in der Lage,
in Abhängigkeit von seiner Strombeaufschlagung exakt vorherbestimmbare und exakt reproduzierbare
Öffnungsstellungen des Vorsteuerventils einzustellen, an die sich das Schließelement
selbsttätig regelnd mit Spielbewegungen anpaßt. Die Schwarz/Weiß-Funktion wird ersetzt
durch eine Regelfunktion des Ablaßventils, wobei die Mengeneinstellvorrichtung eine
für die Rampenfunktion wichtige Mengenregulierung des abzulassenden Druckmittels erbringt.
Die Rampenfunktion ist beim Öffnen und beim Schließen des Ablaßventils gegeben. Der
Herstellungsaufwand ist gering, so daß das Ablaßventil besonders für kleine und kostengünstige
Hubstapler brauchbar ist, die einem enormen Preisdruck unterliegen. Die notwendige
Staplerdichtheit bzw. absolute Dichtheit zum Halten des Lastdrucks bleibt erhalten.
Der bisher für das Schwarz/Weiß-Ablaßventilkonzept eingesetzte Magnet läßt sich einfach
so modifizieren, daß seine Kraftkennlinie zur Kennlinie der harten Feder paßt.
[0007] Gemäß Anspruch 2 wird flankierend der Durchgang des Vorsteuerventils bzw. die Drosselgröße
der diesem vorgeschalteteten Drossel verringert. Damit wird zwar ein milderes Ansprechverhalten
erzielt. Dieses ist jedoch für die gewünschte Rampenfunktion von Vorteil. Die Drossel
und der Durchgang können gleich groß sein und sollten in der Praxis nicht größer als
0,6 mm sein. Zweckmäßigerweise ist die Drossel jedoch kleiner als der Durchgang. In
der Praxis wird beispielsweise eine Drossel mit einem Durchmesser von 0,4 mm einem
Durchgang mit ca. 0,5 mm vorgesetzt. Dadurch lassen sich ein Anfahrruck und ein Anhalteruck
beim Senken weitgehend vermeiden.
[0008] Gemäß Anspruch 3 beaufschlagt die harte Feder das Schließglied in Schließrichtung
des Vorsteuerventils, das in Öffnungsrichtung durch den beweglichen Anker des Magneten
verstellbar ist.
[0009] Alternativ wird gemäß Anspruch 4 das Schließglied durch die harte Feder in Öffnungsrichtung
des Vorsteuerventils vorgespannt. In beiden Fällen (Anspruch 3 und 4) lassen sich
exakt vorherbestimmbare und reproduzierbare Positionen des Stößels mittels des Magneten
einstellen, wobei sich das Schließelement mit Spielbewegungen an die jeweilige Stellung
des Stößels anpaßt.
[0010] Baulich einfach und funktionssicher ist die Ausführungsform gemäß Anspruch 5. Bei
auf die Sitzkante gepreßter Kegelfläche liegt eine absolut dichte Schließstellung
vor. Beim anfänglichen Abheben der Kegelfläche von der Sitzkante strömt Druckmittel
über das Vorsteuerventil und den Spalt zwischen dem Schieberbohrungsabschnitt und
dem Schieberansatz ab, ehe mit zunehmendem Öffnungshub des Schließelements eine Art
Blendensteuerung erfolgt. Erst kurz vor der vollen Öffnungsstellung oder in der vollen
Öffnungsstellung erfolgt eine im wesentlichen ungeregelte Druckmittelströmung. Die
Mengenregelung über den Hub des Schließelementes läßt sich auf konstruktive Weise
in ihrer Kennung exakt vorbestimmen.
[0011] Gemäß Anspruch 6 liegt der Spalt im Bereich üblicher Schieberpassungen.
[0012] Eine herstellungstechnisch günstige Ausführungsform geht aus Anspruch 7 hervor.
[0013] Herstellungstechnisch einfacher ist die Ausführungsform gemäß Anspruch 8, bei der
eine wünschenswert geringe Überdeckung für kaum spürbare Anfahr- bzw. Anhalterucke
erzielt wird.
[0014] Dabei sollte gemäß Anspruch 9 die Überdeckung so klein wie möglich sein.
[0015] Gemäß Anspruch 10 wird die Rampenfunktion unter Verwendung möglichst vieler Komponenten
des Schwarz/Weiß-Ablaßventils erreicht, was die Herstellungskosten des Ablaßventils
für die Rampenfunktion günstig beeinflußt. Es ist möglich, bei dem Schwarz/Weiß-Ablaßventil
nur die Feder und das Schließglied zu ersetzen, und den Magneten geringfügig zu modifizieren,
um die Rampenfunktion zu erzielen.
[0016] Eine erfindungsgemäß verwendete steife oder harte Feder mit steiler Kennlinie ist
beispielsweise eine Feder charakterisiert durch eine Kraft von 13N oder mehr pro mm
Federweg, während demgegenüber eine weiche Feder mit flacher Kennlinie beispielsweise
charakterisiert ist durch eine Kraft von 8N oder weniger pro mm Federweg.
[0017] Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform eines Hubmoduls,
- Fig. 2
- ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform eines Hubmoduls,
- Fig. 3
- einen Teil eines vergrößerten Längsschnitts eines Ablaßventils entsprechend der ersten
Ausführungsform gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Teil eines vergrößerten Längsschnitts eines Ablaßventils der Ausführungsform
der Fig. 2,
- Fig.5 + 6
- Detailschnitte zu zwei Varianten, und
- Fig. 7
- ein Federkennliniendiagramm.
[0018] Ein Hubmodul H gemäß Fig. 1 für einen Hubstapler, bei dem Hebebewegungen einer Last
mittels eines Zylinders Z in Geschwindigkeit und Ausmaß mittels einer Pumpe P gesteuert
werden, weist eine von der durch einen Motor M getriebenen P zum Zylinder Z verlaufende
Arbeitsleitung 1 auf. Die Pumpe P saugt aus einem Tank T an, in den eine von der Arbeitsleitung
1 abzweigende Ablaßleitung 5 mit zwei Abschnitten 5a und 5b mündet. Eine weitere Ablaßleitung
3 enthält ein Systemdruckbegrenzungsventil 4. Zwischen den Ablaßleitungen 3 und 5
ist in der Arbeitsleitung 1 ein in Richtung zur Pumpe P sperrendes Rückschlagventil
2 eingeordnet. Zwischen den Abschnitten 5a, 5b der Ablaßleitung 5 ist ein magnetbetätigtes
Ablaßventil V vorgesehen, und zwar - wie durch die parallelen Linien angedeutet -
ein regelendes Ablaßventil V. In der symbolischen Darstellung gemäß Fig. 1 ist ein
Schließelement des Ablaßventils V mit 7 angedeutet, das durch eine Feder 8 in Richtung
auf die gezeigte Schließstellung und durch einen Magneten 6 in eine Durchgangsstellung
verstellbar ist. Der Magnet 6 ist gemäß einem Pfeil 9 mit veränderbarem Strom erregbar,
mit dem eine Rampenfunktion gesteuert wird.
[0019] In Fig. 1 befindet sich das Ablaßventil V bei stromlosem Magneten 6 in der Schließstellung.
Mit der Rampenfunktion läßt sich beim Senken feinfühlig aus dem Stillstand der Last
eine allmähliche Geschwindigkeitszunahme steuern und eine allmähliche Geschwindigkeitsabnahme
bis zu Stillstand, und zwar im wesentlichen ohne spürbaren Anfahr- oder Anhalteruck.
[0020] Gemäß Fig. 2 ist im Unterschied zur Ausführungsform gemäß Fig. 1 zwischen einer Abzweigung
10 der Ablaßleitung 5 und dem Zylinder Z ein Zweistellungsschaltventil V2 vorgesehen,
das durch einen Schaltmagneten 11 aus der Absperrstellung in die Durchgangsstellung
schaltbar ist (Schwarz/Weiß-
Ventil V2). Das magnetbetätigte Absperrventil V', das ebenfalls ein Regelventil ist,
hält bei stromlosem Magneten 6 selbsttätig die Durchgangsstellung (in Fig. 7 gezeigt)
und wird bei Beaufschlagung des Magneten 6 mit einem variablen Strom (Pfeil 9) unter
Regelung der abzulassenden Druckmittelmenge in mehrere Stellungen oder stufenlos bis
in die Schließstellung verstellt.
[0021] Der konstruktive Aufbau des Ablaßventils V für die Verschaltung gemäß Fig. 1 geht
aus Fig. 3 hervor. In einem Gehäuse 11 ist eine Stufenbohrung 12 vorgesehen, die die
Abschnitte 5a und 5b der Ablaßleitung 5 schneidet. Mit A ist die Lastdruckseite angedeutet,
während B die Ablaßseite zum Tank T darstellt. In der Stufenbohrung 12 ist zwischen
den Abschnitten 5a und 5b ein hülsenartiger Einsatz 13 positioniert, der einen Hauptventilsitz
S mit einer scharfen (oder gegebenenfalls abgefasten) Sitzkante 14 enthält. Zur Ablaßseite
B schließt sich an die Sitzkante ein zylindrischer Schieberbohrungsabschnitt 15 an.
Zur Lastdruckseite A führen mehrere ungedrosselte Durchgänge 17. Der Einsatz 13 wird
mittels eines Einschraubkörpers 18 in der Stufenbohrung 12 festgelegt, der den Magneten
6 trägt. Im Magneten 6 ist eine Spule 19 enthalten, die zur Verstellung eines beweglichen
Ankers 20 (in Fig. 3 nach oben) mit veränderlichem Strom beaufschlagbar ist. Der Anker
20 weist eine Bohrung 21 auf, in die eine harte Feder 22 eingreift, die in einem stationären
Kern des Magneten 6 gehaltert ist (Federwiderlager 23), und einen Stößel 24 in der
Bohrung 21 mit Vorspannung nach unten beaufschlagt.
[0022] Der Stößel 24 besitzt einen Kopfteil 25, auf dem die Feder 22 aufliegt, und der in
der in Fig. 3 gezeigten Schließstellung des Ablaßventils V auf einer Schulter 39 des
beweglichen Ankers 20 sitzt. Das untere Ende des Stößels 24 ist annähernd kegelig
gestaltet und bildet ein Schließglied 26 eines Vorsteuerventils C. Das Vorsteuerventil
C überwacht die Verbindung zwischen einer Steuerkammer 27 an der Oberseite eines Schließelements
G und der Ablaßseite B und weist einen Durchgang 29 im Schließelement E auf, der als
zylinderische Drosselbohrung ausgebildet ist. Gegebenenfalls ist in der Steuerkammer
27 eine schwache Schließfeder 40 für das Schließelement G enthalten. An den Durchgang
29 schließt sich eine größere Axialbohrung 30 an. Zwischen der Lastdruckseite A und
der Steuerkammer 27 ist eine Drossel 28 vorgesehen, beispielsweise in Form einer Radialbohrung.
Die Drossel 28 ist beispielsweise ca. 0,4 mm groß, während der Durchgang 29 ca. 0,5
mm groß ist.
[0023] Das Schließelement G arbeitet als Sitzventil mittels einer Kegelfläche 31 mit der
Sitzkante 14 des Hauptventilsitzes S zusammen. In diesem Bereich ist ferner eine Mengeneinstellvorrichtung
E vorgesehen, die aus dem Schieberbohrungsabschnitt 15 in Verlängerung des Hauptventilsitzes
S im Einsatz 13 und aus einem zylindrischen Schieberansatz 32 in Verlängerung der
Kegelfläche 31 des Schließelements G besteht und anhand der Fig. 6 erläutert wird.
Die Feder 22 ist eine harte Feder, d.h. sie besitzt eine Kennlinie (Fig. 7, 36b) mit
beträchtlichem Abfall der Federkraft F über den Verformungsweg s. Beim bekannten Schwarz/Weiß-Ablaßventil
gemäß dem Stand der Technik ist die an dieser Stelle vorgesehene Feder eine weiche
Feder mit einer Kennlinie 37b mit flachem Verlauf (strichpunktiert angedeutet). Der
Magnet 6 ist in seiner Kraftkennlinie auf die Federkennlinie 36b der harten Feder
22 in Fig. 3 abgestimmt, um exakt reproduzierbare unterschiedliche Stellungen des
Stößels 24 einstellen zu können.
Funktion zu den Fig. 1 und 3:
[0024] Bei stromlosem Magneten 6 hält die harte Feder 22 das Vorsteuerventil C geschlossen.
In der Steuerkammer 27 herrscht der Lastdruck der Lastdruckseite A auf einer Fläche
des Schließelements G, die größer ist als die Fläche des Hauptventilsitzes S. Der
Lastdruck hält das Schließelement G in der gezeigten Schließstellung, in der absolute
Dichtheit gegeben ist, wie auch beim Vorsteuerventil C. Wird zum Einleiten einer Senkbewegung
der Magnet 6 mit einem bestimmten Strom beaufschlagt, dann wird der Stößel 24 in eine
Zwischenstellung hochgezogen, in der das Schließglied 26 aus dem Durchgang 29 tritt.
Der Druck in der Steuerkammer 27 wird verringert, so daß der Lastdruck das Schließglied
G vom Hauptventilsitz S abhebt. Der Schieberansatz 32 arbeitet zunächst mit dem Schieberbohrungsabschnitt
15 zusammen, um anfänglich eine geringe Druckmittelmenge abströmen zu lassen, zuzüglich
zu der Druckmittelmenge, die über das geöffnete Vorsteuerventil C abströmt. Das Schließelement
G führt eine Spielbewegung aus, bei der sich ein Gleichgewichtszustand einstellt,
in dem in Abhängigkeit von eventuellen Lastdruckschwankungen das Vorsteuerventil C
gerade so weit drosselt, daß sich eine bestimmte Öffnungsstellung oder Spielbewegung
des Schließelements G ergibt, bei der eine vorbestimmte Druckmittelmenge zum Tank
T abströmt. Wird durch Verstärken des Stroms für den Magneten 6 der Stößel 24 noch
weiter oben positioniert, dann folgt das Schließelement G entsprechend, bis schließlich
die Überdeckung zwischen dem Schieberabschnitt 32 und dem Schieberbohrungsabschnitt
15 aufgehoben wird, und Druckmittel stärker abströmt. Bei weiterer Erhöhung des Stroms
für den Magneten läßt sich das Schließelement G schließlich bis in die volle Durchgangsstellung
verstellen. Wird der Stromwieder vermindert, dann drosselt das Schließelement G wieder
ein. Wird der Strom abgeschaltet, dann verschließt die steife oder harte Feder 22
zunächst das Vorsteuerventil C, ehe nachfolgend der Lastdruck das Schließelement G
in die Schließstellung verstellt, wobei der Stößel 24 dieser Schließbewegung folgt.
Es läßt sich auf diese Weise eine Rampenfunktion mit nur allmählich zunehmender Menge
bzw. mit nur allmählich abnehmender Menge zum Tank steuern.
[0025] In Fig. 4 drückt der Anker 20 des Magneten 6 bei dessen Erregung den Stößel 24 nach
unten. Die harte Feder 22 stützt sich auf einem stationären Widerlager 23' in einem
stationären Ankerteil 20' ab und beaufschlagt den Kopfteil 25 des Stößels 24 in Richtung
nach oben mit einer Vorspannkraft, um das Vorsteuerventil C zu öffnen. Dies bedeutet,
daß bei stromlosem Magneten 6 der Lastdruck im Abschnitt 5a das Schließelement G in
die volle Durchgangsstellung vom Hauptventilsitz S abhebt (in Fig. 4 ist die volle
Durchgangsstellung des Schließelements G nicht dargestellt). Der Magnet 6 ist gegenüber
der Fig. 3 modifiziert, so daß er bei Strombeaufschlagung den Stößel 24 nach unten
in Schließrichtung des Vorsteuerventils C verstellt, zwar gegebenenfalls mittels eines
Hilfsstößels 24. Der weitere Aufbau des Ablaßventils V' entspricht dem in Fig. 3 beschriebenen,
d.h. auch die Baugröße und Kennlinie des Magneten 6 ist in etwa gleich.
[0026] In beiden Ausführungsformen ist der Magnet 6 bzw. die harte Feder 23 so ausgelegt,
daß er bzw. sie in der Schließstellung die aus der Fläche des Durchgangs 29 resultierende
Kraft auf den Stößel 24 ohne spürbaren Sprung zu überwinden vermag. Diese Schließkraft
ergibt sich daraus, daß der Stößel 24 im Magneten 6 allseits mit dem Druck in der
Steuerkammer 27 beaufschlagt ist.
Funktion zu Fig. 2 und 4:
[0027] Bei stromlosem Magneten 6 nimmt das Schließelement G seine Durchgangsstellung ein,
da die harte Feder 22 den Stößel 24 in die obere Endlage gestellt hat. Wird der Magnet
6 mit einem vorgewählten Strom beaufschlagt, dann wird der Stößel 24 gegen die Kraft
der harten Feder 22 mit dem Schließglied 26 in den Durchgang 29 des Schließelements
G verstellt. Der Steuerdruck in der Steuerkammer 27 steigt. Das Schließelement G wird
in Richtung auf seine Schließstellung auf dem Hauptventilsitz S verstellt. Die über
den Hauptventilsitz S abströmende Druckmittelmenge wird gedrosselt. Dabei kann das
Schließelement G Spielbewegungen ausführen, um das Vorsteuerventil C mehr oder weniger
zu öffnen bzw. zu schließen. Bei Erhöhen des Stroms für den Magneten 6 wird der Stößel
24 noch weiter nach unten verstellt. Dem folgt das Schließelement G weiter in Richtung
auf seine Schließstellung, wobei kurz vor der endgültigen Schließstellung auch die
Mengeneinstellvorrichtung E zu wirken beginnt. Bei maximalem Strom am Magneten 6 nimmt
das Schließelement G die endgültige Schließstellung ein, in der die Kegelfläche 31
auf der Sitzkante 14 abdichtend aufsitzt. Wird dann die Strombeaufschlagung des Magneten
wieder reduziert, dann wird über den anfänglichen Öffnungshub des Schließelementes
G die abströmende Druckmittelmenge durch die Zusammenarbeit zwischen dem Schieberkolbenabschnitt
32 und dem Schieberbohrungsabschnitt 15 (Fig. 3) geregelt. Es läßt sich auf diese
Weise die Senkbewegung der Last mit einer Rampenfunktion steuern.
[0028] Gemäß Fig. 5 ist die Kegelfläche 31 des Schließelementes G unmittelbar durch den
Schieberkolbenansatz 32 verlängert. Der Schieberbohrungsabschnitt 15 beginnt in einem
Abstand von der Sitzkante 14, der durch eine Ausweitung 33 vorbestimmt ist. Zwischen
dem Schieberkolbenabschnitt 32 und dem Schieberbohrungsabschnitt 15 liegt in der Schließstellung
(Fig. 5) eine Überdeckung Ü vor, die zweckmäßigerweise weniger als 10% des Gesamtöffnungshubes
des Schließelements G betragen kann. Die Überdeckung Ü wird beispielsweise definiert
durch den stufenförmigen Übergang zwischen der Aufweitung 33 und dem Schieberbohrungsabschnitt
15 und einer unteren Endkante 34 des Schieberkolbenabschnitts 32. Es liegt in diesem
Bereich ein Spalt 35 vor, der nach Art üblicher Schieberpassungen bemessen ist, z.B.
mit 0,1 mm. Da die Kegelfläche 31 in einem außerhalb des Schieberkolbenabschnitts
32 liegenden Bereich mit der Sitzkante 14 zusammenarbeitet, lassen sich die Kegelfläche
31 und der Schieberkolbenabschnitt 32 einfach fertigen.
[0029] Gemäß Fig. 6 ist aus Fertigungsgründen die Kegelfläche 31 des Schließelements G über
eine hohlkehlenartige Einschnürung 38 in den Schieberkolbenabschnitt 32 übergeführt,
der mit der eine direkte axiale Verlängerung der Sitzkante 14 bildenden Schieberbohrungsabschnitt
15 zusammenarbeitet. Die Überdeckung Ü kann etwas größer sein. Der Spalt 35 ist wie
vorgegeben bemessen.
[0030] In Fig. 7 ist die Kennlinie 36a für die harte Feder 22 der Ausführungsform der Fig.
4 angedeutet, in Gegenüberstellung zu der Federkennlinie 37a eines üblicherweise in
einem Schwarz/Weiß-Ablaßventil dieser Bauweise verwendeten weichen Feder.
[0031] Ansich kann in beiden Fällen der gleiche Typ des Magneten 6 verwendet werden, die
notwendigen Modifikationen sind einfach. Es ist günstig, bei dem Ablaßventil V, V'
einen Magneten 6 zu verwenden, der bei gleicher Baugröße etwas stärker ist als der
üblicherweise für das bekannte Schwarz/Weiß-Abtastventil benutzte, um in dem Ablaßventil
V, V' für die Rampenfunktion zu der harten Feder zu passen. Der Grund für die weiche
Feder bei dem bekannten Schwarz/Weiß-Ablaßventil ist im übrigen, daß die Feder bei
einer Verschaltung, in der das Ablaßventil bei stromlosem Magneten geschlossen ist,
und für die Rückstellung der Massen sorgen soll, während diese Feder bei der Verschaltung,
bei der das Ablaßventil bei stromlosem Magneten offen ist, nur den Druck festlegen
soll, bei dem das Ablaßventil geöffnet wird, ohne über den Schließhub zu stören. Bei
dem Ablaßventil V, V' mit der Rampenfunktion hat die harte Feder 22 hingegen die zusätzliche
Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Magneten 6 in Stufen oder stufenlos verschiedene
Positionen des Stößels reproduzierbar einstellen zu lassen.
1. Magnetbetätigtes Ablaßventil eines elektrohydraulischen Hubmoduls, insbesondere für
Hubstapler, mit einem in Schließrichtung einem Hauptventilsitz zugeordneten Schließelement,
das in Öffnungsrichtung vom Ablaßdruck und in Schließrichtung von einem veränderbaren
Unterschied zwischen dem Ablaßdruck und einem vom Lastdruck abgeleiteten Steuerdruck
beaufschlagbar ist, mit einem mittels des Magneten betätigbaren, in einer Steuerkammer
des Schließelements angeordneten Vorsteuerventil zum Steuern der Größe des Steuerdrucks,
mit einer der Steuerkammer vorgeschalteten Drossel, und mit einem vom Magneten gegen
eine Feder verstellbaren Schließglied des Vorsteuerventils, wobei das Schließglied
vom Magneten gegen die entweder in Schließverstellrichtung oder in Öffnungsverstellrichtung
wirkende Feder beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Feder (22) mit steiler Kennlinie (36a, 36b) ist, und daß das Schließelement
(G) und der Hauptventilsitz (S) eine hubabhängige Mengeneinstellvorrichtung (E) bilden.
2. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (28) kleiner ist als oder höchstens so groß ist wie der Durchgang
(29) des Vorsteuerventils (C), und daß der Durchgang (29) höchstens eine Größe entsprechend
einer Bohrung mit einem Durchmesser von 0,6 mm aufweist.
3. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die harte Feder (22) mit Vorspannung einen Stößel (24) mit einer annähernd kegeligen
Spitze in Schließrichtung des Vorsteuerventils (C) beaufschlagt, daß der Durchgang
(29) des Vorsteuerventils (C) eine Axialbohrung im Schließelement (E) ist, und daß
der Magnet (6) einen beweglichen Anker (20) enthält, der am Stößel (26) in Öffnungsrichtung
des Vorsteuerventils (C) zum Angriff bringbar ist.
4. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die harte Feder (22) mit Vorspannung einen Stößel (24) mit einer annähernd kegeligen
Spitze in Öffnungsrichtung des Vorsteuerventils (C) beaufschlagt, daß der Durchgang
(29) eine Axialbohrung im Schließelement (E) ist, und daß der bewegliche Anker (20)
des Magneten (6) den Stößel (24, 24') in Schließrichtung des Vorsteuerventils (C)
beaufschlagt.
5. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hubabhängige Mengeneinstellvorrichtung (E) aus eine Kegelfläche (31), einem
in den Hauptventilsitz (S) eintauchenden, zylindrischen Schieberansatz (32), und aus
einer, gegebenenfalls abgefasten, Sitzkante (14) und einem von der Sitzkante (14)
zur Seite des Ablaßdrucks verlaufenden, zylindrischen Schieberbohrungsabschnitt (15)
besteht, der - zumindest über einen Anfangshubbereich aus der Schließstellung des
Schließelements (G) - mit dem Schieberansatz (32) mit einem Spalt (35) zusammenwirkt.
6. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (35) eine Größe einer üblichen Schieberpassung besitzt, z.B. um ca.
0,1 mm.
7. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberbohrungsabschnitt (15) eine direkte Verlängerung der Sitzkante (14)
ist, und daß zwischen der Kegelfläche (31) und dem Schieberansatz (32) am Schließelement
(G) eine umlaufende Einschnürung (38) vorgesehen ist.
8. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberbohrungsabschnitt (15) axial beabstandet von der Sitzkante (14) beginnt
und einen kleineren Innendurchmesser aufweist als die Sitzkante (14), und daß Kegelfläche
(31) direkt bis zum Schieberansatz (32) verläuft, dessen Außendurchmesser kleiner
ist als die Innendurchmesser der Sitzkante (14) und des Schieberbohrungsabschnitts
(15).
9. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schließstellung des Schließelements (G) zwischen dem Schieberabschnitt
(32) und dem Schieberbohrungsabschnitt (15) eine axiale Überdeckung (Ü) vorgesehen
ist, die vorzugsweise, weniger als 10% des Gesamtöffnungshubes des Schließelements
(G) beträgt.
10. Ablaßventil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Schwarz/Weiß-Ablaßventil mit dessen Ventilkomponenten durch Einbau
der harten Feder (22) anstelle einer weichen Feder, durch die Mengeneinstellvorrichtung
(E), gegebenenfalls durch eine Verkleinerung des Durchgangs (29) des Vorsteuerventils
(C) und durch eine auf die Kennlinie (26a, 26b) der harten Feder (22) abgestimmte
Kennlinie des Magneten (6) für ein proportionales Mengensteuerverhalten ausgebildet
ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Magnetbetätigtes Ablaßventil (V, V

) eines elektrohydraulischen Hubmoduls (H), insbesondere für Hubstapler, mit einem
in Schließrichtung einem Hauptventilsitz (S) zugeordneten Schließelement (G), das
in Öffnungsrichtung vom Ablaßdruck und in Schließrichtung von einem veränderbaren
Unterschied zwischen dem Ablaßdruck und einem vom Lastdruck abgeleiteten Steuerdruck
beaufschlagbar ist, mit einem mittels des Magneten (6) betätigbaren, in einer Steuerkammer
(27) für das Schließelement angeordneten Vorsteuerventil (C) zum Steuern der Größe
des Steuerdrucks, mit einer der Steuerkammer vorgeschalteten Drossel (28), und mit
einem vom Magneten gegen eine Feder (22) verstellbaren Schließglied (26) des Vorsteuerventils,
wobei das Schließglied vom Magneten gegen die entweder in Schließverstellrichtung
oder in Öffnungsverstellrichtung wirkende Feder beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Rampenfunktion des Ablaßventils (V, V

) die Feder eine Feder (22) mit steiler Kennlinie (36a, 36b) ist, und daß das Schließelement
(G) und der Hauptventilsitz (S) eine hubabhängige Mengeneinstellvorrichtung (E) bilden.
2. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang der Drossel (28) höchstens so groß ist wie der in der Größe höchstens
einer Bohrung mit einem Durchmesser von 0,6 mm entsprechende Durchgang (29) des Vorsteuerventils
(C).
3. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die harte Feder (22) mit Vorspannung einen Stößel (24) mit einer annähernd kegeligen
Spitze in Schließrichtung des Vorsteuerventils (C) beaufschlagt, daß der Durchgang
(29) des Vorsteuerventils (C) eine Axialbohrung im Schließelement (E) ist, und daß
der Magnet (6) einen beweglichen Anker (20) enthält, der am Stößel (24) in Öffnungsrichtung
des Vorsteuerventils (C) zum Angriff bringbar ist.
4. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die harte Feder (22) mit Vorspannung einen Stößel (24) mit einer annähernd kegeligen
Spitze in Öffnungsrichtung des Vorsteuerventils (C) beaufschlagt, daß der Durchgang
(29) eine Axialbohrung im Schließelement (E) ist, und daß der bewegliche Anker (20)
des Magneten (6) den Stößel (24, 24') in Schließrichtung des Vorsteuerventils (C)
beaufschlagt.
5. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hubabhängige Mengeneinstellvorrichtung (E) aus eine Kegelflache (31), einem
in den Hauptventilsitz (S) eintauchenden, zylindrischen Schieberansatz (32), und aus
einer, gegebenenfalls abgefasten, Sitzkante (14) und einem von der Sitzkante (14)
zur Seite des Ablaßdrucks verlaufenden, zylindrischen Schieberbohrungsabschnitt (15)
besteht, der - zumindest über einen Anfangshubbereich aus der Schließstellung des
Schließelements (G) - mit dem Schieberansatz (32) mit einem Spalt (35) zusammenwirkt.
6. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (35) eine Größe einer üblichen Schieberpassung besitzt, z.B. um ca.
0,1 mm.
7. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberbohrungsabschnitt (15) eine direkte Verlängerung der Sitzkante (14)
ist, und daß zwischen der Kegelfläche (31) und dem Schieberansatz (32) am Schließelement
(G) eine umlaufende Einschnürung (38) vorgesehen ist.
8. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberbohrungsabschnitt (15) axial beabstandet von der Sitzkante (14)
beginnt und einen kleineren Innendurchmesser aufweist als die Sitzkante (14), und
daß Kegelfläche (31) direkt bis zum Schieberansatz (32) verläuft, dessen Außendurchmesser
kleiner ist als die Innendurchmesser der Sitzkante (14) und des Schieberbohrungsabschnitts
(15).
9. Ablaßventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schließstellung des Schließelements (G) zwischen dem Schieberabschnitt
(32) und dem Schieberbohrungsabschnitt (15) eine axiale Überdeckung (Ü) vorgesehen
ist, die, vorzugsweise, weniger als 10% des Gesamtöffnungshubes des Schließelements
(G) beträgt.
10. Ablaßventil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Schwarz/Weiß-Ablaßventil mit dessen Ventilkomponenten und Einbau
einer harten Feder (22) anstelle einer weichen Feder, durch die Mengeneinstellvorrichtung
(E), gegebenenfalls durch eine Verkleinerung des Durchgangs (29) des Vorsteuerventils
(C) und durch eine auf die Kennlinie (26a, 26b) der harten Feder (22) abgestimmte
Kennlinie des Magneten (6) mit einem der Strombeaufschlagung des Magneten (6) proportionalen
Mengensteuerverhalten gebildet ist.