[0001] Die Erfindung betrifft Verfahren und eine Vorrichtung zum elektrolytischen Beizen
von metallischen Bändern, insbesondere Edelstahlbändern, Bänder aus Titan, Aluminium
oder Nickel, wobei der elektrische Strom indirekt, d.h. ohne elektrisch leitende Berührung
zwischen Band und Elektroden, durch das Band geleitet wird.
[0002] Beim Beizen von kaltgewalzten Edelstahlbändern wird üblicherweise das sogenannte
"Neutralelektrolyt" Verfahren eingesetzt. Hierbei wird die Spannung indirekt auf das
Band geprägt. Das bedeutet, daß es keine Berührungsstellen zwischen etwaigen Stromrollen
und Band gibt. Ein weiteres Merkmal dieses Verfahrens ist, daß die Anoden und Kathoden
vollständig mit Elektrolyt bedeckt und horizontal angeordnet sind, d.h. es handelt
sich um horizontale geflutete Zellen. Ferner ist aus der AT-PS 373 922 ein Verfahren
zum elektrolytischen Galvanisieren von Band bekannt. Hier handelt es sich um eine
vertikale Anordnung der Elektroden. Die Elektrolytflüssigkeit wird in den Spalt zwischen
den Anoden und Band geleitet. Die Spannung wird direkt auf das Band geprägt - die
Kathoden sind als Stromrollen ausgeführt.
Außerdem ist aus dem Patent US 4363709 das Beizen von Edelstahlband mit höheren Stromdichten
bekannt. Erwähnt werden Stromdichten von 40-60 A/dm
2 ohne jedoch auf die Apparatur einzugehen mit welcher diese in einer großtechnischen
Anlage, in einem vernünftigen Spannungsbereich (= unter 40 Volt) verwirklicht werden
können.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Band vertikal geführt wird. d.h.
die Anoden und Kathoden sind vertikal angeordnet; und die Elektrolytflüssigkeit wird
zwischen das Band und die Elektroden eingebracht. Die Zelle ist durch die vertikale
Anordnung platzsparend. Der Platzbedarf beträgt ca. 2 m gegenüber 8 m bei herkömmlichen
Anlagen.
[0003] Weiters ergibt sich eine sehr gute Bandführung dadurch, daß das Band keinen Durchhang
aufweist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand zwischen Anoden und Kathoden in Abhängigkeit von der Banddimension veränderbar
ist. Hierbei wird erreicht, daß bei verschiedenen Banddimensionen die maximale Stromausbeute
bei niedrigster Spannung erreicht werden kann. Sind Anode und Kathode zu nah aneinander
angeordnet, ergibt sich ein direkter Stromfluß. Andererseits steigt mit ihrem Abstand
der Spannungsabfall im Band. Naturgemäß hängt dieser Spannungsabfall mit dem Bandquerschnitt
zusammen. Es gibt demnach für jede Banddimension einen optimalen Abstand.
Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolytaufgabemenge
im Spalt, zwischen den Elektroden und dem Band, geregelt erfolgt. Dadurch kann das
Band hydraulisch genau mittig zwischen den Elektroden stabilisiert werden. So kann
der Abstand zwischen Elektroden und Band auf ein Minimum reduziert werden.
Eine vorteilhafte Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur,
Elektrolytkonzentration und die Ladungsdichte (Coulomb per Flächeneinheit) gezielt
auf das zu beizende Band eingestellt werden. Dadurch können die Beizbedingungen auf
jede Banddimension, Anlagengeschwindigkeit, Behandlungszeit, Zunderart etc. optimal
eingestellt werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Spalt zwischen den Elektroden und dem Band verändert wird. So kann der Abstand einfach
an die Bandwelligkeit angepaßt werden.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bandwelligkeit
ermittelt und die Elektroden vom Band entfernt werden, so daß eine Berührung, zwischen
Band und Elektrode vermieden wird. Dadurch können Berührungen zwischen Band und Elektroden
vermieden werden, die zu Kurzschlüssen führen würden.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum elektrolytischen Beizen von metallischen
Bändern, insbesondere Edelstahlbändern, Bänder aus Titan, Aluminium oder Nickel, wobei
der elektrische Strom indirekt, d.h. ohne elektrisch leitende Berührung zwischen Band
und Elektroden, durch das Band geleitet wird. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß
das Band vertikal verläuft und zwischen Elektroden und Band ein vertikaler Spalt vorgesehen
ist, in den Elektrolytflüssigkeit eingebracht wird. Die Zelle ist durch die vertikale
Anordnung platzsparend. Der Platzbedarf beträgt ca. 2 m gegenüber 8 m bei herkömmlichen
Anlagen. Weiters ergibt sich eine sehr gute Bandführung dadurch, daß das Band keinen
Durchhang aufweist.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Anoden und
Kathoden zueinander versetzt in Bandrichtung angeordnet sind, d.h. das Band läuft
jeweils zwischen zwei gegenüberliegenden Anoden bzw. zwei gegenüberliegenden Kathoden
hindurch. Dadurch ergibt sich auch am Bandrand ein gleichmäßiger Stromfluß und somit
eine gleichmäßige Beizwirkung.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Anodenoberfläche, oder die Anoden zur Gänze, bevorzugt aus Blei, oder Bleilegierungen,
oder Iridiumoxid oder aus Graphit hergestellt sind. Das Material aus dem die Anoden
hergestellt sind ergibt eine chemische Passivierung gegenüber dem anodischen Angriff
der Elektrolytanionen. Vorzugsweise wird Blei mit Sulfationen (SO
42-) und Iridiumoxyd mit Sulfat- und/oder Chloridionen (Cl
-) eingesetzt. Ferner kann auch Graphit mit verschiedenen Anionen oder deren Mischungen
eingesetzt werden.
[0004] Eine vorteilhafte Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Regelungseinrichtung
für die Elektrolytaufgabemenge vorgesehen ist, wobei pro Flüssigkeitskanal zwischen
Band und Elektrode eine separate Regelungseinrichtung vorgesehen sein kann. Dadurch
kann einerseits die Strömung an die Bandbreite angepaßt und auch für Bändern unterschiedlicher
Breite optimal eingestellt werden. Durch die sich ergebende hydraulische Führung des
Bandes kann die Position des Bandes gezielt zwischen den Elektroden eingestellt werden.
Die herkömmlichen Anlagen benötigen üblicherweise zwei Gleichrichter pro Zelle - einen
für die Bandunterseite und einen für die Bandoberseite. Bei der erfindungsgemäßen
Zelle kann ein Gleichrichter für eine oder auch für mehrere Zellen installiert werden.
Durch die hydraulische Bandführung, die durch die Regelung der Elektrolytaufgabemenge
ermöglicht wird, kann nun z.B. die Bandoberseite, wenn sie stärker verzundert ist,
näher an die Elektroden gedrückt und dadurch intensiver gebeizt werden.
Ein günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
zur Einstellung bzw. Regelung des Abstandes zwischen Anoden und Kathoden vorgesehen
ist. Der verstellbare Abstand zwischen Anode und Kathode ermöglicht eine Anpassung
des Stromflusses und in weiterer Folge eine Senkung der Stromkosten.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine
Einrichtung zur Einstellung des Spaltes zwischen Band und Elektrode vorgesehen ist.
So kann der Abstand leicht an die Bandwelligkeit angepaßt werden.
Eine günstige Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
zur Erkennung der Bandwelligkeit vorgesehen ist, die mit der Einstelleinrichtung der
Elektroden verbunden ist. Dadurch werden Berührungen zwischen Band und Elektroden
vermieden, die zu Kurzschlüssen führen könnten.
Ausführungsbeispiel:
[0005] Um das Verfahren zu erproben wurde eine Versuchsanlage gebaut. Die Anordnung besteht
aus einer a) Abhaspel und b) Aufhaspel die es ermöglichen das Band mit einer Geschwindigkeit
bis zu 60 m/min durch die Behandlung durchzuziehen. Die Behandlung besteht aus einer
c) chemischen Entfettung, um das eingeölte Band reinigen zu können, und d) einer Elektrolytischen
Zelle. Die Zelle ist verbunden mit e) 4 Gleichrichtern. Jeder von ihnen hat eine Leistung
von max. 3000 A/32 V. Die Anordnung der Elektroden wurde so gewählt, daß jeweils nur
ein f) Anoden-/ g) Kathodenpaar mit einem Gleichrichter verbunden ist. Die Elektrodenabstände
wurden manuell eingestellt.
Mit dieser Anordnung wurde ein Bund von geglühtem Edelstahlkaltband behandelt.
Material :AISI 304
Dicke: 0.5 mm
Breite: 320 mm
Bundgewicht : 1000 kg
[0006] Es wurde bei konstanter Anlagengeschwindigkeit von ca. 50 m/min der Gleichrichterstrom
gesteigert. Bei einer Stromaufgabe von 6000A (4x1500 A) war das Band vollkommen zunderfrei.
Bei einer Stromaufgabe von 8000 A ergab sich ein verbesserter Glanz der Bandoberfläche.
Hierbei, bei einer Stromdichte von ca. 200 A/dm
2, gab es in der Zelle keine Probleme mit Elektrolytüberhitzung, zu hoher örtlichen
Erhitzung des Bandes oder nur ungenügender Gasabführung. Die Auswertung der Versuche
bestand auch darin die Gleichmäßigkeit der Stromaufgabe zu bestimmen. Dies wurde durch
die Glanz- und Farbmessungen gemacht. Es wurde festgestellt, daß die Schwankungen
nicht größer waren als beim Ausgangsmaterial. Es wurden auch die besonders verzunderten
Bandränder vollständig entzundert.
[0007] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielhaft erläutert, wobei Fig.
1 das Schema einer herkömmlichen Beizanlage mit Neutralelektrolyt, Fig. 2 eine Anlage
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, Fig. 3 eine Zelle nach der Erfindung darstellt.
Fig. 1 zeigt einen Beizbehälter 1 nach dem Stand der Technik. Das Metallband 2 wird
durch den Elektrolyt 3, beispielsweise Na
2SO
4, zwischen den Kathoden 4 und Anoden 5 hindurchgeführt. Der Abstand zwischen Elektroden
und Band beträgt üblicherweise ca. 70 bis 150 mm, wobei das Band 2 einen gewissen
Durchhang aufweist, der durch Stützwalzen, z.B. in Anlagenmitte, verringert werden
kann. Der Elektrolyt 3 wird von einer Pumpe 7 über eine Leitung 6 in den Beizbehälter
1 geleitet und über eine Leitung 8 beispielsweise in einen Zwischenbehälter 9 abgeleitet,
von wo der Elektrolyt 3 wieder rezirkuliert wird.
Fig. 2 zeigt eine Anlage mit einer Abhaspel 11 und einer Aufhaspel 18, die es ermöglichen
das Band mit einer Geschwindigkeit bis zu 60 m/min durch die Behandlung hindurchzuziehen.
Die Behandlung besteht aus einer chemischen Entfettung 12, um das eingeölte Band reinigen
zu können, und einer elektrolytischen Zelle 13. Die Zelle ist verbunden mit 4 Gleichrichtern.
Jeder von ihnen hat eine Leistung von max. 3000A/32 V. Die Anordnung der Elektroden
15, 16 wurde so gewählt, daß jeweils nur ein Anoden(15) - Kathoden(16)paar mit einem
Gleichrichter verbunden ist. Das Band 2 wird hier über Walzen 14, 14' umgelenkt.
[0008] Fig. 3 zeigt eine elektrolytische Zelle nach der Erfindung. Das metallische Band
2, z. B. Edelstahlband, wird in den Spalt zwischen den Elektroden 15, 16 geführt.
Jeweils ein Anoden(15) - Kathoden(16)paar ist mit einem Gleichrichter 19 verbunden.
Die Elektroden, z.B. die Kathode 16, kann in Richtung 20 bewegt werden, so daß der
Abstand zwischen Anode 15 und Kathode 16 einstellbar ist. Dies ermöglicht eine optimale
Stromnutzung. Die Elektrolytaufgabe erfolgt wiederum mittels Pumpe 7 über eine Leitung
6, wobei Leitungen 21, 21', 21'', 21''' vorgesehen sind, die den Elektrolyt 3 in die
Spalte 24, 24', 24'', 24''' zwischen den Elektroden 15, 16 und dem Band 2 einspeisen.
Die Elektrolytaufgabe kann nun durch Regelorgane 22, 22', 22'', 22''' an die erforderlichen
Bedingungen angepaßt werden. Nach Durchgang zwischen den Elektroden wird der Elektrolyt
3 im unteren Teil 23 der elektrolytischen Zelle 13 gesammelt und wiederum der Pumpe
7 zugeführt.
Die neue Zelle weist höhere Leistung auf als die herkömmlichen. Bei gleicher elektrischer
Leistung kann durch den geringeren Spannungsabfall mehr Strom durch das Band geleitet
werden. Gleichzeitig jedoch ist die neue Zelle strömungsmechanisch so konzipiert,
daß sehr hohe Stoffaustauschzahlen sowie Wärmeübergangswerte erreicht werden. Dies
ergibt sich durch eine hohe Turbulenz bedingt durch den kleinen Spalt zwischen den
Elektroden und dem Band sowie durch die Bandbewegung d.h. es werden die gelösten Metalle
sowie die Wärme aus der Reaktionszone sehr effektiv abtransportiert. Der wesentliche
Vorteil der erfindungsgemäßen Zelle gegenüber der gefluteten Zelle nach dem Stand
der Technik (siehe Fig. 1) liegt in der besseren Bandführung und dem höheren Stoff-
und Wärmeaustausch. dadurch ergibt sich eine höhere Beizleistung. Die herkömmlichen
Zellen weisen eine Gleichrichterleistung von 11000 A (2 x 5500) auf. Je nach Abstand
zwischen Elektroden und Band (ca. 50 - 150 mm) liegt der Spannungsabfall zwischen
25 und 40 V.
[0009] Die erfindungsgemäße Zelle kann 50000 A bei ca. 17 V auf das Band übertragen.
Die Erfindung ist nicht durch die dargestellten Ausführungen beschränkt. Vielmehr
können auch alle bekannten Varianten der Schaltung und Anordnung der Elektroden, wie
z.B. entsprechende Polarisierung oder kürzere Anoden und längere Kathoden zur Steigerung
der chemischen Behandlung, analog eingesetzt werden.
1. Verfahren zum elektrolytischen Beizen von metallischen Bändern, insbesondere Edelstahlbändern,
Bänder aus Titan, Aluminium oder Nickel, wobei der elektrische Strom indirekt, d.h.
ohne elektrisch leitende Berührung zwischen Band und Elektroden, durch das Band geleitet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Band vertikal geführt und die Elektrolytflüssigkeit
zwischen das Band und die Elektroden eingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Anoden
und Kathoden in Abhängigkeit von der Banddimension veränderbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolytaufgabemenge
im Spalt, zwischen den Elektroden und dem Band, geregelt erfolgt
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur
gezielt auf das zu beizende Band eingestellt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolyttemperatur zwischen
20 und 85 °C, vorzugsweise unter 70 °C, beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolytkonzentration
gezielt auf das zu beizende Band eingestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Na2SO4-Konzentration im Elektrolyten zwischen 100 und 350 g/l , vorzugsweise etwa 150 g/l
beträgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsdichte
(Coulomb per Flächeneinheit) gezielt auf das zu beizende Band eingestellt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromdichten
zwischen 20 A/dm2 bis 250 A/dm2, beispielsweise etwa 130 A/dm2 bei Bleianoden und etwa 180 A/dm2 bei Iridiumanoden, betragen.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt
zwischen den Elektroden und dem Band verändert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandwelligkeit ermittelt
und die Elektroden vom Band entfernt werden, so daß eine Berührung, zwischen Band
und Elektrode vermieden wird.
12. Vorrichtung zum elektrolytischen Beizen von metallischen Bändern, insbesondere Edelstahlbändern,
Bänder aus Titan, Aluminium oder Nickel, wobei der elektrische Strom indirekt, d.h.
ohne elektrisch leitende Berührung zwischen Band und Elektroden, durch das Band geleitet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Band vertikal verläuft und zwischen Elektroden
und Band ein vertikaler Spalt vorgesehen ist, in den Elektrolytflüssigkeit eingebracht
wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Anoden und Kathoden zueinander
versetzt angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenoberfläche,
oder die Anoden zur Gänze, bevorzugt aus Blei, oder Bleilegierungen, oder Iridiumoxid
oder aus Graphit hergestellt sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regelungseinrichtung
für die Elektrolytaufgabemenge vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß pro Flüssigkeitskanal zwischen
Band und Elektrode eine separate Regelungseinrichtung vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
zur Einstellung bzw. Regelung des Abstandes zwischen Anoden und Kathoden vorgesehen
ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
zur Einstellung des Spaltes zwischen Band und Elektrode vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Erkennung
der Bandwelligkeit vorgesehen ist, die mit der Einstelleinrichtung der Elektroden
verbunden ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände
der Elektroden vom Band zwischen 5 und 15 mm betragen.