| (19) |
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(11) |
EP 0 839 488 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.09.1997 |
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Staubsauger mit integrierter Griffmulde
Vacuum cleaner with integrated recessed grip
Aspirateur avec poignée encastrée intégrée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
31.10.1996 DE 29618923 U 09.12.1996 DE 19651023
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1998 Patentblatt 1998/19 |
| (73) |
Patentinhaber: AEG Hausgeräte GmbH |
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90429 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Stettner, Gerhard, Dipl.-Ing.
90768 Fürth (DE)
- Wölfel, Dieter
90425 Nürnberg (DE)
- Tillmanns, Jörg, Dipl.-Ing.
90439 Nürnberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 299 213 DE-A- 2 856 115 US-A- 4 591 369
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EP-A- 0 558 101 GB-A- 2 295 769
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 476 (C-1246), 6. September 1994 (1994-09-06)
-& JP 06 154130 A (SANYO ELECTRIC CO LTD), 3. Juni 1994 (1994-06-03)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bodenpflege, insbesondere einen Staubsauger.
[0002] Eine derartige Vorrichtung, die beispielsweise als konventioneller Bodenstaubsauger
oder als Heißdampfreiniger ausgebildet sein kann, besteht in der Regel aus einem Gehäuse,
das mindestens zwei Gehäuseteile aufweisen kann. In dem Gehäuse sind Funktionselemente
wie Motor, Elektronik, Kabeltrommel, Schalter etc. angeordnet. Bei einem solchen Staubsauger
ist im Endbereich des Saugrohranschlusses meist ein Griff angebracht, der als Tragevorrichtung
für den Staubsauger dient. Bekannte Griffe verlängern in ungünstiger Weise das Staubsaugergehäuse
bzw. die Gesamtlänge des Staubsaugers.
[0003] Dieses Problem wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art üblicherweise
dadurch gelöst, daß ein Griff aus einer im Gehäuse, insbesondere in einer unteren
Gehäuseschale, der Vorrichtung angeordneten Griffmulde gebildet wird.
[0004] Eine solche Vorrichtung ist z.B. aus der Europäische Patentanmeldung EP0558101, die
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, bekannt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 anzugeben, bei der der durch die Griffmulde entstehende Raum platzsparend
und technisch geschickt ausgenutzt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Griffmulde selbst Mittel, insbesondere
eine Ausnehmung, zur Aufnahme der Einhängevorrichtung des Deckels aufweist.
[0007] Eine besonders kostengünstige Herstellung der Vorrichtung kann vor allem aufgrund
niedriger Werkzeugkosten dadurch erzielt werden, daß das Gehäuse der Vorrichtung im
wesentlichen aus einer unteren und aus einer oberen Gehäuseschale gebildet wird, wobei
der erste Griff zusammen mit der unteren Gehäuseschale als einstückiges Gehäuseteil
ausgebildet ist. Neben einer Materialeinsparung ergibt sich gleichzeitig hierdurch
auch eine Gewichtseinsparung, welche auch zu einer verbesserten Handhabbarkeit der
Vorrichtung führt.
[0008] Eine herstellungstechnisch besonders vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß
die untere Gehäuseschale mit integriertem ersten Griff aus einem spritzgegossenen
Kunststoff hergestellt ist.
[0009] Der sich durch die Griffmulde ergebende Randbereich kann vorteilhafterweise auch
für eine Abdichtung des Deckels dadurch dienen, daß die Vorrichtung in einem oberen
Bereich der Griffmulde eine insbesondere als angeformte Nut ausgebildete Aufnahme
für eine Dichtung des Deckels aufweist.
[0010] Ein sicheres Tragen der Vorrichtung und insbesondere ein Abrutschen einer in die
erste Griffmulde eingreifenden Hand kann dadurch vermieden werden, daß die erste Griffmulde
in einem unteren Bereich eine gegenüber dem oberen Bereich sich verjüngende Griffwulst
aufweist
[0011] Eine weitere sinnvolle Nutzung des dem Staubraum zugewandten Bereichs der ersten
Griffmulde ergibt sich dadurch, daß im oberen Bereich der ersten Griffmulde Aufnahmemittel
insbesondere für einen Staubsaugerbeutelhalter vorgesehen sind.
[0012] Eine für bestimmte Anwendungsfälle, beispielsweise beim Einsatz auf Treppen besonders
sichere Handhabung der Vorrichtung kann dadurch gewährleistet werden, daß die Vorrichtung
im einem dem Saugrohranschluß abgewandten Bereich einen zweiten Griff aufweist.
[0013] Eine besonders platzsparende Anordnung des zweiten Griffes ergibt sich dadurch, daß
der zweite Griff eine in der oberen Gehäuseschale vorgesehene zweite Griffmulde überspannt.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert.
[0015] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Staubsaugers in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel einer unteren Gehäuseschale eines Staubsaugers mit zugehörigem
Staubraumdeckel,
- Fig. 3
- einen Mittelschnitt eines Ausschnitts einer unteren Gehäuseschale eines Staubsauger
mit Griffmulde,
- Fig. 4
- einen Ausschnitts einer unteren Gehäuseschale eines Staubsauger mit Griffmulde in
der Seitenansicht,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Staubsaugers in der Draufsicht und
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines Staubsaugers in der Seitenansicht.
[0016] Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung 1 handelt es sich um einen Bodenstaubsauger,
der ein im wesentlichen aus einer oberen 7 und unteren 4 Gehäuseschale gebildetes
Gehäuse 4, 7 aufweist. Der Staubsauger 1 weist einen Saugrohranschluß 3 auf, der mit
einem Staubraum 19 in Verbindung steht. Eine Öffnung des Staubraums 19 erfolgt mittels
eines Staubraumdeckels 5. In dem dem Saugrohranschluß 3 zugewandten Bereich weist
die untere Gehäuseschale 4 einen ersten Griff 2 auf, der aus einer an die untere Gehäuseschale
4 angeformten Griffmulde gebildet wird. In einem oberen Bereich der Griffmulde 2 befindet
sich eine Nut 12, in der eine in der Regel aus einem Gummimaterial bestehende Staubraumdichtschnur
13 eingebracht ist. In einem unteren Bereich 15 der Griffmulde 2 ist an die untere
Gehäuseschale 4 eine Griffwulst 16 angeformt. Der Staubsauger 1 weist darüberhinaus
in Richtung des durch den Saugrohranschluß 3 in den Staubsauger 1 gelangenden Luftstrom,
der durch Pfeile symbolisiert ist, einen ersten Filter 26, einen Motor 24 mit angeflanschtem
Gebläse 25 sowie Luftaustrittsöffnungen 27 mit einem integrierten weiteren Filter
auf. Im Bereich der Luftaustrittsöffnungen 27 ist zudem ein zweiter Griff 8 vorgesehen,
der aus einer in der oberen Gehäuseschale 7 vorgesehenen Griffmulde 9 mit einem in
der Mitte verbliebenen Steg 8 gebildet wird. Eine genauere Beschreibung dieses zweiten
Griffes 8 ergibt sich anhand der Darstellung in Fig. 5. Der in Fig. 1 dargestellte
Staubsauger 1 weist weiterhin eine Kabeltrommel 28 zur Aufnahme eines Kabels 20, einen
Drehregler 6 sowie eine Elektronikbaugruppe 23 auf. Im Heckbereich des Staubsaugers
1 sind an jeweils jeder Seite vorgesehene Heckräder 21 und im Bugbereich ein in der
Mitte angeordnetes Bugrad 22 vorgesehen. Die untere 4 und obere 7 Gehäuseschale sind
im Mittelbereich mit einem in Fig. 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit lediglich angedeuteten
Stoßband 18 versehen.
[0017] Der in Fig. 1 dargestellte Staubsauger 1 weist die im Bereich des Saugrohranschlusses
3 angeordnete erste Griffmulde 2 auf. Diese kann kostengünstig durch eine entsprechende
Formgebung der unteren Gehäuseschale 4 realisiert werden. Da somit bei der oberen
Gehäuseschale keine speziellen Formen für das Vorsehen eines Griffes erforderlich
sind, kommt es insgesamt zu einer Kostenreduzierung bei der Herstellung beider Gehäuseteile
4, 7. Bei einem Tragen des Staubsaugers in senkrechter Gerätelage ist zudem ein optimaler
Tragekomfort gewährleistet. Einen weiteren Vorteil der Griffmulde 2 stellen die geringen
Geräteabmessungen dar, die beim Vorsehen eines separaten Griffes oder eines im Bereich
der oberen und unteren Gehäuseschale vorgesehenen Griffes deutlich überschritten werden.
Zudem stehen sich jeweils stabile Gehäuseteile 4, 7 gegen, so daß sich auch bei der
Montage von oberer 7 und unterer 4 Gehäuseschale bei der Neumontage oder auch im Servicefall
ein sicherer Zusammenbau der Vorrichtung ergibt. Zudem wird allein durch den Zusammenbau
von oberer 7 und unterer 4 Gehäuseschale auch gleichzeitig die Montage des Griffs
2 durchgeführt, so daß gegenüber Lösungen mit einem separat angeordneten Griff eine
derartige Montage komplett entfällt, was somit auch zu einer Kosteneinsparung führt.
Die Griffmulde 2 ist derart ausgestaltet, daß zudem die Verschlußvorrichtung des Staubraumdeckels
5 eingehängt werden kann. Dies wird im Zusammenhang mit den Fig. 2 bis Fig. 4 noch
näher erläutert.
[0018] Die Ausbildung der übrigen funktionellen Komponenten des in Fig. 1 dargestellten
Staubsaugers 1 entspricht im wesentlichen der Funktionsweise bei bekannten Staubsaugern,
so daß auf eine Erläuterung dieser Funktionsteile verzichtet werden kann. Eine weitere
Besonderheit stellt jedoch der in etwa im Bereich des Schwerpunkts des Staubsaugers
1 angeordnete zweite Griff 8 dar, der aus der zweiten Griffmulde 9 mit einem in der
Mitte (von oben betrachtet) stehengebliebenen Steg 8 gebildet wird, wie dies bei dem
in Fig. 5 dargestellten Staubsauger in der Draufsicht noch näher gezeigt ist. Durch
die Kombination aus erstem 2 und zweitem 8 Griff wird somit eine sehr gute Handhabbarkeit
des Staubsaugers 1 sowohl beim senkrechten als auch beim waagrechten Tragen des Staubsaugers
1, d.h. für die beim Betrieb oder beim Transport des Staubsaugers in der Regel verwendeten
Betriebs- bzw. Tragearten erzielt.
[0019] Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer unteren Gehäuseschale 4 mit zugehörigem
Staubraumdeckel 5 in perspektivischer Darstellung. Die untere Gehäuseschale 4 weist
einen Staubraum 30 zur Aufnahme eines Staubbeutelhalters sowie einen Gebläseraum 31
zur Aufnahme eines Gebläsemotors auf. Zwischen Staubraum 30 und Gebläseraum 31 befindet
sich eine Filteraufnahme 33. Darüberhinaus sind im Heckbereich der unteren Gehäuseschale
4 Ausnehmungen 32 zur Aufnahme der Heckräder vorgesehen. Zwischen einer vorderen Randleiste
34 und dem Staubraum 30 befindet sich eine von unten zugängliche Griffmulde 2, die
zum Eingreifen einer Hand vorgesehen ist. Die Griffmulde 2 weist im Mittelbereich
Mittel 10 zur Aufnahme einer am Staubraumdeckel 5 angeformten Einhängevorrichtung
11, z.B. einer Verschlußlasche, auf. Hierzu ist in der unteren Gehäuseschale 4 eine
Ausnehmung oder Aussparung zur Aufnahme der Verschlußlasche 11 vorgesehen. Der Staubraumdeckel
5 enthält außerdem eine Ausnehmung 36 für den Saugrohranschluß, einen Drucktaster
37 zum Öffnen des Staubraumdeckels 5 sowie Scharniere bildende Ausnehmungen 35, die
zum Eingriff in entsprechende Gegenstücke an einer oberen Gehäuseschale vorgesehen
sind, die in Fig. 2 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt ist.
[0020] Die in Fig. 2 gezeigte untere Gehäuseschale 4 mit zugehörigem Staubraumdeckel 5 verdeutlicht
nochmals die bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Vorteile der integrierten
Griffmulde 2. Der Griff 2 wird in verblüffend einfacher Weise lediglich dadurch realisiert,
daß in der unteren Gehäuseschale 4 eine oder mehrere entsprechende Ausnehmungen vorgesehen
werden. Durch eine entsprechende Ausbildung dieser Ausnehmungen, beispielsweise durch
das Vorsehen einer Verdickung oder eines Vorsprungs im unteren Bereich der Griffmulde
2 kann neben einer sicheren Tragefunktion auch eine sichere Aufhängung des Staubsaugers
an der Griffmulde 2 ermöglicht werden. Für eine sichere Aufhängung kann eine spezielle
an die Maße der Griffmulde angepaßte Aufhängevorrichtung vorgesehen werden.
[0021] Fig. 3 zeigt einen Mittelschnitt durch einen Ausschnitt der unteren Gehäusehälfte
4 im Bereich der Griffmulde 2. An oberen Rand der Griffmulde 2 ist eine Nut 12 angeformt,
in die eine in der Regel aus einem Gummimaterial bestehende Staubraumdichtschnur 13
eingebracht ist. In einem unteren Bereich der Griffmulde kann außerdem an die untere
Gehäuseschale eine Griffwulst angeformt sein. Im oberen Bereich der Griffmulde 2 befindet
sich darüberhinaus eine an die untere Gehäuseschale 4 angeformte Aufnahmevorrichtung
40 für einen Staubbeutelbehälter. Wie bereits im Zusammenhang mit dem in Fig. 2 beschriebenen
Ausführungsbeispiel erläutert wurde, befindet sich im Mittelbereich der Griffmulde
2 zwischen dem Endbereich 34 der unteren Gehäusehälfte 4 und dem Staubraum 30 eine
Ausnehmung zur Einhängung des Staubraumdeckels 5. Hierzu weist die Griffmulde 2 im
Mittelbereich Mittel zur Aufnahme einer am Staubraumdeckel angeformten Verschlußlasche
auf. Zur besseren Unterscheidung ist der für die Verschlußlasche vorgesehene Bereich
im Gegensatz zur unteren Gehäuseschale 4, 34 nicht schraffiert eingezeichnet.
[0022] Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt einer unteren Gehäuseschale 4 eines Staubsauger 1 mit
Griffmulde 2 in der Seitenansicht. Dabei werden die bereits im Zusammenhang mit den
Fig. 1 bis 3 eingeführten Bezugszeichen verwendet, so daß vereinfachend auf die entsprechende
Beschreibung zu Fig. 1 bis Fig. 3 verwiesen wird. Die untere Gehäuseschale 4 ist in
einen Gebläseraum 31 zur Aufnahme des Motors mit Gebläse sowie einen Staubraum 30
unterteilt und weist eine Ausnehmung 41 zur Aufnahme eines Bugrades auf. Zwischen
Gebläseraum 31 und Staubraum 30 ist eine Aufnahme 33 zur Aufnahme eines Staubfilters
vorgesehen. Zwischen Staubraum 30 und vorderer Randleiste 34 der unteren Gehäuseschale
4 befindet sich die Griffmulde 2. Im oberen Bereich der Griffmulde 2 befindet sich
eine Nut 12, in der eine in der Regel aus einem Gummimaterial bestehende Staubraumdichtschnur
13 eingebracht werden kann. Im oberen Bereich der Griffmulde 2 befindet sich darüberhinaus
eine an die untere Gehäuseschale 4 angeformte Aufnahmevorrichtung 40 für einen Staubbeutelbehälter.
[0023] Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Staubsaugers 1 in der Draufsicht.
Die von oben sichtbare obere Gehäuseschale 7 weist einen aus einer zweiten Griffmulde
9 mit in der Mitte angeordnetem Steg 8 gebildeten zweiten Griff auf. Im Heckbereich
des Staubsaugers 1 sind Heckräder 21 angeordnet. Der Staubsauger 1 weist darüberhinaus
einen Ein/Aus-Schalter 41, eine Betätigungsvorrichtung 42 für die Kabeltrommel zum
Aufwickeln des Stromkabels sowie einen Drehschalter 6 zur Leistungsregelung des Staubsaugers
1 auf. Im vorderen Bereich des Staubsaugers 1 ist ein Staubraumdeckel 5 mit einer
Öffnung 33 zur Aufnahme eines Staubrohranschlusses vorgesehen. Die am vorderen unteren
Ende des Staubsaugers 1 vorgesehene erste Griffmulde 2 ist in der Draufsicht von oben
nicht sichtbar und bei dem in der Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel daher lediglich
gestrichelt eingezeichnet.
[0024] Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung eines Staubsaugers 1 in der Seitenansicht.
Dabei werden nochmals eindrucksvoll die geringen Außenabmessungen des Staubsaugers
in Längsrichtung deutlich, da der Griff auf verblüffend einfache Weise in der unteren
Gehäuseschale 4 äußert platzsparend integriert ist.
1. Vorrichtung zur Bodenpflege, insbesondere Staubsauger (1), mit einem ersten Griff
(2), der aus einer in einem Gehäuse (4, 5) in einer unteren Gehäuseschale (4) der
Vorrichtung im Bereich des Saugrohranschlusses (3) angeordneten ersten Griffmulde
(2) gebildet wird, und einem Deckel (5), an dem eine Einhängevorrichtung (11) zum
Einhängen des Deckels (5) im Bereich der ersten Griffmulde (2) angeformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Griffmulde (2) Mittel (10), insbesondere eine Ausnehmung, zur Aufnahme
der Einhängevorrichtung des Deckels (5) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4, 7) der Vorrichtung im wesentlichen aus einer unteren (4) und aus
einer oberen (7) Gehäuseschale gebildet wird, wobei der erste Griff (2) zusammen mit
der unteren Gehäuseschale (4) als einstückiges Gehäuseteil ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Gehäuseschale (4) mit integriertem ersten Griff (2) aus einem spritzgegossenen
Kunststoff hergestellt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) in einem oberen Bereich (12) der Griffmulde (2) eine insbesondere
als angeformte Nut (13) ausgebildete Aufnahme für eine Dichtung (14) des Deckels (5)
aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Griffmulde (2) in einem unteren Bereich (15) eine gegenüber dem oberen
Bereich (12) sich verjüngende Griffwulst (16) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich (12) der ersten Griffmulde (2) Aufnahmemittel (40) insbesondere
für einen Staubsaugerbeutelhalter vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) in einem dem Saugrohranschuß (3) abgewandten Bereich (7) einen
zweiten Griff (8) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Griff (8) eine in der oberen Gehäuseschale (7) vorgesehene zweite Griffmulde
(9) überspannt.
1. Appliance for floor cleaning, in particular vacuum cleaner (1), having a first handle
(2), which is formed from a first handle trough (2) disposed in a housing (4, 5) in
a lower housing shell (4) of the apparatus in the region of the suction tube connection
(3), and a lid (5) on which is integrally moulded a suspension device (11) for suspending
the lid (5) in the region of the first handle trough (2), characterised in that the first handle trough (2) has means (10), in particular a recess, for receiving
the suspension device of the lid (5).
2. Appliance according to claim 1, characterised in that the housing (4, 5) of the appliance is formed substantially of a lower (4) and an
upper (7) housing shell, the first handle (2) being formed together with the lower
housing shell (4) as an integral housing part.
3. Appliance according to one of claims 1 or 2, characterised in that the lower housing shell (4) is manufactured from an injection-moulded plastics material
with an integral first handle (2).
4. Appliance according to one of claims 1 to 3, characterised in that the appliance (1) has in an upper region (12) of the handle trough (2) a seat, in
particular formed as an integrally moulded groove (13), for a seal (14) of the lid
(5).
5. Appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that the first handle trough (2) has a handle bead (16) in a lower region (15) which bead
tapers with respect to the upper region (12).
6. Appliance according to one of claims 1 to 5, characterised in that in the upper region (12) of the first handle trough (2) receiving means (40) are
provided in particular for a vacuum cleaner bag holder.
7. Appliance according to one of claims 1 to 6, characterised in that the appliance (1) has a second handle (8) in a region (7) remote from the suction
tube connection (3).
8. Appliance according to one of claims 1 to 7, characterised in that the second handle (8) spans a second handle trough (9) provided in the upper housing
shell (7).
1. Dispositif pour l'entretien du sol, en particulier un aspirateur (1), comprenant une
première poignée (2), qui est formée d'une première poignée encastrée (2) disposée
dans un boîtier (4, 5) dans une première coque de boîtier (4) du dispositif dans la
zone du branchement du tuyau d'aspiration (3), et un couvercle (5), sur lequel est
formé un dispositif d'accrochage (11) pour l'accrochage du couvercle (5) dans la zone
de la première poignée encastrée (2), caractérisé en ce que la poignée encastrée (2) présente des moyens (10), en particulier un évidement, pour
le logement du dispositif d'accrochage du couvercle (5).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (4, 5) du dispositif est formé essentiellement d'une coque de boîtier
inférieure (4) et d'une coque de boîtier supérieure (7), la première poignée (2) étant
formée conjointement avec la coque de boîtier inférieure (4) comme partie de boîtier
d'une seule pièce.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la coque de boîtier inférieure (4) est fabriquée avec une première poignée (2) intégrée
à base d'une matière synthétique moulée par injection.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif (1) présente dans une zone (12) supérieure de la poignée encastrée
(2) un logement, conçu en particulier comme une rainure (13) formée dessus, pour un
joint (14) du couvercle (5).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la première poignée encastrée (2) présente dans une zone (15) inférieure un renflement
de poignée (16) se rétrécissant par rapport à la zone (12) supérieure.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans la zone supérieure (12) de la première poignée encastrée (2) sont prévus des
moyens de logement (40), en particulier pour un support de sac d'aspirateur.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif (1) présente une seconde poignée (8) dans une zone (7) opposée au branchement
du tuyau d'aspiration (3).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la seconde poignée (8) surmonte une seconde poignée encastrée (9) prévue dans la
coque de boîtier (7) supérieure.