| (19) |
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(11) |
EP 0 839 583 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.2003 Patentblatt 2003/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.08.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B05B 15/12 |
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| (54) |
Vorrichtung zum Sprühbeschichten von Objekten
Apparatus for spray coating of workpieces
Dispositif de revêtement d'objects par pulvérisation.
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
02.11.1996 DE 19645261
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1998 Patentblatt 1998/19 |
| (73) |
Patentinhaber: ITW Gema AG |
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9015 St. Gallen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Gelain, Silvano
9030 Abtwil (CH)
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| (74) |
Vertreter: Vetter, Ewald Otto, Dipl.-Ing. |
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Meissner, Bolte & Partner
Anwaltssozietät
Postfach 10 26 05 86016 Augsburg 86016 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 046 849 DE-A- 19 524 327 US-A- 4 220 432
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DE-A- 3 640 699 US-A- 3 807 291 US-A- 4 770 118
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sprühbeschichten von Objekten mit Beschichtungs-Pulver
längs eines Objekt-Transportweges gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Solch eine Vorrichtung ist aus der US-A-4 770 118 bekannt.
[0003] Aus der DE 195 24 327 A1 ist eine Pulverbeschichtungskabine bekannt, die am Boden
trichterförmig ausgebildet ist, deren im Horizontalschnitt gesehen kreisrunde Kabinenwand
einander diametral gegenüberliegende Objekt-Durchgangsöffnungen aufweist, von welchen
mindestens eine außerhalb der Kabinenwand als ein seitlich offener Beschichtungsplatz
zum Beschichten der Objekte mit einer Hand-Sprühvorrichtung ausgebildet ist. Die Rückwand
dieser Beschichtungsplätze kann durch einen Türflügel der betreffenden Objekt-Durchlaßöffnung
der Rundkabine gebildet sein. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann der Boden der
Rundkabine flach statt trichterförmig ausgebildet sein, in welchem Falle in der Kabinenwand
neben dem Kabinenboden ein Pulverabsaugkanal gebildet ist. Der Absaugkanal der Rundkabine
erzeugt durch die Objekt-Durchgangsöffnungen hindurch auch außerhalb der Kabine auf
dem Hand-Beschichtungsplatz ein geringes Vakuum, durch welches Pulverpartikel in die
Rundkabine gesaugt werden können. Wenn jedoch die zu beschichtenden Objekte große
Flächen haben, von welchen Pulverpartikel stark abprallen, oder die Objekte nahezu
so groß sind wie die Objekt-Durchgangsöffnungen, oder wenn Hohlräume der Objekte beschichtet
und dabei die Sprühvorrichtung schräg gegen die zu beschichtende Objektfläche gehalten
werden muß, oder die Bedienungsperson der Hand-Sprühvorrichtung unachtsam wird, dann
besteht die Gefahr, daß viel Überschußpulver (over-spray powder) nicht in die Rundkabine
hineingesaugt, sondern in die Außenumgebung des Hand-Beschichtungsplatzes entweicht
und dort zu starken Verschmutzungen der Außenumgebung führt. Rundkabinen haben den
Vorteil, daß sie keine Ecken haben, in welchen sich in unerwünschter Weise Pulver
ansammeln könnte, daß sie leichter zu reinigen sind als eine eckige Kabine, und daß
durch Objekt-Durchgangsöffnungen in die Kabine strömende Luft im wesentlichen unter
Umgehung des Kabinenzentrums an der Kabineninnenwand entlang strömt, so daß sie den
Beschichtungsvorgang eines im Kabinenzentrum geordneten Objektes nicht stört.
[0004] Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, beim Sprühbeschichten von Objekten
außerhalb einer Kabine zu vermeiden, daß Pulverpartikel von der Kabine weg in die
Umgebung entweichen können, wobei dieser Vorteil erzielt werden soll, ohne daß aus
der Kabine mehr Luft abgesaugt zu werden braucht, als dies für die Kabine allein erforderlich
ist, und ohne daß zusätzlich Luftabsaugmittel erforderlich sind. Diese Vorteile sollen
auch dann erreicht werden, wenn die zu beschichtenden Objekte große Flächen haben
oder eine nahezu der Breite der Objekt-Durchgangsöffnungen der Kabine entsprechende
Breite haben oder zur Beschichtung von Objekt-Vertiefungen oder Objekt-Hohlräumen
die Sprühvorrichtung außerhalb der Kabine schräg zur Objekt-Förderrichtung gerichtet
werden muß. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung soll die Vorrichtung derart
ausgebildet sein, daß sie für einen Farbwechsel oder am Ende eines Beschichtungsvorganges
schnell und gründlich gereinigt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0006] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0007] Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen anhand von bevorzugten
Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den Zeichnungen zeigen unmaßstäblich
und schematisch
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung,
- Fig. 2
- einen Horizontalschnitt der Vorrichtung von Fig. 1 am oberen Ende von Objekt-Durchgangsöffnungen,
- Fig. 3
- eine vertikale Querschnittsansicht längs der Ebene III-III von Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung,
- Fig. 5
- eine schematische Draufsicht auf eine nochmals weitere Ausführungsform nach der Erfindung,
- Fig. 6
- eine von zwei Kabinen der Ausführungsform von Fig. 5.
[0008] Die im folgenden genannten Sprühvorrichtungen 24,46,48 sind von bekannter Art und
werden deshalb nicht im einzelnen beschrieben. Es gibt welche, welche zum Versprühen
des Pulvers eine Sprühdüse haben, während andere das Pulver durch einen Rotationskopf
und von ihm erzeugte Fliehkraft versprühen. Vorzugsweise arbeiten alle mit elektrischen
Hochspannungselektroden zur elektrostatischen Aufladung des Beschichtungs-Pulvers.
[0009] Die in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Vorrichtung zum Sprühbeschichten von Objekten
2 mit Beschichtungs-Pulver 4 längs eines Objekt-Transportweges 6 enthält in einer
ersten Kabine 10 eine erste Sprühbeschichtungskammer 8, und in einer zweiten Kabine
14 eine zweite Sprühbeschichtungskammer 12. Die erste Sprühbeschichtungskammer 8 hat
im Horizontalschnitt gesehen einen runden, vorzugsweise kreisrunden Querschnitt.
[0010] Gemäß den Fig. 1, 2 und 3 ist die zweite Sprühbeschichtungskammer 12 an eine von
zwei längs des Transportweges 6 mit Abstand voneinander angeordnete, einander diametral
gegenüberliegende Objekt-Durchgangsöffnungen 16 und 18 der ersten Sprühbeschichtungskammer
8 funktionsmäßig angeschlossen und dort direkt an sie angrenzend angeordnet. In der
kreisrunden Kabinenwand 20 der ersten Sprühbeschichtungskammer 8 sind zwischen den
beiden Objekt-Durchgangsöffnungen 16 und 18 mindestens eine, beispielsweise 2 x 2
einander entgegengesetzt angeordnete Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen 22 in Form
von schmalen vertikalen Schlitzen zum Einführen von Automatik-Sprühvorrichtungen 24
in die erste Sprühbeschichtungskammer 8 gebildet. Die Automatik-Sprühvorrichtungen
24 werden automatisch gesteuert und von einem Hubständer oder einem Roboter 26 getragen,
welcher sie automatisch relativ zu den Objekten 2 bewegen kann. Die schlitzförmigen
Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen 22 können durch sich überlappend angeordnete Dichtungsbänder
geschlossen werden, zwischen welchen die Sprühvorrichtungen 24 hindurchgesteckt werden
können. Ein Hubständer oder Roboter 26 kann mehrere Sprühvorrichtungen 24 tragen.
[0011] Die erste Sprühbeschichtungskammer 8 ist mit einem Saugluftauslaß 28 versehen, welcher
am unteren Ende eines nach unten trichterartig enger werdenden Kabinenbodens 78 angeordnet
und über Filtermittel 29 an eine Saugluftquelle 30 angeschlossen ist. Die Filtermittel
29 filtern Überschußpulver (over-spray powder) des Beschichtungspulvers 4 aus dem
Saugluftstrom 32, damit es zurückgewonnen und wieder verwendet werden kann. Die Saugluftquelle
30 ist ein bekanntes Sauggebläse. Das Überschußpulver kann in bekannter Weise mit
frischem Pulver gemischt und wieder den Sprühvorrichtungen 24 zugeführt werden.
[0012] Die beiden Objekt-Durchgangsöffnungen 16 und 18 der ersten Rundkabine 10 können je
durch zwei Türflügel 34, welche an der Kabinenwand 20 um Vertikalachsen 36 schwenkbar
befestigt sind, wahlweise geöffnet oder verschlossen werden. Anstelle von schwenkbaren
Türflügeln können in anderer Ausführungsform auch andere Mittel, beispielsweise Schiebetüren
verwendet werden. Die schwenkbaren Türflügel 34 werden im geöffneten Zustand als Seitenwandabschnitte
der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 verwendet, wobei sie eine trichterartig schräg
auseinandergehende Öffnungsstellung haben und die Seitenränder der betreffenden Objekt-Durchgangsöffnung
16 der Rundkabine 10 mit zurückgesetzten, zueinander parallelen Seitenwänden 40 der
zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 überbrücken. Dadurch hat die zweite Sprühbeschichtungskammer
12, ausgehend von der benachbarten Objekt-Durchgangsöffnung 16 der Rundkabine 10,
eine allmählich breiter werdende Kammerbreite. Dadurch werden in der zweiten Sprühbeschichtungskammer
12 an ihrem an die runde Sprühbeschichtungskammer 8 angrenzenden Endabschnitt tote
Ecken mit ungenügender Luftströmung oder mit Pulverablagerungen vermieden. Die zweite
Sprühbeschichtungskammer 12 hat keinen Saugluftauslaß, sondern wird durch die geöffnete
benachbarte Objekt-Durchgangsöffnung 16 der ersten Sprühbeschichtungskammer 8 hindurch
von dem Saugluftauslaß 28 der ersten Sprühbeschichtungskammer 8 so stark besaugt,
daß aus beiden Kammern 8 und 12 Luft und Pulver abgesaugt wird und bei allen Betriebssituationen
Beschichtungspulver weder aus der ersten noch aus der zweiten Sprühbeschichtungskammer
8 bzw. 12 in die Außenumgebung entweichen kann.
[0013] Die zweite Sprühbeschichtungskammer 12 hat an ihrem von der ersten Sprühbeschichtungskammer
8 entfernten äußeren Ende eine Objekt-Durchgangsöffnung 42. Ferner hat sie mindestens
eine Sprühvorrichtungs-Einführöffnung 44 in mindestens einer der beiden seitlichen
Kammerwände 40. Die Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen 44 sind relativ breit, so daß
von Hand gehaltene Sprühvorrichtungen 46 oder ortsfest angeordnete Sprühvorrichtungen
48 von außen durch sie hindurch in die zweite Sprühbeschichtungskammer 12 eingeführt
werden können, um darin Objekte 2 mit Pulver 4 zu beschichten und gleichzeitig den
Beschichtungsvorgang durch eine Bedienungsperson zu beobachten. Auf diese Weise können
Objekte 2 wahlweise auf der einen Seite oder auf der anderen Seite, vor oder nach
der ersten Sprühbeschichtungskammer 8 zusätzlich beschichtet werden. Zur Reduzierung
des Saugluftbedarfs am Saugluftauslaß 28 der runden ersten Sprühbeschichtungskammer
8 sind die Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen 44 der zweiten Sprühbeschichtungskammer
12 durch an den Kammerwänden 40 angeordnete Türen 50 verschließbar, wenn an der einen
und/oder anderen Sprühvorrichtungs-Einführöffnung 44 kein Bedarf zum Sprühbeschichten
der Objekte 2 gegeben ist.
[0014] Die Seitenränder 52 der äußeren Objekt-Durchgangsöffnung 42 der zweiten Sprühbeschichtungskammer
12 sind durch einander gegenüberliegende Seitenränder von zwei in Schließstellung
stehenden Türflügeln 54 gebildet, welche an den Seitenwänden 40 der zweiten Sprühbeschichtungskabine
14 um Vertikalachsen 56 wahlweise von der Schließstellung in eine Offenstellung geschwenkt
werden können. Die Türflügel 54 sind in den Fig. 1 und 2 in ausgezogenen Linien in
Schließstellung dargestellt, in welcher ihre einander zugewandten Seitenränder 52
einen Querabstand voneinander haben und die offene Objekt-Durchgangsöffnung seitlich
begrenzen. Diese Türflügel 54 können in Offenstellung entsprechend den gestrichelten
Linien in Fig. 2 parallele Verlängerungen der Seitenwände 40 der zweiten Sprühbeschichtungskabine
14 bilden oder einen nach außen enger werdende Keilform oder eine nach innen enger
werdende Keilform zwischen sich bilden. Die Offenstellung der Türflügel 54 erleichtert
das Reinigen der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 mit Druckluft, mit welcher Pulverpartikel
aus ihr hinaus in die erste Sprühbeschichtungskammer 8 geblasen werden können oder
durch andere Reinigungsmittel wie beispielsweise Bürsten oder Tücher oder Schaber
von der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 in die erste Sprühbeschichtungskammer
8 gefördert werden können. Wenn abwechselnd schmalere oder breitere Objekte beschichtet
werden müssen, dann müssen die Objekt-Durchgangsöffnungen 16 und 18 der runden ersten
Sprühbeschichtungskammer 8 eine Breite haben, welche größer ist als das breiteste
Objekt 2. Die äußere Objekt-Durchgangsöffnung 42 der zweiten Sprühbeschichtungskammer
12 kann jedoch bei geschlossenen Türflügeln 54 eine den kleineren Objekten 2 entsprechende
kleinere Größe haben, weil sie durch mehr oder weniger weites Öffnen bis zu der in
Fig. 2 gestrichelt dargestellten vollständigen Offenstellung größeren Objekten 2 entsprechend
wahlweise vergrößert werden kann. Durch diese Verkleinerung der Objekt-Durchgangsöffnung
42 am äußeren Ende der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 genügt eine geringere Saugluftleistung
am Saugluftauslaß 28, um in den beiden Sprühbeschichtungskammern 12 und 8 einen Unterdruck
zu erzeugen, der ein Entweichen von Pulverpartikeln aus diesen Kammern in die Außenumgebung
vermeidet und der auch aus der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 ausreichend viel
Überschußpulver in die erste Sprühbeschichtungskammer 8 und dort zum Saugluftauslaß
28 saugt. Eine weitere Reduzierung des Saugluftbedarfes und des entsprechenden Energiebedarfes
ergibt sich, wenn bei Nichtbenutzung der Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen 44 der
zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 deren Türen 50 geschlossen werden.
[0015] Wie inbesondere aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, haben die beiden Kabinen 10
und 14 je ein ihre Sprühbeschichtungskammern 8 und 12 oben begrenzendes Dach 60 bzw.
62, welche je durch einen miteinander fluchtenden Spalt 64 bzw. 65 in zwei Dachhälften
aufgeteilt sind. Bei beiden Kabinen 10 und 14 sind der Spalt 64 bzw. 65 und die darunterliegenden
Objekt-Durchgangsöffnungen 16, 18, 42 durch Gehänge-Durchgangsöffnungen 66, 67, 68
miteinander verbunden, durch welche die Objekte 2 tragende Gehänge 70 einer Transportvorrichtung
72 hindurchhängen können. Die Transportvorrichtung 72 ist oberhalb der Kabinen 10
und 14 an einer nicht dargestellten Gebäudedecke befestigt und kann beispielsweise
ein Kettenförderer sein. Die Gehänge-Durchgangsöffnungen 66, 67 und 68 haben vorzugsweise
eine sich von der Breite der zugehörigen Objekt-Durchgangsöffnung 18, 16, 42 bis zur
Breite des Dach-Spaltes 64 und 65 allmählich enger werdende Form, wie dies aus den
Fig. 1 und 3 ersichtlich ist. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform fluchten die Seitenränder
der Gehänge-Durchgangsöffnungen 66, 67 und 68 längs des Bewegungsweges der Gehänge
70 ungefähr miteinander. Dadurch werden unter den Dächern 60 und 62 ungefähr laminare
Luftströmungen von der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 in die erste Sprühbeschichtungskammer
8 erzielt, ohne daß Pulverpartikel aus den Dach-Spalten 64 und/oder 65 austreten.
An dem an die erste Sprühbeschichtungskammer 8 angrenzenden Ende der zweiten Sprühbeschichtungskammer
10 ist deren Durchgangsöffnung durch das Dach 62 und den Boden 76 sowie die Türflügel
34 begrenzt.
[0016] Die Türflügel 54 der äußeren, von der ersten Sprühbeschichtungskammer 8 entfernten
Objekt-Durchgangsöffnung 42 der zweiten Sprühbeschichtungskammer 10 können die Form
von rechteckigen Platten haben, welche in Schließstellung einen kleinsten und in Offenstellung
einen größten Abstand voneinander haben, entsprechend dem in Fig. 1 rechts dargestellten
Türflügel 54. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind jedoch die Türflügel 54
nach oben verlängert und mit einem über den Objekten 2 quer nach innen ragenden Vorsprung
entsprechend einem Flügelabschnitt 74 versehen, welcher entsprechend dem in Fig. 1
links gezeigten Türflügel 54 in Schließstellung nahezu die Hälfte der Gehänge-Durchgangsöffnung
68 verschließt und dadurch hilft, die Luftmenge des Saugluftstromes und den Energieaufwand
am Saugluftauslaß 28 zu reduzieren. Die Türflügel 54 können an ihrem unteren Ende
ebenfalls gegeneinander gerichtete, unter den Objekten 2 hindurchragende Vorsprünge
haben, um unterhalb der Objekte 2 den Öffnungsquerschnitt der äußeren Objekt-Durchlaßöffnung
42 zu reduzieren und ein Herausfallen von Pulver vom Kammerboden 76 der zweiten Sprühbeschichtungskammer
12 zu vermeiden.
[0017] Der Kammerboden 78 der ersten Sprühbeschichtungskammer 8 und der Kammerboden 76 der
zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 bilden über den Rand 80 der zwischen ihnen gelegenen
Objekt-Durchgangsöffnung 16 hinweg einen ununterbrochenen Pulverweg, auf welchem Überschußpulver
(over-spray powder) von der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 in die erste Sprühbeschichtungskammer
8 überführt werden kann, einerseits durch den Saugluftstrom in den Saugluftauslaß
28 und andererseits durch Druckluft oder mechanische Mittel wie beispielsweise Schaber,
Tücher oder Bürsten.
[0018] Gemäß einer nicht gezeigten abgewandelten Ausführungsform könnte der keilförmig enger
werdende innere Abschnitt der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 durch keilförmig
schräg aufeinander zulaufende Wandabschnitte der Seitenwände 40 gebildet sein, oder
durch schwenkbare Flügel, welche an den Seitenwänden 40 der zweiten Sprühbeschichtungskammer
12 schwenkbar befestigt sind und je von der Breite der Seitenwände 40 ausgehend in
Richtung zur ersten Sprühbeschichtungskammer 8 hin schräg aufeinander zulaufend angeordnet
sind, bis zur Breite der benachbarten Objekt-Durchgangsöffnung 16 der runden ersten
Sprühbeschichtungskammer 8, je anstelle der Türflügel 34 der ersten Sprühbeschichtungskammer
8. Anstelle von zwei aneinander anstoßend angeordneten Sprühbeschichtungskabinen 10
und 14 kann eine Kabineneinheit verwendet werden, welche die beiden Sprühbeschichtungskammern
8 und 12 enthält.
[0019] Gemäß anderen Ausführungsformen kann die Wand 20 der runden ersten Sprühbeschichtungskammer
8 große, mit Türen versehene Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen entsprechend den Einführöffnungen
44 der zweiten Sprühbeschichtungskammer 12 für Hand-Sprühvorrichtungen 46 oder für
ortsfeste Sprühvorrichtungen 48 haben; die Seitenwände 40 der zweiten Sprühbeschichtungskammer
12 können enge Schlitze 22 für Automatik-Sprühvorrichtungen 24 haben, die wahlweise
verschließbar sind.
[0020] Fig. 4 zeigt schematisch im Horizontalschnitt die runde erste Sprühbeschichtungskammer
8 einer runden ersten Sprühbeschichtungskabine 10, bei welcher die Türflügel 34 ihrer
Objekt-Durchgangsöffnungen zum Zwecke der Kammerreinigung geschlossen wurden. An jede
der beiden Objekt-Durchgangsöffnungen 16 und 18 ist eine zweite Sprühbeschichtungskabine
14/2 mit je einer zweiten Objekt-Sprühbeschichtungskammer 12 angeordnet, welche je
einander gegenüberliegende Objekt-Einführöffnungen 44 mit schließbaren Türen 50 haben
und je ungefähr gleich lang wie breit sind.
[0021] Fig. 5 zeigt in Draufsicht eine kreisrunde erste Sprühbeschichtungskabine 10 und
eine kreisrunde zweite Sprühbeschichtungskabine 14/2, welch letztere in Fig. 5 nochmals
getrennt dargestellt ist.
[0022] Korrespondierende Teile sind bei allen Ausführungsformen mit gleichen Bezugszahlen
versehen.
1. Vorrichtung zum Sprühbeschichten von Objekten mit Beschichtungspulver längs eines
Objekt-Transportweges, mit
einer ersten Sprühbeschichtungskammer (8) und mindestens einer zweiten
Sprühbeschichtungskammer (12), die längs des Objekt-Transportweges (6) angeordnet
sind und Objekt-Durchgangsöffnungen (16, 18, 42) haben und an ihren einander benachbarten
Seiten Strömungsverbindung haben; wobei
die erste Sprühbeschichtungskammer (8) mit einer Luftabsaugvorrichtung (28,29,30)
versehen ist, und
beide Sprühbeschichtungskammern (8,12) mit Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen (22,44)
in ihren Kammerwänden (20,40) zum Einführen von Sprühvorrichtungen (24,46,48) versehen
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugleistung der Luftabsaugvorrichtung (28, 29, 30) der ersten Sprühbeschichtungskammer
(8) so bemessen ist, daß sie nicht nur aus der ersten Sprühbeschichtungskammer (8), sondern auch aus der zweiten
Sprühbeschichtungskammer (12) Luft oder ein Luft-Pulver-Gemisch durch die erste Sprühbeschichtungskammer
(8) hindurch absaugen kann;
und daß mindestens die Sprühvorrichtungs-Einführöffnung oder -Einführöffnungen (44) der zweiten
Sprühbeschichtungskammer Mittel (50) aufweisen, durch welche sie wahlweise geöffnet
oder geschlossen werden können;
daß die zweite Sprühbeschichtungskammer (12) im Bereich ihrer Sprühvorrichtungs-Einführöffnung
(en) (44) eine größere Breite als an ihrem an die erste Sprühbeschichtungskammer (8)
angrenzenden Ende hat, und
daß die zweite Sprühbeschichtungskammer (12) von dieser größeren Breite auf diese kleinere
Breite keilförmig allmählich enger werdend ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Sprühbeschichtungskammer (8) im Horizontalschnitt gesehen einen runden
Innenquerschnitt hat, und daß die erste Sprühbeschichtungskammer (8) Objekt-Durchgangsöffnungen
(16,18) mit Türen (34) zum wahlweisen Öffnen oder Schließen dieser Objekt-Durchgangsöffnungen
(16,18) hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Sprühbeschichtungskammer (12) an einem von der ersten Sprühbeschichtungskammer
(8) entfernten Ende eine Objekt-Durchgangsöffnung (42) hat, die eine kleinere Breite
als der innerhalb von ihr liegende Kammerbereich aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenränder (52) der Objekt-Durchgangsöffnung (42) der zweiten Sprühbeschichtungskammer
(12) durch zwei einander mit Abstand gegenüberliegende Seitenränder von zwei Türflügeln
(54) gebildet sind, die wahlweise zwischen einer Schließstellung, in welcher ihre
Seitenränder (52) einen kleinsten Abstand voneinander haben, und einer Offenstellung
verstellbar sind, in welch letzterer ihre Seitenränder (52) einen größten Querabstand
voneinander haben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Objekt-Durchgangsöffnung (42) der zweiten Sprühbeschichtungskammer (12) bei Schließstellung
ihrer Türflügel (54) eine kleinere Breite hat als Objekt-Durchgangsöffnungen (16,18)
der ersten Sprühbeschichtungskammer (8).
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Sprühbeschichtungskammer (12), im Horizontalschnitt gesehen, an ihrem
von der ersten Sprühbeschichtungskammer (8) abgewandten äußeren Ende eine rechteckige
Form hat.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Dächern (60,62) der Sprühbeschichtungskammern (8,12) parallel zum Objekt-Transportweg
(6) ein Spalt (64,65) gebildet ist, und daß der Spalt (64,65) und die Objekt-Durchgangsöffnungen
(16,18,42) durch Gehänge-Durchgangsöffnungen (67,66,68) miteinander verbunden sind,
durch welche, die Objekte (2) tragende, Gehänge (70) einer Transportvorrichtung (72)
hindurchhängen können.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß von den Gehänge-Durchgangsöffnungen (67,66,68) mindestens diejenigen, welche an den
einander benachbarten Kammerenden liegen, eine sich von der Breite der zugehörigen
Objekt-Durchgangsöffnung (16,18,42) bis zur Breite des Dach-Spaltes (64,65) nach oben
hin allmählich enger werdende Form haben.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Wände (20,40), Decken (60,62) und Böden (78,76) der Sprühbeschichtungskammern
(8,12) aus elektrisch nicht-leitendem Material, vorzugsweise aus Kunststoff bestehen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Teil der Wände des in Richtung zur ersten Sprühbeschichtungskammer
(8) hin enger werdenden Kammerabschnittes der zweiten Sprühbeschichtungskammer (12)
durch Türflügel (34) der benachbarten Objekt-Durchgangsöffnung (16) der ersten Sprühbeschichtungskammer
(8) gebildet sind, welche wahlweise in eine solche offene Türposition, in welcher
sie schräg auseinandergehend aufstehen, oder in eine Schließposition verstellbar sind,
in welch letzterer sie diese Objekt-Durchgangsöffnung (16) der ersten Sprühbeschichtungskammer
(8) verschließen.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen (22) der ersten Sprühbeschichtungskammer
(8) ein schmaler Schlitz für Automatik-Sprühvorrichtungen (24) ist, und daß mindestens
eine der Sprühvorrichtungs-Einführöffnungen (44) der zweiten Sprühbeschichtungskammer
(12) eine wesentlich breitere Öffnung zum Hindurchführen einer Hand-Sprühvorrichtung
(46) zum Handbeschichten von Objekten (2) ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kammerboden (76) der zweiten Sprühbeschichtungskammer (12) und ein Kammerboden
(78) der ersten Sprühbeschichtungskammer (8) zusammen einen Pulverweg bilden, auf
welchem Überschußpulver von der zweiten Sprühbeschichtungskammer (12) in die erste
Sprühbeschichtungskammer (8) und dort zur Luftabsaugvorrichtung (28,29,30) überführbar
ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Sprühbeschichtungskammern (8,12) je durch eine Kabine (10,14;14/2;14/3)
gebildet sind, die aneinander angrenzend aufgestellt sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Sprühbeschichtungskammer (12) beidseitig des Objekt-Transportweges (6)
je mindestens eine Sprühvorrichtungs-Einführöffnung (44) aufweist, die mit Türen (50)
zu ihrem wahlweisen Öffnen oder Verschließen versehen sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an zwei voneinander abgewandten Seiten (16,18) der ersten Sprühbeschichtungskammer
(8) je eine zweite Sprühbeschichtungskammer (12) der vorgenannten Art angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Sprühbeschichtungskammer (8) im Horizontalschnitt gesehen einen kreisrunden
Querschnitt hat.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden (78) der ersten Sprühbeschichtungskammer (8) eine nach unten zu einem Saugluftauslaß
(28) der Luftabsaugvorrichtung (28,29,30) hin trichterförmig enger werdende Form hat.
1. Device for spray coating objects with coating powder along an object conveying path
with a first spray coating chamber (8) and at least a second spray coating chamber
(12) which are arranged along the object conveying path (6) and have object through-apertures
(16, 18, 42) and have flow connection on their mutually adjacent sides, wherein the
first spray coating chamber (8) is provided with an air suction device (28, 29, 30)
and the two spray coating chambers (8, 12) are provided with spraying device introduction
apertures (22, 44) in their chamber walls (20, 40) for introducing spraying devices
(24, 46, 48), characterised in that the suction capacity of the air suction device (28, 29, 30) of the first spray coating
chamber (8) is such that it can suck air or an air/powder mixture through the first
spray coating chamber (8), not only from the first spray coating chamber (8), but
also from the second spray coating chamber (12) and in that at least the spraying device introduction aperture or introduction apertures (44)
of the second spray coating chamber comprise(s) means (50) by which it/they may optionally
be opened or closed, in that the second spray coating chamber (12) has a greater width in the region of its spraying
device introduction aperture(s) (44) than at its end adjacent to the first spray coating
chamber (8), and in that the second spray coating chamber (12) is designed to gradually taper in a wedge shape
from this greater width toward this smaller width.
2. Device according to claim 1, characterised in that the first spray coating chamber (8), viewed in horizontal cross-section, has a round
internal cross-section and in that the first spray coating chamber (8) has object through-apertures (16, 18) with doors
(34) for optional opening or closing of these object through-apertures (16, 18).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the second spray coating chamber (12), at its end remote from the first spray coating
chamber (8), has an object through-aperture (42) having a smaller width than the chamber
region located inside it.
4. Device according to claim 3, characterised in that the side edges (52) of the object through-aperture (42) of the second spray coating
chamber (12) is formed by two spaced, mutually opposing side edges of two door leaves
(54) which are optionally adjustable between a closed position in which their side
edges (52) have an extremely small spacing from one another and an open position,
in which latter position their side edges (52) have an extremely large transverse
spacing from one another.
5. Device according to claim 4, characterised in that the object through-aperture (42) of the second spray coating chamber (12) has a smaller
width in the closed position of its door leaves (54) than object through-apertures
(16, 18) of the first spray coating chamber (8).
6. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the second spray coating chamber (12), viewed in horizontal cross-section, has a
rectangular form at its outer end remote from the first spray coating chamber (8).
7. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a gap (64, 65) is formed parallel to the object conveying path (6) in roofs (60,
62) of the spray coating chambers (8, 12) and in that the gap (64, 65) and the object through-apertures (16, 18, 42) are connected to one
another by through-apertures of suspension attachments (67, 66, 68), through which
the suspension attachments (70) of a conveying device (72) carrying the objects (2)
can be suspended.
8. Device according to claim 7, characterised in that of the through-apertures of suspension attachments (67, 66, 68), at least those located
at the mutually adjacent chamber ends have a form gradually tapering upward from the
width of the associated object through-aperture (16, 18, 42) to the width of the roof
gap (64, 65).
9. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that all the walls (20, 40), ceilings (60, 62) and bases (78, 76) of the spray coating
chambers (8, 12) consist of electrically non-conductive material, preferably plastics
material.
10. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that at least some of the walls of the chamber portion of the second spray coating chamber
(12) tapering in the direction of the first spray coating chamber (8) are formed by
door leaves (34) of the adjacent object through-aperture (16) of the first spray coating
chamber (8), which can be optionally adjusted into an open door position such that
they stand in an obliquely diverging manner or into a closed position, in which latter
position they close this object through-aperture (16) of the first spray coating chamber
(8).
11. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one of the spraying device introduction apertures (22) of the first spray
coating chamber (8) is a narrow slot for automatic spraying devices (24) and in that at least one of these spraying device introduction apertures (44) of the second spray
coating chamber (12) is a substantially wider aperture for the introduction of a hand
spraying device (46) for hand coating objects (2).
12. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the chamber base (76) of the second spray coating chamber (12) and a chamber base
(78) of the first spray coating chamber (8) together form a powder path on which excess
powder from the second spray coating chamber (12) can be transferred into the first
spray coating chamber (8) and there to the air suction device (28, 29, 30).
13. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the two spray coating chambers (8, 12) are each formed by a compartment (10, 14;
14/2; 14/3), which cabins are erected so as to be mutually adjacent.
14. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the second spray coating chamber (12) on either side of the object conveying path
(6) has at least one respective spraying device introduction aperture (44) provided
with doors (50) for the optional opening or closing thereof.
15. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that a second respective spray coating chamber (12) of the above-mentioned type is arranged
on two mutually remote sides (16, 18) of the first spray coating chamber (8).
16. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the first spray coating chamber (8), viewed in horizontal cross-section, has a circular
cross-section.
17. Device according to any one of the preceding claims, characterised in that the base (78) of the first spray coating chamber (8) has a form tapering downward
in a funnel shape to an air suction outlet (28) of the air suction device (28, 29,
30).
1. Dispositif de revêtement d'objets par projection de poudre de revêtement le long d'un
chemin de transport d'objets, comportant une première chambre de revêtement par projection
(8) et au moins une deuxième chambre de revêtement par projection (12) qui sont placées
le long du chemin de transport d'objets (6), ont des ouvertures de passage d'objets
(16, 18, 42) et ont un raccordement d'écoulement sur leurs côtés voisins, la première
chambre de revêtement par projection (8) étant pourvue d'un dispositif d'aspiration
d'air (28, 29, 30), et les deux chambres de revêtement par projection (8, 12) étant
pourvues dans leurs parois (20, 40) d'ouvertures d'introduction de dispositifs de
projection (22, 24) pour l'introduction de dispositifs de projection (24, 46, 48),
caractérisé par le fait que la capacité d'aspiration du dispositif d'aspiration d'air (28, 29, 30) de la première
chambre de revêtement par projection (8) est fixée de façon que celui-ci puisse aspirer
non seulement de la première chambre de revêtement par projection (8), mais aussi
de la deuxième chambre de revêtement par projection (12), de l'air ou un mélange air-poudre
à travers la première chambre de revêtement par projection (8), qu'au moins l'ouverture
ou les ouvertures d'introduction de dispositifs de projection (44) de la deuxième
chambre de revêtement par projection présentent des moyens (50) qui permettent de
les ouvrir et les fermer, que la deuxième chambre de revêtement par projection (12)
a dans la zone de son ouverture ou ses ouvertures d'introduction de dispositifs de
projection (44) une plus grande largeur qu'à son extrémité contiguë à la première
chambre de revêtement par projection (8), et que la deuxième chambre de revêtement
par projection (12) se rétrécit progressivement de cette plus grande largeur à cette
plus petite largeur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la première chambre de revêtement par projection (8) a en coupe horizontale une section
intérieure circulaire, et que la première chambre de revêtement par projection (8)
a des ouvertures de passage d'objets (16, 18) avec des portes (34) pour l'ouverture
et la fermeture de ces ouvertures (16, 18).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que la deuxième chambre de revêtement par projection (12) a à une extrémité éloignée
de la première chambre de revêtement par projection (8) une ouverture de passage d'objets
(42) qui a une plus petite largeur que la zone située à l'intérieur d'elle.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les bords latéraux (52) de l'ouverture de passage d'objets (42) de la deuxième chambre
de revêtement par projection (12) sont formés par deux bords latéraux opposés de deux
vantaux de porte (54) qui peuvent être déplacés entre une position fermée dans laquelle
leurs bords latéraux (52) sont à une distance minimale l'un de l'autre et une position
ouverte dans laquelle leurs bords latéraux (52) sont à une distance transversale maximale
l'un de l'autre.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'ouverture de passage d'objets (42) de la deuxième chambre de revêtement par projection
(12) a lorsque ses vantaux de porte (54) sont en position fermée une plus petite largeur
que les ouvertures de passage d'objets (16, 18) de la première chambre de revêtement
par projection (8).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la deuxième chambre de revêtement par projection (12), en coupe horizontale, a une
forme rectangulaire à son extrémité extérieure éloignée de la première chambre de
revêtement par projection (8).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que dans des toits (60, 62) des chambres de revêtement par projection (8, 12) est formée
parallèlement au chemin de transport d'objets (6) une fente (64, 65), et que cette
fente (64, 65) et les ouvertures de passage d'objets (16, 18, 42) sont reliées entre
elles par des ouvertures de passage de dispositifs de suspension (67, 66, 68) par
lesquelles peuvent passer suspendus des dispositifs de suspension (70) d'un dispositif
de transport (72) qui portent les objets (2).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait qu'au moins celles des ouvertures de passage de dispositifs de suspension (67, 66, 68)
qui sont situées aux extrémités voisines des chambres ont une forme qui se rétrécit
progressivement vers le haut de la largeur de l'ouverture de passage d'objets (16,
18, 42) correspondante à la largeur de la fente de toit (64, 65).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que toutes les parois (20, 40), tous les plafonds (60, 62) et tous les fonds (78, 76)
des chambres de revêtement par projection (8, 12) sont en matière non conductrice
de l'électricité, de préférence en plastique.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'au moins une partie des parois de la partie de la deuxième chambre de revêtement par
projection (12) qui se rétrécit en direction de la première chambre de revêtement
par projection (8) est formée par des vantaux de porte (34) de l'ouverture de passage
d'objets voisine (16) de la première chambre de revêtement par projection (8) qui
peuvent être mis dans une position ouverte de porte dans laquelle ils sont ouverts
en divergeant obliquement et dans une position fermée dans laquelle ils ferment cette
ouverture de passage d'objets (16) de la première chambre de revêtement par projection
(8).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'au moins une des ouvertures d'introduction de dispositifs de projection (22) de la
première chambre de revêtement par projection (8) est une fente étroite pour des dispositifs
de projection automatiques (24), et qu'au moins une des ouvertures d'introduction
de dispositifs de projection (44) de la deuxième chambre de revêtement par projection
(12) est une ouverture beaucoup plus large pour le passage d'un dispositif de projection
manuel (46) pour le revêtement manuel d'objets (2).
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le fond (76) de la deuxième chambre de revêtement par projection (12) et un fond
(78) de la première chambre de revêtement par projection (8) forment ensemble un chemin
de poudre sur lequel la poudre en excès peut être transportée de la deuxième chambre
de revêtement par projection (12) à la première chambre de revêtement par projection
(8) et là au dispositif d'aspiration d'air (28, 29, 30).
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les deux chambres de revêtement par projection (8, 12) sont formées chacune par une
cabine (10, 14 ; 14/2 ; 14/3), et les deux cabines sont contiguës.
14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la deuxième chambre de revêtement par projection (12) présente de chaque côté du
chemin de transport d'objets (6) au moins une ouverture d'introduction de dispositifs
de projection (44) qui est pourvue d'une porte (50) pour son ouverture et sa fermeture.
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que sur chacun de deux côtés opposés (16, 18) de la première chambre de revêtement par
projection (8) est placée une deuxième chambre de revêtement par projection (12) du
type précité.
16. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la première chambre de revêtement par projection (8) a une section horizontale circulaire.
17. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le fond (78) de la première chambre de revêtement par projection (8) a une forme
qui se rétrécit en entonnoir vers le bas vers une sortie d'air aspiré (28) du dispositif
d'aspiration d'air (28, 29, 30).