[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kassette gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Kassetten zur Verwendung in Banddruckgeräten, mit denen sich die vorliegende Erfindung
befaßt, arbeiten mit einem zu bedruckenden Band und Mitteln zur Übertragung des Bildes
auf das Band. In einer Ausführungsform enthält eine Kassette einen Vorrat des zu bedruckenden
Bandes und einen Vorrat eines Farbbandes. Das zu bedruckende Band und das Farbband
werden übereinander durch einen Druckbereich des Banddruckgerätes geführt. Ein Banddruckgerät,
das mit einer Kassette dieses Types arbeitet, wird z.B. in EP-A-0487313 beschrieben.
In allen diesen Druckgeräten ist der Aufbau des zu bedruckenden Bandes im wesentlichen
gleich; d.h. es umfasst eine obere, mit einem Bild zu bedruckende Schicht, die mittels
einer Klebstoffschicht an einer abziehbaren Rückseitenschicht befestigt ist.
[0003] In einem anderen Typ von Banddruckgeräten, wie sie z.B. in EP-A-0322919 (Brother)
beschrieben sind, enthält eine Kassette einen Vorrat zu bedruckenden Bandes, einen
Vorrat an Farbband und einen Vorrat selbstklebenden Rückseitenbandes. Das Rückseitenband
hat eine adhäsive Schicht, die in Kontakt mit der Bildempfangsschicht zu bringen ist,
eine Substratschicht und eine zweite adhäsive Schicht, die mit einer abziehbaren Rückseitenschicht
bedeckt ist. Die Buchstaben werden als Spiegelbild auf die transparente Bildempfangsschicht
aufgedruckt.
[0004] Im Stande der Technik wird der Vorratswickel des Bandes bei der Fertigung der Kassette
endseitig an einer Rolle befestigt und darauf aufgewickelt. Die Rolle wird anschließend
zwischen zwei Gehäusehälften, dh. Unterteil und Oberteil, der Kassette eingelegt und
die Gehäusehälften werden aneinander fixiert.
[0005] Will man zur Kostenersparnis nun auf die Rolle verzichten, tritt folgendes Problem
auf: Ist der Vorratswickel verbraucht, dh. bedruckt, wird das Band beim Druckbetrieb
vollständig aus der Kassette herausgezogen. Die Druckwalze kommt dann in direkte Berührung
mit dem Farbband, so daß eine hohe Zugkraft auf das Farbband einwirkt und es ebenfalls
vollständig von seinem Wickelkern abgewickelt wird. Da das Farbband im allgemeinen
mit einem Klebebandabschnitt am Wickelkern befestigt wird, kommt dieser Klebebandabschnitt
nun mit der Druckwalze in Berührung und klebt daran fest. Das Farbband wird nun auf
der Druckwalze aufgewickelt, bis das Drucksystem völlig blockiert ist.
[0006] Dieses Problem tritt bei den bekannten, mit einer Abwickelrolle für den Vorratswickel
des Bandes versehenen Kassetten nicht auf, da das Bandende an der Abwickelrolle befestigt
ist. Außerdem ist das Bandende über eine längere Strecke mit Klebstoff beschichtet,
so daß es mit der Klebstoffschicht in Kontakt mit anderen Teilen des Gehäuses der
Kassette gelangt, wenn der Bandvorrat verbraucht ist. Es entsteht so eine weitere
Klebeverbindung, zu deren Ablösung wesentlich höhere (Scher-) Kräfte notwendig werden,
als die zum Lösen der Klebestelle an der Abwickelrolle aufzubringenden Abziehkräfte.
Es ist somit durch die Abwickelrolle eine hinreichend sichere Fixierung des Bandendes
möglich.
[0007] Ausgehend vom Stande der Technik liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde,
eine Kassette mit einem Vorratswickel mit zu bedruckendem Band zu schaffen, bei der
ein vollständiges Herauslaufen des Bandes nicht zu befürchten ist, obwohl keine Fixierung
des Bandes an einer Abwickelrolle oder eine zusätzliche Klebstoffbeschichtung des
Bandendes nötig ist.
[0008] Erfindungsgemäß wird das Problem durch die Lehre des Anspruchs 1 gelöst. Es wird
vorgeschlagen, vom Vorratswickel des Bandes getrennte Mittel zur Arretierung des Bandendes
am Gehäuse vorzusehen, die das Bandende erfassen und arretieren.
[0009] Es kann somit auf eine Rolle zur Aufnahme des Vorratswickels verzichtet werden und
letzterer lose, dh. ohne Rolle, im Gehäuse der Kassette angeordnet werden. Die Vorteile
der Erfindung bestehen vornehmlich in der Kostenersparnis für die Rolle des Vorratswickels,
ohne Gefahr zu laufen, daß der Druckmechanismus - wie oben beschrieben - blockiert,
und darin, daß durch das Weglassen der Rolle eine automatische Fertigung der Kassette
erleichtert wird.
[0010] Die Mittel zur Arretierung des Endabschnittes des Bandes umfassen vorzugsweise einen
Haken, der mit einer komplementären Öffnung, die in der Regel in der Nähe des Bandendes
in das Band eingebracht ist, zusammenwirkt. Der Haken erfaßt somit die Öffnung am
Bandende und fixiert das Band.
[0011] Um zu erreichen, daß der Haken die Öffnung im Band sicher erfaßt, ist weiterhin empfohlen,
Mittel zum Vorspannen des Bandes in Richtung auf den Haken zu vorzusehen. Es wird
so sichergestellt, daß das Band (insbesondere falls sich das Bandende nähert) am Haken
anliegt, und daß die in die Band eingebrachte Öffnung sicher durch den Haken erfaßt
wird.
[0012] Derartige Mittel zum Vorspannen des Bandes können beispielsweise einen bezüglich
der Transportrichtung des Bandes stromab des Hakens angeordneten Steg umfassen, an
dem das Band mit seiner dem Haken gegenüber liegenden Fläche anliegt. Der Steg ist
nun so angeordnet, daß das Band im Bereich zwischen dem Haken und dem Steg einen gekrümmten
Verlauf einnimmt. Aufgrund der Steifheit des Bandmaterials ist dieses jedoch stets
bestrebt, einen möglichst geraden Verlauf einzunehmen. Durch die durch den Steg erzwungene
Biegung wird das Band nunmehr gegen den - auf der dem Steg gegenüber liegenden Seite
des Bandes angeordneten - Haken gedrückt, so daß die zum Erfassen der Öffnung durch
den Haken benötigte Vorspannung des Bandes mit einfachen Mitteln erzeugt wird. Der
Steg kann an einer oberen oder unteren Wandung des Gehäuses der Kassette angebracht
und ebenfalls (in der Regel konvex) gekrümmt sein. Es ist anzumerken, daß der Steg
im Prinzip beliebig kurz sein kann, solange er den gewünschten gekrümmten Verlauf
des Bandes bewirkt.
[0013] Um die gewünschte Krümmung des Bandes herzustellen, kann die dem Haken zugewandte
Fläche des Bandes stromab des Steges an einer mit dem Gehäuse der Kassette verbundenen
Fläche anliegen, insbesondere an einer Wandung des Gehäuses. Der Verlauf des Bandes
ist dann durch drei Punkte definiert, die zur Herstellung der Andruckkraft des Bandes
an den Haken entsprechend positioniert werden. Zwei Punkte, der Haken und die stromab
des Steges mit dem Gehäuse in Verbindung stehende Fläche, liegen an einer ersten Fläche
des Bandes an, die z.B die Rückseitenfläche sein kann. Der Steg liegt auf der gegenüberliegenden
Fläche. Es ist anzumerken, daß die mit dem Gehäuse in Verbindung stehende Fläche eine
äußere Wandung der Kassette sein kann, was eine einfache und preiswerte Realisierung
ermöglicht. Alternativ kann auch beispielsweise ein separater Steg oder ein Auslaß
des Gehäuses für das Band als mit dem Gehäuse in Verbindung stehende Fläche dienen.
[0014] Zum sicheren Erfassen und Aufnehmen der Öffnung des Bandes durch den Haken ist empfohlen,
daß die bezüglich der Transportrichtung des Bandes stromaufwärts liegende Seitenfläche
des Hakens relativ zur Oberfläche des am Haken vorbeigeführten Bandes im spitzen Winkel
verläuft. Nach dem Erfassen der stromab gelegenen Berandung der Öffnung durch den
Haken wird das Band (bei fortdauerndem Transport des Bandes) aufgrund des spitzen
Winkels in Richtung auf die Basis des Hakens, von seiner Stirnseite fort, gezogen.
Es ist somit nicht zu befürchten, daß das Bandende in unerwünschter Weise wieder vom
Haken herunter und aus der Kassette heraus rutschen kann.
[0015] Schließlich wird vorgeschlagen, den Haken an einer seitlichen Wandung des Gehäuses
der Kassette anzubringen.
[0016] Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Sie zeigen in schematischer Darstellung in
Figur 1: eine Ansicht einer in ein Banddruckgerät eingesetzten Kassette;
Figur 2: einen Schnitt durch die Kassette;
Figur 3: eine Ausschnittsvergrößerung aus Figur 2 bei fast verbrauchtem Vorratswickel
des Bandes 58;
Figur 4: die Ausschnittsvergrößerung aus Figur 2 mit fixiertem Bandende;
Figur 5: eine seitliche Ansicht des in Figur 4 gezeigten Ausschnitts.
[0017] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kassettenaufnahmeraumes eines Banddruckgerätes.
Der Kassettenaufnahmeraum enthält einen Thermodruckkopf 10 und eine Druckwalze 4,
die zusammenwirken und in an sich bekannter Art und Weise eine Druckzone definieren.
Der Druckkopf 10 ist auf einem schwenkbar um einen Drehpunkt gelagerten Druckkopfträger
12 montiert, so daß er in Kontakt mit der Druckwalze 4 bringbar ist und von ihr hinfort
bewegt werden kann, um eine Kassette herausnehmen und ersetzen zu können. Dazu kann
eine Kopplung mit einem Deckel des Kassettenaufnahmeraums dienen, wie sie z.B. aus
der EP-A-0487313 bekannt geworden ist. Bei geöffnetem Deckel ist dann der Druckkopf
10 von der Druckwalze 4 beabstandet, so daß die Kassette 56 leicht entnommen bzw.
eingelegt werden kann. Bei geschlossenem Deckel nehmen Druckkopf 4 und Druckwalze
10 ihre Druckbetriebsstellung ein, so daß ein aus dem Gehäuse 56 der Kassette herausgeführtes
Band 58 mit einer Botschaft bedruckbar ist. An der Unterseite des Kassettenaufnahmeraums
ist eine Grundplatte 2 vorhanden, an der sich unter anderem die Druckwalze 4, die
schwenkbare Lagerung des Druckkopfträgers 12 und zur Fixierung des Gehäuses der Kassette
56 dienende Stifte abstützen. Einer dieser Stifte interagiert mit einem Loch 63 im
Gehäuse 56 der Kassette.
[0018] Figur 2 zeigt die etwa in halber Höhe geschnittene Kassette aus Figur 1. Das Gehäuse
56 der Kassette enthält einen Vorratswickel 14 mit zu bedruckendem Band 58, das eine
Bildempfangsschicht umfaßt, die mittels einer Klebstoffschicht an einer Rückseitenschicht
befestigt ist. Das zu bedruckende Band 58 wird durch einen weiter unten beschriebenen
Führungsmechanismus durch das Gehäuse 56 der Kassette geführt und verläßt es vor der
Druckzone durch einen Auslass 32. Zur Aufnahme des schwenkbar gelagerten Druckkopfs
10 ist ein Rezess 34 im Gehäuse 56 der Kassette vorgesehen. Das Gehäuse 56 der Kassette
enthält weiterhin eine Farbbandvorratsrolle 16 und eine Farbbandaufwickelrolle 18.
Das Farbband 20 wird von der Farbbandvorratsrolle 16 durch den an der seitlichen Berandung
des Rezesses 34 angeordneten Auslaß 32 in Überlappung mit den Band 58 (oder durch
einen vom Auslaß 32 getrennten, ihm jedoch benachbarten Auslaß) in die Druckzone geführt.
Das Farbband wird auf der dem Auslaß 32 gegenüberliegenden Seite des Rezesses 34 wieder
in das Gehäuse 56 der Kassette eingeführt und auf der Farbbandaufwickelspule 18 aufgewickelt.
Das zu bedruckende Band 58 durchläuft gemeinsam mit dem Farbband 20 die Druckzone,
wobei seine Bildempfangsschicht im Kontakt mit dem Farbband 20 steht, und in Anschluß
daran eine Schneidezone.
[0019] In dem in Figur 1 dargestellten Banddruckgerät wird die Druckwalze angetrieben, so
daß sie sich dreht und das zu bedruckende Band 58 während des Druckvorganges durch
die Druckzone führt. Dabei wird das Band 14 bedruckt und von der Druckzone zur Schneidezone
geführt, die an der Wand des Gehäuses 56 der Kassette nahe der Druckzone vorgesehen
ist. Da das Band 58 durch den Antrieb der Druckwalze 4 aus dem Gehäuse 56 der Kassette
herausgezogen wird, wird kein weiterer Bandvortriebsmechanismus benötigt. In der Schneidezone
ist ein Schlitz 36 in der Wandung des Gehäuses 56 der Kassette vorgesehen. Das bedruckte
Band 58 wird beim Schneiden von gegenüberliegenden Wandabschnitten beidseits des Schlitzes
36 gestützt. Zum Abschneiden des Bandes umfaßt ein Schneidemechanismus einen Schneidenträger,
der eine Klinge trägt. Die Klinge durchtrennt das Band 58 und tritt dann in den Schlitz
36 ein. Ein Führungssteg 28 ist nahe der linken Berandung des Rezesses 34 mit dem
Boden- und/oder Deckelteil der Kassette verbunden und dient zur Führung des Bandes
58 und des Farbbandes 20 vor dem Erreichen der Schneidezone bzw. dem Wiedereintritt
in das Gehäuse 56 der Kassette.
[0020] Zur Führung des Bandes 58 sind innerhalb des Gehäuses 56 der Kassette zwei separate
Stege 22, 24 vorgesehen, die vorzugsweise an einem Oberteil des Gehäuses 56, der der
in Figur 1 dargestellten Oberseite entspricht, befestigt sind. Es ist aber auch denkbar,
sie mit einem (in Figur 1 unten liegenden) Unterteil des Gehäuses 56 der Kassette
zu verbinden. Die Stege erstrecken sich näherungsweise über die halbe Breite des Bandes
58, können aber auch breiter, insbesondere ebenso breit wie das Band 58 sein. Ein
erster Steg 22 ist in Figur 2 oberhalb der Farbbandaufwickelrolle 18 vorgesehen. Der
erste Steg 22 ist etwa L-förmig gestaltet, wobei der längere Schenkel des L etwa parallel
zur benachbarten Wandung des Gehäuses 56 verläuft. Das Band 58 wird zwischen dem längeren
Schenkel des Steges 22 und der Wandung hindurchgeführt, so daß man eine seitliche
Führung für das Band 58 erhält. Stromab des ersten Steges 22 ist ein zweiter Steg
24 vorgesehen, der in der Zeichenebene konvex gekrümmt, etwa in der Form eines J,
verläuft. Das Band 58 wird zwischen dem zweiten Steg 24 und einem an der rechten,
seitlichen Wandung des Gehäuses der Kassette 58 angebrachten, vorspringenden Haken
26 vorbeigeführt. Stromab des Hakens 26 wird das Band weiter zwischen dem den konvex
gekrümmten zweiten Steg 24 und einer Ausbuchtung 38 der Wandung des Gehäuses 56 der
Kassette hindurchgeführt, die zur Herstellung einer Einpreßverbindung zur Befestigung
des Oberteils am Unterteil des Gehäuses 56 der Kassette dient. Im Anschluß daran wird
das Band 58 zwischen der unteren, seitlichen Wandung des Gehäuses 56 der Kassette
und dem unteren, kürzeren Abschnitt des J des zweiten Steges 24 hindurchgeführt. Im
Abstand vom Ende des zweiten Steges 24 erreicht das Band dann den Auslaß 32 und tritt
in die Druckzone ein. Der Abstand zwischen dem Haken 24 und dem benachbarten Bereich
des zweiten Steges 24 sowie zwischen der Ausbuchtung 38 und dem ihr gegenüberliegenden
Bereich des zweiten Steges 24 ist geringfügig größer als die Dicke des Bandes 58.
[0021] Aufgrund der Steifheit des Bandes 58 und der Position des zweiten Steges 24 stromab
des Hakens 26 sowie der äußeren Wandung des Gehäuses 56 der Kassette im Bereich zwischen
dem Steg 24 und dem Auslaß 32, an der sich das Band 58 abstützt, wird das Band 58
nach außen, d.h. gegen den Haken 26 gedrückt, solange es nicht durch Zugkräfte des
Vorratswickels 14 daran gehindert wird, wie es in Figur 2 der Fall ist. Wie später
anhand von Figur 3 erläutert wird, liegt es am Haken an, wenn der Vorratswickel 14
fast oder ganz verbraucht (bedruckt) ist.
[0022] Zur Kostenersparnis ist der Vorratswickel 14 des Bandes 58 nicht auf einem Kern aufgewickelt,
sondern liegt lose in dem zu seiner Aufnahme dienenden Bereich des Gehäuses 56 der
Kassette. Nahe des Endes des Bandes 58 ist ein Loch 30 eingestanzt.
[0023] Figur 3 zeigt den dem Haken 26 benachbarten Teil der Kassette in Vergrößerung, wobei
der Vorratswickel 14 jedoch leer und das Ende des Bandes 58 in die Nähe des Hakens
26 gelangt ist. Das Band 58 liegt nunmehr direkt am vorspringenden Haken 26 an; es
wird aufgrund seiner Steifheit nach außen, auf den Haken 26 zu gedrückt. Der Haken
26, der Steg 24 und die äußere Wandung des Gehäuses 56 stromauf des Auslasses 32,
an denen das Band 58 anliegt, bilden eine Dreipunkt-Lagerung für das Band 58, die
den gekrümmten Verlauf und die Andruckkraft an den Haken 26 definiert.
[0024] Der vorspringende Haken 26 weist eine etwa parallel zum benachbarten Bereich des
zweiten Steges 24 (und in Figur 3 etwa parallel zur Oberfläche des Bandes) verlaufende
Stirnfläche und eine im spitzen Winkel dazu orientierte, dem Ende des Bandes 58 zugewandte
- in Figur 3 oben eingezeichnete - seitliche Berandung auf. In dem der Stirnfläche
entfernten Basisbereich des Hakens ist seine seitliche Berandung etwa orthogonal zu
Wandung des Gehäuses 56 der Kassette orientiert.
[0025] Gelangt nun bei weiterem Druckbetrieb das Loch 30 in die Höhe des Hakens 26, rutscht
das Band 58 aufgrund der es nach außen drückenden Kräfte auf den Haken 26 und wird
wegen der spitzwinklig zur Transportrichtung des Bandes 58 orientierten stromaufwärts
liegenden Seitenfläche des Hakens 26 (dh. die in Figur 3 und 4 oben eingezeichnete
Fläche des Hakens 26) daran festgehalten. Diese Situation ist in Figur 4 dargestellt.
Es ist nicht mehr zu befürchten, daß das Ende des Bandes 58 aus dem Gehäuse 56 der
Kassette herausläuft.
[0026] In Figur 5 ist eine seitliche Ansicht des auf dem Haken 26 festgeklemmten Bandes
58 der Figur 4 dargestellt. Das in das Band 58 eingestanzte, kreisförmige Loch 30
weist einen Durchmesser auf, der etwas größer als die Länge der Stirnseite des Hakens
26 ist. Es ist erkennbar, daß der Haken 26 einen rechteckförmigen Querschnitt hat.
1. Kassette zur Verwendung in einem Banddruckgerät, mit einem Gehäuse (56) und einem
darin enthaltenen Vorratswickel (14) zu bedruckenden Bandes (58), gekennzeichnet durch vom Vorratswickel (14) getrennte Mittel zur Arretierung des Endabschnittes des Bandes
(58) am Gehäuse (56).
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Arretierung des Endabschnittes des Bandes (58) einen Haken (26)
umfassen, und daß im Band (58) eine komplementäre Öffnung (30) enthalten ist, so daß
das Band (58) im Bereich der Öffnung (30) vom Haken erfaßbar ist.
3. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (30) in der Nähe des Endes des Vorratswickels (14) des Bandes (58)
eingebracht ist.
4. Kassette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Vorspannen des Bandes (58) in Richtung auf den Haken (26) zu
vorhanden sind.
5. Kassette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Vorspannen des Bandes (58) einen bezüglich der Transportrichtung
des Bandes (58) stromab des Hakens (26) angeordneten Steg (24) umfassen, an dem das
Band (58) mit seiner dem Haken gegenüber liegenden Fläche anliegt, und daß der Steg
(24) derart angeordnet ist, daß das Band im Bereich zwischen dem Steg (24) und dem
Haken (26) einen gekrümmten Verlauf einnimmt.
6. Kassette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (56) der Kassette aus einer oberen und einer unteren Gehäusehälfte
zusammengesetzt ist, die parallel zueinander orientiert sind und den Vorratswickel
(14) des Bandes (58) zwischen sich aufnehmen, und daß der Steg (24) an einer oberen
oder unteren Gehäusehälfte der Kassette angebracht ist.
7. Kassette nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (24) konvex gekrümmt ist.
8. Kassette nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Haken (26) zugewandte Fläche des Bandes (58) stromab des Steges (24)
an einer mit dem Gehäuse (56) der Kassette verbundenen Fläche anliegt, insbesondere
an einer Wandung des Gehäuses (56).
9. Kassette nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die bezüglich der Transportrichtung des Bandes (58) stromaufwärts liegende Seitenfläche
des Hakens (26) relativ zur Oberfläche des am Haken (26) vorbeigeführten Bandes (58)
in spitzem Winkel verläuft.
10. Kassette nach einem der Ansprüche 2 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (26) an einer seitlichen Wandung des Gehäuses (56) der Kassette angebracht
ist.
11. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratswickel (14) des Bandes (58) in losem, nicht auf einer Rolle aufgewickelten
Zustand innerhalb des Gehäuses (56) angeordnet ist.