[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung einer Materialbahn, insbesondere
einer Papier- oder Kartonbahn gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein Verfahren
zur Herstellung einer Materialbahn gemäß Oberbegriff des Anspruchs 6.
[0002] Maschinen der hier angesprochenen Art sind bekannt (DE 33 22 996 C2). Sie weisen
eine Trockenpartie mit mindestens einer zweireihigen Trockengruppe auf. Zweireihige
Trockengruppen zeichnen sich dadurch aus, daß sie zwei Reihen von beheizbaren Trockenzylindern
aufweisen, denen jeweils ein auch als Trockensieb bezeichneter Filz zugeordnet ist,
der gemeinsam mit der Materialbahn die Trockenzylinder einer Reihe und den Trockenzylindern
zugeordnete Umlenkwalzen mäanderförmig umläuft und dabei die Materialbahn gegen die
Oberfläche der Trockenzylinder anlegt. Die Materialbahn umläuft abwechselnd die Trockenzylinder
der beiden Reihen der zweireihigen Trockengruppe, so daß abwechselnd die Ober- und
Unterseite der Materialbahn mit den Trockenzylindern in Berührung tritt. Die bekannte
Maschine weist einen Antrieb auf, der die Trockenzylinder in Rotation versetzt und
einen Umlauf der Filze der Trockenpartie bewirkt.
[0003] Bei einem Bahnabriß wird die Materialbahn auf folgende Weise in die Maschine eingefädelt:
Zunächst wird die Materialbahn nur bis zum Ende einer sogenannten Pressenpartie oder
bis zum Anfang der Trockenpartie geführt und gelangt während einer Anfahrphase in
einen Bereich unterhalb der Maschine in eine Ausschuß-Auflöseanlage. Die Materialbahn
läuft praktisch mit voller Arbeitsgeschwindigkeit. Zunächst wird von der Bahn ein
relativ schmaler Randstreifen abgetrennt, der als Bändel oder Einfädelstreifen bezeichnet
wird. Dieser wird zunächst durch die Trockenpartie hindurchgeführt, die ein- und zweireihige
Trockengruppen umfassen kann. Es ist bekannt, daß das Einführen des Einfädelstreifens
problematisch ist. Es wurden unter anderem auch Seile zur Hilfe genommen, die jedoch
den Einfädelvorgang nicht mit der erforderlichen Sicherheit gewährleisten, andererseits
auch eine Gefahr für Bedienungspersonen bedeuten.
[0004] Es ist aber auch bekannt, den Einfädelstreifen ohne Zuhilfenahme von Seilen durch
die Maschine hindurchzuführen. Dazu werden beispielsweise Schaber und Luftblasdüsen,
auch kombinierte Schaber mit Luftblasdüsen eingesetzt, die den Einfädelstreifen von
den einzelnen Zylindern ablösen und durch die Maschine hindurchführen.
[0005] Es hat sich herausgestellt, daß bei einer derartigen seillosen Einfädelung noch in
einer großen Anzahl von Fällen Fehler auftauchen, so daß der Einfädelvorgang wiederholt
werden muß.
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Maschine und ein Verfahren zur Herstellung
einer Materialbahn zu schaffen, die sich dadurch auszeichnen, daß derartige Nachteile
nicht auftauchen.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Maschine vorgeschlagen, die die in Anspruch 1
genannten Merkmale aufweist. Die Maschine zeichnet sich dadurch aus, daß der Antrieb
so ausgelegt ist, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der beiden Reihen von Trockenzylindern
innerhalb der zweireihigen Trockengruppe unabhängig voneinander steuerbar ist. Es
ist damit möglich, die Übergabe des Bändels beziehungsweise Einfädelstreifens so zu
beeinflussen, daß der Einfädelvorgang mit hoher Sicherheit durchführbar ist.
[0008] Bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel der Maschine, daß sich dadurch auszeichnet,
daß der Antrieb so ausgebildet ist, daß bei der Überführung des Einfädelstreifens
innerhalb einer zweireihigen Trockengruppe die Reihe der Trockenzylinder die den Einfädelstreifen
übergibt, zumindest zeitweise schneller rotiert. Es hat sich herausgestellt, daß dadurch
eine sichere Übernahme des Einfädelstreifens gewährleistet werden kann.
[0009] Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform der Maschine, die sich dadurch auszeichnet,
daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der den Einfädelstreifen übernehmenden ersten Reihe
von Trockenzylindern um ca. 1 ‰ größer ist als die Umdrehungsgeschwindigkeit der zweiten
Reihe der Trockenzylinder, die den Einfädelstreifen von der ersten Reihe übernimmt.
Bei einer derartig geringen Drehzahldifferenz ist es möglich, im laufenden Betrieb
die unterschiedliche Umdrehungsgeschwindigkeit beizubehalten, also auch dann, wenn
der Einfädelstreifen sicher durch die Trockenpartie hindurchgeführt ist und die Trockenpartie
mit der vollen Breite der Materialbahn beaufschlagt wird.
[0010] Weitere Vorteile ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe wird auch ein Verfahren zur Herstellung einer Materialbahn
vorgeschlagen, das die in Anspruch 6 genannten Merkmale umfaßt. Es zeichnet sich dadurch
aus, daß die beiden Reihen von Trockenzylindern einer zweireihigen Trockengruppe mit
voneinander unabhängigen Umdrehungsgeschwindigkeiten angetrieben werden. Dadurch kann
gewährleistet werden, daß der Einfädelstreifen sicher übernommen wird.
[0012] Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
[0013] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Die einzige
Figur zeigt in starker Schematisierung einen Teil einer Maschine zur Herstellung einer
Materialbahn in Seitenansicht.
[0014] Die Prinzipskizze zeigt einen Ausschnitt einer zweireihigen Trockengruppe 1, die
Teil einer Trockenpartie einer Papierherstellungsmaschine 3 ist.
[0015] Die Trockengruppe 1 weist eine erste Reihe von Trockenzylindern 5, 7 und 9 auf, deren
Mittelpunkte auf einer gedachten Ebene E1 liegen. Jeweils versetzt zu den Trockenzylindern
5, 7 und 9 sind die Trockenzylinder 11, 13 und 15 einer zweiten Reihe von Trockenzylindern
angeordnet, deren Mittelpunkte in einer gedachten Ebene E2 liegen. Die beiden Ebenen
liegen in einem Abstand zueinander und sind hier parallel zueinander angeordnet. Es
ist jedoch denkbar, andere Anordnungen der Trockenzylinder vorzusehen.
[0016] Der ersten Reihe von Trockenzylindern 5, 7 und 9 sind Umlenkwalzen 17, 19, 21 und
23 zugeordnet, die der Umlenkung eines auch als Trockenfilz oder -sieb bezeichneten
Transportbandes 25 dienen, das gemeinsam mit der Materialbahn 27 um die Trockenzylinder
5, 7 und 9 herumgeführt wird.
[0017] Entsprechend ist der unteren Reihe von Trockenzylindern 11, 13 und 15 eine Anzahl
von Umlenkwalzen 29, 31, 33 und 35 zugeordnet, um die ein ebenfalls auch als Trockenfilz
oder -sieb bezeichnetes Transportband 37 geführt wird, das mäanderförmig um die Trockenzylinder
und Umlenkwalzen verläuft.
[0018] Die Materialbahn 27 wird so geführt, daß diese auf der Oberfläche der Trockenzylinder
aufliegt und von dem Transportband 25 beziehungsweise 29 gegen die Oberfläche gedrückt
wird. Die Materialbahn verläuft wechselseitig um die Trockenzylinder der oberen Reihe
und der unteren Reihe, so daß abwechselnd die Unter- beziehungsweise Oberseite der
Materialbahn getrocknet wird.
[0019] Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Materialbahn 27 auf den ersten
Trockenzylinder 5 der oberen Reihe von Trockenzylindern aufgebracht und gelangt von
dem ersten Trockenzylinder 5 der oberen Reihe auf den ersten Trockenzylinder 11 der
unteren Reihe der zweireihigen Trockengruppe 1.
[0020] Die Trockengruppe 1 ist mit einem Antrieb versehen, der hier einen dem ersten Trockenzylinder
5 der oberen Reihe zugeordneten Motor 39 und einen den ersten Trockenzylinder 11 der
unteren Reihe zugeordneten Motor 41 umfaßt. Es ist möglich, auch mehreren der Trockenzylinder
einer Reihe einen eigenen Motor zuzuordnen. Denkbar ist es jedoch auch, daß das in
einem Trockenzylinder eingeleitete Drehmoment über das Transportband 25 beziehungsweise
37 auf die weiteren Trockenzylinder einer Reihe übertragen wird. Schließlich ist es
auch möglich, den Antrieb so auszulegen, daß die Transportbänder 25 und 27 von separaten
Motoren angetrieben werden und die Trockenzylinder in Rotation versetzen.
[0021] Wesentlich ist, daß der Antrieb der Trockengruppe 1 so ausgelegt ist, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit
der Trockenzylinder 5, 7 und 9 der ersten Reihe der Trockengruppe 1 unabhängig einstellbar
ist von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Trockenzylinder 11, 13 und 15 der zweiten
Reihe der Trockengruppe 1. Es ist damit möglich, die Umdrehungsgeschwindigkeiten der
beiden Reihen von Trockenzylindern so aufeinander abzustimmen, daß eine seillose Überführung
eines sogenannten Bändels beziehungsweise Einfädelstreifens problemlos möglich ist.
[0022] Es hat sich herausgestellt, daß eine Differenz der Umdrehungsgeschwindigkeiten der
beiden Reihen von Trockenzylindern besonders vorteilhaft ist. Eine besonders störungsfreie
Überführung eines Einfädelstreifen ist dann gewährleistet, wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit
der Trockenzylinder größer ist, auf die die Materialbahn 27 am Beginn der Trockengruppe
1 aufgeführt wird und die die Materialbahn an die zweite Reihe von Trockenzylinder
übergeben. Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel drehen sich also
die Trockenzylinder 5, 7 und 9 der oberen Reihe schneller als die Trockenzylinder
11, 13 und 15 der unteren Reihe der Trockengruppe 1.
[0023] Bevorzugt wird eine Differenz der Umdrehungsgeschwindigkeit von ca. 0,3 ‰ bis ca.
1,8 ‰. Insbesondere hat sich eine Differenz der Umdrehungsgeschwindigkeiten von 0,6
‰ bis 1,4 ‰ bewährt. Ganz besonders bevorzugt wird eine Umdrehungsgeschwindigkeit
von ca. 1 ‰.
[0024] Bei einer Differenz der Umdrehungsgeschwindigkeiten der beiden Reihen von Trockenzylindern
von ca. 1 ‰ ist ein Dauerbetrieb der Trockengruppe 1 auch dann möglich, wenn der Einfädelstreifen
erfolgreich durch die Trockengruppe beziehungsweise Trockenpartie hindurchgeführt
ist und die Materialbahn in voller Breite über die Trockenzylinder läuft. Es ist jedoch
vorzugsweise auch möglich, die Umdrehungsgeschwindigkeiten der beiden Reihen von Trockenzylindern
umschaltbar auszugestalten und die Differenz der Umdrehungsgeschwindigkeiten nur zeitweise,
nämlich nur während der Einführung eines Einfädelstreifens aufrechtzuerhalten.
[0025] Aus dem Obengesagten ergibt sich auch das Verfahren zur Herstellung einer Materialbahn,
insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, das sich nach allem dadurch auszeichnet,
daß die beiden Reihen von Trockenzylindern 5, 7 und 9 beziehungsweise 11, 13 und 15
der Trockengruppe 1 mit voneinander unabhängigen, vorzugsweise mit unterschiedlichen
Umdrehungsgeschwindigkeiten angetrieben werden. Es hat sich dabei als besonders vorteilhaft
erwiesen, zumindest einem Trockenzylinder einer Reihe einen Motor zuzuordnen und dafür
zu sorgen, daß die Reihe der Trockenzylinder eine höhere Umdrehungsgeschwindigkeit
aufweist, die die Materialbahn am Anfang der Trockengruppe übernimmt und die diese
an die zweite Reihe von Trockenzylindern weitergibt. Der zweiten Reihe ist ein eigener
Motor zugeordnet.
[0026] Die zumindest zeitweise gegebene, insbesondere während eines Einfädelvorgangs gegebene
Differenz der Umdrehungsgeschwindigkeiten wurde oben schon im einzelnen erläutert.
Dabei wurde dargetan, daß eine um 1 ‰ höhere Umdrehungsgeschwindigkeit der die Materialbahn
aufnehmenden Trockenzylinder besonders vorteilhaft ist. Auf diese Weise wird der von
der Trockengruppe 1 aufgenommene Einfädelstreifen mit einer etwas höheren Geschwindigkeit
von dem ersten Trockenzylinder 5 der oberen Reihe der Trockengruppe 1 auf den ersten
Trockenzylinder 11 der unteren Reihe von Trockenzylindern übergeben. Der Einfädelstreifen
wird also mit einer etwas höheren Geschwindigkeit auf den übernehmenden Trockenzylinder
aufgeführt, als sich der übernehmende Trockenzylinder dreht.
[0027] Die unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten können besonders einfach realisiert
werden, wenn jeweils mindestens ein Trockenzylinder einer Reihe von einem eigenen
Motor angetrieben wird.
[0028] Wesentlicher Gesichtspunkt ist noch, daß eine mechanische Kopplung der beiden Motoren
39 und 41 nicht erforderlich ist, so daß die Umdrehungsgeschwindigkeiten besonders
einfach einstellbar sind. Gleichzeitig ist die Geräuschentwicklung ohne eine mechanische
Kopplung besonders gering.
[0029] Nach allem wird deutlich, daß die Maschine beziehungsweise das Verfahren zur Herstellung
einer Materialbahn allgemein verwendbar und nicht auf die Herstellung einer Papier-
oder Kartonbahn beschränkt sind. Wesentlich ist, daß die Maschine und das Verfahren
besonders geeignet sind, einen Einfädelstreifen mit einer reduzierten Breite durch
die Maschine hindurchzufädeln, wobei dieser nach dem erfolgten Hindurchführen auf
die volle Breite der späteren Materialbahn verbreitert wird. Die Herstellung eines
Einfädelstreifens und dessen Verbreiterung nach dem erfolgten Einfädeln sind allgemein
bekannt, so daß hier nicht näher darauf eingegangen wird.
1. Maschine zur Herstellung einer Materialbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn,
mit einer Trockenpartie, die mindestens eine zweireihige Trockengruppe aufweist, die
zwei Reihen von beheizbaren Trockenzylindern umfaßt, denen jeweils ein Transportband
Zugeordnet ist, das die Trockenzylinder einer Reihe und den Trockenzylindern zugeordnete
Umlenkwalzen mäanderförmig umläuft und dabei die Materialbahn gegen die Oberfläche
der Trockenzylinder anlegt, und mit einem eine Rotation der Trockenzylinder und Umlenkwalzen
sowie einen Umlauf der Transportbänder der Trockenpartie bewirkenden Antrieb, der
mindestens einen jeweils einer Reihe von Trockenzylindern der zweireihigen Trockengruppe
zugeordneten Motor umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb so ausgelegt ist, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der beiden Reihen
von Trockenzylindern (5,7,9;11,13,15) innerhalb der zweireihigen Trockengruppe (1)
unabhängig voneinander steuerbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb so ausgelegt ist, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der die Materialbahn
(27) am Anfang der zweireihigen Trockengruppe (1) übernehmenden ersten Reihe von Trockenzylindern
zumindest zeitweise größer ist als die der zweiten Reihe von Trockenzylindern (11,13,15),
die die Materialbahn von der ersten Reihe der Trockenzylinder (5,7,9) übernimmt.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der ersten Reihe von Trockenzylindern (5,7,9)
um 0,3 ‰ bis 1,8 ‰, vorzugsweise um ca. 0,6 ‰ bis 1,4 ‰, insbesondere um 1 ‰ größer
ist als die der zweiten Reihe von Trockenzylindern (11,13,15).
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der ersten Reihe nur während der Übernahme eines
sogenannten Einfädelstreifens größer ist als die der zweiten Reihe.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens einem Trockezylinder einer Reihe ein Motor (39;41) zugeordnet
ist.
6. Verfahren zur Herstellung einer Materialbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn
mit einer Trockenpartie, die mindestens eine zweireihige Trockengruppe aufweist, die
zwei Reihen von beheizbaren Trockenzylindern umfaßt, denen jeweils ein Transportband
zugeordnet ist, das die Trockenzylinder einer Reihe und den Trockenzylindern zugeordnete
Umlenkwalzen mäanderförmig umläuft und dabei die Materialbahn gegen die Oberfläche
der Trockenzylinder anlegt, und mit einem eine Rotation der Trockenzylinder und Umlenkwalzen
sowie einen Umlauf der Transportbänder der Trockenpartie bewirkenden Antrieb, der
mindestens einen jeweils einer Reihe von Trockenzylindern der zweireihigen Trockengruppe
zugeordneten Motor umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Reihen von Trockenzylindern der zweireihigen Trockengruppe mit voneinander
unabhängigen Umdrehungsgeschwindigkeiten angetrieben werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der ersten Reihe von Trockenzylindern, die die
Materialbahn am Anfang der zweireihigen Trockengruppe übernimmt, zumindest zeitweise
größer ist als die der zweiten Reihe von Trockenzylindern, die die Materialbahn von
der ersten Reihe von Trockenzylindern übernimmt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der ersten Reihe von Trockenzylindern (5,7,9)
um 0,3 ‰ bis 1,8 ‰, vorzugsweise um ca. 0,6 ‰ bis 1,4 ‰, insbesondere um 1 ‰ größer
ist als die der zweiten Reihe von Trockenzylindern (11,13,15).
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens ein Trockenzylinder einer Reihe von einem Motor angetrieben
wird.