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(11) |
EP 0 840 393 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.2006 Patentblatt 2006/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.10.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Antennensystem für eine satellitengestützt navigierende Rakete
Antenna system for a satellite supported navigating missile
Système d'antenne pour la navigation d'un missile supporté par satellite
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
05.11.1996 DE 19645496
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.1998 Patentblatt 1998/19 |
| (73) |
Patentinhaber: Diehl Stiftung & Co. KG |
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90478 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Koch, Volker, Dipl.-Ing.
90607 Rückersdorf (DE)
- Werner, Wolfgang, Dipl.-Ing.
90556 Cadolzburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Diehl Patentabteilung |
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c/o Diehl Stiftung & Co. KG
Stephanstrasse 49 90478 Nürnberg 90478 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 627 597
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US-A- 5 467 940
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- GREGORWICH W S: "An electronically despun array flush-mounted on a cylindrical spacecraft"
IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION, JAN. 1974, USA, Bd. AP-22, Nr. 1, Seiten
71-74, XP002139988 ISSN: 0018-926X
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Antennensystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiges Antennensystem ist aus dem Beitrag "An electronically despun array
flush-mounted on a cylindrical spacecraft" von W. S. Gregorwich in IEEE Transactions
on Antennas and Propagation, Jan. 1974, USA, Bd. AP-22, Nr. 1, Seiten 71 - 74 , XPOO2139988,
ISSN: 0018-926X, zur Ausrichtung der Hauptkeule einer Zusammenschaltung mehrerer nebeneinander
liegender Antennenelemente eines Satelliten zur Erde hin bekannt, um eine Datenübertragung
mit möglichst hoher Datenrate realisieren zu können. Es werden verschiedene aus unterschiedlichen
Zusammenschaltungen resultierende Antennendiagramme diskutiert, aber die schaltungstechnische
Realisierung ist nur global angedeutet.
[0003] Im Rahmen vorliegender Erfindung dagegen geht es um ein Antennensystem für eine Rakete
etwa der Gattung, die in der DE 43 25 218 A1 näher dargestellt ist. Es handelt sich
um eine hinsichtlichReichweite und Abgabepräzision leistungsgesteigerte Artillerie-Rakete
des eingeführten Systems MLRS/MARS zum Verbringen von Submunitionen. Da der Übergang
aus einer ballistischen Bahn in eine mittels aerodynamischer Hilfsmittel gestreckte
Bahn mit der Reichweitensteigerung an sich zu einer vergrößerten Streuung bei der
Ablieferung der Submunitionen führt, ist nach jener gattungsbildenden Vorveröffentlichung
vorgesehen, mittels der von Navigationssatelliten verbreiteten aktuellen Systeminformationen
die aktuelle Fluggeschwindigkeit und Flugzeit zu bestimmen und daraus eine verbesserte
Flugweiteninformation abzuleiten oder sogar aus den Navigationsinformationen unmittelbar
fortlaufend die momentan erreichte Position zu bestimmen, um damit den vorgegebenen
Ablieferungspunkt präzise ansteuern zu können.
[0004] Für die Realisierung nachteilig ist bei einem derartigen System, daß die Rakete keine
stabile Lage im Raum einnimmt, in der Regel sogar zum Ausgleich von Abgangsstörungen
rotiert. Der Satellitenempfanger, der die demodulierten und dekodierten aktuellen
Ortsinformationen als Navigations-Istwerte in den Flugregler einspeist, muß deshalb
außer den Nutzinformationen in größerem Umfange auch Störinformationen verarbeiten,
wie sie insbesondere dann von der Antenne aufgenommen werden, wenn diese nicht über
den Horizont (in Richtung auf Navigationssatelliten) gerichtet ist, sondern von den
Satelliten fort und dann insbesondere Bodenstörungen (Clutter/Jammer) erfaßt. Solche
Unterbrechungen der von den Satelliten zu empfangenden Navigationsinformationen haben
zur Folge, daß die laufende Erfassung der Trägerphase immer wieder unterbrochen wird,
die aber beispielsweise für eine genaue Dopplermessung dem Phasenregelkreises (PLL)
kontinuierlich zur Verfügung stehen müßte. Eine solche Unterbrechung des PLL-Betriebes
hat starke negative Auswirkungen auf die Präzision der Navigationsmessung an Bord
der Rakete.
[0005] In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt vorliegender Erfindung deshalb die Aufgabe
zugrunde, für den eingangs beschriebenen Anwendungsfall eine störbefreite kontinuierliche
Navigationsmessung zu eröffilen
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Rakete
mit einem Antennensystem gemäß dem Hauptanspruch ausgestattet wird.
[0007] Nach dieser Lösung ist gewissermaßen durch gleitende Zusammenfassung von Antennen-Sektoren
eine gegen die Rotation der Rakete rotierende und somit im Ergebnis trotz des rollenden
Trägersystemes - ohne den Aufwand einer raumstabilisierten Plattform für ein hemispharisch
stabilisiertes Antennen-Richtdiagramm - eine raumstabile Antennencharakteristik geschaffen,
wodurch bodengestützte Störer nicht mehr in die Auswertung eingehen, weil die Antenne
nun nur noch im wesentlichen aus der oberen Hemisphäre, also insbesondere von Navigationssatelliten
empfangene Informationen verarbeitet. Dafur ist ein Multiplexer nach Art eines gegensinnig
zur Raketenrotation drehenden Abtastschalters realisiert, über den eine Anzahl nebeneinander
gelegener und nicht gerade in Richtung auf die Erde weisender Antennen über einen
Summierverstarker auf den Navigationsempfänger geschaltet werden, so daß dieser nun
die Satelliten-Informationen kontinuierlich und insbesondere nicht mehr durch Bodenstöreinflüsse
unterbrochen aufnimmt.
[0008] Zweckmäßigerweise ist jede der nebeneinander längs der Peripherie der Raketenhülle
angeordneten Höchstfrequenzantennen derart zweiteilig aufgebaut, daß eine größere
metallisierte Fläche angenähert auf die Mittenfrequenz der niedrigeren und eine dementsprechende
kleinere metallisierte Fläche auf die Mittenfrequenz der höheren der beiden frequenzmodulierten
Träger für die Navigationssatelliteninformation abgestimmt ist. Um nicht zu große
Flächen zu benötigen, erfolgt keine Auslegung auf Resonanz, sondern die fehlabgeglichenen
Antennen werden über ein bandbreitenvergrößerndes Koppelnetzwerk zusammengeschaltet,
welches im Zwischenraum zwischen den beiden in Achsrichtung der Rakete distanziert
zueinander benachbarten Antennenflächen auf dem gleichen Dielektrikumssubstrat als
geätzte Leiterbahnenstruktur ausgebildet ist.
[0009] Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen sowie weitere Merkmale und Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen und, auch unter Berücksichtigung
der Darlegungen in der abschließenden Zusammenfassung, aus nachstehender Beschreibung
eines in der Zeichnung unter Beschränkung auf das Wesentliche abstrahiert und nicht
maßstabsgerecht skizzierten bevorzugten Realisierungsbeispiels zur erfindungsgemäßen
Lösung. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- in abgebrochener perspektivischer Darstellung eine Rakete mit auf ihrer Hülle applizierten,
in Abhängigkeit von der momentanen Roll-Lage einschaltbaren Höchstfrequenz-Antennen
und
- Fig. 2
- in detaillierterer Darstellung eine der in Fig. 1 skizzierten Antennen einschüeßlich
ihres Anschlusses an einen Navigationsempfanger.
[0010] Bei der Rakete 11 handelt es sich hinsichtlich apparativer Ausstattung und funktionaler
Einsatzmöglichkeiten vorzugsweise um eine solche, wie sie in der gattungsbildenden
DE-OS 43 25 218 näher beschrieben ist. Ihr Flugregler 12 wird aus einem Navigationsempfänger
13 mit aktuellen Positionsdaten 14 gespeist, die aus den Systeminformationen 15 in
zwei gegeneinander versetzten Frequenzbändern 15.1 und 15.2 eines erdumspannenden
Netzes von Navigationssatelliten 16 gewonnen werden.
[0011] Für die Aufnahme dieser Höchstfrequenzenergie, mit welcher der Empfänger 13 gespeist
wird, ist die Hülle 17 der Rakete 11 längs eines uinlaufenden Streifens mit einer
Anzahl von Antennen 18 bestückt. Jede Antenne 18 stellt ein schwingfahiges, wenigstens
angenähert auf Resonanz abgestimmtes (also Hochfrequenz abstrahlendes bzw. absorbierendes)
System aus wenigstens einer elektrisch leitenden Fläche 19 auf einem Dielektrikum
20 dar, etwa eine kaschierte oder gesputterte Metallschicht auf einem Teflon-Träger.
Eine Anzahl derartiger Antennen 18 umgibt die Raketen-Hülle 17 an gegeneinander isolierten,
periplier gegeneinander versetzten Positionen, wie in der Ansicht der Fig. 1 skizziert.
Daraus ergibt sich, daß während des Fluges der Rakete 11 ein Teil der Antennen 18
- melir oder weniger von der Vertikalen abweichend - gegen den Boden 21 gerichtet
ist, während die an der Hülle 17 diametral gegenüberliegenden Antennen 18 mit ihren
Antennencharakteristiken (Wirkrichtungen) mehr oder weniger exakt auf einen der über
dem Horizont erfaßbaren Satelliten 16 gerichtet ist. Da die Rakete 11 auf ihrer Bahn
22 eine Rotation 23 um ihre Längsachse 24 vollführt - insbesondere um Abgangsstörungen
beim Eintritt in die ballistische Flugbahn 22 zu kompensieren - , ist die Orientierung
der einzelnen Antennen 18 im Raum nicht konstant, sondern jede der Antennen 18 ist
abwechselnd in den oberen Halbraum (zu den Satelliten 16 hin) oder in den unteren
Halbraum (zum Boden 21 hin) gerichtet. Letztere sollen keinen oder wenigstens keinen
wesentlichen Beitrag für die Funktion des Navigationsempfängers 13 liefern, weil sie
Satellitensysteminformationen 15 allenfalls über Reflexionserscheinungen aufnehmen
könnten, und da sie im übrigen durch vom Boden 21 ausgehende Rausch- und Störeinflüsse
sogar die Auswertung der direkt von den Satelliten 16 aufgenommenen Navigationsinformationen
15 im Empfänger 13 Überlagern und dadurch stören. Deshalb ist zwischen den Antennen
18 und dem Empfänger 13 ein lageabhängiger Multiplexer 25 vorgesehen, der nur die
Empfangssignale von den einander benachbarten Antennen 18, die gerade den oberen Halbraum
erfassen, über einen Summierverstärker 26 in den Navigationsempfänger 13 einspeist,
wie in Fig. 2 symbolisch vereinfacht dargestellt.
[0012] Für diese Antennenselektion wird der Multiplexer 25 von einem Roll-Lagesensor 27
gesteuert, bei dem es sich im Prinzip etwa um ein Pendelpotentiometer oder um einen
gleichwirkenden elektrooptischen Fühler handeln kann Der bewirkt also, daß die Abtastfunktion
des Multiplexers 25 gegensinnig zur Raketen-Rotation 23 verläuft und somit der Empfänger
13 im wesentlichen nur aus Antennen 18 gespeist wird, die gute Aussicht auf direkten
Kontakt zu einem der hinreichend hoch über dem Horizont stehenden Navigationssatelliten
16 haben
[0013] Bei der eigeführten GPS-Navigation senden die Satelliten 16 korrelierte Informationen
15 auf zwei Trägerfrequenzen. Im Interesse eines günstigen Antennengewinns bei vertretbaren
Antennenabmessungen, um hinreichend viele Antennen 18 längs des Umfangs der Rakete
11 nebeneinander anordnen zu können, wird zweckmäßigerweise auf eine derart breitbandige
Antennenstruktur, daß beide Trägerfrequenzen davon erfaßt werden könnten, verzichtet.
Statt dessen weist jede Antenne 18 auf einem gemeinsamen Substrat (Dielektrikum 20)
in Richtung der Längsachse 24 der Rakete 11 gegeneinander versetzt zwei rechteckig
berandete Flächen 19.1, 19.2 auf, die kleinere auf die Mittenfrequenz der kürzeren
Wellenlängen (höhere Trägerfrequenz) und die größere auf die Mittenfrequenz der längeren
Wellen (niedrigere Trägerfrequenz) abgestimmt Die beiden Antennenleistungen werden
über ein ebenfalls als Leitermuster auf dem Dielektrikum 20 ausgebildetes Koppelnetzwerk
29 zusammengefaßt, das jeweils zwischen den beiden Antennenflächen 19.1/19.2 einer
Antenne 18 angeordnet und zugleich als Diplexer ausgelegt ist, also zur Bandbreiten-Vergrößerung
der Antennencharakteristiken in Hinblick auf die Frequenzmodulation der beiden Trägerfrequenzen
für die Satelliten-Systeminformationen 15. Im Verlauf des Diplexer-Leitermusters dieses
Koppelnetzwerkes 29 liegt auch der Koppelpunkt 30 zum Anschluß der Antenne 18 an den
lagegesteuerten Multiplexer 25.
[0014] So ist eine kompakte, insgesamt breitbandige Zweifrequenz-Antenne 18 geschaffen,
die sich über ein begrenztes Bogenstück längs des Umfangs der Raketen-Hülle 17 erstreckt
und somit einen Raumwinkel orthogonal zur Raketen-Längsachse 24 erfaßt, dessen Größe
von der Bogenlänge und der Bogenkrummung dieser auf die Raketenhülle 17 aufgebrachten
Antenne 18 abhängt, mit Abschaltung dieser Antenne 18 über den Multiplexer 25, wenn
ihre Charakteristik bei der momentanen räumlichen Lage der Rakete 11 gerade nicht
in den oberen Halbraum (von dem Boden 21 fort) ausgerichtet ist.
1. Umschaltbares Antennensystem mit längs des Umfanges eines zylindrischen Körpers angeordneten
Antennen (18), dessen Abstrahlrichtung über einen eine Anzahl einander benachbarter
der Antennen (18) erfassenden Multiplexer (25) vorgebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antennen (18) längs des Umfanges der Hülle (17) einer satellitengestützt navigierenden
rollenden Rakete (11) angeordnet und einige einander benachbarte von ihnen über den
Multiplexer (25) und einen Summierverstärker (26) auf einen Navigationsempfänger (18)
für Satellitennavigation geschaltet sind, wobei ein Lage-Sensor (27) für eine derartige
Weiterschaltung des Multiplexers (25) vorgesehen ist, dass der Navigationsempfänger
(18) über eine raumstabil ausgerichtete Antennencharakteristik ohne bodengestützten
Störeinflüssen ausgesetzt zu sein nur noch im wesentlichen aus der oberen Hemisphäre
und dort insbesondere von Navigationssatelliten empfangene Informationen verarbeitet.
2. Antennensystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schwerkraft-Lagesensor (27) vorgesehen ist.
3. Antennensystem nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Antenne (18) aus zwei elektrisch leitenden Flächen (19.1, 19.2) aufweist, welche
jeweils wenigstens angenähert auf die Mittenfrequenz einer von zwei Satelliten-Trägerfrequenzen
abgestimmt sind.
4. Antennensystem nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die leitenden Flächen (19.1, 19.2) auf einem gemeinsamen Dielektrikum (20) ausgebildet
sind.
5. Antennensystem nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Zwischenraum zwischen den beiden Flächen (19.1, 19.2) auf dem Dielektrikum ein
Koppelnetzwerk (29) mit gemeinsamem Koppelpunkt (30) zum Anschluß der Antenne (18)
an den Multiplexer (25) ausgebildet ist.
6. Antennensystem nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Koppelnetzwerk (29) zugleich als bandbreitenvergrößernder Diplexer ausgelegt
ist.
1. Switchable antenna system having antennas (18) which are arranged along the circumference
of a cylindrical body and whose emission direction can be predetermined via a multiplexer
(25) which records a number of mutually adjacent antennas (18),
characterized
in that the antennas (18) are arranged along the circumference of the casing (17) of a rolling
rocket (11) which navigates with satellite assistance, and a number of adjacent ones
of which are connected via the multiplexer (25) and a summing amplifier (26) to a
navigation receiver (18) for satellite navigation, with an attitude sensor (27) being
provided for onward switching of the multiplexer (25) in this way, in that the navigation
receiver (18) processes only information which is received essentially from the upper
hemisphere, and in particular from navigation satellites there, via an antenna characteristic
which is aligned to be stable in three dimensions and without being subject to ground-based
disturbance influences.
2. Antenna system according to Claim 1,
characterized
in that a gravity attitude sensor (27) is provided.
3. Antenna system according to one of the preceding claims,
characterized
in that each antenna (18) is composed of two electrically conductive surfaces (19.1, 19.2)
which are each tuned at least approximately to the mid-frequency of one of two satellite
carrier frequencies.
4. Antenna system according to Claim 3,
characterized
in that the conductive surfaces (19.1, 19.2) are formed on a common dielectric (20).
5. Antenna system according to Claim 3 or 4,
characterized
in that a switching network (29) with a common coupling point (30) for connection of the
antenna (18) to the multiplexer (25) is formed on the dielectric in the space between
the two surfaces (19.1, 19.2).
6. Antenna system according to one of Claims 3 to 5,
characterized
in that the switching network (29) is at the same time in the form of a diplexer which widens
the bandwidth.
1. Système d'antennes commutable présentant des antennes (18) disposées le long de la
circonférence d'un corps cylindrique et dont la direction de rayonnement peut être
prédéterminée par l'intermédiaire d'un multiplexeur (25) captant un nombre d'antennes
voisines les unes des autres parmi les antennes (18), caractérisé en ce que les antennes (18) sont disposées le long de la circonférence de l'enveloppe (17)
d'une fusée (11) tournante naviguant avec l'assistance de satellites et certaines
d'entre elles voisines les unes des autres sont connectées par l'intermédiaire du
multiplexeur (25) et d'un amplificateur additionneur (26) à un récepteur de navigation
(18) pour la navigation par satellite, un capteur de position (27) étant prévu pour
une telle connexion ultérieure du multiplexeur (25) que le récepteur de navigation
(18) ne traite plus que des informations reçues essentiellement de l'hémisphère supérieure
et à cet endroit-là en particulier de satellites de navigation par l'intermédiaire
d'une caractéristique d'antenne orientée de façon stable dans l'espace, sans être
exposé à des influences perturbatrices provenant du sol.
2. Système d'antennes selon la revendication 1,
caractérisé en ce que un capteur de position (27) par gravité est prévu.
3. Système d'antennes selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque antenne (18) constituée de deux surfaces conductrices d'électricité (19.1,
19.2) indique quelles surfaces sont à chaque fois accordées au moins approximativement
sur la fréquence centrale de l'une des deux fréquences porteuses de satellite.
4. Système d'antennes selon la revendication 3, caractérisé en ce que les surfaces conductrices (19.1, 19.2) sont configurées sur un diélectrique commun
(20).
5. Système d'antennes selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'un réseau de couplage (29) présentant un point de couplage commun (30) est configuré
dans l'espace intermédiaire entre les deux surfaces (19.1, 19.2) sur le diélectrique
afin de connecter l'antenne (18) au multiplexeur (25).
6. Système d'antennes selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le réseau de couplage (29) est conçu simultanément comme diplexeur élargissant la
bande passante.
