| (19) |
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(11) |
EP 0 840 706 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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03.09.2003 Patentblatt 2003/36 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.02.2000 Patentblatt 2000/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.07.1996 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9603/021 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9700/3908 (06.02.1997 Gazette 1997/07) |
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| (54) |
FADENLIEFERGERÄT
YARN FEEDING DEVICE
DISPOSITIF D'AMENEE DU FIL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
24.07.1995 DE 19526948 08.09.1995 DE 19533310
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.1998 Patentblatt 1998/20 |
| (73) |
Patentinhaber: IRO AB |
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523 01 Ulricehamn (SE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JOHANSSON, Egon
S-523 93 Asunden (SE)
- BERGMAN, Thomas
S-532 32 Ulricehamn (SE)
- THOLANDER, Lars, Helge, Gottfrid
S-523 38 Ulricehamn (SE)
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| (74) |
Vertreter: Kinkeldey, Hermann, Dr.-Ing. |
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Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät
Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 436 900 EP-A- 0 567 045 IT-U- 220 652
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EP-A- 0 534 263 EP-A- 0 659 918
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Fadenliefergerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Art.
[0002] Bei einem aus EP 0 567 045 A und durch offenkundige Vorbenutzung bekannten Fadenliefergerät
ist der Halter an einem Schlitten befestigt, der längs des Auslegers verschiebbar
ist. Der Schlitten ist mit einer im Ausleger längsliegend angeordneten Stellschraube
durch einen unten im Schlitten sitzenden Stift gekuppelt, der sich mittels eines Exzenters
und eines Handgriffes ausheben läßt, um den Schlitten von der Stellschraube zu entkuppeln.
Dann läßt sich der Schlitten von Hand auf dem Ausleger in die Spaltstellung verschieben
oder vom Ausleger abziehen. Bei eingerücktem Stift kann der Schlitten auch mittels
der Stellschraube allmählich in die Spaltstellung verschoben werden. Die Spaltstellung
wird benötigt, um entweder den Fadenbremskörper oder das Fadenbremselement auszuwechseln
bzw. um einen neuen Faden, gegebenenfalls von Hand, einzufädeln. Die Verstellung des
Halters mittels der Stellschraube ist zeitaufwendig und mühsam. Die Verstellung von
Hand erfordert beträchtliches Geschick zum Kuppeln des Stiftes und Verstellen des
Schlittens, wobei jedoch die ursprüngliche Andrückkraft-Einstellung nicht verändert
wird.
[0003] Bei einem aus EP 0 659 918 A1 bekannten Fadenliefergerät läßt sich der Halter femgesteuert
mittels einer Druckluft-Zylinder-Kolben-Einheit in die Spaltstellung verstellen. Das
Einfädeln eines neuen Fadens erfolgt auf pneumatischem Weg durch Durchblasen des Fadens
unter dem abgehobenen Fadenbremselement. Da der Kolben durch eine Rückstellfeder beaufschlagt
ist, besteht bei einer manuellen Einfädelung bzw. beim Austauschen des Fadenbremselements
bzw. Fadenbremskörpers die Gefahr, daß sich der Halter selbsttätig in der Richtung
auf die Bremsstellung zurückbewegt. Außerdem ist dies eine teure und aufwendige Lösung,
die für ein manuell einzufädelndes Fadenliefergerät unzweckmäßig ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fadenliefergerät der eingangs genannten
Art auf baulich einfache Weise derart zu verbessern, daß sich der Halter bequem und
rasch in die Spaltstellung bringen läßt und ohne Zeitdruck ein manuelles Einfädeln
und/ oder der Austausch des Fadenbremskörpers bzw des Fadenbremselementes möglich
ist bzw. sind.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0006] Ist ein neuer Faden manuell einzufädeln oder das Fadenbremselement auszutauschen,
kann die Bedienungsperson mittels des Schnellverstell-Mechanismus den Halter in einem
Hub und damit rasch in die Spaltstellung bringen und dann ohne Zeitdruck das Einfädeln
oder den Austausch vornehmen. Der Schnellverstell-Mechanismus läßt sich baulich einfach
ausbilden und platzsparend unterbringen, wobei seine Handhabe an einer optimalen Stelle
positionierbar ist, um eine möglichst bequeme Handhabung auch dann zu garantieren,
wenn an einer Textilmaschine mehrere Fadenliefergeräte mit Zubehör eng beieinander
gruppiert sein sollten.
[0007] Besonders zweckmäßig ist die äußerst bequeme Ausführungsform gemäß Anspruch 2. Die
Spaltstellung läßt sich mit einem Handgriff bequem herstellen und wieder beseitigen.
Zweckmäßigerweise ist die Handhabe so positioniert und angeordnet, daß sie in der
Bremsstellung nicht stört und gegebenenfalls weitgehend verborgen ist, während sie
in der Spaltstellung deutlich sichtbar absteht und eine Anzeige dafür gibt, daß die
Spaltstellung vor der weiteren Benutzung des Fadenliefergeräts wieder beseitigt werden
muß.
[0008] Je nach Ausbildung des Fadenliefergeräts, der Gruppierung mehrerer kooperierender
Fadenliefergeräte und auch unter ergonomischen Gesichtspunkten kann der Mechanismus
bzw. die Handhabe beim oder am freien Ende des Auslegers, im Verlauf des Auslegers
oder sogar am Gehäuse des Fadenliefergeräts zugänglich sein. Es ist sogar denkbar
den Schnellverstell-Mechanismus wahlweise von einer oder der anderen Stelle des Liefergeräts
aus betätigbar auszubilden, d.h. mehr als eine Handhabe vorzusehen, um unabhängig
von der Gruppierung mehrerer Fadenliefergeräte und den Arbeitsbedingungen an der Textilmaschine
einen optimalen Bedienungskomfort zu gewährleisten. Solche Ausführungsformen sind
in den Ansprüchen 3 und 4 enthalten.
[0009] Vorteilhaft ist ferner die Ausführungsform gemäß Anspruch 5, weil der Halter nach
Betätigen des Schnellverstell-Mechanismus zuverlässig in der Spaltstellung bleibt
und die Handhabe losgelassen werden kann, um beide Hände zum Einfädeln oder Austauschen
nutzen zu können.
[0010] Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 6 läßt sich der Schnellverstell-Mechanismus
baulich einfach in die zumeist gegebenen Konstruktionen der Fadenliefergeräte eingliedern.
[0011] Je nach dem, ob eine besonders leichtgängige oder besonders langhubige rasche Verstellung
gewünscht wird, kann eine Untersetzung bzw. Übersetzung vorgesehen sein.
[0012] Da zumeist eine Einstellschraube für die Andrückkraft des Fadenbremselementes vorgesehen
ist, die sich vom Halter bis zu einer gut zugänglichen Stelle des Fadenliefergerätes
erstreckt, ist es zweckmäßig, gemäß Anspruch 7 den Schnellverstell-Mechanismus mit
der Stellschraube zu koppeln, um über diese den Halter zu bewegen.
[0013] Eine baulich einfache und funktionssichere Ausführungsform geht aus Anspruch 8 hervor.
Bei Verdrehen der Hülse führt diese eine Axialbewegung aus, die auf die Verstellschraube
und damit den Halter übertragen wird. Die Führungsbahn ist entweder in der Hülse oder
im Ausleger selbst angeordnet.
[0014] Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 9 ist die gegebenenfalls für die Einstellung
der Andrückkraft des Fadenbremselementes wichtige Rückstellfeder gewinnbringend in
den Schnellverstell-Mechanismus integriert, der nur für die Bewegung in einer Richtung
zu sorgen hat.
[0015] Eine besonders einfache Ausführungsform geht in diesem Zusammenhang aus Anspruch
10 hervor. Der baulich einfache Schnellverstell-Mechanismus bedient sich nur eines
Zugelementes, um den Halter gegen die Kraft der Rückstellfeder in die Spaltstellung
zu verstellen. In der Gegenrichtung übernimmt die Rückstellfeder die Verstellaufgabe.
[0016] Eine weitere, alternative und einfache Ausführungsform geht aus Anspruch 11 hervor.
Der Verzahnungsträger wandelt die Drehbewegung des Stellgliedes in die Linearbewegung
des Halters um. Zweckmäßigerweise ist der Mechanismus entweder selbsthemmend oder
mit einer Sperre ausgestattet, um die Spaltstellung so lange problemlos und sicher
einzuhalten, wie sie für das Einfädeln oder den Austausch benötigt wird.
[0017] Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Länggschnitt des Fadenliefergeräts mit einem Einhand-Schnellverstell-Mechanismus,
- Fig. 2
- einen Teil eines Längsschnitts einer alternativen Ausführungsform eines Fadenliefergeräts,
- Fig. 3-6
- verschiedene Ausführungsformen von Einhand-Schnellverstell-Mechanismen, und
- Fig. 7
- eine schematische Seitenansicht eines Fadenliefergerätes, bei dem mehrere Möglichkeiten
zur Unterbringung eines Schnellverstell-Mechanismus als Alternativen oder Kombinationen
angedeutet sind.
[0018] In den Fig. 1, 2 und 7 sind zwei Ausführungsformen von Fadenliefergeräten F, jeweils
mit einer verstellbaren Haltevorrichtung H für einen Fadenbremskörper 4 dargestellt,
wobei einander in der Funktion entsprechende, in Aussehen und Größe voneinander verschiedene
Bauteile mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
[0019] Bei dem Fadenliefergerät F der Fig. 1 ist an einem Gehäuse 1 ein Ausleger 2 mit einem
Auslegerendteil 2a angeordnet, der sich entlang eines Speicherkörpers 3 in etwa parallel
zu dessen Längsachse vom Gehäuse 1 wegerstreckt. Der in Fig. 1 in seiner Bremsstellung
gezeigte Fadenbremskörper 4 einer ringförmigen Fadenbremse B arbeitet in üblicher
Weise mit dem Speicherkörper 3 zusammen. Der Fadenbremskörper 4 ist auf nicht im Detail
gezeigte Weise an einem Halter 5 angeordnet, der gabel- oder ringartig ausgebildet
sein kann und in einem Tragkörper 6 abgestützt ist. Der Halter 5 ist entweder fest
am Tragkörper 6 angebracht (Fig. 7) oder (Fig. 1, 2) am Tragkörper 6 zusätzlich um
eine zum Speicherkörper 3 in etwa radiale Achse 11 schwenkbar (Kardanhalterung).
[0020] Am Tragkörper 6, der im Ausleger 2 längsverschiebbar geführt wird, kann wenigstens
eine seitliche Führungsnase 9 vorgesehen sein, die in eine längsverlaufende Führung
10 des Auslegers 2 eingreift.
[0021] Der Tragkörper 6 weist innen eine Querwand auf, die einen Axialanschlag 12 bildet.
Die Querwand ist mit einer Bohrung versehen, die von einem Gewindeabschnitt einer
Stellschraube 13 durchsetzt wird. Eine drehfest und verschieblich angeordnete Stellschraubenmutter
16 ist auf die Stellschraube 13 aufgeschraubt. Zwischen der Stellschraubenmutter 16
und dem Axialanschlag 12 kann ein O-Ring 18 vorgesehen sein. An der anderen Seite
des Axialanschlages 12 stützt sich eine vorgespannte Schraubenfeder 19 ab, die den
Tragkörper 6 durchsetzt und bei der Ausführungsform der Fig. 1 mit ihrem anderen Ende
an einem hülsenförmigen Stellglied 21 anliegt, das die Stellschraube 13 drehbar lagert.
Das Stellglied 21 ist in einer Drehfassung 20 des Auslegerendteils 2a verdrehbar und
ragt mit einem verbreiterten Kopfteil 22 nach außen. Am Kopfteil 22 ist ein Handgriff
23 vorgesehen, mit dem sich die Stellhülse 21 verdrehen läßt. Ein Kopf 14 der Stellschraube
13 ist in einem Drehknopf 27 gehalten, der eine Rändelung trägt und auf dem Kopfteil
22 unter Zwischenschaltung einer Drehverrastung 28 abgestützt ist. Das Stellglied
21 ist Teil eines Schnellverstellmechanismus Q zum Bewegen des Fadenbremskörpers zwischen
der jeweiligen Bremsstellung und einer Spaltstellung, und zwar in jeweils einem Hub
und mit einer Einhandbedienung.
[0022] Das Stellglied 21 ist dazu am Außenumfang mit wenigstens einer schrägen, z.B. gewindeartigen
Führungsnut 25 versehen, in die ein als Stift ausgebildetes Kupplungselement 24 eingreift,
das im Auslegerendteil 2a fest angebracht ist. Die Führungsnut 25 hat zweckmäßigerweise
in Drehrichtung verlaufende Blokkierabschnitte 25a, in die das Kupplungselement 24
jeweils dann eintritt, wenn eine axiale Verstellung der Stellhülse 21 unter einem
axialen Druck ausgeschlossen sein soll. Die Stellschraube 13 ist in der Stellhülse
21 drehbar gelagert und trägt ein Rückhaltelement R, z. B. einen Sicherungsring, über
das die Reaktionskraft des Fadenbremskörpers 4 auf die Stellhülse 21 und von dieser
auf das Kupplungselement 24 und den Ausleger 2, 2a übertragen wird.
[0023] Der Ausleger-Endteil 2a enthält (Fig. 1) eine verbreiterte Wand 30 und eine zur Achse
des Speicherkörpers koaxiale Fadenöse 29. Der Endteil 2a wird bei 31 am Ausleger 2
befestigt.
[0024] In Fig. 1 befindet sich der Fadenbremskörper 4 in der Bremsstellung, in der er axial
mit vorbestimmter Axialkraft an den Speicherkörper 3 angedrückt wird. Diese Position
ist entweder durch die am Axialanschlag 12 abgefangene Stellschraubenmutter 16 definiert,
oder durch das Kräftegleichgewicht zwischen der federnden Reaktionskraft des Fadenbremskörpers
4 und der Kraft der Feder 19. Liegt der Axialanschlag 12 in der Stellung von Fig.
1 an der Stellschraubenmutter 16 an, dann läßt sich durch Drehen der Stellschraube
13 mittels des Drehknopfes 27 der Tragkörper 6 in seiner Führung verstellen, um die
Anpressung des Fadenbremskörpers zu verändern.
[0025] Um den Fadenbremskörper 4 in eine Spaltstellung bezüglich des Speicherkörpers 3 zu
bringen, z.B. um einen Faden mit einer Einfädelnadel oder von Hand einzufädeln oder
um den Fadenbremskörper 4 zu säubern oder auszutauschen, wird der Drehgriff 23 betätigt
und das Stellglied 21 mit einer Hand verdreht, so daß dank des Eingriffs des Kupplungselementes
24 das Stellglied 21 in Fig. 1 nach rechts gezogen wird und über den Drehknopf 27
die Stellschraube 13 mitzieht, die ihrerseits über die Stellschraubenmutter 16 Tragkörper
6 und den Fadenbremskörper 4 in die Spaltstellung zieht. Es ist zweckmäßig, das Stellglied
21 so weit zu verdrehen, zweckmäßigerweise über etwa eine halbe Umdrehung, bis das
Kupplungselement 24 in den linksseitigen Blockierabschnitt 25a eingetreten ist. Zum
Zurückstellen des Fadenbremskörpers 4 in die Bremsstellung wird der Drehgriff 23 wieder
mit einer Hand in der anderen Richtung betätigt, und das Stellglied 21 wieder in die
in Fig. 1 gezeigte Lage gebracht. Dabei wird der eingestellte Anpreßdruck des Fadenbremskörpers
4 nicht verändert.
[0026] Die Ausführungsform des Fadenliefergeräts F gemäß Fig. 2 weist eine Haltevorrichtung
H auf, deren Tragkörper 6 ebenfalls mittels eines Schnellverstell-Mechanismus Q zwischen
einer Bremsstellung und einer Spaltstellung verstellbar ist. Im Endteil 2a des Auslegers
2 ist die Stellschraube 13 mittels des Rückhalteelementes R (z.B. ein Segerring) axial
unverschieblich, jedoch drehbar festgelegt. Der Drehknopf 27 arbeitet mit einer rechtsseitigen
Endfläche des Endteils 2a zusammen, in die Rastvertiefungen für die Drehverrastung
28 eingeformt sind. Die Feder 19 stützt sich mit ihrem rechtsseitigen Ende direkt
an einer Gegenfläche 32 des Endteils 2a ab. Der Halter 5 ist mit einem Schwenkzapfen
33 im Tragkörper 6 um die Achse 11 schwenkbar.
[0027] Zusätzlich kann eine Fangvorrichtung C vorgesehen sein, mit der der Tragkörper 6
in der Spaltstellung gegen die Kraft der Feder 19 abgefangen wird. Von der Fangvorrichtung
C ist ein manuell betätigbares Einrück-oder Ausrückelement 34 erkennbar, das ein gegen
Federbelastung einrückbares oder unter Federbelastung ausrückbares, nicht gezeigtes
Fangelement betätigen läßt, das hinter einen nicht dargestellten Anschlag des Tragkörpers
6 greift.
[0028] Zweckmäßigerweise ist die Fangvorrichtung C so ausgebildet, daß sie durch Drücken
auf das Einrückelement 34 eingreift, sobald der Fadenbremskörper 4 die Spaltstellung
erreicht hat. Durch eine erneute Bewegung, entweder durch Ziehen von Hand am Halter
5 oder mittels des Mechanismus Q, wird das nicht gezeigte Fangelement ausgerückt und
das Einrück- bzw. Ausrückelement 34 wieder in die gezeigte Stellung zurückgebracht,
worauf die Feder 19 den Tragkörper 6 zurückstellt. Dabei wird auch der Mechanismus
Q betätigt. Sofem der Schnellverstell-Mechanismus Q - wie in Fig. 1 - selbsttätig
die Spaltstellung hält, ist die Fangvorrichtung C entbehrlich. Einer solchen Ausführung
ist im Hinblick auf eine bequeme Einhandbedienung der Vorzug zu geben. Der Mechanismus
Q weist ein nur schematisch angedeutetes Stellglied 7 im Endteil des Auslegers 2 auf,
das über eine bewegungsübertragende Verbindung 8 an den Trägkörper 6 angeschlossen
ist.
[0029] Bei der Ausführungsform der Fig. 1 könnten die Feder 19 und die Stellschraubenmutter
16 weggelassen werden, falls die Stellschraube 13 mit ihrem Gewindeabschnitt 15 direkt
in die den Axialanschlag 12 bildende Querwand eingeschraubt ist.
[0030] Bei dem Fadenliefergerät F gemäß Fig. 2 kann das Stellglied 7 ähnlich ausgebildet
sein wie das Stellglied 21 in Fig. 1. Es ist aber auch denkbar, den Mechanismus Q
anders auszubilden, beispielsweise so wie in den Fig. 3 bis 6 angedeutet.
[0031] Bei der Ausführungsform der Fig. 3 greift am Tragkörper 6, der im Ausleger 2 längsverschiebbar
geführt ist, auf nicht näher dargestellte Weise die Stellschraube 13 an, deren Drehknopf
27 am freien Ende des Auslegers 2 zugänglich ist. Die Stellschraube 13 läßt sich hier
zusammen mit dem Tragkörper 6 längsverschieben, und zwar mit dem Schnellverstell-Mechanismus
Q, der sich mittels der als Handhebel 23 ausgebildeten Handhabe betätigen läßt. Die
Stellschraube 13 läßt sich entweder im Tragkörper 6 oder im Mechanismus Q verschrauben.
Zwischen dem Tragkörper 6 und einem auslegerfesten Anschlag 32 ist die Rückstellfeder
19 eingeordnet, die den Tragkörper 6 in die Bremsstellung drückt, und die bei einer
Betätigung des Schnellverstell-Mechanismus Q verformt wird.
[0032] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist der Schnellverstell-Mechanismus Q mit einem
im Ausleger 2 um eine zur Längsachse des Auslegers querliegende Achse 26 drehbaren
Spannelement 15 ausgestattet, das über ein Zugelement 27, z.B. einen Seilzug oder
eine Kette, mit dem Tragkörper 6 verbunden ist. Die Rückstellfeder 19 ist wirkungsmäßig
zwischen dem Tragkörper 6 und einer Endwand des Auslegers eingesetzt und wird, z.B.,
von der Stellschraube 13 durchsetzt, die mittels des Rückhalteelementes R axial unbeweglich,
jedoch drehbar im Ausleger 2 gelagert ist. Eine Stellschraubenmutter 16, die relativ
zum Tragkörper 6 unverdrehbar, jedoch axial verschiebbar angeordnet ist, bestimmt
die jeweilige Stellung des Tragkörpers 6, sofem nicht das Gleichgewicht zwischen der
Andrückkraft des in Fig. 4 nicht gezeigten Fadenbremselementes und der Rückstellfeder
19 die Bremsstellung festlegt. Durch Verschwenken des Spannelements 15 mittels der
Handhabe 23 wird über das Zugelement 27 der Tragkörper 6 in die Spaltstellung bewegt.
Das Zugelement 27 verlagert sich dabei von der in Fig. 4 gezeigten Lage über die Achse
26 hinweg zur anderen Seite, so daß sich eine selbsttätige Blockierstellung in der
Spaltstellung des Tragkörpers ergibt. Beim Lösen des Spannelementes 15 wird der Tragkörper
6 wieder durch die Rückholfeder 19 zurückgeführt. Die Stellschraube 13 macht diese
Verstellbewegung nicht mit, so daß auch die eingestellte Bremsstellung unverändert
beibehalten wird.
[0033] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5, die der Ausführungsform von Fig. 1 ähnelt,
ist das in der Drehfassung 20 des Auslegers 2 axial verstellbare und drehbar gelagerte
Stellglied 21 mit der Handhabe 23 versehen, für die im Ausleger 2 ein schräg zur Drehrichtung
des Stellgliedes 21 verlaufende Führungsbahn 25 eingeformt ist, mit der bei Verdrehen
der Handhabe 23 das Stellglied 21 axial verstellt wird. Die Stellschraube 13 ist zweckmäßigerweise
mit dem Stellglied 21 gekoppelt. Die Führungsbahn 25 hat zumindest an einem Ende einen
Blockierabschnitt 25a, in dem die Handhabe 23 gegen selbsttätiges Lösen unter einer
Axialkraft blockiert wird.
[0034] Bei der Ausführungsform der Fig. 6 weist der Schnellverstell-Mechanismus Q einen
um eine quer zur Längsrichtung des Auslegers liegende Achse drehbaren Verzahnungsträger
36 auf, z.B. ein Zahnrad, der in einer auslegerfesten Drehlagerung 37 mittels der
Handhabe 23 drehbar ist und in eine Gegenverzahnung 35, z.B. des Stellglieds 21 der
Fig. 1, oder (nicht gezeigt) in eine Gegenverzahnung der Stellschraube eingreift.
Eine mittels einer Taste 39 an der Handhabe 23 lösbare Klinke 38 hintergreift in der
Spaltstellung eine Nase 40 der Lagerung 37, um den nicht gezeigten Tragkörper in der
Spaltstellung zu blockieren. Die Spaltstellung wird in Fig. 6 durch Anheben der Handhabe
23 und Verdrehen des Verzahnungsträgers 36 entgegen dem Uhrzeigersinn eingestellt.
Zum Zurückstellen wird die Taste 39 entgegen dem Uhrzeigersinn gedrückt, um die Klinke
38 zu lösen und den Verzahnungsträger 36 im Uhrzeigersinn zu drehen.
[0035] In Fig. 7 ist angedeutet, daß bei dem Fadenliefergerät der Schnellverstell-Mechanismus
Q nicht beim freien Ende des Auslegers 2 angeordnet ist (wie in den Fig. 1 bis 6),
sondern an der dem freien Ende des Auslegers 2 abgewandten Seite des Tragkörpers 6
oder sogar am Gehäuse 1 des Fadenliefergerätes, zweckmäßigerweise von der Stirnseite
1' des Gehäuses 1 zugänglich. Die Handhabe wird in der jeweils optimalen Position
angeordnet. Auch der Drehknopf 27 der Stellschraube kann entweder am freien Ende des
Auslegers oder am Gehäuse 1 von der Gehäuseseite 1'zugänglich vorgesehen sein. Der
Mechanismus Q könnte auch wahlweise von mehr als einer Position aus am Liefergerät
F betätigbar sein.
[0036] Bei allen vorerwähnten Ausführungstormen ist zweckmäßigerweise die Handhabe 23 so
angeordnet und ausgebildet, daß sie in der Bremsstellung nicht vorsteht oder sogar
weitgehend geborgen untergebracht ist, hingegen in der Spaltstellung deutlich vorsteht,
um anzuzeigen, daß vor erneuter Betriebsaufnahme des Fadenliefergerätes die Bremsstellung
neu eingestellt werden muß. Eine Einhandbedienung wird für außerordentlich zweckmäßig
gehalten.
[0037] Die verschiedenen Ausführungsformen des Schnellverstell-Mechanismus Q sind vor allem
für Fadenliefergeräte vorgesehen, bei denen der Faden nur manuell oder manuell mittels
einer Einfädelnadel eingefädelt wird, und/oder bei denen ein Austausch des Fadenbremskörpers
oder des Fadenbremselementes erforderlich werden kann. Im besonderen ist dies für
solche Fadenbremselemente zweckmäßig, die unter dem Einfluß der Einfädelnadel leiden
könnten, weil sie durch den direkten Kontakt und die Kraftbeaufschlagung der Einfädelnadel
beschädigt werden können. Im besonderen sind dies Fadenbremsen moderner Bauart mit
in Umfangsrichtung ununterbrochenem Fadenbremselement oder einem aus Metall- oder
Kunststofflamellen bestehenden Fadenbremselement. Ferner ist der durch den Schnellverstell-Mechanismus
einstellbare, relative große Hub zwischen der Bremsstellung und der Spaltstellung
für Fadenbremsen zweckmäßig, die zum Austauschen relativ viel Freiraum gegenüber dem
Speicherkörper 3 benötigen.
[0038] In modernen Fadenbremsen wird der Fadenbremskörper 4 zumeist kardanisch abgestützt,
damit sich das Fadenbremselement einwandfrei relativ zum Speicherkörper zu zentrieren
vermag. In Fig. 1 ist eine solche kardanische Abstützung durch die Achse 11 und die
nur als kurzer schwarzer Strich in der Achse dargestellte, dazu senkrechte Abstützachse
zwischen dem Halter 5 und dem Fadenbremselement 4 angedeutet. Die Beweglichkeit des
Halters um die Achse 11 wird zweckmäßigerweise auf konstruktivem Weg auf nur wenige
Winkelgrade begrenzt. Die Beweglichkeit des Fadenbremselementes um die zur Achse 11
senkrechte Achse kann zusätzlich durch eine Klinke K begrenzt werden, die gegebenenfalls
eine Bewegung um wenige Winkelgrad ermöglicht oder bei einem Borstenring diesen praktisch
unbeweglich mit dem Halter 5 kuppelt. In Fig. 2 ist die Klinke K mit einem geringfügigen
Bewegungsspiel relativ zum Halter 5 in lösbarem Eingriff. Es ist aber auch denkbar,
andere Bewegungsbegrenzungsmittel für die Bewegungen um beide Kardanachsen vorzusehen,
wie Schwenklagerstellen oder Lagerpfannen mit begrenztem Bewegungsbereich. Die Klinke
K hat beim manuellen Einfädeln ferner den Vorteil, ein ungewolltes Kippen des Fadenbremselementes
zu verhindern, durch das sich das Fadenbremselement in den Einfädelweg der Eintädelnadel
bzw. des Fadens legen könnte.
1. Fadenliefergerät (F) mit einem Gehäuse (1), einem Gehäuseausleger (2) und einem im
Gehäuseausleger angeordneten Halter (5) eines ringförmigen Fadenbremskörpers (4),
der wenigstens ein axial an einen Speicherkörper (3) des Fadenliefergeräts (F) andrückbares
Fadenbremselement aufweist, wobei der Halter längs des Gehäuseauslegers verschiebbar
geführt und ohne Änderung der Andrückkraft-Einstellung zwischen wenigstens einer Bremsstellung
mit einstellbarer Andrückkraft des Fadenbremselements und wenigstens einer Spaltstellung
bewegbar ist, in der das Fadenbremselement vom Speicherkörper abgehoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß am oder im Ausleger (2) ein Schnellverstell - Mechanismus (Q) für den Halter (5)
vorgesehen ist, wobei der Schnellverstell-Mechanismus eine Handhabe (23) aufweist,
durch deren Handbetätigung der Halter (5) in einem Hub über eine zweichen der Handhabe
(23) und dem Halter (5) vorgesehen Bewegungs- and/oder Kraftüber- oder Untersetzung
zumindest am der Bremsstellung manuell in die Spaltstellung bewegt wird.
2. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Einhand-Schnellverstell-Mechanismus (Q).
3. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverstell-Mechanismus (Q), vorzugsweise zumindest die Handhabe (23), am
dem Gehäuse (1) abgewandten Ende des Auslegers (2) angeordnet ist.
4. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverstell-Mechanismus (Q), vorzugsweise zumindest dessen Handhabe (23),
an der dem Gehäuse (1) zugewandten Seite des Halters (5) am Ausleger (2) oder in etwa
in Verlängerung des Auslegers (2) im Gehäuse (1), vorzugsweise an der dem Ausleger
(2) abgewandten Gehäuseseite (1') zugänglich angeordnet ist.
5. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der SChnellverstell-Mechanismus (Q), vorzugsweise zumindest in der der Spaltstellung
entsprechenden Endlage, eine selbsttätige Halter-Blockierung (25a, 38, 40) aufweist.
6. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverstell-Mechanismus (Q) ein im Ausleger (2) um eine parallel oder quer
zur Auslegerlängsrichtung liegende Achse drehbar gelagertes Stellglied (21) aufweist,
an dem die Handhabe (23) angreift und das mit dem Halter (5) in Längsrichtung des
Auslegers (2) bewegungsübertragend verbunden ist.
7. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverstell-Mechanismus (Q) mit einer in Längsrichtung des Auslegers (2)
liegenden Einstellschraube (13) für die Andrückkraft des Fadenbremselements (4) gekoppelt
ist.
8. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (21) ein im Ausleger (2) drehbare, axial verschiebbar gelagerte Hülse
ist, in der die Verstellschraube (13) drehbar, jedoch axial gefangen, gehalten ist,
daß an der Hülse als Handhabe (23) ein Drehgriff befestigt ist, und daß entweder die
Hülse im Außenumfang eine zur Drehrichtung schräge Führungsbahn (25) für wenigstens
ein im Ausleger (2) angebrachtes Eingriffselement (24) oder der Ausleger (2) eine
schräge Führungsbahn (25) für die als Drehgriff ausgebildete Handhabe (23) aufweist.
9. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Halter (5) und einem auslegerfesten Widerlager (32) eine Rückstellfeder
(19) angeordnet ist, und daß der Halter (5) in einer Bewegungsrichtung mittels des
Schnellverstell-Mechanismus (Q) gegen die Kraft der Rückstellfeder (9) und in der
entgegengesetzten Richtung unter der Kraft der Rückstellfeder (19) bewegbar ist.
10. Fadenliefergerät nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverstell-Mechanismus (Q) ein mittels eines Spannelements (15) manuell
spannbares Zugelement (27), vorzugsweise einen Seil- oder Kettenzug, aufweist, das
am Halter (5) oder an einem mit dem Halter (5) verbundenen Teil angekuppelt ist.
11. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverstell-Mechanismus (Q) einen um eine quer zur Auslegerlängsrichtung
liegende Achse im Ausleger (2) drehbaren Verzahnungsträger (36) aufweist, der in eine
Gegenverzahnung (35) des mit dem Halter (5) verbundenen Teils, vorzugsweise des Stellglieds
(21) oder der Stellschraube (13), eingreift.
1. A yam feeding device (F) comprising a housing (1), an extension arm (2) of said housing
and a holder (5) which is arranged in the extension arm of said housing and which
pertains to an annular yam braking body (4) which comprises at least one yam braking
element which can be pressed axially against a storage body (3) of said yam feeding
device (F), with the holder being movably guided along the extension arm of said housing
and, without a change in the set pressing force, being movable between at least one
braking position with an adjustable pressing force of said yam braking element and
at least one gap position in which said yam braking element is lifted from said storage
body, characterised in that a quick adjustment mechanism (Q) is provided for said holder (5) on or in said extension
arm (2), the quick adjustment mechanism (Q) being provided with a handle (23), the
holder (5) being moved manually in one stroke at least from the braking position in
the gap position via a force and/or displacement increasing or decreasing mechanism
provided between said handle (23) and said holder (5) when said handle is actuated
manually.
2. The yam feeding device according to claim 1, characterised by a single-hand quick-adjustment mechanism (Q).
3. The yam feeding device according to at least one of claims 1 and 2, characterised in that said quick adjustment mechanism (Q), preferably at least said handle (23), is arranged
at the end of said extension arm (2) which faces away from said housing (1).
4. The yam feeding device according to at least one of claims 1 and 2, characterised in that said quick adjustment mechanism (Q), preferably at least the handle (23) thereof,
is accessibly arranged on said extension arm (2) at the side of said holder (5) which
is oriented toward said housing (1), or approximately in an extension of said extension
arm (2) in said housing (1), preferably at the housing side (1') which is oriented
away from said extension arm (2).
5. The yam feeding device according to at least one of claims 1 to 4, characterised in that said quick adjustment mechanism (Q), preferably at least in the end position corresponding
to the gap position, comprises an automatic holder blocking means (25a, 38, 40).
6. The yam feeding device according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that said quick adjustment mechanism (Q) comprises an adjusting member (21) which is supported
in said extension arm (2) to rotate about an axis oriented in parallel with or in
a direction transverse to the longitudinal direction of said extension arm and which
is acted upon by said handle (23) and is connected in motion-transmitting fashion
to said holder (5) in the longitudinal direction of said extension arm (2).
7. The yam feeding device according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that said quick adjustment mechanism (Q) is coupled with an adjusting screw (14) positioned
in the longitudinal direction of said extension arm (2) for adjusting the pressing
force of said yam braking element (4).
8. The yam feeding device according to at least one of claims 1 to 7, characterised in that said adjusting member (21) is a sleeve which is rotatable in said extension arm (2)
and is supported in an axially displaceable manner and in which said adjusting screw
(13) is held in a rotatable, but axially captured manner, that a turning handle is
secured to said sleeve as said handle (23), and that either said sleeve in the outer
circumference has a guide path (25) inclined towards the rotational direction for
guiding at least one engagement element mounted in said extension arm (2), or said
extension arm (2) has an inclined guide path (25) for guiding said handle (23) which
is formed as a turning handle.
9. The yam feeding device according to at least one of claims 1 to 8, characterised in that a restoring spring (19) is arranged between said holder (5) and an abutment (32)
fixed on said extension arm, and that said holder (5) is movable by means of said
quick adjustment mechanism (Q) in one direction of movement against the force of said
restoring spring (19) and in the opposite direction under the force of said restoring
spring (19).
10. The yam feeding device according to claims 1 to 9, characterised in that said quick adjustment mechanism (Q) comprises a pulling element (27) which can be
tensioned manually by means of a tensioning element (15), said pulling element (27)
being preferably a rope or chain element which is coupled to said holder (5) or to
a member connected to said holder (5).
11. The yam feeding device according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that said quick adjustment mechanism (Q) comprises a toothed carrier (36) which is rotatable
in said extension arm (2) about an axis positioned in a direction transverse to the
longitudinal direction of said extension arm and which engages into a counter-toothing
(35) of said member which is connected to said holder (5), preferably of said adjusting
member (21) or said adjusting screw (13).
1. Appareil d'amenée du fil (F), comprenant un carter (1), une console de carter (2)
et, disposé dans la console de carter, un support (5) d'un corps de freinage du fil
(4) de forme annulaire, qui comporte au moins un élément de freinage du fil pouvant
être pressé axialement contre un corps de réserve (3) de l'appareil d'amenée du fil
(F), le support étant guidé de manière coulissante le long de la console de carter,
et pouvant être déplacé, sans modification du réglage de la force de pression, entre
au moins une position de freinage avec une force de pression réglable de l'élément
de freinage du fil, et au moins une position d'interstice dans laquelle l'élément
de freinage du fil est soulevé du corps de réserve, caractérisé en ce que sur ou dans la console (2) est prévu, pour le support (5), un mécanisme de réglage
rapide (Q) qui a une poignée de manoeuvre (23), et à l'aide duquel le support (56)
peut être déplacé manuellement en un seule course au moins de la positon de freinage
à la position d'interstice via une démultiplication de mouvement et/ou de force vers
le haut ou vers le bas prévu entre la poignée de manoeuvre (23) et le support (5),
quand la poignée de manoeuvre (23) est actionnée manuellement.
2. Appareil d'amenée du fil selon la revendication 1, caractérisé par un mécanisme de réglage rapide (Q) à une seule main.
3. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage rapide (Q), de préférence au moins la poignée de manoeuvre
(23), est disposé à l'extrémité de la console (2), éloignée du carter (1).
4. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage rapide (Q), de préférence au moins sa poignée de manoeuvre
(23), est disposé de manière accessible sur le côte du support (5), dirigé vers le
carter (1), sur la console (2), ou bien environ dans le prolongement de la console
(2) dans le carter (1), de préférence sur le côte (1') du carter, opposé à celui où
se trouve la console (2).
5. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le mécanisme de réglage rapide (Q), présent, au moins dans la position finale correspondant
à la position d'interstice, un blocage automatique (25a, 38, 40).
6. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage rapide (Q), comporte, monté rotatif dans la console (2) autour
d'une axe placé parallèlement ou transversalement à la direction longitudinale de
la console, un organe de réglage (21) sur lequel agit la poignée de manoeuvre (23)
et qui est relié au support (5) par une liaison de transmission de mouvement dans
la direction longitudinale de la console (2).
7. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage rapide (Q), est couplé à une vis de réglage (13) placée dans
la direction longitudinale de la console (2) et destinée à la force de pression de
l'élément de freinage du fil (4).
8. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'organe de réglage (21) est une douille montée rotative et axialement coulissante
dans la console (2), dans laquelle est maintenue de manière rotative, la vis de réglage
(13) qui est toutefois arrêté axialement, en ce que sur la douille est fixée en guise de poignée de manoeuvre (23), une poignée rotative,
et en ce que, soit la douille présente dans la périphérie extérieure, un chemin de guidage (25)
oblique par rapport à la direction de rotation et destiné à au moins un élément de
prise (24) placé dans la console (2), soit la console (2) présente un chemin de guidage
(25) oblique, destiné à la poignée de manoeuvre (23) réalisé sous forme de poignée
rotative.
9. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'entre le support (5) et une butée d'appui (32) fixe de la console, est disposé un
ressort de rappel (19), et en ce quel le support (5) est mobile dans une direction
de mouvement, au moyen du mécanisme de réglage rapide (Q) à rencontre de la force
du ressort de rappel (19), et dans la direction opposée, sous l'effet de la force
du ressort de rappel (19).
10. Appareil d'amenée du fil selon les revendications 1 et 9, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage rapide (Q) comprend un élément de traction (27), de préférence
un tirant à câble ou à chaîne, pouvant être tendu manuellement au moyen d'un élément
de serrage (15) et accouplé au support (5) ou à une pièce reliée au support (5).
11. Appareil d'amenée du fil selon l'une au moins des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage rapide (Q)comprend un support de denture (36) qui est monté
rotatif dans la console (2) autour d'une axe placé transversalement à la direction
longitudinale de la console, et qui vient en prise dans une denture conjuguée (35)
de la pièce reliée au support (5), de préférence de l'organe de réglage (21) ou de
la vis de réglage (13).