[0001] Die Erfindung betrifft eine Signalübertragung innerhalb einer Druckmaschine gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Innerhalb einer Druckmaschine sind in den drehbar gelagerten Zylindern bzw. Trommeln
eine Vielzahl von mittels elektrischen Signalen ansteuerbarer, elektrische Energie
verbrauchender und ihrerseits entsprechend erfaßter Meßwerte elektrische Signale generierender
Verbraucher bekannt. Als Beispiel hierfür seien die im Bereich der Greifereinrichtung
bogenführender Zylinder angebrachten Bogenkontrollvorrichtung genannt, vermittels
denen feststellbar ist, ob durch die Greifereinrichtung ein Bogen korrekt erfaßt bzw.
zu einem nächsten Zylinder/Trommel übergeben worden ist. Eine derartige Bogenkontrollvorrichtung
bildet entsprechend einer korrekt festgestellten Bogenlage elektrisch auswertbare
Signale, welche aus dem rotierenden Zylinder heraus zu einer stationären bzw. gestellfesten
Verarbeitungseinrichtung übertragen werden müssen.
[0003] Aus der DE 4 222 827 C2 ist eine Rotationsdruckmaschine mit Fernverstellung von Positioniermotoren
bekannt, bei welcher die Ansteuerung eines Stellmotores innerhalb des Zylinders über
eine koaxial zur Zylinderachse verlaufende Ringantenne erfolgt, die mit einem maschinenfesten
HF-Sender zusammenwirkt. Nachteilig ist hierbei, daß für die Übertragung der elektrischen
Energie des im Zylinder angeordneten Stellmotors eine zusätzliche Drehübertragung
nötig ist. Nachteilig ist ferner, daß zwischen dem maschinenfesten HF-Sender einerseits
und der Ringantenne am Zylinder andererseits eine hinreichend feste Koppelung zur
sicheren Übertragung der HF-Signale vorzusehen ist, ferner aber auch eine Abschirmung
derart, so daß andere HF-Quellen diese Übertragung nicht stören können.
[0004] In der Beschreibung der zuletzt genannten Schrift wird ferner auch die Drehübertragung
für Stellmotoren der Registerfernverstellung mittels Schleifring-Drehübertragern erwähnt.
Diese allgemein bekannten Übertragungseinrichtungen verwenden federbelastete bzw.
nach Art von Bürsten ausgebildete Kontakte, welche mit relativ zu diesen bewegten
Kontaktflächen zusammenwirken. Nachteilig bei dieser An der Energie- bzw. Signalübertragung
ist, daß die übertragenen Spannungen bzw. Signale mit einer zum Teil nicht unwesentlichen
Störspannung überlagert werden. Dies hat seine Ursache in der dem Verschleiß der miteinander
zusammenwirkenden Kontakte unterworfenen Oberflächenbeschaffenheit und wird ferner
noch durch Anlagerung von Fremdstoffen wie Staub, Abriebspartikeln und dergleichen
in nicht definierter Weise verändert. Für eine Energieübertragung bei nicht so hohen
Anforderungen hinsichtlich der Spannungskonstanz sowie der geforderten Oberwellenfreiheit
vermögen derartige Übertragungssysteme einsetzbar sein, nicht jedoch im Bereich der
Signalübertragung, wie dies insbesondere bei in Echtzeit gesteuerten Postitionsmeldesystemen
bzw. Positionierantrieben der Fall ist.
[0005] Aus der DE 4 129 373 C2 ist eine Vorrichtung zur Passerverstellung an einem Plattenzylinder
einer Druckmaschine bekannt, wobei zur Energie- und Signalübertragung der im Zylinder
angeordneten Stellmotoren nebst Positionsmelder ein aus der EP 0 374 749 A1 bekannter
Rotationstransformator Verwendung findet. Über die miteinander kommunizierenden Wicklungen
dieses Rotationstransformators werden sowohl die elektrische Energie für die Stellmotoren
als auch die von einer außerhalb des Zylinders angeordneten Steuerung zu den Stellmotoren
gesendeten bzw. von den Stellmotoren zu der Steuerung rückgesendeten Signale geleitet.
Nachteilig bei diesen berührungslos arbeitenden und demzufolge keinerlei mechanischem
Verschleiß unterliegendem Übertragungssystems ist, daß eine hinreichend feste Ankopplung
der in dem rotierenden Zylinder bzw. der Trommel angeordneten Stromverbraucher bzw.
Signalempfänger/Signalquellen nur dann gegeben ist, wenn der Luftsspalt zwischen den
die Wicklungen miteinander verbindenden Jochen hinreichend klein und ferner auch keiner
Toleranz (Taumelbewegung) unterworfen ist. Die zu übertragenden Signale müssen bei
diesem System auf eine oder mehrere vorgegebene Trägerfrequenzen moduliert sein, so
daß sich gerade bei einem mehrkanaligem Übertragungssystem Kapazitätsgrenzen ergeben.
Ferner ist bei einem derartigen Übertragungssystem - wie übrigens auch bei einer Signalübertragung
mittels HF-Sender und Ringantenne - keine permanente Überprüfung der Funktionsfähigkeit
bzw. des Funktionszustandes der Übertragung möglich. Um dies bei einem Übertrager
nach dem Prinzip des Rotationstransformators zu bewerkstelligen, müssen beispielsweise
Daten von der gestellfesten, außerhalb des Zylinders angeordneten Steuerung zu einem
Empfänger innerhalb des Zylinders gesendet und diese Daten dort gespiegelt, d.h. zurückgesendet
werden. Aus dem ordnungsgemäßen Datenempfang (Gleichheit der gesendeten und empfangenen
Daten) kann dann aufden ordnungsgemäßen Arbeitszustand des Übertragers geschlossen
werden. Eine derartige, nach dem Quittierverfahren aufgebaute Überprüfung kann aber
nicht permanent eingesetzt werden, da sonst keine Zeit mehr für die anderweitig zu
übertragenden Daten zur Verfügung steht. Alternativ dazu ist es möglich, einen Übertragungskanal
für eine permanente Übertragungskanalprüfung vorzusehen, wobei sich dann die Zahl
der für die Datenübertragung vorzusehenden Kanäle entsprechend einschränkt.
[0006] Abschließend sei in diesem Zusammenhang auch auf die mittels Optokopplern aufgebauten
Datenübertragungssysteme hingewiesen, vermittels denen elektrische Signale über eine
kurze optische Strecke zu bzw. von einem rotierenden Zylinder übertragbar sind. Wie
im Falle des voranstehend genannten HF-Übertragers sind bei einem derartigen Drehübertrager
für die elektrische Energie der im Zylinder bzw. der Trommel angeordneten Verbraucher
zusätzliche Übertragungsmedien vorzusehen. Hinsichtlich der permanenten Funktionsüberprüfung
gilt das gleiche, was bereits zu dem nach dem Prinzip des Rotationstransformators
aufgebauten Drehübertrager gesagt worden ist.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Datenübertragung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 derartig zu erweitern, so daß eine einfache, kostengünstige und verschleißfreie
Energie- und/oder Signalübertragung zwischen einer stationären Datenempfangs- und
Sendeeinrichtung sowie in einem rotierenden Zylinder/Trommel angeordneten Signalempfängern/Signalsendern
gewährleistet ist.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1. Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Nach der Erfindung ist allgemein vorgesehen, daß zur Energie- und/oder Datenübertragung
in wenigstens einem Kanal eine elektrisch leitende Flüssigkeit Verwendung findet,
welche in elektrisch leitender Verbindung mit einer am rotierenden Bauteil angebrachten
sowie mit einer stationären, nicht drehenden Kontaktfläche steht. Bei der elektrisch
leitenden Flüssigkeit handelt es sich dabei vorzugsweise um Quecksilber, welches in
einem insbesondere aus Kunststoffgefertigten Gehäuse gegen jede Art von Austritt (Auslaufen,
Verdampfen) geschützt ist. Durch Verwendung eines derartigen und eine elektrisch leitende
Flüssigkeit aufweisenden Drehübertrages ist es möglich, eine galvanisch feste Kopplung
zwischen der stationären Steuerung und den im drehenden Zylinder/Trommel angeordneten
elektrischen Verbrauchern bzw. Datensendern/Datenempfängern zu erzeugen. Durch diese
galvanisch feste Kopplung zwischen Steuerung und Datensendern/Datenempfängern auf
der rotierenden Seite ist simultan zur Energie- und/oder Signalübertragung eine permanente
Funktionsüberwachung des Übertragungskanals möglich.
[0010] Der nach der Erfindung vorgesehene Drehübertrager wird dabei an einer oder beiden
stirnseitigen Enden der den Zylinder bzw. die drehende Trommel tragenden Zapfen koaxial
zur Achse des Zylinders/ der Trommel angesetzt und vermag entsprechend dem inneren
Aufbau (Zahl der die elektrisch leitenden Flüssigkeit aufweisenden Kammern) eine Anzahl
von elektrischen Energieversorgungs- und Datenübertragungskanälen zu realisieren.
Durch die galvanische Kopplung zwischen der rotierenden und der stationären Einheit
ergibt sich bei höchster Übertragungssicherheit die Möglichkeit einer verzögerungsfreien
Überprüfbarkeit hinsichtlich des Ausfalls eines oder mehrerer Übertragungskanäle.
[0011] Die erfindungsgemäße Daten- und Energieübertragung kann in einer Vielzahl von Anwendungen
innerhalb einer Druckmaschine realisiert sein. So ist es möglich, bei einem bogenführenden
Zylinder die eine korrekte Bogenlage detektierenden Sensoren/Meßvorrichtungen mit
einer außerhalb des Zylinders / der Trommel angeordneten Auswerteeinrichtung zu verbinden.
Zusätzlich können über den erfindungsgemäßen Übertrager auch die Bogenlage auf dem
bogenführenden Zylinder / der bogenführenden Trommel korrigierende Stellvorrichtungen
vorzugsweise in Abhängigkeit der erfaßten Signale betätigt werden. Auch die mit den
Stellmotoren verbundenen Positionsmelder (Potentiometer oder sonstige Stellungsgeber)
können über den erfindungsgemäßen Übertrager zur Signalweiterleitung verbunden sein.
[0012] Bei einem Platten- bzw. Formzylinder einer Druckmaschine können zum Aufspannen bzw.
zum Ausführen von Lagekorrekturen der Druckplatte / der Druckform auf dem Zylinder
eine Anzahl von Stellmotoren vorgesehen sein, welche sowohl die zu deren Betätigung
benötigte elektrische Energie als auch die zur Ausführung nötigen Stellbefehle über
den erfindungsgemäßen Übertrager erhalten. So ist es insbesondere möglich bei Registerkorrekturen
über entsprechende Stellmotoren die Druckplatte bzw. die Druckform bei sich drehendem
Zylinders zu verfahren, wobei entsprechend den gegebenen Verfahrbefehlen die Signale
der mit den Stellmotoren gekoppelten Positionsmelder ausgewertet werden.
[0013] Auch zur Kontrolle der Druckqualität während des Druckprozesses kann der erfindungsgemäße
Übertrager verwendet werden. So ist es möglich, innerhalb eines bogenführenden Zylinders
/ innerhalb einer bogenführenden Trommel eine Kamera zur wenigstens bereichsweisen
Qualitätsinspektion anzuordnen und die von der Kamera gelieferten Videosignale über
den erfindungsgemäßen Übertrager aus dem rotierenden Zylinder herauszuleiten. Mittels
einer derartigen im Zylinder / einer Trommel angeordneten Kamera kann sowohl die Druckqualität
hinsichtlich Form und Farbe des Aufdruckes als auch die Paßgenauigkeit der übereinandergedruckten
Teilbilder (Registerkontrolle) überprüft werden.
[0014] Ein weiterer Anwendungsfall für den erfindungsgemäßen Übertrager ergibt sich insbesondere
aufgrund der Tatsache, daß bei diesem Übertrager die angeschlossene Einrichtung galvanisch
fest miteinander verbunden sind und somit eine verzögerungsfreie Überprüfung des Übertragungssystems
jederzeit möglich ist. So kann am rotierenden Zylinder bzw. an einer sonstigen rotierenden
Einrichtung der Druckmaschine eine mit dem Zylinder bzw. dieser Einrichtung umlaufende
Lichtschranke als Berührungs- bzw. Einlaufschutz vorgesehen sein. Die mit dem Zylinder
bzw. dem rotierenden Bauteil umlaufenden Lichtschranken können insbesondere bei eingeschränkten
Laufkommandos der Maschine, z.B. beim Waschen der Zylinder von Hand oder sonstigen
Service- bzw. Wartungsarbeiten aktiviert werden.
[0015] Des weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand
der Zeichnung. Es zeigt:
- Fig. 1
- den Einsatz des erfindungsgemäßen Übertragers bei einem Zylinder/ einer Trommel einer
Druckmaschine,
- Fig. 2
- eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Übertragers, und
- Fig. 3
- das Prinzip der elektrischen Übertragung im Detail.
[0016] Fig. 1 zeigt einen Zylinder einer nicht weiter dargestellten Druckmaschine, der über
beide Zapfen in zwei angedeuteten Gestellwänden drehbar gelagert ist. Innerhalb des
Zylinders sind mitrotierende Stationen 4 beispielsweise in Form von Stellmotoren nebst
Positionsmeldern oder sonstigen Meßwerterfassungssystemen angeordnet. Die Stationen
4 innerhalb des Zylinders 1 sind über dargestellte Leitungssysteme mit einer außerhalb
des Zylinders stationär angeordneten Stationen 5 sowie eine Spannungsversorgung 6
verbunden. Zur Übertragung der Signale sowie der Spannungsversorgung zwischen der
Station 5, der Spannungsversorgung 6 sowie den innerhalb des Zylinders 1 angeordneten
Stationen 4 ist an einer Stirnseite eines Zapfens 2 des Zylinders 1 ein Übertrager
3 angeordnet, der des weiteren anhand der Figuren 2 und 3 hinsichtlich Aufbau und
Funktion erläutert wird.
[0017] Fig. 2 zeigt das Prinzip des erfindungsgemäßen Übertrages 3. Der an einer Stirnseite
des Zapfens 2 koaxial zur Achse des nicht dargestellten Zylinders 1 angeordnete Übertrager
3 besteht hierbei aus einer zylindrischen Buchse als Rotor 7 sowie einer den Außenumfang
dieses Rotors 7 umfassenden Stators 8 in Form einer Hülse. Pro zu übertragendem Signal
bzw. zu übertragender Spannung einer Spannungsversorgung ist ein Übertragungskanal
9 zwischen dem Außenmantel des zylindrischen Rotors 7 sowie der Innenfläche des als
Hülse ausgebildeten Stators 8 angeordnet. Die über die Übertragungskanäle 9 geleiteten
Signale bzw. die zu übertragenden Spannungen werden durch Leitungen 10 zu den stationären
Einrichtungen (Station 5, Spannungsversorgung 6) bzw. den innerhalb des Zylinders
1 angeordneten Stationen 4 geleitet.
[0018] Fig. 3 zeigt einen Übertragungskanal gemäß Fig. 2 im Detail. In einer ringförmigen
Kammer 13, welche in diesem Ausführungsbeispiel im Außenumfang des Rotors 7 eingearbeitet
ist, ist mit einer elektrisch leitenden Flüssigkeit 14, vorzugsweise Quecksilber,
befüllt. Die ringförmige Kammer 13 mit der elektrisch leitenden Flüssigkeit 14 zwischen
dem Rotor 7 und der Innenfläche des Stators 8 ist mit jeweils zwei Dichtungen 15 abgedichtet.
Am Boden der ringförmigen Kammer 13 im Rotor 7 ist ein Kontakt 11 angeordnet, der
mit einer Leitung 10 innerhalb des Rotors 7 zum entsprechenden elektrischen Verbraucher
bzw. der Datenquelle / der Datensenke verbunden ist. Der mit der elektrisch leitenden
Flüssigkeit 14 in Kontakt stehende Bereich des Stators 8 zwischen den Dichtungen 15
weist einen als Fläche ausgebildeten Kontakt 12 auf, der ebenfalls über eine Leitung
10 mit den entsprechenden elektrischen Verbrauchern / Stromversorgern bzw. Datenquellen
/ Datensenken verbunden ist. Die Dichtungen 15 vermeiden einen Austritt der elektrisch
leitenden Flüssigkeit 14 aus der zwischen Rotor 7 und Stator 8 angeordneten Kammer
13und ermöglichen ein Drehen des Rotors 7 gegenüber dem Stator 8. In diesem Ausführungsbeispiel
sind die Übertragungskanäle 9 mit den mit der elektrisch leitenden Flüssigkeit 14
befüllten Kammern 13 am Außenumfang eines zylinderförmig gefertigten Rotors 7 angeordnet.
Unter Anwendung der Erfindung ist es ebenfalls möglich diese Kammern 13 der Übertragungskanäle
9 an einer Stirnseite eines drehenden Körpers in Form von konzentrisch zueinander
verlaufenden Kreisen bzw. Bahnen anzuordnen und dieser rotierenden Stirnfläche eine
ruhende Fläche gegenüberliegend anzuordnen. Auch ist eine Kombination möglich, bei
welcher ein Teil der Übertragungskanäle 9 am Zylindermantel eines Rotors und ein weiterer
Teil der Übertragungskanäle 9 am stirnseitigen Ende des Rotors angebracht sind. Die
entsprechenden Kontakte 12 innerhalb des Stators 8 sind dann an derjeweils den Übertragungskanälen
9 gegenüberliegenden Seite an der zylindrischen Innenfläche des Stators 8 bzw. der
Bodenfläche des Stators 8 angeordnet.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Zylinder
- 2
- Zapfen
- 3
- Übertrager
- 4
- Station (Zylinder 1)
- 5
- Station
- 6
- Spannungsversorgung
- 7
- Rotor
- 8
- Stator
- 9
- Übertragungskanal
- 10
- Leitung
- 11
- Kontakt
- 12
- Kontakt
- 13
- Kammer
- 14
- Flüssigkeit
- 15
- Dichtung
1. Signalübertragung innerhalb einer Druckmaschine zur Übertragung von Spannungen und/oder
Signalen zwischen stationären Einrichtungen in einem drehbaren Teil der Druckmaschine,
insbesondere innerhalb Zylindern bzw. Trommeln angeordneten Stationen, wobei zur elektrischen
Verbindung der stationären Einrichtungen und der rotierend angeordneten Stationen
ein Übertrager vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Übertragungskanal (9) des Übertragers (3) eine elektrisch leitfähige
Flüssigkeit (14) in elektrisch leitender Verbindung mit einem mit dem Teil der Druckmaschine
mitrotierenden Kontakt (11) sowie einem stationär angeordneten Kontakt (12) aufweist,
und daß über die elektrisch leitende Flüssigkeit (14) eine galvanische Kopplung zwischen
den miteinander zu verbindenden Einrichtungen (4, 5, 6) erfolgt.
2. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Übertrager (3) für jede zu übertragene Spannung und/oder Signal einen Übertragungskanal
(9) mit einer elektrisch leitfähigen Flüssigkeit (14) aufweist.
3. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Übertragungskanal (9) des Übertragers (3) die elektrisch leitfähige Flüssigkeit
(14) in einer ringförmigen Kammer (13) zwischen einem mit dem drehbaren Bauteil der
Druckmaschine verbundenen Rotor (7) und einem Stator (8) angeordnet ist.
4. Datenübertragungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei wenigstens einem Übertragungskanal (9) des Übertragers (3) in Verbindung mit
der Übertragung von Spannungen und/oder Signalen zwischen den in dem rotierenden Bauteil
der Druckmaschine angeordneten Stationen (4) und den stationär angeordneten Einrichtungen
(5, 6) eine permanente Überwachung des Übertragungskanals (9) erfolgt.
5. Datenübertragungseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei wenigstens einem Übertragungskanal (9) des Übertragers (3) eine Überwachung
des Übertragungskanals (9) aufgrund der galvanischen Kopplung erfolgt.