[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Polygon-, insbesondere
Achteck-Behälters.
[0002] Polygonartige Behälter werden in großen Stückzahlen zum Transport und zur Verpackung
von Gegenständen eingesetzt. Die Erfindung betrifft jedoch vor allem Behälter mit
einem achteckigen Querschnitt, die auch als Palettenachteckbehälter bezeichnet werden
und aus Wellpappe bestehen. Derartige Behälter dienen dem Transport von Schüttgütern,
die in einem im Behälter angeordneten Kunststoffsack transportiert werden. Diese Behälter
sind etwa 2 m hoch und haben einen Durchmesser von über einem Meter und sind daher
extrem unhandlich und schwer herstellbar.
[0003] Um die Stapelbarkeit befüllter Achteckbehälter zu verbessern, wurden Teleskopachteckbehälter
vorgeschlagen. Da sich nach Befüllen, insbesondere während des Transports das Schüttgut
verfestigt, entsteht im Achteckbehälter im oberen Teil ein Leerraum, der beim Stapeln
mehrerer schwerer Behälter übereinander zur Zerstörung der Verpackung führen würde.
Beim Teleskopachteckbehälter ist ein Polygonzwischenteil am Polygonrumpfteil lose
fixiert, so daß es sich bei einem Druck von oben auf den Behälter vom Polygonrumpfteil
löst. Das Zwischenteil rutscht danach nach unten bis der Deckel der Verpackung auf
dem Füllgut fest aufsitzt.
[0004] Das Achteckunterteil und das Achteckzwischenteil werden bei Teleskopachteckverpackungen
durch eine Handgriffanstanzung am Polygonrumpfteil miteinander verbunden, indem die
Handgriffanstanzung vor Aufstülpen des Zwischenteils so manuell nach außen gebogen
wird, daß sich das Zwischenteil auf diesen Handgriffanstanzungen absetzt. Bei einer
Belastung von oben reißen dann diese Handgriffanstanzungen ab oder verbiegen sich
so, daß das Zwischenteil über dem Unterteil nach unten rutscht.
[0005] Derartige Behälter werden in großen Stückzahlen hergestellt und zunächst wurden Deckel
und Böden mittels einer Konstruktion nach FEFCO 350 hergestellt. Da das manuelle Aufrichten
von Deckeln und Böden und insbesondere die Befestigung der Laschen durch manuelle
Verklebung oder Heftung extrem aufwendig ist, wurde die Konstruktion nach FEFCO 350
im Laufe der Zeit vollständig durch die Konstruktion FEFCO 351 ersetzt, bei der durch
eine Faltvorrichtung die Laschen des Deckels fixiert werden. Nachteilig an der Konstruktion
FEFCO 351 ist jedoch, daß die eingesteckten Laschen nicht fixiert sind und sich bei
einer Druckbelastung verschieben können. Dadurch wird der Deckel in seiner Abmessung
größer und die Haftung zwischen Deckel und Rumpfteil wird dadurch beeinträchtigt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines Polygon-,
insbesondere Achteck-Behälters vorzuschlagen, das ein schnelles Aufrichten ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Ränder eines Bodenteils automatisch umgeknickt
und zur Erzeugung eines Unterteils automatisch ein Polygonrumpfteil am Bodenteil angeordnet
wird.
[0008] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Ersetzung der Konstruktion FEFCO
350 durch die Konstruktion FEFCO 351 die Zeit zum Aufrichten der Behälter zwar verringern
konnte, eine weitere Zeiteinsparung mit der Konstruktion FEFCO 351 jedoch nicht erzielbar
ist. Der Vorschlag, die Ränder des Bodenteils automatisch umzuknicken und zur Erzeugung
eines Unterteils automatisch ein Polygonrumpfteil am Bodenteil anzuordnen, ermöglicht
die Verwendung der vollständig vom Markt verschwundenen stabilen Konstruktion nach
FEFCO 350. Eine derartige automatische Herstellung von Polygonbehältern ermöglicht
eine extrem schnelle Aufrichtung bei minimalem personellen Aufwand.
[0009] Um einen Boden zu erzeugen, werden vorzugsweise die Ränder des Bodenteils über Bodenlaschen
miteinander verklebt. Dasselbe gilt für das Deckelteil. Dabei ist es einerseits möglich,
daß die Bodenlaschen von außen auf die Ränder aufgeklebt werden und das Rumpfteil
in das Bodenteil eingesetzt wird. Dadurch hat der Innenring des Deckels bzw. des Bodens
eine gleichmäßige Form und verbessert das feste Anliegen des Deckels bzw, Bodens am
Polygonrumpfteil. Alternativ dazu können die Laschen aber auch von innen auf die Ränder
aufgeklebt werden und das Bodenteil in das Polygonteil eingesetzt werden. Dadurch
entsteht eine gleichmäßige Form der Außenseite des Bodens, die ebenfalls ein festes
Anliegen an das Polygonrumpfteil gewährleistet, sofern das Bodenteil in das Polygonteil
eingesetzt wird.
[0010] Vorteilhaft ist es, wenn auch die Ränder eines Deckelteils automatisch umgeknickt
werden und über Deckellaschen miteinander verklebt werden und das Deckelteil nach
Befüllen des Unterteils aufdas Unterteil aufgesetzt wird. Dadurch wird die gesamte
Herstellung des Polygonbehälters automatisiert, um die Herstellungszeit noch weiter
zu verkürzen.
[0011] Zur Herstellung eine Teleskopbehälters wird vorgeschlagen, daß am Polygonrumpfteil
ein Polygonzwischenteil befestigt wird, indem die Teile miteinander verklebt werden.
Eine Verklebung von Polygonrumpfteil und Polygonzwischenteil kann auf einfache Art
und Weise automatisch erfolgen und ist somit um ein Vielfaches leichter zu automatisieren
als die aus dem Stand der Technik bekannte Verbindung über eine Handlochausstanzung.
Die Anzahl der Klebepunkte, ihre Fläche und die Art des Klebemittels sind dabei so
festzulegen, daß die Verbindung zwischen Polygonrumpfteil und Polygonzwischenteil
während der Befüllung des Behälters ausreichend fest ist und sich beim Stapeln der
Behälter übereinander löst.
[0012] Eine vorteilhafte Art der Verbindung von Polygonrumpfteil und Polygonzwischenteil
sieht vor, daß an einem der beiden Teile eine offene Ausstanzlinie, die mit einer
Geraden, vorzugsweise gerillten Linie, an ihrem oberen oder unteren Ende eine Fläche
begrenzt, vorgesehen wird und die Teile an der Fläche miteinander verklebt werden.
Das Vorsehen einer derartigen Ausstanzung an der Klebestelle hat den Vorteil, daß
Polygonrumpfteil und Polygonzwischenteil an der Klebefläche leichter aufeinander gedrückt
werden können. Zwischen Oberteil und Unterteil ist im allgemeinen ein Luftspalt. Durch
die Anstanzung an der Klebestelle entsteht ein Anstanzungslappen, der sich nach innen
bewegen kann, damit die Verklebung nicht zu früh reißt. Darüberhinaus kann die Ausstanzung
auch so ausgebildet sein, daß Polygonrumpfteil und Polygonzwischenteil ineinander
geschoben werden können, ohne daß sich die Klebestelle löst.
[0013] Vorzugsweise ist die Ausstanzlinie am Polygonzwischenteil vorgesehen, da dieses üblicherweise
über das Polygonrumpfteil gestülpt wird und dadurch die ausgestanzte Fläche von außen
leicht zugänglich ist, um sie gegen das Polygonunterteil zu drücken.
[0014] Um die Aufbringung des Klebstoffes zwischen Polygonunterteil und Polygonzwischenteil
zu erleichtern, wird vorgeschlagen, daß eine weitere offene Ausstanzlinie vorgesehen
wird, die mit einer weiteren geraden Linie eine weitere Fläche begrenzt, die in der
Nähe der ersten Fläche - vorzugsweise an sie angrenzend - angeordnet ist. Diese Fläche
kann leicht angehoben werden, um eine Klebstoffdüse einzufügen, die sich unter die
Lasche zwischen Ober- und Unterseite schiebt, um den Klebstoff aufzubringen.
[0015] Alternativ dazu kann auch durch zwei parallele Einschnitte am unteren Rand des Oberteils
ein Anstanzlappen erzeugt werden. Nach Überstülpen des Oberteils über das Unterteil
kann der Anstanzlappen als Lasche etwas angehoben werden, um eine Klebstoffdüse vorzuschieben,
die den Klebstoff einspritzt. Anschließend wird die Lasche von außen gegen das Unterteil
gedrückt.
[0016] Während bei den bisher beschriebenen Verfahren die Ränder des Bodenteils über Bodenlaschen
und die Ränder des Deckelteils über Deckellaschen miteinander verklebt werden, wird
als Alternative vorgeschlagen, daß die Ränder des Bodenteils bzw. des Deckelteils
automatisch an die Außenseite des Polygonrumpfteils bzw. des Polygonzwischenteils
geklebt werden. Bei diesem Verfahren wird nicht mehr zunächst ein in sich stabiles
Bodenteil hergestellt, in das anschließend das Polygonrumpfteil eingesetzt wird, sondern
das Unterteil wird dadurch erzeugt, daß Laschen am Zuschnitt eines Bodenteils umgeknickt
und direkt am Polygonrumpfteil festgeklebt werden. Da das Bodenteil und ggf. das Deckelteil
nicht mehr in sich selbst stabil hergestellt werden müssen, wird weniger Materialaufwand
für den Zuschnitt des Boden bzw. des Deckelteils benötigt und der Umfang des gesamten
Behälters verringert sich, da nicht mehr Laschen auf Ränder geklebt werden müssen.
[0017] Vorzugsweise wird die beschriebene Verklebung dadurch erreicht, daß das Polygonrumpfteil
bzw. das Polygonzwischenteil mit einem innenliegenden Stempel gehalten wird, der den
Rändern des Bodenteils bzw. des Deckelteils gegenüberliegend anordbar ist. Ein derartiger
Stempel wirkt als Widerlager im Behälter, wenn nach Aufbringung von Klebstoff die
Ränder des Bodenteils bzw. des Deckelteils angedrückt werden. Nach Abbinden des Klebstoffes
kann der Stempel wieder aus dem Behälter entfernt werden.
[0018] Da für viele Anwendungen von Achteckbehältern im Achteck-Behälter ein Füllsack angeordnet
werden muß und die Anordnung des Füllsackes gerade bei einer automatischen Behälterherstellung
zu Schwierigkeiten führen kann, wird vorgeschlagen, daß in einem Deckelteil des Polygonbehälters
eine H-Stanzung angebracht wird und ein Sack so durch die Stanzung gezogen wird, daß
der Sack innerhalb des Polygonbehälters liegt und seine Füllöffnung außerhalb. Dies
ermöglicht es, den Polygonbehälter zuerst vollständig mit innenliegendem Füllsack
und aufgebrachtem Deckel herzustellen und erst danach zu befüllen. An der Füllmaschine
kann dann der Füllrüssel in die herausragende Füllsacköffnung gesteckt werden, um
die Befüllung des Behälters durchzuführen. Anschließend wird die Füllsacköffnung beispielsweise
mittels eines Kunststoffbandes verschlossen und kann dann in die H-Öffnung eingedrückt
werden. Dieses Füllverfahren hat den großen Vorteil, daß sichergestellt wird, daß
keine Fremdkörper beim Einfüllen mit in den Füllsack gelangen.
[0019] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben.
[0020] Es zeigt,
- Figur 1
- einen Zuschnitt für ein Polygonrumpfteil
- Figur 2
- einen Zuschnitt für ein Bodenteil
- Figur 3
- die Einzelelemente eines Achteckbehälters
- Figur 4
- einen Achteckbehälter auf einer Palette
- Figur 5
- einen Zuschnitt für ein Polygonzwischenteil
- Figur 6
- einen alternativen Zuschnitt für ein Deckel- oder Bodenteil
- Figur 7
- die Elemente eines alternativen Achteckbehälters und
- Figur 8
- den alternativen Achteckbehälter auf einer Palette.
[0021] Aus dem in Figur 1 dargestellten Zuschnitt 1 wird zunächst durch Faltung an den Knickkanten
2 und Verklebung mittels der Klebelasche 3 ein achteckiger Zylinder gefertigt, der
als Polygonrumpfteil 4 (vergl. Figur 3) dient.
[0022] Parallel dazu oder anschließend wird aus einem Zuschnitt nach Figur 2 ein Bodenteil
5 hergestellt, indem die Ränder 6 bis 13 nach oben geknickt werden und über Bodenlaschen
13 bis 21 miteinander verklebt werden.
[0023] Wie aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich, werden beim Bodenteil die Laschen 14 bis
21 von innen auf die Ränder 6 bis 13 aufgeklebt und das Bodenteil 5 wird in das Polygonrumpfteil
4 eingesetzt.
[0024] Weiterhin wird ein Polygonzwischenteil 22 hergestellt, indem ein Zuschnitt 23 (vgl.
Figur 5) an den Rillungen 24 geknickt und mittels der Klebelasche 25 zu einem achteckigen
Zylinder geformt wird. Nach Figur 3 ist das Deckelteil 26 ebenfalls aus einem Zuschnitt
wie in Figur 2 gezeigt, erstellt, nur daß beim Deckelteil die Laschen von außen auf
die Ränder aufgeklebt sind. Da dadurch eine gleichmäßige Innenfläche am Deckelteil
26 entsteht, wird das Polygonzwischenteil 22 in das Deckelteil 26 eingesetzt bzw.
das Deckelteil 26 auf das Polygonzwischenteil 22 gestülpt.
[0025] Nach Erstellung des Bodenteils 5 und des Polygonrumpfteiles 4 wird das Polygonrumpfteil
4 über das Bodenteil 5 automatisch gestülpt, um ein Unterteil 27 herzustellen. Alternativ
kann auch das Bodenteil 5 wie das Deckelteil 26 hergestellt werden, wobei dann das
polygone Rumpfteil 4 vorzugsweise in das Bodenteil eingesetzt wird.
[0026] Auf das Unterteil 27 wird dann mit Greifern ein Polygonzwischenteil 22 aufgesetzt,
das um das polygone Rumpfteil 4 herumreicht. Damit das Polygonzwischenteil 22 nicht
herunterrutscht, werden die Teile mittels Klebepunkten 28, 29 in der richtigen Position
aneinander fixiert. Diese Klebepunkte sind auf Flächen 28, 29 an den Innenseiten des
Polygonzwischenteils angebracht, wobei diese Flächen von einer U-förmigen Ausstanzlinie
32, 33 begrenzt sind, die mit einer geraden Linie 34, 35 die Fläche 30 bzw. 31 begrenzt.
[0027] In Figur 3 sind nur zwei Klebepunkten 28, 29 auf ihren entsprechenden Flächen gezeigt.
Der Figur 5 ist jedoch zu entnehmen, daß die Klebepunkte und die Flächen gleichmäßig
verteilt um den Umfang des polygonen Zwischenteils herum angeordnet sind.
[0028] Figur 4 zeigt den fertigen Achteckbehälter mit den Flächen 30 und 31, mit denen das
Polygonzwischenteil 22 mit dem Polygonrumpfteil 4 verbunden ist. Bei einer Belastung
dieses Behälters durch einen Druck von oben, rutscht das Polygonzwischenteil 22 soweit
über das Polygonrumpfteil 4 nach unten bis das Deckelteil 26 auf der Befüllung des
Behälters aufliegt. Die Stanzungen 32 und 33 und ggf. auch eine Rillung auf den Linien
34 und 35 sorgen dafür, daß sich die Flächen 30 und 31 verformen und ggf. auch die
Klebeverbindung reißt.
[0029] Zum einfacheren Aufbringen des Klebstoffs auf das polygone Rumpfteil oder die Flächen
39, 31 am polygonen Zwischenteil kann eine weitere U-förmige Ausstanzlinie entgegengesetzt
zu den Ausstanzlinien 32 und 33 oberhalb der eingezeichneten Ausstanzungen angebracht
werden.
[0030] Eine weitere Möglichkeit zur automatischen Herstellung eines Achteckbehälters zeigen
die Figuren 6 bis 8. Hierbei wird ein achteckiger Zuschnitt 36 mit an seinem Umfang
angeordneten Rändern 37 bis 44 so mit einem Polygonrumpfteil 45 zusammengebracht,
daß durch automatisches Umknicken der Ränder 37 bis 44 und Ankleben der Ränder 37
bis 44 an das Polygonrumpfteil 45 aus einem Bodenteil 46 und einem Polygonrumpfteil
45 ein Unterteil 47 entsteht. Das Polygonrumpfteil wird dabei mittels eines im Polygonrumpfteil
angeordneten Stempels so gehalten, daß die Ränder 37 bis 44 des Bodenteils 46 nach
der Auftragung von Klebstoff fest an die Außenseite des Polygonrumpfteils angedrückt
werden können.
[0031] Analog wird ein Oberteil 48 hergestellt, indem die Ränder eines Deckelteils 49 an
die Außenseite eines Polygonzwischenteils 50 angeklebt werden.
[0032] Im Deckelteil 49 ist eine H-förmige Ausstanzung 51 vorgesehen, durch die die Füllöffnung
eines Sackes (nicht gezeigt) aus dem Behälter herausgeführt werden kann. Somit kann
ein in das Oberteil 48 eingeführter Sack nach der Verklebung des Oberteils 48 mit
dem Unterteil 47 durch die sich in der H-Stanzung befindliche Füllöffnung des Sackes
befüllt werden.
[0033] Verständlicherweise können auch Elemente des ersten Ausführungsbeispiels mit Elementen
des zweiten Ausführungsbeispiels kombiniert werden. Beispielsweise kann ein Unterteil
27, das entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel hergestellt wurde mit einem Oberteil
48, das nach dem zweiten Ausführungsbeispiel hergestellt wurde, verklebt werden.
[0034] Das beschriebene Verfahren ermöglicht es, jeden einzelnen Verfahrensgang automatisch
auszuführen. Dadurch kann der gesamte Aufbau eines Achteckbehälters oder eines Teleskopachteckbehälters
maschinell, ohne manuelle Arbeit durchgeführt werden.
1. Verfahren zum Herstellen eines Polygon-, insbesondere Achteck-Behälters, bei dem die
Ränder (6 - 13, 37 - 44) eines Bodenteils (5, 46) automatisch umgeknickt und zur Erzeugung
eines Unterteils (27, 47) automatisch ein Polygonrumpfteil (4, 45) am Bodenteil (5,
46) angeordnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (6 -13) über Bodenlaschen (14 - 21) miteinander verklebt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenlaschen (14 - 21) von außen auf die Ränder (6 - 13) aufgeklebt werden und
das Polygonrumpfteil (4) in das Bodenteil (5) eingesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (14 - 21) von innen auf die Ränder (6 - 13) aufgeklebt werden und das
Bodenteil (5) in das Polygonrumpfteil (4) eingesetzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder eines Deckelteils (26) automatisch umgeknickt und über Deckellaschen miteinander
verklebt werden und das Deckelteil (26) nach Befüllen des Unterteils (27) auf das
Unterteil (27) aufgesetzt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Polygonrumpfteil (4) ein Polygonzwischenteil (22) befestigt wird, indem die Teile
miteinander verklebt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beiden Teile (4, 22), eine offene Ausstanzlinie (32, 33), die mit einer
Geraden, vorzugsweise gerillten Linie (34, 35) an ihrem oberen oder unteren Ende eine
Fläche (30, 31) begrenzt, vorgesehen wird und die Teile (4, 22) an der Fläche (30,
31) miteinander verklebt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstanzlinie (32, 33) am Polygonzwischenteil (22) vorgesehen ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere offene Ausstanzlinie vorgesehen wird, die mit einer weiteren geraden
Linie eine weitere Fläche begrenzt, die in der Nähe der ersten Fläche (30, 31) - vorzugsweise
an sie angrenzend - angeordnet ist.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (37) bis (44) des Bodenteils (46) bzw. des Deckelteils (49) automatisch
an die Außenseite des Polygonrumpfteils (45) bzw. des Polygonzwischenteils (50) geklebt
werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Polygonrumpfteil (45) bzw. das Polygonzwischtenteil (50) mit einem innenliegenden
Stempel gehalten wird, der den Rändern (37 - 44) des Bodenteils (46) bzw. des Deckelteils
(49) gegenüberliegend anordbar ist.
12. Verfahren nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Deckelteil (49) eine H-Stanzung (51) angebracht wird und ein Sack so durch
die Stanzung (51) gezogen wird, daß der Sack innerhalb des Polgonbehälters liegt und
seine Füllöffnung außerhalb.