[0001] Die Erfindung betrifft einen Gesteinsfräskopf nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Ein derartiger Gesteinsfräskopf ist aus der DE 33 16 840 A1 bekannt. Diese Druckschrift
beschreibt einen Gesteinsfräskopf mit einem an einen Ausleger- oder Tragarm-Anschluß
anbaubaren Gehäuse, wobei es hier bekannt ist, im hinteren Abschnitt des Gehäuses
direkt oder mittelbar mit dem Drehantrieb verbunden ein Antriebsritzel zu lagern.
Das Gehäuse ist im hinteren Abschnitt durch eine Platte abgeschlossen. Als Getriebeverbindung
zwischen Antriebsritzel und Antriebsstirnrad sind im Gehäuse gelagerte Zwischenräder
vorgesehen. Es ergibt sich aus dieser Druckschrift weiter, daß im vorderen Abschnitt
des Gehäuses die mit einem mittleren Antriebsstirnrad verbundenen Wellen der beiden
Frästrommeln in äußeren Lagernaben des Gehäuses gelagert sind. Diese Konstruktion
ist relativ aufwendig und verschleißanfällig.
[0003] Aus der DB 38 20 264 A1 ist bekannt, das Gehäuse einer Antriebsanordnung für die
Schrämköpfe oder -walzen einer Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine einteilig aus Stahl
zu bilden.
[0004] Gesteinsfräsen sind im übrigen für den Tunnel- und Bergbau bekannt, wo sie als den
jeweiligen Bedingungen vor Ort angepaßte, meist mit nur einem rotierenden Fräskopf
ausgestattete Vortriebs- oder Abbaugeräte eingesetzt werden. Es sind auch Schneidköpfe
mit zwei Frästrommeln bekannt, die für schwere Universalbagger im Anbauwechsel zu
Grabwerkzeugen benutzt werden.
[0005] Bei der Konstruktion von Fräsköpfen treten insofern Probleme auf, als die Frästrommel
für effektive Vortriebsarbeiten möglichst unbehindert in das anstehende Gestein der
Ortsbrust einschneiden können soll, ohne dabei durch ihre Verbindung zum Ausleger
der Vortriebsmaschine beeinträchtigt zu sein und ohne diese Verbindung zu gefährden.
Um den baulichen Aufwand für lange Kraftübertragungswege und deren Kapselung gering
zu halten, ist es außerdem erforderlich, den Antriebsmotor und ein ihm zugeordnetes
Reduziergetriebe möglichst nahe der Frästrommel anzuordnen, gleichzeitig aber diese
Antriebsmittel gegen äußere Einwirkungen des rauhen Arbeitsbetriebes wirksam zu schützen.
[0006] Zu diesem Zweck ist es bekannt, ein untersetzendes Planetengetriebe direkt in der
Frästrommel unterzubringen oder bei einem Schneidkopf mit zwei achsgleichen Frästrommeln
deren Antrieb von einem mittig im Anschlußgehäuse angeordneten Hydro- oder Elektromotor
mit Hilfe von Kegelrädern umzulenken. Im Hinblick darauf, daß Frästrommeln während
ihres Einsatzes bis zum Stillstand belastet und häufig auch mißbräuchlich als Grab-
oder Handhabungswerkzeug benutzt werden, führen dabei verursachte Überlastungen zwangsläufig
zu vorzeitigen Getriebeschäden. Da insbesondere bei Planetengetrieben alle Zahnräder
in gedrängter Anordnung miteinander in Eingriff stehen, genügt schon das Absplittern
kleiner Teile eines Lagers oder Zahnes, um das gesamte Getriebe soweit zu zerstören,
daß eine Reparatur meistens nicht mehr wirtschaftlich ausgeführt werden kann. Danüber
hinaus besteht die Gefahr, daß durch das Einbringen von Kräften, denen zwar ein am
Ausleger auswechselbar angebautes Grabwerkzeug standhält, der wesentlich empfindlichere
Schneidkopf überbeansprucht und dessen Gehäuse zumindest elastisch verformt wird,
wodurch der Kegeltrieb zerstört werden kann.
[0007] Ausgehend von der genannten DE 33 16 840 A1 als nächstkommendem Stand der Technik
ist es Aufgabe der Erfindung, einen Gesteinsfräskopf der eingangs bezeichneten Art
dahingehend zu verbessern und auszugestalten, daß aus verhältnismäßig wenigen, versehleißarmen
und bei Reparaturen einzeln austauschbaren Teilen ein robuster, kompakter Gesamtaufbau
kostengünstig herstellbar ist, dessen Gehäuse, Getriebeteile und Lagerungen über die
aus dem Schneidbetrieb der Frästrommeln entstehenden Kräfte hinausgehende Beanspruchungen
aufzunehmen in der Lage sein sollen, die z.B. bei gelegentlicher Benutzung des Fräskopfes
als Grab- oder Schiebewerkzeug auftreten.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Gesteinsfräskopf mit den Merkmalen des Patentanspruches
1.
[0009] Erfindungsgemäß ist nun ein Gesteinsfräskopf geschaffen, bei dem die Austausehbarkeit
von Teilen bei Reparaturarbeiten erleichtert ist, und welche ferner einen robusten
und kompakten Gesamtaufbau aufweist.
[0010] Mit der vorgeschlagenen Bauform entsteht ein Gesteinsfräskopf, dessen gleichachsige
Frästrommeln am Ausleger/Tragarm über ein mittig dazwischen angeordnetes schlankes
Getriebegehäuse abgestützt sind, durch das weiträumige Fräsarbeiten nicht oder nur
in vernachlässigbarem Umfang behindert werden. Da das Gehäuse lediglich den in einer
Linie verlaufenden Getriebezug von drei hintereinander liegenden Zahnrädern aufzunehmen
braucht, kann es einteilig, schmal bzw. platzsparend sowie verwindungssteif ausgeführt
werden. Sowohl durch die Steifigkeit des Gehäuses als auch durch die geringe Anzahl
der darin untergebrachten Zahnräder, die als Stirnräder ausgeführt sein können, wird
die Gefahr eines vorzeitigen Getriebeverschleißes weitestgehend beseitigt. Darüber
hinaus sind die einfachen Getriebeglieder im Gehäuse leicht montierbar, zugänglich
und austauschbar.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Gesteinsfräskopfes ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Schneidkopf gemäß der Erfindung, der durch einen einzelnen
hydraulischen Hochmoment-Motor, z.B. Radialkolbenmotor angetrieben ist,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des als einteilige Schweißkonstruktion ausgeführten Getriebegehäuses,
in der mögliche Frästrommeldurchmesser und eine Ausleger-Anschlußkonsole mit unterbrochenen
Linien dargestellt sind,
- Fig. 3
- einen senkrechten Teilschnitt durch einen Schneidkopf gemäß der Erfindung mit zwei
gleichen auf das Antriebsritzel wirkenden hydraulischen Mittelmoment-Motoren z.B.
Flügelzellenmotoren, und
- Fig. 4
- einen vertikalen Teilschnitt durch eine andere Ausführungsform eines Schneidkopfes
gemäß der Erfindung mit einem hochtourig drehenden Hydraulikmotor z.B. der Zahnrad-
oder Axialkolbenbauart, der durch einen mit unterbrochenen Linien eingezeichneten
Elektromotor ersetzt werden kann.
[0012] Entsprechend Fig. 1 und 2 besteht das Getriebegehäuse 1 aus einer einteiligen Schweißkonstruktion,
dessen rückwärtige Zugangsöffnung durch einen lösbaren Montagedeckel 11 verschlossen
ist. Die Schweißkonstruktion umfaßt zwei im wesentlichen gleiche, im Abstand entsprechend
der Breite der im Gehäuse untergebrachten Getriebezahuräder zueinander angeordnete
Seitenplatten 2 sowie deren Ränder verbindende Umfassungswände 4, die etwa über die
vom hinteren Abschnitt des Gehäuses ausgehenden halbe Gehäuselänge in einem mindestens
durch den Umfang des Zwischenrades 22 bestimmten Abstand zueinander parallel verlaufen
und danach in zueinander verjüngendem Verlauf um ein abgerundetes vorderes Gehäuseende
geführt sind. Die Seitenplatten 2 können im Bereich des verjüngten abgerundeten vorderen
Gehäuseendes durch ein entsprechend gebogenes Zwischenstück 3 miteinander verbunden
sein, das die geraden Umfassungswände 4 fortsetzt. Am rückwärtigen Ende des Gehäuses
1 ist eine verbreiterte Anschlußplatte 5 befestigt, die einer in Fig. 2 angedeuteten
Anschlußkonsole 6 des Auslegers oder Tragarms gegenüberliegt und eine dem Querschnitt
des Gehäuses 1 entsprechende Öffnung enthält.
[0013] Außen mit den Seitenplatten 2 sind am vorderen Ende des Gehäuses Lagernaben 7 für
eine Trommelwelle 21 verschweißt, die für jede Frästrommel einen Wellenabschnitt und
einen als Antriebsstirnrad 21a ausgebildeten verstärkten Mittelabschnitt umfaßt. Im
rückwärtigen Gehäuseabschnitt sind an den Seitenplatten Lagernaben 8 und 9 für eine
das Antriebsritzel 20 tragende Welle 20a angeschweißt.
[0014] Die Umfassungswände 4 sind entsprechend Fig. 1 im hinteren Bereich über das Gehäuse
1 beidseitig verbreitert und dort zu gegenseitiger Versteifung mit der Anschlußplatte
5 verbunden, um zusammen mit einem Schutzblech 10 eine Abdeckung für die in Höhe des
Antriebsritzels 20 außen an den Seitenplatten 2 angeschlossene Antriebsmittel, z.B.
Motor 18 zu bilden. Im Fall einer Gußkonstruktion kann die vorbeschriebene Gehäusebanart
für ein Gußformteil direkt übernommen werden, ohne daß jedoch dabei die Umfassungswände
4 als verbreiterte Schutzabdeckung ausgebildet sein mussen.
[0015] Im Beispiel von Fig. 1 ist an die Lagernabe 9 ein hydraulischer Radialkolbenmotor
18 angeflanscht, der mit der auf Kegelrollenlagern 34 abgestützten Welle 20a des Antriebsritzels
20 in Antriebsverbindung steht. Die Lagernabe 8 und die sie tragende Seitenplatte
2 enthalten ausreichend große Öffnungen zum Einführen des Antriebsritzels 20 sowie
zur Aufnahme eines Kegelrollenlagers 34. Die Lagernabe 8 ist durch einen verschraubbaren
Montagedeckel 36 verschlossen. Der gegenüberliegende Teil der Welle 20a ist über einen
Ringbund und eine Wellendichtung in einer Öffnung der in Fig. 1 linken Seitenplatte
2 abgedichtet und mit einem im Durchmesser reduzierten Endabschnitt in einem in der
Lagernabe 9 aufgenommenen Kegelrollenlager 34 abgeshützt. Die bei diesem Ausführungsbeispiel
angewendeten Kegelrollenlager 34 nehmen die aufgrund des Steuerspiels des Radialkolbenmotors
18 auftretenden Axialkräfte auf.
[0016] Das größere Zwischenrad 22 des Untersetzungsgetriebes wird zusammen mit vormontierten
Rollenlagern 12 durch die rückwärtige Öffnung in das Gehäuse 1 eingeführt und mit
diesen auf einem durch Montageöffnungen in den Seitenplatten 2 eingeführten Lagerbolzen
13 gelagert. Der Lagerbolzen 13 ist mit einem verstärkten Endbund 38 in der rechten
Seitenplatte 2 abgestützt und am gegenüberliegenden Ende durch einen die Montageöffnung
verschließenden Deckel 14 fixiert. Das Zwischenrad 22 steht sowohl mit dem Antriebsritzel
20 als auch mit dem Stirnrad 21a der Trommelwelle 21 in Eingriff.
[0017] Die Trommelwelle 21 mit ihrem einheitlichen mittleren Antriebsstirnrad 21a wird durch
die Lagernaben 7 und die in deren Fortsetzung in den Seitenplatten 2 enthaltenen Öffnungen
in das Gehäuse 1 eingeführt und mittels Kegelrollenlagern 17 abgestützt. Zur festen
Positionierung der Trommelwelle 21 dienen außen mit den Lagernaben 7 verschraubbare
Lagerdeckel 15, in denen Wellendichtungen 16 vorgesehen sind. Die Frästrommeln 25
sind jeweils auf eine Keilwellenverzahnung 23 der äußeren Trommelwellenabschnitte
aufgesteckt und mit Hilfe von Halteringen 24 sowie verschraubten Verschlußdeckeln
26 lagemäßig positioniert.
[0018] Die Frästrommeln 25, deren mögliche Maximal- und Mindestdurchmesser z.B. für Weichgestein
bzw. Hartgestein in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet sind, werden je nach
Material und Trommeldurchmesser mit Drehzahlen zwischen etwa 40 und 60 U/min angetrieben.
Da die Übersetzung mit den Stirnrädern im Gehäuse 1 zwischen etwa 1:1,5 bis 1:2 beträgt,
dreht der im Beispiel von Fig. 1 angewendete Hochmomentmotor 18 mit etwa 100 U/min.
Wird als Antrieb ein Elektromotor verwendet, der bei 50 Hz-Wechselstrom mit 1500 U/min
dreht, ist ein Gesamtübersetzungsverhältnis von ca. 1500/50 = 30 erforderlich, weshalb
im Fall des in Fig. 4 dargestellten Beispiels das angebaute Planetengetriebe 32 eine
Übersetzung i von 30/1,5 = 20 erreichen und folglich zweistufig ausgeführt sein muß.
[0019] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 3 und 4 sind normale Kugellager verwendbar,
da keine Axialkräfte auftreten. Dies ergibt sich in Fig. 3 aufgrund von zwei gegenüberliegend
an die Welle 20a des Antriebsritzels 20 angeschlossenen gleichen hydraulischen Mittelmoment-Motoren
19, deren Gehäuse mit den Lagernaben 8, 9 verschraubt sind. Gemäß Fig. 4 ist an einen
relativ hochtourig drehenden Hydraulikmotor 31 der Axialkolbenbauart oder an einen
Elektromotor 30 eine Zwischenwelle 28 angeschlossen, die durch eine zentrische Bohrung
der Antriebsritzelwelle 20a verläuft und mit dem Sonnenrad 29 des zweistufigen Planetengetriebes
32 in Verbindung steht, dessen Abtriebs-Planetenträger 33 direkt auf eine Keilwellenverzahnung
40 der Welle 20a aufgesteckt ist. Durch Verwendung der gezeigten preisgünstigen Kugellager
mit großen Innendurchmesser behält das Antriebsritzel 20 und dessen Welle 20a trotz
deren Durchgangsbohrung die volle Stabilität.
[0020] Die in Fig. 3 und 4 gezeigten Antriebsvarianten bieten weite Möglichkeiten zur Anpassung
des Fräskopfes an die verschiedensten Trägermaschinen oder -fahrzeuge. Ohne das robuste
Stirnradgetriebe zu verändern oder auf Möglichkeiten etwa erforderlich werdender Reparaturen
an einem zusätzlich benötigten Planetengetrieben zu verzichten, kann eine Vielzahl
von Antriebsmotoren mit verschiedensten Drehzahlen und Drehmomenten durch ein- bis
dreistufige Planetengetriebe an die Fräserfordernisse angepaßt werden.
1. Gesteinsfräskopf mit einem an einem Ausleger- oder Tragarmanschluß eines Arbeitsgerätes
anbaubaren Gehäuse, in dein ein mit einem Drehantrieb in Verbindung stehendes Zahnrad-Untersetzungsgetriebe
für zwei auf axial zueinander ausgerichteten Wellen drehende gleiche Frästrommeln
gelagert und gekapselt ist, wobei im hinteren Abschnitt des Gehäuses ein direkt oder
mittelbar mit dem Drehantrieb verbundenes Antriebsritzel gelagert und das Gehäuse
durch eine Anschlußplatte zum Tragarm hin abgeschlossen und bis zu einem auf gegenüberliegenden
Seiten mit äußeren Lagernaben versehenen vorderen Abschnitt verlängert ist, in denen
die mit einem mittleren Antriebsstirnrad einheitlich verbundenen Wellen der beiden
Frästrommeln gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausleger/Tragarm (4a) als zwischen den gleichachsigen Frästrommeln verlaufendes,
schlankes, einteiliges Getriebegehäuse aus Stahl oder Stahlguß ausgebildet ist, in
dem drei in einer Linie hintereinander angeordnete Zahnräder vorgesehen sind, daß
als Getriebeverbindung zwischen Antriebsritzel (20) und Antriebsstirnrad (21a) ein
einen größeren Durchmesser gegenüber den beiden Zahnrädern (20, 21a) aufweisendes
Zwischenrad (22) vorgesehen ist, daß die Anschlußplatte (5) gegenüber dem Gehäuse
(4a) breiter ausgebildet ist, und daß die Getriebeteile in an sich bekannter Weise
über im Gehäuse vorgesehene und über Deckel (8a, 11, 14) verschließbare Öffnungen
aus- und einbaubar sind.
2. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) zwei
im Abstand entsprechend der Breite der Getriebe-Zahnräder (20, 21a, 22) zueinander
angeordnete Seitenplatten oder -wände (2) sowie deren Ränder verbindende Umfassungswände
(3, 4) aufweist, die am hinteren Gehäuseabschnitt in einem durch den Umfang des Zwischenrades
(22) bestimmten Mindestabstand zueinander parallel verlaufen und im Bereich des vorderen
Gehäuseabschnittes in zueinander verjüngendern Verlauf an das etwa dem Umfang der
äußeren Lagernaben (7) angepaßte vordere Gehäuseende angeschlossen sind.
3. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Zahnräder
des Untersetzungsgetriebes einschließlich jeweils zugeordneter Lager und Lagerzapfen
oder -wellen in den einteiligen Gehäusekörper durch jeweils zugeordnete in den Seitenwänden
und in der rückwärtigen Anschlußplatte enthaltene, mittels Deckeln (8a, 11, 14) verschließbare
Öffnungen einführbar und montierbar sind.
4. Gesteinsfräskopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (22)
zusammen mit im Zwischenradkörper vormontierten Lagermitteln (12) durch die Öffnung
der Anschlußplatte (5) in das Gehäuse (1) einschiebbar ist, wobei ein die Lagermittel
abstützender Lagerzapfen (13) durch eine der Seitenplattenöffnung einführbar und in
dieser mittels eines Verschlußdeckels (14) fixierbar ist.
5. Gesteinsfräskopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gckennzeichnet,
daß die Umfassungswände (4) etwa im Bereich des hinteren Gehäuseabschnittes beidseitig
über die Gehäusebreite hinausragen und sowohl zur Versteifung mit der Anschlußplatte
(5) verbunden als auch als Schutzabdeckung für in Höhe des Antriebsritzels außen am
Gehäuse angeschlossene Antriebsmittel (10; 19; 31, 32) ausgebildet sind.
6. Gesteinsfräskopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Antriebsquelle zwei gleiche hydraulische Mittelmoment-Motoren (19) von gegenüberliegenden
Seiten des Gehäuses (1) aus an verlängerte Lagerzapfen des Antriebsritzels (20) angeschlossen
sind.
7. Gesteinsfräskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an
eine Seite des Gehäuses (1) ein Antriebsmotor (30; 31) und an die gegenüberliegende
Seite ein Untersetzungs- insbesondere Planetengetriebe (32) angeflanscht ist, dessen
Ausgangsteil bzw. Abtriebs-Planetenträger (33) mit einem Lagerzapfen des Antriebsritzels
(20) und dessen Eingangsteil bzw. Sonnenrad (29) über eine durch eine zentrische Bohrung
der Antriebsritzelwelle hindurchgeführte Anschlußwelle (28) mit dem Antriebsmotor
in Verbindung steht.
8. Gesteinsfräskopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frästrommeln (25) jeweils mittels einer zentrischen Bohrung auf die aus am
vorderen Gehäuseabschnitt angeordnete Lagernaben (7) herausstehenden Anschlußenden
(23) der Welle (21) aufsteckbar und jeweils mittels eines sehraubbaren Verschlußdeckels
(26) fixierbar sind.