| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 842 362 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.11.2002 Patentblatt 2002/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.07.1996 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9601/330 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9700/5390 (13.02.1997 Gazette 1997/08) |
|
| (54) |
SPIRALVERDICHTER, INSBESONDERE ZUM EINSATZ BEI DER DRUCKLUFTERZEUGUNG FÜR SCHIENENFAHRZEUGE
SPIRAL COMPRESSOR, USEFUL IN PARTICULAR TO GENERATE COMPRESSED AIR FOR RAIL VEHICLES
COMPRESSEUR A SPIRALES, UTILE NOTAMMENT POUR GENERER DE L'AIR COMPRIME DANS DES VEHICULES
SUR RAILS
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE DE IT SE |
| (30) |
Priorität: |
31.07.1995 DE 19528071
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.05.1998 Patentblatt 1998/21 |
| (73) |
Patentinhaber: KNORR-BREMSE
Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH |
|
80809 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HOLZAPFEL, Christian
D-85101 Lenting (DE)
- ZÖRNER, Wilfried
D-85258 Weichs (DE)
- FRANK, Robert
D-82110 Germering (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 548 002 US-A- 4 954 056
|
DE-A- 3 604 235
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 452 (M-1313), 21.September 1992 & JP,A,04 159477
(SANDEN CORP.), 2.Juni 1992,
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Spiralverdichter nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Bei der Drucklufterzeugung, insbesondere bei der ölfreien Drucklufterzeugung in Schienenfahrzeugen,
sind infolge der großen, zu erzeugenden Luftmengen und der extrem rauen Bedingungen
besondere Anforderungen an die Verdichtertechnik zu stellen. Selbst unter rauen Umgebungsbedingungen
(Temperatur, Schwingungen, Stöße, etc.) ist stetst volle Betriebsfähigkeit zu gewährleisten.
[0003] Aus der US 4,954,056 geht ein gattungsgemäßer Spiralverdichter hervor. Der Spiralverdichter
ist mit zwei in einem Gehäuse angeordneten, ineinanderlaufenden Spiralen aufgebaut,
deren für die Verdichtungswirkung erforderliche Relativbewegung zueinander durch eine
gegenseitige Versetzung ihrer in Lagern geführten Rotationsachsen erzeugt wird, wobei
die Spiralen in je einem Lager laufen.
[0004] Die erforderliche Zwangsführung beider Spiralen zueinander erfolgt hierbei über Kopplungsstifte,
die einander gegenüberliegend je an einer Spirale angeordnet sind und über einen Verbindungsring
miteinander gekoppelt sind.
[0005] Ein Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass ein solcher Spiralverdichter für raue
Umgebungsbedingungen - wie diese im Schienenfahrzeugbereich vorherrschen - nicht geeignet
ist. Insbesondere bildet der Bereich der Zwangsführung beider Spiralen einen Schwachpunkt
hinsichtlich der Belastbarkeit. Es kann bei extremer Belastung zu einem Bruch der
Kopplungsstifte oder des Verbindungsringes kommen. Diese Teile würden dann in den
Druckluftkreislauf gelangen.
[0006] In zunehmendem Maße wird im Bereich der Schienenfahrzeuge ölfreien Spiralverdichtern
erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet, insbesondere um den Anfall ölhaltigen Kondensats
zu vermeiden und um die Wartung zu vereinfachen. Grund der gegenüber heutigen handelsüblichen,
ölfreien Spiralverdichtern im Schienenfahrzeugeinsatz stark zu vergrößernden Leistung
(z. B. Ansaugvolumenstrom von ca. 1.600 l/min) und der damit verbundenen hohen Belastung
des Spiralverdichters ist eine einfache Vergrößerung derartiger Verdichter nicht möglich,
insbesondere im Hinblick auf die sehr hohen Axialkräfte, welche die Neigung besitzen,
die Spiralen des Verdichters auseinanderzudrücken. Bei sogenannter einseitiger Spiralanordnung
ist insbesondere die Abstützung derartiger Axialkräfte problematisch, da sehr große
Lager erforderlich sind. Verschärft wird diese Problematik durch die geforderte ölfreie
Verdichtung, aufgrund welcher die Reibleistung der Lager nur sehr schwer abführbar
ist. Verdichter mit einseitiger Spiralanordnung wurden bis dato aus den vorgenannten
Gründen im Schienenfahrzeugbereich als nicht einsetzbar angesehen.
[0007] Ein weiteres Problem besteht darin, daß bei derartigen Spiralverdichtern der Aufwand
für eine "Antirotationseinrichtung", welche die korrekte Relativstellung der beiden
Spiralen sicherstellt, möglichst gering zu halten ist. Nach dem Stand der Technik
wurde dazu i. allg. eine Oldham-Kupplung verwendet, die aber für größere Einheiten,
sowie für ölfreie Verdichter relativ ungeeignet ist. Konventionelle Nebenexzenter
bringen einen erheblichen Bauaufwand mit sich, insbesondere im Hinblick auf hohe Anzahl
der benötigten Lager.
[0008] Davon ausgehend besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen vorzugsweise vollständig
ölfrei arbeitenden Spiralverdichter mit einseitiger Spiralanordnung so auszugestalten,
daß auch bei großem Ansaugvolumenstrom als auch bei großen Verdichtungsverhältnissen
eine exakte Relativstellung der beiden Spiralen sichergestellt ist; insbesondere soll
bei der zur Bildung der Verdichtungstaschen benötigten Relativbewegung beider Spiralen
kein unnötiger, zum Verklemmen führender Reibungseingriff entstehen können.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale nach dem Kennzeichnungsteil des Patentanspruches
1.
[0010] Durch die Zwangsführung mit Hilfe der Stützrollen ist ein sogenannter "Antirotationsmechanismus"
zwischen den Spiralen gegeben, d.h. dieser verhindert nicht die Rotation der Spiralen
gegenüber dem Gehäuse, sondern eine Relativrotation beider Spiralen zueinander. Infolge
der Versetzung der Achsen der beiden Wellen der Spiralen führen diese orbitierende
Bewegungen zueinander aus, welche erforderlich sind, um die Saug- und Verdichtungstaschen
zur Erzeugung der Druckluft entstehen zu lassen. Die Stützrollen sind somit in vorteilhafter
Weise als Mitnehmer der einen Spirale gegenüber der anderen Spirale wirksam, gleichzeitig
vermitteln sie infolge des Freiheitsgrades ihrer Abrollbewegung in der Bohrung die
nötige Relativbewegung zur Bildung der Saug- und Drucktaschen.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in weiteren Patentansprüchen
aufgeführt.
[0012] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung erläutert.
[0013] Figur 1 der Zeichnung ist eine Schnittansicht des Spiralverdichters nach der Erfindung;
und
[0014] Figur 2 ist eine vergrößerte Einzelschnittdarstellung einer der Stützrollen innerhalb
der im Druckkranz eingelassenen Bohrung.
[0015] In Figur 1 der Zeichnung ist ein mit einer einseitigen Spiralanordnung versehener
Spiralverdichter 1 dargestellt. Dieser ist mit einem Gehäuse 3 versehen, in welchem
zwei ineinandergreifende Spiralen laufen, nämlich eine mittels einer Welle 5 angetriebene
Spirale 7 und eine durch die Spirale 7 geschleppte Spirale 9. Die beiden Spiralen
führen jeweils eine reine Rotationsbewegung aus; durch die rein rotatorische Bewegung
der Spiralen treten keine Unwuchtkräfte auf, sofern die Spiralen jeweils in sich ausgewuchtet
sind.
[0016] Die für eine Verdichtungswirkung erforderliche, orbitierende Relativbewegung beider
Spiralen zueinander wird erzeugt, indem die Rotationsachsen 11 und 13 beider Spiralen
einen gewissen Abstand zueinander aufweisen. Fernerhin ist die geschleppte Spirale
9 von einem Druckkranz 15 umgriffen, welcher mit der angetriebenen Spirale 7 (über
nicht dargestellte Befestigungsmittel) fest verschraubt oder auf sonstige Weise verbunden
ist. Um die Funktion des sogenannten "co-rotating"-Prinzips beider Spiralen zu gewährleisten,
d.h. um jederzeit die korrekte Relativstellung der beiden Spiralen zueinander sicherzustellen,
wirkt zwischen den beiden Spiralen ein "Antirotationsmechanismus" in Form einer Zwangsführung,
welche aus drei von der geschleppten Spirale 9 getragenen Stützrollen 17 besteht,
die in unter gleichem Winkelabstand zueinander angeordneten Bohrungen 19 im Druckkranz
15 laufen. Demnach sind drei unter einem Winkelabstand von jeweils 120° zueinander
angeordneten Stützrollen drei unter gleichem Winkelabstand zueinander angeordnete
Bohrungen 19 zugeordnet. Da sich der Druckkranz 15 mit der angetriebenen Spirale 7
dreht, nimmt dieser mittels der Wandungen der Bohrungen und die Stützrollen 17 die
Spirale 9 mit, d.h. diese wird geschleppt, wobei die beiden Spiralen infolge der Versetzung
der Rotationsachsen 11 und 13 innerhalb des Freiheitsgrades der Bohrungen "orbitierende"
Bewegungen zueinander ausführen. Diese orbitierenden Bewegungen der Spiralen zueinander
erzeugen zwischen diesen im Volumen sich verändernde Spiraltaschen, welche zur Verdichtung
des über den Ansaugkanal 21 angesaugten Gas- bzw. Luftvolumens beitragen. Die verdichtete
Luft wird durch eine im Zentrum der Spirale 9 liegende Axialbohrung 23 und einen Druckstutzen
25 aus dem Verdichtungsraum 27 ausgeschoben. Die angetriebene Welle 5 der Spirale
7 läuft in einem Lager 29, während die Welle 31 der geschleppten Spirale 9 in einem
Lager 33 läuft.
[0017] In Figur 2 ist in vergrößerter Einzelschnittansicht eine der Stützrollen 17 innerhalb
der sie führenden Bohrung 19 dargestellt. Die Bohrung 19 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
als Führungsring ausgebildet, derart, daß eine Stahlbüchse 20 zur möglichst verschleißfreien
Auflage der Stützrolle vorgesehen ist. Um geringe thermische Dehnungen verspannungsfrei
aufzunehmen können die Stützrollen an ihrem Außenumfang eine elastische Kunststoffhülse
(nicht dargestellt) tragen oder sie können kunststoffbeschichtet sein. Die Befestigung
der Stützrollen an der Spirale 9 ist im in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
mittels Schrauben 22 vorgesehen, welche in einfacher Weise einen Austausch der Stützrollen
ermöglichen.
[0018] Bei einem Spiralverdichter der vorstehend beschriebenen einseitigen Spiralenanordnung
ist es bei komplett ölfreiem Lauf erwünscht, ein großes Verdichtungsverhältnis zu
erreichen, ohne daß es infolge der daraus resultierenden Axialkräfte an den Spiralen
zu einer zu starken Belastung der Lager kommt. Um diesem Problem zu begegnen, ist
eine Vorrichtung zur Axialkraftkompensation vorgesehen. Diese Vorrichtung besteht
aus Druckkammern 35, welche zwischen der Innenseite des Druckkranzes 15 und einer
auf der Rückseite der Spirale 9 angebrachten Ringscheibe 37 vorgesehen sind. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Druckkammern 35 um die sehr niedrigen
Volumina, welche jeweils zwischen der Ringscheibe 37 und der zugewandten Innenfläche
des Druckkranzes 15 bestehen. Die Größe und die Formgebung der Druckkammern ist durch
trockenlaufende Dichtungen 39 bestimmt, welche die Druckkammern gegenüber Außenluft
d.h. gegenüber dem Außenluftvolumen zwischen Kühllufteintritt 40 und Kühlluftaustritt
41 der Spirale 9 abdichten. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind unter gleichem
Winkelabstand von 120° zueinander jeweils zwischen den Bohrungen 19 befindlich drei
Druckkammern 35 vorgesehen, welche jeweils über Bohrungen 43 mit Druckluft aus den
Verdichtungstaschen 45 der Spiralen versorgt werden.
[0019] Bei Betrieb des Spiralverdichters baut sich infolge der vorstehend beschriebenen
Druckversorgung der Druckkammern 35 in diesen ein Druck auf, welcher die beiden Spiralen
einander zugewandt drückt, da der Druckkranz 15 mit der Spirale 7 verbunden ist und
die Ringscheibe 37 im rückwärtigen Bereich der Spirale 9 von dieser getragen wird,
z.B. durch mit der Spirale 9 verbundene, radiale Kühlrippen 47 bzw. durch die Lagerzapfen
der Stützrollen 17, welche unter Winkelabstand zueinander die Ringscheibe 37 durchsetzen,
wie in der oberen Schnitthälfte der Zeichnung ersichtlich ist. Da die Spiralen 7 und
9 mittels der vorstehend beschriebenen Vorrichtung zur Axialkraftkompensation bei
gleichzeitiger Zwangsführung aufeinander zugewandt gedrückt werden, werden die Lager
29 und 33 in gleichem Maße von Axialkräften entlastet, weshalb ölfrei arbeitende Spiralverdichter
der beschriebenen Art auch mit großem Verdichtungsverhältnis bei großem Ansaugvolumen
arbeiten können.
[0020] Außer der vorgenannten Kühlluftanordnung für die Spirale 9 ist auch an der Spirale
7 ein entsprechendes Kühlsystem vorgesehen, d.h. es besteht ein Kühllufteintritt 49
und ein Kühlluftaustritt 51; desweiteren sind mit der Spirale 7 verbundene, radiale
Kühlrippen 53 vorgesehen.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Spiralverdichter
- 3
- Gehäuse
- 5
- Welle
- 7
- Spirale
- 9
- Spirale
- 11
- Rotationsachse
- 13
- Rotationsachse
- 15
- Druckkranz
- 17
- Stützrolle
- 19
- Bohrung
- 20
- Stahlbüchse
- 21
- Ansaugkanal
- 22
- Schraube
- 23
- Axialbohrung
- 25
- Druckstutzen
- 27
- Verdichtungsraum
- 29
- Lager
- 31
- Welle
- 33
- Lager
- 35
- Druckkammer
- 37
- Ringscheibe
- 39
- Dichtung
- 40
- Kühllufteintritt
- 41
- Kühlluftaustritt
- 43
- Bohrung
- 45
- Verdichtungstasche
- 47
- Kühlrippen
- 49
- Kühllufteintritt
- 51
- Kühlluftaustritt
- 53
- Kühlrippen
1. Spiralverdichter, insbesondere zum Einsatz bei der Drucklufterzeugung für Schienenfahrzeuge,
mit wenigstens zwei in einem Gehäuse angeordneten, ineinanderlaufenden Spiralen, deren
für die Verdichtungswirkung erforderliche Relativbewegung zueinander durch eine gegenseitige
Versetzung ihrer in Lagern geführten Rotationsachsen erzeugt wird, wobei die Spiralen
je in einem Lager laufen,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die erste der ineinandergreifenden Spiralen (7) trägt unter axialem Abstand einen
mit ihr verbundenen und mit ihr umlaufenden Druckkranz (15);
b) zwischen dem Druckkranz (15) und der ersten Spirale (7) ist die zweite Spirale
(Spirale 9) angeordnet; und
c) von der dem Druckkranz (15) zugewandten Rückseite der zweiten Spirale (Spirale
9) erstrecken sich unter Abstand zueinander drehbar gelagerte Stützrollen (17), welche
unter Zwangsführung in in den Druckkranz (15) eingelassenen Bohrungen (19) abrollen.
2. Spiralverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei unter einem Winkelabstand von jeweils 120° zueinander an der Rückseite der zweiten
Spirale (9) angeordnete, von dieser sich erstreckende Stützrollen (17) in den Bohrungen
(19) des mit der ersten Spirale (7) verbundenen Druckkranzes (15) abrollen.
3. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (17) an ihrem Außenumfang eine elastische Kunststoffhülse tragen
oder kunststoffbeschichtet sind.
4. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (17) jeweils mit einer Schraube (22) gegenüber einem axialen Fortsatz
der zweiten Spirale (9) verschraubt sind.
5. Spiralverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Kompensation der von den Spiralen (7,9) auf die Lager (29,33) ausgeübten
Axialkräfte Druckkammern (35) vorgesehen sind, mittels welchen die beiden Spiralen
(7,9) gegenseitig abgestützt sind.
6. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammern (35) zwischen der Innenseite des Druckkranzes (15) und einer an
dieser anliegenden Ringscheibe (37) gebildet und über Bohrungen (43) von Verdichtungstaschen
(45) des Spiralverdichters mit Druckluft gespeist sind.
7. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) die Druckkammern (35) sind je durch eine im Druckkranz eingelassene Druckkammerdichtung mit Trockenlaufeigenschaften
begrenzt;
b) die Ringscheibe (37) überlappt die Druckkammern mit einer der Relativgeschwindigkeit
zwischen den beiden Spiralen (7,9) entsprechenden Gleitgeschwindigkeit; und
c) die Druckkammern sind über Durchlässe in der Ringscheibe und über die Bohrungen
(43) mit den Verdichtungstaschen des Spiralverdichters verbunden.
8. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ringscheibe (37) an mit der zweiten Spirale verbundenen, radialen Kühlrippen
(47) abstützt, derart, daß durch den in den Druckkammern sich aufbauenden Druck als
Reaktionskraft gegenüber dem Druckkranz (15) und der Ringscheibe (37) die auf die
Lager (29,33) der Spiralen einwirkenden Axialkräfte kompensiert werden.
9. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch drei unter einem Winkelabstand von jeweils 120° zueinander bestehende Druckkammern
zwischen der Innenfläche des Druckkranzes (15) und der zugewandten Innenfläche der
Ringscheibe (37).
10. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (19) jeweils zwischen zwei Druckkammern (35) angeordnet sind.
11. Spiralverdichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Spirale (7) angetrieben ist und daß die zweite Spirale (9) mittels der
Zwangsführung von der ersten Spirale (7) geschleppt ist.
1. Spiral compressor, particularly for operation in the generation of compressed air
for rail vehicles, comprising at least two spirals disposed in a housing and intermeshing
with each other, whose movement relative to each other, which is necessary for the
compressing effect, is induced by a mutual displacement of their axes of rotation
guided in bearings, with each of said spirals running in a bearing,
characterised by the following features:
(a) the first one of said mutually intermeshing spirals (7) carries a pressure rim
(15) at an axial spacing, which is connected to it and rotates along with it;
(b) the second spiral (spiral 9) is disposed between said pressure rim (15) and said
first spiral (7); and
(c) supporting rollers (17) that are supported for rotation at a mutual spacing extend
from the rear side of said second spiral (spiral 9), which faces said pressure rim
(15), which supporting rollers are forcefully guided for rolling in bores (19) recessed
in said pressure rim.
2. Spiral compressor according to Claim 1, characterised in that three supporting rollers (17), which are disposed on the rear side of said second
spiral (9) at a mutual angular spacing by 120° and extend therefrom, roll in said
bores (19) of said pressure rim (15) connected to said first spiral (7).
3. Spiral compressor according to any of the preceding Claims, characterised in that said supporting rollers (17) carry an elastic plastic sleeve on their outside periphery
or are coated with a synthetic material.
4. Spiral compressor according to any of the preceding Claims, characterised in that each of said supporting rollers (17) is screwed by means of a screw (22) relative
to an axial extension of said second spiral (9).
5. Spiral compressor according to Claim 1, characterised in that pressure chambers (35) are provided for the purpose of compensating the axial forces
exerted by said spirals (7, 9) on said bearings (29, 33), with said two spirals (7,
9) being supported relative to each other by means of said pressure chambers.
6. Spiral compressor according to any of the preceding Claims, characterised in that said pressure chambers are formed between the inner side of said pressure rim (15)
and an annular disk (37) bearing against this side, while they are supplied with compressed
air from compression pockets (45) of the spiral compressor via bores (43).
7. Spiral compressor according to any of the preceding Claims,
characterised by the following features:
(a) each of said pressure chambers (35) is defined by a respective pressure chamber
seal recessed in said pressure rim and presenting dry running properties;
(b) said annular disk (37) overlaps said pressure chambers (35) with a sliding speed
corresponding to the relative speed between said two spirals (7, 9);
(c) said pressure chambers are connected to said compression pockets of the spiral
compressor via passages in said annular disk and via said bores (43).
8. Spiral compressor according to any of the preceding Claims, characterised in that said annular disk (37) is supported on radial cooling fins (47) connected to said
second spiral, in such a way that the pressure established in said pressure chambers,
as reactive force relative to said pressure rim (15) and said annular disk (37) compensate
the axial forces acting upon said bearings (29, 33) of said spirals.
9. Spiral compressor according to any of the preceding Claims, characterised by three pressure chambers present at a respective angular spacing by 120° relative
to each other are present between the inner surface of said pressure rim (15) and
the facing inner surface of said annular disk (37).
10. Spiral compressor according to any of the preceding Claims, characterised in that each of said bores (19) is disposed between two respective pressure chambers (35).
11. Spiral compressor according to any of the preceding Claims, characterised in that said first spiral (7) is driven and that said second spiral (9) is entrained by said
first spiral (7) by forceful guidance.
1. Compresseur hélicoïdal, en particulier pour utilisation dans la production d'air comprimé
pour véhicules sur rail, doté d'au moins deux spirales tournant l'une dans l'autre
agencées dans un caisson dont le mouvement relatif mutuel nécessaire à l'action de
compression est produit par un décalage réciproque de leurs axes de rotation effectués
dans des paliers, les spirales tournant chacune dans un palier,
caractérisé par les particularités suivantes:
a) la première des spirales prises l'une dans l'autre (7) porte à distance axiale
une couronne de compression (15) liée à elle et tournant avec elle;
b) la deuxième spirale (spirale 9) est agencée entre la couronne de compression (15)
et la première spirale (7), et
c) du côté arrière de la deuxième spirale (spirale 9) tourné vers la couronne de compression
(15) s'étendent à une certaine distance les uns des autres, des galets de soutien
(17) placés à rotation, lesquels par guidage forcé roulent dans des orifices (19)
effectués dans la couronne de compression (15).
2. Compresseur hélicoïdal selon la revendication 1, caractérisé en ce que trois galets de soutien (17) agencés à distance angulaire de chaque fois 120° les
uns par rapport aux autres sur le côté arrière de la deuxième spirale (9) et s'étendant
de celle-ci, roulent dans les orifices (19) de la couronne de compression (15) liée
à la première spirale (7).
3. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les galets de soutien (17) portent, sur leur périmètre extérieur, une enveloppe en
matière synthétique élastique ou sont recouverts de matière synthétique.
4. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les galets de soutien (17) sont vissés chaque fois avec une vis (22) vis-à-vis d'un
prolongement axial de la deuxième spirale (9).
5. Compresseur hélicoïdal selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans un but de compensation sont prévues des forces axiales exercées par les spirales
(7, 9) sur les paliers (29, 33) des chambres de compression (35), au moyen desquelles
les deux spirales (7, 9) sont mutuellement soutenues.
6. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les chambres de compression (35) sont formées entre le côté intérieur de la couronne
de compression (15) et une plaque annulaire (37) contiguë à celle-ci, et qu'elles
sont alimentées en air comprimé par des orifices (43) de poches d'étanchéité (45)
du compresseur hélicoïdal.
7. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par les particularités suivantes:
a) les chambres de compression (35) sont chacune délimitées par des caractéristiques
de fonctionnement sec au moyen d'un joint de chambre de compression effectué dans
la couronne de compression;
b) la plaque annulaire (37) chevauche les chambres de compression à une vitesse de
glisse correspondant à la vitesse relative entre les deux spirales (7, 9), et
c) les chambres de compression sont reliées aux poches d'étanchéité du compresseur
hélicoïdal par des passages dans la plaque annulaire et par des orifices (43).
8. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque annulaire (37) s'appuie sur une ailette de refroidissement (47) radiale
reliée à la deuxième spirale, de telle manière que, la pression s'accumulant dans
les chambres de compression compense, comme force réactionnelle à l'encontre de la
couronne de compression (15) et de la plaque annulaire (37), les forces axiales agissant
sur les paliers (29, 33) des spirales.
9. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par trois chambres de compression existant les unes par rapport aux autres à distance
angulaire de chaque fois 120° entre la surface intérieure de la couronne de compression
(15) et la surface intérieure tournée vers elle de la plaque annulaire (37).
10. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les orifices (19) sont agencés chaque fois entre deux chambres de compression (35).
11. Compresseur hélicoïdal selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première spirale (7) est entraînée et en ce que la deuxième spirale (9) est remorquée par la première spirale (7) au moyen du guidage
forcé.

