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(11) |
EP 0 843 765 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2002 Patentblatt 2002/02 |
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Anmeldetag: 02.08.1996 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9600/272 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9707/309 (27.02.1997 Gazette 1997/10) |
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DOPPELSCHLIESSZYLINDER FÜR EIN SICHERHEITSSCHLOSS
DOUBLE CLOSURE CYLINDER FOR A SECURITY LOCK
CYLINDRE DE FERMETURE DOUBLE POUR SERRURE DE SURETE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.08.1995 CH 231595
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.1998 Patentblatt 1998/22 |
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Patentinhaber: Keller, Ernst |
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CH-8805 Richterswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Keller, Ernst
CH-8805 Richterswil (CH)
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Vertreter: Groner, Manfred |
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Isler & Pedrazzini AG, Patentanwälte, Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 674 542 FR-A- 2 601 991 US-A- 2 129 967
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CH-A- 679 169 US-A- 1 432 326
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Doppelschliesszylinder für ein Sicherheitsschloss, nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein Schliesszylinder dieser Art ist im Stand der Technik aus der CH-A-674 542 bekannt.
Bei diesem weist der türaussenseitige Zylinderkern an seiner Rückseite eine Verdikkung
auf, was ein Ausreissen des Zylinderkerns wesentlich erschwert. Bei einem solchen
Ausreissversuch wird in den türaussenseitigen Zylinderkern eine selbstschneidende
Stahlschraube eingedreht und mit einer an dieser Schraube angesetzten Abziehvorrichtung
sehr hohe Zugkräfte auf den Zylinderkern ausgeübt.
[0003] Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, einen Schliesszylinder der genannten
Art zu schaffen, dessen Zugfestigkeit individuell festlegbar ist und damit unterschiedlichen
Sicherheitsanforderungen entsprochen werden kann. Der Schliesszylinder soll insbesondere
auch höheren Sicherheitsanforderungen bezüglich der Zugfestigkeit genügen.
[0004] Die Aufgabe ist bei einem gattungsgemässen Schliesszylinder gemäss Anspruch 1 gelöst.
Beim erfindungsgemässen Schliesszylinder ist der Kupplungsteil im wesentlichen im
Ansatz an der Rückseite der Verdickung geführt. Die Führungsschlitze für die Kupplung
können damit in diesen Ansatz eingearbeitet werden. Damit ist vermieden, dass der
Führungsschlitz die Verdickung des Zylinderkerns schwächt, wie dies bisher der Fall
war. Der Zylinderkern kann somit wesentlich massiver ausgebildet sein und damit ist
mit einer kürzeren Verdickung eine ebenso hohe Zugsicherheit wie bisher erreichbar.
Wesentlich ist zudem, dass der Ansatz einen kleineren Durchmesser aufweist als der
Aussendurchmesser der Verdikkung. Damit ist ermöglicht, dass der Mitnehmer, in welchen
der Ansatz eingreift, mit einer wesentlich stabileren Wandung ausgebildet werden kann.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Verdickung in das Zylindergehäuse
und/oder in ein Verlängerungsstück des Zylindergehäuses eingelassen. Die Verdickung
kann durch diese Massnahme nicht nur wesentlich massiver sondern zugleich auch länger
ausgebildet werden, wodurch die Sicherheit gegen ein Abziehen des türaussenseitigen
Zylinderkerns noch weiter erhöht wird. Der Bereich für eine individuelle Anpassung
an unterschiedliche Sicherheitsanforderungen ist damit zusätzlich erweitert.
[0006] Da beim erfindungsgemässen Schliesszylinder der türaussenseitige Zylinderkern äusserst
ausreisssicher im Zylindergehäuse verankert ist, können mit einer Abziehvorrichtung
entsprechend sehr hohe Kräfte zum Zerreissen des Schliesszylinders im Bereich der
Stulpschraubenbohrung ausgeübt werden. Um ein solches Zerreissen zu verhindern, ist
gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ein Verbindungssteg vorgesehen, der im Bereich
der Stulpschraubenbohrung verdickt ist, wobei diese Verdickung breiter ausgebildet
ist als eine Ausnehmung für den Durchgang des Mitnehmers. Die Verdikkung des Steges
kann in vorteilhafter Weise durch ein aufgesetztes Rohrstück realisiert werden. Weitere
vorteilhafte Merkmale sind Gegenstand abhängiger Patentansprüche.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch einen teilweise geschnittenen Zylinder gemäss der Erfindung,
- Figur 2
- einen Teilschnitt durch den Schliesszylinder gemäss Figur 1,
- Figur 2a
- einen Schnitt entlang der Linie IIa-IIa der Figur 2,
- Figur 3
- eine Ansicht des Schliesszylinders gemäss Figur 1,
- Figur 4
- eine Ansicht der Rückseite einer Zylinderhälfte,
- Figur 5
- schematisch eine teilweise geschnittene Teilansicht eines Schliesszylinders nach einer
Variante,
- Figur 6 und 7
- schematisch eine Illustration der Kernzieh-bzw. Zerreissmethode,
- Figur 8
- eine Ansicht eines Verbindungssteges,
- Figur 9
- einen Schnitt durch den Verbindungssteg entlang der Linie IX-IX der Figur 8, und
- Figur 10
- eine weitere Ansicht des Verbindungssteges.
[0008] Der in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Schliesszylinder 1 ist ein sogenannter Doppelschliesszylinder
und weist zwei Gehäuseteile 2 und 3 auf, die mit einem separat hergestellten Verbindungssteg
20 fest miteinander verbunden sind. Die Gehäuseteile 2 und 3 besitzen jeweils eine
durchgehende, zylindrische Gehäuseöffnung 11, in der jeweils ein Zylinderkern 4 gelagert
ist. Wenigstens ein türaussenseitiger Zylinderkern 4 ist von der Rückseite des Gehäuseteils
2 in die Gehäuseöffnung 11 eingesetzt und besitzt eine flanschartige Verdickung 13,
die wenigstens bereichsweise in eine korrespondierende Erweiterung 12 der Oeffnung
11 eingreift. Die Verdickung 13 ist insbesondere beim türaussenseitigen Zylinderkern
4 vorgesehen, da dieser einem gewaltsamen Einbruchversuch besonders ausgesetzt ist.
Der andere Zylinderkern kann wie üblich ausgebildet und entsprechend von vorne in
die entsprechende Gehäuseöffnung 11 eingesetzt sein.
[0009] An der Rückseite der Verdickung 13 ist ein Ansatz 14 angeformt, in dem ein Führungsschlitz
25 eingearbeitet ist. In diesem Schlitz 25 ist ein an sich bekanntes Kupplungsteil
24 längsverschieblich geführt. Dieses Kupplungsteil 24 dient in an sich bekannter
Weise zum Kuppeln der Zylinderkerne mit einem Mitnehmer 15, an dem zur Betätigung
eines Schlossriegels ein Nocken 16 angeformt ist. Dieser Mitnehmer 15 ist mit einer
Ausnehmung 26 versehen, in welche der Ansatz 14 eingreift.
[0010] Zur Betätigung des Schliesszylinders 1 wird ein hier nicht gezeigter Steckschlüssel
in einen Schlüsselkanal 5 eingesetzt und das Kupplungsteil 24 aus der in der Figur
2 gezeigten Position nach rechts verschoben, wonach der Zylinderkern 4 mit dem Mitnehmer
15 gekuppelt ist. Durch den Steckschlüssel sind die hier nicht gezeigten Zuhaltungen
eingeordnet, so dass der Zylinderkern 4 und damit der Mitnehmer 5 gedreht werden können.
[0011] Zur Führung des Zylinderkerns 4 im Gehäuseteil 2 weist dieser an seiner Stirnseite
zwei im Abstand zueinander angeordnete Sackbohrungen 7 sowie einen radialen Schlitz
8 auf. In den Schlitz 8 ist ein halbmondförmiger Riegelkörper 9 eingelegt, der durch
gehärtete Stahlstifte 6, welche in die Bohrungen 7 eingesetzt sind, in einer Position
gehalten ist, in welcher er in eine umlaufende Rille 10 in der Innenseite der Gehäuseöffnung
11 eingreift. Der Riegelkörper 9 ist in der Rille 10 gleitverschieblich geführt und
wird beim Drehen des Zylinderkerns 4 in dieser Rille 10 in Umfangsrichtung verschoben.
Der Riegelkörper 9 sichert zusammen mit der Verdickung 13 die genaue axiale Positionierung
des Zylinderkerns 4 in der Oeffnung 11. Beim Montieren des Zylinderkerns 4 im Gehäuseteil
2 ist der Riegelkörper 9 im Schlitz 8 vollständig versenkt und steht somit an der
Aussenseite des Zylinderkerns 4 nicht vor. Werden die Stahlstifte 6 in die Bohrungen
7 eingesetzt, so wird der Riegelkörper 9 nach aussen verschoben und greift schliesslich
in die Rille 10 ein, wie dies in Figur 3 angedeutet ist. Die Stahlstifte 6 fixieren
den Riegelkörper 9 und bilden gleichzeitig einen Aufbohrschutz. Der Riegelkörper 9
ist vorzugsweise ebenfalls aus einem harten Werkstoff hergestellt und bildet einen
weiteren Schutz gegen ein Aufbohren des Zylinderkerns 4.
[0012] Die beiden Gehäuseteile 2 und 3 sind durch den in den Figuren 8, 9 und 10 näher gezeigten
Verbindungssteg 20 fest miteinander verbunden. Zur Aufnahme des Steges 20 weisen die
Gehäuseteile 2 und 3 jeweils eine Ausnehmung 21 auf, in die jeweils ein Arm 31 eingreift.
In die Arme 31 ist jeweils eine Querbohrung 32 eingearbeitet, in die jeweils ein Stift
22 eingesetzt ist, der in eine Bohrung 35 des Gehäuseteils 2 bzw. 3 eingreift und
den Steg 20 fest mit den Gehäuseteilen 2 und 3 verbindet. Der Steg 20 besitzt mittig
eine Verdickung 33, die vorzugsweise durch ein aufgesetztes Rohrstück gebildet ist.
An dieser Verdickung 33 ist von oben eine Ausnehmung 30 eingearbeitet, die bei einer
Betätigung des Schliesszylinders 1 einen Durchgang des Mitnehmernockens 16 ermöglicht.
Die Verdickung 33 ist wesentlich breiter als die Ausnehmung 30. Die Verdickung 33
ist somit vergleichsweise breit und greift an beiden Enden jeweils in einen Absatz
23 eines Zylindersacks 19 ein. Umlaufende Schultern 36 der Verdickung 33 liegen jeweils
an einer Innenseite des Gehäuseteils 2 bzw. 3 an. Die Verdickung 33 ist vorzugsweise
durch ein Rohrstück realisiert, das auf die Arme 31 aufgeschoben und mit Querstiften
37 fixiert ist. Dieses Rohrstück stabilisiert die Arme 31, insbesondere im Bereich
der Stulpschraubenbohrung 29 und verhindert wirksam, dass der Steg bei einem Biegeversuch
im Bereich der Stulpschraubenbohrung 29 infolge Materialermüdung bricht. Beim erfindungsgemässen
Schliesszylinder 1 ist gewährleistet, dass der Zylinderkern 4 auch mit hohen Zugkräften
nicht ausgerissen werden kann und zudem ein Bruch im Bereich der Stulpschraubenbohrung
29 kaum möglich ist. Die Figur 6 illustriert schematisch ein Ausreissversuch mittels
einer Stahlschraube 27. Diese Stahlschraube 27 ist in den Zylinderkern 4 eingeschraubt
und in Richtung des Pfeils 28 wird mittels einer hier nicht gezeigten Abziehvorrichtung
eine sehr hohe Zugkraft auf den Zylinderkern 4 ausgeübt. Ein Ausziehen des Zylinderkerns
4 aus dem Gehäuseteil 2 ist insbesondere durch die Verdickung 13 verhindert, die mit
einer Schulter 17 an der Rückseite des Gehäuseteils 2 anliegt. Die Figur 7 illustriert
einen Bruch im Bereich der Stulpschraubenbohrung 29 als Folge eines solchen Ausreissversuchs.
Bei einem solchen Versuch werden Biegekräfte auf den Steg 20 ausgeübt, mit dem Ziel
einen Ermüdungsbruch zu erreichen. Beim erfindungsgemässen Schliesszylinder ist der
Steg durch die umgreifende Verdikkung 33 stabilisiert und insbesondere werden die
Verdickung 33 Biegekräfte aufgenommen.
[0013] Die Figur 5 zeigt eine Variante des erfindungsgemässen Schliesszylinders 1. Bei dieser
ist an der Rückseite des Gehäuseteils 2 ein Verlängerungsstück 34 angesetzt, welches
einen zylindrischen Durchgang 38 besitzt, in welchen der Zylinderkern 4 mit seiner
Verdickung 13 eingreift. Das Verlängerungsstück 34 verlängert den Gehäuseteil 2 in
an sich bekannter Weise. Denkbar ist auch eine Ausführung mit mehreren Verlängerungsstücken
34, die aneinander gelegt sind. Schliesslich kann die Verdickung 13 gleichzeitig in
eine korrespondierende Erweiterung des Gehäuseteils 2 eingreifen. Auch bei dieser
Ausführung ist an der Rückseite der Verdickung 13 ein Ansatz 14 angeformt, in den
ein Führungsschlitz 25 für das Kupplungsteil 24 eingearbeitet ist. Der Schlitz 25
bildet somit auch hier ein Führungsmittel für den Kupplungsteil 24.
[0014] Trotz den erheblichen Vorteilen des erfindungsgemässen Schliesszylinders ist dieser
wie ersichtlich mit verhältnismässig wenigen, einfachen und robusten Bauteilen realisierbar,
so dass erfindungsgemäss ein Schliesszylinder geschaffen wurde, welcher nicht nur
den sicherheitstechnischen Anforderungen, einschliesslich einer einfachen Montage,
in hervorragender Weise Rechnung trägt, sondern aufgrund seiner einfachen und robusten
Ausführbarkeit kostenmässig günstig und betrieblich äusserst zuverlässig ist.
1. Doppelschliesszylinder für ein Sicherheitsschloss, mit einem türaussenseitigen Zylindergehäuse
(2,3) und wenigstens einem in einer durchgehenden Gehäuseöffnung (11) dieses Zylindergehäuses
(2, 3) drehbar gelagerten Zylinderkern (4), der in die Gehäuseöffnung von der Rückseite
her eingesetzt ist und an seinem hinteren Ende eine angeformte Verdickung (13) aufweist,
mit Zuhaltungen, die durch einen in einen Schlüsselkanal (5) einführbaren Steckschlüssel
eingeordnet werden und mit an der Rückseite des Zylinderkerns (4) angeordneten Führungsmitteln
(25) zum Kuppeln des Zylinderkerns (4) mit einem Mitnehmer (15), dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite der Verdickung (13) ein Ansatz (14) angeordnet ist, daß in den Ansatz
(14) ein Führungsschlitz als die an der Rückseite des Zylinderkerns (4) angeordneten
Führungsmittel eingearbeitet ist, daß der Ansatz (14) einen wesentlich kleineren Aussendurchmesser
als der Aussendurchmesser der Verdickung aufweist und dass die Verdickung in eine
korrespondierende Erweiterung (12) eines Gehäuseteils (2) eingreift.
2. Doppelschliesszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung (13) im wesentlichen oder bereichsweise in einen Durchgang (38) eines
Gehäuseverlängerungsstücks (34) eingreift.
3. Doppelschliesszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (14) in eine korrespondierende Ausnehmung (26) des Mitnehmers (15) eingreift.
4. Doppelschliesszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkern (4) an seinem vorderen Ende einen radialen Schlitz (8) aufweist,
in dem ein Verriegelungskörper (9) eingesetzt ist, der mit einem Gehäuseteil (2) in
Eingriff ist.
5. Doppelschliesszylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsskörper (9) eine halbmondförmige Scheibe ist, die durch gehärtete
Stifte (6), die stirnseitig in den Zylinderkern (4) eingesetzt sind, in der verriegelten
Position gehalten sind.
6. Doppelschliesszylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei Gehäusehälften (2,3) aufweist, die mit einem Verbindungssteg (20) miteinander
verbunden sind.
7. Doppelschliesszylinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (20) im Bereich einer Stulpschraubenbohrung (29) verdickt ist
und beidseitig einer radialen Ausnehmung (30) für einen Mitnehmernocken (16) jeweils
eine an einem Gehäuseteil (2,3) anliegende umlaufende Schulter (36) aufweist.
8. Doppelschliesszylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schulter (36) durch eine umlaufende Verdickung (33) gebildet ist.
9. Doppelschliesszylinder nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Verdickung (33) durch ein aufgesetztes Rohrstück gebildet ist.
10. Doppelschliesszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite eines Gehäuseteils (2) wenigstens ein Verlängerungsstück (34) angeordnet
ist, das eine Oeffnung (38) aufweist, in welche die Verdickung (13) des Zylinderkerns
(4) eingreift.
1. Double lock cylinder for a security lock, having a cylinder housing (2, 3) at the
outer side of the door and having at least one cylinder plug (4), which is rotatably
mounted in a continuous housing orifice (11) of said cylinder housing (2, 3) and which
is inserted into the housing orifice from the rear side and has a thickening (13)
formed on its rear end, having tumblers, which are arranged in order by means of a
key insertable into a keyway (5), and having guide means (25) for coupling the cylinder
plug (4) to a driver (15), the said guide means being arranged on the rear side of
the cylinder plug (4), characterized in that an extension (14) is arranged on the rear side of the thickening (13), that a guide
slot serving as the guide means arranged at the rear side of the cylinder plug (4)
is worked into the extension (14), that the extension (14) has an outside diameter
which is substantially smaller than the outside diameter of the thickening and that
the thickening engages into a corresponding widening (12) of a housing part (2).
2. Double lock cylinder according to claim 1, characterized in that the thickening (13) engages essentially or in regions into a passage (38) of a housing
lengthening piece (34).
3. Double lock cylinder according to one of claims 1 to 2, characterized in that the extension (14) engages into a corresponding recess (26) of the driver (15).
4. Double lock cylinder according to one of claims 1 to 3, characterized in that the cylinder plug (4) has, at its front end, a radial slot (8), in which is inserted
a catch (9) which is in engagement with a housing part (2).
5. Double lock cylinder according to claim 4,
characterized in that the catch (9) is a crescentshaped disc which is held in the interlocked position
by hardened pins (6) inserted into the end of the cylinder plug (4).
6. Double lock cylinder according to claim 5, characterized in that it comprises two housing halves (2, 3) which are connected to one another by means
of a connecting web (20).
7. Double lock cylinder according to claim 6, characterized in that the connecting web (20) is thickened in the region of a four-end screw bore (29)
and has, on each of the two sides of a radial recess (30) for a driver cam (16), a
peripheral shoulder (36) bearing against a housing part (2, 3) in each case.
8. Double lock cylinder according to claim 7, characterized in that the shoulder (36) is formed by a peripheral thickening (33).
9. Double lock cylinder according to claim 7 or 8, characterized in that the peripheral thickening (33) is formed by an attached tubular piece.
10. Double lock cylinder according to one of claims 1 to 9, characterized in that at least one lengthening piece (34) is arranged on the rear side of a housing part
(2), the said lengthening piece having an orifice (38), into which the thickening
(13) of the cylinder plug (4) engages.
1. Cylindre de fermeture double pour serrure de sûreté avec un carter cylindrique (2,
3) du côté extérieur de la porte et, au moins, un rotor (4) enfiché en rotation possible
dans un orifice traversant (11) de ce carter cylindrique (2, 3), introduit dans l'orifice
du carter par sa face arrière et présente à son extrémité arrière une tête de rotor
(13), avec arrêts de gâchette mis en place au moyen d'une clé s'introduisant dans
le passage de clé (5) et avec des dispositifs de guidages (25) sur la face arrière
du rotor (4) pour accoupler le rotor (4) au panneton (15), caractérisé en ce que sur la face arrière de la tête de rotor (13) est disposée une extrémité d' entraînement
du rotor (14), que dans celle-ci puisse être formée une rainure de guidage, que le
diamètre de cette extrémité d'entraînement de rotor (14) soit sensiblement plus petit
que le diamètre extérieur de la tête de rotor, et que la tête de rotor puisse s'engager
dans un élargissement (12) correspondant de la partie (2) du carter.
2. Cylindre de fermeture double d'après la revendication 1, caractérisé en ce que la tête de rotor (13) s'insère substantiellement, ou par zones dans un passage (38)
d'un élément (34) de prolongement du carter.
3. Cylindre de fermeture double, d'après l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'extrémité du rotor (14) s'insère dans un orifice (26) du panneton (15).
4. Cylindre de fermeture double d'après l'une des revendication 1 à 3, caractérisé en ce que le rotor (4) comporte à son extrémité avant une entaille (8) dans laquelle s'engage
un élément de verrouillage (9) pénétrant dans la partie (2) du carter.
5. Cylindre de fermeture double d'après la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de verrouillage (9) est un disque en forme de demi-lune maintenu en position
verrouillée par des goupilles trempées (6), intégrées frontalement dans le rotor (4).
6. Cylindre de fermeture double d'après la revendication 5, caractérisé en ce qu'il comporte un carter divisé en deux moitiés (2, 3) reliées entre elles par une partie
centrale d'embase (20).
7. Cylindre de fermeture double d'après la revendication 6, caractérisé en ce que la partie centrale d'embase (20) a une épaisseur agrandie dans la zone d'un perçage
(29) pour vis de fixation (29) et qu'elle comporte des deux côtés un dégagement (30)
pour le passage d'un ergot (16) du panneton, un épaulement (36) rotatif étant en contact
respectivement avec une partie du carter (2, 3).
8. Cylindre de fermeture double d'après la revendication 7, caractérisé en ce que l'épaulement (36) est formé sur la tête d'embase (33).
9. Cylindre de fermeture double d'après l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que la tête d'embase rotative (33) est formée d'un élément: tubulaire démontable.
10. Cylindre de fermeture double d'après l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un élément de prolongation (34) au moins, fixé à la partie arrière de la partie (2)
du carter, comporte un orifice dans lequel s'insère la tête (13) du rotor (4).

