[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestäuben von Produkten, insbesondere Druckprodukten,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine Vorrichtung zum Durchführen eines
solchen Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 10.
[0002] Bei diesem bekannten Stand der Technik (DE 38 19 203A1) erzeugen in zur Förderrichtung
der Druckprodukte transversaler Richtung verteilt angeordnete Puderabgabedüsen zusammen
eine Pudergaswolke, durch welche die Produkte hindurch bewegt werden.
[0003] Handelt es sich bei den Produkten um nicht biegesteife Produkte, z.B. Druckbogen,
so erzeugen die von den Abgabedüsen abgegebenen Pudergasstrahlen eine transversale
Rinne im Produkt. Dies ist im Hinblick auf ein flatterfreies Führen der Produkte nachteilig.
Durch das scharfe Aufpressen der Pudergasstrahlen auf die Oberfläche der zu bestäubenden
Produkte erhält man auch instabile Strömungsverhältnisse. Ein weiterer Nachteil der
bekannten Anordnung ist der, daß die reflektierten Luftstrahlen eine größere Teilmenge
des Puders von der Oberfläche der zu bestäubenden Produkte wegtragen.
[0004] Durch die vorliegende Erfindung sollen ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bestäuben
von Produkten angegeben werden, bei welchen ein besserer Wirkungsgrad beim Übertragen
von Puder aus dem Pudergasstrom auf die Produkte gewährleistet ist.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen bzw. einer Vorrichtung mit den im Anspruch 10 angegebenen
Merkmalen.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Pudergasstromanteile, welche von der
Oberfläche der Druckprodukte reflektiert werden, durch einen Transportgasstrom erneut
der Produktoberfläche zugeführt. Dieser Transportgasstrom wird streifend gegen die
Produktoberflächen gerichtet und ist im wesentlichen laminar. Bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren erhält man somit man eine höhere Ausbeute in der Übertragung von Puder auf
die Produktoberflächen.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
[0008] Bei einem Verfahren gemäß Anspruch 2 hat man eine sehr intensive Anströmung der Produktoberflächen
mit Pudergas.
[0009] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 ist im Hinblick auf gut laminare
Strömungsverhältnisse für das Transportgas und im Hinblick auf ein ausgedehntes Wiederzuführen
von der Produktoberfläche sich wegbewegender Puderpartikel zu der Produktoberfläche
von Vorteil.
[0010] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 gestattet es, einen durch die bewegten
Produkte und ihre Fördereinrichtung erzeugten Luftstrom, der in Förderrichtung mitgeschleppt
wird, zu kompensieren.
[0011] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 ist im Hinblick auf gut laminare
Strömungsverhältnisse zwischen Abgabeeinrichtung und Absaugeinrichtung von Vorteil.
[0012] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 ist im Hinblick darauf von Vorteil,
ein Austreten von Puderpartikeln aus dem Bestäubungsbereich kleinzuhalten oder ganz
zu vermeiden.
[0013] Dabei wird mit den Weiterbildungen der Erfindung gemäß Anspruch 7 und 8 erreicht,
daß solche Puderpartikel, die nach einem ersten Auftreffen auf die Produktoberfläche
nicht an dieser hängengeblieben sind, nochmals gegen die Produktoberfläche gerichtet
werden. Dies erfolgt gemäß Anspruch 7 durch einen entgegen der Förderrichtung der
Produkte laufenden Transportgasstrom, gemäß der Weiterbildung der Erfindung gemäß
Anspruch 8 durch einen sanften, zur Förderrichtung der Produkte gleichsinnigen Transportgasstrom.
[0014] Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9 ist im Hinblick darauf von
Vorteil, zu vermeiden, daß nicht verbrauchte Puderpartikel den Bestäubungsbereich
verlassen.
[0015] Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 12 wird das Pudergas in den der Förderfläche
benachbarten Teil des Transportgasstromes eingespeist, was auch im Hinblick auf möglichst
weitgehende Puderübertragung auf die Produktoberflächen von Vorteil ist.
[0016] Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 13 stören die verschiedenen Abgabedüsen für
das Pudergas den Transportgasstrom nur wenig.
[0017] Die Anordnung gemäß Anspruch 14 ist im Hinblick auf möglichst intensiven Erstkontakt
des Pudergases mit der Produktoberfläche von Vorteil.
[0018] Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 15 liegt das Pudergas-Verteilerrohr im Windschatten
von Nabenabschnitten von Gebläserädern, stört also den Transportgasstrom nicht wesentlich,
trotzdem hat man nur kleine Strömungswege vom Pudergas-Verteilerrohr bis zu den Abgabeenden
der Abgabedüsen.
[0019] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 16 ermöglicht ein schonendes fluidisches
Umlenken des Transportgasstromes zur Absaugeinrichtung hin.
[0020] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 17 dient dem Vermeiden von Puderablagerungen
im Inneren eines sich zwischen Abgabeeinrichtung und Absaugeinrichtung erstrekkenden
Gehäuses.
[0021] Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 18 entweicht Pudergas nicht in die Umgebung,
auch wenn die Pudergasabgabe nicht streng synchron zum Vorbeilaufen zu bestäubender
Produkte an den Pudergas-Abgabedüsen gesteuert wird.
[0022] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 19 ist im Hinblick auf ein Selbstzentrieren
von Produktgreifern beim Einlaufen in die Bestäubungsvorrichtung von Vorteil.
[0023] Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 20 ist im Hinblick auf ein gutes
dynamisches Abdichten der Bestäubungsvorrichtung gegen die Umgebung von Vorteil.
[0024] Gleiches gilt für die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 21.
[0025] Bei einer Vorrichtung gemäß Anspruch 22 erfolgt automatisch eine Anpassung des Transportgasstromes
an die Fördergeschwindigkeit der Produkte.
[0026] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 23 ist im Hinblick auf eine in zur
Förderrichtung der Produkte transversaler Richtung gleichförmige Zuführung von Transportgas
bzw. Sperrgas von Vorteil.
[0027] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 24 gewährleistet ein in zur Produkt-Förderrichtung
transversaler Richtung gleichförmiges Absaugen von Gas, welches nicht verbrauchte
Puderpartikel enthält.
[0028] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 25 ist insofern vorteilhaft, als man
die Menge des gegen die Produkte austretenden Transportgases und ggf. Sperrgases gemäß
den jeweils gewünschten Förderbedingungen für die Produkte einstellen kann. So muß
man z.B. bei Druckprodukten berücksichtigen, daß diese aus Papier unterschiedlichen
Flächengewichtes hergestellt sein können, und um im Bereich der Bestäubungsvorrichtung
immer gleiche Förderverhältnisse zu haben, muß man Druckprodukte mit hohen Flächengewicht
mit etwas weniger Transportgas und Sperrgas beaufschlagen als Produkte mit geringem
Flächengewicht, wenn man trotz unterschiedlichen Gewichtes der Produkte gleiche Lage
derselben vor der Pudergas-Abgabeeinrichtung gewährleisten will. Puderabtrenneinrichtungen,
z.B. Puderabscheidezyklone arbeiten aber dann mit besten Wirkungsgrad, wenn sich der
Gesamt-Gasstrom durch sie nicht ändert. Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch
25 gestattet es, den Transportgasstrom und ggf. Sperrgasstrom zu variieren, durch
gegensinnige Steuerung der Nebenluftöffnung aber den Gesamtgasstrom, der der Abtrenneinheit
zugeführt wird, konstant zu halten.
[0029] Der mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 26 erhaltene Vorteil liegt
darin, daß die Nebenluftöffnung keine über die Breite der bestäubten Produkte unterschiedliche
Saugeffekte erzeugt.
[0030] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 27 ist im Hinblick auf symmetrische
Strömungsverhältnisse im Inneren des Absaugrohres von Vorteil.
[0031] Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 28 gewährleistet in transversaler
Richtung der Produkte gleichförmige Strömungsverhältnisse.
[0032] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
- Figur 1:
- einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zum Bestäuben von Druckprodukten sowie ein
Blockschaltbild von Ver- und Entsorgungseinrichtungen für diese Vorrichtung;
- Figur 2:
- eine ähnliche Schnittansicht wie Figur 1, in welcher eine abgewandelte Bestäubungsvorrichtung
wiedergegeben ist;
- Figur 3:
- eine schematische Ansicht des auslaufseitigen Endabschnittes einer Mehrfarben-Druckmaschine,
in welcher eine weiter abgewandelte Bestäubungsvorrichtung schematisch wiedergegeben
ist;
- Figur 4:
- eine Aufsicht auf die Bestäubungsvorrichtung nach Figur 3 in vergrößertem Maßstabe
nach Abnehmen einer Deckplatte, wobei zusätzlich Verund Entsorgungseinrichtungen gezeigt
sind;
- Figur 5:
- eine Aufsicht ähnlich zu Figur 4, bei welcher jedoch ein größerer Darstellungsmaßstab
gewählt ist und die Ver- und Endsorgungseinrichtungen weggelassen sind;
- Figur 6:
- eine seitliche Ansicht eines steuerbaren Schlitzrohres, welches zur Abgabe von Transportgas
oder Sperrgas oder aber auch zum Absaugen von nicht verbrauchte Puderpartikel enthaltendem
Gas verwendet werden kann; und
- Figur 7:
- einen transversalen Schnitt durch das in Figur gezeigte Schlitzrohr.
[0033] In der Zeichnung ist mit 10 strichpunktiert eine Forderebene bezeichnet, längs welcher
Druckprodukte 8 durch eine nicht dargestellte Fördereinrichtung von rechts unten nach
links oben bewegt werden. Diese Fördereinrichtung weist in bekannter Weise ein Paar
beabstandeter endloser Fördermittel auf, welche die beiden Enden von stangenförmigen
Bogengreifern 6 tragen, die jeweils das vordere Ende eines Druckbogens erfassen.
[0034] Über der schräg ansteigenden Förderebene 10 ist ein insgesamt mit 12 bezeichneter
Bestäubungskasten angeordnet. Dieser hat einen Abgabeschacht 14, in welchem senkrecht
zur Zeichenebene hintereinander liegend eine Mehrzahl von Gebläserädern 16 angeordnet
ist. Diese erzeugen zusammen einen durch Pfeile 18 angedeuteten Transportgasstrom.
[0035] In Verlängerung der Naben der Gebläseräder 16 ist ein Pudergas-Verteilerrohr 20 angeordnet,
welches mit dem Ausgang eines Pudergasgenerators 22 verbunden ist. Einzelheiten des
Aufbaus eines solchen Pudergasgenerators können der DE 38 19 203 A1 entnommen werden,
auf welche diesbezüglich Bezug genommen wird.
[0036] Das Pudergas-Verteilerrohr 20 trägt senkrecht zur Zeichenebene beabstandet und fluchtend
hintereinander liegend eine Vielzahl von Pudergas-Abgabedüsen 24, die rohrförmig sind
und sich bis in die Nachbarschaft der Förderebene 10 erstrecken. Die Abgabedüsen 24
und das Pudergas-Verteilerrohr 20 bilden so zusammen eine rechenähnliche Struktur,
welche vom Transportgasstrom 18 durchströmt wird.
[0037] Unter Arbeitsbedingungen geben die Abgabedüsen 24 jeweils ein Pudergasbüschel 26
ab, welches in Luft verteilte Puderpartikel aufweist. Die Pudergasbüschel 26 sind
gegen die Oberfläche der Druckbogen gerichtet. Das von der Produktoberfläche wegströmende,
weniger Puderpartikel enthaltende Pudergas wird durch den Transportgasstrom 18 in
tangentialer Richtung längs der Förderebene 10 in der Zeichnung nach unten bewegt,
so daß laufend weitere Puderpartikel gegen die klebrige zu bestäubende Oberfläche
der Druckbogen geführt werden.
[0038] Um eine derartige effektive Übertragung von Puderpartikeln auf die Druckbogen zu
gewährleisten, ist der Abgabeschacht 14 für den Transportgasstrom 16 unter einem Winkel
w gegen die Förderebene 10 geneigt, der beim hier betrachteten Ausführungsbeispiel
etwa 22
o beträgt. Die Höhe des Abgabeschachtes 14 ist entsprechend dem Winkel w auf die Länge
eines Fensters 28 abgestimmt, welches in einer zur Förderebene 10 weisenden Wand 30
eines Gehäuses 32 vorgesehen ist.
[0039] An seinem stromaufseitigen Ende trägt das Gehäuse 32 einen Absaugschacht 34, der
über einen Puder-Abscheidezyklon 36 mit dem Einlaß eines Sauggebläses 38 verbunden
ist.
[0040] Die Achse des Absaugschachtes 34 schließt mit der Förderebene 10 einen Winkel ein,
der betragsmäßig gleich groß ist wie der Winkel w, jedoch entgegengesetztes Vorzeichen
hat.
[0041] Unterhalb des Absaugschachtes 34 ist ein Sperrluftschacht 40 angeordnet, in welchem
senkrecht zur Zeichenebene aufeinanderfolgend eine Mehrzahl von Gebläserädern 42 angeordnet
ist. Diese erzeugen einen Sperrluftstrom 44, der die Mischung aus Transportgas und
verarmtem Pudergas in den zur Förderebene 10 angestellten Absaugschacht 34 umlenkt,
wie bei 46 gezeigt.
[0042] Die von der Förderebene 10 abliegende Wandfläche des Gehäuses 32 ist durch eine mikroporöse
Platte 48 gebildet, hinter welcher ein Druckluftkasten 50 liegt. Ähnlich ist die in
der Zeichnung unter der Zeichenebene liegende Wand des Gehäuses 32 durch eine Platte
52 gebildet, die ebenfalls aus mikroporösem Material hergestellt ist, und hinter welcher
ebenfalls ein Druckluftkasten liegt. Die über der Zeichenebene zu denkende Begrenzungswand
des Gehäuses 32 ist analog ausgebildet. Der Druckluftkasten 50 und die anderen Druckluftkästen
sind über einen Druckregler 54 mit einer Druckluftleitung 56 verbunden. Auf diese
Weise tritt aus den Oberflächen der Platten 48, 52 ständig mit geringer Geschwindigkeit
Luft aus, wodurch verhindert wird, daß sich auf den Platten 48, 52 Puderpartikel ansammeln.
[0043] Etwas hinter der Förderebene 10 ist eine Leitplatte 58 angeordnet, die größere Abmessungen
hat als das Fenster 28, und am stromaufseitigen Ende mit einer Einlaufschräge 60 und
am stromabseitigen Ende mit einer Auslaufschräge 62 versehen ist. Diese Schrägen arbeiten
mit den Druckbogen-Greifstangen zusammen.
[0044] In dem zwischen der Einlaufschräge 60 und der Förderebene 10 liegenden keilförmigen
Spalt ist ein Druckluft-Verteilerrohr 64 angeordnet, welches eine Vielzahl senkrecht
zur Zeichenebene aufeinanderfolgender und in den keilförmigen Spalt weisender Druckluft-Abgabedüsen
66 aufweist.
[0045] Ähnlich ist in dem durch die Förderebene 10 und die Auslaufschräge 62 begrenzten
keilförmigen Raum ein Druckluft-Verteilerrohr 68 mit axial beabstandeten Druckluft-Abgabedüsen
70 vorgesehen.
[0046] Die Leitplatte 58 dient zum einen als Abstützung für die Druckbogen gegen das anströmende
Pudergas und Transportgas. Ferner dient die Leitplatte 58 als Abdeckung für das Fenster
28, an welcher Pudergas und Transportgas zurückgehalten und zum Absaugschacht 34 zurückgelenkt
werden, wenn sich kein Druckbogen vor dem Fenster 28 befindet, oder nur ein Teil eines
Druckbogens dort steht.
[0047] Die Druckluft-Verteilerrohre 64 und 70 sind mit dem Ausgang eines Gebläses 72 verbunden,
welches von einer Gebläse-Steuereinheit 74 her gesteuert wird. Letztere steuert ferner
das Sauggebläse 38 und Antriebsmotoren 76, 78, welche die Gebläseräder 16 bzw. 42
antreiben.
[0048] Die Gebläse-Steuereinheit 74 arbeitet in Abhängigkeit vom Ausgangssignal eines Geschwindigkeitsfühlers
80, der ein zur Fördergeschwindigkeit der Druckbogen-Greifstangen proportionales Signal
bereitstellt. Es kann sich hierbei um einen Tachogenerator handeln, der mit einem
Kettenrad zusammenarbeitet, über welches eine die Druckbogen-Greifstangen tragende
Kette läuft. Die Gebläse-Steuereinheit 74 arbeitet grob gesprochen so, daß sie die
Förderleistung der verschiedenen Gebläse erhöht, wenn die Fördergeschwindigkeit der
Produkte erhöht wird, umgekehrt die Förderleistung der Gebläse herabsetzt, wenn die
Produkte langsamer bewegt werden. Um bei dieser Geschwindigkeitssteuerung von einer
linearen Zuordnung zwischen der Fördergeschwindigkeit der Produkte und der Leistung
der Gebläse abweichen zu können, ist zwischen den Ausgang des Geschwindigkeitsfühlers
80 und den Eingang der Gebläse-Steuereinheit 74 ein Kennlinienkreis 82 eingefügt,
der z.B. für kleine Fördergeschwindigkeiten eine konstante kleine Sockelleistung der
Gebläse einstellen kann, und für hohe Fördergeschwindigkeiten eine konstante obere
Gebläseleistung vorgeben kann, wobei diese Bereiche durch eine Proportionalzone verbunden
sind. Es versteht sich, daß die Förderleistungen der verschiedenen Gebläse insgesamt
unterschiedlich sind: Die Menge der vom Sperrluftschacht 40 abgegebenen Sperrluft
ist deutlich kleiner als die Menge der vom Abgabeschacht 14 abgegebenen Transportluft,
und die Mengen der von den Druckluft-Verteilerrohren 64, 68 abgegebenen Dichtluft
ist nochmals deutlich kleiner als die Menge der Sperrluft.
[0049] Bei dem abgewandelten Ausführungsbeispiel nach Figur 2 sind Vorrichtungskomponenten,
die oben stehend unter Bezugnahme auf Figur 1 schon in funktionsäquivalenter Weise
beschrieben wurden, wieder mit denselben Bezugszeichen versehen. Diese Komponenten
werden nachstehend auch nicht nochmals beschrieben.
[0050] Anstelle der Reihe von im Abgabeschacht 14 angeordneten Gebläserädern 16 ist im Abgabeschacht
14 stromab der Pudergas-Abgabedüsen 24 nun ein Abgaberohr 84 für Transportgas angeordnet,
welches eine Mehrzahl unter dem Winkel w gegen die Förderfläche 10 angestellter Abgabedüsen
86 für Transportluft aufweist. Die aus den Abgabedüsen 86 austretenden Luftstrahlen
bilden zusammen einen den Abgabeenden der Pudergas-Abgabedüsen 24 benachbarten Luftstrom
18.
[0051] Die beiden Enden des Abgaberohres 84 sind über einen steuerbaren Stromregler 88 mit
dem Ausgang des Gebläses 72 verbunden. Die Steuerung des Stromreglers 88 erfolgt durch
die Gebläsesteuerung 74 analog zur Steuerung des Antriebsmotors 76 von Figur 1.
[0052] Ähnlich ist anstelle des Satzes von Gebläserädern 42 ein Abgaberohr 90 für Sperrluft
vorgesehen, welches im Mittel unter dem Winkel w gegen die Förderebene 10 angestellte
Abgabedüsen 92 für Sperrluft aufweist.
[0053] Das Abgaberohr 90 ist mit seinen beiden Enden über einen Stromregler 94 mit dem Ausgang
des Gebläses 72 verbunden, wobei der Stromregler 94 durch die Gebläsesteuerung 74
in ähnlicher Weise gesteuert wird, wie der Antriebsmotor 78 beim Ausführungsbeispiel
nach Figur 1.
[0054] In Figur 3 ist durch die gestrichelte Linie 96 der Verlauf der die Greifer 6 tragenden
Ketten der Druckbogen-Fördereinrichtung gezeigt. 98 bezeichnet eine Druckbogen-Ablagestation.
Im aufsteigenden Abschnitt des Förderweges zwischen dem Auslauf der Mehrfarben-Druckmaschine
und dem Ende des Druckbogenförderweges, der über der Ablagestation 98 liegt, ist ein
Bestäubungskasten 12 angeordnet. Bei diesem sind wieder Komponenten, die oben stehend
unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 schon beschriebenen Komponenten funktional
entsprechend, mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0055] Die Transportgas bereitstellenden Gebläseräder 16 sind nun stromauf des Pudergasverteilrohres
20 angeordnet, während die den Sperrgasstrom erzeugenden Gebläseräder 42 stromab des
Bestäubungsbereiches liegen. Die Gebläseräder werden so ausgelegt und betrieben, daß
der Transportgasstrom 18 kleiner ist als der Sperrluftstrom 44 aufgrund der geschilderten
Anordnung verläuft der Transportgasstrom 18 mit einer zur Produkt-Förderrichtung parallelen
Komponente, während der Sperrgasstrom eine zur Produkt-Förderrichtung entgegengesetzte
Komponente aufweist.
[0056] Zwischen dem Pudergas-Teilrohr 20 und dem Sperrluftschacht 40 ist ein großen Durchmesser
aufweisendes Absaugrohr 100 vorgesehen. Dieses ist an seiner am weitesten stromab
liegenden Mantelinien mit einer Vielzahl von Absaugöffnungen 102 versehen, die in
den Figuren 4 und 5 der besseren Darstellung halber um 90
o nach oben gekippt wiedergegeben sind, in Wirklichkeit also in den Zeichenebenen der
Figuren 4 und 5 liegen, und zwar an der dort links bzw. oben liegenden Seite des Absaugrohres
100.
[0057] Das Absaugrohr 100 hat in seinem von der Förderebene 10 abgewandten Bereich eine
mittige Nebenluftöffnung 104, die durch zwei entgegengesetzt symmetrisch bewegte Steuerschieber
106 mehr oder weniger geöffnet werden können. Das Verstellen der Steuerschieber 106
kann z.B. durch eine transversale Betätigungsstange 108 erfolgen.
[0058] Bei dem in den Figuren 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel, welches zum Einbau
unter besonders beengten Verhältnissen bestimmt ist, ist gegenüber dem Ausführungsbeispiel
nach Figur 3 der stromaufseitige Satz von Gebläserädern 16 durch ein Abgaberohr 84
ersetzt, wie es oben stehend unter Bezugnahme auf Figur 2 erläutert wurde. Im stromabseitigen
Bereich des Bestäubungskastens 12, wo in der Regel mehr Einbauplatz zur Verfügung
steht, sind dagegen weiterhin die Gebläseräder 42 vorgesehen.
[0059] In den Figuren 6 und 7 ist ein steuerbares Schlitzrohr 110 wiedergeben. Dieses hat
eine Mehrzahl längs einer Mantellinie aufeinanderfolgender und nur durch kleine Stege
112 getrennter Schlitze 114, die einen im wesentlichen durchgehenden axialen Schlitz
größerer Breite vorgeben.
[0060] Auf der Außenfläche des Stützrohres 110 ist ein teilzylindrischer Steuerschieber
116 in Umfangsrichtung verdrehbar, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser des
Schlitzrohres 110 entspricht.
[0061] Durch Verdrehen des Steuerschiebers 116 auf dem Schlitzrohr 110 kann man somit die
effektive Erstreckung der Schlitze 114 in Umfangsrichtung variieren und so den Strömungsquerschnitt
des Schlitzes 114 verändern. Das Bewegen des Steuerschiebers 116 kann z.B. durch einen
Stellmotor 118 erfolgen, der mit einem Ritzel 120 in ein vom Steuerschieber 116 getragenes
Zahnkranzsegment 122 eingreift.
[0062] Das Schlitzrohr 110 kann sowohl zur Abgabe eines Gasstromes als auch zum Ansaugen
von Gas verwendet werden. In beiden Anwendungen hat man eine in Rohrlängsrichtung,
also in zur Produkt-Förderrichtung transversaler Richtung gleichförmige Gasabgabe
bzw. Gasansaugung, wobei die Stärke des die Schlitze 114 passierenden Stromes durch
Verdrehen des Steuerschiebers 116 einstellbar ist.
1. Verfahren zum Bestäuben von Produkten, insbesondere Druckprodukten, bei welchem
a) aus Puderpartikeln und einem Gas ein Pudergasstrom hergestellt wird; und
b) der Pudergasstrom gegen die Oberfläche der längs einer Förderfläche bewegten Produkte
gerichtet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
c) ein Transportgasstrom mit zur Förderfläche der Produkte tangentialer Geschwindigkeitskomponente
gegen die Oberfläche der Produkte gerichtet wird, wobei der Transportgasstrom den
Pudergasstrom räumlich überlappt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pudergasstrom und die Förderfläche
der Produkte im wesentlichen einen rechten Winkel miteinander einschließen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel zwischen
dem Trägergasstrom und der Förderfläche der Produkte zwischen 5o und 60o, vorzugsweise zwischen 10o und 45o, nochmals vorzugsweise zwischen 15o und 25o beträgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe
des Transportgasstromes in Abhängigkeit von der Fördergeschwindigkeit der Produkte
eingestellt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlappungsbereich
zwischen Pudergasstrom und Transportgasstrom der Förderfläche der Produkte benachbart
ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrgasstrom
mit zur Förderfläche der Produkte tangentialer Geschwindigkeitskomponente gegen die
Oberfläche des Produkte gerichtet wird, welcher dem Transportgasstrom entgegengesetzt
ist und welcher bezüglich des Pudergasstromes dem Transportgasstrom gegenüber liegt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportgasstrom eine
der Förderrichtung der Produkte entgegengesetzte tangentiale Komponente aufweist und
größer ist als der Sperrgasstrom, der eine mit der Förderrichtung der Produkte gleichlaufende
tangentiale Komponente hat.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportgasstrom eine
mit der Förderrichtung der Produkte laufende tangentiale Komponente aufweist und kleiner
ist als der Sperrgasstrom, der eine zur Förderrichtung der Produkte gegenläufige tangentiale
Komponente hat.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Transportgas
und ggf. Sperrgas aus einem Raumbereich abgesaugt werden, welcher in Förderrichtung
der Produkte gesehen stromab des Überlappungsbereiches von Transportgasstrom und Pudergasstrom
liegt.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit
mindestens einer Pudergas-Abgabeeinrichtung (24), welche sich transversal zur Förderrichtung
der Produkte erstreckt, vorzugsweise eine Mehrzahl in transversaler Richtung beabstandeter
Abgabedüsen für Pudergas aufweist und die mit einem Pudergasgenerator (22) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie aufweist: eine Abgabeeinrichtung (16, 76; 72,
84-88) für Transportgas, welche sich in Breitenrichtung, transversal zur Förderrichtung
der Produkte erstreckt und durch welche ein Transportgasstrom (18) mit zur Förderebene
(10) der Produkte (8) tangentialer Komponente erzeugt wird, und ein die Pudergas-Abgabeeinrichtung
(24) umgebendes Gehäuse (32), welches sich zwischen der Transportgas-Abgabeeinrichtung
(16, 76; 72, 84-88) und einer Absaugeinrichtung (34; 100) erstreckt, wobei die Breitenrichtung
der Absaugeinrichtung in zur Förderrichtung der Produkte transversaler Richtung verläuft
und die Absaugeinrichtung (34; 100) mit einem Sauggebläse (38) in Verbindung steht;
und daß die Wirkebene der Transportgas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88 ) und
die Wirkebene der Absaugeinrichtung (34; 100) eine zur Förderfläche (10) der Produkte
tangentiale Komponente aufweisen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkebenen der Transportgas-Abgabeeinrichtung
(16, 76; 72, 84-88 und der Absaugeinrichtung (34; 100) im wesentlichen entgegengesetzt
gleichen Anstellwinkel (w) zur Förderfläche (10) der Produkte (8) aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der durch die
Pudergas-Abgabeeinrichtung (24) vorgegebenen Wirkebene die Abgabeenden von Pudergas-Abgabedüsen
(24) kleineren Abstand von der Förderfläche (10) der Produkte aufweisen als die Wirkebene
der Transportgas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88 ).
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß beabstandete
Pudergas-Abgabedüsen (24) der Pudergas-Abgabeeinrichtung von einem Pudergas-Verteilerrohr
(20) getragen sind, so daß man ein rechenähnliches Gebilde erhält, wobei die Enden
der Zinken des Rechens durch die Enden der Abgabedüsen (24) gebildet sind und der
Förderfläche (10) der Produkte benachbart sind, während das Pudergas-Verteilerrohr
(20) von der Förderfläche (10) abliegt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen
der Pudergas-Abgabedüsen (24) senkrecht auf der Förderfläche (10) der Produkte stehen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Pudergas-Verteilerrohr
(20) in Strömungsrichtung des Transportgases gesehen hinter Nabenabschnitten von Gebläserädern
(16) angeordnet ist, welche in einem Transportgas-Abgabeschacht (14) in transversaler
Richtung nebeneinander liegend angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der Absaugeinrichtung (34; 100) und der Förderfläche (10) der Produkte eine Sperrlufteinrichtung
(40 ; 90, 92) angeordnet ist, deren Breitenrichtung in zur Förderrichtung der Produkte
transversaler Richtung verläuft und die durch ein Gebläse (42; 72) beaufschlagt wird.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Wände
(48, 52) des Gehäuses (32), welches die Transportgas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72,
84-88 ) mit der Absaugeinrichtung (34; 100) verbindet, zumindest teilweise aus mikroporösem
Material hergestellt sind und ihre Rückseite mit Druckluftkammern (50) in Verbindung
steht.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen
der Transportgas-Abgabeeinrichtung (16, 76; 72, 84-88 ) und der Absaugeinrichtung
(34; 100) ein Leitkörper (58) erstreckt, welcher die Förderfläche (10) vorgibt oder
dieser benachbart ist und vor welchem die Produkte vorbeilaufen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkörper (58) zumindest
bei seinem in Produktförderrichtung gesehen stromaufseitigen Ende, vorzugsweise auch
bei seinem stromabseitigen Ende, mit einer Führungsschräge (60; 62) für Produktträger
(6) versehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß beim stromaufseitigen
Ende des Leitkörpers (58) eine Luftabgabeeinrichtung (64, 66) vorgesehen ist, welche
einen zur Transportgas-Abgabeeinrichtung (14) hin gerichteten, im wesentlichen parallel
zum Leitkörper (58) verlaufenden und sich über die Breite der Absaugeinrichtung (34;
100) erstreckenden Dichtluftstrom erzeugt.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß am stromabseitigen
Ende des Leitkörpers (58) eine Luftabgabeeinrichtung (68, 70) vorgesehen ist, welche
einen zur Absaugeinrichtung (34; 100) hin gerichteten, im wesentlichen parallel zum
Leitkörper (58) verlaufenden, und sich über die Breite der Transportgas-Abgabeeinrichtung
(16, 76; 72, 84-88 ) erstreckenden Dichtluftstrom erzeugt.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen
Gebläse (16; 38; 42; 72) durch eine Steuereinheit (74) jeweils gemäß der Fördergeschwindigkeit
der Produkte gesteuert werden, wozu die Steuereinheit (74) eingangsseitig mit einem
Geschwindigkeitsfühler (80) verbunden ist, der mit der Produktfördereinrichtung zusammenarbeitet.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportgas-Abgabeeinrichtung
(72, 84 bis 88) und ggf. die Sperrgas-Abgabeeinrichtung (72, 90 bis 94) ein Abgaberohr
(84; 90) aufweisen, welches von beiden Enden her mit Transportgas bzw. Sperrgasbeaufschlagt
wird.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung ein Absaugrohr (100) aufweist, welches an
beiden Enden mit einem Sauggebläse verbunden ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 24 zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung ein zur Förderrichtung
der Produkte transversales Absaugrohr (100) aufweist, welches über eine Puderabtrenneinheit
(36), insbesondere einen Puderabscheidezyklon mit dem Einlaß eines Sauggebläses (38)
verbunden ist und daß das Absaugrohr (100) eine steuerbare Nebenluftöffnung (104)
aufweist, über welches es mit der Umgebungsatmosphäre in Verbindung bringbar ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenluftöffnung (104)
symmetrisch zur Mitte des Absaugrohres (100) in einem von der Förderebene der Produkte
abliegenden Wandbereich des Absaugrohres (100) vorgesehen ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenluftöffnung (104)
durch zwei zwangsweise in Rohr-Längsrichtung symmetrisch zur Mitte des Absaugrohres
(100) bewegbare Steuerschieber (106) oder einen transversal zur Rohrlängsrichtung
bewegbaren Steuerschieber (116) steuerbar ist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur
Abgabe oder zum Ansaugen von Gas verwendetes Schlitzrohr (110) eine sich im wesentlichen
über die gesamte axiale Länge ersteckende Öffnung (114) aufweist und auf der Außenfläche
des Abgaberohres ein Steuerschieber (116) in Umfangsrichtung verschiebbar angeordnet
ist.