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EP 0 844 330 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.01.2003 Patentblatt 2003/05 |
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Anmeldetag: 16.10.1997 |
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Schüttgutverladewagen
Bulk goods handling wagon
Wagon de manutention de matériau en vrac
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FI FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
20.11.1996 AT 202196
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.1998 Patentblatt 1998/22 |
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Patentinhaber: Franz Plasser
Bahnbaumaschinen-
Industriegesellschaft m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Theurer, Josef
1010 Wien (AT)
- Oellerer, Friedrich
4040 Linz (AT)
- Brunninger, Manfred
4203 Altenberg (AT)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 104 877 US-A- 5 151 002
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GB-A- 2 277 725
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schüttgutverladewagen für die Eingliederung in einen
aus mehreren derartigen Wagen bestehenden Verladezug, mit einem oben offenen, an einem
Fahrgestellrahmen befestigten Speicherkasten zum Speichern des Schüttgutes und mit
einer diesem zugeordneten, im unteren Bereich des Speicherkastens und in Wagenlängsrichtung
verlaufenden Bodenfördereinrichtung, die unter Bildung zweier in Förderlängsrichtung
voneinander distanzierter Umlenkenden endlos ausgebildet ist und einen Förderantrieb
aufweist, sowie mit einer im Winkel zur Bodenfördereinrichtung einstellbaren und über
den Fahrgestellrahmen vorkragenden Übergabefördereinrichtung.
[0002] Durch die US 4 576 538 ist bereits ein derartiger Verladewagen bekannt, der in besonders
vorteilhafter Weise mit anderen gleichartigen Verladewagen zu einem Verladezug verbunden
wird. Dabei ragt jeweils die als Förderband ausgebildete Übergabefördereinrichtung
über den Speicherkasten des angeschlossenen Verladewagens, so daß dieser mit Hilfe
der vorkragenden Übergabefördereinrichtung befüllbar ist. Der Förderantrieb der ebenfalls
als Förderband ausgebildeten Bodenfördereinrichtung ist mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
beaufschlagbar, so daß bei geringer Fördergeschwindigkeit der Speicherkasten unter
langsamem Vorrücken des Schüttguthaufens vollgefüllt wird. Andererseits kann bei höherer
Fördergeschwindigkeit das Schüttgut ohne Speicherung zum vorgeordneten Verladewagen
durchtransportiert werden.
[0003] Mit einem derartigen, durch eine entsprechende Anzahl von Verladewagen beliebig verlängerbaren
Verladezug ist es möglich, den beispielsweise durch eine Reinigungsmaschine anfallenden
Abraum vom angrenzenden Ende des Verladezuges über die jeweiligen Boden- bzw. Übergabefördereinrichtungen
bis zum vordersten Verladewagen zu transportieren und in diesem zu speichern. Die
vorkragende Übergabefördereinrichtung ist um eine vertikale Achse verschwenkbar, wodurch
sämtliche Verladewagen gleichzeitig entladbar sind.
[0004] Durch die GB 2 277 725 B ist außerdem ein Schüttgutverladewagen der eingangs beschriebenen
Art bekannt, bei dem die Übergabefördereinrichtung im Bereich des untergreifenden
Förderendes verschwenkbar ausgebildet ist. Damit ist die Übergabefördereinrichtung
durch einen Antrieb von einer normalen, ersten Position zur Schüttgutübergabe auf
den nachgeordneten Verladewagen in eine abgesenkte zweite Position höhenverstellbar,
um das gespeicherte Schüttgut unter Reduktion der Fallhöhe direkt auf das Gleis abzuwerfen.
[0005] Ein weiterer Schüttgutverladewagen ist aus der DE 41 04 877 A bekannt. Dieser weist
oberhalb des Aufnahmeendes der Bodenfördereinrichtung ein zusätzliches Förderband
auf. Diese Anordnung ermöglicht eine verbesserte Übernahme des Schüttgutes, welches
z.B. von einer Reinigungsmaschine abgeworfen wird.
[0006] Schließlich ist durch US 5 151 002 noch eine weitere Variante des genannten Schüttgutverladewagens
bekannt, bei der jeder Verladewagen zwei in Wagenquerrichtung nebeneinander angeordnete,
parallel zueinander verlaufende Boden- und Übergabefördereinrichtungen aufweist. Dabei
wird jeweils wechselweise das Umlenkende der einen Bodenfördereinrichtung durch das
Umlenkende der Übergabefördereinrichtung unter- bzw. übergriffen. Die beiden Bodenfördereinrichtungen
sind durch eine mittige, in Wagenlängsrichtung verlaufende Trennwand voneinander getrennt,
wodurch jeder Bodenfördereinrichtung ein eigener Speicherkasten zugeordnet ist. Durch
diese Doppelanordnung der Fördereinrichtungen besteht die Möglichkeit, parallel in
zwei entgegengesetzten Förderrichtungen Schüttgut zu speichern und/oder zu transportieren.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Schüttgutverladewagens
der gattungsgemäßen Art, bei dem unter möglichst geringem konstruktivem Mehraufwand
und mit einem Minimum an Umrüstarbeiten eine Änderung der Förderrichtung für das Schüttgut
durchführbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Förderantrieb in zwei
entgegengesetzten Förderrichtungen beaufschlagbar ist und daß jedem Umlenkende der
Bodenfördereinrichtung eine eigene Übergabefördereinrichtung zur wahlweisen Übergabe
von Schüttgut von der Bodenfördereinrichtung auf die entsprechende Übergabefördereinrichtung
zugeordnet ist.
[0009] Damit besteht die vorteilhafte Möglichkeit, je nach gewünschter Transport- bzw. Förderrichtung
die eine oder andere Übergabefördereinrichtung für die Schüttgutübergabe an den nächstfolgenden
Verladewagen einzusetzen. Aus der Anordnung einer Übergabefördereinrichtung an jedem
Ende der Bodenfördereinrichtung resultiert eine besonders kurze Umrüstzeit unter Vermeidung
von zeitaufwendigen, vorübergehenden Entkoppelungen der Verladewagen. Außerdem ist
für den Umrüstvorgang keine Verletzung des Lichtraumprofiles erforderlich, so daß
ein in Betrieb befindliches Nachbargleis kein Sicherheitsproblem darstellt.
[0010] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß jedes der Wagenmitte
zugekehrte Umlenkende der beiden Übergabefördereinrichtungen mit einem Führungsschlitten
gelenkig verbunden ist, der jeweils mittels eines Antriebes relativ zum Fahrgestellrahmen
in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert ist. Damit besteht die Möglichkeit,
die jeweils nicht benötigte Übergabefördereinrichtung unter Vermeidung einer auf den
Transportvorgang nachteiligen Einflußnahme in eine gesicherte Ruheposition zwischen
Fahrgestellrahmen und Bodenfördereinrichtung zu verschieben. Für die Umkehr der Förderrichtung
ist lediglich eine parallel durchführbare Verschiebung der beiden Übergabefördereinrichtungen
in die Arbeits- bzw. Ruheposition erforderlich.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und den Zeichnungen.
[0012] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben.
[0013] Es zeigen:
Fig. 1 und 2 einen aus mehreren Schüttgutverladewagen gebildeten Verladezug in Seitenansicht,
wobei eine Übergabefördereinrichtung in verschiedenen Arbeitspositionen dargestellt
ist,
Fig. 3 und 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schüttgutverladewagens mit zwei
in Wagenquerrichtung nebeneinander angeordneten Übergabefördereinrichtungen in Seitenansicht,
Fig. 5 eine vergrößerte Draufsicht auf die beiden Übergabefördereinrichtungen gemäß
Fig. 3 und 4,
Fig. 6 eine vergrößerte Teil-Draufsicht auf das höher gelegene Umlenkende der Übergabefördereinrichtung
mit einer der besseren Übersicht wegen in Fig. 3 bis 5 nicht dargestellten Umlenkeinrichtung,
Fig. 7 eine Ansicht des Umlenkendes gemäß Fig. 6 in Wagenlängsrichtung, und
Fig. 8 eine vergrößerte Draufsicht auf eine Förderschnecke.
[0014] Ein in Fig. 1 und 2 schematisch dargestellter Verladezug 1 setzt sich aus einer Anzahl
von in Wagenlängsrichtung hintereinander angeordneten, gleichartigen Schüttgutverladewagen
2 zusammen. Diese sind jeweils mit einem auf Schienenfahrwerken 3 abgestützten, plateauförmigen
Fahrgestellrahmen 4 ausgestattet, auf dem sich eine in Wagenlängsrichtung verlaufende
Bodenfördereinrichtung 5 abstützt. Diese ist als zwei Umlenkenden 6,7 aufweisendes,
endloses Förderband ausgebildet, das durch einen Förderantrieb 8 wahlweise in der
durch einen Pfeil 9 in Fig. 1 dargestellten Förder- bzw. Transportrichtung oder aber
auch in entgegengesetzter Richtung (Fig. 2) bewegbar ist. Die Bodenfördereinrichtung
5 bildet die untere Begrenzung eines Speicherkastens 10, der sich aus zwei parallel
zueinander und in Wagenlängsrichtung verlaufenden Seitenwänden 11 sowie zwei senkrecht
zur Wagenlängsrichtung verlaufenden Stirnwänden 12 zusammensetzt. Diese sind jeweils
in ihrem unteren Endbereich unter Bildung einer Auslaßöffnung 13 von der Bodenfördereinrichtung
5 distanziert.
[0015] Jedem Umlenkende 6 bzw. 7 der Bodenfördereinrichtung 5 ist eine Übergabefördereinrichtung
14 zugeordnet, die jeweils als in Wagenlängsrichtung verlaufendes, unter Bildung zweier
Umlenkenden 15,16 endloses Förderband ausgebildet und mit einem Förderantrieb 17 ausgestattet
ist.
[0016] Jede Übergabefördereinrichtung 14 ist mit ihrem näher der Wagenmitte zugewandten
Umlenkende 16 mit einem Führungsschlitten 18 gelenkig verbunden. Dieser Führungsschlitten
18 ist am Fahrgestellrahmen 4 in Wagenlängsrichtung verschiebbar gelagert und zur
Durchführung der Verschiebebewegung mit einem Antrieb 19 verbunden. Der Führungsschlitten
18 ist um eine vertikale Achse 22 relativ zum Fahrgestellrahmen 4 verschwenkbar ausgebildet.
[0017] Im Arbeitseinsatz ist jeweils die bezüglich der Förderrichtung (Pfeil 9) vordere
Übergabefördereinrichtung 14 im Winkel zur Horizontalen geneigt angeordnet. Dabei
untergreift das untere Umlenkende 16 das vordere Umlenkende 6 der Bodenfördereinrichtung
5. Das höher gelegene Umlenkende 15 der Übergabefördereinrichtung 14 ist vom Umlenkende
7 der Bodenfördereinrichtung 5 für einen Schüttguteinwurf in den Speicherkasten 10
distanziert angeordnet. Die zweite, bezüglich der Förderrichtung hintere Übergabefördereinrichtung
14 befindet sich zwischen Fahrgestellrahmen 4 und Bodenfördereinrichtung 5 in einer
Außerbetriebstellung.
[0018] Zur Umkehr der Förderrichtung gemäß Pfeil 9 in Fig. 2 wird der Antrieb 19 beaufschlagt,
um damit die in der Arbeitsposition befindlichen Übergabefördereinrichtungen 14 in
eine Außerbetriebstellung zwischen Bodenfördereinrichtung 5 und Fahrgestellrahmen
4 zu verschieben. Danach werden die Antriebe 19 der jeweils am anderen Wagenende befindlichen
Übergabefördereinrichtung 14 beaufschlagt, um diese in eine Arbeitsposition (s. Fig.
2) zu verlagern. Dabei dient eine aus Hydraulikzylinder und Seil gebildete Abstützeinrichtung
20 zur Anhebung und Abstützung der Übergabefördereinrichtung 14. Für den Arbeitseinsatz
ist der Förderantrieb 8 für eine umgekehrte Drehrichtung zu beaufschlagen. Zur Energieversorgung
der verschiedenen Antriebe ist ein Motor 21 vorgesehen.
[0019] Bei dem in den Fig. 3 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Einfachheit
halber die funktionsgleichen Teile mit denselben Bezugszeichen wie im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 und 2 bezeichnet. Es wird diesbezüglich auch auf die obangeführte Beschreibung
verwiesen.
[0020] Wie insbesondere in Fig. 5 ersichtlich, ist eine senkrecht zur Wagenlängsrichtung
verlaufende Breite b der Übergabefördereinrichtung 14 etwa der halben Breite B der
Bodenfördereinrichtung 5 entsprechend ausgebildet. Damit besteht die Möglichkeit,
beide Übergabefördereinrichtungen 14 zweier aneinandergrenzender Schüttgutverladewagen
2 ständig in ihrer Arbeitsposition zu belassen, wobei jedoch immer nur eine der beiden
Übergabefördereinrichtungen 14 in Betrieb ist.
[0021] Ebenfalls abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel ist jede Übergabefördereinrichtung
14 im Bereich des unteren Umlenkendes 16 direkt mit dem Fahrgestellrahmen 4 um eine
vertikale Achse 22 verschwenkbar verbunden. Die beiden in Wagenlängsrichtung voneinander
distanzierten Übergabefördereinrichtungen 14 jedes Schüttgutverladewagens 2 sind bezüglich
einer in Wagenquerrichtung mittig und in Wagenlängsrichtung verlaufenden Mittellinie
23 der Bodenfördereinrichtung 5 zueinander versetzt angeordnet. Die im Bereich jedes
Umlenkendes 6,7 der Bodenfördereinrichtung 5 befindliche Auslaßöffnung 13 weist ebenfalls
nur eine der Breite b der Übergabefördereinrichtung 14 entsprechende Breite auf und
befindet sich über dem untergreifenden Umlenkende 16 der jeweiligen Übergabefördereinrichtung
14. Im Bereich der der Auslaßöffnung 13 in Wagenquerrichtung gegenüberliegenden Hälfte
des Speicherkastens 10 befindet sich eine Förderschnecke 24 mit einer senkrecht zur
Wagenlängsrichtung und horizontal verlaufenden Rotationsachse 25. Die Förderschnecke
24 befindet sich im Bereich des Umlenkendes 6 bzw. 7 der Bodenfördereinrichtung 5.
[0022] Wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, ist jedem höher gelegenen Umlenkende 15 der Übergabefördereinrichtung
14 eine Umlenkeinrichtung 26 für ein Umlenken eines Teiles des abgeworfenen Schüttgutes
in Richtung zu einer von der Übergabefördereinrichtung 14 weiter distanzierten Seitenwand
11 des Speicherkastens 10 zugeordnet.
[0023] Besteht beispielsweise der Wunsch, das Schüttgut in der in Fig. 3 bis 5 dargestellten
Bildebene von rechts nach links (gemäß dem mit vollen Linien dargestellten Pfeil 9)
zu transportieren, so ist immer nur jene Übergabefördereinrichtung 14 des Schüttgutverladewagens
2 in Betrieb, die bezüglich der Förder- bzw. Transportrichtung des Schüttgutes vorne
angeordnet ist. Diese Übergabefördereinrichtung 14 ist zur deutlicheren Unterscheidung
zusätzlich noch mit dem Bezugszeichen 27 bezeichnet. Das durch die Bodenfördereinrichtung
5 in Richtung zum Umlenkende 6 transportierte Schüttgut wird im Bereich der Förderschnecke
24 durch diese in Richtung zur Auslaßöffnung 13 gefördert und ebenso wie das restliche
Schüttgut durch die Übergabefördereinrichtung 27 zum vorgeordneten Schüttgutverladwagen
2 weitertransportiert. Mit Hilfe der Umlenkeinrichtung 26 wird das am Umlenkende 15
lediglich im Bereich einer Wagenhälfte abgeworfene Schüttgut über die gesamte Breite
B der Bodenfördereinrichtung 5 bzw. des Speicherkastens 10 verteilt. Anstelle der
als Leitblech dargestellten Umlenkeinrichtung 26 könnte beispielsweise auch eine unmittelbar
über der Bodenfördereinrichtung 5 positionierte Förderschnecke für eine gleichmäßige
Querverteilung des Schüttgutes eingesetzt werden.
[0024] Die in Fig. 8 dargestellte Förderschnecke 24 ist durch einen Antrieb 28 in Rotation
versetzbar und fördert jenes Schüttgut in Richtung zur Auslaßöffnung 13, das sich
auf der bezüglich der Wagenquerrichtung der Auslaßöffnung 13 gegenüberliegenden Wagenhälfte
befindet.
[0025] Für eine Umkehr der Förderrichtung sind lediglich die Förderantriebe 17 der Übergabefördereinrichtungen
27 außer Betrieb zu setzen. Außerdem sind die Förderantriebe 17 der in Wagenquerrichtung
benachbarten Übergabefördereinrichtungen 14 zu beaufschlagen und die Förderantriebe
8 der Bodenfördereinrichtungen 5 für eine entgegengesetzte Richtung in Betrieb zu
nehmen.
1. Schüttgutverladewagen (2) für die Eingliederung in einen aus mehreren derartigen Wagen
bestehenden Verladezug (1), mit einem oben offenen, an einem Fahrgestellrahmen (4)
befestigten Speicherkasten (10) zum Speichern des Schüttgutes und mit einer diesem
zugeordneten, im unteren Bereich des Speicherkastens (10) und in Wagenlängsrichtung
verlaufenden Bodenfördereinrichtung (5), die unter Bildung zweier in Förderlängsrichtung
voneinander distanzierter Umlenkenden (6,7) endlos ausgebildet ist und einen Förderantrieb
(8) aufweist, sowie mit einer im Winkel zur Bodenfördereinrichtung (5) einstellbaren
und über den Fahrgestellrahmen (4) vorkragenden Übergabefördereinrichtung (14), dadurch gekennzeichnet, daß der Förderantrieb (8) in zwei entgegengesetzten Förderrichtungen beaufschlagbar ist
und daß jedem Umlenkende (6,7) der Bodenfördereinrichtung (5) eine eigene Übergabefördereinrichtung
(14) zur wahlweisen Übergabe von Schüttgut von der Bodenfördereinrichtung (5) auf
die entsprechende Übergabefördereinrichtung (14) zugeordnet ist.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Wagenmitte zugekehrte Umlenkende (16) der beiden Übergabefördereinrichtungen
(14) mit einem Führungsschlitten (18) gelenkig verbunden ist, der jeweils mittels
eines Antriebes (19) relativ zum Fahrgestellrahmen (4) in dessen Längsrichtung verschiebbar
gelagert ist.
3. Wagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitten (18) um eine vertikale Achse (22) verschwenkbar ausgebildet
ist.
4. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine senkrecht zur Wagenlängsrichtung verlaufende Breite (b) der Übergabefördereinrichtung
(14) etwa der Hälfte der Breite (B) der Bodenfördereinrichtung (5) entsprechend ausgebildet
ist.
5. Wagen nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Wagenlängsrichtung voneinander distanzierten Übergabefördereinrichtungen (14)
bezüglich einer in Wagenquerrichtung mittig und in Wagenlängsrichtung verlaufenden
Mittellinie (23) der Bodenfördereinrichtung (5) zueinander versetzt angeordnet sind.
6. Wagen nach Anspruch 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Umlenkende (6,7) der Bodenfördereinrichtung (5) eine Förderschnecke (24) mit
einer senkrecht zur Wagenlängsrichtung und horizontal verlaufenden Rotationsachse
(25) zugeordnet ist.
7. Wagen nach Anspruch 1 oder 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem höher gelegenen Umlenkende (15) der Übergabefördereinrichtung (14) eine Umlenkeinrichtung
(26) für ein Umlenken des abgeworfenen Schüttgutes in Richtung zu einer von der Übergabefördereinrichtung
(14) weiter distanzierten Seitenwand (11) des Speicherkastens (10) zugeordnet ist.
1. A bulk material loading wagon (2) for incorporation into a loading train (1) consisting
of several such wagons, comprising an open-topped storage box (10) attached to a chassis
frame (4) for storage of the bulk material and, associated therewith, a bottom conveyor
arrangement (5) which extends in the lower region of the storage box (10) and in the
longitudinal direction of the wagon and which, while forming two deflection ends (6,7)
spaced from one another in the longitudinal conveying direction, is of endless shape
and has a conveyor drive (8), and also comprising a transfer conveyor arrangement
(14) adjustable at an angle with respect to the bottom conveyor arrangement (5) and
projecting over the chassis frame (4), characterized in that the conveyor drive (8) may be actuated in two opposite conveying directions, and
that associated with each deflection end (6,7) of the bottom conveyor arrangement
(5) is a respective transfer conveyor arrangement (14) for selectively transferring
bulk material from the bottom conveyor arrangement (5) onto the particular transfer
conveyor arrangement (14).
2. A wagon according to claim 1, characterized in that each deflection end (16), facing the center of the wagon, of the two transfer conveyor
arrangements (14) is articulatedly connected to a guide carriage (18) which is respectively
mounted for displacement relative to the chassis frame (4) in the longitudinal direction
thereof by means of a drive (19).
3. A wagon according to claim 2, characterized in that the guide carriage (18) is designed for pivoting about a vertical axis (22).
4. A wagon according to claim 1, characterized in that a width (b), extending perpendicularly to the longitudinal direction of the wagon,
of the transfer conveyor arrangement (14) is designed to correspond to approximately
half the width (B) of the bottom conveyor arrangement (5).
5. A wagon according to claim 1 or 4, characterized in that the transfer conveyor arrangements (14) spaced from one another in the longitudinal
direction of the wagon are staggered with respect to a center line (23) of the bottom
conveyor arrangement (5), extending in the longitudinal direction of the wagon and
centrally in the transverse direction of the wagon.
6. A wagon according to claim 1, 4 or 5, characterized in that a screw conveyor (24), having an axis of rotation (25) extending perpendicularly
to the longitudinal direction of the wagon and horizontally, is associated with each
deflection end (6,7) of the bottom conveyor arrangement (5).
7. A wagon according to claim 1 or 4 to 6, characterized in that associated with each higher-positioned deflection end (15) of the transfer conveyor
arrangement (14) is a deflecting device (26) for deflecting the discharged bulk material
towards a side wall (11) of the storage box (10) spaced further from the transfer
conveyor arrangement (14).
1. Wagon de manutention de matériau en vrac (2) à intégrer dans un train de manutention
(1) composé de plusieurs wagons de ce type, avec une caisse de réception (10) ouverte
vers le haut, fixée sur un châssis de roulement (4), destinée à recevoir le matériau
en vrac et avec un dispositif de transport horizontal (5) associé à celle-ci et circulant
dans la région inférieure de la caisse de réception (10) et dans le sens longitudinal
du wagon, qui est construit sans fin en formant deux extrémités de renvoi (6, 7) distantes
l'une de l'autre dans le sens longitudinal du transport et qui présente une commande
de transport (8), ainsi qu'avec un dispositif de transfert (14) réglable en position
angulaire par rapport au dispositif de transport horizontal (5) et débordant au-delà
du châssis de roulement (4), caractérisé en ce que la commande de transport (8) peut être actionnée dans deux sens de transport opposés
et en ce qu'un dispositif de transfert propre (14) est associé à chaque extrémité de renvoi (6,
7) du dispositif de transport horizontal (5) en vue du transfert de matériau en vrac
au choix du dispositif de transport horizontal (5) vers le dispositif de transfert
correspondant (14).
2. Wagon suivant la revendication 1, caractérisé en ce que chaque extrémité de renvoi (16) des deux dispositifs de transfert (14), tournée vers
le milieu du wagon, est articulée sur un chariot de guidage (18), qui est supporté
de façon mobile au moyen d'une commande (19) par rapport au châssis de roulement (4),
dans le sens longitudinal de celui-ci.
3. Wagon suivant la revendication 2, caractérisé en ce que le chariot de guidage (18) peut pivoter autour d'un axe vertical (22).
4. Wagon suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une largeur (b) du dispositif de transfert (14), orientée perpendiculairement à la
direction longitudinale du wagon, correspond environ à la moitié de la largeur (B)
du dispositif de transport horizontal (5) .
5. Wagon suivant la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce que les dispositifs de transfert (14) distants l'un de l'autre dans le sens longitudinal
du wagon, sont disposés avec un décalage l'un par rapport à l'autre par rapport à
une ligne centrale (23) du dispositif de transport horizontal (5) passant au milieu
du sens transversal du wagon et orientée dans le sens longitudinal du wagon.
6. Wagon suivant la revendication 1, 4 ou 5, caractérisé en ce qu'un transporteur à vis (24) est associé à chaque extrémité de renvoi (6, 7) du dispositif
de transport horizontal (5), avec un axe de rotation (25) orienté horizontalement
et perpendiculairement à la direction longitudinale du wagon.
7. Wagon suivant la revendication 1 ou 4 à 6, caractérisé en ce qu'un dispositif de renvoi (26) est associé à chaque extrémité de renvoi haute (15) du
dispositif de transfert (14) en vue de renvoyer le matériau en vrac déversé en direction
d'une paroi latérale (11) de la caisse de réception (10) plus éloignée du dispositif
de transfert (14).