[0001] Die Erfindung betrifft einen Unterputz-Einbaukasten für Sanitärarmaturen, insbesondere
zur Verwendung bei Vorwandsystemen im sanitären Trockenausbau, mit
a) einem in der Einbaulage etwa parallel zur Oberfläche der Einbauwand verlaufenden
Boden;
b) in der Einbaulage etwa senkrecht zur Oberfläche der Einbauwand verlaufenden Seitenwänden,
die gemeinsam mit dem Boden einen einseitig offenen Innenraum definieren;
c) mindestens einer Durchführung für eine Wasserzulaufleitung;
d) Befestigungsmitteln für eine im Innenraum anzubringende Sanitärarmatur.
[0002] Unterputz-Einbaukästen dienen dazu, den Einbauraum einer sanitären Unterputzarmatur
innerhalb einer Einbauwand freizuhalten und zu definieren. Die Einbauwand weist dabei
ein Zugangsfenster auf, welches den Zugang zu dem Einbaukasten ermöglicht und in fertiggestelltem
Zustand durch abnehmbare Sichtelemente (z. B. eine Rosette), abgedeckt ist. Zwischen
den Rändern des Zugangsfensters der Einbauwand und den Seitenwänden des Einbaukastens
verbleibt im allgemeinen ein gewisser Spalt, durch welchen Feuchtigkeit in das Wandinnere
eindringen kann. Die Abdichtung dieses Spaltes bereitet insbesondere bei sogenannten
Vorwandsystemen für den Trockenausbau Probleme. Die Dicke derartiger Vorwände, die
im allgemeinen durch den Abstand zwischen einer Montageplatte, welche die tragende
Struktur bildet, und einer zum Rauminneren zeigenden Verkleidung definiert ist, variiert
nämlich je nach Einsatzort und Hersteller des Vorwandsystemes erheblich. Nach diesseitiger
Kenntnis ist die Bewältigung dieses Abdichtungsproblems bisher noch nicht gelungen.
[0003] Die DE-C-32 37 419 beschreibt eine Wandinstallation einer sanitären Unterputzarmatur.
Bei dieser bekannten Wandinstallation wird allerdings kein Einbaukasten verwendet;
vielmehr befindet sich das Armaturengehäuse der entsprechenden Sanitärarmatur direkt
innerhalb der Einbauwand. Eine Feuchtigkeitsdämmfolie erstreckt sich im Bereich der
Verkleidung der Einbauwand im wesentlichen über deren gesamte Erstreckung hinweg.
Zur Überbrückung des Spaltes zwischen der Außenfläche des Armaturengehäuses und der
Feuchtigkeitsdämmfolie ist ein starrer Flansch vorgesehen, an welchem der entsprechend
ausgeschnittene Rand der Feuchtigkeitsdämmfolie verklemmt werden kann. Bei dem in
Figur 2 der DE-C-32 37 419 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Flansch auf der
Außenmantelfläche des Armaturengehäuses axial verschiebbar.
[0004] Aus der DE 42 41 989 A1 ist ein gattungsgemäßer Unterputz-Einbaukasten bekannt. Dort
dichtet ein Faltenbalg, der an die einstückige Hülle des Unterputz-Einbaukastens angeformt
ist, diesen gegen die Einbauwand ab.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Einbaukasten der eingangs genannten
Art derart auszugestalten, daß bei unterschiedlichen Dicken der Einbauwand bzw. unterschiedlichen
Einbautiefen des Einbaukastens in die Wand eine zuverlässige Abdichtung des Spaltes
zwischen dem Zugangsfenster der Einbauwand und den Seitenwänden des Einbaukastens
möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der Außenfläche der Seitenwände
des Einbaukastens eine ringförmige Manschette aus elastischem Material angeordnet
ist, welche umfaßt:
e) einen an den Seitenwänden verschiebbar anliegenden Dichtbereich;
f) einen einstückig an den Dichtbereich angeformten Flanschbereich, der sich in der
Einbaulage etwa parallel zur Außenfläche der Wand erstreckt und an einer zum Rauminneren
zeigenden Komponente, insbesondere einer Verkleidung, der Wand dicht festlegbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird also der Spalt zwischen Zugangsfenster der Einbauwand und Einbaukasten
durch eine elastische Manschette dicht verschlossen, die mit einem Dichtungsbereich
verschiebbar an der Außenfläche des Einbaukastens anliegt. Die Anlageposition dieses
Dichtbereiches an dem Einbaukasten hängt dabei von der Einbautiefe des Einbaukastens
und daher im allgemeinen von der Dicke der Einbauwand ab. Der einstückiger Flanschbereich
der elastischen Manschette erstreckt sich parallel zur Einbauwand und ist an dieser
bzw. deren Verkleidung festgelegt. Die Erstreckung reicht dabei nur so weit, wie dies
zur Erzielung einer guten Verankerung und Abdichtung erforderlich ist. Eine über die
gesamte Wandfläche verlaufende Feuchtigkeitsdämmfolie ist hierbei nicht vorgesehen.
Auf Grund der Elastizität des für die Manschette eingesetzten Materials sowie auf
Grund der Verschiebbarkeit des Dichtbereiches auf der Außenfläche des Einbaukastens
ist eine äußerst flexible Anpassung an die unterschiedlichsten Einbaugegebenheiten
möglich.
[0008] Bevorzugt wird eine Ausgestaltung der Erfindung, bei welcher der Dichtbereich zwei
in Abstand voneinander befindliche Dichtlippen umfaßt. Durch die doppelte Abdichtlinie,
die auf diese Weise erzeugt wird, wird das Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere
der Einbauwand noch besser verhindert als bei Verwendung einer einzigen Dichtlinie.
Außerdem wird so der verschiebbare Dichtbereich auf der Außenfläche des Einbaukastens
besser geführt.
[0009] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
daß der Dichtbereich von einem starren Stützring umgeben ist. Dieser starre Stützring
sorgt für den notwendigen Anpreßdruck des Dichtbereiches an die Außenfläche des Einbaukastens,
bei welchem eine gute Abdichtung gewährleistet ist.
[0010] Herstellungstechnisch ist es dabei besonders günstig, wenn der Dichtbereich formschlüssig
in den Stützring eingeknüpft ist.
[0011] Häufig besteht die zum Rauminneren zeigende Verkleidung der Einbauwand aus zwei Komponenten.
So wird z.B. bei Vorwandsystemen im allgemeinen als Verkleidung eine Gipskartonplatte
eingesetzt, auf welcher eine Verfliesung angebracht ist. In einem solchen Falle kann
der Flanschbereich der erfindungsgemäßen Manschette zwischen die beiden Elemente der
Verkleidung eingeführt und dort verklebt werden. Wenn dann der Flanschbereich in seinem
äußeren Bereich mit einer Vielzahl von Löchern versehen ist, werden diese Löcher vom
Klebstoff durchdrungen. Dies verbessert die Verankerung des Flanschbereichs der Manschette
innerhalb der Wandverkleidung.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert; es zeigen
- Figur 1:
- einen senkrechten Schnitt durch einen in eine Vorwand eingesetzten Einbaukasten, wobei
in der oberen und unteren Hälfte der Figur unterschiedliche Einbautiefen dargestellt
sind;
- Figur 2:
- einen Schnitt gemäß Linie II-II von Figur 1;
- Figur 3:
- eine Ausschnittvergrößerung aus Figur 1.
[0013] In Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 die Montageplatte eines Vorwandsystemes für
den sanitären Trockenausbau dargestellt, die zur Befestigung unterschiedlichster Bauelemente
mit einer Vielzahl von Löchern versehen ist. An ausgewählten Löchern dieser Montageplatte
1 ist ein Distanzstück 2 mit Schraubverbindungenen 3, 4 festgelegt, an welchem wiederum
mit Hilfe von Schrauben 6 ein Einbaukasten 5 befestigt ist. Das Distanzstück 2 dient
nicht nur dazu, dem Einbaukasten 5 gegenüber der Montageplatte 1 den richtigen Abstand
zu geben; gleichzeitig dient es als "Adapterstück", welches mit Hilfe von Bohrungssätzen
7 den Anschluß zu unterschiedlichen Lochsystemen in den Montageplatten 1 unterschiedlicher
Hersteller herbeiführen kann.
[0014] Über Durchführungen 8, 9 in den Seitenwänden des Einbaukastens 5 sind strichpunktiert
angedeutete Wasserzulaufleitungen 10 bzw. Wasserablaufleitungen 11 in den Innenraum
12 des Einbaukastens 5 eingeführt und dort an eine ebenfalls stichpunktiert dargestellte
Sanitärarmatur 13 angeschlossen. Die Sanitärarmatur 13 ihrerseits ist mit Hilfe von
Schrauben 14 an einem Befestigungsansatz 15 des Einbaukastens 5 festgelegt.
[0015] Die Sanitäraramtur 13 ragt nach außen über den Einbaukasten 5 über und ist dort während
der Rohbauphase in bekannter Weise durch eine Montagehaube 16 geschützt, die stirnseitig
auf das offene Ende des Einbaukastens 5 aufgesetzt und bei dargestellten Ausführungsbeispiel
mit Hilfe einer Schraube 17 an der Sanitärarmatur 13 lösbar angebracht ist. Nach Abschluß
des Rohbaues bzw. Fertigstellung der Vorwand, an welcher der Einbaukasten 5 mit der
Sanitärarmatur 13 vorgesehen ist, wird die Montagehaube 16 in bekannter Weise abgenommen
und dann durch entsprechende Sichtelemente, insbesondere eine Abdeckrosette und eine
Abdeckhaube sowie ggfs. durch das Bedienungselement der Sanitärarmatur ersetzt und
ergänzt.
[0016] In Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 18 eine Gipskartonplatte gekennzeichnet, wie
sie bei der Herstellung von Vorwänden der hier interessierenden Art als zum Rauminneren
zeigendes Verkleidungselement gebräuchlich ist. Über dieser Gipskartonplatte 18 ist
als weiteres Element der Verkleidung eine Verfliesung 19 aufgebracht. Sowohl die Gipskartonplatte
18 als auch die Verfliesung 19 weisen ein Zugangsfenster 20 bzw. 21 auf, welches den
Zugang zu dem Einbaukasten 5 freigibt.
[0017] Zwischen den Zugangsfenstern 20, 21 und dem Einbaukasten 5 verbleibt ein Spalt 22,
der im Bereich des Zugangsfensters 20 in der Gipskartonplatte 18 normalerweise breiter
als im Bereich des Zugangsfensters 21 der Verfliesung 19 ist. Um zu verhindern, daß
durch diesen Spalt 22 Feuchtigkeit in das Innere der Vorwand, also hinter Verfliesung
19 und Gipskartonplatte 18, eindringt, ist eine ringförmige elastische Manschette
23 vorgesehen, welche diesen Spalt verschließt. Die Manschette 23 umfaßt einstückig
einen Dichtbereich 24, der verschiebbar an der Außenfläche des Einbaukastens 5 anliegt,
sowie einen Flanschbereich 25, der sich bis in den Spalt zwischen der Verfliesung
19 und der Gipskartonplatte 18 hineinerstreckt und dort verklebt ist.
[0018] Der Dichtbereich 24 der Manschette 23 ist in Figur 3 genauer erkennbar. Wie dort
gezeigt, umfaßt er zwei radial nach innen ragende, einstückige angeformte Dichtlippen
26, 27 sowie eine radial nach außen stehende Rippe 28. Der Dichtbereich 24 der Manschette
23 ist in einen Stützring 29 aus starrem Material derart eingeknüpft, daß die Rippe
28 formschlüssig in eine Nut 31 des Stützringes 29 eingreift. Durch den Stützring
29 werden die Dichtlippen 26, 27 des Dichtbereiches 24 mit der erforderlichen Pressung
an die Außenfläche des Einbaukastens 5 angedrückt.
[0019] Die Ringformen des Dichtbereiches 24 der Manschette 23 sowie des Stützringes 29 sind
der Außenkontur des Einbaukastens 5 angepaßt; ist diese Außenkontur kreisförmig, so
sind der Dichtbereich 24 und der Stützring 29 entsprechend geformte Kreisringe. Ist
dagegen die Außenkontur des Einbaukastens 5 im Querschnitt rechteckig, so sind entsprechend
der Dichtbereich 24 und der Stützring 29 "Rechteckringe".
[0020] Der Flanschbereich 25 der Manschette 23 ist in der Draufsicht in Figur 2 zu erkennen.
Ersichtlich ist dieser Flanschbereich 25 in der Nähe seines äußeren Randes mit einer
Vielzahl von Löchern 30 versehen. Diese werden bei der Verklebung zwischen Verfliesung
19 und Gipskartonplatte 18 von dem Klebstoff durchdrungen, so daß der Umfangsrand
des Flanschbereiches 25 zwischen Verfliesung 19 und Gipskartonplatte 18 fest verankert
ist. Die Form der Außenkontur des Flanschbereiches 25 der Manschette 23 folgt im wesentlichen
der Form der Zugangsfenster 20 und 21, die in der Gipskartonplatte 18 bzw. der Verfliesung
19 ausgespart sind, und damit im allgemeinen der Form des Einbaukastens 5. Die Breite
des Flanschbereiches 25 wird so gewählt, daß eine zuverlässige Verankerung zwischen
Gipskartonplatte 18 und Verfliesung 19 und eine gute Abdichtung gewährleistet sind.
[0021] Wie bereits erwähnt, ist der Dichtbereich 24 der Manschette 23 auf der Außenkontur
des Einbaukastens 5 verschiebbar. Hierdurch kann unterschiedlichen Abständen zwischen
der Montageplatte 1 und der durch Gipskartonplatte 18 und Verfliesung 19 gebildeten
Sichtverkleidung Rechnung getragen werden. In der oberen Hälfte der Figur 1 ist ein
Fall dargestellt, in welchem dieser Abstand verhältnismäßig klein ist. Dann liegt
der Dichtbereich 24 der Manschette 23 verhältnismäßig "tief", also verhältnismäßig
nahe an der Montageplatte 1 an der Außenkontur des Einbaukastens 5 dichtend an. Anders
dagegen in der unteren Hälfte der Figur 1, wo ein Fall dargestellt ist, bei welchem
der Abstand zwischen der die Gipskartonplatte 18 und die Verfliesung 19 umfassenden
Verkleidung von der Montageplatte 1 verhältnismäßig groß ist. Hier ist der Dichtbereich
24 der Manschette 23 an den äußersten Rand des Einbaukastens 5 herangerutscht, so
daß sogar nur noch die eine (26) der beiden Dichtlippen 26, 27 an der Außenkontur
des Einbaukastens 5 selbst anliegt, während die zweite (27) dieser Dichtlippen schon
auf der Montagehaube 16 aufliegt.
[0022] Ersichtlich ist es mit dieser Ausgestaltung möglich, bei unterschiedlichen Fabrikaten
von Vorwandsystemen einen gute Feuchtigkeitssperre in den Raum zwischen der zum Rauminneren
zeigenden Verkleidung und der Montageplatte der Vorwand zu erreichen.
1. Unterputz-Einbaukasten (5) für Sanitärarmaturen, insbesondere zur Verwendung bei Vorwandsystemen
im sanitären Trockenausbau, mit
a) einem in der Einbaulage etwa parallel zur Oberfläche der Einbauwand verlaufenden
Boden;
b) in der Einbaulage etwa senkrecht zur Oberfläche der Einbauwand verlaufenden Seitenwänden,
die gemeinsam mit dem Boden einen einseitig offenen Innenraum definieren;
c) mindestens einer Durchführung (8, 9) für eine Wasserzulaufleitung;
d) Befestigungsmitteln (15) für eine im Innenraum anzubringende Sanitärarmatur,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Außenfläche der Seitenwände eine ringförmige Manschette (23) aus elastischem
Material angeordnet ist, welche umfaßt:
e) einen an den Seitenwänden verschiebbar anliegenden Dichtbereich (24);
f) einen einstückig an den Dichtbereich (24) angeformten Flanschbereich (25), der
sich in der Einbaulage etwa parallel zur Außenfläche der Einbauwand erstreckt und
an einer zum Rauminneren zeigenden Komponente, insbesondere der Verkleidung, der Einbauwand
dicht festlegbar ist.
2. Einbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtbereich (24) zwei in Abstand voneinander befindliche ringförmige Dichtlippen
(26, 27) umfaßt.
3. Einbaukasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtbereich (24) von einem starren Stützring (29) umgeben ist.
4. Einbaukasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtbereich (24) formschlüssig in den Stützring (29) eingeknüpft ist.
5. Einbaukasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschbereich (25) in seinem äußeren Bereich mit einer Vielzahl von Löchern
(30) versehen ist.
1. Concealed, built-in box (5) for sanitary fittings, particularly for use in fore-wall
systems in sanitary dry-finishing operations, the said box having
a) a base which, in the built-in state, extends approximately parallel to the surface
of the wall of installation;
b) side walls which, in the built-in state, extend approximately perpendicularly to
the surface of the wall of installation and which define, together with the base,
an interior space which is open on one side;
c) at least one lead-through (8, 9) for a water supply conduit;
d) fastening means (15) for a sanitary fitting which is to be fitted in the interior
space,
characterised in that
there is disposed on the outer face of the side walls an annular gaiter (23) which
is made of- elastic material and which comprises:
e) a sealing region (24) which rests against the side walls in a displaceable manner;
f) a flange region (25) which is formed onto the sealing region (24) in one piece
and which, in the built-in state, extends approximately parallel to the outer face
of the wall of installation and can be secured in position in a leakproof manner against
a component, particularly the facing, of the wall of installation, which component
points towards the interior of the room.
2. Built-in box according to claim 1, characterised in that the sealing region (24) comprises two annular sealing lips (26, 27) which are located
at a distance from one another.
3. Built-in box according to claim 1 or 2, characterised in that the sealing region (24) is surrounded by a rigid supporting ring (29).
4. Built-in box according to claim 3, characterised in that the sealing region (24) is linked into the supporting ring (29) in a form-locking
manner.
5. Built-in box according to one of the preceding claims, characterised in that the flange region (25) is provided, in its outer region, with a multitude of holes
(30).
1. Boîte encastrée (5) pour armatures sanitaires, en particulier destinée à être utilisée
dans le cadre de systèmes de parois de protection dans les travaux intérieurs d'assainissement
sanitaire, comportant :
a) un fond s'étendant en position de montage à peu près parallèlement à la surface
de la paroi encastrée ;
b) des parois latérales s'étendant en position de montage à peu près perpendiculairement
à la surface de la paroi encastrée, qui, conjointement avec le fond, définissent un
espace intérieur ouvert d'un côté ;
c) au moins un passage (8, 9) pour une conduite d'amenée d'eau ;
d) des éléments de fixation (15) pour une armature sanitaire à loger dans l'espace
intérieur,
caractérisée en ce qu'est disposée sur la surface extérieure des parois latérales une manchette circulaire
(23) en matériau élastique, qui comprend :
e) une zone d'étanchéité (24) appliquée de façon ajustable contre les parois latérales
;
f) une zone de flasque (25) formée d'un seul tenant au niveau de la zone d'étanchéité
(24), qui s'étend en position de montage à peu près parallèlement à la surface extérieure
de la paroi encastrée et qui peut être accolée de façon étanche à un composant orienté
vers l'intérieur de l'espace, en particulier un habillage de la paroi encastrée.
2. Boîte encastrée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la zone d'étanchéité (24) comprend deux lèvres d'étanchéité circulaires (26, 27)
disposées à distance l'une de l'autre.
3. Boîte encastrée selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la zone d'étanchéité (24) est entourée d'une bague d'appui rigide (29).
4. Boîte encastrée selon la revendication 3, caractérisée en ce que la zone d'étanchéité (24) est enfoncée dans la bague d'appui (29) par engagement
de forme.
5. Boîte encastrée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la zone de flasque (25) dans sa zone extérieure est pourvue d'une pluralité de trous
(30).