[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben eines Kühlgerätes mit
wenigstens einem Kühlraum, welcher von einem Verdampfer gekühlt ist, über welchem
die Kühlluft mittels eines die Kühlluft im Kühlraum umwälzenden Ventilators gefördert
ist, welcher zumindest annähernd während der Zeitdauer der Beaufschlagung des Verdampfers
mit flüssigem Kältemittel in Betrieb gesetzt ist.
[0002] Bei Kühlgeräten mit sogenannten Kaltlagertächern ist es bekannt, die Kühlluft in
deren Kühlraum während der Versorgungsphase des Verdampfers mit flüssigem Kältemittel
mittels eines Ventilators zwangsweise umzuwälzen, um den Temperaturanforderungen dieser
Kaltlagerfächer gerecht werden zu können und Temperaturschichtungen innerhalb des
Kühlraumes zu vermeiden. Zur Einhaltung der engen Temperaturtoleranzen ist der Kältemittelfluß
zum Verdampfer über ein sogenanntes Zweipunktregel-Verhalten gesteuert. Hierbei wird
der Kältemittelfluß zum Verdampfer nach Erreichen einer vorbestimmten Solltemperatur
im Kühlraum durch eine Signalabgabe unterbrochen, wobei mit der Signalabgabe bewirkt
wird, daß gleichzeitig mit der Unterbrechung des Kältemittelflusses der Ventilator
stromlos geschaltet ist. Während dieser sogenannten Stehzeit, in welcher sowohl der
Ventilator außer Betrieb gesetzt ist als auch der Kältemittelfluß zum Verdampfer unterbrochen
ist, kühlt sich an letzterem aufgrund dessen immer noch vorhandenen tiefen Temperatur
weiterhin Kühlluft ab, welche sich aufgrund ihres höheren spezifischen Gewichtes im
Bodenbereich des Kühlraumes ansammelt. In diesem Bereich sind üblicherweise Schalen
zur Einlagerung von Gemüse wie Gurken oder Salate oder dergleichen vorgesehen, innerhalb
welcher das Temperaturniveau aufgrund der sich im Bodenbereich angesammelten Kaltluft
unter 0° C absinkt, so daß die Gefahr besteht, daß das darin eingelagerte Lagergut
gefriert und letztendlich verdirbt. Eine derartige Temperaturabsenkung tritt dann
auf, wenn der Verdampfer auch während der Stehzeit weiterhin eine Temperatur unter
0° C aufweist und somit die Kühlluft auch während dieser Zeit stetig abgekühlt wird.
Besonders ausgeprägt ist eine solche Temperaturschichtung innerhalb des Kühlraumes,
wenn die Stehzeiten des Kältegerätes unverhältnismäßig lange andauern, weil die Umgebungstemperatur
des Kühlgerätes relativ niedrig ist und somit ein die erneute Kühlung des Kühlraumes
provozierende Wärmeeinfall nur sehr langsam vor sich geht. Selbst der bei einer Temperaturanforderung
im Kühlraum wieder in Betrieb genommene Ventilator ist aufgrund der meist nur sehr
kurzen Zeitdauer der Beaufschlagung des Verdampfers mit flüssigem Kältemittel nicht
mehr dazu geeignet, die sich im Laufe des Kältegerätebetriebes im Bodenbereich des
Kühlraumes ansammelnde Kaltluft zu verteilen. Eine weitere Verschärfung dieses Problems
tritt dann ein, wenn die Kaltlagerfächer besonders großvolumig ausgebildet sind, da
die zu deren Kühlung vorgesehenen Verdampferflächen eine besonders starke Abkühlung
der Kühlluft in den sogenannten Stehzeiten des Kühlgerätes hervorrufen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betreiben eines Kühlgerätes
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 vorzuschlagen, bei welchem mit einfachen Maßnahmen
auch bei großvolumigen Kaltlagerfächern in den Kühlgeräten die Nachteile des Standes
der Technik vermieden sind.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Ventilator zusätzlich
während der Unterbrechung des Kältemittelflusses zum Verdampfer betrieben ist.
[0005] Durch die erfindungsgemäße Lösung ist eine Temperaturschichtung innerhalb des Kühlraumes
stark vermindert, wodurch die absolute Temperaturdifferenz über die gesamte Höhe des
Kaltlagerfaches deutlich reduziert ist, so daß die Gefahr gebannt ist, daß in am Bodenbereich
des Kühlraumes in Gemüseschalen gelagertes Lagergut wie Gemüse gefriert und dadurch
verdirbt. Gleichzeitig ist während der Stehzeit, in welcher der Verdampfer nicht mit
flüssigem Kältemittel beaufschlagt ist, sichergestellt, daß die gewöhnlich wärmeren,
obenliegenden Bereiche des Kühlraumes ihre bestimmungsgemäße Temperatur aufweisen.
[0006] Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Ventilator während der Unterbrechung des Kältemittelflusses zum Verdampfer
zumindest über eine hinsichtlich der Zeitdauer zur Beaufschlagung mit flüssigem Kältemittel
dienenden verkürzten Zeitspanne betrieben ist.
[0007] Durch eine derartige Betriebsweise des Ventilators ist sichergestellt, daß dieser
nicht in einem seinem vorzeitigen Verschleiß hervorrufenden Vollastbetrieb betrieben
ist.
[0008] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Zeitspanne im Anschluß an eine nach Abschluß des Zeitabschnittes
angeordnete Verzögerungszeit vorgesehen ist.
[0009] Durch die zielgerichtet, nach einer vorbestimmten, z.B. empirisch ermittelten Verzögerungszeit
erfolgende Inbetriebnahme des Ventilators ist bei gleichzeitiger Vermeidung einer
Temperaturschichtung innerhalb des Kühlraumes, der Ventilator stets nur zu den Zeitpunkten
einer notwendig werdenden Mischung der Kühlluft betrieben. Hierdurch ergibt sich eine
über die Brauchbarkeitsdauer des Kühlgerätes eine nicht zu vernachlässigende Laufzeitverkürzung
für den Ventilator, woraus eine gewisse Energieeinsparung resultiert. Dabei hat man
sich die Erkenntnis zunutze gemacht, daß eine Temperaturschichtbildung innerhalb des
Kühlraumes nicht unmittelbar nach der Unterbrechung des Kältemittelflusses zum Verdampfer
einsetzt.
[0010] Besonders einfach realisierbar ist die Verzögerungszeit, wenn nach einer nächsten
vorteilhatten Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die
Verzögerungszeit durch einen vorbestimmten Zeitdauer festgelegt ist.
[0011] Besonders störsicher bereitgestellt ist die Verzögerungszeit, wenn nach einer weiteren
vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß der
vorbestimmte Zeitabschnitt für die Verzögerungszeit durch eine elektronische Auswerteschaltung
vorgegeben ist.
[0012] Gemäß einer alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen,
daß der vorbestimmte Zeitabschnitt für die Verzögerungszeit durch eine Softwaresteuerung
realisiert ist.
[0013] Durch eine derartige Lösung ist die Möglichkeit geschaffen, verschiedene auf die
entsprechenden Kühlraumvolumina und Kühlraumgestaltungen zu optimierende Vertögerungszeiten
flexibel mit einem geringen Arbeits- und Kostenaufwand bereitstellen zu können.
[0014] Nach einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, daß mehrere Zeitspannen im Anschluß an den, die Beaufschlagung des Verdampfers
mit flüssigem Kältemittel ausmachenden Zeitabschnitt vorgesehen sind.
[0015] Hierdurch ergibt sich eine weitere Verkürzung der zur Vermeidung einer Temperaturschichtbildung
innerhalb des Kühlraumes erforderlichen Laufzeit des Ventilators, da dieser nur dann
in Betrieb gesetzt wird, wenn beispielsweise aufgrund empirisch ermittelter Zeitwerte
die Bildung von Temperaturschichten einsetzen würde.
[0016] Besonders effektiv und lebensdaueroptimiert ist der Ventilator betrieben, wenn nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen
ist, daß die Zeitspannen zumindest annähernd gleichlang bemessen sind und von einander
jeweils durch die Verzögerungszeit zeitlich beabstandet sind.
[0017] Gemäß einer alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Ventilator durch einen im unteren Bereich des Kühlraumes angeordneten und
die Temperatur in diesem Bereich erfassenden Temperaturfühler in Betrieb gesetzt ist,
dessen Ausgangssignal nach dem Erreichen einer vorbestimmten Temperaturgrenze die
Inbetriebnahme des Ventilators einleitet.
[0018] Durch eine derartige Maßnahme ist auf besonders einfache und kostengünstige Art und
Weise bereits sehr genau sichergestellt, daß die Kühlraumtemperatur in diesem, beispielsweise
zur Einlagerung von Gemüse wie Gurken, Salate oder dergleichen dienenden Bereich des
Kühlraumes nicht unerlaubt tief absinken, so daß ein Einfrieren und somit ein Verderben
dieses Gemüses zielgerichtet verhindert ist.
[0019] Entsprechend einer weiteren alternativen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
ist vorgesehen, daß der Ventilator durch das Überschreiten einer vorgegebenen Temperaturdifferenz
in Betrieb gesetzt ist, welche durch wenigstens zwei die Raumtemperatur im Kühlraum
erfassende Temperaturfühler ermittelt ist, von denen einer im unteren Bereich des
Kühlraumes und der andere in dessen oberen Bereich angeordnet ist.
[0020] Durch eine derartige Lösung ist eine besonders genaue bedarfsgemäße, eine möglichst
gleichmäßige Temperaturverteilung innerhalb des Kühlraumes bewirkende Ventilatoransteuerung
bereitgestellt.
[0021] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der beigefügten
Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- den von einer Tür verschlossenen, mit zur zwangsweisen Luftumwälzung mittels eines
Ventilators ausgestatteten mittleren Abschnitt eines als Mehrtemperaturen-Kühlschrank
ausgebildeten Kühlgerätes, von der Seite gesehen, im Schnitt,
- Fig. 2
- ein schematisch dargestelltes Ansteuerdiagramm für den Ventilator und
- Fig. 3
- ein Diagramm zur Darstellung der anhand der erfindungsgemäßen Ventilatoransteuerung
erreichten Temperaturschichtung innerhalb des Kühlraumes im Vergleich zum Stand der
Technik.
[0023] Ein als Mehrtemperaturen-Kühlschrank ausgebildetes Kühlgerät 10 weist im mittleren
Abschnitt seines wärmeisolierenden Gehäuses 11 einen an seiner Frontseite mit einer
Tür 12 verschließbaren als Kaltlagerfach ausgebildeten Kühlraum 13 auf welcher mit
in vertikalen Abständen übereinander angeordneten Kühlgutablagen aus Glas versehen
ist. Zur Kühlung des Kühlraumes 13 ist an der der Tür 12 gegenüberliegenden Rückwand
des wärmeisolierenden Gehäuses 11 ein flächenhafter Verdampfer 14 vorgesehen, der
als sogenannter Coldwall-Verdampfer ausgebildet ist und welcher bei einer Temperaturanforderung
des Kühlraumes 13 über ein nicht gezeigtes, entsprechend angesteuertes Magnetventil
mit flüssigem Kältemittel beaufschlagt ist. Der Verdampfer 14 erstreckt sich vom oberen
Bereich des Kühlraumes 13 bis hin zu dessen unteren Drittel und nimmt nahezu dessen
gesamte Breite ein. An der oberen Kante des Verdampfers 14, unmittelbar unterhalb
der Decke des Kühlraumes 13 ist mittig zu diesem ein Ventilator 15 vorgesehen, welcher
wie der Verdampfer 14 von einer Zwischenwand 16 abgedeckt ist. Diese ist auf ihrer
der Kühlfläche des Verdampfers 14 zugekehrten Seite mit Luftführungskanälen 17 versehen,
welche in Austrittsöffnungen 18 im Bereich der Kühlraumdecke austreten und welche
sowohl durch Umlenkungen als auch durch Querschnittsveränderungen einen unterschiedlichen
Wärmetausch zwischen dem darin geführten Luftstrom, welcher anhand des Ventilators
15 zwangsweise über dem Verdampfer 14 gefördert ist und der Kühlfläche des Verdampfers
14 gestatten. Unterhalb dem Verdampfer 14 ist innerhalb des als Kaltlagerfach ausgebildeten
Kühlraumes 13 ein als Gemüseschale ausgebildetes geschlossenwandiges Behältnis 19
vorgesehen, durch dessen Anordnung nicht nur zur Rückwand des Kühlraumes 13 hin, sondern
auch zu dessen Boden und zur Tür 12 hin ein Luftkanal 20 ausgebildet ist, mittels
welchem die vom Ventilator 15 zwangsweise umgewälzte Kühlluft nach ihrem Austritt
aus den Luftaustrittsöffnungen 18 zur Erreichung eines einheitlichen Temperaturniveaus
innerhalb des Kühlraumes 13 zur Tür 12 hin und entlang dieser geleitet und letztendlich
von der Saugseite des Ventilators 15 erfaßt ist.
[0024] Wie insbesondere aus Fig.2 hervorgeht. ist der Ventilator 15 zur Erzeugung des einheitlichen
Temperaturniveaus innerhalb des Kühlraumes 13 während der gesamten, zur Beaufschlagung
des Verdampfers 14 mit flüssigem Kältemittel vorgesehenen Zeitabschnittes t
k in Betrieb gesetzt. Nach Erreichen der bestimmungsgemäßen Kühlraumtemperatur wird
gleichzeitig mit der Unterbrechung des Kältemittelzuflusses zum Verdampfer 14 der
Ventilator 15 außer Betrieb gesetzt. Im Anschluß daran, während der Zeit, in welcher
der Kältemittelzufluß zum Verdampfer 14 unterbrochen ist, wird der Ventilator 15 nach
einer Verzögerungszeit t
v erneut für eine Zeitspanne t
y in Betrieb genommen, wobei die Zeitspanne t
y deutlich kürzer bemessen ist als der Zeitabschnitt t
k,, welcher der Zeit zur Beaufschlagung des Verdampfers 14 mit flüssigem Kältemittel
entspricht. Die kurzzeitige Inbetriebnahme des Ventilators 15 über die Zeitspanne
t
y wiederholt sich innerhalb einer zwischen zwei zur Beaufschlagung des Verdampfers
14 mit flüssigem Kältemittel dienenden Zeitabschnitten t
k, liegenden Ruhezeit je nach z.B. empirisch ermittelten Bedarf n-mal, wobei zwischen
den Zeitspannen t
y jeweils die Verzögerungszeit t
v vorgesehen ist. Die Anzahl der zum kurzzeitigen Betrieb des Ventilators 15 vorgesehenen
Zeitspannen t
y ist neben ihrer Dauer durch die Dauer der Verzögerungszeit t
v und die Dauer der Ruhezeit zwischen zwei Zeitabschnitten t
k bestimmt, wobei sich bei Versuchen für einen Kühlraum mit einem Kühlraumvolumen von
ca. 0,2 m
3 eine Verzögerungszeit t
v von 10 Minuten und einer Zeitspanne t
y von zwei Minuten bereits gute Ergebnisse hinsichtlich einer deutlichen Verminderung
der Temperaturschichtung innerhalb des Kühlraumes 13 ergeben hat.
[0025] Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ansteuerung
des Ventilators 15 zwischen den Meßpunkten I bis III eine im Vergleich zum Stand der
Technik deutlich reduzierte Temperaturschichtung und zugleich eine Temperatur innerhalb
der Gemüseschale 19, welche deutlich über dem Gefrierpunkt liegt, so daß darin eingelagertes
Lagergut wie Gurken oder Salate oder dergleichen nicht gefrieren können.
[0026] Abweichend von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kann die Ansteuerung des Ventilators
15 im Kühlbetrieb, in welchem der Verdampfer 14 mit flüssigem Kältemittel versorgt
ist, synchron mit dem Kältemittelverdichter anstatt mit dem Magnetventil erfolgen.
1. Verfahren zum Betreiben eines Kühlgerätes mit wenigstens einem Kühlraum, welcher von
einem Verdampfer gekühlt ist, über welchem die Kühlluft mittels eines die Kühlluft
im Kühlraum umwälzenden Ventilators gefördert ist, welcher zumindest annähernd während
des Zeitabschnittes der Beaufschlagung des Verdampfers mit flüssigem Kältemittel in
Betrieb gesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator (15) zusätzlich während der Unterbrechung des Kältemittelflusses
zum Verdampfer (14) betrieben ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator (15) während der Unterbrechung des Kältemittelflusses zum Verdampfer
(14) zumindest über eine hinsichtlich des zur Beaufschlagung mit flüssigem Kältemittel
dienenden Zeitabschnittes (tk) verkürzte Zeitspanne (ty) betrieben ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspanne (ty) im Anschluß an eine nach Abschluß des Zeitabschnittes (tk) angeordnete Verzögerungszeit (tv) vorgesehen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeit (tv) durch eine vorbestimmte Zeitdauer festgelegt ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Zeitdauer für die Verzögerungszeit (tv) durch eine elektronische Auswerteschaltung vorgegeben ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Zeitdauer für die Verzögerungszeit (tv) durch ein Softwaresteuerung realisiert ist.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zeitspannen (ty) im Anschluß an den, die Beaufschlagung des Verdampfers mit flüssigem Kältemittel
ausmachenden Zeitabschnitt (tk) vorgesehen sind.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspannen (ty) zumindest annähernd gleichlang bemessen sind und voneinander jeweils durch die Verzögerungszeit
(tv) zeitlich beabstandet sind.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator (15) durch zumindest einen im unteren Bereich des Kühlraumes (13)
angeordneten und die Temperatur in diesem Bereich erfassenden Temperaturfühler in
Betrieb gesetzt ist, dessen Ausgangssignal nach dem Erreichen einer vorbestimmten
Temperaturgrenze die Inbetriebnahme des Ventilators (15) einleitet.
10. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator (15) durch das Überschreiten einer vorgegebenen Temperaturdifferenz
in Betrieb gesetzt ist, welche durch wenigstens zwei die Raumtemperatur im Kühlraum
(13) erfassende Temperaturfühler ermittelt ist, von denen einer im unteren Bereich
des Kühlraumes (13) und der andere in dessen oberem Bereich angeordnet ist.