[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein berührungslos wirkendes Schaltgerät, wie einen
Bewegungsmelder.
[0002] Bei den bekannten Schaltgeräten sind die einstellbaren Bauelemente direkt von außen
zugänglich und der Witterung ausgesetzt. Meist sind Betätigungsknöpfe an einer Außenseite
angeordnet, wo sie nicht unmittelbar der Witterung ausgesetzt sind, um das Eindringen
von Feuchtigkeit in das Schaltgerät zu vermeiden. In der Regel ist diese geschützte
Stelle die Unterseite des Gerätes, so daß Regen nicht eindringen kann. Allerdings
sind die Betätigungsknöpfe gut sichtbar und können absichtlich verstellt werden.
[0003] Bei einem Bewegungsmelder "ARGUS", Artikel-Nr. 5458 19, der Firma Gebrüder Merten
GmbH & Co. KG, D-51674 Wiehl, sind zwei nebeneinander einstellbare Bauelemente hinter
einem Kläppchen verborgen, das an dem Befestigungsteil angebracht ist.
[0004] Sind mehrere Betätigungsknöpfe an verschiedenen Stellen des Schaltgerätes vorgesehen,
ist eine Anordnung hinter einem Kläppchen nicht möglich.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine geschützte Anbringung von mehreren
weit voneinander entfernt liegenden Betätigungsknöpfen wenigstens eines einstellbaren
Bauelementes auf einfache Art zu ermöglichen.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Maßnahmen
gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Die Idee der Erfindung besteht darin, die einstellbaren Bauelemente wie unter einem
Hut anzubringen. Hierbei steht dann die ganze Oberseite des Gerätes für die Anbringung
der Einstellknöpfe zur Verfügung. Außerdem können Einstellknöpfe der Bauelemente auch
am Außenmantel des Sensorgehäuses angeordnet sein. Die Abdeckkappe dient einerseits
als Wetterschutz für das Sensorgehäuse, welches sie ganzflächig von oben bedeckt,
und als bewegbare Zugangstür für die Einstellelemente.
[0008] Dabei übergreift der Hut vorzugsweise auch Teile der Seitenwand, an denen sich Einstellknöpfe
befinden. Vergleichbar ist dies mit einer herabhängenden "Krempe eines Hutes". Als
"Krempe" dient hier ein Überfallrand an der Abdeckkappe. Hierdurch können auch Einstellknöpfe
abgedeckt werden, die an gegenüberliegenden Seitenwänden des Sensorgehäuses angebracht
sind.
[0009] Dadurch, daß die Abdeckkappe gegenüber der Oberseite des Sensorgehäuses hochhebbar
ist, werden beim Einstellen der einstellbaren Bauelemente sensitive Teile des Schaltgerätes,
beispielsweise die Fokussiereinrichtung des Bewegungsmelders, nicht verdeckt.
[0010] Als einstellbare Bauelemente können beispielsweise Potentiometer zur Zeiteinstellung
(Nachlaufzeit), zur Einstellung einer Ansprechschwelle und zur Einstellung der Empfindlichkeit
des Schaltgerätes verwendet werden. Diese Einstellfunktionen sind bei einem Bewegungsmelder
üblich. Sofern der Sensor selbst in Bezug zu einer feststehenden Ebene in der Höhe
einstellbar ist, wird noch eine Verstellvorrichtung benötigt, die von außen zugänglich
ist. Sind mehrere einstellbare Sensoren vorhanden, besteht ein Platzbedarf für die
Unterbringung der Einstellelemente, der sich über den halben Umfang des Sensorgehäuses
erstreckt. Als Sensor kommt beispielsweise ein Infrarot-Sensor in Betracht.
[0011] Vorteilhaft ist die Abdeckkappe in Führungen des Sensorgehäuses beweglich gelagert
und läßt sich von der Schließstellung bis in eine Offenstellung verschieben, so daß
eine einfache Verbindung mit dem Sensorgehäuse vorhanden ist.
[0012] Nachfolgend ist anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen Bewegungsmelder entlang der Linie A-B in Figur 2,
- Fig. 2
- die Ansicht des Bewegungsmelders von oben,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Bewegungsmelders in einer Position für die Deckenmontage,
- Fig. 4
- eine Frontalansicht des Befestigungsgehäuses, verkleinert dargestellt,
- Fig. 5
- die Stirnansicht des Bewegungsmelders nach Figur 1,
- Fig. 6
- die der Figur 1 entsprechende Darstellung des Bewegungsmelders mit der geöffnet dargestellten
Abdeckkappe,
- Fig. 7
- die Draufsicht auf den Grundkörper des Sensorgehäuses,
- Fig. 8
- die Draufsicht auf die Abdeckkappe des Sensorgehäuses,
- Fig. 9
- ein Detail im Randbereich des Sensorgehäuses,
- Fig. 10
- einen Längsschnitt durch die Fokussiereinrichtung, vergrößert dargestellt, und
- Fig. 11
- die Innenansicht der Fokussiereinrichtung nach Fig. 10.
[0014] Dem Ausführungsbeispiel der Erfindung liegt ein Infrarot-Bewegungsmelder zugrunde.
Der Infrarot-Bewegungsmelder ist für die Wandmontage und für eine Deckenmontage ausgebildet.
In der ersten Position ist eine ampelartige Anordnung und in der zweiten Position
eine pendelartige Anordnung vorhanden. In jeder Position kann ein Überwachungsgebiet
senkrecht unter dem Bewegungsmelder und ringsum den Bewegungsmelder herum erfaßt werden,
wie nachfolgend noch näher erläutert wird.
[0015] Der Infrarot-Bewegungsmelder besteht aus einem Befestigungsteil 4 und einem Sensorteil
5, die beide räumlich voneinander getrennt angeordnet und mit einem Arm 6 beweglich
miteinander verbunden sind. Das Sensorteil 5 bildet einen drehbaren Kopf.
[0016] Das Befestigungsteil 4 weist ein Befestigungsgehäuse 7 auf mit einer im wesentlichen
quaderförmigen Gestalt. Es besteht aus einem Gehäuseunterteil 8, das mit nicht dargestellten
Befestigungsmitteln, wie Schrauben, an der Wand 9 oder der Decke 10 befestigbar ist
und einem Gehäuseoberteil 11, das mit ebenfalls nicht dargestellten Verbindungsmitteln,
wie Schrauben, am Gehäuseunterteil 8 befestigt ist.
[0017] Das Befestigungsgehäuse 7 besitzt eine Leitungseinführungsöffnung 12 sowie Leitungsanschlußklemmen
13, alle angeordnet im Gehäuseunterteil 8. Im Gehäuseoberteil 11 befindet sich eine
nicht näher bezeichnete Platine mit elektrischen und elektronischen Bauelementen 13,
die beispielsweise eine Stromversorgungsschaltung für die im Sensorteil 5 befindliche
Schaltungsanordnung bilden.
[0018] Der Arm 6 besitzt einen rechteckigen Querschnitt und ist an der Frontseite 14 des
Gehäuseoberteil 11 beweglich gelagert und mit einer Selbsthemmung versehen, mit der
stabile Stellungen einstellbar sind, wie nachfolgend noch näher beschrieben wird.
[0019] Der Arm 6 ist hohl ausgebildet und um die zur Vertikalachse 15 des Gehäuseoberteils
11 senkrecht verlaufende Achse 16 drehbar gelagert. Die Achse 16 kann innerhalb des
Befestigungsgehäuseoberteils 11 verlaufen. Die Lagerstelle ist als Kippgelenk ausgebildet
und besteht aus einer halbzylindrischen Vertiefung 17 an der Gehäuseoberteil-Vorderseite
14, in welche der passende halbzylindrische Teil 18 des Armes 6 eingesetzt ist und
mit nicht näher bezeichneten Verbindungsmitteln dort gehalten wird. Der radiusförmige
Teil 18 gleitet wie in einer Lagerpfanne der radiusförmigen Vertiefung 17, wobei eine
Feinverzahnung in der radiusförmigen Vertiefung 17 vorhanden ist, die mit einer Zahnreihe
am radiusförmigen Teil 18 rastend zusammenwirkt. Sowohl die radiusförmige Vertiefung
17 als auch der radiusförmige Teil 18 besitzen zueinander fluchtende Öffnungen 19,
20, durch die hindurch nicht dargestellte Leitungen vom Befestigungsmodul 4 zum Sensormodul
5 durch den Arm 6 hindurch geführt sind. Der Arm 6 ist aus der in Figur 1 und 3 dargestellten
Ausgangslage in Pfeilrichtung X-Y kippbar bis in jeweils eine durch Anschläge 21,
22 begrenzte Endlage. In Richtung -X beträgt der Kippwinkel 10° und in Richtung -Y
30°. Mit diesem Kippgelenk kann das Sensorteil 5 in zwei Richtungen justiert werden
und erlaubt eine vertikale Verstellung.
[0020] Der Arm 6 besitzt an seinem anderen Ende eine unter einem Winkel von 45° zur Längsachse
23 des Armes 6 geneigte Stirnfläche, die eine Berührungsfläche 24 bildet, die mit
einer ebenfalls unter einem Winkel von 45° zur Hauptachse 25 des Sensorteils 5 verlaufenden
Berührungsfläche 26 des Sensorgehäuses 27 zusammenwirkt. Die Berührungsfläche 26 des
Sensorgehäuses 27 liegt plan an der Berührungsfläche 24 des Armes 6 auf und ist um
eine zu den Berührungsflächen 24, 26 senkrecht verlaufende Achse 28 um wenigstens
180° gegenüber dem Arm 6 drehbar. Die Achse 28 ist die Mittellinie eines dazu konzentrisch
verlaufenden Drehgelenks 29 mit Selbsthemmung. Das Drehgelenk 29 wird gebildet durch
einen nicht näher bezeichneten hohlen Zapfen am Sensorgehäuse 27, der in eine ebenfalls
nicht näher bezeichnete Bohrung der Berührungsfläche 24 des Armes 6 eingreift und
dort formschlüssig eingepaßt ist. Die Selbsthemmung des Gelenkes 29 kann durch Reibungsschluß
an den Berührungsflächen 24, 26 erzeugt werden.
[0021] Die Figur 1 der Zeichnung zeigt eine Stellung des Sensorgehäuses 27, bei der die
Achse 23 des Armes 6 und die Hauptachse 25 des Sensorgehäuses 27 einen rechten Winkel
bilden. In Figur 3 der Zeichnung ist das Sensorgehäuse 27 um 180° gegenüber dem Arm
6 gedreht worden, und die beiden Achsen 23, 25 verlaufen parallel. Selbstverständlich
kann jede Zwischenstellung davon eingestellt werden, um eine Richtungsanpassung an
den Überwachungsbereich vorzunehmen.
[0022] Das Sensorgehäuse 27 ist bedeckt mit einer dachartigen Haube 30. Die dachartige Haube
30 besteht aus der Abdeckkappe 36. An dem Grundkörper 32 des Sensorgehäuses 27 befinden
sich an der Mantelfläche der Hohlzapfen des Gelenkes 29 sowie die als Leisten 37 ausgebildeten
Berührungsflächen 26 (Figur 7), die mit der Berührungsfläche 24 des Arms 6 zusammenwirken.
Im Randbereich des Grundkörpers 32 ist eine Fassung 33 zur Halterung der Fokussiereinrichtung
31 eingearbeitet. Diese Fassung 33 ist als umlaufende Ringnut 34 mit in die Ringnut
34 hineinragenden Rastnocken 35 ausgebildet. Die Funktionsweise dieser Fassung 33
wird nachfolgend noch näher beschrieben.
[0023] Dem kegeligen Grundkörper 32 ist die passende Abdeckkappe 36 als "zweite Haut" aufgesetzt,
die auf dem Außenmantel des Grundkörpers 32 aufliegt, wie Figur 1 zeigt. Die Abdeckkappe
36 besitzt an einer Seite einen Überfallrand 38, der den Rand des kegeligen Grundkörpers
32 übergreift. An der dem Überfallrand 38 gegenüberliegenden Seite der Abdeckkappe
36 ist eine ebene, dem Neigungswinkel (45°) der Berührungsfläche 24 des Arms 6 entsprechende,
Mantelfläche 39 ausgebildet, die abstandslos der Berührungsfläche 24 des Armes 6 gegenüberliegt.
[0024] Die Abdeckkappe 36 ist beweglich an dem kegeligen Grundkörper 32 geführt und zwischen
dem Grundkörper 32 und der Berührungsfläche 24 des Arms 6 gehalten. Für die Ausbildung
einer Führung ist in der Abdeckkappe 36, und zwar in der Mantelfläche 39, eine Ausnehmung
40 vorhanden, mit der die Abdeckkappe 36 zwischen den Leisten 37 eingesetzt ist. Im
zusammengesetzten Zustand, wie er in Figur 1 dargestellt ist, wird die Abdeckkappe
36 an der Mantelfläche 39 durch die Berührungsfläche 24 des Arms 6 gestützt. Die Abdeckkappe
36 ist entlang der Führungsleisten 37 verschiebbar aus einer Schließstellung, wie
sie in Figur 1 dargestellt ist, bis in eine Offenstellung, wie sie in Figur 6 dargestellt
ist. Der Verschiebeweg der Abdeckkappe 36 verläuft unter dem Winkel, der durch den
Winkel der Berührungsflächen 24, 26 festgelegt ist. Die Abdeckkappe 36 wird also gegenüber
dem feststehenden Grundkörper 32 nicht senkrecht zur Oberseite des Sensorgehäuses,
d.h. zum Grundkörper 32 hochgehoben, sondern schräg unter einem Winkel von 45°. Die
beschriebene Schrägführung der Abdeckkappe 36 bewirkt, daß bei einer Verschiebung
in die gemäß Figur 6 dargestellten Stellung der Überfallrand 38 gegenüber der Fokussiereinrichtung
31 angehoben wird und ein Spalt 41 entsteht, wodurch hinter dem Überfallrand 38 an
der Fokussiereinrichtung 31 angeordnete Einstellknöpfe 68, 71 der einstellbaren Bauelemente
des Bewegungsmelders 42, 43, 44, 45 zugänglich werden, die in der Grundstellung (Figur
1) der Abdeckkappe 36 dahinter nicht zugänglich angeordnet sind. Hierzu wird nachfolgend
noch näher eingegangen.
[0025] Bei der Fokussiereinrichtung 31 handelt es sich um einen Panorama-Linsenschirm, der
als schalenartiger Rotationskörper mit einem Randkörper 46 ausgebildet ist, dessen
Rand einen umlaufenden Ringwulst 47 besitzt, mit dem die Fokussiereinrichtung 31 in
die Ringnut 34 des Grundkörpers 32 eingerastet ist und somit die Verbindung mit der
dachartigen Haube 30 hergestellt wird. Der Randkörper 46 der Fokussiereinrichtung
31 besitzt entfernt von dem Ringwulst 47 noch einen umlaufenden Flansch 48, der gemäß
Figur 1 mit der Abdeckkappe 36 einen bündig gesetzten Abschluß bildet. Der in Figur
5 und 6 mit 41 bezeichnete Spalt ist einerseits durch den Flansch 48 und andererseits
durch den Überfallrand 38 begrenzt.
[0026] Der Randkörper 46 der Fokussiereinrichtung 31 ist zylindrisch ausgebildet; daran
schließt sich ein kegeliger Teil 49 an, der durch eine kugelige Kappe 50 abgeschlossen
ist. Der kegelige Teil 49 besteht aus einer großen Anzahl flacher Linsen 51 bzw. Linsenausschnitte,
die einen Linsenschirm bilden. Es handelt sich dabei um Fresnellinsen. Die kugelige
Kappe 50 enthält eine große Anzahl gewölbter Sammellinsen 52, die einen gemeinsamen
Brennpunkt besitzen. Die Fokussiereinrichtung 31 ist einstückig durch Spritzen im
Spritzwerkzeug hergestellt und besteht aus Polyethylen.
[0027] In den Randkörper 46 der Fokussiereinrichtung 31 ist eine Leiterbahnplatine 53 eingesetzt
und dort an nicht näher bezeichneten Konsolen abgestützt. Auf dieser Leiterbahnplatine
ist die nicht vollständig dargestellte Auswerteschaltung für die Infrarot-Sensoren
45, 54 aufgebaut. Die nicht dargestellten Verbindungsleitungen sind von der Leiterbahnplatine
53 durch den hohlen Zapfen des Gelenkes 30, durch den Arm 6 und durch die Öffnungen
19, 20 in das Befestigungsgehäuse 7 geführt.
[0028] Im Zentrum der kreisförmigen Öffnung der Fokussiereinrichtung 31 ist an der Leiterbahnplatine
53 ein Halter 55 für vier Infrarot-Sensoren 45, 54 angeordnet. Der Halter 55 ragt
mit einem Teil 56 in den Linsenteil 49, 50 hinein und der an diesem Teil 56 gehaltene
Infrarot-Sensor 54 befindet sich mit seinem Eintrittsfenster im gemeinsamen Brennpunkt
der Linsen 52, so daß die auf die kugelige Kappe 50 auftreffende Infrarot-Strahlung
auf den Infrarot-Sensor 54 fokussiert wird. Dieser Infrarot-Sensor 54 erfaßt den Nahbereich
des Bewegungsmelders und dient dem Unterkriechschutz.
[0029] Die übrigen drei Infrarot-Sensoren 45 erfassen den Fernbereich des Bewegungsmelders
und wirken mit den Linsen 51 des kegeligen Teils 49 zusammen. Hierbei ist jedem Infrarot-Sensor
45 entsprechend seinem maximalen Erfassungswinkel ein entsprechender Sektor des davor
befindlichen Linsenschirms 49 zugeordnet. Alle in dem jeweiligen Sektor befindlichen
Linsen 51 besitzen einen gemeinsamen Brennpunkt, und der entsprechende Infrarot-Sensor
45 befindet sich mit seinem Eintrittsfenster im gemeinsamen Brennpunkt.
[0030] Gemäß Figur 11 sind die drei Infrarot-Sensoren 45 im Dreieck radial um die Mitte
der Mittelachsen 59, 60 der Fokussiereinrichtung 31 herum angeordnet, wobei keine
exakte gleichseitige Dreieckanordnung der Infrarot-Sensoren 45 vorliegt, sondern eine
gleichschenklige Anordnung mit einem sehr kleinen Scheitelwinkel. Bei dieser Anordnung
fällt die Hauptachse 60 eines Infrarot-Sensors 45 mit der Mittelachse 59 der Fokussiereinrichtung
31 zusammen, hingegen bilden die Hauptachsen 61, 62 der anderen beiden Infrarot-Sensoren
45 mit der Mittelachse 63 einen spitzen Winkel. Die Lage der drei Infrarot-Sensoren
45 ist derart festgelegt, daß die Hauptachse 61 des einen Infrarot-Sensors 45 mit
der Hauptachse 60 des zentrischen Infrarot-Sensors 45 einen Winkel >90° und die Hauptachse
62 des anderen Infrarot-Sensors 45 mit der Hauptachse 60 des zentrischen Infrarot-Sensors
45 ebenfalls einen Winkel >90° bilden. Durch diese Anordnung der Infrarot-Sensoren
45 wird ein lückenloser Bereich um die Fokussiereinrichtung 31 herum erfaßt, der <360°
ist, beispielsweise ≥270° und ≤320°. Vorteilhaft erfaßt jeder Infrarot-Sensor 45 einen
Bereich des davor angeordneten Linsenschirms 51, der etwa 100° beträgt, insgesamt
also mit den drei Infrarot-Sensoren 45 etwa ein Winkel von 300° des Linsenschirms
51 erfaßt werden kann.
[0031] Die drei Infrarot-Sensoren 45 sind nicht direkt an dem Halter 55 befestigt, sondern
für jeden der drei Infrarot-Sensoren 45 ist ein Schlitten 58 vorhanden, an dem die
Infrarot-Sensoren 45 befestigt sind. Die drei Schlitten 58 sind in Schlittenführungen
57 des Halters 55 beweglich eingesetzt, wobei die drei Infrarot-Sensoren 45 in der
vorstehend beschriebenen Winkelstellung am Schlitten befestigt und auf den jeweiligen
Sektor des Linsenschirms ausgerichtet sind. Das erfordert allerdings für jeden Infrarot-Sensor
45 eine andere Befestigung am Schlitten 58.
[0032] Vorteilhaft sind die Infrarot-Sensoren 45 mit ihren Eintrittsfenstern planparallel
am Schlitten 58 befestigt, und die Schlittenführungen 57 des Halters 55 sind derart
ausgerichtet, daß die an den Schlitten 58 befestigten Infrarot-Sensoren 45 die vorgegebene
Winkellage mit ihren Hauptachsen 60, 61, 62 einnehmen. Damit ist jeder Infrarot-Sensor
45 auf den vor ihm liegenden Sektor des Linsenschirms in Bezug auf seine radiale Lage
festgelegt. Durch die bewegliche Halterung der Schlitten 58 sind die daran unbeweglich
befestigten Infrarot-Sensoren 45 parallel zur Hauptachse 25 der Fokussiereinrichtung
31 verstellbar und in Bezug zum Linsenschirm 51 einstellbar. Durch eine Verstellung
der Infrarot-Sensoren 45 können die Erfassungsbereiche vergrößert oder verkleinert
werden und zwar unabhängig voneinander.
[0033] Als Schlitten 58 dienen plattenartige Schieber 64, die in nicht näher bezeichneten
Nuten des Halters 55 geführt sind. Die Schieber 64 sind als Leiterbahnplatinen ausgebildet,
an denen der Infrarot-Sensor 45 gelötet ist. Diese Leiterbahnplatinen (Schieber 64)
sind in einer senkrecht zur Leiterbahnplatine 53 verlaufenden Stellung angeordnet.
[0034] Die elektrische Verbindung vom Infrarot-Sensor 45 zur Leiterbahnplatine 53 erfolgt
über nicht dargestellte flexible Leitungen.
[0035] Der Schieber 64 besitzt ein Fenster 65, das dem Eintrittsfenster des Infrarot-Sensors
45 gegenüberliegt.
[0036] Die Verstellung der Infrarot-Sensoren 45 erfolgt mit je einer Verstelleinrichtung,
die an dem Schieber 64 angreift und die von außen zugänglich ist, so daß eine Einstellung
während der Betriebes möglich ist. Die Verstelleinrichtung weist für jeden Schieber
64 je eine Verstellachse 67 auf, die in einer Aufnahme des Randkörpers 46 der Fokussiereinrichtung
31 geführt ist und sich bis zum Halter 55 ersteckt, wo sie in einem Lagerbock 66 des
Halters 55 noch einmal geführt ist. Der Knopf 68 der Verstellachse ist geschlitzt
und von außen zugänglich. Die Verstellachse 67 besitzt an ihrem, dem Knopf 68 gegenüberliegenden,
Ende einen Exzenterzapfen 69, der in eine nicht näher bezeichnete Bohrung (Langloch)
des Schiebers 64 eingreift. Durch Drehen der Verstellachse 67 wird der Schieber 64
in seiner Führung auf und ab bewegt.
[0037] Wie Figur 11 zeigt, sind in unmittelbarer Nähe einer Betätigungsachse 67 die elektrischen
Bauelemente 42, 43, 44, 45 auf der Leiterbahnplatine 53 angeordnet, die zu der elektrischen
Schaltung gehören und auch während des Betriebes eingestellt werden können, beispielsweise
als Potentiometer ausgebildet sind, deren Betätigungszapfen 70 den Randkörper 46 der
Fokussiereinrichtung 31 durchdringen und geschlitzte Betätigungsknöpfe 71 besitzen.
Die Zugänglichkeit der Betätigungsknöpfe 68, 71 von außen ist dann gegeben, wenn gemäß
Figur 5 die Abdeckkappe 36 aus ihrer Grundstellung (Figur 1) in die Offenstellung
(Figur 6) geschoben wird. Der Spalt 41 ermöglicht es, die Betätigungsknöpfe 68, 71
mit einem Werkzeug (Schrauben-dreher) zu erreichen, um die Bauelemente einzustellen.
[0038] Bisher ist die Beweglichkeit der Infrarot-Sensoren 45 um zwei Drehachsen, nämlich
der Achsen 16 und 28, und die Beweglichkeit der Infrarot-Sensoren 45 parallel zur
Hauptachse 25 ausführlich beschrieben worden, so daß durch diese Maßnahmen bereits
eine gute Anpassung an die vorhandenen Anbringungsgegebenheiten vor Ort möglich ist.
[0039] Wie dargelegt, ist der Halter 55 der Infrarot-Sensoren 45 Bestandteil der Leiterbahnplatine
53 und mit ihr verbunden. Ebenfalls ist die Leiterbahnplatine 53 fest in die Fokussiereinrichtung
31 eingebettet, so daß Fokussiereinrichtung 31, Leiterbahnplatine 53, Halter 55 und
Infrarot-Sensoren 45 eine bauliche Einheit bilden, die mit der Ringwulst 47 in die
Ringnut 34 des Grundkörpers 32 eingesetzt, vorzugsweise eingerastet, ist und somit
die Verbindung mit der dachartigen Haube 30 erfolgt. Vorteilhaft ist die Verbindung
zwischen der Fokussiereinrichtung 31 und der dachartigen Haube 30 um die Hauptachse
25 drehbar ausgebildet, so daß die Fokussiereinrichtung 31 gegenüber der dachartigen
Haube 30 relativ verstellbar ist. Durch Drehen der Fokussiereinrichtung 31 lassen
sich die Infrarot-Sensoren 45 in horizontaler Richtung auf einen gewünschten Empfangsbereich
einstellen, unabhängig davon, ob der Bewegungsmelder an der Wand oder der Decke 10
befestigt ist. Durch nicht näher bezeichnete Anschläge läßt sich der Drehbereich begrenzen,
beispielsweise auf ≤90°. Gemäß Figur 9 ist in die Ringnut 34 eine ringartige Dichtung
72 eingesetzt, die eine Dichtlippe besitzt, die mit dem Ringwulst 47 der Fokussiereinrichtung
31 zusammenwirkt und das Eindringen von Feuchtigkeit oder Wasser in die Fokussiereinrichtung
31 verhindert. Die miteinander zusammenwirkende Ringwulst 47 und Ringnut 34 sind derart
ineinandergepaßt, daß eine Selbsthemmung entsteht, die stabile Einstellungen erlaubt.
1. Berührungslos wirkendes Schaltgerät, wie Bewegungsmelder, mit einem Befestigungsteil
(4) und einem Sensorteil (5), von denen das Befestigungsteil (4) zur Montage an eine
Befestigungsebene ausgebildet ist, und das Sensorteil (5) ein Sensorgehäuse (27) aufweist,
das mindestens einen Sensor und eine elektrische Schaltung enthält, wobei der Sensor
und/oder die elektrische Schaltung über von außen zugängliche Betätigungselemente
(68,71) einstellbar ist, und wenigstens ein Bauelement ein Sensor (45) und wenigstens
ein weiteres Bauelement (42,43,44,45) ein auch während des Betriebes einstellbares
Bauelement, beispielsweise ein Potentiometer, ist
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sensorgehäuse (27) mit einer anhebbaren Abdeckkappe (36) bedeckt ist, die im
angehobenen Zustand die Betätigungselemente (68,71) zugänglich macht.
2. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (36) in Führungen (37,40) des Sensorgehäuses verschiebbar ist.
3. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (37,40) als Schrägführung ausgebildet ist, die eine Parallelverschiebung
der Abdeckkappe in bezug auf das Sensorgehäuse ermöglicht.
4. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (36) im Bereich der Betätigungskelemente (68,71) einen den Außenmantel
der Seitenwand des Sensorgehäuses (27) übergreifenden Überfallrand (38) besitzt.
5. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorgehäuse (27) einen kegeligen Grundkörper (32) aufweist, an dem die Abdeckkappe
(36) aufgesetzt ist.
6. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorgehäuse aus einem Grundkörper (32) und einer Fokussiereinrichtung (31)
für den Sensor (45,54) besteht, die durch eine Fassung (33) verbunden sind.
7. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fokussiereinrichtung (31) mit einem Randkörper (46) drehbar in die Fassung (33)
eingesetzt ist.
8. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur elektrischen Schaltung gehörenden elektrischen Bauelemente (42,43,44,45)
auf einer in den Randkörper (46) der Fokussiereinrichtung (31) eingesetzten Trägerplatine
(53) angeordnet sind.
9. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente (68,71) an der Außenseite des Randkörpers (46) der Fokussiereinrichtung
(31) angeordnet sind.
10. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Randkörper (46) der Fokussiereinrichtung (31) durch den Überfallrand (38) der
Abdeckkappe (36) verdeckt ist.
11. Berührungslos wirkendes Schaltgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Randkörper (46) einen Flansch (48) besitzt, an dem der Überfallrand (38) der
Abdeckkappe (36) abgestützt ist.
1. Contactlessly acting switching device, such as a motion detector, comprising a fastening
portion (4) and a sensor portion (5), wherein the fastening portion (4) is configured
to be mounted to a fastening plane, and the sensor portion (5) comprises a sensor
housing (27) containing at least one sensor and one electrical circuit, wherein the
sensor and/or the electrical circuit is adjustable via actuating elements (68,71)
accessible from outside, and at least one component is a sensor (45) and at least
one further component (42,43,44,45) is a component adjustable even during operation,
e. g. a potentionmeter,
characterized in that
the sensor housing (27) is covered by a liftable covering cap (36) which, when lifted,
allows the actuating elements (68,71) to be accessed.
2. Contactlessly acting switching device according to claim 1, characterized in that the covering cap (36) is displaceable in guides (37,40) of the sensor housing.
3. Contactlessly acting switching device according to claim 2, characterized in that the guide (37,40) is configured as an inclined guide which allows parallel displacement
of the covering cap relative to the sensor housing.
4. Contactlessly acting switching device according to claim 1 or 2, characterized in that the covering cap (36) comprises, in the vicinity of the actuating elements (68,71),
a rim (38) gripping over the outer shell of the side wall of the sensor housing (27).
5. Contactlessly acting switching device according to one of claims 1 to 6, characterized in that the sensor housing (27) comprises a conical base body (32) upon which the covering
cap (36) is placed.
6. Contactlessly acting switching device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the sensor housing comprises a base body (32) and a focussing means (31) for the
sensor (45,54), which are interconnected by a holder (33).
7. Contactlessly acting switching device according to claim 6, characterized in that the focussing means (31) has an edge body (46) rotatably inserted into the holder
(33).
8. Contactlessly acting switching device according to claim 7, characterized in that the electrical components (42,43,44,45) associated with the electrical circuit are
arranged on a carrier plate (56) inserted into the edge body (46) of the focussing
means (31).
9. Contactlessly acting switching device according to claim 7 or 8, characterized in that the actuating elements (68,71) are arranged on the outside of the edge body (46)
of the focussing means (31).
10. Contactlessly acting switching device according to one of claims 7 to 9, characterized in that the edge body (46) of the focussing means (31) is covered by the rim (38) of the
covering cap (36).
11. Contactlessly acting switching gear according to one of claims 7 to 10, characterized in that the edge body (46) comprises a flange (48) on which the rim (38) of the covering
cap (36) is supported.
1. Mécanisme de contrôle agissant sans contact, tel qu'un détecteur de mouvements, comprenant
un élément de fixation (4) et un élément capteur (5), dont l'élément de fixation (4)
est configuré pour le montage sur un plan de fixation et l'élément capteur (5) présente
un boîtier de capteur (27), qui contient au moins un capteur et un circuit électrique,
le capteur et/ou le circuit électrique étant réglable à l'aide d'éléments d'actionnement
(68, 71) accessibles de l'extérieur, au moins un composant étant un capteur (45),
et au moins un autre composant (42, 43, 44, 45) est un composant également réglable
pendant le fonctionnement, par exemple un potentiomètre,
caractérisé en ce que
le boîtier de capteur (27) est recouvert d'un capot (36) pouvant être soulevé, qui
à l'état soulevé rend accessibles les éléments d'actionnement (68, 71).
2. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capot (36) peut être déplacé dans des guidages (37, 40) du boîtier de capteur.
3. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon la revendication 2, caractérisé en ce que le guidage (37, 40) est configuré sous la forme d'un guidage oblique permettant un
déplacement parallèle du capot par rapport au boîtier de capteur.
4. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le capot (36), dans la zone des éléments d'actionnement (68, 71) présente un rebord
(38) chevauchant l'enveloppe extérieure de la paroi latérale du boîtier de capteur
(27).
5. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le boîtier de capteur (27) présente un corps de base conique (32) auquel est rapporté
le capot (36).
6. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon l'une des revendications 1-5, caractérisé en ce que le boîtier de capteur comprend un corps de base (32) et un dispositif de focalisation
(31) pour le capteur (45, 54) qui sont reliés à l'aide d'un châssis (33).
7. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de focalisation (31) est inséré dans le châssis (33) de façon pivotante
à l'aide d'un corps périphérique (46).
8. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon la revendication 7, caractérisé en ce que les composants électriques (42, 43, 44, 45) faisant partie du circuit électrique
sont disposés sur une platine de support (53) insérée dans le corps périphérique (46)
du dispositif de focalisation (31).
9. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que les éléments d'actionnement (68, 71) sont disposés sur la face extérieure du corps
périphérique (46) du dispositif de focalisation (31).
10. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon l'une des revendications 7 à 9,
caractérisé en ce que le corps périphérique (46) du dispositif de focalisation (31) est recouvert par le
rebord (38) du capot (36).
11. Mécanisme de contrôle agissant sans contact selon l'une des revendications 7 à 10,
caractérisé en ce que le corps périphérique (46) présente une bride (48) sur laquelle s'appuie le rebord
(38) du capot (36).