| (19) |
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(11) |
EP 0 845 196 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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06.07.2011 Patentblatt 2011/27 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.11.2002 Patentblatt 2002/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1997/003121 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1997/049265 (24.12.1997 Gazette 1997/55) |
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| (54) |
GALETTE ZUM ERHITZEN EINES LAUFENDEN SYNTHETISCHEN FADENS
GALETTE FOR HEATING A RUNNING SYNTHETIC THREAD
GALETTE POUR CHAUFFER UN FIL SYNTHETIQUE CONTINU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI |
| (30) |
Priorität: |
18.06.1996 DE 19624266
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.06.1998 Patentblatt 1998/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Oerlikon Textile GmbH & Co. KG |
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42897 Remscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- FELDHOFF, Ralf
D-42477 Radevormwald (DE)
- TIETMEYER, Stefan
D-58452 Witten (DE)
- VOSS, Rainald
D-42929 Wermelskirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kahlhöfer, Hermann et al |
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KNH Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann Rößler Heine
Postfach 10 33 63 40024 Düsseldorf 40024 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 349 829 DE-C3- 2 037 817 GB-A- 2 162 729
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DE-A- 1 565 149 GB-A- 858 855
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Galette zum Erhitzen eines laufenden synthetischen Fadens
gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Derartige Galetten sind bekannt. In der
US 3,508,024 ist eine Galette zum Erhitzen eines laufenden Fadens beschrieben, welche mehr als
zwei axial nacheinander angeordnete ortsfeste Primärwicklungen und einen magnetisch
leitenden Galettenmantel aufweist, welcher konzentrisch zu den Primärwicklungen drehbar
gelagert ist und welcher mit den Primärwicklungen über einen engen radialen Spalt
zur Erzeugung von Sekundärströmen induktiv verbunden ist. Der Träger der Primärwicklungen
ist aus mehreren geschichteten Trafoblechen aufgebaut, die senkrecht zu der Achse
des Spulenträgers angebracht sind. Mittels jeweils einer Ansteuerschaltung werden
die Primärwicklungen mit einem Wechselstrom einstellbarer Frequenz betrieben, wobei
die Primärwicklungen in einen Schwingkreis eingeschlossen sind, welcher auf die eingestellte
Frequenz abgestimmt ist. Über entsprechende Leistungsschalter in Zusammenarbeit mit
zugeordneten Temperaturreglern ist der Schwingkreis in Abhängigkeit von der gemessenen
Temperatur am Galettenmantel zu- bzw. abschaltbar.
[0003] Eine ähnliche Galette ist in der
GB 989,349 beschrieben, bei welcher eine Primärwicklung auf einem in einem hohlzylindrischen
Galettenmantel konzentrisch angeordneten Rundträger befestigt ist. Wie in der
US 3,508,024 sind alle ebenen Trafobleche des Trägers der Primärwicklung in axialer Richtung auf
dem Spulenträger geschichtet. Bezüglich der Innenfläche des Galettenmantels sind die
lamellierten Eisenbleche so angeordnet, daß ringförmige, zur Galettendrehachse radiale
konzentrische Luftspalte gebildet werden.
[0004] Generell tritt bei derartigen beheizten Galetten das Problem auf, daß der Verlust
des magnetischen Flusses nach außen, insbesondere zum Spulenträger hin ziemlich groß
ist, da alle ebenen Trafobleche des Trägers der Primärwicklungen in axialer Richtung
auf dem Spulenträger geschichtet sind. Auch ist der Magnetfluß in dem so kontruierten
Träger nicht optimal, weil Grenzschichten durch axial hintereinander gefügte Trafobleche
gebildet sind. Um diese Grenzschichten zu überwinden, wird eine bestimmte Energie
benötigt, was einen Leistungsverlust verursacht. Insbesondere bei hochfrequenter Anwendung
mit zum Beispiel 2 kHz und mehr erhöht sich der Leistungverlust wegen stärkerer Grenzschichten
dramatisch.
[0005] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine heizbare Galette der oben umrissenen Art
zu schaffen, welche einen optimalen Magnetfluß in der Galette durch Verhinderung eines
Streufeldes innerhalb des Galettenmantels, insbesondere in dem Bereich der Nutgründe
des Trägers und durch Verringerung des durch Grenzschichten verursachten Leistungsverlustes
ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Galette mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0007] Da der magnetische Fluß, insbesondere zum Spulenträger hin, abgeschirmt ist, wird
verhindert, daß ein Streufeld nach außen treten kann. Damit wird zusätzlich ein optimaler
Magnetfluß ermöglicht, der keine Grenzschichten überwinden muß und nicht zu beheizende
Abschnitte wirksam abschirmt.
[0008] Die besondere Konstruktion und Anordnung der Trafobleche gewährleisten ein besseres
Erhitzen des Galettenmantels, weil das Streufeld innerhalb der Galette erheblich verringert
ist.
[0009] Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß handelsübliche Schnittbandkerne zur Aufnahme
der Wicklungen verwendet werden können. Das vereinfacht den Herstellungsprozeß und
reduziert die Kosten. Der sich zwischen benachbarten Schnittbandkernen bildende Spalt
führt nur zu einem sehr geringen Streufeld, das keinen Einfluß auf den erzeugten Strom
und damit die Temperatur im Galettenmantel hat.
[0010] Die Oberflächenform des Nutgrundes, über welche der Träger auf dem Spulenträger angeordnet
ist, vereinfacht die Montage.
[0011] Auch können für die hochfrequente Anwendung erforderliche dünne Trafobleche bis zu
einer Dicke von 0,01 mm eingesetzt werden. Da die Eindringtiefe des magnetischen Flusses
mit zunehmender Frequenz abnimmt und die Leitung des magnetischen Flusses jedoch ausschließlich
an der Oberfläche erfolgt, sind derart dünne Bleche zweckmäßig, um die Verlustleistung
möglichst gering zu halten.
[0012] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung werden nun anhand
eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittansicht durch eine induktiv beheizte Galette;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung des Nutgrunds gemäß Bereich A in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Ausführungsform des Trägers gemäß Bereich B in Fig. 1, der mehrere U-förmig ineinander
gestapelte Trafobleche aufweist;
- Fig. 4A, 4B und 4C
- weitere Beispiele des Schnittbandkerns gemäß Bereich B in Fig. 1 zur Erläuterung des
technischen Hintergrundes, der aus separaten Schenkeln und einem separaten Nutgrund
besteht;
- Fig. 5
- eine Schnittansicht durch die Galette gemäß Fig. 1, wobei die Anordnung von mehreren
segmentartigen Schnittbandkernen auf dem Umfang des Trägers gezeigt ist;
- Fig. 6
- eine Schnittansicht durch die Galette gemäß Fig. 1, und Fig. 4A oder 4B oder 4C, wobei
ein ringförmiger separater Schenkel 3b dargestellt ist;
- Fig. 7
- eine Schnittansicht ähnlich Fig. 6, wobei jedoch der dargestellte Schenkel 3b sternförmig
ausgebildet ist; und
- Fig. 8
- eine Teilansicht, wobei die Befestigung des Schnittbandkerns auf dem Träger gezeigt
ist.
[0013] Bei einer in Fig. 1 gezeigten induktiv beheizten Galette sind mehrere axial auf einem
Spulenträger 5 befindliche Träger 3 mit jeweils einer Primärwicklung 1 vorgesehen.
Dabei ist ein Galettenmantel 2 mittels einer Konusanordnung 7 auf einer in zwei Lagern
8 gelagerten Spindel 9 aufgespannt. Die Lager 8 sind an einem feststehenden Aufnahmekörper
11 abgestützt. Der Galettenmantel 2 ist im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet
und besitzt an seiner Stirnwand 2a eine mittige Öffnung, die von einem im wesentlichen
zylindrischen einwärts gerichteten Ansatz 13 begrenzt ist, welcher einen Innenkonus
7 aufweist, welcher zu einem Konus der Spindel 9 paßt. An dem freien Ende der Spindel
9 befindet sich ein Gewinde, auf welchem eine Mutter 10 zur Festlegung des Galettenmantels
2 auf der Spindel 9 befestigbar ist. Von dem Aufnahmekörper 11 erstreckt sich in Form
eines Hohlzylinders ein Spulenträger 5 über die Spindel 9 fast bis zur Stirnwand 2a
des Galettenmantels 2. Auf dem Spulenträger 5 sind in axialer Richtung mehrere Träger
3 hintereinander am Umfang des Spulenträgers 5 angeordnet. Die Träger 3 weisen jeweils
einen Nutgrund 3a und in Abstand voneinander angeordnete Schenkel 3b auf, so daß ein
U-förmiger Ringraum gebildet wird, welcher zur Aufnahme der Primärwicklung 1 dient.
Die Schenkel 3b erstrecken sich bis kurz vor der Innenfläche des Galettenmantels 2.
Zwei benachbarte Schenkel 3b bilden mit dieser inneren Mantelfläche jeweils einen
definierten Radialspalt 4 einer der Schenkelbreite entsprechenden Abmessung.
[0014] Über eine entsprechende Steuereinrichtung (nicht gezeigt) sind die in den Trägern
3 angeordneten Primärwicklungen 1 separat steuerbar, so daß eine im wesentlichen konstante
Temperatur längs der äußeren Oberfläche des Galettenmantels 2 erzielbar ist. Über
die Ringspalte 4 zwischen den Schenkel 3b und der inneren Mantelfläche des Galettenmantels
2, welcher magnetisch leitend ist, ist der rotierende Galettenmantel 2 magnetisch
gekoppelt, so daß eine Spannung in dem Galettenmantel induziert wird, der einen Stromfluß
zur Folge hat. Der Stromfluß im Galettenmantel längs des Umfangs hat, bedingt durch
den elektrischen Widerstand des Galettenmaterials, eine Erwärmung zur Folge. Durch
gezieltes Zu- und Abschalten der Spulenspannung kann somit die Temperatur im Galettenmantel
eingestellt werden. Um Leistungsverluste insbesondere bei hochfrequenter Anwendung
von beispielsweise 2 kHz und darüber zu verhindern, sind die Trafobleche im Nutgrund
so angeordnet, daß sie radial übereinander liegen.
[0015] In Fig. 2 ist eine lokal vergrößerte Schnittansicht des Nutgrunds 3a dargestellt,
in welcher die Trafobleche im Bereich des Nutgrunds radial übereinander gestapelt
sind.
[0016] In Fig. 3 und Fig. 5 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt, nach dem
die Träger 3 so gebildet sind, daß die geschichteten Trafobleche U-förmig ineinander
zu sogenannten Schnittbandkernen gestapelt sind, d.h., die Trafobleche sind in radialer
Richtung und nicht - wie allgemein bekannt - in axialer Richtung geschichtet. Auf
dem Umfang des Spulenträgers 5 sind mehrere U-förmigen Schittbandkerne 3 segmentförmig
zu mehreren angeordnet. Die am Umfang des Spulenträgers in Umfangsrichtung ohne Abstand
zueinander angeordneten segmentförmigen Schnittbandkerne 3 bilden somit einen Wicklungsträger
für eine Primärwicklung. Der Vorteil der Verwendung von Schnittbandkernen 3 liegt
darin, daß der magnetische Fluß nach außen hin, insbesondere auch zum Spulenträger
5 hin, abgeschirmt ist, so daß kein Streufeld nach außen treten kann. Hierzu sind
die geschichteten Trafobleche U-förmig ineinander gestapelt. Damit wird zusätzlich
ein optimaler Magnetfluß ermöglicht, der keine Grenzschichten überwinden muß. Bei
Trafoblechen, die in axialer Richtung hintereinander angeordnet sind, werden bei hochfrequenter
Anwendung mit zum Beispiel 2 kHz stärkere Grenzschichten verursacht, die zu einer
erheblichen Erhöhung des Widerstandes führen. Die Oberfläche des Nutgrunds 3a, auf
den der Schittbandkern 3 auf dem Träger 5 angeordnet ist, ist entweder im wesentlichen
eben oder der Oberfläche des Trägers 5 angepaßt und berührt die Oberfläche des Trägers
5. Die Wicklung erfolgt in Umfangsrichtung. Die freien Enden der Schenkel 3b der Schnittbandkerne
sind derart abgerundet, so daß sich zwischen dem Galettenmantel 2 und dem freien Ende
der Schenkel 3b ein im wesentlichen konstanter Radialspalt 4 ausbildet. Der sich zwischen
benachbarten Schnittbandkernen 3 bildende Spalt 14 führt nur zu einem sehr geringen
Streufeld, das keinen Einfluß auf den erzeugten Strom und damit die Temperatur im
Galettenmantel 2 hat. Um die durch das Streufeld verursachten Verluste zu minimieren,
können die Schnittbandkerne der benachbarten Primärwicklungen derart versetzt zueinander
angeordnet werden, daß sich axial um die Breite der Schenkel 3b begrenzte Spalte 14
ausbilden.
[0017] In Fig. 4A ist ein Beispiel dargestellt, in welchem der Träger 3 aus separaten Schenkeln
3b und einem separaten Nutgrund 3a besteht. Der Nutgrund 3a des Trägers 3 ist ein
Hohlzylinder aus mehreren in radialer Richtung gestapelten Trafoblechen. Die Schenkel
3b des Trägers 3 weisen mehrere axial gestapelte ringförmige Trafobleche auf. Das
zwischen dem Nutgrund 3a und den Schenkeln 3b geführte radiale Streufeld ist sehr
gering, weshalb kein Einfluß auf den erzeugten Strom und damit auf die Temperatur
in dem Galettenmantel 2 vorhanden ist.
[0018] In Fig. 4B ist ein anderes Beispiel dargestellt, in welchem der Träger 3 aus separaten
Schenkeln 3b und einem separaten Nutgrund 3a besteht. Der Nutgrund 3a des Trägers
3 ist ein Hohlzylinder aus mehreren in radialer Richtung gestapelten Trafoblechen.
Die Schenkel 3b des Schnittbandkerns 3 weisen mehrere gestapelte ringförmige Trafobleche
auf. Das zwischen dem Nutgrund 3a und den Schenkeln 3b geführte axiale Streufeld ist
sehr gering, was keinen Einfluß auf den erzeugten Strom und damit auf die Temperatur
in dem Galettenmantel 2 hat.
[0019] In Fig. 4C ist ein anderes Beispiel dargestellt, in welchem der Träger 3 aus separaten
Schenkeln 3b und einem separaten Nutgrund 3a besteht. Der Nutgrund 3a des Schnittbandkerns
3 ist ein Hohlzylinder aus mehreren in radialer Richtung gestapelten Trafoblechen.
Die Schenkel 3b des Trägers 3 weisen mehrere gestapelte ringförmige Trafobleche auf.
Das zwischen dem Nutgrund 3a und den Schenkeln 3b geführte schräge Streufeld ist sehr
gering, weshalb kein Einfluß auf den erzeugten Strom und damit auf die Temperatur
in dem Galettenmantel 2 vorliegt.
[0020] In Fig. 6 ist eine Form des Schenkels 3b gezeigt, die sowohl mit der Anordnung in
Fig. 4A als auch mit der Anordnung in Fig. 4B kombinierbar ist. Der Schenkel 3b ist
aus mehreren ringförmigen Trafoblechen gestapelt. Diese Anordnung ist besonders verlustarm,
da der Radialspalt 4 zwischen dem Schenkel 3b und dem Galettenmantel 2 ohne Unterbrechungen
umlaufend im wesentlichen konstant ausgeführt ist. Der magnetische Streufluß ist dabei
sehr gering.
[0021] In Fig. 7 ist eine andere Form des Schenkels 3b gezeigt, die sowohl mit der Anordnung
in Fig. 4A als auch mit der Anordnung in Fig. 4B kombinierbar ist, in welcher jedes
ringförmige Trafoblech einen sternförmigen Außenrand aufweist. Die Trafobleche sind
so axial gestapelt, daß die sternfömigen Außenränder axial nacheinander ausgerichtet
sind.
[0022] In Fig. 8 ist eine mögliche Befestigung des Trägers 3 auf dem Spulenträger 5 dargestellt,
in welcher beispielsweise die als Schnittbandkerne ausgebildeten Träger 3 jeweils
mit zumindest einer Schraube 6 auf dem Spulenträger 5 der Galette 2 befestigt sind.
[0023] Die Anwendungen von U-förmig geschichteten Trafoblechen insbesondere der Schnittbandkernen
besitzen des weiteren den Vorteil, daß die für die hochfrequente Anwendung erforderlichen
dünnen Bleche bis zu 0,01 mm eingesetzt werden können. Da die Eindringtiefe des magnetischen
Flusses mit zunehmender Frequenz abnimmt und die Leistung des magnetischen Flusses
jedoch ausschließlich an der Oberfläche erfolgt. sind derart dünne Bleche erforderlich,
um die Leistungsverluste geringer zu halten.
1. Galette zum Erhitzen eines laufenden synthetischen Fadens, welche eine Mehrzahl von
ortsfesten Primärwicklungen (1) und einen magnetisch leitenden, zu diesen drehbar
gelagerten Galettenmantel (2) aufweist, wobei die Primärwicklungen (1) jeweils auf
zumindest einem aus mehreren Trafoblechen bestehenden U-förmigen Träger (3) gewickelt
sind, wobei die U-förmigen Träger zum Galettenmantel (2) konzentrisch hintereinander
auf einem Spulenträger (5) angeordnet sind und wobei über die Schenkel (3b) des Trägers
(3) der Galettenmantel (2) mit den Primärwicklungen (1) jeweils über einen definierten
Radialspalt (4) zur Erzeugung von induzierten Strömen gekoppelt ist, wobei der Träger
(3) so ausgebildet ist, dass dessen Trafobleche im Bereich des Nutgrunds (3a) radial
übereinanderliegen und in axialer Richtung des Spulenträgers (5) ausgerichtet angeordnet
sind, und dass dessen Trafobleche im Bereich der Schenkel (3b) axial hintereinander
liegen und in radialer Richtung des Spulenträgers (5) ausgerichtet angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) mehrere U-förmig ineinander als Schnittbandkern gestapelte Trafobleche
aufweist.
2. Galette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl der Träger (3) segmentförmig auf dem Umfang des Spulenträgers (5) angeordnet
ist, um eine der Primärwicklungen (1) auf zunehmen.
3. Galette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutgrund (3a) der segmentförmigen Träger (3) im Wesentlichen eben ist und die
Oberfläche des Spulenträgers (5) berührt.
4. Galette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3b) der segmentförmigen Träger (3) an ihren freien Enden derart bogenförmig
ausgebildet sind, dass sich ein zwischen dem Träger (3) und dem Galettenmantel (2)
im Wesentlichen konstanter Radialspalt (4) einstellt.
5. Galette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche des Nutgrunds (3a), über welche der Träger (3) auf dem Spulenträger
(5) angeordnet ist, der Oberfläche des Spulenträgers (5) angepasst ist.
6. Galette nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die segmentförmigen Träger (3) benachbarter Primärwicklungen (1) in axialer Richtung
des Spulenträgers (5) versetzt zueinander am Umfang des Spulenträgers (5) angeordnet
sind.
7. Galette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (3) jeweils mit zumindest einer Schraube (6) auf dem Spulenträger (5)
der Galette befestigt sind.
8. Galette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trafobleche eine Dicke bis zu 0,01 mm aufweisen.
1. Godet for heating an advancing synthetic filament yam, the godet comprising a plurality
of stationary primary windings (1) and with respect thereto a magnetically conductive,
rotatably supported godet jacket (2), each of the primary windings (1) being wound
on at least one U-shaped carrier (3) consisting of a plurality of transformer sheets,
the U-shaped carriers being arranged concentric with godet jacket (2), one following
the other on a coil support (5), and the godet jacket (2) being coupled via side walls
(3b) of carrier (3) with the primary windings (1) respectively via a defined radial
clearance (4) for generating induced currents, wherein the carrier (3) is constructed
such that its transformer sheets overlie one another radially in the region of a channel
bottom (3a) and are aligned in axial direction of the coil support (5), and that its
transformer sheets axially follow one another in the region of side walls (3b) and
are aligned in radial direction of the coil support (5), characterized in that the carrier (3) comprises a plurality of transformer sheets stacked into one another
in U-shape.
2. Godet as defined in claim 1, characterized in that a plurality of carriers (3) is arranged in the form of segments over the circumference
of the coil support (5), so as to receive one of the primary windings (1).
3. Godet as defined in claim 2, characterized in that the channel bottom (3a) of the segment-shaped carriers (3) is substantially flat
and contacts the surface of coil carrier (5).
4. Godet as defined in claim 2 or 3, characterized in that the side walls (3b) of the segment-shaped carriers (3) are made arcuate at their
free ends, so that a substantially constant radial clearance (4) results between the
carrier (3) and the godet jacket (2).
5. Godet as defined in claim 2, characterized in that the outer surface of the channel bottom (3a) above which the carrier (3) is arranged
on coil support (5) is adapted to the surface of the coil support (5).
6. Godet as defined in one of claims 2-5, characterized in that the segment-shaped carriers (3) of adjacent primary windings (1) are arranged over
the circumference of coil support (5) offset from one another in the axial direction
of coil support (5).
7. Godet as defined in one of claims 1-6, characterized in that each of the carriers (3) is mounted on the coil support (5) by means of at least
one screw (6).
8. Godet as defined in one of claims 1-7, characterized in that the transformer sheets have a thickness as small as 0.01 mm.
1. Galet pour chauffer un fil synthétique en mouvement qui présente une pluralité d'enroulements
primaires stationnaires (1) et une enveloppe de galet (2) à conduction magnétique
étant montée avec possibilité de rotation par rapport à ceux-ci, lesquels enroulements
primaires (1) étant respectivement enroulés sur au moins un support en forme de U
(3) qui est constitué de plusieurs tôles de transformateur, les supports en forme
de U étant agencés par rapport à l'enveloppe de galet (2) sur un support de bobine
(5) concentriquement l'un derrière l'autre et l'enveloppe de galet (2) étant couplée
à l'intermédiaire des branches (3b) du support (3) aux enroulements primaires (1)
respectivement par une fente radiale définie (4) afin de générer des courants induits,
dans quel cas le support (3) est réalisé de telle manière que dans la zone de fond
de rainure (3a) ses tôles de transformateur sont radialement superposées et sont agencées
de telle manière qu'elles sont orientées en direction axiale du support de bobine
(5) et que dans la zone des branches (3b) ses tôles de transformateur sont disposées
de manière axiale l'une derrière l'autre et sont agencées de telle manière qu'elles
sont orientées en direction radiale du support de bobine (5), caractérisé en ce que le support (3) présente plusieurs tôles de transformateur empilées en forme de U
l'une dans l'autre en tant que tore enroulé fendu.
2. Galet selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une pluralité des supports (3) est agencée en forme de segments sur la périphérie
du support de bobine (5) pour recevoir un des enroulements primaires (1).
3. Galet selon la revendication 2, caractérisé en ce que le fond de rainure (3a) des supports (3) en forme de segments est sensiblement plane
et touche la surface du support de bobine (5).
4. Galet selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que sur leurs extrémités libres les branches (3b) des supports en forme de segments (3)
sont réalisés de telle manière en forme d'arc qu'une fente radiale (4) s'ajuste entre
le support (3) et l'enveloppe de galette (2) qui est sensiblement constante.
5. Galet selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface extérieure du fond de rainure (3a) au-dessus de laquelle le support est
agencé sur le support de bobine (5) est adaptée à la surface du support de bobine
(5).
6. Galet selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les supports en forme de segments (3) d'enroulements primaires (1) adjacents sont
agencés de manière décalée l'un à l'autre sur la périphérie du support de bobine (5)
en direction axiale du support de bobine (5).
7. Galet selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les supports (3) sont respectivement fixés au moyen d'au moins une vis (6) sur le
support de bobine (5) du galet.
8. Galet selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les tôles de transformateur ont une épaisseur jusqu'à 0,01 mm.
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