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EP 0 845 218 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.10.2003 Patentblatt 2003/43 |
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Anmeldetag: 12.09.1997 |
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Verfahren und Anlage zur Behandlung von Tabakrippen für die Herstellung von Schnitttabak
Method and apparatus for the treatment of tobacco ribs for producing tobacco cut filler
Procédé et appareil pour le traitement des côtes de tabac pour la fabrication de tabac
coupé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
14.11.1996 DE 19647147
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.06.1998 Patentblatt 1998/23 |
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Patentinhaber: British American Tobacco (Investments) Limited |
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London WC2R 3LA (GB) |
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Erfinder: |
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- Metzner, Wolfgang
21035 Hamburg (DE)
- Spallek, Bernd
28857 Syke (DE)
- Weiss, Arno, Dr.
22848 Norderstedt (DE)
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Vertreter: Schwabe - Sandmair - Marx |
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Stuntzstrasse 16 81677 München 81677 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 651 951 DE-A- 1 532 071 DE-A- 2 402 538 DE-A- 19 543 262 GB-A- 2 078 085 US-A- 3 513 857
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WO-A-94/10864 DE-A- 1 921 072 DE-A- 4 029 566 FR-A- 2 336 093 US-A- 3 219 042
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Behandlung von Tabakrippen
für die Herstellung von Schnittabak für rauchbare Artikel.
[0002] Tabakblätter, aus denen rauchbare Artikel, insbesondere Cigaretten, sowie Feinschnitt
für die Selbstverfertigung von Cigaretten gewonnen werden, bestehen aus Blattmaterial
und Rippen, die einerseits eine sehr unterschiedliche Konsistenz und andererseits
sehr unterschiedliche Geschmackseigenschaften haben und deshalb sowohl die Technik
der Tabakvorbereitung als auch den Geschmackseindruck des jeweiligen rauchbaren Artikels
sehr stark, jedoch unterschiedlich beeinflussen.
[0003] Um den mit der Behandlung von Rippen verbundenen Problemen sowie den durch die Rippen
verursachten Geschmacksnoten zu entgehen, ist es deshalb üblich, die Rippen von dem
Blattmaterial zu trennen und für die Herstellung von Cigaretten nur das Blattmaterial
zu verwenden. Aufgrund des Anteils der Rippen an dem Gesamtgewicht der Tabakblätter
von bis zu etwa 30 Gew.-% stellt dieses Verfahren jedoch eine sehr kostspielige Vergeudung
des wertvollen Rohstoffes "Tabakblatt" dar.
[0004] Es ist deshalb auch schon versucht worden, ganze Tabakblätter durch bestimmte, mit
Scherkraft arbeitende Zerkleinerungsverfahren zu einem fließfähigen Gemisch aus Blattmaterialteilchen
und Rippenteilchen zu verarbeiten, das direkt für die Herstellung von Cigaretten eingesetzt
werden kann. Dieses beispielsweise in der DE-A-40 29 566 beschriebene Verfahren ist
jedoch bisher in der Praxis nicht realisiert worden, da die Geschmackseigenschaften
nicht den Erwartungen entsprachen.
[0005] Eine Mischlösung geht aus der DE-A-40 29 567 hervor, bei der ganze Blätter in einem
mit Scherkraft arbeitenden Zerkleinerungsverfahren zu einem Gemisch aus Blattmaterialteilchen
und im wesentlichen intakten Rippenstücken verarbeitet werden; die Rippenstücke müssen
anschließend abgetrennt werden, wobei die Blattmaterialteilchen direkt der Cigarettenherstellung
zugeführt werden können. Eine Umsetzung dieses Verfahrens in die Praxis ist ebenfalls
wegen des bisher nicht gelösten Geschmacksproblems nicht erfolgt.
[0006] Ein weiteres Verfahren geht aus der GB-A- 2,026,298 hervor, bei dem Tabakblätter
zu Teilchen zerkleinert werden, die für die Cigarettenherstellung geeignet sind. Durch
ein Lufttrennverfahren werden die Blatteilchen in eine schwerere, Rippen enthaltende
Fraktion und eine leichtere, rippenfreie Blattmaterial-Fraktion getrennt, wobei die
schwerere Fraktion gedroschen wird, um auch hier das Blattmaterial noch von den Rippen
zu trennen. Das abgetrennte Blattmaterial und die ursprünglich gewonnene, leichtere
Fraktion werden gemischt, um der Cigarettenherstellung zugeführt zu werden. Dieses
Verfahren ist sehr aufwendig, was auch für das ähnliche Verfahren nach der US-A-4,696,312
gilt.
[0007] Es ist deshalb nach wie vor übliche Praxis, die Tabakblätter in Rippen einerseits
und Blattmaterial andererseits zu zerlegen, was üblicherweise bereits kurz nach der
Ernte im Ursprungsland erfolgt. Rippen und Blattmaterial werden getrennt voneinander
verpackt und zum Einsatzort transportiert, wo dann die sogenannte "Tabakvorbereitung"
erfolgt. Bei dieser Tabakvorbereitung werden die Rippen einerseits sowie das Blattmaterial
andererseits getrennt voneinander behandelt, nämlich konditioniert, also einer Feuchte-
und Wärmebehandlung unterworfen, geschnitten und getrocknet, bis sie schließlich gemischt
und dann gemeinsam der weiteren Verarbeitung, in der Regel dem Aufbringen von Flavourmaterialien,
unterworfen werden.
[0008] Die Grundprinzipien dieses Verfahrens, durch das sowohl Feinschnitt als auch Cigaretten
hergestellt werden können, werden in dem Buch "Tobacco Encyclopedia" herausgegeben
von Ernst Voges, 1984, in dem Artikel "Cigarette Manufacture I and II", insbesondere
unter der Überschrift "The Production of Cut Tobacco" (Die Herstellung von Schnittabak)
beschrieben.
[0009] Bei diesem allgemein üblichen Verfahren werden Rippen einerseits und Blattmaterial
andererseits in der Tabakvorbereitung auf zwei vollständig voneinander getrennten
Verarbeitungslinien gefahren werden, der sogenannten "Rippenlinie" und der sogenannten
"Blattlinie", die jeweils Konditioniervorrichtungen, Schneidvorrichtungen, Soßiervorrichtungen
für das Aufbringen von Casing, Wärmvorrichtungen und Trockner enthalten. Auf der Rippenlinie
ist außerdem zwecks Auswalzen der Rippen vor dem Schneidevorgang ein Walzwerk erforderlich,
um die "CRS" (für Cut Rolled Stems), also die gewalzten und geschnittenen Rippenstücke
zu erzeugen, die dann unmittelbar vor der Flavourtrommel dem Blattmaterial zugesetzt
werden.
[0010] Für die Verarbeitung der Tabakrippen allein sind verschiedene Verfahren entwickelt
worden. So geht aus der DE-A-19 21 072 eine Vorrichtung zum Erhöhen des Feuchtegrades
von Tabakrippen hervor, bei der erwärmte Soße (Casing) auf die Rippen aufgebracht
wird, die dann in einer beheizten Trommel erwärmt werden. Nach der anschließenden
Trocknung werden diese Rippen gewalzt.
[0011] Weiterhin zeigt die US-A- 3,513,857 ein Verfahren zur Behandlung von Tabakrippen,
die mit einer Lösung aus Enzymen und Casing erweicht und erwärmt und dann, z.B. durch
Walzen oder Scheren, abgeflacht werden. Anschließend werden die Rippen getrocknet
und geschnitten. Der Zweck dieses Verfahrens liegt in der Einbringung der Enzym-Lösung
in die Rippen.
[0012] Es besteht nach wie vor Bedarf an einem Verfahren und einer Anlage zur Behandlung
von Tabakrippen für die Herstellung von Schnittabak, die eine sehr homogene und gleichmäßige
Vorbereitung der Tabakrippen gewährleisten.
[0013] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Anlage zur
Behandlung von Tabakrippen für die Herstellung von Schnittabak zu schaffen, bei denen
die oben erwähnten Nachteile nicht auftreten.
[0014] Insbesondere sollen ein Verfahren und eine Anlage vorgeschlagen werden, die die optimale
Vorbereitung von Rippen, insbesondere von Rippenmischungen, auf den anschließenden
normalen Rippenprozeß gewährleisten.
[0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für das Verfahren durch die Merkmale des Anspruchs
1 und für die Anlage durch die Merkmale des Anspruchs 18 gelöst.
[0016] Zweckmäßige Ausführungsformen werden durch die Merkmale der Unteransprüche definiert.
[0017] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen darauf, daß durch das Überfeuchten
der Rippen mit einer Soße und das anschließende Übertrocknen die Rohrippen sehr homogen
durchgefeuchtet werden, was insbesondere beim heute üblichen Einsatz von Rippenmischungen
ein großer Vorteil ist, da die einzelnen Rippensorten in der Regel ein unterschiedliches
Auffeuchtverhalten aufweisen und damit die bisher übliche normale Feuchtung nicht
immer zu einer homogenen Behandlung der Rippen führte. Außerdem haben diese Rippen
ein besseres Schneideverhalten, wenn sie dem anschließenden Rippenprozess, z. B. dem
oben beschriebenen CRS-Verfahren zugeführt werden, was wiederum zu einem geringeren
Winnowing-Anfall führt.
[0018] Zweckmäßigerweise werden die Rippen mit einer Feuchte von maximal etwa 40 %, insbesondere
mit einer Feuchte von etwa 35 %, soßiert, da sich hierdurch der Energieaufwand weiter
verringern läßt.
[0019] Zweckmäßigerweise wird die Soße vor dem Auftragen auf die ungeschnittenen Rippen
auf eine Temperatur zwischen etwa 30 bis 50°C , insbesondere auf eine Temperatur zwischen
etwa 40 und 45°C, erwärmt, um auch auf diese Weise das Eindringen der Soße in die
Rippen und damit die homogene Durchfeuchtung zu unterstützen.
[0020] Unter dem "Übertrocknen" der soßierten Rippen versteht man eine Trocknung auf einen
Feuchte-Wert, der unter dem üblichen Feuchte-Wert der unbehandelten Rippen von etwa
18 % liegt. Besonders gute Ergebnisse werden mit einer Übertrocknung auf eine Feuchte
von weniger als etwa 10 %, bevorzugt auf eine Feuchte von etwa 8 %, erreicht, um die
Soße in die Rippen einzutreiben.
[0021] Die Übertrocknung der soßierten Rippen erfolgt zweckmäßigerweise in einem Dampftrockner,
insbesondere einem Trommel-Trockner oder einem Burley-Trockner, wie sie in der üblichen
Tabakvorbereitung zur Verfügung stehen.
[0022] Nach einer bevorzugten Ausführungsform werden die soßierten und übertrockneten Rippen
wiederbefeuchtet, z. B. in einer Konditioniertrommel oder der letzten Kammer des erwähnten
Burley-Trockners, damit sie die für den anschließenden Rippenprozeß optimale Feuchte
haben.
[0023] Für dieses Verfahren kann man im Prinzip zwei unterschiedliche Rippen-Typen verwenden,
nämlich einmal unbehandelte Rippen, wie sie aus den Herstellungsländern beim Cigarettenfabrikanten
angeliefert werden, oder aber unbehandelte Rippen, die durch eine Dampfbehandlung
auf eine Feuchte zwischen etwa 16 % und 20 %, insbesondere etwa 17 % oder 18 %, vorkonditioniert
worden sind.
[0024] Diese vorkonditionierten Rippen werden nach einer bevorzugten Ausführungsform mindestens
1,5 h, insbesondere etwa 2 h, in einer geschlossenen Umhüllung gelagert, damit die
gesamte Rippenmischung diesen Feuchte-Wert erreichen kann und sich damit ein sehr
homogener Gesamtzustand ergibt.
[0025] Die auf diese Weise vorbereiteten Rippen können entweder dem oben beschriebenen CRS-Prozeß
oder einem der neuen Rippen-Prozesse zugeführt werden, wie sie in der deutschen DE-A-195
43 262 oder in der EP-A-0 774 212 beschrieben werden.
[0026] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Flußschema einer Anlage zur Behandlung von Tabakrippen, und
- Fig. 2
- ein Flußschema einer Gesamtanlage zur Herstellung von Schnittabak aus Rippen, Blattmaterial
und Winnowings.
[0027] Bei der Anlage nach Fig. 1 werden die unbehandelten Rippen optional in einer Konditionier-Einrichtung
vorkonditioniert, indem sie durch eine Dampfbehandlung auf eine Feuchte von etwa 17
% oder 18 % gebracht werden.
[0028] Diese vorkonditionierten Rippen werden in einer geschlossenen Umhüllung etwa 2 h
lang gelagert.
[0029] Diese beiden Schritte sind optional, d.h., als Alternative hierzu können auch unbehandelte
Rippen dem ersten Verarbeitungsschritt zugeführt werden, nämlich der Casing-Aufgabe,
bei der auf eine Temperatur von etwa 45°C erwärmte Soße auf die Rippen aufgebracht
wird, die dadurch eine Feuchte von etwa 35 % erhalten. Dieser Casing-Auftrag erfolgt
in einer Soßiertrommel.
[0030] Die anschließende Übertrocknung der aufgefeuchteten Rippen erfolgt in einem Trommel-
oder Burley-Trockner und führt zu einem Feuchtewert von etwa 8 %.
[0031] Als nächstes werden die übertrockneten Rippen in einer Konditioniertrommel oder der
letzten Kammer des Burley-Trockners auf etwa 33 % wiederbefeuchtet und danach dem
Rippenschneider zugeführt.
[0032] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Anlage zur Herstellung von Schnittabak für
rauchbare Artikel, bei der die erfindungsgemäß vorbereiteten Tabakrippen zunächst
allein weiterbehandelt und dann mit Blattmaterial und Winnowings gemischt werden,
wie es in der EP-A- 0 774 212 erläutert wird. Diese Mischung wird dann anschließend
zu Tabaksträngen verarbeitet.
[0033] Bei diesem Verfahren werden die in der Anlage nach Fig. 1 vorbereiteten Rippen, die
eine Feuchte von etwa 33 % haben, einem Rippenvorschneider zugeführt, dessen bevorzugte
Schnittbreite bei etwa 0,2 mm liegt.
[0034] Die vorgeschnittenen Rippen werden bei Bedarf nochmals mit Casing versehen.
[0035] Anschließend werden die vorgeschnittenen Rippen einem Expandierverfahren unterworfen,
wie es beispielsweise aus der DE-C-37 10 677 bekannt ist. Von der Expandiervorrichtung
werden die expandierten Rippen einem Abscheider zugeführt, der das zum Expandieren
verwendete Fluid abtrennt. Hierzu kann beispielsweise der Abscheider nach der EP-B-0
301 217 eingesetzt werden.
[0036] Die vorgeschnittenen und expandierten Rippen werden dann auf eine Aufgaberinne gegeben,
die zu einem Mischungsbehälter (Blattmischbox) führt, dem auch vorkonditioniertes
Blattmaterial zugeführt wird. Diesem Mischungsbehälter ist eine Konditioniertrommel
für das Blattmaterial vorgeschaltet, in der Blattmaterial für die Cigarettenherstellung
eine Feuchte von etwa 17,5 % und Blattmaterial für die Feinschnittherstellung eine
Feuchte von etwa 24 % erhalten.
[0037] Zwischen der Konditioniervorrichtung und dem Mischungsbehälter ist eine Soßiervorrichtung
für das Aufbringen von Casing auf das Blattmaterial vorgesehen.
[0038] Neben dieser Rippenlinie und Blattlinie ist noch eine "Winnowinglinie" vorgesehen,
der die im Laufe der Tabakvorbereitung anfallenden Winnowings zugeführt werden. Diese
Winnowings werden in einem Dämpftunnel konditioniert, der mit Wasser sowie Wasserdampf
arbeitet, so daß die Winnowings die Konditionierung mit einer Feuchte von etwa 30
% bis 35 % verlassen.
[0039] Die konditionierten Winnowings werden etwa 2 h abgedeckt gelagert und dann in einer
Walze gewalzt, die eine Spaltbreite von etwa 0 mm hat.
[0040] Die gewalzten und konditionierten Winnowings werden anschließend über eine weitere
Aufgaberinne ebenfalls dem Mischungsbehälter (Blattmischbox) zugeführt.
[0041] Die Mischung aus Rippen, Blattmaterial und Winnowings aus dem Mischungsbehälter wird
mit einer Schnittbreite von etwa 0,85 mm für die Herstellung von Cigaretten und einer
Schnittbreite von eta 0,4 mm für die Herstellung von Feinschnitt geschnitten, wobei
die Feuchte der Mischung sich praktisch nicht ändert.
[0042] Die geschnittene Mischung aus Blattmaterial, Rippen und Winnowings gelangt in eine
Vorwärmtrommel, wo sie mit Wasser und Wasserdampf befeuchtet und erwärmt wird, so
daß sie die Vorwärmtrommel mit einer Feuchte von etwa 22 % verläßt.
[0043] Anschließend wird diese Mischung in einem Heißlufttrockner getrocknet, aus dem sie
mit einer Feuchtigkeit von etwa 14,5 % austritt und dann in weiteren Schritten der
Tabakvorbereitung zugeführt wird, beispielsweise einer Kühl- und Siebtrommel sowie
einer Flavourtrommel.
[0044] Als Alternative zu der Ausführungsform nach Fig. 2 kann auch eine Anlage ohne Winnowinglinie
verwendet werden, d.h. in der Blattmischbox werden nur vorbehandelte Rippen und vorbehandeltes
Blattmaterial gemischt und dann der weiteren Verarbeitung zugeführt.
1. Verfahren zur Behandlung von Tabakrippen für die Herstellung von Schnittabak für rauchbare
Artikel, bei dem
a) ungeschnittene Rippen auf eine Feuchte von maximal etwa 45 % soßiert werden,
b) die soßierten Rippen auf eine Feuchte von weniger als etwa 12 % übertrocknet werden,
und
c) die übertrockneten Rippen auf die Verarbeitungsfeuchte für den anschließenden Rippenprozeß
wiederbefeuchtet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen auf eine Feuchte von maximal etwa 40 %, insbesondere auf eine Feuchte
von etwa 35 %, soßiert werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Soße vor dem Auftragen auf die ungeschnittenen Rippen auf eine Temperatur zwischen
etwa 30 und 50 °C, insbesondere auf eine Temperatur zwischen etwa 40 und 45°C, erwärmt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die soßierten Rippen auf eine Feuchte von weniger als etwa 10 %, insbesondere auf
eine Feuchte von etwa 3 % bis etwa 10 %, bevorzugt auf eine Feuchte von etwa 8 %,
übertrocknet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die soßierten Rippen in einem Dampftrockner, insbesondere einem Trommel-Trockner
oder einem Burley-Trockner, übertrocknet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die übertrockneten Rippen in einer Konditioniertrommel oder in der letzten Kammer
eines Burley-Trockners wiederbefeuchtet werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unbehandelte Rippen soßiert werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unbehandelte Rippen durch eine Dampfbehandlung auf eine Feuchte zwischen etwa 16
% und 20 %, insbesondere von etwa 17 % oder 18 %, vorkonditioniert werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vorkonditionierten Rippen mindestens 1,5 h, insbesondere etwa 2 h, in einer geschlossenen
Umhüllung gelagert werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wiederbefeuchteten Rippen einem CRS-Rippenprozeß zugeführt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wiederbefeuchteten Rippen vorgeschnitten, mit konditioniertem Blattmaterial gemischt
und dann gemeinsam mit dem Blattmaterial geschnitten und getrocknet werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen mit einer Schnittbreite von etwa 0,1 bis 0,3 mm, insbesondere von etwa
0,2 mm, vorgeschnitten werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeschnittenen Rippen expandiert werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Blattmaterial maximal etwa 30 % vorgeschnittene Rippen, insbesondere etwa 5 bis
25 % vorgeschnittene Rippen, jeweils bezogen auf die Gesamtmenge, zugesetzt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung von Cigaretten Blattmaterial und Rippen mit einer Schnittbreite
von etwa 0,5 bis 2 mm, insbesondere etwa 0,85 mm, geschnitten werden, während für
die Herstellung von Feinschnitt Blattmaterial und Rippen mit einer Schnittbreite von
etwa 0,35 mm bis etwa 0,5 mm, insbesondere etwa 0,45 mm, geschnitten werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß Blattmaterial und Rippen nach dem Schneiden auf eine Feuchte von etwa 18 % bis etwa
39 %, insbesondere von etwa 19,5 % bis etwa 24 %, bevorzugt etwa 22 %, gebracht und
dann auf eine Feuchte von etwa 13 bis etwa 16 %, insbesondere etwa 14 %, getrocknet
werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischung aus geschnittenen Rippen und Blattmaterial konditionierte und gewalzte
Winnowings zugesetzt werden.
18. Anlage zur Behandlung von Tabakrippen für die Herstellung von Schnittabak für rauchbare
Artikel,
gekennzeichnet durch
a) eine Soßiereinrichtung zum Aufbringen von erwärmtem Casing, Soße, auf die Rippen,
durch
b) einen Trockner zum Übertrocknen der soßierten Rippen, und durch
c) eine Befeuchtungseinrichtung zum Wiederbefeuchten der übertrockneten Rippen auf
die Verarbeitungsfeuchte des anschließenden Rippenprozesses.
19. Anlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Soßiereinrichtung eine Soßiertrommel mit Doppeldüsen zum Aufsprühen von erwärmten
Casing auf die Rippen dient.
20. Anlage nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Soßiereinrichtung eine Vorkonditioniereinrichtung vorgeschaltet ist.
21. Anlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vorkonditioniereinrichtung und der Soßiereinrichtung eine Speichereinrichtung
zur Zwischenlagerung der vorkonditionierten Rippen vorgesehen ist.
22. Anlage nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß als Trockner ein Dampftrockner, insbesondere ein Trommel-Trockner oder ein Burley-Trockner,
vorgesehen ist.
23. Anlage nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß als Befeuchtungseinrichtung eine Konditioniertrommel oder die letzte Kammer des Burley-Trockners
vorgesehen ist.
24. Anlage nach einem der Ansprüche 18 bis 23, gekennzeichnet durch eine sich an die Befeuchtungseinrichtung anschließende CRS-Rippenlinie.
25. Anlage nach einem der Ansprüche 18 bis 23, gekennzeichnet durch einen Rippenschneider für die wiederbefeuchteten Tabakrippen, dem ein Behälter, Blattmischbox,
für das Mischen mit konditioniertem und mit Casing versehenen Blattmaterial nachgeschaltet
ist.
26. Anlage nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß dem Behälter, Blattmischbox, für die Mischung aus Rippen und Blattmaterial eine Schneidvorrichtung
und mindestens ein Trockner für die geschnittene Mischung aus Blattmaterial und Rippen
nachgeschaltet sind.
27. Anlage nach einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß an den Behälter, Blattmischbox, eine Winnowinglinie mit einer Konditioniereinrichtung
für Winnowings und einer Walzeinrichtung für die konditionierten Winnowings angeschlossen
ist.
1. A method of treating tobacco stems/ribs for the production of cut tobacco for smokable
articles, wherein
a) uncut ribs are sauced to a moisture content of approximately 45 % at most;
b) the sauced ribs are overdried to a moisture content of less than approximately
12 %; and
c) the overdried ribs are remoistened to the processing moisture for the subsequent
rib process.
2. The method as set forth in claim 1, characterised in that said ribs are sauced to a moisture content of approximately 40 % at most, in particular
to a moisture content of approximately 35 %.
3. The method as set forth in any one of claims 1 or 2, characterised in that the sauce, prior to its application to the uncut ribs, is heated to a temperature
between approximately 30 and 50° C, in particular to a temperature between approximately
40 and 45° C.
4. The method as set forth in any one of claims 1 to 3, characterised in that the sauced ribs are overdried to a moisture content of less than approximately 10
%, in particular to a moisture content of approximately 3 % to approximately 10 %,
preferably to a moisture content of approximately 8 %.
5. The method as set forth in any one of claims 1 to 4, characterised in that the sauced ribs are overdried in a steam dryer, especially a drum dryer or a Burley
dryer.
6. The method as set forth in any one of claims 1 to 5, characterised in that the overdried ribs are remoistened in a conditioning drum or in the last chamber
of a Burley dryer.
7. The method as set forth in any one of claims 1 to 6, characterised in that the untreated ribs are sauced.
8. The method as set forth in any one of claims 1 to 6, characterised in that untreated ribs are preconditioned by a steam treatment to a moisture content between
approximately 16 % and 20 %, in particular of approximately 17 % or 18 %.
9. The method as set forth in claim 8, characterised in that said preconditioned ribs are stored for at least 1.5 h, in particular approximately
2 h, in a closed cover.
10. The method as set forth in any one of claims 1 to 9, characterised in that the remoistened ribs are supplied to a CRS process.
11. The method as set forth in any one of claims 1 to 9, characterised in that the remoistened ribs are precut, blended with conditioned lamina and are then cut
and dried jointly with the lamina.
12. The method as set forth in claim 11, characterised in that the ribs are precut with a cutting width of approximately 0.1 to approximately 0.3
mm, in particular of approximately 0.2 mm.
13. The method as set forth in any one of claims 11 or 12, characterised in that said precut ribs are expanded.
14. The method as set forth in any one of claims 11 to 13, characterised in that approximately 30 % of precut ribs at most, in particular approximately 5 to 25 %
of precut ribs, each percentage referring to the total amount, are added to the lamina.
15. The method as set forth in any one of claims 11 to 14, characterised in that lamina and ribs are cut for the production of cigarettes to a cutting width of approximately
0.5 to 2 mm, in particular to approximately 0.85 mm, while, for the fine-cut production,
lamina and ribs are cut to a cutting width of approximately 0.35 to approximately
0.5 mm, in particular to approximately 0.45 mm.
16. The method as set forth in any one of claims 11 to 15, characterised in that subsequent to their cutting, lamina and ribs are brought to a moisture content of
approximately 18 % to approximately 39 %, in particular of approximately 19.5 % to
approximately 24 %, preferably approximately 22 %, and are then dried to a moisture
content of approximately 13 to 16 %, in particular approximately 14 %.
17. The method as set forth in any one of claims 11 to 16, characterised in that conditioned and rolled winnowings are added to the blend of cut ribs and lamina.
18. A plant for the treatment of tobacco stems/ribs for the production of cut tobacco
for smokable articles,
characterised by:
a) a saucing means for applying heated casing, sauce, to the ribs;
b) a dryer for overdrying the sauced ribs; and
c) a moistening means for remoistening the overdried ribs to the processing moisture
of the subsequent rib process.
19. The plant as set forth in claim 18, characterised in that a saucing drum with double-nozzles for spraying heated casing onto the ribs serves
as saucing means.
20. The plant as set forth in any one of claims 18 or 19, characterised in that a preconditioning means is disposed upstream of the saucing means.
21. The plant as set forth in claim 20, characterised in that a storage means for the intermediate storing of the preconditioned ribs is provided
between the preconditioning means and the saucing device.
22. The plant as set forth in any one of claims 18 to 21, characterised in that a steam dryer, in particular a drum dryer or a Burley dryer, is used as dryer.
23. The plant as set forth in any one of claims 18 to 22, characterised in that a conditioning drum or the last chamber of the Burley dryer is used as moistening
means.
24. The plant as set forth in any one of claims 18 to 23, characterised by a CRS rib line following the moistening means.
25. The plant as set forth in any one of claims 18 to 23, characterised by a rib cutter for the remoistened tobacco ribs that is followed by a bin, a lamina
blending box, for their blending with the conditioned and cased lamina.
26. The plant as set forth in claim 25, characterised in that the bin, the lamina blending box, for the blend of ribs and lamina is followed by
a cutting means and at least one dryer for the cut blend of lamina and ribs.
27. The plant as set forth in any one of claims 25 or 26, characterised in that a winnowing line with a conditioning means for winnowings and a roll means for the
conditioned winnowings is connected with the bin, the lamina blend box.
1. Procédé de traitement de nervures de tabac pour réaliser du tabac coupé pour articles
à fumer, dans lequel,
a) des nervures non coupées sont saucées à une humidité d'environ 45 % au maximum,
b) des nervures saucées sont surséchées à une humidité inférieure à 12 % environ,
et
c) des nervures surséchées sont à nouveau humidifiées à l'humidité de traitement pour
le traitement suivant des nervures.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les nervures sont saucées à une humidité d'environ 40 % au maximum, en particulier
à une humidité d'environ 35 %.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'avant d'être appliquée sur les nervures non coupées, la sauce est chauffée à une température
comprise entre environ 30 et 50 °C, en particulier à une température comprise entre
environ 40 et 45 °C.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les nervures saucées sont surséchées à une humidité inférieure à environ 10 %, en
particulier à une humidité d'environ 3 % à environ 10 %, de préférence à une humidité
d'environ 8 %.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les nervures saucées sont surséchées dans un séchoir à vapeur, en particulier un
séchoir à tambour ou un séchoir Burley.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les nervures surséchées sont à nouveau humidifiées dans un tambour de conditionnement
ou dans la dernière chambre d'un séchoir Burley.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des nervures non traitées sont saucées.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des nervures non traitées sont préconditionnées par un traitement à la vapeur à une
humidité comprise entre environ 16 % et 20 %, en particulier d'environ 17 % ou 18
%.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que les nervures préconditionnées sont stockées au moins une heure et demie, en particulier
environ deux heures, dans une enceinte fermée.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les nervures réhumidifiées sont acheminées vers un traitement de nervures CRS.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les nervures réhumidifiées sont précoupées, mélangées à des feuilles conditionnées,
puis coupées et séchées avec les feuilles.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que les nervures sont précoupées à une largeur de coupe d'environ 0,1 à 0,3 mm, en particulier
d'environ 0,2 mm.
13. Procédé selon l'une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que les nervures précoupées sont expansées.
14. Procédé selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce qu'on ajoute aux feuilles au maximum environ 30 % de nervures prédécoupées, en particulier
environ 5 à 25 % de nervures prédécoupées, toujours par rapport à la quantité totale.
15. Procédé selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que pour réaliser des cigarettes, on coupe des feuilles et des nervures d'une largeur
de coupe d'environ 0,5 à 2 mm, en particulier d'environ 0,85mm, tandis que pour réaliser
un produit coupé fin, on coupe des feuilles et des nervures d'une largeur de coupe
d'environ 0,35 mm à environ 0,5 mm, en particulier d'environ 0,45 mm.
16. Procédé selon l'une des revendications 11 à 15, caractérisé en ce qu'après la coupe on amène les feuilles et les nervures à une humidité d'environ 18 %
à environ 39 %, en particulier d'environ 19,5 % à environ 24 %, de préférence d'environ
22 %, puis on les sèche à une humidité d'environ 13 à environ 16 %, en particulier
d'environ 14 %.
17. Procédé selon l'une des revendications 11 à 16, caractérisé en ce qu'on ajoute au mélange de nervures coupées et de feuilles des winnowings conditionnés
et roulés.
18. Installation de traitement de nervures de tabac pour réaliser du tabac coupé pour
articles à fumer,
caractérisée par
a) un dispositif de sauçage pour appliquer un casing chauffé, sauce, sur les nervures,
par
b) un séchoir pour sursécher les nervures saucées, et par
c) un dispositif d'humidification pour réhumidifier les nervures surséchées à l'humidité
du traitement de nervures suivant.
19. Installation selon la revendication 18, caractérisée en ce qu'on a recours comme dispositif de sauçage à un tambour de sauçage avec doubles buses
pour pulvériser le casing chauffé sur les nervures.
20. Installation selon l'une des revendications 18 ou 19, caractérisée en ce qu'un dispositif de pré-conditionnement est monté en amont du dispositif de sauçage.
21. Installation selon la revendication 20, caractérisée en ce qu'un dispositif de stockage est prévu entre le dispositif de pré-conditionnement et
le dispositif de sauçage, pour stocker temporairement les nervures préconditionnées.
22. Installation selon l'une des revendications 18 à 21, caractérisée en ce qu'on prévoit comme séchoir, un séchoir à vapeur, en particulier un séchoir à tambour
ou un séchoir Burley.
23. Installation selon l'une des revendications 18 à 22, caractérisée en ce qu'on prévoit comme dispositif d'humidification un tambour de conditionnement ou la dernière
chambre du séchoir Burley.
24. Installation selon l'une des revendications 18 à 23, caractérisée par une ligne de nervures CRS faisant suite au dispositif d'humidification.
25. Installation selon l'une des revendications 18 à 23, caractérisée par un coupeur de nervures pour des nervures de tabac réhumidifié, en aval duquel est
monté un récipient, boîte de mélange de feuilles, pour le mélange avec des feuilles
conditionnées et pourvues de casing.
26. Installation selon la revendication 25, caractérisée en ce qu'en aval du récipient, boîte de mélange de feuilles, pour le mélange de nervures et
de feuilles, est monté un dispositif de coupe et/ou un séchoir pour le mélange coupé
constitué de feuilles et de nervures.
27. Installation selon l'une des revendications 25 ou 26, caractérisée en ce que le récipient, boîte de mélange de feuilles, est suivi d'une ligne de winnowings avec
un dispositif de conditionnement pour winnowings et un dispositif de roulage pour
les winnowings conditionnés.

