[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Böden oder
Flächen, welche eine motorisch angetriebene Schleif- oder Polierscheibe aufweist,
die im Betrieb der Vorrichtung zur Flächenbehandlung auf dem Boden oder der Bodenfläche
aufliegt, und wobei an dem Gehäuse zum Führen der Vorrichtung über die Fläche ein
Griffelement angeordnet ist.
[0002] Derartige Vorrichtungen zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen werden
im wesentlichen dazu verwendet, um beispielsweise Holz- und/oder Korkböden aber auch
andere Flächenuntergründe zu behandeln. Hierbei wird mit der Vorrichtung die Oberfläche
des Bodens derart behandelt, daß mittels einer rotierenden Scheibe durch Schleifen
die Fläche eingeglättet wird, oder aber, daß durch Polieren der Fläche eine Glanzstruktur
veliehen wird. Dabei können während des Bearbeitens des Bodens auch Chemikalien mit
eingeschliffen bzw. auch einpoliert werden. Die eingesetzten Vorrichtungen zum Schleifen
oder Polieren bestehen dabei aus einem motorischen Antrieb, der beispielsweise als
Elektromotor ausgebildet sein kann. Dieser motorische Antrieb versetzt eine Schleif-
oder Polierscheibe in Rotation, die im Betrieb der Vorrichtung rotierend auf der Fläche
des Bodens aufliegt, und wobei mittels eines angeordneten Handgriffs die rotierende
Polier- oder Schleifscheibe von einer stehenden Person über die zu behandelnde Fläche
geführt wird. Der notwendige Schleif- oder Polierandruck auf die Bodenoberfläche wird
bei der Behandlung der Fläche durch das Eigengewicht der Vorrichtung selbst bewirkt.
[0003] Ein wesentlicher Nachteil einer derartig nach dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung
zum Schleifen oder Polieren besteht insbesondere darin, daß ein starker Seitwärtsdrang
beim Betrieb der Maschine besteht, und somit ein kontrolliertes Schleifen oder Polieren
nur unter Krafteinwirkung des Bedieners möglich ist. Denn die Maschine hat immer das
Bestreben zur Seite auszuweichen. Zudem ergibt sich daraus in nachteilhafter Weise,
daß aufgrund der dynamischen Kraftwirkung die Umfangsbereiche der Schleif- oder Polierscheibe
immer das Bestreben haben, in den Boden oder bzw. in die Fläche einzudringen, was
vor allem bei der Behandlung von Weichböden, wie beispielsweise Holz- oder Korkfußböden
eine starke Behinderung darstellt. Die bekannte Schleif- oder Poliervorrichtung hat,
nachdem sie in Betrieb gesetzt worden ist, immer das Bestreben, aus der Ausgangsposition,
ohne daß hier der Bediener einen Einfluß nimmt, auszuwandern. Um entsprechend dieser
Bewegung gegenzusteuern erfordert es bei dem Bediener, daß er viel Kraft und Geschick
aufzuwenden hat, damit ein konzentriertes und kontrolliertes Polieren oder Schleifen
auf der Fläche erfolgen kann. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht
auch darin, daß aufgrund des Seitwärtsdranges der Maschine auch ein hoher Schleifmittelverbrauch
vorhanden ist.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung vor dem aufgezeigten Stand der Technik eine
Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen derart weiterzubilden,
die einerseits im Betrieb eine kontrollierte Führungsstabilität aufweist, wobei andererseits
auch der Schleif- und Poliermittelverbrauch beim Betrieb einer derartigen Vorrichtung
eingeschränkt werden soll.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schleif- oder Polierscheibe
aus mehreren Scheiben gebildet ist, die über ein Getriebe in Wirkverbindung stehen
und gegenläufig angetrieben sind. Aufgrund dieser Ausbildung wird in vorteilhafter
Weise erreicht, daß die Vorrichtung im Betrieb lage- und führungsstabil bleibt, so
daß für den Bediener ein kontrolliertes Führen, ohne daß er gegensteuern muß, gegeben
ist. Denn aufgrund der Anordnung mehrerer Scheiben, die gegenläufig sind, werden die
sogenannten dynamischen Kräfte in dem System gegeneinander aufgehoben, so daß sich
ein hinsichtlich der rotierenden Teile aufhebendes Kräftesystem ergibt. Dies führt
einerseits dazu, daß ein Auswandern der Maschine beim Betrieb unterbunden wird, wobei
andererseits auch erreicht wird, daß aufgrund der kontrollierten und führungsstabilen
Auflage der Vorrichtung auf dem Boden der Schleif- und Poliermittelverbrauch wesentlich
gesenkt werden kann. Denn die Vorrichtung, die mit ihrem Eigengewicht auf dem Boden
aufliegt, weist infolge des in sich geschlossenen dynamischen Kräftesystems eine extakt
gleichmäßige Flächenauflagerung auf, so daß es auf den Flächen der einzelnen Scheiben
nicht zu sogenannten umfangsabhängigen Belastungen kommen kann, und somit ein gleichmäßiger
Verbrauch von Schleif- und Poliermitteln gewärleistet ist, mit der Folge, daß der
Verbrauch der Mittel gesenkt wird.
[0006] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist insbesondere die Schleif-
oder Polierscheibe als abnehmbarer Teller von dem Gehäuse der Vorrichtung ausgebildet.
Aufgrund dieser Ausbildung wird erreicht, daß zur Behandlung von unterschiedlichen
Böden, wie Hart- oder Weichböden, eine unterschiedliche Schleifscheibenanordnung an
einer herkömmlichen Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren verwendet werden kann.
Somit ist es denkbar beispielsweise für Hartböden eine Einscheibenschleifmaschine
zu verwenden, wobei zur Behandlung von Weichböden der Teller abgenommen werden kann,
so daß dann entsprechend der erfindungsgemäße Teller angeflanscht werden kann, der
aus mehreren Schleif- oder Polierscheiben gebildet ist. Dabei sind vorzugsweise vier
einzelne Schleifscheiben an dem abnehmbaren Teller angeordnet. Hierzu sind in dem
Teller auf einem Kreisbogen Bohrungen vorgesehen, zur Aufnahme der einzelnen Scheibenachsen.
Die Scheibenachsen sind dabei im Teller gelagert.
[0007] Um in den einzelnen, an dem Teller angeordneten Schleifscheiben das entsprechende
Drehmoment für die Rotation einzuleiten, sind an den freien Enden der Scheibenachsen
hinter dem Teller Zahn- oder Reibräder angeordnet. Wird die Vorrichtung in Betrieb
genommen, so treten die Zahn- oder Reibräder bei der Inbetriebnahme der Vorrichtung
mit einer an der Innenwandung des Gehäuses angeordneten sphärischen Führungsbahn in
Kontakt. Um insbesondere eine Leerlaufruhestellung der Maschine zu erreichen, sind
die Scheibenachsen gegen die Wirkung einer Feder radial verschiebbar gelagert. Bei
Änderung der Drehzahl wird durch die Zentrifugalkraft ein sogenanntes selbsttätiges
Einkuppeln der Scheibenachsen an der sphärischen Führungsbahn über die Reib- oder
Zahnräder erreicht. Will der Bediener beispielsweise die Vorrichtung ortsfest halten,
so kann er aufgrund der Regelung der Drehzahl ein Auskuppeln des Tellers und somit
der Schleifscheiben ermöglichen. Will er die entsprechende Behandlung fortführen,
so braucht er letztendlich nur die Drehzahl wieder hochfahren, so daß aufgrund dieser
Maßnahme entsprechend die Schleifscheiben eingekuppelt werden und somit die Weiterbehandlung
der Bodenfläche fortgesetzt werden kann.
[0008] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zwischen der Motorwelle
und dem Teller ein bajonettartiger Verschluß zur Herstellung einer lösbaren Verbindung
zwischen dem Teller und der Vorrichtung vorgesehen. Somit wird erreicht, daß mittels
eines einfachen Verschlußsystems die unterschiedlichen Scheibenanordnungen an der
Vorrichtung sicher und einfach angebracht werden können. Hierzu ist zur Formschlußverbindung
an der Rückseite des Tellers ein Hohlkörper mit einer Öffnung befestigt, durch die
ein an der Motorwelle angeordneter Formkörper einsteckbar ist. Zur Verrasterung des
Formkörpers in dem Hohlkörper hintergreift der Formkörper im verrasteten Zustand am
Hohlkörper angeformte Bereiche, die beispielsweise als Lippen ausgebildet sein können.
Somit wird zunächst der Formkörper, der an der Vorrichtung vorhanden ist, durch eine
kulissenartige Öffnung des Hohlkörpers an dem Teller hindurchgeführt, wobei durch
Inbetriebnahme der Vorrichtung das Einschnappen oder Hintergreifen der Hohlbereiche
des Hohlkörpers an dem Teller vollzogen wird, so daß die Formschlußverbindung hergestellt
wird.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung ist an den Scheiben selbstklebendes Schleif- bzw.
Polierpapier oder dieses mittels eines Klettverschlusses befestigbar. Somit wird erreicht,
daß nach entsprechenden Betriebsstunden leicht und einfach entsprechendes Schleif-
bzw. Poliermittel ersetzt werden kann. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung
ist die Vorrichtung als Anbauteller nach den Merkmalen der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet
zur Verwendung an einer bekannten Einscheiben-Schleif- oder Poliervorrichtung.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren 1 bis
3 näher erläutert, dabei zeigen:
- Figur 1:
- Eine schematisierte geöffnete Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne
die Anordnung eines entsprechenden Griffelementes;
- Figur 2:
- Eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung von unten ohne
Telleranordnung;
- Figur 3:
- Eine perspektivische Darstellung der Telleranordnung mit vier Scheiben;
- Figur 4:
- Eine explosionsartige Darstellung des Tellers mit Anordnung einer einzelnen Schleifscheibe;
- Figur 5:
- Eine teilweise geschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0011] Die Figur 1 zeigt in der schematisierten Darstellung das Prinzip einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung 1 zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen. Dabei besteht die
Vorrichtung 1 im wesentlichen aus einem motorischen Antrieb 2, der auf einem Gehäuse
3 angeordnet ist. Das Gehäuse 3 ist dabei zur Bodenfläche hin geöffnet, um eine Schleif-
oder Polierscheibe 4 darin rotierend anzuordnen. An dem Gehäuse 3 ist ein Fahrgestell
mit Rädern 3.1 und 3.2, dargestellt in der Figur 2, angeordnet um die Vorrichtung
1 leicht verfahren zu können. Beim Betrieb der Vorrichtung 1 liegt die Schleif- oder
Polierscheibe 4 auf der Bodenfläche auf, und wird mittels des motorischen Antriebs
2 in Rotation versetzt. Die Führung der Vorrichtung 1 erfolgt dabei über ein nicht
näher dargestelltes Griffelement, womit die Vorrichtung 1 über den zu behandelnden
Boden oder die zu behandelnde Fläche geführt wird. Gemäß der erfindungsgemäßen Vorrichtung
1 verfügt diese über mehrere Schleif- oder Polierscheiben 4.1, 4.2, 4.3 und 4.4. Diese
Schleif- oder Polierscheiben 4.1, 4.2, 4.3 und 4.4 stehen über ein Getriebe 5 in Wirkverbindung
und werden durch dieses gegenläufig angetrieben.
[0012] In Weiterbildung, wie insbesondere die Figur 3 zeigt, ist die Schleif- oder Polierscheibe
4 mit den daran einzeln angeordneten Scheiben 4.1, 4.2, 4.3 und 4.4 als vom Gehäuse
3 abnehmbarer Teller 6 ausgebildet. Zwischen dem Teller 6 und dem motorischen Antrieb
2 befindet sich ein Bajonettverschluß 7, mittels dem insbesondere der Teller 6 abnehmbar
von der Vorrichtung 1 ausgestaltet ist. Aufgrund dieser Anordnung eines Bajonettverschlusses
7 wird erreicht, daß an der Vorrichtung 1 unterschiedliche Ausführungsformen von Tellern
6 angeordnet werden können.
[0013] Wie in der Figur 3 in der explosionsartigen Darstellung zu erkennen, sind in dem
Teller 6 auf einem Kreisbogen Bohrungen 8.1, 8.2, 8.3 und 8.4 vorgesehen, die insbesondere
zur Aufnahme der einzelnen Scheibenachsen 9.1, 9.2 und 9.3 sowie 9.4 bestimmt sind.
Wie die perspektivische Darstellung erkennen läßt, ist die Scheibenachse 9.1 in dem
Teller mittels eines Lagers 10 drehbar gelagert. An dem freien Ende der Scheibenachse
9.1 hinter dem Teller 6 zum motorischen Antrieb 2 weisend, ist ein Zahn- oder Reibrad
11.1 bzw. 11.2, 11.3, 11.4 mittels einer Steckhülse 12 angeordnet. Somit dient der
Teller 6 insbesondere als Träger für die einzelnen rotierenden Scheiben 4.1, 4.2,
4.3 und 4.4. Wie insbesondere aus der Figur 1 zu erkennen und schematisiert dargestellt
ist, sind die Scheibenachsen 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 radial verschiebbar an dem Teller
6 angeordnet, wobei die einzelnen Scheibenachsen 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 jeweils gegen
die Wirkung einer Feder 13.1, 13.2, 13.3 und 13.4 radial verschiebbar gelagert sind.
Aufgrund der wirkenden Zentrifugalkraft, hervorgerufen durch die Rotation, werden
die Scheibenachsen 9.1, 9.2, 9.3 und 9.4 gegen die Wirkung der Federn 13.1, 13.2,
13.3 und 13.4 nach außen verschoben, so daß die Zahn- oder Reibräder 11.1, 11.2, 11.3
und 11.4 mit einer an der Innenwandung des Gehäuses 3 angeordneten sphärischen Führungsbahn
14 in Kontakt treten. Bei dem Ausführungsbeispiel der in den Figuren 1, 2 und 5 dargestellten
Ausführungsart ist die sphärische Führungsbahn 14 als ein Innenzahnkranz ausgebildet.
Denkbar ist aber auch hier beispielsweise eine als Reibschlußbahn ausgebildete Führung
vorzusehen.
[0014] Wie aus der Figur 1 in Verbindung mit der Figur 2 bzw. 5 zu erkennen ist, ist zwischen
der Motorwelle 15 und dem Teller 6 der bajonettartige Verschluß 7, wie bereits oben
schon erwähnt, angeordnet, der insbesondere zur Herstellung einer lösbaren Verbindung
zwischen dem Teller 6 und der Vorrichtung 1 dient. Hierzu ist der bajonettartige Verschluß
7 derart ausgebildet, daß zur Formschlußverbindung an der Rückseite des Tellers 6
ein Hohlkörper 16 mit einer Öffnung 17 angeordnet ist. Durch diese Öffnung 17, die
wie eine Kulisse ausgebildet ist, wird der an der Motorwelle 15 aufweisende Formkörper
18, wie in der Figur 2 zu erkennen, eingesteckt. Zur Formschlußverbindung hintergreift
der Formkörper 18, nach dem er um einen Betrag gedreht oder verschwenkt worden ist,
am Hohlkörper 16 angeformte Bereiche 19, so daß, wie bei einem Bajonettverschluß,
ein Verrasten der beiden Teile erreicht wird.
[0015] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann an den Scheiben 4.1, 4.2,
4.3 und 4.4 nicht näher dargestelltes selbstklebendes Schleif- bzw. Polierpapier oder
dieses mittels eines Klettverschlusses befestigt werden. In Weiterbildung der Erfindung
kann dabei insbesondere der Schleif- oder Polierscheibenbereich auch als sogenannter
Anbauteller 20 ausgebildet sein, der als separates Teil zur Ergänzung einer herkömmlichen
Vorrichtung 1 entsprechend angepaßt werden kann. Somit wird erreicht, daß die herkömmlichen
Vorrichtungen 1 zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen durch den Zukauf
eines derartig erfindungsgemäß ausgebildeten Anbautellers 20 erweitert werden können,
und so die entsprechenden Vorzüge einer derartigen erfindungsgemäßen Vorrichtung 1,
wie beschrieben, bei der Behandlung von Böden oder Flächen zum Tragen kommen.
1. Vorrichtung zum Schleifen oder Polieren von Böden oder Flächen, welche eine motorisch
angetriebene Schleif- oder Polierscheibe aufweist, die im Betrieb der Vorrichtung
zur Flächenbehandlung auf dem Boden oder der Bodenfläche aufliegt, und wobei an dem
Gehäuse zum Führen der Vorrichtung über die Fläche ein Griffelement angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schleif- oder Polierscheibe (4) aus mehreren Scheiben (4.1, 4.2, 4.3 4.4)
gebildet ist, die über ein Getriebe (5) in Wirkverbindung stehen und gegenläufig angetrieben
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleif- oder Polierscheibe (4) als abnehmbarer Teller von dem Gehäuse (3)
der Vorrichtung (1) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Teller (6) auf einem Kreisbogen Bohrungen (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) vorgesehen
sind zur Aufnahme der einzelnen Scheibenachsen (9.1, 9.2, 9.3, 9.4).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenachsen (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) im Teller (6) gelagert sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden der Scheibenachsen (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) hinter dem Teller
(6) Zahn- oder Reibräder (11) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahn- oder Reibräder (11) bei Inbetriebnahme der Vorrichtung (1) mit einer
an der Innenwandung des Gehäuses (3) angeordneten sphärischen Führungsbahn (14) in
Kontakt treten.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenachsen (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) gegen die Wirkung einer Feder (13.1,
13.2, 13.3, 13.4) radial verschiebar gelagert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Motorwelle (15) und dem Teller (6) ein bajonettartiger Verschluß
(7) zur Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen dem Teller (6) und der Vorrichtung
(1) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Formschlußverbindung an der Rückseite des Tellers (6) ein Hohlkörper (16)
mit einer Öffnung (17) befestigt ist, durch die ein an der Motorwelle (15) angeordneter
Formkörper (18) einsteckbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (18) im verrasteten Zustand am Hohlkörper (16) angeformte Bereiche
(19) hintergreift.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Scheiben (4.1, 4.2, 4.3, 4.4) selbstklebendes Schleifpapier oder dieses
mittels eines Klettverschlußes befestigbar ist.
12. Anbauteller (20) nach den Merkmalen der Ansprüche 1 bis 11 zur Verwendung an einer
Einscheiben Schleif- oder Poliervorrichtung (1).