[0001] Die Erfindung betrifft ein Schneidbesteck für Backwerk und dergleichen wie Pizza,
wie aus der DE 93 02 566 U1 bekannt.
[0002] Beim Backen von Backwerk wie Pizza, Zwiebelkuchen oder Zwetschgenkuchen (Zwetschgendatschi)
oder dergleichen entsteht häufig ein knuspriger und zuweilen harter Rand. Das Zerteilen
und Aufschneiden eines solchen Backwerks, insbesondere des Randes und gegebenenfalls
eines Belags mit z. B. harten Salamischeiben oder anderer harter Garnierung, mittels
eines Messers ist dann problematisch, da der harte Rand oder der harte Belag eine
besonders intensive Sägearbeit oder einen großen Druck auf das Messer zum Erzeugen
einer hohen Schneid- oder Trennkraft erfordert. Wenn aus einer Pizza, die auf einem
Teller mit einem sich vom Tisch erhebenden Tellerrand liegt, ein Stück, insbesondere
des harten Pizzarandes, herausgeschnitten werden soll und dazu ein Messer üblicher
Schärfe verwendet wird, so daß großer Druck beim Schneiden erforderlich ist, dann
besteht die Gefahr, daß der Teller durch diese Belastung kippen kann.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Schneidbesteck zu schaffen,
das ein sicheres Aufschneiden von Backwerk wie Pizza und dergleichen bei geringem
Kraftaufwand zum Zerteilen der Pizza gestattet.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Schneidbesteck mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0005] Durch die erfindungsgemäße Kröpfung der Schenkel und den deutlich, d. h. je nach
Gestaltung einige Zentimeter oberhalb der Schneiden bzw. der Schneidfläche angeordneten
Drehpunkt kann der untere Scherenschenkel der geöffneten Schere problemlos unter einen
Rand z. B. einer Pizza geschoben werden, die auf einem flachen Teller oder einem Backblech
liegt. Die Hand des Benutzers bleibt dabei deutlich oberhalb des Tellers in ergonomisch
günstiger Haltung, während der untere Scherenschenkel flach auf dem Teller aufliegt.
Durch das Schneiden mit der Schere wird kein Schneiddruck auf die Unterlage ausgeübt.
Das Kippen eines Tellers wird somit vermieden. Diese Schere eignet sich daher vorteilhafterweise
zum Zerteilen großflächigen Backwerks und insbesondere zum Aufschneiden von Backwerk
wie Pizza beim Verzehr, wobei auch ein harter Pizzarand mühelos in mundgerechte Stücke
aufgeschnitten werden kann. Die Bezeichnung Backwerk soll dabei jegliches gebackenes
Gut umfassen, das sich zum Schneiden mit der Schere eignet, so auch Kuchen oder Pfannengerichte
wie Omelette und dergleichen.
[0006] Wenn an dem die Unterschneide aufweisenden Schenkel eine Stützplatte vorgesehen ist,
wird die Handhabung erleichtert und verbessert, da die Stützplatte eine gerade Führung
der Schere unter die Pizza erleichtert. Des weiteren kann mit der Stützplatte ein
an der Unterlage festklebender Rand des Backwerks flächig angehoben werden, was mit
einer Scherenspitze aufgrund des leichten Eindringens der Spitze in einen weichen
Boden nur unzureichend möglich ist. Ein besonderer Vorteil ergibt sich beim Verzehren
des Backwerks, da ein mit den Schneiden abgetrenntes und auf der Stützplatte liegendes
Stück Pizza vom Teller angehoben und dann mit der Hand erfaßt werden kann. Bei Verwendung
einer Gabel dient die Stützplatte als feste Unterlage und Gegenhalt beim Einstechen
mit der Gabel, was bei einer Unterlage aus weichem Material (z. B. Styroporteller)
vorteilhaft ist.
[0007] Die Größe und die Form der Stützplatte ist entsprechend dem Verwendungszweck festgelegt.
Mit einer kleinen Stützplatte können insbesondere mundgerecht portionierte Stücke
geschnitten werden, während eine große Stützplatte beispielsweise zum Aufschneiden
einer großen Pizza oder eines Zwiebelkuchens in verkaufsfertige Stücke geeignet ist.
Die Länge der Schneidenabschnitte und der Schneiden ist ebenfalls gemäß dem Verwendungszweck
anpaßbar.
[0008] Die Anordnung der Handgriffe oberhalb der Schneidebene in gegenüber dem Mittelabschnitt
zurückgebogener und beispielsweise in etwa paralleler Ausrichtung zur Schneidebene
gestattet eine ergonomische Handhaltung beim Aufschneiden, insbesondere bei einer
Verwendung als Eßbesteck. Die Gestaltung der Handgriffe kann für Rechts- und für Linkshänder
angepaßt sein, wobei auch die Stützplatte bei der Handschere für den Linkshänder vom
Schneidenabschnitt zum Benutzer weist.
[0009] Die beiden Schenkel können derart ausgebildet und zueinander angeordnet sein, daß
die Oberschneide entweder auf der der Stützplatte abgewandten Seite der Unterschneide
oder auf der der Stützplatte zugewandten Seite der Unterschneide bewegt wird, so daß
die Schneidkante an der rechten oder der linken Seite der Unterschneide ausgebildet
ist.
[0010] Die Gelenkverbindung im Drehpunkt kann lösbar gestaltet sein, so daß die beiden Schenkel
voneinander getrennt werden können. Wenn die Stützplatte eine seitliche Messerschneide
und der andere Schenkel angeformte Gabelzinken aufweist, können die beiden Schenkel
wie Messer und Gabel als normales Eßbesteck verwendet werden.
[0011] Zweckmäßigerweise ist eine Blockiereinrichtung vorgesehen, die ein Öffnen der beiden
Schenkel verhindern kann und somit als Kindersicherung dient. Sie enthält beispielsweise
einen Exzenterhebel an einem Schenkel zum Verriegeln des anderen Schenkels oder sie
blockiert die Gelenkverbindung gegen Verdrehung.
[0012] Wenn die Schneidenabschnitte der beiden Schenkel leicht gegeneinander gebogen sind,
so gleiten die beiden Schneiden unter elastischer Vorspannung aneinander. Dies bietet
einen scharfen Schnitt und eine Selbstschärfung der Schneiden.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- in einer Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel des Schneidbestecks in Form einer Schere;
- Fig. 2
- in einer Oberansicht die in Fig. 1 gezeigte Schere;
- Fig. 3
- in einer Seitenansicht die Schere mit geöffneten Schenkeln;
- Fig. 4
- in einer perspektivischen Ansicht die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Schere;
- Fig. 5
- in einer Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel der Schere mit Gabelzinken;
- Fig. 6
- in einer Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel der Schere mit einer Blockiereinrichtung;
und
- Fig. 7
- in einer Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel der Schere mit einer Blockiereinrichtung.
[0014] Ein Schneidbesteck gemäß der Erfindung ist als Handschere 1 ausgebildet, die zwei
an einem gemeinsamen Dreh- oder Gelenkpunkt 2 verschwenkbar miteinander verbundene
Schenkel 3 und 4 aufweist. Der erste, bei rechtshändiger Benutzung dem Benutzer zugewandte
linke Schenkel 3 weist an seinem Griffende 5 einen ösenförmigen Handgriff 6 für einen
Daumen der rechten Hand als den oberen Scherengriff auf. Das Griffende 5 geht in einen
Mittel- oder Gelenkabschnitt 7 über (siehe Fig. 3), der im Vergleich mit einer üblichen
Schere, die im wesentlichen gerade Schenkel (wie z. B. eine Papierschere) aufweist,
abwärts gebogen ist, beispielsweise mit leichter Biegung in einem stumpfen Winkel
gemäß der Darstellung in den Figuren oder annähernd bis zu einem rechten Winkel mit
abgerundetem Übergang.
[0015] Der Drehpunkt 2 der Schere ist im oberen Bereich des Mittel- oder Gelenkabschnittes
7 in etwa im Übergang zum Griffende 5 angeordnet. An den Mittelabschnitt 7 schließt
sich ein Schneidenabschnitt 8 an, der unter einem Winkel, z. B. etwa 70 bis 90°, gegenüber
dem Mittelabschnitt aufwärts gebogen ist und sich im wesentlichen horizontal (bezüglich
einer Gebrauchsstellung der Schere, siehe Fig. 1 und 3) nach vorne zur Scherenspitze
9 erstreckt. Der sich nach vorne in seiner Höhe verjüngende Schneidenabschnitt 8 weist
eine geschärfte Oberkante als Unterschneide 10 der Schere 1 auf. Diese Unterschneide
10 kann sich vom Mittelabschnitt 7 über eine Abrundung in einem Übergangsabschnitt
11 bis zum Mittelabschnitt 7 aufwärts erstrecken.
[0016] Der zweite oder rechte Schenkel 4 weist an seinem Griffende 12 einen ösenförmigen
Handgriff 13 für Zeige- und Mittelfinger (gegebenenfalls auch den Ringfinger) der
rechten Hand als den unteren Scherengriff auf. Das Griffende 12 geht in einen Mittel-
oder Gelenkabschnitt 14 über, der dem Mittelabschnitt 7 des ersten oder linken Schenkels
3 vergleichbar geformt ist. Der Drehpunkt 2 ist in vergleichbarer Weise im Oberabschnitt
des Mittelbereichs 14 im Übergang zum Griffende 12 angeordnet, so daß sich bei geschlossener
Schere eine in etwa deckungsgleiche Anordnung der beiden Mittelabschnitte 7, 14 ergibt.
[0017] Über einen nach vorne gebogenen Übergangsbereich 15 schließt sich ein vorderer Schneidenbereich
16 an den Mittelabschnitt 14 an. Eine Hinter- bzw. Unterkante des Mittelabschnitts
14, des Übergangsbereichs 15 sowie des Schneidenabschnitts 16 bildet eine geschwungene
Oberschneide 17 der Schere 1. Die Oberschneide 17 und die Unterschneide 10 sind in
ihren dem Drehpunkt 2 näher liegenden Innenabschnitten derart geschwungen geformt,
daß in einer geöffneten Scherenstellung (wie sie z. B. in Fig. 3 dargestellt ist),
die einer Aufnahme- und Schneidstellung für z. B. ein hartes Randstück einer Pizza
entspricht, die miteinander wirkenden Schneidkantenpunkte oder -abschnitte (innerer
Schneidbereich 18 und 19) parallele oder angenähert parallele Tangenten aufweisen,
so daß eine das zu schneidende Backwerk aus der Schere nach vorne herausdrückende
Kraftkomponente weitgehend vermieden wird.
[0018] Durch diese Schenkelgestaltung ergibt sich die in den Figuren dargestellte gekröpfte
Scherenform, bei der die Schneiden und somit die Fläche oder Ebene des Schnittgutes
gegenüber den Griffenden und insbesondere dem Drehpunkt 2 um beispielhaft etwa 6 bis
7 cm nach unten versetzt sind, wobei dieses Maß zum Optimieren der Hebelarme und der
Schneidkräfte für unterschiedliche Einsatzfälle sowie für eine ergonomische Gestaltung
entsprechend variierbar ist.
[0019] Der erste oder linke Schenkel 3 enthält des weiteren an seinem Schneidenabschnitt
8 eine flache Stützplatte 20 (siehe Fig. 4), die an der Unterseite 21 des Schneidenabschnittes
8 angeformt ist und sich in der Form eines Tortenhebers auf der dem zweiten Schenkel
4 abgewandten Seite (die linke, dem Benutzer zugewandte Seite der Schere) horizontal
und somit in etwa rechtwinklig zum Schneidenabschnitt 8 erstreckt. Eine Außenkante
22 der Stützplatte 20 kann als eine Schneide geschärft sein, so daß sie als Schneidmesser
verwendet werden kann. Die Stützplatte 20 kann sich mit einem z. B. abgerundeten Vorderende
23 über die Unterschneide 10 nach vorne erstrecken, so daß das Vorderende 23 leicht
unter einen Pizzarand geschoben werden kann und der Rand dann auf dem herabgezogenen
Vorderabschnitt 24 der Unterschneide 10 aufgleiten kann.
[0020] Im Drehpunkt 2 sind die beiden Schenkel 3, 4 mit einem Bolzen oder einer Schraube
als Gelenkverbindung drehbar miteinander verbunden. Die Gelenkverbindung kann als
lösbare Schraub- oder Steckverbindung ausgebildet sein, so daß die beiden Schenkel
3, 4 leicht voneinander gelöst werden können. Der die Stützplatte 20 aufweisende Schenkel
3 kann dann als Messer verwendet werden.
[0021] Der andere Schenkel 4 kann als Gabel ausgebildet sein (siehe Fig. 5). Zu diesem Zweck
sind beispielsweise an dem Vorderende 25 des Schenkels 4 mehrere Gabelzinken 26 vorgesehen,
die entweder einstückig mit dem Schenkel 4 ausgebildet sind oder als Aufsteckteil
an dem Schenkel 4 anbringbar sind.
[0022] Des weiteren kann die Schere eine Blockiereinrichtung 27 aufweisen, um die beiden
Scherenschenkel 3, 4 in einer geschlossenen Stellung zueinander verriegelt zu halten.
Die Blockiereinrichtung 27 dient somit als Kindersicherung. Sie kann unterschiedlich
gestaltete Schieberiegel 28 oder 29 (siehe Fig. 6 und 7) enthalten, die an dem einen
Scherenschenkel verschiebbar gelagert sind und in einer Riegelposition den anderen
Scherenschenkel festhalten, so daß beide Schenkel nicht relativ zueinander verschwenkt
werden können. Der in Fig. 7 dargestellte Schieberiegel 29 ist an dem linken Schenkel
3 verschiebbar gelagert und greift mit einem Zapfen in ein Langloch 30 an dem rechten
Schenkel 4. In der dargestellten Position kann die Schere geöffnet werden.
1. Schneidbesteck für Backwerk und dergleichen, das als Handschere (1) gestaltet ist
mit zwei um einen Drehpunkt (2) drehbaren Schenkeln (3, 4) mit Handgriffen (6 bzw.
13) an den Griffenden (5 bzw. 12), einer Unterschneide (10) und einer Oberschneide
(17) an der Schneidseite und mit einer stumpfwinkeligen Schenkelkröpfung zwischen
dem jeweiligen Handgriff (6 bzw. 13) und der Schneide (10 bzw. 17),
dadurch gekennzeichhet,
daß beide Schenkel (3, 4) gekröpft sind, daß der Drehpunkt (2) im oberen Bereich der
beiden Schenkel-Kröpfungen wesentlich oberhalb der Schneiden (10 bzw. 17) angeordnet
ist und daß im unteren Bereich der Schenkelkröpfungen die Oberschneide (17) und die
Unterschneide (10) an ihrem inneren Schneidbereich (18, 19) bis annähernd zu einem
rechten Winkel gekrümmt sind.
2. Schneidbesteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel (3, 4)
einen Schneidenabschnitt (8 bzw. 16) und einen vom Schneidenabschnitt (8 bzw. 16)
aufwärts gebogenen Mittel- oder Gelenkabschnitt (7 bzw. 14) aufweist, daß der Drehpunkt
(2) im Mittelabschnitt (7 bzw. 14) wesentlich oberhalb der Schneiden (10 bzw. 17)
liegt, und
daß die Griffenden (5 bzw. 12) mit den ösenförmig ausgebildeten Handgriffen (6 bzw.
13) gegenüber dem Mittelabschnitt (7 bzw. 14) in Richtung zur Schneidebene zurückgebogen
sind.
3. Schneidbesteck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Unterschneide
(10) enthaltende Schenkel (3) eine zum Schneidenabschnitt (8) in etwa rechtwinklige
Stützplatte (20) aufweist.
4. Schneidbesteck nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (20) auf
der der Oberschneide (16) abgewandten Seite des Schneidenabschittes (8) angeordnet
ist.
5. Schneidbesteck nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte
(20) eine Messerschneide (22) aufweist.
6. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Handschere
(1) für Linkshand- oder für Rechtshandbedienung angepaßt ist.
7. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe
(6, 13) für Linkshand- oder für Rechtshandbedienung angepaßt sind.
8. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberschneide
(16) und die Unterschneide (10) an ihrem inneren Schneidbereich derart gekrümmt sind,
daß sie bei geöffneter Stellung der Schenkel (3, 4) eine sich schnabelförmig verengende
Schneidenöffnung bilden.
9. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt
(2) eine Gelenkverbindung ist.
10. Schneidbesteck nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung zum
Trennen der beiden Schenkel (3, 4) lösbar ist.
11. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Unter- und die Oberschneide (10 bzw. 17) einen Hohlschliff aufweisen.
12. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Unterschneide (10) enthaltende Schenkel (3) einen Handgriff (6) für einen Daumen
und der die Oberschneide (17) enthaltende Schenkel (4) einen Handgriff (13) für zumindest
den Zeigefinger aufweist.
13. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Oberschneide (17) enthaltende Schenkel (4) Gabelzinken (26) aufweist.
14. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Handschere (1) eine Blockiereinrichtung (27) zum Festlegen der Schenkel (3, 4) in
geschlossener Position aufweist.
15. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blockiereinrichtung (27) eine Drehgelenkblockierung oder ein Exzenterhebel ist.
16. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Oberschneide (17) und die Unterschneide (10) gegeneinander gebogen sind.
17. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drehpunkt (2) etwa 6 bis 7 cm oberhalb der Schneiden (10, 17) liegt.
18. Schneidbesteck nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
der Schneidstellung entsprechenden geöffneten Scherenstellung die miteinander wirkenden
Schneidkantenpunkte parallele oder angenähert parallele Tangenten aufweisen.