[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kettenwirkmaschine mit Wirknadeln, die eine vorgegebene
Teilung haben, und mindestens einer Jacquard-Legebarre, deren Legenadeln durch Stellglieder
einer Nadel-Ansteuerung zwischen zwei Endstellungen hin und her bewegbar sind, die
durch in Barrenrichtung feste Endanschläge vorgegeben sind.
[0002] Bei bekannten Kettenwirkmaschinen dieser Art kann jede Legenadel aus einer Nadelgasse
in die benachbarte Nadelgasse, also um eine Wirknadelteilung, verlagert werden. Die
beiden Endstellungen sind dadurch bestimmt, daß die Legenadel wahlweise an einem linken
oder einem rechten Endanschlag zur Anlage gebracht wird. Die Verlagerung kann durch
über Harnischschnüre betätigbare Drängelemente (DE 40 28 390 A1), durch piezoelektrische
Biegewandler (DE 42 26 899 C1) oder auf beliebige andere Weise erfolgen. Dieser steuerbare
Einzelnadel-Versatz führt in Kombination mit einem Versatz der gesamten Jacquard-Legebarre
zu einer Vielzahl von Musterungsmöglichkeiten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kettenwirkmaschine der eingangs beschriebenen
Art anzugeben, die eine noch größere Musterungsvielfalt ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Endstellungen einen Abstand
gleich der doppelten Nadelteilung haben und daß zusätzliche Anschläge vorgesehen sind,
die durch Stellglieder einer Anschlag-Ansteuerung wahlweise wirksam zu machen sind
und in ihrer wirksamen Stellung die Legenadeln in einer Mittelstellung halten.
[0005] Bei dieser Konstruktion kann jede Legenadel drei verschiedene Stellungen, nämlich
zwei Endstellungen und eine Mittelstellung, einnehmen und daher mit einer von drei
benachbarten Nadelgassen ausgerichtet werden. Dies ermöglicht, insbesondere wenn auch
noch die Jacquard-Legebarre über Spiegelscheiben, Mustergetriebe o.dgl. seitlich versetzt
wird, eine Vielzahl von neuartigen Musterungsmöglichkeiten. Für den Einzelnadel-Versatz
können die bekannten Maßnahmen beibehalten werden. Denn die Kräfte, welche die Legenadel
von der einen zur anderen Endstellung verlagern, halten diese Nadel auch gegen den
in ihre Bewegungsbahn gebrachten zusätzlichen Anschlag, der die Mittelstellung definiert.
[0006] Empfehlenswert ist es, daß die Stellglieder der Anschlag-Ansteuerung quer zur Bewegungsebene
der Legenadeln verlagerbar sind. Dies erlaubt eine mechanisch sehr einfache Ansteuerung
der zusätzlichen Anschläge.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür gesorgt, daß die zusätzlichen Anschläge
die Legenadel gabelförmig umgreifen und am Ende eines zweiarmigen Hebels angebracht
sind und daß ein Widerlager vom Stellglied wahlweise in die Bahn des anderen Hebelendes
einführbar ist.
[0008] Eine ebenfalls bevorzugte Alternative besteht darin, daß ein Block, der vom Stellglied
in eine vordere und eine hintere Stellung verlagerbar ist, im vorderen Teil eine vordere
Bahn zwischen dem einen Endanschlag und einem ersten zusätzlichen Anschlag, im hinteren
Teil eine hintere Bahn zwischen dem anderen Endanschlag und einem zweiten zusätzlichen
Anschlag sowie einen von den zusätzlichen Anschlägen begrenzten Übergang zwischen
den Bahnen aufweist.
[0009] Günstig ist es, daß die Stellglieder der Nadel-Ansteuerung erste piezoelektrische
Biegewandler sind, die mit einem Ende barrenfest gehalten sind und am freien Ende
einer Legenadel tragen. Solche Biegewandler nehmen verhältnismäßig wenig Platz ein,
so daß sich auch die Stellglieder der Anschlag-Ansteuerung noch gut unterbringen lassen.
[0010] Hierbei ist es empfehlenswert, daß die ersten Biegewandler in eine linke und in eine
rechte Auslenkstellung schaltbar sind. Die Biegewandler werden daher mit gleichmäßiger
Kraft an die Endanschläge und mit etwas höherer Kraft an die zusätzlichen Anschläge
gedrückt.
[0011] Von Vorteil ist es, daß die Stellglieder der Anschlag-Ansteuerung zweite piezo-elektrische
Biegewandler sind, die mit einem Ende barrenfest gehalten sind und mit dem freien
Ende auf die zusätzlichen Anschläge einwirken. Auch diese Stellglieder lassen sich
platzsparend anordnen.
[0012] Insbesondere können die zweiten Biegewandler am freien Ende das vorerwähnte Widerlager
oder den vorerwähnten Block tragen.
[0013] Vorzugsweise begrenzen barrenfeste Queranschläge den Hub der zweiten Biegewandler.
Diese Queranschläge verhindern, daß die von den Biegewandlern ausgeübten Kräfte auf
die Legenadeln übertragen werden. So werden übermäßige Materialbeanspruchungen und
Verschleiß vermieden.
[0014] Empfehlenswert ist es auch, daß die zweiten Biegewandler in eine vordere und eine
hintere Auslenkstellung schaltbar sind. Dies ergibt eindeutige Verhältnisse bei der
Ansteuerung.
[0015] Vorzugsweise sind die zweiten Biegewandler zwischen dem Träger der Legebarre und
den ersten Biegewandlern angeordnet. Die zweiten Biegewandler können mit ihrer flachen
Seite dicht neben dem Träger angeordnet werden und nehmen kaum zusätzlichen Platz
in Anspruch. Für die Breite des streifenförmigen Biegewandlers stehen drei Wirknadelteilungen
zur Verfügung, weil jede Legenadel drei verschiedene Stellungen einnehmen kann.
[0016] Günstig ist es ferner, daß zwei Arten von an der Legebarre zu befestigenden Segmenten
vorgesehen sind, die eine vorbestimmte Zahl von ersten bzw. zweiten Biegewandlern
tragen. Die Segmente erlauben es, die ersten und zweiten Biegewandler außerhalb der
Kettenwirkmaschine zu montieren und nach dem Einbau über Kabelbündel mit dem Rest
der Anschlag-Ansteuerung zu verbinden.
[0017] Insbesondere können die Segmente 16 erste bzw. 16 zweite Biegewandler tragen. Solche
Einheiten lassen sich besonders gut durch digitale Steuerungsmechanismen betätigen.
[0018] Eine optimale Musterungsmöglichkeit erhält man, wenn mindestens drei Jacquard-Legebarren
vorhanden sind. Dann nämlich können sämtliche Nadelgassen mit jacquardgesteuerten
Legenadeln belegt werden.
[0019] Besonders günstig ist es, daß die benachbarten Mittelstellungen einen Abstand gleich
der vierfachen Nadelteilung haben. Dies erlaubt es, auch mit nur der halben Jacquardnadelzahl
zu arbeiten. In diesem Fall werden für die volle Maschinenfeinheit vier Jacquardteilbarren
benötigt.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine Jacquard-Legebarre bei einer erfindungsgemäßen Kettenwirkmaschine,
- Fig. 2
- eine Vorderansicht der Jacquard-Legebarre der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine geänderte Ausführungsform in einem Fig. 1 entsprechenden Querschnitt,
- Fig. 4
- eine Teildarstellung mit der Legenadel in der einen Endstellung,
- Fig. 5
- eine Teildarstellung mit der Legenadel in der anderen Endstellung,
- Fig. 6
- eine weitere Abwandlung in einem Querschnitt ähnlich der Fig. 1,
- Fig. 7
- die Ausführungsform der Fig. 6 in räumlicher Darstellung,
- Fig. 8
- den Legebarrenbereich einer erfindungsgemäßen Kettenwirkmaschine und
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf ein Segment mit zugehörigen Biegewandlern.
[0021] In den Fig. 1 und 2 ist eine Jacquard-Legebarre 1 mit einem Träger 2 veranschaulicht.
Eine erste Biegewandlereinheit 3 weist ein winkelförmiges Segment 4 auf, das über
ein Verbindungsstück 5 mit dem Träger 2 verbunden ist. Das Segment trägt 16 erste
piezoelektrische Biegewandler 6, die an ihrem freien Ende jeweils eine Legenadel 7
aufweisen. Eine zweite Biegewandlereinheit 8 weist ebenfalls ein winkelförmiges Segment
9 auf, das über eine Schraube 10 am Träger 2 befestigt ist. Das Segment trägt 16 zweite
piezoelektrische Biegewandler 11, die am freien Ende ein Widerlager 12 aufweisen.
Kabelbündel 13 und 14 dienen dazu, die Biegewandlereinheiten 3 und 8 nach der Montage
der Segmente 4 und 9 am Träger 2 mit den zugehörigen Steuervorrichtungen zu verbinden.
[0022] Am Träger 2 sind linke Endanschläge 13 und rechte Endanschläge 14 vorgesehen, an
die sich die Legenadeln 7 unter dem Einfluß des zugehörigen Biegewandlers 6 anlegen
können, wie dies für die mittlere der drei Legenadeln in Fig. 2 gezeigt ist. Zusätzliche
Anschläge 15 und 16 sind am unteren Ende eines zweiarmigen Hebels 17 angebracht, der
um einen barrenfesten Drehpunkt 18 schwenkbar ist und mit seinem oberen Ende 19 bis
in den Bereich des Widerlagers 12 ragt. In der in der Fig. 1 veranschaulichten Stellung
der zweiten Biegewandler 11 beeinflußt das Widerlager 12 den Hebel 17 nicht. Er wird
daher von der zugehörigen Legenadel 7 bei Betätigung des Biegewandlers 6 lose mitgenommen,
wie dies beim mittleren Hebel 17 in Fig. 2 dargestellt ist. Wenn dagegen das Widerlager
12 durch Betätigen des zweiten Biegewandlers 11 in die Bewegungsbahn des Hebelendes
19 verlagert ist, wird der Hebel 17 gestoppt. Nunmehr sind die zusätzlichen Anschläge
15 und 16 wirksam, um die Legenadel 7 in der Mittelstellung zu halten. Wird die Legenadel
vom rechten Endanschlag 14 zum linken Endanschlag 13 hin bewegt, ist es der zusätzliche
Anschlag 15, der die Nadel fixiert (rechte Legenadel 7 in Fig. 2). Wird dagegen die
Legenadel 7 von dem linken Endanschlag 13 in Richtung auf den rechten Endanschlag
14 bewegt, ist der rechte zusätzliche Anschlag 16 wirksam (linke Legenadel 7 in Fig.
2).
[0023] Bei der Ausführungsform der Fig. 3 bis 5 werden für identische Teile dieselben und
für funktionsgleiche Teile um 100 erhöhte Bezugszeichen verwendet. Wesentlich ist
hierbei, daß am freien Ende der zweiten Biegewandler 111 je ein Block 120 angebracht
ist, der vom Biegewandler 111 in eine vordere Stellung (Fig. 4) und in eine hintere
Stellung (Fig. 5) verlagert werden kann. Der Block besitzt im vorderen Teil eine vordere
Bahn 121, die von einem ersten festen Endanschlag 114 und von einem zusätzlichen Anschlag
115 begrenzt ist, ferner eine hintere Bahn 122, die von einem Endanschlag 113 und
einem zusätzlichen Anschlag 116 begrenzt ist, sowie einen Übergang 123 von der einen
zur anderen Bahn. Es gibt drei Möglichkeiten der Bedienung:
a) Wenn der Block 120 sich in der vorderen Stellung befindet, kann sich die Legenadel
7 entweder am Endanschlag 113 oder durch Betätigen des zugehörigen Biegewandlers 6
an den der Mittelstellung entsprechenden zusätzlichen Anschlag 116 anlegen.
b) Wenn der Block 120 sich in der hinteren Stellung befindet, kann sich die Legenadel
7 entweder an den Endanschlag 114 oder an den der Mittelstellung entsprechenden zusätzlichen
Anschlag 115 anlegen.
c) Wenn die Legenadel 7 zwischen den beiden Endstellungen wechseln soll, müssen gleichzeitig
die zugehörigen Biegewandler 6 und 111 betätigt werden, so daß die Legenadel 7 den
Übergang 123 durchquert.
[0024] Die Fig. 6 und 7 entsprechen dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 bis 5. Hinzu kommt
aber, daß am Träger 102 Querstege 124 vorgesehen sind, die Nuten 125 mit Queranschläge
126 und 127 bildenden Seitenflächen aufweisen. In diese Nuten greifen seitliche Ausleger
128 am freien Ende des zweiten Biegewandlers 111. Durch diese Queranschläge 126 und
127 ist die Querbewegung des Blocks 120 von vorn nach hinten und umgekehrt definiert.
Im Block 120 wirken keine Kräfte der Biegewandler 111 auf die Legenadel 7, was eine
lange Lebensdauer garantiert.
[0025] In Fig. 8 sind drei Jacquard-Legebarren 101 veranschaulicht, die je einen Aufbau
nach den Fig. 3 bis 5 haben. Bei diesen drei Legebarren sind die Legenadeln 7 so gegeneinander
versetzt angeordnet, daß - wenn sich alle Legenadeln 7 in der Mittelstellung befinden
- jeder Nadelgasse eine Legenadel zugeordnet ist. Diese drei Legebarren sind durch
eine Brücke 30 fest mit dem Maschinengestell verbunden, wobei die relative Schwingbewegung
durch die Wirknadeln erfolgt. Es ist aber auch möglich, jede Legeschiene für sich
in Längsrichtung durch ein Versatz-Steuergerät zu versetzen. Ebenso ist es möglich,
das Barrenpaket bei feststehenden Wirknadeln schwingen zu lassen.
[0026] Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist eine Biegewandlereinheit 3 mit zugehörigem
Segment 4 veranschaulicht, das insgesamt 16 erste Biegewandler 6 trägt. Diese sind
über ein Leiterbündel 31 mit einem 17-poligen Stecker 32 verbunden. Dahinter ist angedeutet,
daß 16 zweite Biegewandler 111 vorgesehen sind, welche die Blöcke 120 steuern. Diese
Biegewandler sind über Leiterbündel 33 mit einem 17-poligen Stecker 34 verbunden.
Andeutungsweise sind Wirknadel 35 veranschaulicht, durch deren Gassen 36 die Legenadeln
7 hindurchschwingen. Wenn alle Legenadeln 7 sich in der Mittelstellung befinden, ist
jede vierte Gasse 36 mit einer Legenadel 7 belegt. Mit vier gleichartig ausgelegten,
aber jeweils um eine Nadelteilung versetzt angeordneten Legenadeln 7 läßt sich erreichen,
daß sämtliche Nadelgassen 36 gleichzeitig belegt werden können.
[0027] Von den veranschaulichten Ausführungsbeispielen kann in vielfacher Hinsicht abgewichen
werden, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können die
Legenadeln 7 auch auf andere Weise verdrängt werden als durch piezoelektrische Biegewandler,
beispielsweise durch Drängstifte oder -platinen und Rückholfedern. Auch die Ansteuerung
der zusätzlichen Anschläge kann rein mechanisch vorgenommen werden.
1. Kettenwirkmaschine mit Wirknadeln, die eine vorgegebene Teilung haben, und mindestens
einer Jacquard-Legebarre, deren Legenadeln durch Stellglieder einer Nadel-Ansteuerung
zwischen zwei Endstellungen hin und her bewegbar sind, die durch in Barrenrichtung
feste Endanschläge vorgegeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellungen
einen Abstand gleich der doppelten Nadelteilung haben und daß zusätzliche Anschläge
(15, 16; 115, 116) vorgesehen sind, die durch Stellglieder einer Anschlag-Ansteuerung
wahlweise wirksam zu machen sind und in ihrer wirksamen Stellung die Legenadeln (7)
in einer Mittelstellung halten.
2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder der
Anschlag-Ansteuerung quer zur Bewegungsebene der Legenadeln (7) verlagerbar sind.
3. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen
Anschläge (15, 16) die Legenadel (7) gabelförmig umgreifen und am Ende eines zweiarmigen
Hebels (17) angebracht sind und daß ein Widerlager (12) vom Stellglied wahlweise in
die Bahn des anderen Hebelendes (19) einführbar ist.
4. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Block (120),
der vom Stellglied in eine vordere und eine hintere Stellung verlagerbar ist, im vorderen
Teil eine vordere Bahn (121) zwischen dem einen Endanschlag (114) und einem ersten
zusätzlichen Anschlag (115), im hinteren Teil eine hintere Bahn (122) zwischen dem
anderen Endanschlag (113) und einem zweiten zusätzlichen Anschlag (116) sowie einen
von den zusätzlichen Anschlägen (115, 116) begrenzten Übergang (12) zwischen den Bahnen
(121, 122) aufweist.
5. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stellglieder der Nadel-Ansteuerung erste piezoelektrische Biegewandler (6) sind, die
mit einem Ende barrenfest gehalten sind und am freien Ende einer Legenadel (7) tragen.
6. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Biegewandler
(6) in eine linke und in eine rechte Auslenkstellung schaltbar sind.
7. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stellglieder der Anschlag-Ansteuerung zweite piezo-elektrische Biegewandler (11; 111)
sind, die mit einem Ende barrenfest gehalten sind und mit dem freien Ende auf die
zusätzlichen Anschläge (15, 16; 115, 116) einwirken.
8. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten
Biegewandler (11) am freien Ende das Widerlager (12) tragen.
9. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten
Biegewandler (111) am freien Ende den Block (120) tragen.
10. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß barrenfeste
Queranschläge (126, 127) vorgesehen sind, die den Hub der zweiten Biegewandler (111)
begrenzen.
11. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweiten Biegewandler (111) in eine vordere und eine hintere Auslenkstellung schaltbar
sind.
12. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweiten Biegewandler (11; 111) zwischen dem Träger (2; 102) der Legebarre und
den ersten Biegewandlern (6) angeordnet sind.
13. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei Arten von an der Legebarre (1) zu befestigenden Segmenten (4, 9) vorgesehen sind,
die eine vorbestimmte Zahl von ersten (6) bzw. zweiten Biegewandlern (11) tragen.
14. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (4,
9) 16 erste bzw. 16 zweite Biegewandler tragen.
15. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens drei Jacquard-Legebarren (101) vorhanden sind (Fig. 8).
16. Kettenwirkmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die benachbarten Mittelstellungen einen Abstand gleich der vierfachen Nadelteilung
haben.